• #1

Jeder Dritte ist Single - warum?

Laut der neuen ElitePartner-Studie ist fast jeder Dritte Deutsche Single. Bei den unter 30-Jährigen ist sogar fast jeder Zweite Single. In den jungen Jahren sind eher Männer allein:

41 Prozent der Männer im Alter von 25 bis 29 Jahren sind ohne Partnerin. Bei Frauen sind es dagegen nur 29 Prozent dieser Altersgruppe. Das Verhältnis wechselt ab Ende 40: So sind im Alter von 50 bis 54 Jahren jeder fünfte Mann und jede vierte Frau ohne Partner.

Wie erklären Sie Sich diese Zahlen? Welche Gründe gibt es für die zunehmende "Versingleung" und die Unterschiede in den Altersgruppen?
 
  • #2
Das alte Thema, das Frauen meist einen bis zu 10 Jahre älteren Mann haben wollen dürfte hier wohl Rechnung tragen.
Und später ist es die Sterblichkeit der Männer + die immer noch bevorzugte Altersschere von bis zu 10 Jahren.

"Jungs" sind den meisten "Frauen" halt nicht gut genug.
 
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Gast

  • #3
Die heutigen Frauen können nicht mehr kochen, wollen die Kinder nicht mehr selber erziehen und müssen auf jeden Fall möglichst emanzipiert sein. Alles was seit tausenden von Generationen funktionierte muss in einem halben Jahrhundert umgekrempelt werden. Wozu sollte man(n) also noch eine Beziehung eingehen? Früher ergänzten sich Mann und Frau, heute steht man sich gegenseitig nur noch im Weg rum.
 
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Gast

  • #4
Ob zum Guten oder Schlechten, ich sehe die Ursache in der Gleichberechtigung. Beide Seiten können heutzutage fast alles allein, niemand ist mehr auf einen Gegenpart angewiesen (außer für diese eine gewisse Sache, aber nur dafür jemand haben wollen ist ja böse). Weil das Leben als Single auch immer leichter wird, verabschieden sich beide Seiten immer schwieriger davon bzw. nur für die perfekte Partie. Die Meßlatte für eine Beziehung hängt so hoch wie nie, dementsprechend fallen im Vergleich zu früher viele Beziehungen unter den Tisch bzw. finden nicht statt.

Langfristig sehe ich übrigens nicht, dass es besser wird, denn unsere Generation wird mit ihren Maßstäben altern, ohne sie zu verlieren.
 
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Gast

  • #5
Das alte Thema, das Frauen meist einen bis zu 10 Jahre älteren Mann haben wollen dürfte hier wohl Rechnung tragen.
Davon lese ich hier zum allerersten Mal, und ich verfolge das Forum schon viele Jahre.
Das ist kompletter Unsinn. Die meisten Frauen suchen einen Mann in ihrem Alter, d. h. maximal 5 Jahre älter.

Bei den Singlezahlen, die in Statistiken auftauchen, frage ich mich immer folgendes:
Sind mit "Single" wirklich Personen ohne Partnerschaft gemeint?
Oder solche, die im eigenen Haushalt leben?
Ja, die Zahl der 1-Personen-Haushalte ist in Deutschland hoch.
Aber viele dieser Personen haben eine Partnerschaft, nur eben nicht unter demselben Dach!
Es gibt daher eine große Zahle sogenannter Scheinsingles, die das "living apart together" praktizieren.
Und sehr, sehr viele echte Singles, die in keiner Partnerschaft leben, tun das nur vorübergehend, für eine mehr oder weniger kurze Zeit. Denn sie sind auf Partnersuche und werden oft über kurz oder lang fündig.
 
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Gast

  • #6
In den Zahlen spiegelt sich doch das ganze Problem wider.
Frauen in ihren jungen Jahren geben gleichaltrigen oder jüngeren Männern unmissverständlich zu verstehn, dass nur ein ältere Mann in ihren Augen Gnade findet.
Sind diese Frauen dann 40 oder älter wollen sie plötzlich einen gleichaltrigen oder jüngeren Mann.
Hier entsteht jetzt das Problem, da Frauen den Männern ja eingeimpft haben nur ältere Männer sind interessant, dass die Männer jetzt weiterhin nach jüngeren Ausschau halten.
 
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Gast

  • #7
"Für den gegenwärtigen Männerüberschuss in den jüngeren und mittleren Altersgruppen ist beispielsweise auch der Überschuss an Söhnen gegenüber Töchtern verantwortlich (es werden etwa 106 Jungen auf 100 Mädchen geboren). Hinzu kommt, dass Männer im Durchschnitt älter sind als ihre Partnerin. Dies führt in Phasen eines anhaltenden Geburtenrückgangs dazu, dass die entsprechend jüngeren Frauenjahrgänge schwächer besetzt sind."

Eine mögliche Erklärung für den Singlestatus junger Männer (bindungsunwillige Männer natürlich ausgeschlossen).

Quelle: http://www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/ruca1_2000/klein.html
 
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Gast

  • #8
Frauen wollen einen 10 jahre älteren? Bestenfalls früher, als junge Frauen in die Ehe gingen und da selbstverständlich einen etwas älteren brauchten um versorgt zu sein und KInder großziehen zu können. Heute jedoch heiraten die sog. Jungen Frauen in diesem Alter nicht mehr, sondern erst ab 30, dann aber auf Augenhöhe. Ab 50 kehrt sich die Lage zu recht. Eine 50jährige hat alles, sie sucht keinen Versorger, muss auch nicht mehr erwachsen werden, und sie sucht auch keinen absehbaren Pflegefall, deshalb nur gleichaltrig. Wer will mit 50 einen 60+? oder gar 70 jährigen?? Anfragen dieser Gruppe keine Seltenheit....
Wir Frauen haben den Männern nix eingeimpft - Flexibilität ist gefragt, "Mitgehen" mit der Zeit, wer seine Meinung innerhalb Jahrzehnten nicht ändern kann, der ist auch nicht partnerschaftsfähig...
 
  • #9
@#4: Jain..

ich lesen hier im Forum öfters, dass "die Frauen" einen gleichaltrigen Mann wünschen.. aber meistens sind das die 40 Jährigen.. nicht wenige 20+ sind durchaus für einen 10 Jahre älteren Mann zu begeistern auch wenn das hier nicht gern gesehen wird.. Ich selbst bin mit Aufmerksamkeit durch diese Altersgruppe reichlich bedacht und kann die Beobachtung sehr gut am realen Leben nachvollziehen das Mädels in den 20ern sich überhaupt nicht festlegen wollen, und wenn dann mit jemanden Älteren.

wenn es tatsächlich so wäre das eine 20+ Jährige auf 20+ jährige Männer stehen würden, dann müsste die "Singlerate" in etwa gleich sein.. 50/50 oder zumindest in der Nähe dessen.. da aber über 40% der Männer und nur knapp unter 30% der Frauen single sind, zeigt das sich die Frauen aus der Altersgruppe "anderweitig" versorgt haben.. Jünger ist eher unwahrscheinlich, bleibt also logischerweise übrig das sich ca 10% mit älteren"eindecken" die sie nach erreichen des gleichen alters dann wohl Abstossen und sich nach etwas Gleichaltrigen (= im Bezug auf den bisherigen Partner jüngeren) umsehen..
 
  • #10
[...]
Wir Frauen haben den Männern nix eingeimpft - Flexibilität ist gefragt, "Mitgehen" mit der Zeit, wer seine Meinung innerhalb Jahrzehnten nicht ändern kann, der ist auch nicht partnerschaftsfähig...
Das ist das vielgescholtene "Rosinenpicken" der Damwenwelt.. mit 25 die 35 jährigen, erfahrenen Erwachsenen, mit 35 dann irgendwas Bodenständiges um die 40 fürs heiraten und mit 50 dann bitte einen gleichaltrigen oder jüngeren um nur keinen Pflegefall haben zu wollen. =)
 
  • #11
Ich empfehle den beiden Damen das genaue Lesen und nicht gleich wieder fuchsteufelswild loszufeuern!!

Frauen meist einen bis zu 10 Jahre älteren Mann.
Da steht nicht das alle nur einen genau 10 Jahre älteren wollen, sondern das Frauen meist bis zu 10 Jahre ältere wollen. Gerade in Korrelation mit dem in der Frage angegebenen Alter.
Danke!
 
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Gast

  • #12
DIe Antwort läßt sich in jeder Fußnote einer Einwohnerstatisitk nachlesen:

1. Single gilt bei den Erhebungen ein Haushalt, in der nur eine Person lebt. Es werden also auch alle Einzepersonen, die eine Beziehung haben, aber nicht zusammenwohnen als Single gewertet. AE gelten als nicht Single.

2. Frauen suchen nach Männern, die als pot. Familienvater taugen. Gerade jungen und oft auch mittellosen Männern, die sich noch in der Ausbildung befinden, wird diese Fähigkeit abgesprochen. Sie bleiben allein, bis sie fähig sind, eine Famiilei zu ernähren. Bei Akademikern ist das ab ca. 28. Der junge Singlemann ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel.

Im Alter dreht sich das Problem. Da Männer nach jungen und fruchtbaren Frauen Ausschau halten, sind ihnen Frauen ab 45 suspekt. Sie suchen und finden die moderat jüngere.

Die Attraktivitätsgipfel von Mann und Frau liegen also ca. 10 Jahre auseinander.

Die Partnersuchstrategien der Männer und Frauen erzeugen folglich schwer vermittelbare Gruppen: Junge und/oder mittellose Männer und alte und/oder hoch qualifizierte Frauen. Die Anmeldestatisitk von Singlebörsen spiegelt dieses Bild auch wieder. All das sind alte Hüte bei den Soziologen.
 
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  • #13
Das liegt an der zunehmend geforderten Flexibilität der Arbeitskräfte.
Generell macht der zunehmende Konkurrenzdruck auf dem Arbeitsmarkt ein partnerschaftliches Denken schwierig. Kaum jemand kann seine Ellbogen an der Haustür ablegen, sobald er Feierabend hat.
 
  • #15
Hohe, oberflächliche Ansprüche der Frauen. Und dabei immer mehr Männer, die solche Frauen ablehnen, oder höchstens für eine Affäre nehmen.
Statistische Folge: Mehr Singles.

Ein Vater (63) rechnet inzwischen damit, daß seine zweite Tochter (30+) Single bleiben wird, weil ihre Ansprüche an die Männer zu hoch sind.
 
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Gast

  • #16
Die Studie sagt so mal wieder überhaupt nichts aus.

In jungen Jahren mag es sein, dass Frauen einen etwas älteren Mann bevorzugen - aber älter heißt hier eben ca. 5 Jahre (was dann später schon als gleichalt gilt). Wenn die Studie also von 25-29 jährigen spricht, dann beinhaltet das eben auch die 28 oder 29jährigen Frauen, die einen 30 oder 32jährigen Mann haben. Aber Männer mit 25 haben oft noch keine Partnerin, weil sie noch mitten im Studium sind und sich noch nicht binden wollen. Das ist völlig logisch erklärbar ohne das Märchen zu verbreiten, dass Frauen 10 Jahre ältere Männer bevorzugen. Das stimmt einfach nicht und wird auch durch immer wieder dahinbeten nicht. Das hätten manche älteren Männer gerne und junge Männer nehmen das als Ausrede für ihren Mißerfolg bei Frauen.

Bei älteren Jahrgängen spielt sicher die kürzere Lebenserwartung der Männer eine Rolle. So groß sind die Unterschiede aber doch nicht, 20 oder 25 % - das ist nicht die Welt und vor allem bei einer so kleinen Gruppe. Da zählt noch nicht einmal das Argument der älteren Männer mit jüngeren Frauen, denn somit würden ja auch 50jährige Frauen mit 70jährigen Männern eingerechnet.
Noch etwas, was die Studie nicht berücksichtigt:
Was heißt schon Single? Ist ein Single ein Mensch, der nicht in einer Beziehung lebt oder ist ein Single ein Mensch, der alleine lebt (aber eben trotzdem eine Partnerschaft hat). Viele Menschen haben eine Beziehung, sind aber nicht verheiratet und wohnen in getrennten Wohnungen. Zählen sie nun mit oder nicht?
Also wieder mal die These: Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefäscht hast.
 
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Gast

  • #17
Die heutigen Frauen können nicht mehr kochen, wollen die Kinder nicht mehr selber erziehen und müssen auf jeden Fall möglichst emanzipiert sein.
Das stimmt doch gar nicht. Ich kann kochen, kenne viele andere Frauen die auch kochen können, sogar viel besser als ich, ich habe alleine mein Kind bisher 17 Jahre lang gut erzogen, habe 2 Jobs, also ich kann fast alles, was ein Mann will. Ja, emanzipiert bin, weil ich es musste. Unbedingt freiwillig habe ich mir das nicht ausgesucht. Ich wäre gerne zu Hause bei Kind und Herd geblieben, aber der Mann war nicht taff genug, genug Geld dafür heran zu schaffen. Also musste Frau alles selber machen.

w 49
 
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Gast

  • #18
Auch ich bin Single, 29 w, Ärztin, anderen nach zu urteilen äußerlich und von innen schön. Ja, toll. Das wars dann auch. Und wenn man mal angeguckt/angestarrt wird, heisst es von anderen: Guck mal der guckt dich die ganze Zeit an. Ja...vom Gucken werd ich auch nicht schwanger.

Es passiert einfach nichts weiter hier.. Einfach mal gar nichts. In anderen Ländern entwickelt sich ständig und mehrmals am Tag ein Gespräch, die Männer sind offen und charmant. Hier gucken alle auf den Boden und das höchste der Gefühle ist eben ein Blick, der auch mal länger sein kann. Ich fühle mich von solchen initiativlosen, unsicheren, ängstlichen Männer mal gar nicht angezogen. Man fühlt sich ausspioniert.. hockt da jemand in seinem Versteck und hat Kopfkino..was soll das?! Man darf locker auf Frauen zugehen. Ja, das wünsche ich mir als Frau. Das höchste der Gefühle sind hier leider nur Bauarbeiter, die einem hinterherpfeifen...

...und wenn man dann doch irgendwie auf höchst merkwürdige Weise in ein Gespräch kommt (wahrscheinlich weil dieser Mensch der Freund von xy ist und xy heute Geburtstag feiert und man sich daher eh irgendwie mit irgendwem unterhalten muss), dann heißt auch das noch gar nichts, denn dann geht die pro contra liste erst los..passt mein gegenüber überhaupt einigermaßen zu mir usw..

Das Problem ist die Auswahl, man hat kaum welche, weil die Herren hier nicht zu Potte kommen. oder selten. Jedenfalls nicht ausreichend. Und wie gesagt: Blicke habe ich in während der Schulzeit ausgetauscht, was soll der Quatsch. Richtig angugcken tue ich jemanden doch erst dann, wenn er vor mir steht und mir sagt, was er von mir will. Wenn man etwas EQ hat und Charme, Offenheit, dann kriegt das auch so ziemlich jeder Mann hin. Ich fühl mich zu Frau, um das zu tun, aber wäre ich ein Mann, würde ich jeden Tag mein Glück versuchen. Die Frauen wollen das, es kommt gut an. Und wenns vom Typ nicht passt, na und, nächster Versuch.

Ich genieße es so..In Italien, Griechenland..Spanien.. überall sieht man junge Menschen, die einander genießen..alle hängen zusammen ab, die frau macht was aus ihrer Weiblichkeit.. ihr Kleid, die Haut, die Haare.. dann noch ein junger Mann.. Sonnenbrille, Flip Flops.. da läuft keiner schweigend und allein aneinander vorbei..alle sind zusammen und es tut gut.

Ich denke, es liegt sehr an der Mentalität. Ist euch mal aufgefallen, dass es hier genügend Paare gibt, die man am Tisch nebenan im Restaurant antrifft und die den ganzen Abend lang schweigen... was ist das denn?? Kann ich gar nicht verstehen......................... grausam das alles irgendwie.. man bleibt ja auch nicht immer jung..das geht alles so schnell.
 
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Gast

  • #19
Das stimmt doch gar nicht. Ich kann kochen, kenne viele andere Frauen die auch kochen können, sogar viel besser als ich, ich habe alleine mein Kind bisher 17 Jahre lang gut erzogen, habe 2 Jobs, also ich kann fast alles, was ein Mann will. Ja, emanzipiert bin, weil ich es musste. Unbedingt freiwillig habe ich mir das nicht ausgesucht. Ich wäre gerne zu Hause bei Kind und Herd geblieben, aber der Mann war nicht taff genug, genug Geld dafür heran zu schaffen. Also musste Frau alles selber machen.

w 49
Hut ab vor einer Dame die all das auf die Reihe kriegt. Der 2. Beitrag bezog sich aber vorallem auf junge Frauen, denen kann ich sowas nicht zutrauen. Daher muss ich mir der "Dauerstress" Beziehung definitiv nicht antun. Und jedesmal wenn man(n) ernsthaft versucht eine Beziehung aufzubauen, "verarschen" einem die Frauen. Das ist halt modern. Nene, ich bleibe lieber für den Rest meines Lebens Single.

M23
 
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  • #20
es ist eigentlich traurig diese diskussion hier zu lesen...aber es ist in fast jedem post iwo was wahres dabei. In meiner altersklasse zw. 20 und 30 scheint es jedenfalls nach meiner subjektiven erfahrung doch auf das bis zu 10 Jahre aelter zutreffen. Dabei spielen wahrscheinlich doch der Geldbeutel/Auto eine grosse Rolle. Aber ich glaube in jeder Altersklasse gibt es iwelche subjektiven hindernisse. Mit mitte 30 ist man ja dann wieder ein alter S...

Anderseits dreht man das um mit 25 eine 10 Jahre juengere Frau - das ist ja schon strafbar....
 
  • #21
Auch ich bin Single, 29 w, Ärztin, [...]
Ich genieße es so..In Italien, Griechenland..Spanien.. überall sieht man junge Menschen, die einander genießen..alle hängen zusammen ab, die frau macht was aus ihrer Weiblichkeit.. ihr Kleid, die Haut, die Haare.. dann noch ein junger Mann.. Sonnenbrille, Flip Flops.. da läuft keiner schweigend und allein aneinander vorbei..alle sind zusammen und es tut gut.[..]
So, und jetzt Bitte das ganze komplett.. dreh dich mal um und schau dir an WIE die Frauen in den Ländern unterwegs sind.. Flott, frech forsch... die zeigen dir recht eindeutig wenn du ihnen gefällst .. Sind die Mädels in Deutschland so ? Nein, sind sie nicht... mit Leichenbittermine umherrennen und sich dann laut lamentierend beschweren das sie "Niemand" anquatscht...

Sorry, aber die Geschichte vom tragischen, weiblichen Opferlamm ist durch.. wenn ich durch Frankreich Norwegen oder Italien gehe, kriege ICH die Blicke zugeworfen und kann reagieren.. d.h Mach was du selbst haben willst... und beschwere dich nicht das niemand dich anspricht wenn du ihn nicht aufforderst.. Seit dem ich in Norwegen wohne weiss ich das es sehr wohl anders geht..

m39
 
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  • #22
Ich fühl mich zu Frau, um das zu tun, aber wäre ich ein Mann, würde ich jeden Tag mein Glück versuchen.
Nein, Du hast wie alle Frauen die so "argumentieren" einfach nur Angst vor einem Korb. Ganz einfache Geschichte. Wärst Du ein Mann, würde sich gerade jemand wie Du über die passiven Frauen beklagen und auf der Emanzipation herum pochen.

Ganz ehrlich, wer sich als Frau derart ausgiebig über die bösen, passiven Männer beklagt, aber selber mit der Begründung "Ich fühle mich zu sehr Frau." den Hintern nicht in Bewegung setzt, der ist doch wirklich einfach nur selbst schuld.

Ich bin ein Mann, der sich sehr schwer damit tut, Frauen anzusprechen, ich gebe für meine eigenen Ängste aber wenigstens nicht den passiven Frauen die Schuld.
 
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  • #23
Ich kann nur für mich (w,31) sprechen.

- ich bin den meisten Männern zu alt - es wird eine jüngere vorgezogen, die locker drauf ist und noch nichts Festes im Leben will

- Männer zwischen 30 und 48 wollen keine Familie mit mir gründen und lehnen Heirat und Familienleben strikt ab (was soll ich mit solchen Männern die lieber am Pc spielen wollen, ihr eigenes Ding im Leben machen wollen oder noch Muttersöhnchen sind, die sich noch von Mama bedienen und bekochen lassen und so die nächsten 30 Jahre weiter leben wollen und kein gemeinsames Leben aufbauen wollen?)

- man wird optisch aufs stärkste diskriminiert, wenn man keine Kleidergröße 36 trägt. ( Ich höre öfters das perfekte Alter für eine Frau ist 23, danach kann man Frauen nur noch wegschmeißen).

ch bin zwar nicht hässlich, aber die hässlichsten Penner will ich dann auch nicht! Mit anderen Worten: ein normaler anständiger Mann, der als Mann, Ehemann und Vater taugt, und kein Lappen ist, ist kaum zu finden. Bitte kein Drückeberger, Ja- und Amensager, Berufsjunkie oder Vollhorst in Einzelgänger-Lebensplanung. Mit den meisten Männern kann ich schlichtweg nichts anfangen!
 
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  • #24
Hier die 17

@21

Ja, mir war natürlich klar, dass eine so geradlinige und offene art manche männer beleidigt. Leider ist es nicht so einfach, wie du es schilderst. Ein korb ist laecherlich und haut mich nicht um. So einfach ist das. Ich gehe gut und gerne auf fremde zu und fange gespraeche an. Und es laeuft.

Ich versuche dir und anderen die so denken klar zu machen, dass frauen eben doch ein weiblichkeitsgefuehl besitzen und ich es unnatürlich ka fast schon ekelhaft finde, dass niederzureden oder zu ignorieren. Es ist fakt und laesst sich mindestens mit hormonen belegen. Ihr seht es schon an kleinen kindern, wie maedchen sind und wie jungs sind, wenn ihr es denn sehen wollt.

Aber man kann es sich ja auch schön reden. Emanzipation ja, aber nur unter berücksichtigung der natur. Ich bin nicht nur körperlich frau sondern auch psychisch und das wird in anderen ländern eher akzeptiert.

@20
Unsinn. Ich bin nicht deutsche und bei uns ist es noch so, dass männer sich um die frauen bemühen. In meiner kultur glotzen frauen nicht männer an, bis denen einfällt männlich zu agieren. Man ist freundlich und das ist einladung genug.
Vllt ist das in norwegen anders, keine ahnung.
 
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  • #25
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  • #26
Seit dem ich in Norwegen wohne weiss ich das es sehr wohl anders geht..

m39
Soviel ich weis, gibt es sehr wenig Beziehungen und Ehen in Norwegen, wo der Mann aus Deutschland kommt. Die Norwegerinnen schauen sehr auf das Geld, ob du da mithalten kannst, wage ich zu bezweifeln.

Wenn dir das Gucken reicht, dann ist es ja okey.

w mit Kontakten nach Oslo. Die Stadt interessiert mich Null.
 
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  • #27
Ich kann nur für mich (w,31) sprechen.
- Männer zwischen 30 und 48 wollen keine Familie mit mir gründen und lehnen Heirat und Familienleben strikt ab
Nur als gutgemeinter Hinweis: an Deinem Alter oder am Alter Deines Beutesschemas liegt es nicht.

Männer zwischen 30 und 48 sind im Heirats- und Familiengründungsalter. Mit 35-42 vermutlich sogar im Peak Familiengründungsalter. Wenn nicht dann, dann wann?

Dürftest Du mit 31 eigentlich kein Problem haben...
 
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  • #28
Welche Gründe gibt es für die zunehmende "Versingleung" und die Unterschiede in den Altersgruppen?
Versingelung: u.a. Weniger rationale Abhängigkeiten zwischen Mann und Frau, allgemeine Individualisierung der Gesellschaft, Finanzieller Wohlstand höchste Priorität, zunehmende Globalität mit der zwangsmässigen einzelnen Mobilität, Abnehmender Druck der Bekannten/Druck/Familie

Unterschiede in den Altersgruppen: Enough said.

M45
 
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  • #29
Weil die Menschen zu egoistisch sind und nicht reden und bei jedem kleinen Ärger oder Problem davonlaufen. Die meisten sind unreif und nicht beziehungsfähig, weil sie sich selbst viel zu wichtig nehmen und sofort vor allem weglaufen und Angst kriegen.
Traurig und unverständlich zugleich. Die Menschen verzeihen auch zu wenig und sind wegen allem und jedem gleich genervt und überlastet. Deshalb so viele Singles. Alle suchen, aber finden nicht und sind eigentlich in den meisten Fällen so nicht zufrieden. Aber dennoch ist niemand kompromissbereit und geben immer dem Anderen die Schuld. Selbst sieht man seine Fehler sind mehr. Es geht heute nur noch um Geld und Spass. Niemand ist verbindlich, zuverlässig, verständnisvoll oder wirklich fair und ehrlich. So funktionierts halt nicht, das zeigt sich ja, weils kaum noch irgendwo klappt. Liegt an den Menschen selbst.
 
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Gast

  • #30
Aber dennoch ist niemand kompromissbereit und geben immer dem Anderen die Schuld. Selbst sieht man seine Fehler sind mehr. Es geht heute nur noch um Geld und Spass. Niemand ist verbindlich, zuverlässig, verständnisvoll oder wirklich fair und ehrlich. So funktionierts halt nicht, das zeigt sich ja, weils kaum noch irgendwo klappt. Liegt an den Menschen selbst.
Das ist mir zu verallgemeinernd und stimmt so nicht. Ich denke, es hat auch was mit Bildung zu tun. Als ich jung war, wusste ich von vielen Mechanismen und Gesetzen und Grundlagen einer gesunden Beziehung nicht. Ich kam selber aus einer disfunktionalen Familie, durch den 2. Weltkrieg geprägt, und habe erst spät durch Therapie lernen müssen, warum ich so und so bin. Dazu habe ich viele Bücher gelesen, mich mit der deutschen Geschichte beschäftigt und ja, die Deutschen sind ein Volk von Narzissten, wo eine große Portion Egozentrik, schon immer eine Rolle spielte. Schauen wir einfach mal die letzten Jahrhunderte zurück, wie oft von Deutschlands Boden Kriege ausgingen.

In den Jahren nach dem 2. Krieg musste ja Deutschland aufgrund der Teilung auch einiges wegstecken, wo natürlich viele Menschen mit ganz anderen Dingen beschäftigt waren, als sich sicher zu fühlen und in so einem positiven und gesunden Umfeld eine psychisch gesunde Persönlichkeit entwickeln zu können, die so gute Bedingungen hat, später eine gute Ehe gründen zu können und widerrum eine gesunde Selbstliebe und eine positive Kommuniaktion an die nächste Generation weiter zu geben.

All das hinterlässt in den Menschen natürlich auch psychische Spuren und so ist für mich jedenfalls einiges an dem deutschen Verhalten zu erklären. Uns Deutschen fehlt Leichtigkeit, Lebensfreude, ein gesundes Selbstbewusstein von Männern, wie auch wenn der Grossvater im Krieg geblieben ist, oder stinkesauer war, das der 2. Weltkrieg auch verloren wurde und der deutsche Mann wieder ein Versager ist? Letztendlich sind davon auch wieder die Frauen betroffen, denn die haben ja Väter und die hatten auch Väter.

Wir sind alle davon betroffen und sollten endlich anfangen, uns mehr mit uns selbst auseinanderzusetzen und uns selbst zu hinterfragen. Wer bei sich selbst anfängt zu arbeiten, wird bald eine positive Resonanz beim anderen Geschlecht merken.

w 50