• #1

Ist Trennung die einzige Lösung?

Ich (32) bin seit 2 Jahren mit meinem Partner (28) zusammen. Wir führen eine Fernbeziehung und sehen uns nur an Wochenenden. Wir hatten es immer sehr gut miteinander. Mein Partner ist immer für mich da, nimmt Rücksicht auf mich und meine Bedürfnisse. Ich vertraue ihm zu 100%. Ich hatte vorher noch nie eine Beziehung, in der ich mich so geliebt und wertgeschätzt fühlte. Er ist der erste, bei dem ich wirklich Liebe empfinde und so sein kann wie ich bin.

Wir haben gemeinsame Interessen, aber in unserem Denken/Handeln sind wir unterschiedlich. Ich bin beruflich sehr ehrgeizig, er geht arbeiten, weil es notwendig ist. Ich liebe meine Unabhängigkeit, er lebt noch im gleichen Haus wie seine Mutter. Er liebt dieses Haus und würde es gerne irgendwann übernehmen, ich habe ihm schon früh gesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann, so nah bei der Familie zu wohnen (mir ist das einfach zu viel Nähe - es stresst mich schon am Wochenende). Er ist ein Landkind, ich ein Stadtmensch. Er will unbedingt heiraten und eine Familie gründen, ich hatte noch nie einen starken Heirats- oder Kinderwunsch.

Seine Mutter ist gesundheitlich angeschlagen und sehr einsam, unternimmt von sich aus auch nicht viel, um die Situation zu ändern. Mein Partner wurde von seiner Mutter alleine grossgezogen. Er hat schon häufig gesagt, wie dankbar er ihr für alles ist und dass er ihr etwas zurückgeben will. Er will ständig dafür sorgen, dass es ihr trotz der schwierigen Situation gut geht und dass sie nicht zu oft alleine ist. Wenn wir in den Urlaub fahren organisiert er, dass jemand sie besucht oder mit ihr einkaufen geht. Sie schreiben sich auch immer gegenseitig wenn er mal weg ist, und das eigentlich täglich. Einerseits finde ich seine Fürsorge rührend. Aber ich finde, dass er nicht für seine Mutter oder deren ‘Pflege’ verantwortlich ist (sie ist nicht in dem Sinne auf Pflege angewiesen) und sich von ihr lösen sollte. Auf Kritik in diese Richtung reagiert er sehr sensibel.

Für ihn ist klar: wir ziehen bald zusammen. Er hat aber noch nie signalisiert, dass er sich vorstellen könnte, in meine Region zu ziehen. Ich habe mich immer wieder mit dem Gedanken auseinandergesetzt, in seine Heimat zu ziehen, und ihm das auch gesagt. Er geht wohl fix davon aus - obwohl ich mehrmals klar gesagt habe, dass wir das gründlich besprechen müssen und ich mir von ihm auch Bereitschaft wünsche, sich "zu bewegen". Ich kann mir immer weniger vorstellen, dass wir miteinander glücklich werden, wenn wir zusammenziehen. Ich glaube weder, dass ich mich mit der Situation in seiner Heimat arrangieren kann, noch dass er fernab seiner Familie glücklich wird. Wir haben es nachwievor gut zusammen, aber führen seit längerer Zeit keine tiefgehenden Gespräche mehr. Auf Sex mit ihm habe ich schon länger keine Lust mehr.

Wenn ich aber an Trennung denke, denke ich sofort wieder, was für ein Glück ich mit diesem Partner habe und dass ich ihm das Herz brechen würde. Wie seht ihr diese Situation?
 
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  • #2
Wenn ich aber an Trennung denke, denke ich sofort wieder, was für ein Glück ich mit diesem Partner habe
Du hast aber eine komische Auffassung von Glück.

Aber ich finde, dass er nicht für seine Mutter oder deren ‘Pflege’ verantwortlich ist (sie ist nicht in dem Sinne auf Pflege angewiesen) und sich von ihr lösen sollte. Auf Kritik in diese Richtung reagiert er sehr sensibel.
Du hast ihn deswegen überhaupt nicht zu kritisieren, selbst wenn ihr gemeinsame Zukunftspläne hättet, ist das seine Angelegenheit.

Du hast Dir einen Mann gesucht, der noch zu Hause wohnt und dort bleiben will. Eine sehr enge Beziehung zu seiner Mutter hat und mit seinem Einkommen zufrieden ist. Das Mann seine Mutter liebt, prima und gut, aber täglich Nachrichten schicken und die Mutter behandeln als wäre sie grenzdebil und sie läßt sich das gefallen? Ich würde so einen Mann nicht ernst nehmen, käme als Partner nicht in Frage.


w/36
 
  • #3
Wir haben gemeinsame Interessen, aber in unserem Denken/Handeln sind wir unterschiedlich. Ich bin beruflich sehr ehrgeizig, er geht arbeiten, weil es notwendig ist. Ich liebe meine Unabhängigkeit, er lebt noch im gleichen Haus wie seine Mutter. Er liebt dieses Haus und würde es gerne irgendwann übernehmen, ich habe ihm schon früh gesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann, so nah bei der Familie zu wohnen (mir ist das einfach zu viel Nähe - es stresst mich schon am Wochenende). Er ist ein Landkind, ich ein Stadtmensch. Er will unbedingt heiraten und eine Familie gründen, ich hatte noch nie einen starken Heirats- oder Kinderwunsch.

Also, egal, wie zufrieden ihr sonst zusammen seid - wenn ich mir diesen Abschnitt durchlese und dazu noch das mit dem Umziehen zu ihm berücksichtige, stimmt bei euch doch einiges nicht? Man kann natürlich Unterschiede auch als Bereicherung ansehen, aber nur, wenn nicht einer für den anderen alles aufgeben muss und es NICHT die grundsätzliche Lebensweise betrifft. Und scheinbar müsstest du für ihn aufs Land zu seiner Mutter ziehen, obwohl das überhaupt nicht deins ist. Könntest du dieses Opfer bringen? Nach "nur" zwei Jahren, wo schon Sex und tiefgehende Gespräche nachlassen...? Es ist letzten Endes wohl deine Entscheidung. Er wird sich nicht "bewegen", wie du sagst und ihr habt irgendwie völlig gegensätzliche Erwartungen an eine Zukunft. Er Heirat, Kinder, Land, Familie; du Stadt, Distanz zur Familie, eher keine Kinder wenn ich das richtig verstehe. Wie stellst du dir da vor, mit ihm glücklich werden zu können? Wären das nicht eine Menge Kompromisse auf beiden Seiten, die am Ende unglücklich machen..?

w, 36
 
  • #4
Stimme annähernd deinem Beitrag zu, du wirst mit diesem Mann niemals glücklich werden können, die Voraussetzungen sind nicht gegeben, löse dich von dem Gedanken, dass du keinen besseren Mann finden wirst, ihr passt von den wichtigsten Dingen, die für ein Zusammenleben, für eine gute Partnerbeziehung wichtig sind, nicht zusammen, dein Bauchgefühl gibt dir ganz klare Signale und sagt, mache es nicht. Würdet ihr zusammen leben bei seiner Mutter, nach ganz kurzer Zeit packst du deine Sachen und ziehst wieder aus, weil es nicht geht, es müssen einige Faktoren übereinstimmen, vor allen Dingen, dein inneres Gefühl stimmt mit seiner Gefühlswelt nicht überein, er ist immer noch angenabelt an seiner Mutter, quasi als Muttersöhnchen mit Mutter verheiratet, du wirst niemals an erster Stelle stehen können, das ist für eine Beziehung mehr als negativ!
Löse dich davon, das du ihm sein Herz brechen könntest, wenn du nach kurzer Zeit dein Bündel packst und wieder gehst, weil du es nicht mehr aushältst, was ist dann, wen interessiert es dann?
 
  • #5
Was ist denn gut an dieser Beziehung? Keine sexuelle Anziehung, keine gemeinsamen Pläne, schlechte Kommunikation... Ich sehe ehrlich nicht, wo ihr jetzt eine angenehme Beziehung führt.

Das einzige, was helfen kann, ist reden, reden, reden. Endlich mal konkret sagen, wer was will, wer was von einer Beziehung erwartet. Denn auch Du bist da nicht klar: erst schreibst du, du willst nicht zu ihm ziehen, aber ihn sagst du, dass Du dich damit auseinandersetzt. Was soll er dann davon halten? Klar denkt er, du ziehst zu ihm.

Mach es dir nicht so schwer, kommuniziert klar und deutlich - dann wird alles einfacher.
 
  • #6
Ich (32) bin seit 2 Jahren mit meinem Partner (28) zusammen. Wir führen eine Fernbeziehung und sehen uns nur an Wochenenden. …

Sich zwei Jahre nur an den Wochenenden sehen oder jeden Tag zusammen sein, ist ein großer Unterschied.

Hast du schon einmal einen 14 tägigen Urlaub bei ihm verbracht, damit du siehst, wie das Zusammenleben mit ihm und seiner Mutter für dich ist?

So wie du es beschreibst, fühlt er sich verantwortlich für seine Mutter, wird nie von ihr wegziehen und wohl von dir erwarten, dass du sich ebenfalls kümmerst.

Wir haben gemeinsame Interessen, aber in unserem Denken/Handeln sind wir unterschiedlich.

Das müsste dir zu denken geben. Auch dass du nicht bereit bist, sich im Kümmern um die Mutter einzubinden. Wie würde sich also ein Zusammenleben gestalten?

Ich kann mir immer weniger vorstellen, dass wir miteinander glücklich werden, wenn wir zusammenziehen. Ich glaube weder, dass ich mich mit der Situation in seiner Heimat arrangieren kann, noch dass er fernab seiner Familie glücklich wird.

Das scheint mir auch so.

Einerseits kann jede Mutter sich freuen, einen Sohn zu haben, der sich dermaßen um sie sorgt und sich kümmert.

Andererseits wäre für ihn wohl eine Frau besser geeignet, die zu ihm ziehen möchte, sich den räumlichen Gegebenheiten bei ihm anpasst und seiner Mutter denselben Stellenwert einräumt, wie er das tut.

Ihn gibt es anscheinend nur im Doppelpack.

Auf Sex mit ihm habe ich schon länger keine Lust mehr.

Wenn dir Sex nicht so wichtig ist, sollte das kein Problem darstellen. Denn anscheinend

Wenn ich aber an Trennung denke, denke ich sofort wieder, was für ein Glück ich mit diesem Partner habe und dass ich ihm das Herz brechen würde. Wie seht ihr diese Situation?

bricht es dir ja das Herz, wenn du nur schon an Trennung denkst.

Finde den Fehler in deinen Beschreibungen.
Was ist dir wichtig?
Letztlich wirst du dich entscheiden müssen.
 
  • #7
Du weißt gar nicht was für ein Glück du mit diesem Mann hast, Er liebt dich, will dich heiraten und Kinder haben, obwohl du vier Jahre älter bist, und er wertschätzt dich. Er ist familiär und häuslich, liebt und wertschätzt seine Mutter.
So einen Mann wirst du heutzutage kaum noch finden. Die meisten Männer wollen heute nicht mehr heiraten und auch keine Kinder. Die wollen nur Spaß und unverbindliche Beziehungen.

Ich finde dass du sehr undankbar bist. Du hast ein sehr seltenes Exemplar erwischt!
Du bist 32, worauf wartest du noch? Wenn du diesen tollen Mann sausen lässt wirst du wahrscheinlich keine Kinder mehr bekommen und nur noch an komische, unverbindliche Männer geraten. Das garantiere ich dir. Ich weiß inzwischen wie gestört und unverbindlich die meisten Männer heutzutage sind.

Lebst du nur für deinen Job? Spätestens Ende 30 wirst du bereuen deinen Freund nicht genug wertgeschätzt zu haben, und du wirst sehen wie er eine andere heiratet und Kinder und Familie mit ihr hat.

Und du wirst leer ausgehen - und mit 40 die totale Panik kriegen.

Garantiert!
 
  • #8
Seine Mutter ist gesundheitlich angeschlagen und sehr einsam, unternimmt von sich aus auch nicht viel, um die Situation zu ändern. ...Aber ich finde, dass er nicht für seine Mutter oder deren ‘Pflege’ verantwortlich ist (sie ist nicht in dem Sinne auf Pflege angewiesen) und sich von ihr lösen sollte. Auf Kritik in diese Richtung reagiert er sehr sensibel.

Bei dem Thema kann ich aus eigener, wirklich langer Erfahrung berichten. Es ist schwer für ihn, diese gefühlte Verantwortung loszulassen und auf der anderen Seite ist emotionaler Missbrauch etwas, das wohl in Mutter-Sohn-Beziehungen ein relativ häufig vorkommendes Problem ist. Übrigens nicht weniger brutal und schädigend als körperlicher Missbrauch.
Für die Mutter bequem, für den Sohn ein Problem, das er vermutlich nicht so sieht, habe ich lange auch nicht wirklich. Beziehungen gehen dabei kaputt, die Prioritäten sind klar gesetzt. Für Partnerinnen ist das keine angenehme Situation. Die notwendige Pflege steht mit fortgeschrittenem Alter irgendwann bevor und es wird immer schwerer, sich zu lösen.

Zu Müttern, die ihre Söhne nicht loslassen gibt es reichlich gute Literatur, empfehlen kann ich z. B.:
Karl Haag: Wenn Mütter zu sehr lieben: Verstrickung und Missbrauch in der Mutter-Sohn-Beziehung
Forward, Susan: Vergiftete Kindheit: Elterliche Macht und ihre Folgen

Helfen wird nicht, dass Du irgendetwas findest, sondern nur, dass er das so sieht und zu dem Schluss kommt, etwas ändern zu müssen. Bei mir hat das 15 Jahre gedauert, incl. 5 Jahre Pflegefall mit zunehmender Pflegebedürftigkeit und letztlich fast einem satten Burnout, den ich dann mit Hilfe vom Hausarzt und eines Psychologen noch so gerade verhindert habe. Das schlechte Gewissen hatte ich erst dann so einigermaßen im Griff. Die Umgebung, die natürlich erwartet, dass man sich um seine Eltern kümmert, hat ihren Teil beigetragen.

Du hast eigentlich nur die Wahl, zu ihm zu ziehen und diesen Zustand zu akzeptieren oder aber das relativ hohe Risiko einer Trennung einzugehen, wenn Du auf einem anderen Wohnort bestehst.
Ich sehe das "Glück" mit diesem Partner nicht so ganz, auch wenn er ein netter Kerl sein mag. Auf seinem Leben liegt ein Schatten in Gestalt der Mutter. Aus meiner Perspektive kann ich Dir nur raten, auf keinen Fall zu ihm zu ziehen, sondern für ausreichenden Abstand zu sorgen. Oder die Beziehung zu beenden.

Ob die Zukunftsvorstellungen darüber hinaus wirklich zusammenpassen, ist aus der Ferne nicht richtig zu prüfen. Ich würde aber auch darüber nochmal nachdenken...
 
  • #9
Wenn dir Sex nicht so wichtig ist, sollte das kein Problem darstellen. Denn anscheinend
Du solltest den Satz von FS noch einmal lesen, dass ihr Sex nicht wichtig ist, davon habe ich nichts gelesen, sie schreibt lediglich:
Zitat von Gast5662:
Auf Sex mit ihm habe ich schon länger keine Lust mehr.
Wenn sie keine Lust mehr auf Sex mit ihm hat, sind das doch Zeichen, dass die Stimmung und die Beziehung nicht stimmig ist, da läuten doch alle Kirchenglocken und alle Ampeln stehen auf rot!!
 
  • #10
Ich sehe kein Problem und auch keinen Anlass für Trennung.
Was ich sehe ? Ganz einfach, beerdigt das Thema zusammenziehen, lasst alles so, wie es ist. Dann wird es auch wieder mit dem Sex.

Man muss nicht immer machen, was der Mainstream vorgibt.
 
  • #11
aber führen seit längerer Zeit keine tiefgehenden Gespräche mehr. Auf Sex mit ihm habe ich schon länger keine Lust mehr.
Dein Geist und Dein Körper geben Dir schon die Antwort, Du brauchst nicht mehr zu fragen!
Er wird es aushalten. Übrigens, wie geht es Deinem Herzen?
ErwinM, 50
 
  • #12
Ich lese in Deiner Schilderung:

Rational weiß ich, wie gut ich es habe. Sagt Dein Kopf.

Dein inneres wirkliches Gefühl sagt: Will nicht aufs Dorf. Will nicht heiraten. Will nicht unbedingt Kinder. Will die Schwiegermutter so dicht nicht dabei haben. Will nicht in seine Gegend.

Dein Körper sagt daraufhin: Will nicht körperlich nahe sein. Will keinen oder nicht mehr wirklich Sex. Will mich entfernen.

Dein Kopf sagt dann wieder : Aber das darfst Du nicht fühlen, Du hast es doch so gut….

Doch Du darfst das fühlen. Ist erlaubt. Erlaub es dir. Auch wenn er noch so ein guter Mann ist – und er scheint ein sehr guter Mann zu sein.

Du willst IHM nicht das Herz brechen. Du wirst es ihm wohl brechen, wenn Du nicht nach Deinem authentischen Gefühl lebst und Dich zwingst nach Deiner Ratio zu leben. Ich rate Dir, darüber nachzudenken, ihn freizugeben, damit er jemanden finden kann, der seinen Traum vom Leben wirklich mitgehen kann. Damit DU Deinen Traum finden kannst.

Herz und Ratio müssen zusammenpassen.

Mach ihm und Dir nichts mehr vor. Du darfst das.

Manchmal muss ein Abschied ein ganz sanfter und auch trauriger Abschied sein, und beide dürfen heulen. Denke es ist besser so für Euch beide.
 
  • #13
Ganz einfach, beerdigt das Thema zusammenziehen, lasst alles so, wie es ist
Die sind jetzt aber schon ein bisschen jünger als Du oder ich. Zumindest er strebt auf längere Sicht auch etwas anderes an als eine LAT Beziehung bis in alle Ewigkeit.
Lies Dir den Beitrag von @Lebens_Lust gut durch ( schön wieder von Dir zu lesen). Auch ich habe meine Vorbehalte gegenüber dem Konstrukt dominante Mutter und Sohn, wobei ich die Dominanz reininterpretiere. Töchter können sich neiner Erfahrung nach eher frei schwimmen.
So einen Mann wirst du heutzutage kaum noch finden. Die meisten Männer wollen heute nicht mehr heiraten und auch keine Kinder
Ach Süsse, Du selbst schreibst doch immer was Du mit Deinem Ex Mann nach jahrzehnterlanger Ehe und einer halben Kinder Fussballmannschaft noch für ein tolles Sexleben hattest.( Wieso habt Ihr Euch eigentlich getrennt?) Davon lese ich bei der FS nach 2 Jahren aber nichts. Ne, liebe FS, ich glaube auch, dass Du die Antwort schon kennst.
Und solange er keine Herzrythmusstörungen hat, wird sein Herz es überleben.
W 54
 
  • #14
Liebe Themenstarterin!
Ihr habt so gut wie keine gemeinsamen Lebenspunkte die für ein Zusammenleben sprechen. Dir ist dein Beruf wichtig,Ehe und Kinder siehst du zumindest für die nächste Zeit nicht in deiner Lebensplanung was vollkommen legitim ist. Nicht jede Frau will Kinder und Ehe. Was halt auf dem Land noch stärker erwartet wird als von Stadtmenschen,dass man sich um die Eltern oder in deinem Fall um die Schwiegermutter in spe sich kümmern muss! Der gesellschaftliche Druck aus dem dörflichen Umfeld ist da sehr groß! Damit solltest du dich auch mental auseinder setzen. Dein Körper der dir nach 2 Jahren Wochendbeziehung Sexunlust signalisiert sollte alle Alarmglocken schrillen lassen. Er mag ein ganz lieber, fürsorglicher Mann sein aber er ist nicht der Richtige für dich und du nicht die Richtige für ihn. Es ist natürlich schwer eine Beziehung zu einem äußerst anständigen Menschen zu beenden,aber würdest du es besser finden dass ihr bei solch unterschiedlicher Lebensauffassung ihr beide auf der Strecke bleibt? Lieber ein Ende mit Schrecken,als ein Schrecken ohne Ende.
 
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