• #31
Gelbe Karte für Dich!
Kannst Du das bitte einfach lassen.
Du verstehst das Spiel nicht, danke.
Das bringt uns jetzt nicht weiter.
Gelbe Karte für DICH! Kannst Du es bitte einfach sein lassen, hier den Chef-Kommentator zu geben und mir und anderen vorzuschreiben, was sie zu schreiben oder unterlassen haben! DU verstehst das Spiel, das Leben und unseren Austausch hier nicht! Es bringt niemanden, weder die FS noch eine(n) Mitleser(in), dem/ der es ähnlich geht, weiter, alles mit Samthandschuhen anfassend unter den Teppich zu kehren. Das, was einen weiterbringt ist die Wahrheit auf den Tisch zu bringen, auch wenn es hart ist und weh tut. Man muss bei Problemen einfach ganz genau dort hingehen, wo der Schuh drückt. Sonst bringt es einen nicht nur nicht weiter, sondern man fällt meist sogar noch weiter zurück.
Stell nicht Deine Ansichtsweise als "unsere" dar! Die FS schreibt schwarz auf weiß, wie schlecht ihr Vater sie behandelt hat: DAS muss gesehen und beachtet werden. Das hat auch mit "Entwertung" nichts zu tun. Hier bist Du völlig auf dem falschen Dampfer.
Das mag ja sehr lieb gemeint sein. Aber wir hören erstmal zu bevor wie sie mit Ratschlägen überhäufen.
Dies ist ein Forum, in dem um Ratschläge gebeten werden. "Zuhören" ist in dem Sinne hier gar nicht möglich, weil wir ja "nur" lesen können, was die FS schreiben.
Und nochmal: Lass Dein "wir"! Du bist ein Einziger mit Deiner einzigartigen Meinung. Ich finde es teilweise gut und schön, was Du schreibst. Aber Du bist eben weder ich (zum Glück!) noch "wir" (Gott sei Dank!)! Du wirkst wie ein Oberlehrer, vielleicht auch wie ein Kindergärtner, der über uns alle hier bestimmen möchte.

Es wird Dir, liebe FS, vielleicht grad augenscheinlich etwas gut tun, weil Kimi Dich in Deinem Leid sieht und in Deiner Trauer bestärkt. Für einen Schritt da raus und für Deine Zukunft wirst Du aber dahin schauen UND gehen müssen, wo es erstmal unangenehm wird! Also, nochmal: Ran an Deine Vater- und Mutter-Problematiken! Sie sind die Haupt-Ursache von Deinen zahlreichen unglücklichen Beziehungen in Deinem beruflichen, freundschaftlichen, sozialen und partnerschaftlichen Umfeld. Und beeinflussten auch Deine Beziehung zum Vater Deines Ex! Ich rate Dir - nach einer analytischen - zu einer cognitiven Verhaltens-Therapie. Idealerweise, wie gesagt, mit Gruppenstunden-Anteilen. Und verändere und erweitere Dein soziales Umfeld: neue Umgebung, neue Arbeit, neue Freunde, neue Hobbies, neue Aufgaben für Dich in Deinem Leben!
 
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  • #32
Dein unmögliches Verhalten Deines Vaters Dir gegenüber gehört absolut "bewertet" und sogar verurteilt! Zum Glück und Gott sei Dank sind die Zeiten - hoffentlich ein für alle mal - vorbei, dass körperliche "Züchtigung" zur "Erziehung" dazu gehört!

Heutzutage gehört so was sogar angezeigt!

Kinder, jeglichen Alters, werden von ihren Vätern und Müttern geschlagen, niedergemacht, "gemobbt", ignoriert, missbraucht, sogar oft auch vor anderen. Sie sind wehr- und hilflos.

Es darf hier nicht weggeschaut und dies klein geredet werden!
 
  • #33
Liebe Fragestellerin, ich werde Dir nur einen Rat geben. Sei bitte gut zu Dir und und sprich weiter mit Therapeut/en über Deine Probleme. Die sind vom Fach und wenn der eine Dir nicht helfen kann, was vorkommen kann, wechsel zu einem anderen der evtl. mehr spezialisiert ist auf Dich und den auch DU akzeptierst. Du darfst wählen. Alles Gute Dir und verzweifel nicht.
 
  • #34
Liebe Sun Ny, was mir im Nachhinein noch auffällt: Du widersprichst Dich teilweise sehr extrem selber, bzw. übertreibst und idealisierst unrichtig! Sag das bitte auch Deiner Therapeutin und/ oder zeig ihr diesen Thread und Deine darauffolgenden Posts von Dir!

Z.B.: Zum Thema, wie oft Ihr Euch gesehen habt:
Erst...
Danach...
Zum Thema "seines Familie/ sein Vater", die/ den Du unpassenderweise idealisierst:
Dein...
seiner Familie und es tut weh, weil ich sie sehr geliebt habe
passt nun wirklich nicht zu Deinem...
Der Vater von meinem Ex hatte von Anfang an kein wirklich gutes Bild von mir und redete mit seinem Sohn auch darüber, er solle sich ne Bessere suchen

Du bist 28! Lerne, selbst Verantwortung für Dich und Dein Leben zu übernehmen! Das fängst schon bei wirklich grundlegendenden Dingen an:
Mit 28 muss man sich schon damit beschäftigen und es auch wissen wollen, was man da eigentlich grad für eine Therapie macht (vermutlich aufgedrückt vom Hausarzt bekommen hat).
Und lerne, durchzuhalten:
Ich war auch in stationärer Therapie die ich nach 2 Wochen aber wieder abbrach weil ich Heimweh hatte
Unglaublich, dass Dich da Deine psychologischen Betreuer nicht dazu bringen konnten, in Deinem Sinne und für Dein Wohlergehen zu bleiben! Zumal Du ja fast schon Selbstmordgedanken äußerst, wie Du schreibst:
habe manchmal den Gedanken einfach alles zu beenden
Woa,.... ich glaube, Deine psychischen Themen sind doch ganz schön viel tiefgreifender als es anfangs den Anschein machte! Du fühlst Dich nie ausreichend, nie genug für irgendetwas. Dein gerade mal 25 Jahre junger Freund war hoffnungslos überfordert mit Dir! Ich denke, es hat vier Jahre lang sehr viel "geschluckt", und wie Du schreibst, ja sicherlich kam für ihn die Trennung von Dir nicht plötzlich, sondern er hatte sich lange, lange, lange vorher auf Raten innerlich verabschiedet/ verabschieden müssen, wohl auch aus Selbstschutz.

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute! Geh vielleicht wirklich mal für 6 Monate in eine stationäre Therapie! Lass Dich umarmen!
 
  • #35
@yellow bee

Es tut mit leid, dass ich bei Dir den falschen Ton getroffen habe. Du solltest Dir immer der Verantwortung bewußt sein, die Deine Aussagen auf instabile Personen haben können.

Ich habe meine Sichtweise als meine dargestellt und nur Dich als Person angesprochen, niemand anderes.

Ich finde Deine von mir zitierte Aussage und Deine weiteren Ansprachen an die FS weiterhin völlig fehl am Platze. So habe ich es Dir mitgeteilt. Leider bestärken mich Deine letzten Kommentare in meinen Bedenken.

Den Oberlehrer und Chef-Kommentator in diesem Thema nehme ich gerne an. Ich darf Dir versichern, daß ich mich in diesem Bereich weit besser auskenne, als Du ahnst. Bitte nehme die Kritik ernst!

Im Interesse der FS möchte ich hier nicht weiter darauf eingehen.

Ich möchte die Dinge hier nicht diskutieren.

Ich finde es teilweise gut und schön, was Du schreibst.

Das freut mich.
 
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  • #36
Liebe FS,

Kopf hoch, es geht vorbei, es gibt viele denen es schon mal den Boden unter den Füßen weggezogen hat die es geschafft haben, dann kannst du das auch! Schau dass du möglich beharrlich bei der Therapie bist, damit sie dir auch hilft! Sonst Therapeuten wechseln.

Wenn es dir finanziell möglich ist, mach eine oder mehrere Familienaufstellung die gibt dir Kraft zurück die dir in der Kindheit schon genommen wurde, du kannst auch Bücher von Hellinger darüber lesen, das tut auch gut, und zeigen was sie bewirken kann!

Auch das innere Kind heilen, Susanne Hühn Bücher und ähnliche Bücher, beschäftige dich mit Heilung, gehe zum Astrologen wenn finanziell möglich, es geht um Dein Leben! Beschäftige dich mit dem Warum!

Du hast ein Recht darauf, wertgeschätzt und geliebt zu werden, und das trägst du mit gestärktem Selbstbewußtsein auch nach außen und mußt beim nächsten Mann deine Vergangenheit nicht in den Mittelpunkt rücken (das passiert dann leider oft von selbst).

Gib dir die Liebe zuerst selbst! Sorge gut für dich sei dir eine liebevolle Freundin, geh gut mit dir um. Dates sind momentan vielleicht nicht das richtige, aber das hast du eh schon erkannt.

Trauer braucht ihre Zeit, lass es zu, es ist dein Recht deine Gefühle zu spüren aber du kannst auch sagen, so jetzt reichts, jetzt denke ich mal 5 Stunden nicht an ihn und mein Leid. Ich bin wertvoll mit oder ohne ihn, mit Affirmationen könntest du es auch probieren, auf yt oder Bücher.

Alles Liebe!
 
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  • #37
Ja, ist normal. Und mit seiner Verhaltensweise hilft er Dir es zu akzeptieren.
Arbeite weiter daran ihn loszulassen.
Schluss ist Schluss.
 
  • #38
Danke für all eure Antworten
Weiss momentan nicht mehr was sagen/schreiben.
Fühle mich so leer und so doof es klingt mir jeder Kleinigkeit überfordert. Ich geh arbeiten aber hab das Gefühl nur noch funktionieren zu müssen. Ich hab alles was ich brauch und das alles ist mir iegendwie "unwichtig" "egal"
Ich hab an nichtsmehr Freude und Interesse...
Frage mich so oft wie's ihm wohl geht, was er mach... immerhin waren wir trotzdem 4 Jahre zusammen, anfangs immer gesehen, danach jobbedingt bisschen weniger aber jetzt so gar kein Kontakt... ihm fehlt das nicht oder hat höchstwahrscheinlich ne neue 😓
Dann war da auch noch Valentinstag...musste an letztes Jahr denken, über seine Überraschung 😢
 
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  • #39
Hallo @Sun Ny tut mir wirklich Leid wie es dir nach so langer Zeit nach der Trennung geht.

Ich finde auch du solltest deine Therapie weiter machen, denn nur eine darauf geschulte Person kann dich weiterbringen und auch deine Vergangenheit aufarbeiten.

Was mich noch Interessiert hast du Freunde mit denen du was unternehmen kannst?
Denn ich finde Ablenkung wäre bei dir das A und O. Da du ja eh eine Therapeutin hast zum reden, brauchst du meines Erachtens noch jemanden mit dem du was erlebst, mit dem du neue schöne Erinnerungen sammeln kannst.

Du sollst nicht nur in deiner Wohnung sitzen und über deine gescheiterte Beziehung nach denken. Das tut dir nicht gut liebe FS.
 
  • #40
Du Liebe! Lass Dich ganz fest drücken und umarmen von uns!

Falls es hier im Forum eine Person gibt, die noch keinen brutalen Liebeskummer überstehen musste: Bitte hier melden! : - )

Liebe Sun Ny, ich möchte Dir damit sagen: WIR ALLE haben schon sehr schlimmen Liebeskummer gehabt und sind nahezu daran verzweifelt, es hat gedauert, teilweise SEHR lange gedauert, ja, aber: Es ist vorbei gegangen! Das wird es bei Dir auch! GANZ SICHER wird es peu a peu besser werden! Es kommt in Wellen, aber die Wellen schwächen sich ab. Valentinstag ist vorbei! Jetzt kommt der Frühling, auch für Dich!

Was sagt denn Deine Therapeutin aktuell zu Dir?

Merkst Du denn, dass sich Dein Fühlen etwas verändert? Ich habe bei mir festgestellt, dass ich bei einer Trennung oder auch bei anderen schlimmen Erlebnissen (Kündigung in der Arbeit oder so) erst geschockt war, danach kam ein Verwirrtsein, ein Verstehen-Wollen, ein Klären-Wollen, danach ein Dauern-Drüber-Nachgrübeln, danach meist Trauer und danach meist eine Wut, teils auf den anderen, teils auf mich selbst. Und irgendwann kam dann das Verstehen, das Mir- und Dem-anderen-Verzeihen, Ideen zur Klärung! Ein Daraus-Lernen und Wissen, was ich besser machen kann zukünftig. Vielleicht nochmal ein Gespräch, ein gegenseitiges Entschuldigen für die schlimmen Dingen, die man gesagt oder gemacht hat und ein gegenseitiges Wertschätzen.

Ich muss sagen: Da, wo die Wut-Phase immer eingesetzt ist, ging es mir deutlich besser! Wut ist leichter zu verkraften als Trauer.

Vielleicht hilft Dir das ein wenig?! Vielleicht kannst Du z. B. mal eine Liste mit unschönen Dingen, die Dein Freund gemacht hat, anfertigen: Einige hast Du ja hier auch schon genannt, z.B. dass er ernsthaft mit seinen Freunden (!) über Dich hergezogen ist und Intimitäten preisgegeben hat. DAS ist wirklich ein absolutes Nogo und solche Dinge solltest Du jetzt auch mal in den Vordergrund rücken oder zumindest auch betrachten, so dass Du ihn nicht unverhältnismäßig idealisierst!

Zwinge Dich auch, Dich abzulenken mit Freundinnen, Hobbies, Spazierengehen, vielleicht gibt es einen Hund in der Nachbarschaft, den Du ausführen kannst oder irgendwo Babysitten,... Und was immer gut ist, ist sich VIEL zu bewegen! Du schreibst, Du hättest grad nirgends Freude dran. Mach es TROTZDEM! Du wirst sehen, der Spaß kommt nach einiger Zeit MIT SICHERHEIT zurück zu Dir!
 
  • #41
Sun Ny,

schau, dass Du es für Dich so gut wie möglich hinbekommst.
Mir gefällt nicht, was Du hier so schreibst.

Ich würde Dich gerne in ein anderes Forum rübernehmen, aber EP gibt mir nicht die Möglichkeit Daten auszutauschen.

Du wirst es schon finden.

Vieleicht sehen wir uns dort wieder.

Pass auf Dich auf!

Kimi
 
  • #42
Fühle mich so leer und so doof es klingt mir jeder Kleinigkeit überfordert. Ich geh arbeiten aber hab das Gefühl nur noch funktionnieren zu müssen. Ich hab alles was ich brauch und das alles ist mir iegendwie "unwichtig" "egal"
Ich hab an nichtsmehr Freude und Interesse...
Mir ging es nach einer Trennung sehr ähnlich.
Bis ich nicht mehr auswich.
Kannst du weinen?
Das klingt seltsam, vielleicht. Aber als ich mich dem Schmerz gestellt hab hab ich teilweise Stunden geweint. Es hat sich angefühlt wie ein körperlicher Schmerz und es war sehr heftig.
Es dauerte fast ein Jahr, in dem ich wirklich trauerte. Dann war es vorbei.
So unvorstellbar es vorher war nicht an die Trennung zu denken.
Jetzt ist da Neutralität. Wenn ich nun daran denke, weiß ich wie schlimm es war.
Aber ich fühle es nicht mehr.
Noch nicht mal im Ansatz.
Allerdings ist es vielleicht gut, diese aktive Lösung und Trauer in Therapie zu machen, solltest du Angst haben durchzudrehen.
Ich kann noch das Krisen Telefon empfehlen.
Hab da mehrmals angerufen, wenn ich dachte, ich will nicht mehr leben.

Glaub mir, es geht vorbei 🍀
 
A

*a_n_s_i_n*

Gast
  • #43
Gelbe Karte für DICH! Kannst Du es bitte einfach sein lassen, hier den Chef-Kommentator zu geben und mir und anderen vorzuschreiben, was sie zu schreiben oder unterlassen haben!

Danke, @yellow bee. Hättest Du es nicht geschrieben, hätte ich es getan, auch wenn ich in diesem Thema bislang nur stille Mitleserin war...

Ich würde Dich gerne in ein anderes Forum rübernehmen, aber EP gibt mir nicht die Möglichkeit Daten auszutauschen.

Du wirst es schon finden.

Vieleicht sehen wir uns dort wieder.

Boah, ich finde das so *** ... (zensiere mich mal lieber selbst, bevor es die Moderation tun muß).

@yellow bee trifft nämlich genau ins Schwarze!


Nur an diesem Punkt kann in meinen Augen überhaupt erst eine Heilung beginnen... das Thema und das Leid der FS beginnt ja nicht erst bei der Trennung von ihrem Ex-Freund. Die Trennung ist ja nur so etwas wie ein Symptom und keine Ursache...

@Sun Ny, ich denke ebenso wie @yellow bee, dass Du genau hier versuchen mußt, Dein Leben aufzuarbeiten

MEIN VATER HAT MICH SCHLECHT BEHANDELT, GEMOBBT UND MICH GESCHLAGEN, VOR ANDEREN!

Erst wenn Du Dich aufrecht hinstellen und das laut aussprechen kannst, mit allen seelischen Schmerzen die dazu gehören und der Akzeptanz der Tatsache, dass Du ein Opfer WARST, aber es JETZT nicht mehr bist, sondern eine erwachsene Frau, die nichts mehr zu befürchten hat, dann kannst Du Deine Opferhaltung aufgeben. Opferhaltung ist so etwas wie Schonhaltung, wenn man Schmerzen hat.

Die Sonne scheint für jeden von uns da draußen. Aber wenn Du Dich in Opferhaltung wegduckst und ihr den Rücken zuwendest, siehst Du sie nicht. Dann siehst Du nur Deinen eigenen schwarzen Schatten...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #44
Was ich daran nicht verstehe, man hat diesen Menschen doch über alles geliebt, hat alles geteilt, jeden Tag sich gesehen oder Kontakt gehabt und dann will man zu diesem Menschen gar keinen Kontakt mehr?

Ich habe keinen Kontakt mehr auch nicht zu seiner Familie und es tut weh, weil ich sie sehr geliebt habe. Wir haben viel mit ihnen unternommen und dass das jetzt weg ist schmerzt so sehr.

Ich bin mittlerweile in psychologischer Behandlung.

Lg

Das solltest du auch dringend! Du bist in einem absoluten Abhängigkeitsverhältnis gewesen, hast geklammert (was du immer noch machst!) und dich demütigen bzw. erniedrigen lassen. Hast dich allem überangepasst. Das ist keine (Selbst-)Liebe, das ist ABHÄNGIGKEIT!!
Das merkst du jetzt sehr gut. Sei froh dass es vorbei ist. Er hat dich nicht geliebt, sondern benutzt. Und du hast es zugelassen, weil dir weder Liebe noch Stabilität als Kind vorgelebt wurde!

Bleibe Single! Lerne erst dich selbst zu lieben! Dann erst wirst du eine gesunde Beziehung führen können.
 
  • #45
Was ich daran nicht verstehe, man hat diesen Menschen doch über alles geliebt, hat alles geteilt, jeden Tag sich gesehen oder Kontakt gehabt und dann will man zu diesem Menschen gar keinen Kontakt mehr
Du hast nicht verstanden und verstehst immer noch nicht, du hast ihn geliebt ja, aber er hat dich nicht geliebt, er hat mit dir eiskalt gespielt, ohne dass du es bemerkt hast, deshalb kam es so schnell dazu!
 
  • #46
Liebe FS,

du solltest die Zeit in der Therapie nutzen, um dein Selbstbewusstsein und deinen Selbstwert zu steigern. Probleme aus der Kindheit lösen sich nicht einfach so auf. Und oft kommt es zu Rückschlägen - was normal ist.

Natürlich kannst du die Zeit auch nutzen, um deine Trennung zu verarbeiten. Ich selber habe nach einer Trennung über ein Jahr gebraucht bis ich mich wieder zu mir selbst gefunden habe. Das ist vermutlich bei jedem anders.

Nutze alle Therapieformen, die dir angeboten werde und akzeptiere das nicht alles beim ersten Mal klappen wird und du auch nach der Therapie an dir arbeiten musst. Viel Erfolg!
 
  • #47
Klar hatte er seine gründe und ich bin sicherlich nicht unschuldig
Liebe Sun Ny,

dies ist ein wichtiger Satz für Deine anstehende Verarbeitung. Erkenne Dein Mit-Tun. Von "Schuld" spreche ich bewusst nicht. Aber später schreibst Du, dass Du es nicht verstehen könntest. Das ist ein Widerspruch.

Und auch hier - für Deine Verarbeitung - wieder ein Widerspruch Deinerseits:
Er sagte mir am dem tag dass er keinr liebe mehr fühlen würde
Ich hab das Gefühl dass er die Liebe mit Füssen getreten hat
Doch wenig später, schreibst Du, Du könntest es nicht verstehen, wie er so kalt reagieren könne, obwohl seine "Liebe" doch so groß gewesen sei. Ich glaube, Du bist immer noch in Deiner Schock-Phase, kannst leider alles noch nicht (wahrheitsgemäß und realistisch) einordnen. Aber das wird kommen! Schreib vielleicht alles von Euch, das Dir noch einfällt, chronologisch auf: Wann war genau was. Wann genau hat was eingesetzt.

Wenn Du ganz ehrlich mit Dir bist, kam seine Trennung doch nicht so plötzlich, auch nicht für Dich. Es lief schon länger nicht mehr gut. Die Trennung stand schon öfters im Raum. Er hat lange alles für ihn machbare versucht. Nur irgendwann konnte (und wollte) er einfach nicht mehr. Er ist ja auch wirklich noch sehr, sehr jung. Hier habe ich schon ein paar Mal gelesen, die Puppertät dauere bei Männern oft bis Ende 20. ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #48
Du hast nicht verstanden und verstehst immer noch nicht, du hast ihn geliebt ja, aber er hat dich nicht geliebt, er hat mit dir eiskalt gespielt, ohne dass du es bemerkt hast, deshalb kam es so schnell dazu!
Lieber @INSPIRATIONMASTER : Ich persönlich - für mich - bin voll bei Dir und verstehe "Deine Version von echter, vollkommener Liebe zwischen Mann und Frau". Ich bin da sehr ähnlich wie Du. Und zum Glück ist mein Partner da auch sehr ähnlich mit seinem zu meinem Empfinden, was "Liebe" ist.
Aber "Liebe" ist, denke ich, unter uns Menschen ein
s---e---h---r weiter, s---e---h---r dehnbarer Begriff. Ich glaube, wenn wir 1.000 Menschen dazu befragen, was für sie Liebe ist bekommen wir mindetens 900 verschiedene Antworten. Und erst recht, wenn man die Frage stellt, ob sie ihren Partner "lieben", wie sie das empfinden, wodurch sie das ausdrücken und ob sie diese "Liebe" im Gegenzug von ihrem Partner genauso erhalten. ´Man redet von "Liebe auf den ersten Blick", dagegen davon, dass sich eine echte "Liebes-Beziehung" erst mit den Jahren einstellen könne. Oft wird Liebe mit Verliebtheit oder auch einfach nur mit "sehr gerne mögen" verwechselt und/ oder gleichgesetzt.
Liebe kann doch SEHR viele Gesichter haben. Auch und gerade in einer Partnerschaft und ich würde dem Ex der FS dadurch nicht unterstellen, sie nicht geliebt zu haben.
Er war nur über die Jahre überfordert mit den Problemen und Themen der FS. Seine Gefühle wurden verschüttet. Seine Verliebtheit wurde weniger, vermutlich auch der Sex. Ich denke, er hat sie sehr lange in diesen vier Jahren auf jeden Fall (auf seine Weise) sehr ehrlich und innig geliebt.

Und was man heute nicht alles "liebt". Selbst eine große Fastfood-Kette plakatiert es weltweit: "I´m loving it". Also seinen Burger. ;-)

Ich für mich habe sogar festgestellt, dass sie mein "Liebes-Empfinden" und auch das, was ich als "Liebe" benenne, über die Jahre/ Jahrzehnte verändert hat. In meinen 20ern verstand ich eher eine "Verliebtheit" darunter. Und mein erster Freund hatte mir nach seiner Verliebtheits-Phase (wir waren beide unter 20) auch mal gebeichtet, dass er mich "irgendwie nicht mehr liebe". Das war für mich auch das AUS unserer Beziehung damals.

Heute verstehe ich die wirkliche Liebe (zu meinem Partner) losgelöst von unserer Beziehung z.B.. Sie ist nicht an Bedingungen geknüpft.

Idealerweise, was wir alle möchten, ist es natürlich, wenn wir kontinuierlich gleichbleibend geliebt werden. In Wahrheit verändert sich aber (leider) dieses Liebe-Gefühl bei vielen mit der Zeit. Es wird mal schwächer, mal stärker, geht mal verschüttet, taucht wieder auf. Dieses "Liebes-Gefühl" einem anderen gegenüber hat SEHR viel mit einem selbst, seinem eigenen Empfinden zu diesem Augenblick und seiner eigenen Lebens-Phase zu tun.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #49
@yellow bee

Es tut mit leid, dass ich bei Dir den falschen Ton getroffen habe. Du solltest Dir immer der Verantwortung bewußt sein, die Deine Aussagen auf instabile Personen haben können.

Ich habe meine Sichtweise als meine dargestellt und nur Dich als Person angesprochen, niemand anderes.

Ich finde Deine von mir zitierte Aussage und Deine weiteren Ansprachen an die FS weiterhin völlig fehl am Platze. So habe ich es Dir mitgeteilt. Leider bestärken mich Deine letzten Kommentare in meinen Bedenken.

Den Oberlehrer und Chef-Kommentator in diesem Thema nehme ich gerne an. Ich darf Dir versichern, daß ich mich in diesem Bereich weit besser auskenne, als Du ahnst. Bitte nehme die Kritik ernst!

Im Interesse der FS möchte ich hier nicht weiter darauf eingehen.

Ich möchte die Dinge hier nicht diskutieren.



Das freut mich.
Ich bitte dich. Ich arbeite im psychologischen Bereich und es hilft keinem, aber auch KEINEM Patienten, dass man die eigene Neutralität, die man absolut haben MUSS, auf den Patienten überträgt. Das hast du schon mal gar nicht gelernt. Also bitte echauffiere dich nicht über andere, die keinen psychologischen Bildungshintergrund haben. Und du hast sehr wohl von "wir" geschrieben. Sowas machen Psychologen generell nicht, siehe die gute Begründung von @yellowbee. Sie versteht aber nach wie vor nicht, dass Liebe und emotionale Abhängigkeit eben nichts mit einander zu tun haben.

DAS solltest du, FS, mal dringend differenzieren, da sich dies ja auch durch deine komplette Biografie zu ziehen scheint (nicht geliebt werden).
My 2 Cents.
 
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  • #50
Aber "Liebe" ist, denke ich, unter uns Menschen ein
s---e---h---r weiter, s---e---h---r dehnbarer Begriff. Ich glaube, wenn wir 1.000 Menschen dazu befragen, was für sie Liebe ist bekommen wir mindetens 900 verschiedene Antworten.
Da stimme ich dir voll zu, das hat damit zu tun, dass die meisten Menschen schon gar nicht wissen, was Selbstliebe ist und was diese bedeutet, diese die Selbstliebe somit auch gar nicht definieren können!
Und erst recht, wenn man die Frage stellt, ob sie ihren Partner "lieben", wie sie das empfinden, wodurch sie das ausdrücken und ob sie diese "Liebe" im Gegenzug von ihrem Partner genauso erhalten.
Jeder Mensch möchte geliebt werden, viele möchten ausschließlich geliebt werden, diese jedoch nicht imstande sind zu lieben, weil sie sich selber nicht lieben, Punkt.
Liebe kann doch SEHR viele Gesichter haben. Auch und gerade in einer Partnerschaft und ich würde dem Ex der FS dadurch nicht unterstellen, sie nicht geliebt zu haben.
Wir sind weder bei der Aufrichtigkeit, bei der Authentizität und bei den "S" Werten gelandet, wir kommen nicht daran vorbei, auch wenn sich wieder ein paar wenige darüber aufregen, sie fühlen sich in der Tiefe in den Defiziten angesprochen, wollen es nicht zugeben, da es diesen an Aufrichtigkeit und an Authentizität fehlt, wir kommen also an diesen persönlichen Defizitbegriffen nicht vorbei, wenn es um die innere Zufriedenheit, um die Balance im Einklang mit Seele, Geist und Körper, um die Selbstverwirklichung, um die Persönlichkeitsentwicklung geht, der Großteil der Menschheit weigert sich, an diese Themen selbst heran zu gehen, weil es eben die allerschwierigste Lektion ist diese zu lernen, genau deshalb werde ich von ein paar Wenigen hier ständig angegriffen, sollen sie!
Liebesfähig zu sein, hat ausschließlich mit der eigenen Liebe zu sich zu tun, in aufrichtiger und in authentischer Form, mit allen "S" Werten, nichts anderes!

Und was man heute nicht alles "liebt". Selbst eine große Fastfood-Kette plakatiert es weltweit: "I´m loving it". Also seinen Burger. ;-)
Das ist ja nicht die aufrichtige und wahrhaftige Liebe, von der ich spreche, das ist eine abhängige, Strategie-Geldmaschine Liebe!
Und mein erster Freund hatte mir nach seiner Verliebtheits-Phase (wir waren beide unter 20) auch mal gebeichtet, dass er mich "irgendwie nicht mehr liebe". Das war für mich auch das AUS unserer Beziehung damals.
Das sagen meist Männer wie Frauen, die parallel schon einen anderen/neuen Partner haben, um so realtiv leicht aus der alten Beziehung auszusteigen, der betroffene und verletzte Partner, glaubt das auch noch und gibt sich damit schnell zufrieden!
 
  • #51
Ich arbeite im psychologischen Bereich und es hilft keinem, aber auch KEINEM Patienten, dass man die eigene Neutralität, die man absolut haben MUSS, auf den Patienten überträgt.
Prima, dann haben wir zwei ja eine Gemeinsamkeit.
Dennoch widersprichst Du Dich mit Deine Aussage.
Neutralität und emotionale Unabhänigkeit, ich würde es besser professionelle Distanz nennen, muss ich immer wahren, sonst kann ich bestimmte Interventionen nicht plazieren.

Wie Du sicher siehst, sitzen wir hier keiner "Patientin" gegenüber, die wir durch Gestik, Mimik und Körpersprache in ihrer Glaubwürdigkeit einschätzen können. Ich muss mich rein an das halten, was ich hier aus einem Leserbrief vorfinde. Da hilft es uns allen zwischen den Zeilen zu lesen.

Wie Du dem Thema und dem weiteren Verlauf entnimmst hat sie sich mir gegenüber geöffnet und ich hatte mit meiner Vermutung Recht gehabt. Das kann bei einem anderen Thema schon ganz anders aussehen, aber hier hat es gepasst.

Und dann fährt mir jemand der m.M.n. wenig empathisch auftritt in die Parade. Gut kann sie machen, wenn sie sich der Konsequenzen bewusst ist. Aber das überschaut sie nicht, wie ich ihren weiteren Kommentaren entnehme.
Das magst Du gerne anders sehen.
Ich übernehme gerne Verantwortung für mein Handeln und Tun in meinem Leben.

Deshalb habe ich auch das Angebot unterbreitet sie in ein professionelles Forum überzuleiten.

Das sind so Dinge die mich in diesem Forum total enttäuschen.

Viele Frauen (ja Frauen, mit Männer bin ich hier noch nicht zusammengetroffen) können mit Kritik nicht umgehen. Und parallel läuft gerade der Thread mit dem Thema Mansplashing. Lies Dich da doch mal rein, was da für Kommentare und Angriffe kommen. Das würde ich mir nicht gönnen.

Es gibt hier im Forum ein paar sehr interessante Personen, die sich i.d.R. gut und VOR ALLEM respektvoll anderen Mitgliedern gegenüber verhalten (void, Lionne, nordlicht etc.), aber bei einigen steige ich einfach aus. das muss ich mir in meiner Freizeit nicht antun.

Ich freue mich auf einen fachlich informativen und respektvollen Umgang mit Dir in Zukunft.

Anm. der Mod: Ein Satz entfernt. Der Satz bezog sich auf eine Passage, die nachträglich entfernt wurde.
 
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  • #52
Es gibt hier im Forum ein paar sehr interessante Personen, die sich i.d.R. gut und VOR ALLEM respektvoll anderen Mitgliedern gegenüber verhalten (void, Lionne, nordlicht etc.), aber bei einigen steige ich einfach aus.
Ich habe hier zu Anfang einen wenig hilfreichen Beitrag geschrieben (#18). Der war nicht respektlos, nur einfach ein ganzes Stück am Thema vorbei. Zu der Zeit fehlten noch Informationen von der FS.
Ich werde mich weiterhin nicht an der Diskussion beteiligen. Das hier ist ein ernstes Thema von dem ich nicht viel Ahnung habe.
Allerdings macht ihr mich gerade schlauer. Also werde ich weiterhin hier still mitlesen und hoffe, dass es @Sun Ny , der ich alles Gute wünsche, weiterhilft.
 
  • #53
Also bitte echauffiere dich nicht über andere, die keinen psychologischen Bildungshintergrund haben.
Ich habe einen psychologischen Bildungs-Hintergrund.
Sie versteht aber nach wie vor nicht, dass Liebe und emotionale Abhängigkeit eben nichts mit einander zu tun haben.
Doch, "Liebe" von "emotionaler Abhängigkeit" verstehe ich SEHR wohl ganz genau zu differenzieren. Und zwar nicht nur bei anderen, sondern auch bei mir selbst und meinen eigenen Beziehungen.
Hier hast Du, @Queequeg, einiges falsch verstanden.
 
  • #55
Ich habe hier zu Anfang einen wenig hilfreichen Beitrag geschrieben (#18). Der war nicht respektlos, nur einfach ein ganzes Stück am Thema vorbei. Zu der Zeit fehlten noch Informationen von der FS.
Ich werde mich weiterhin nicht an der Diskussion beteiligen. Das hier ist ein ernstes Thema von dem ich nicht viel Ahnung habe.
Allerdings macht ihr mich gerade schlauer. Also werde ich weiterhin hier still mitlesen und hoffe, dass es @Sun Ny , der ich alles Gute wünsche, weiterhilft.

Meine Kritik bezog sich überhaupt nicht auf Dich, @godot.

Dein Beitrag hat, wie Du gesehen hast, überhaupt nicht gepasst, aber sowas kann immer mal passieren, wenn man die Details noch nicht kennt.

Um so schöner von Dir, wenn Du das rückblickend so offen kommunizierst.
 
  • #56
Sun Ny,

wenn Du noch mitliest, würde(n) ich/ wir uns freuen, wenn Du Dich weiterhin hier beteiligen magst. Wie Du siehst wimmelt es hier nur so von fachlicher Kompetenz und wir sind ein bißchen abgedriftet von eigentlichen Thema.

Die Traumatherapie ist abgeschlossen?
Wenn Du schreibst eine Woche dann war sie stationär oder teilstationär (Tagesklinik)? Da läuft also nichts mehr?
Hast Du jemand mit dem Du Reden kannst, Dich öffnen und ggf.. fallenlassen kannst?

Kimi
 
  • #57
"Er hatte keine Feinde: Er war ein Nichts!". : -
Weiß leider nicht, von wem dieses geniale Zitat ist.
Oder moderner:
"Hast du keine Feinde, hast Du keinen Charakter."
Paul Newman
"Hätte ich keine Feinder und keine Neider, dann wäre ich wohl schlecht."
Armin Müller-Stahl
Ich sehe das explizit genauso, deshalb macht es mir absolut nichts aus, angegriffen zu werden, würden die Meckerer wissen, dass sie mich dadurch noch viel stärker machen, weil ich es als Kompliment sehe, sie würden es sofort unterlassen, also weiter so, ich freue mich darauf! Seit ich gelernt habe, über den Dingen zu stehen, seid dann kann ich über mich selbst lachen, und über andere! 🤗😊🤗
So sollte die echte und wahre Liebe verstanden und gesehen werden, losgelöst vom Partner!
Eine echte und wahre Liebe bewegt sich nicht in der Sinuskurve, sie ist konstant!
Nach meinen erlebten, gelebten und erlernten Erkenntnissen, hat die wirkliche und wahrhaftige Liebe ausschließlich mit der eigenen emotionalen Abhängigkeit zu tun! Ja wir sind in erster Linie von uns selbst abhängig, siehe meine viel zitierten und gesagten "S" Werten und die Aufrichtigkeit und die Authentizität in eigener Person!
 
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  • #58
Ja, gehen wir mal wieder zurück zur Frage und Sun Ny!

Liebe Sun Ny,

ich habe mal bei Liebeskummer gehört: Man soll sich nach einer gewissen Zeit - nachdem man Trauer und Wut und alles durchgestanden hat - auch wieder an die schönen Dinge der Beziehung erinnern und sich vor allem von seinem Ex im Großen und ganzen WERTGESCHÄTZT fühlen.

Habe mal von einem Psycho-Trick gehört: Man solle sich bei Liebeskummer (wie gesagt, NACHDEM man ordentlich getrauert, etc. hat) selbst immer wieder Briefe schicken. In diesen Briefen soll genau die Wertschätzung und Anerkennung drinnen stehen, die man immer hören wollte und auch heute noch hören möchte von seiner/m Ex. Oder idealerweise stehen in den Briefen auch wertschätzende Bemerkungen, die mal/ öfters gesagt wurden vom Ex. Diese Briefe (können gerne viel sein) sollen möglichst handschriftlich und auf buntem Papier sein. Ab damit in Umschläge und dann... wird jede Woche einer aus dem Stapel mit Zufallsprinzip von Dir rausgezogen und ab zur Post damit!

Angeblich soll dies schon wahre Wunder für das eigene Selbstwertgefühl gebracht haben: Jede Woche einen neuen positiven Brief in seinem Briefkasten zu finden. Die positive Botschaft handschriftlich geschrieben an sich persönlich adressiert mit "Für Dich, liebe Sun Ny,..." zu lesen. Soll ein Wunder gegen trübe Gedanken sein, so etwas positives auf hellgrünem, gelben, knallorangenen,... Papier zu lesen. Du kannst Dir diese Wertschätzungs-Briefe auch gerne aufheben und alle auf eine große Tafel in Deine Küche hängen, damit Du sie immer (wieder neu) im Blick hast - und das tolle: sie werden immer MEHR werden, allein durch Deine Aktion! Und beim regelmäßigen Schreiben solcher Briefe wird Dir plötzlich auch immer mehr Positives (wieder) einfallen!

Ich habe es ehrlich gesagt, noch nie selbst ausprobiert... Aber frage doch mal Deine(n) Therapeutin/en, ob so was gut für Dich sein könnte. Oder vielleicht hat er/ sie ja noch ähnliche Tricks für Dich?

Lass Dich umarmen! Alles Gute Dir!
 
  • #59
Hallo ihr Lieben,

Ich lese sogar regelmässig mit nur war ich nicht in der Lage zurück zu antworten, ich habe versucht all eure Antworten und Gedankengänge und Meinungen zu verinnerlichen.

@yellow bee ich denke oft an deinen Satz: er hat mich geliebt auf seine Art und Weise und das weiss ich auch, sonst wäre er schon sehr viel früher gegangen 🤔 und er wäre nicht trotz allem was war (Arbeitsverluste, dass sein Vater gezeigt hat was er wirklich von mir hält) bei mir geblieben.
Aber die Liebe zerbrach nunmal weil es glaub ich zuviel wurde...

Um Jahr 2018 stand schon die Trennung meinerseits im Raum, es gab Streit mit seinem Vater er hat mir offenbart dass er nicht wirlich viel von mir hielt und mich nur seines Sohnes willens akzeptierte. Als ich meinen Ex über meine Gedanken in Kenntnis gesetzt habe hat er sogar bitterlich geweint und das war für mich der grösste Liebesbeweis den ich je bekam. Er spach sehr sehr sehr selten über seine Gefühle, sein Weinen war mehr wert für mich als tausend Worte. Ich gab uns also nicht auf, hab mich für ihn entschieden. Aber dieser Streit mit seinem Vater hat alles verändert, wir haben krampfhaft versucht dass alles wieder "normal" wird, aber vergebens. Ich habe aufgehört jeden Tag bei ihnen zu sein und er kam somit auch öfters zu mir. Ich hatte nie wieder das gleiche Verhältnis zu seinem Vater aufbauen können, ich hab krampfhat versucht aber ich wusste was sein Vater von mir hält: nichts und das tat weh...und trotzdem wenn ich da war habe ich keine Vorwürfe oder Ähnliches gemacht.

Warum hat er nicht vorher mit mir geredet? Bevor er es schon entschieden hat...und dann diese boshaftigkeit nach der trennung...warum? Er sagte nach der trennung er wolle dass es mir gut geht, hat aber jede menge scheisse gemacht...
 
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  • #60
Er sagte nach der trennung er wolle dass es mir gut geht, hat aber jede menge scheisse gemacht...

Ohne dass ich ihn kenne glaube ich ihm diese Aussage. Warum sollte er sich nicht wünschen, dass es Dir gut geht?
Er hat Dich doch geliebt, war für Dich da. So wie Du es beschreibst war die familäre Situation für ihn nicht einfach. Es musste sich für Dich vor seinem vater rechtfertigen.
Ihr beide seit ja noch weitgehend im Guten auseinander gegangen.

Und den Mist, den er dann gemacht hat ...
Es ist immer schwierig mit Dingen nach einem Kontaktabbruch umzugehen, wenn man nicht loslassen kann. Vieles wird interpretiert, vielleicht auch falsch von Deiner Seite, weil Du Dich verletzt fühlst.

Wie ich schon einmal schrieb. Versuche das Positive aus der Bezehung mitzunehmen. Da war ein Mensch, der Dich um Deiner Selbst wissen geliebt hat, trotz der widrigen Umstände. Und fang an ihn loszulassen.

Übrigens schön, dass Du nicht sofort in die nächste Beziehung gewechselt bist.
 
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