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  • #1

Je mehr der Norm entsprechend, desto bessere Partnerchancen?

Stimmt es, dass meist sogenannte Durchschnittsmenschen, die also in besonderem Maße der Norm entsprechen, am schnellsten wieder einen Partner/eine Partnerin finden? Wer abweicht - also Typen wie Hansi Hinterseer oder Monica Bellucci auf der einen Seite, Beth Ditto oder "Otto" auf der anderen, eher länger sucht?
 
  • #2
mag sein, aber deshalb sich der Norm anpassen? Never ever!

Rein theoretsich sollte das der Fall sein, weil einfach die Auswahl an entsprechenden Ggenstücken grösser ist und eine kompatibilitätsebene leichter zu finden sein dürfte. Ob das aber dann die besseren Beziehungen sind sei dahingestellt.

andrerseits denke ich wer sich positiv vom Mittelmass abhebt könnte durchaus schneller fündig werden als die graue Masse- zumindest ist das auf EP so. Wer allerdings das Mittelmass noch unterbietet eher länger suchen.

Kommt meines Erachtens eher auf die Ansprüche und NoGo Listen an.
 
  • #3
Natürlich hängt die Chance auf Erfolg bei der Partnersuche unter anderem auch ganz wesentlich davon ab, wieviele potentielle Partner es überhaupt gibt. Die Anzahl potentieller Partner bestimmt sich in erster Linie aus der Schnittmenge der eigenen Ansprüche (wer fällt in mein Beuteschema?) und der Ansprüche der anderen (falle ich auch in deren Beuteschema?).

Wer zum breiten Bereich der Normalbevölkerung gehört, hat daher natürlich mehr potentielle Kandidaten zur Auswahl und daher ist die Chance größer, dass es zumindest mit einem bestimmten Kandidaten gegenseitig hervorragend passt.

Auf der anderen Seite ist es aber auch offensichtlich, dass Abweichungen von der Norm verbindend wirken und Kontaktaufnahme und Erkennen ermöglichen. So finden sich unter Punkern oder Veganern durchaus viele Paare, einfach weil die gegenseitige Erkennung als "könnte passen" einfacher ist und ganz bestimmte Ansprüche, z.B. Auftreten oder Ernährung, in den Mittelpunkt des Beuteschemas gerückt werden und andere Aspekte in den Hintergrund treten.

Außerdem suchen erstaunlich viele Menschen eben nicht nur Mittelmaß, sondern den "ganz tollen Partner". Menschen, die zumindest auf einem Gebiet aus der Mittelmäßigkeit herausragen, haben insofern gewiss bessere Chancen. Menschen, die einfach nur Durchschnitt und Norm sind, werden im allgemeinen wenig wahrgenommen und wenn als langweilig und wenig attraktiv.

Insgesamt stellt sich eher die Frage, was man als Norm bezeichnet. Menschen sind nicht einfach nur so Norm, sondern haben ganz viele Facetten in Form von Beruf, Talenten, Hobbys, Charakter und so weiter. Zumindest in einigen dieser Facetten sollte man mehr zu bieten haben als nur Durchschnitt oder langweilige Norm.
 
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  • #4
Das kommt doch immer noch auf den Charakter an. Nehmen wir mal meine Bekannte. Die sieht eigentlich recht normal aus, aber sobald sie einen Mann trifft, fängt sie an zu kletten. Und schon isser wieder weg.
Sicher findet ein Norm Mensch schneller POTENTIELLE Partner, aber wie schon gesagt, jeder hat seine Macken und damit müssen auch Norm-Menschen klar kommen.
 
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  • #5
Der Mathematiker spricht hier von „Gauß’scher Normalverteilung”: die meisten Individuen befinden sich in der Mitte, zu den Rändern hin wird es dünner. Aber: es ist ein Trugschluß zu glauben, daß in der Mitte die Chancen am größten sind, denn dort ist ja zugleich auch die Konkurrenz am größten. Letztlich bietet es also keinerlei Vorteil, an einer anderen Stelle zu suchen als an der eigenen. Im Gegenteil, es paßt dann halt schlechter.
 
  • #6
Jau, wenn man hier zuweilen die Antworten sieht, dann gewinnt man durchaus den Eindruck, dass beide Geschlechter, mehr noch die Frauen, sich ein vernachlässigenswertes NICHTS an Persönlichkeit wünschen. Hauptsache, geglättet und gemainstreamed. Ich sag dazu 'Selbstverkäufer-Charaktere'.
Vielleicht auch eine Generationenfrage.
In meinem Umfeld und in meiner Generation (= um die 45) zählen noch echte, markante Profile bei Mädels wie bei Jungs. Lieber unbequem als uninspirierend.
Wüsste auch keineswegs davon zu berichten, dass die Normierten in meiner Generation mehr Erfolg hätten beim anderen Geschlecht. Ganz das Gegenteil.

In der Generation zwischen 30 und 35, mit der ich auch viel zu tun habe, beobachte ich jedoch eher, dass die genormten, angepassten Figuren kurzfristiger, breiter Erfolg haben als die Unkonventionellen.
Da scheitert es meist an der Tiefe und an der Beliebigkeit der persönlichen Kontakte.

Stimme Kalle zu - bist Du denn etwas außerhalb der Norm und in Versuchung, Dich komplett zu verbiegen, nur um allfällige NoGo-Konventionen zu umschiffen? Never ever!
 
  • #7
Ich habe keine Ahnung, was oder wie ein "Durchschnittsmensch" oder die "Norm" überhaupt ist. Und erst recht weiß ich nicht, in welchem Einzelaspekt einer Person um wieviel von welcher "Norm" abgewichen werden darf, damit diese Person noch als "durchschnittlich" anzusehen ist.
 
  • #8
Ich glaube schon, dass die Chance für Kontaktaufanfragen und Date steigt, gerade im Netz, allerdings fürs verlieben oder eine glückliche Beziehung ist das in meinen Augen irrelevant.
 
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  • #9
Was versteht man denn unter der Norm und wann hebt man sich von der Norm ab? Hat das mit Bildungsgrad und Einkommen zu tun? Die meisten Menschen entsprechen doch dem Durchschnitt, manche halten sich für überdurchschnittlich aber mir ist nicht klar wie sie darauf kommen und wie sich das begründet.

Letztendlich hat der Erfolg bei der Partnersuche der authentisch ist und eine Ausstrahlung hat die den anderen anzieht. Und hier geht es nicht um die Schönheit sondern um Attribute die länger nachhallen.

Ich denke der, der sich einlassen kann und weniger vorurteilsbelastet an die Partnersuche geht hat sicherlich die besten Chancen auf einen potentiellen Kandidaten zu treffen. Derjenige der sich permanent selber überschätzt und meint kraft Status zu punkten dürfte es auf Dauer am schwersten haben.

w46
 
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