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  • #31
als ich 25 war habe ich auch noch an solche inhaltsleeren Sprichwörter geglaubt: "Du kannst alles erreichen - wenn du nur wirklich willst" Das funktioniert im echten Leben aber nunmal nicht so. Wenn du eine Firma gründest und bist einige Jahre erfolgreich und dann geht die Firma den Bach runter - dann hängt das mit einer Vielzahl von Faktoren zusammen. Deine Karriere kann durch einen Unfall oder durch einbrechende Märkte auf die du keinen Einfluss hast ein jähes Ende finden. Nicht alle kann man nach Lust und Laune selbst beeinflussen. Und bei zwischenmenschlichen Beziehungen verhält es sich nicht anders. Eine schwere Krankheit, wie z.B. Krebs ein Herzinfarkt usw ist Folge vieler Faktoren und nicht nur der vielbesagten ungesunden Lebensweise. Menschliches Leben ist vergänglich und das ist vielfach ein schleichender Prozess der sich durch alle Lebensbereiche zieht. Manchmal folgt einer gescheiterten Karriere eine zweite sehr erfolgreiche und umgekehrt. Das wird aber auch von Zufällen oder purem Glück begünstig. Wer sich übrigens ganz aufgegeben hat ist nicht faul im Sinne der BWLer Doktin von Studienabgängern, sondern sehr wahrscheinlich depressiv und damit krank im wahrsten Sinne des Wortes. Auch die Partnersuche hängt von mehr Faktoren ab als vom reinen Willen. Meine bisherigen Partnerinnen habe ich meist im Alltag kennengelernt - ein nettes Gespräch auf einer Podiumsdiskussion, beim Vorbereiten eines Musikkonzertes oder bei der Arbeit. Ich habe nicht entschieden: heute krempel ich die Ärmel hoch und zieh mir eine Partnerin an Land. So funktioniert das nur in der Ausbildungsliteratur. Danach ist das Glück dein Schmid und manchmal und ganz oft musst du lange nach diesem Glück suchen. m46
 
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  • #32
Die meisten Singles sind selber schuld!

Du kannst ausgehen, du kannst dich in einem Verein anmelden, du kannst weniger faul sein.

"bis ich jemanden lieben KANN" ist so ein debiles Argument. Liebe ist psychologisch sehr einfach zu erklären->Zeit miteinander verbringen->noch mehr Zeit miteinander verbringen-> und noch mehr Zeit miteinander verbringen. Liebe und NÄhe stellt sich dann automatisch ein.

Glück ist nun mal selber "baubar". Beginnt mit positivem Denken und Handeln.
 
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  • #33
Wie seht ihr das aber in Sachen Liebe bzw. bezüglich des Single-Daseins?
Ist das ein Zustand der in den eigenen Händen liegt?

Ja, es liegt sehr viel an einem selbst und man kann viel dafür tun, um die Chancen zu erhöhen, um einen passenden Partner zu finden und mit ihm glücklich zu werden. Aber natürlich liegt es nicht ausschließlich an einem selbst. Es gehören ja immer zwei dazu! Deshalb ist auch die Wahl, die man trifft, die entscheidende Weichenstellung.

Haben beispielsweise Dauer-Singles es sich selbst zuzuschreiben, dass sie keinen Partner haben?

Die Singles, die ich kenne (und das sind eine ganze Reihe zwischen 40 und Ende 50), weisen m.E. Einstellungen und Verhaltensmuster auf, die eine erfolgreiche Partnersuche deutlich erschweren. Ganz besonders diejenigen, die nachhaltige Probleme aus ihrem Elternhaus mit sich herumtragen und dagegen nichts unternehmen. Da laufen dann immer und immer wieder die gleichen Prozesse ab und das ist traurig. Das kann man bereits an der Auswahl der "Kandidaten" sehen. Also die sind schlechte "Glücksschmiede", was Partnersuche angeht.

Hat die Tatsache, dass man mit dem richtigen Partner zusammen ist, auch mit einer gewissen eigenen Leistung zu tun?

Anknüpfend an das o.a. würde ich sagen: ja, eindeutig. Die Leistung besteht darin, sich - auch und gerade angesichts von Krisen - möglichst optimal weiter zu entwickeln, optimistisch und gut reflektiert durch's Leben zu gehen, um sich in einem gesunden Maße auf die Person seiner Wahl einlassen zu können.

Aber natürlich hat man nicht alles in der Hand und ein wenig Glück braucht man auch!

w, 53
 
  • #34
"bis ich jemanden lieben KANN" ist so ein debiles Argument. Liebe ist psychologisch sehr einfach zu erklären->Zeit miteinander verbringen->noch mehr Zeit miteinander verbringen-> und noch mehr Zeit miteinander verbringen. Liebe und NÄhe stellt sich dann automatisch ein.

Aha? Dann nehm ich mir die Nächstbeste und bleib so lange an deren Hacken kleben, bis aus der Nähe, Liebe wird!?
Wäre es so einfach, dann könnt ich ja mit all meinen guten Freundinnen eine Beziehung haben. Blödsinn. Sexuelle Anziehung kommt, zumindest nicht bei mir, durch Gewöhnung und Dauerberieselung.
 
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