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  • #31

Nein, gibt es nicht, denn das wäre ein Widerspruch. Ein treuer Mann verspricht keine Treue, er ist es einfach. Ich käme gar nicht auf die Idee, einer Frau Treue zu versprechen, denn ein Versprechen zu halten ist Willenssache, und eine Willensentscheidung setzt voraus, daß ich eine Entscheidungsoption habe. Die habe ich aber nicht, weil der Gedanke an Fremdgehen bei mir gar nicht angelegt ist. Und ich kann auch nur eine Frau lieben, die mich so gut kennt, daß sie das weiß.
 
  • #32
Wie kann ich mir denn eine Treuezusage vorstellen?

Vielleicht sollte man sich einfach mal von dem Gedanken lösen, dass eine Liebe ein Leben lang halten muss. Menschen ändern sich, das Umfeld ändert sich.
 
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  • #33
Natürlich gibt es noch Treue.

Ich w(33) bin seit 8 Jahren meinem Partner (45) treu und ich weiß, dass er mir auch treu ist.

Es gibt sowohl als auch aber zu behaupten, dass alle Männer schlecht sind ist ungerecht. Es gibt sehr viele kluge, nette, verantwortungsbewusste, potente Männer.

Und natürlich gibt es keine lebenslange Garantie. Auch der tollste Mensch kann Fehler machen!
 
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  • #34
Wie kann ich mir denn eine Treuezusage vorstellen?

Mit Eingang einer Beziehung/Ehe sollte Treue selbstverständlich sein, es sei denn anderes ist mit beiderseitem Einverständnis vereinbart worden. Und dann hält man/frau sich einfach daran!

In dem Moment wo (aus welchen Gründen auch immer, fehlende Liebe etc.) dieses Versprechen für jemanden nicht mehr einhaltbar ist, setzt man/frau seinen/ihren Partner von der Aufkündigung seiner Zusage in Kenntnis und legt somit ehrlich "die Karten auf den Tisch" (vor dem Treuebruch, daß heisst nicht jemanden vor vollendeten Tatsachen zu stellen).

Und überlässt seinem Partner die Entscheidung, die Trennung heißen kann, offene Beziehung, aber auch die Möglichkeit die eingeschlafene Beziehung wieder beleben zu wollen. Und lebt mit den Konsequenzen.

Das wäre in meinen Augen (wünschenswert wenn auch unrealistisch) "fair", M/57
 
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  • #35
Wie kann ich mir denn eine Treuezusage vorstellen?

Bspw. in Form einer Eheschließung oder auch mit der Einwilligung in eine monogame Beziehung. Auch in letzterem Fall muss die Treuezusage nicht explizit verbalisiert werden, denn in der westlichen Gesellschaft (und dutzenden anderen Ländern) ist die Bekenntnis zu einer festen Beziehung mit einer bestimmten Person gleichbedeutend mit dem Ausschluss jedweder anderen sexuellen Kontakte. Und dies offiziell seit tausenden von Jahren (inoffiziell sieht es natürlich anders aus). Hier greift meiner Meinung nach eine Art "Gewohnheitsrecht".

Wer sich im Wissen über die hier geltenden Bedingungen einer konventionellen Beziehung auf eine eben solche einlässt, und dies betrifft jeden, der im hiesigen Raum sozialisiert wurde und nicht unter einer geistigen Einschränkung leidet, kann sich nicht über "Besitzanspruchsdenken" oder eine "Vereinnahmung" durch den Partner beschweren. Denn Fakt ist, dass Treue eine der Grundvoraussetzungen für das gängige Beziehungsmodell ist. Ohne diese wären nur wenige bereit, überhaupt eine Partnerschaft einzugehen. Dementsprechend ist es die Pflicht desjenigen, welcher ein unkonventionelles Modell bevorzugt, dies vor Beginn einer Beziehung klarzustellen.

Und nun die Gretchenfrage: Warum nur tut das kaum jemand? ;-)
 
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  • #36
Meine Männer waren immer treu, jedenfalls solange wie wir zusammen waren. Und umgekehrt. Es gab nur eine Ausnahme, der war schon aber vor mir ein notorischer Fremdgänger.
 
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  • #37
Ich hab mir das jetzt mal nicht alles durchgelesen. Aber mal als Antwort von mir:

Ja, gibt es. Ich bin jetzt 30 und habe in meinem Leben zwei feste Beziehungen gehabt. die erste von 14 bis 24, die zweite von 25 bis 29. Ich habe meiner ersten Freundin sogar bei ihrem einjährigen Auslandsaufenthalt sogar frei gestellt mit anderen zu schlafen, wenn sie das möchte ohne eine "Gegenleistung" zu fordern. Sie hat es mir sogar frei gestellt das selbe zu tun, aber ich habe es nicht genutzt. Ich muss zugeben ich bin aber auch so gestrickt, dass ich nur an einer Frau zur Zeit ernsthaftes Interesse haben kann. Das merke ich jetzt sogar hier auf dieser Plattform. Ich kann nicht mit vielen Frauen gleichzeitig den Kontakt pflegen. Schon bei zweien finde ich es irgendwie unfair der gegenüber, die nicht mein Favorit ist. Und das nervt ungemein, weil die Damen hier immer ne Woche brauchen bevor sie antworten...
Aber ich kann nicht anders.
Dennoch bin ich alles andere als a-sexuell. Ich bin ausgebildeter Sexualpädagoge und habe in meinem Leben erst mit zwei verschiedenen Frauen geschlafen.
Keine Ahnung ob ich damit selten bin. Vielleicht ist es Prägung oder Erziehung. Mein Bruder ist auch so drauf.
Ich denke einfach Sex ist zwar etwas sehr wichtiges und natürliches, wird aber dennoch extrem überbewertet.
Gut, vielleicht liegt es eben an meiner Ausbildung und Einstellung, dass ich auch wunderschönen Sex mit mir selbst haben kann (auch während ich in einer festen Beziehung bin) und deswegen bei einer "Durststrecke" nicht auf Seitensprünge angewiesen bin...

m30
 
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  • #38
Gibt es gutaussehende ERFOLGREICHE Männer, die ihre Frauen nicht betrügen.
Also die, die Geld haben, gerne viel Spaß haben, Macht haben und gut aussehen. Das sind nämlich die Männer, die ich nunmal bevorzuge und die sind nicht treu.
Leider kann ich mich zwingen wie ich will, mich interessieren nur erfolgreiche Männer.

Nein, die hat die Natur nicht vorgesehen, wie Bernd oben ausgeführt hat.

Du bist gengesteuert und auf den Alphaprimaten fixiert. Wenn Du Dein Beuteschema nicht mit dem Kopf steuern willst, dann wird sich das nicht ändern, ist Schicksal.
 
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  • #39
Wenn eine durch die Entdeckung der Untreue des Partners völlig geschockte Frau eine allgemeine Frage stellt - die schließlich jeden betreffen kann! - muss man nicht zynisch und beleidigend werden, sondern könnte die Frage auch sachlich diskutieren.

Hallo FS,

es ist traurig, dass Du enttäuscht wurdest und verständlich, dass Du schockiert bist. Rein sachlich gibt es ziemlich sicher genauso viele Männer wie Frauen, die untreu sind. Und ziemlich sicher ist es auch sehr unfair, von einem Fall auf "alle" Männer zu schließen. Deine Frage ist alles andere als sachlich, daher solltest Du sie vielleicht anders formulieren, wenn Du Sachlichkeit einforderst.
Es wird Gründe geben für die Untreue Deines Partners, niemand hier kennt ihn und Dich. Vielleicht ist er notorisch untreu, vielleicht wählst Du Dir notorisch solche Partner, vielleicht ist eure Beziehung so schlehct , dass er untreu wird. Fest steht auch, es gibt Beziehungen, in denen Treue ein wichtiger Eckpfeiler ist. Und es gibt auch Partner, die einmalige Untreue vergeben können. Du lieferst fast keine Informationen, drischst aber pauschal auf "alle "Männer" ein. Was für Reaktionen erwartest Du?
Selbst ein Eheversprechen anthält mehr als reine Treue...

m, 46 (#4)
 
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  • #40
Der Sex wird nach ein paar Jahren langweilung,da muss mal Abwechslung her...
Was nützt es wenn die langjährige Partnerin sich schicke Wäsche kauft,es steckt doch immer noch
die gleiche Frau da drin,mit der der Sex öde geworden ist... Völlig sinnlos
Eine Affäre würde mir auch langweilig werden,lieber immer was neues.

m41
 
  • #41
An die Männer, die die Abwechslung suchen: schon mal versucht, die Abwechslung zusammen mit der Frau zu probieren? Versucht ihr zumindest mit der Frau darüber zu sprechen? Oder lässt ihr sie im Glauben, dass alles ok ist?
 
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  • #42
Männer, die die Abwechslung suchen: schon mal versucht, die Abwechslung zusammen mit der Frau zu probieren? Versucht ihr zumindest mit der Frau darüber zu sprechen? Oder lässt ihr sie im Glauben, dass alles ok ist?
Die meisten Frauen sind den Aufwand schlicht nicht wert.
Neue Affären oder ONS sind einfacher, billiger und zielführender, wenn ich mein Sexleben aufbessern will.
Deshalb halte ich mich mit Beziehungen nur vordergründig auf. Bringt mir als Mann ja nix. Nach ein paar mal wirds einfach nur fad. Also auf zu neuen Ufern, auf zum "Werben", dass die deutschen Damen ja so lieben. Immerzu, jederzeit. Bleibt stets genug Resonanz für die Auffrischung des Sexlebens. Herrlich, ich darf jagen, und die Beute springt bereitwillig in mein Netz, weil ich ja so selbstbewusst und mutig bin, " Esprit" habe.
Wirklich leid tun mir nur die Männer der Frauen, mit denen ich Sex habe.
M34
 
  • #43
An die Männer, die die Abwechslung suchen: schon mal versucht, die Abwechslung zusammen mit der Frau zu probieren? Versucht ihr zumindest mit der Frau darüber zu sprechen? Oder lässt ihr sie im Glauben, dass alles ok ist?

Hier im Forum wirst du öfters mal lesen, dass Frauen anderen Frauen raten, ihren Partner abzuschießen, so bald er auch nur in die Nähe eines solchen Gedankens kommt. Ich habe schon versucht, solche Dinge (vorsichtig) anzusprechen, so etwas endet fast immer im Drama.

Und wie soll das funktionieren, ich gehe zu ihr hin und sage: "Pippi, ich möchte etwas Abwechslung, lass uns eine Frau für einen Dreier suchen"? 90% der Frauen hier würden. glaubt man ihren Aussagen hier im Forum, stante pede die Koffer packen.

Ehrlichkeit ist meistens nicht ratsam, siehe meinen anderen Thread zu diesem Thema.

Und nun zum eigentlichen Thema zurück: Treue ist nicht ausgestorben, sie hat nie gelebt. Der Bauer mit der Magd, das Burgfräulein mit dem reisenden Sänger, Keuschheitsgürtel, Orgien im Vatikan, die jungen Geliebten im alten Griechenland... Treu war der Mensch noch nie, auch wenn uns Hollywood das weiß machen will. Oder warum gab es sonst Keuschheitsgürtel und strenge Strafen bei Ehebruch?
 
  • #44
das sehe ich auch so. Treue gab es nie. Es gab nur für die Gesellschaft ein offizielles Bild,
dass keiner fremd ging. Und hintenrum sind viele Fremdgegangen.

Ein Teil der Menschen nahm dieses Treuegelübde ernst und ein Teil nicht.
Das war schon immer so. Heute wird dieses inoffizielle Bild nur öffentlicher ausgelebt.

Und der soziale Druck auf Treue und Ehe hat durch die sexuelle Revolution und
das Scheidungsrecht an Wirkung verloren.Siehe alleinerziehende Mütter.
Früher ein Stigma, jetzt versucht man sie medial als Ikone darzustellen.
Von der dummen Gans, die ihren Mann nicht halten konnten hin zur Supermami.

Je weniger Druck, desto freier die Gesellschaft.

Und dann fangen Männer und Frauen an sich ihrer Natur hinzugeben
Männer sind polygam. Treue hat keine Priorität.
Und Frauen sind hypergam. Kommt eine bessere Partie, wird der Partner verlassen.
(Bei College oder höher gebildeten Frauen geht die Scheidung zu 90% von den Frauen aus)

Also ist das hier mal wieder ein 'Machen wir alle zusammen sozial Druck auf Männer'-Thread


Die Gesellschaft wird freier. Aber die Männer sollen sich bitteschön an das alte Rollenmodell klammern.
Zumindest da wo es den Frauen nützt. Sonst ist das Geschrei groß.

Wir kommen in ein Zeitalter der Vernetzung. Man trifft mehr Menschen. Wir haben viel mehr Freizeit als früher.
Das ist nicht treu zu sein viel einfacher zu bewerkstelligen. Die freie Gesellschaft wurde massiv vom
Feminismus installiert. (der Familienauflöser)

Und jetzt müssen Frauen sich an diese neue Gesellschaft anpassen. Ob es ihnen schmeckt oder nicht.
 
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  • #45
Ich würde niemals von meinem Partner Treue einfordern. Man kann es sich zwar wünschen, aber ein Recht darauf hat man wohl nicht. Wenn es mir nicht passt, dann suche ich eben weiter. Ich will einen Partner nicht an mich ketten. Wenn er treu ist, dann soll er das aus freien Stücken wollen und da auch voller Überzeugung dahinterstehen.
Ich bin zwar überzeugt, dass der Mensch von Grund auf Treue will, weil jeder junge Mensch ebenso von einer romantischen nie endenden Liebe träumt, aber viele Leute wurden so oft in ihrem Leben enttäuscht, dass Traueschwur keinen wert mehr hat oder der Handel, den man dafür eingeht, nicht entsprechend attraktiv genug ist. Genauso wie Liebe und Beziehung. Angenehme Treue hieße ja zum Beispiel, der Sex ist ewig leidenschaftlich und abwechslungsreich und bei den meisten ist es das nun mal nicht. Dazu noch zu verlangen, der Partner soll dafür noch bitteschon ewig treu sein, gleicht mir eher einer Zumutung.


wü30
 
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  • #46
Und dann fangen Männer und Frauen an sich ihrer Natur hinzugeben
Männer sind polygam.

Dann muß ich wohl von einem anderen Stern kommen, denn in meiner Natur scheint Untreue noch nicht einmal ansatzweise angelegt zu sein. Oder ich bin kein Mann. Stopp, nein, es ist anders herum: je primitiver die Lebensform, desto promisker. Anscheinend ist die menschliche Spezies doch noch nicht so weit entwickelt wie wir auf Aldebaran IV angenommen hatten.
 
  • #47
Dann muß ich wohl von einem anderen Stern kommen, denn in meiner Natur scheint Untreue noch nicht einmal ansatzweise angelegt zu sein. Oder ich bin kein Mann. Stopp, nein, es ist anders herum: je primitiver die Lebensform, desto promisker. Anscheinend ist die menschliche Spezies doch noch nicht so weit entwickelt wie wir auf Aldebaran IV angenommen hatten.

Wenn man die Polygamie des Mannes mal losgelöst erleben möchte, muss man sich nur Studien über Homosexuelle angucken.

In der Prä-HIV-Ära hatten 25% aller Schwulen 1000 Geschlechtspartner und weitere 25% 500 oder mehr.
Es gibt sogar Apps zum Vögeln. Wo man sich per Umgebungssuche zum GV verabreden kann.
Das ist männliche Sexualität befreit von ihren sozialen Normen.


Sie können letztendlich jede Moral annehmen und dann monogam sein. Von Natur aus sind sie immer noch polygam.
Letztendlich wird sowohl die Sexualität des Mannes als auch die der Frau unterdrückt.

Klar, viele Beta-Männer sind froh überhaupt eine abbekommen zu haben. Da würde ich mir auch einreden
monogam zu sein. Man will ja seine Frau nicht verlieren. Das ändert aber nix an ihrer polygamen Ausrichtung.
 
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  • #48
Wenn man die Polygamie des Mannes mal losgelöst erleben möchte, muss man sich nur Studien über Homosexuelle angucken.

Ich bin zwar nicht der zitierte Gast, muss aber gestehen, dass oben angemerkter Punkt bezgl. homosexueller Männer einleuchtend für eine polygame Veranlagung spricht. In Anlehnung an die Theorie von der gesellschaftlich unterdrückten Polygamie des Mannes bleibt hier aber auch anzumerken, dass Homosexuelle ebenfalls durch einen gewissen "Lifestyle" geprägt sind. Ich möchte nicht behaupten, dass diese Männer keinen Gefallen an der Vielfalt finden, dennoch feiern sie regelrecht das Exzessive, wie kaum eine andere Gruppe. Und dies teilweise lächerlich übertrieben. Hier findet sich meiner Meinung nach ein gegensätztliches Phänomen: "Ich treibs mit jedem, weil es en vogue ist". Aber wie gesagt, genießen werden sie es vermutlich dennoch.

Trotzdem ein Kritikpunkt:

Sie können letztendlich jede Moral annehmen und dann monogam sein. Von Natur aus sind sie immer noch polygam.

Eine ähnliche Diskussion hatten wir ja erst kürzlich im Forum und ich finde es zu einfach gedacht, all jenen, die Treue hochhalten, zu unterstellen, sie täten dies nur aus (überholten) Moralvorstellungen und wären, auch wenn sie es sich nicht eingestehen möchten, grundsätzlich polygam gepolt.

Ich halte freiwillige Treue, losgelöst von sämtlichen moralischen Vorstellungen, nicht für realitätsfern, wenn man eine erfüllte Beziehung führt. Zudem sprechen für mich auch rein rationale Gründe gegen eine polygame Orientierung: Ich investiere Zeit, Geld und Mühe in das Umwerben und da die überwältigende Mehrheit der Frauenwelt nicht zu mir passt und mir folglich mit der Zeit auf den Zeiger gehen wird, steht der Aufwand in keinem sinnvollen Verhältnis zum Ertrag. Dies umso mehr, da ich nicht wissen kann, wie gut die Frau im Bett ist.

Simpel ausgedrückt, es ist mir einfach zu anstrengend und der Nutzen zu gering.
 
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  • #49
Liebe FS

nein, es gibt Treueverhalten immer wieder. Es zu versprechen oder einzufordern bringt meist nichts.
Ich denke Online-Kontaktbörsen machen nur schwache Naturen eben wirklich schwach. Die anderen schauen nur mal. Wie der Herr #46 mit dem Hinweis auf ganz spezielle Foren und Datingnetze anmerkte: prinzipiell sind wir durch die Informations-und Kommunikationsangebote täglich im Kampf um Treue oder Untreue weil es so easy ist untreu zu sein. Es ist ja geradezu eine Forderung des Konsumverhaltens, ausgedehnt vom Shoppingcenter auf Sex als Dienstleistung und Ware, das alles "mitzunehmen". Übrigens nehmen Anthropologen an dass Frauen viel polygamer sind als der Durchschnittsmann. Die Studien fanden allerdings in Papua-Neuguinea und im Amazonasgebiet statt. Man weiss das Treue erlerntes soziales Verhalten ist. Insoweit ist es eine Kulturleistung, treu zu sein.
 
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  • #50
Liebe FS,
Du setzt mal wieder vorraus, dass Männer untreu sind. Das ist ein Trugschluss, denn sie müssen dafür Frauen haben und von denen ist dann auch ein großer Teil gebunden. Sicherlich werden die Männer Probleme bekommen, wenn Frauen, die eine feste und exklusive Beziehung wünschen konsequent ablehnen, sich nicht auf Kompromisse einlassen und sich den Blick durch Hoffnungen nicht vernebeln lassen.

Ich bin monogam veranlagt. Ich will das auch sein und für mich geht nur ein Partner, der genauso orientiert ist. Ich habe mich nach 22 Jahren Ehe kompromisslos getrennt, als mein Mann fremdgegangen ist. Ich habe ihm den Weg für ein anderes Leben sofort frei gemacht. Das wollte er zwar nicht, war mir aber egal. Ich habe mit Ehe Monogamie verbunden, es gabbja auch den ehelichen Treueschwur und von Fremdgehen war keine Rede. Als er also einseitig die Rahmenbedingungen änderte, habe ich den Vertrag aufgekündigt.
Genauso handhabe ich es mit paralleldatenden Männern. Das dürfen sie gern, ich mach nur nicht mit und klinke mich aus. Ich habe genug Lebenserfahrung und Menschenkenntnis, um sowas früh zu merken und sage lieber einmal zuviel "Nein" als einmal zuwenig. Das ist der Vorteil, wenn man gut als Single klarkommt.
 
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