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  • #1

Job kündigen?

Ich überlege ernsthaft, meinen vermeintlich sicheren Job in einem großen Unternehmen zu kündigen. Das hat mehrere Gründe. Zum einem habe ich kleine Kinder und einen Mann, der beruflich stark eingespannt ist und gut verdient, ich verdiene nur einen Bruchteil. Ich empfinde starken Stress durch die Doppelbelastung, dabei verbringe ich die Zeit sehr gerne mit meinen Kindern und möchte da gar nicht von Belastung sprechen. Ein weiterer Punkt ist, dass mich der Job im Allgemeinen nicht glücklich macht, ich verstehe denn Sinn nicht mehr und im Speziellen bin ich nun auf einer Arbeitsstelle mit sehr schlechter Stimmung und einer miesen Chefin, ich habe keine Aussicht auf einen Wechsel. Ich bin sehr unglücklich dort. Außerdem bin ich gesundheitlich schon angeschlagen und befürchte, dass mir die Belastung physisch und psychisch weiter schadet. Die Kinder und die angeschlagene Gesundheit sprechen natürlich gleichzeitig dagegen, denn so einfach wird es nicht werden, etwas neues zu finden. Ich überlege schon länger und denke, irgendwann liegt es für mich klar auf der Hand, aber ich finde die Entscheidung nicht. Wie denkt ihr darüber?
 
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  • #2
Ich finde es in der heutigen Zeit alles andere als klug, seinen Job zu kündigen. Erstens kriegst du massive finanzielle Probleme, wenn du und dein Mann euch irgendwann trennen solltet, weil er dann nur eine sehr begrenzte Zeit dafür verantwortlich ist, dich durch Unterhaltszahlungen weiter zu finanzieren und du, wenn du länger aus dem Beruf 'rausbist, nicht mehr in deinen Job zurückkommst, sondern nur noch Hilfsjobs auf 450-€-Basis bekommst. Diesbezüglich kann ich aus meinem Bekanntenkreis viele Beispiele von Frauen mit Abitur und guter Ausbildung einwerfen. Und zweitens bist du auch alles andere als ein gutes Vorbild für deine Kinder, wenn du dich mit fadenscheinigen Gründen (der Job macht keinen Spaß, ich verdiene nicht soviel wie mein Mann, das ist alles so anstrengend...) dem Arbeitsmarkt entziehst. Viele Menschen und davon auch viele Männer könnten sich Schöneres vorstellen, als ihre Zeit mit Arbeiten zu verbringen. Aber die Lösung kann doch nicht sein, dass jeder, der keinen Bock hat, alles hinschmeißt. Dann können wir in Deutschland gleich die Rollläden herunterlassen. Und: Hast du eine Tochter? Möchtest du einer Tochter vermitteln, dass es okay ist, seinen Job zu schmeißen, wenn es keinen Spaß macht und "Rückenfreihalterin" zu werden, statt eine unabhängige und finanziell eigenständige Frau, die sich durch unangenehme Situationen durchkämpft? Wenn du deinen Job so schlimm findest, dann such' dir aus dem laufenden Arbeitsverhältnis einen anderen, aber wirf nicht einfach ohne Perspektive alles hin.

w
 
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  • #3
Ich an deiner Stelle würde mit meinem Mann darüber sprechen, nicht "mit" einem Forum.

off thread: Wird das jetzt zur Gewohnheit, dass man jegliche Beziehungsfragen im Internet klärt statt mit dem Partner?
 
  • #4
Außerdem bin ich gesundheitlich schon angeschlagen und befürchte, dass mir die Belastung physisch und psychisch weiter schadet.

Besprich das mit Deinem Hausarzt und lass Dich mal für ein paar Wochen krankschreiben. Ggf. kommt eine Mutter-Kind-Kur oder ein Aufenthalt in einer psychosomatischen Abteilung in Frage. Vielleicht siehst Du nach 2-3 Wochen zu Hause auch wieder klarer.

Den Job solltest Du nicht so schnell aufgeben! Womöglich hast Du wieder Spaß dran, wenn es Dir gesundheitlich besser geht! Das solltest Du erst mal ausprobieren, sonst bereust Du eine Kündigung unter Umständen! Wenn es sich um ein großes Unternehmen handelt, kannst Du auch problemlos Teilzeit arbeiten (Stichwort Teilzeit- und Befristungsgesetz).

Andere Überlegung: Rechnet sich denn Deine Erwerbsarbeit für Euch überhaupt? Denn wenn Dein Mann sehr gut verdient, kann es sein, dass Ihr im Alleinverdienermodell nur ein paar hundert Euro monatlich weniger hättet (andere Lohnsteuerklasse, Splittingvorteil). Wegen monatlich 200€ mehr in der Familienkasse, muss man nicht unbedingt Vollzeit arbeiten gehen, wenn man eigentlich genug Geld hat. Aber das kannst Du nur mit Deinem Mann gemeinsam entscheiden. Wie steht er denn überhaupt zu der Sache? Wäre er bereit und fähig Dich mehr im Haushalt zu unterstützen? Oder würde er gern Alleinverdiener sein und Dich dabei auch fair behandeln?
 
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  • #5
FS

Ich arbeite bereits Teilzeit. Es rechnet sich kaum, da wir durch das gute Einkommen meines Mannes in eine hohe Steuerprogression kommen und an das Finanzamt kräftig nachzahlen müssen, nochmal etwa drei Nettogehälter jährlich von mir. Dazu kommt, dass ich keine familiäre Unterstützung habe, bis auf meinen Mann. Er ist grundsätzlich bereit, mich zu unterstützen, nur wenn er kürzer tritt beruflich, ist die Einbuße größer sls mein Verdienst. Bin ich ein besseres Vorbild für meine Kinder, wenn ich arbeite, ohne Not, und daraus eine familiäre Not erzeuge? Ist die Arbeit ein Wert an sich? Ist es nicht auch ein Vorbild, mutig zu sein und einen Job, der einen krank macht aufzugeben oder ist es besser, zu verharren. Natürlich komme ich dadurch in die Abhängigkeit meines Mannes. Realistisch betrachtet ist das nun jetzt auch schon so. Das mit der Kur ist eine gute Idee. Ich würde eigentlich lieber etwas ganz anderes machen, nur ist das realisierbar? Hat sich jemand mal komplett verändert?
 
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  • #6
Ich würde mir einen anderen Job suchen und dann kündigen. Da Dein Mann auch gut verdient, auf jeden Fall eine Haushaltshilfe einstellen.
 
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  • #7
Ich bin zu lange in meinem Job geblieben, trotz massiver gesundheitlicher "Zeichen"...Heute beziehe ich eine IV. Schau Dich nach einem neuen Job um, bewirb Dich und geh dort weg so schnell als möglich!

Alles Gute!

w, 44
 
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  • #8
Ehrlich? Deine Frage liest sich so, dass Du Gründe suchst, um zu Hause zu bleiben. Aber Du tust dir damit keinen Gefallen. Zum einen trägst Du zum Familieneinkommen bei und zum anderen hast Du die Möglichkeit, dir nebenher was besseres zu suchen. Wenn Du einige Jahre aus dem Job draußen bist, wirst Du sehr schwer etwas vernünftiges finden. Deine Kinder sind nicht ewig klein und wenn sie in die Schule kommen, wirst Du immer weniger gebraucht.

Außerdem ist es eine Rückversicherung für eure Familie, wenn dein Mann mal seinen Job verlieren sollte und sich was Neues suchen muss. Dann habt ihr einfach mehr Puffer, diese Zeit zu überbrücken. Auch - was ich dir nicht wünsche - wenn die Ehe scheitert, hast Du weiterhin ein monatliches Einkommen, von dem Du leben kannst. Es ist kein Spaß, dann bei H4 starten zu müssen. Es gibt genügend AE Mütter, die davon ein Lied singen können und das sicher nicht spaßig finden.

Für deine Angeschlagenheit würde ich zum Arzt gehen und mit deinem Mann besprechen, wie er dich etwas entlasten kann bis das es dir besser geht.
 
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  • #9
Ich hatte eine ähnliche Situation und würde dir raten das mit deinem Mann zu besprechen und nach Möglichkeit den Job aufzugeben. Die Quälerei wird zu groß. Ich bin der Ansicht, dass kein Job es Wert ist die Gesundheit zu ruinieren. Und wenn du in der glücklichen Lage bist dir eine Pause gönnen zu können dann tue es und nutze die Zeit für eine gute Fortbildung und steige in etwas neues ein, das dir Spass macht.
w44
 
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  • #10
Liebe FS:

mach doch folgendes:

- Erst mal 6 Wochen krankschreiben lassen
- dann zur Mutter-Kind-Kur, am besten Anfang kommendes Jahres für den nächsten Sommer vorplanen, hat bei mir super funktioniert
- dann mit Arbeitgeber sprechen, ob du deine Arbeitszeit reduzieren kannst, oder man soll dir kündigen, du kündigst auf keinen Fall!, dann machst du lieber immer mal wieder krank, dann bekommst du erstmal Arbeitslosengeld, oder man soll dir eine ordentliche Abfindung zahlen.

Ich habe mich mal kündigen lassen plus Abfindung, hatte aber Anschlussnah schon wieder einen neuen Job, habs nur keinem erzählt, warum auch. Hat super funktioniert.

Es kann sich tatsächlich mehr auszahlen, wenn du zu Hause bleibs, weil der Ehegatten-Splitting hier greift. Lasst es euch doch mal ausrechen, bzw. im Internet gibt es dafür auch Berechnungsformeln.

Perspektivisch wird der Arbeitsmarkt aufgrund der Altersentwicklung in Deutschland immer besser, bis auf ein paar Regionen. Solltest du in einer guten Region wohnen, würde ich mir an deiner Stelle wenig Gedanken machen, später wieder einen neuen Job zu finden.
 
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  • #11
Du solltest Dir einen anderen Job suchen, anstatt mit dem bequemen Hausfrauendasein zu liebäugeln !

Denn: Denke an Deine Rente ! Und Du willst ja nicht eine von den Frauen sein, die ihrem Mann finanziell am Rockzipfel hängen und ihn, falls er es sich mal anders überlegt, als Finanzvampir auf der Tasche liegen ? Ich würde mich an Deiner Stelle für sowas SCHÄMEN !!!

Ich finde, Du solltest mit Deinem Mann reden, und evtl. könnte er etwas kürzer treten und Dir einen Teil abnehmen, aber DU solltest zusehen, dass Du finanziell selbstständig bleibst

w,40
 
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  • #12
Rechnet sich denn Deine Erwerbsarbeit für Euch überhaupt? Denn wenn Dein Mann sehr gut verdient, kann es sein, dass Ihr im Alleinverdienermodell nur ein paar hundert Euro monatlich weniger hättet (andere Lohnsteuerklasse, Splittingvorteil). Wegen monatlich 200€ mehr in der Familienkasse, muss man nicht unbedingt Vollzeit arbeiten gehen, wenn man eigentlich genug Geld hat.

Liebe FS,
das ist eine sehr eingeschränkte Sicht und setzt darauf auf, dass Eure Ehe dauerhaft weiterbesteht - gewagtes Spiel angesichts einer Scheidungsrate von ca. 50%. Man kann sich nicht darauf verlassen, dass die Dinge so bleiben, wie sie sind, mit Ansprüchen auf beitragslose Krankenversicherung und beitragslose Witwenrenten, für Frauen, die keinen Bock auf haben, sich dem Berufsleben zu stellen, wie es Millionen andere auch tun. Solche Dinge können sich sehr schnell ändern, weil gesellschaftlich nicht mehr finanzierbar. Du verlierst Deinen Job, Deine Berufserfahrung, Deine eigene Rente ....

Geht der Plan nicht auf, dass Du Dich bequem im Hausfrauendasein einrichtest, dann stehst Du angesichts des neuen Scheidungsrechts mit ganz kurzem Hemd da, resp. im Alter, denn Du wirst Dir nach jahrelangem beruflichem Aus keine relevanten eigenen Rentenansprüche mehr erarbeiten können. Wie heißt es immer so schön: die Altersarmut ist weiblich - für Frauen, die so denken wie Du und für sich den bequemsten Weg suchen.

Als erstes solltest Du sowas nicht in einem Internetforum klären, sondern mit Deinem Partner. Wie denkt er darüber, dass Du Nur-Hausfrau sein willst? Die meisten jüngeren Männer finden Nur-Hausfrauen garnicht gut, weil die gesamte Verdienerlast auf ihnen ruht udn auch sie können mal den Job verlieren oder krank werden - was dann?
Wenn er so gut verdient, dann könnt Ihr Euch zu Deiner Entlastung eine Putzhilfe, Fensterputzer usw. leisten - ist auch noch steuerlich absetzbar und kostet deutlich weniger, als Du mit einem halbwegs qualifizierten Job verdienen kannst.

Und wenn Du mit Deinem Job nicht zufrieden bist, dann handel' gefälligst wie ein erwachsener Mensch,stell' Dich dem Problem und lös' es - sei Deinen Kindern ein Vorbild in sozialer Kompetenz, statt wie ein kleines Mädchen wegzulaufen, Dich in Krankheit zu flüchten. Das sind doch keine Unzumutbarkeiten, die von Dir verlangt werden, das geht doch so ziemlich jedem so, vermutlich auch Deinem Mann. Man kann sich intern wegbewerben auf eine andere Stelle (ich arbeite selber in einem Großunternehmen, da sind täglich Dutzende Stellen ausgeschrieben), zur Not nach extern. Das geht aus einem Job heraus immer besser, als wenn Du erst mal Jahre ohne Job zuhause warst.
 
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  • #13
Liebe FS,
meine ganz persönliche Meinung: einen Job auszuüben, der einen nicht glücklich macht, der sinnlos erscheint - das macht krank! Das nimmt Energie und ist auf Dauer nicht das, was man Lebensfreude nennen kann. Und Lebensqualität ist schon noch Grundrecht eines Menschen. Selbst in Zeiten wie diesen...

Das ist natürlich für jeden individuell. Was für einen der perfekte Arbeitsplatz ist, kann für wen anderen der Horror sein.
Daher widerspreche ich meinen Vorrednern nur ungern :) und es ist ja auch nur meine persönliche Meinung:
Ja zum Beenden eines solchen Jobs und gezielt auf die Suche nach einem neuen Arbeitsfeld gehen!
Wenn Dir ein eigenes Einkommen wichtig ist, wirst Du in einem besseren Arbeitsumfeld ganz bald merken, dass Dir die "Belastungen" zu Hause nicht mehr so zu schaffen machen. Dein neuer Job kann zur Energietankstelle werden, womit Du sehr bald merken wirst, wie es Dir besser geht.
Ich würde Dir raten, eine Pause einzulegen, Urlaub nehmen, ein bisschen Distanz schaffen, Dich umsehen nach was neuem.
Alles Gute
w/43
 
  • #14
Den Vorschlag mit der Kur finde ich gut.

Ich würde auch davon abraten, vorschnell den Job zu kündigen. In der heutigen Zeit ist das nicht klug.

Überleg dir Folgendes: Wenn du kündigst und dein Mann der Alleinverdiener ist, bist du finanziell komplett von ihm abhängig. Willst du das? Darüber hinaus: Später wieder in den Beruf reinzukommen, wenn man jahrelang zu Hause war, ist sehr schwer, weil heutzutage berufliche Kenntnisse schnell veralten. Viele Ehen halten nicht, die Frau steht dann mit den Kindern alleine da und kommt nicht wieder in den Beruf rein, weil sie jahrelang Hausfrau war und keine aktuellen beruflichen Kenntnisse mehr hat. Die Kinder bleiben meist bei der Frau, diese sucht deshalb eine TZ-Stelle. Die sind nicht so leicht zu finden. Insgesamt ist so jemand für viele Arbeitgeber nicht attraktiv. Ich will den Teufel nicht an die Wand malen und dir deine Ehe schlecht reden, aber man sollte immer alle Eventualitäten bedenken. Ich habe beruflich mit solchen Frauen zu tun, ich weiß wovon ich spreche.

Meine Idee wäre: Klär doch mal in der Firma ab, ob du die Stunden reduzieren kannst oder in einer anderen Abteilung eine Einsatzmöglichkeit findest. Du schreibst ja, dass du in einem großen Unternehmen arbeitest, also gibt es doch sicher intern ab und zu mal Vakanzen. Alternativ kannst du dich anderweitig außerhalb bewerben. Eine neue Stelle findet man immer leichter, wenn man sich aus einem Beschäftigungsverhältnis heraus bewirbt als wenn man arbeitslos ist.
 
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  • #15
Liebe FS:

mach doch folgendes:

- Erst mal 6 Wochen krankschreiben lassen
- dann zur Mutter-Kind-Kur, am besten Anfang kommendes Jahres für den nächsten Sommer vorplanen, hat bei mir super funktioniert
- dann mit Arbeitgeber sprechen, ob du deine Arbeitszeit reduzieren kannst, oder man soll dir kündigen, du kündigst auf keinen Fall!, dann machst du lieber immer mal wieder krank, dann bekommst du erstmal Arbeitslosengeld, oder man soll dir eine ordentliche Abfindung zahlen.

Ich habe mich mal kündigen lassen plus Abfindung, hatte aber Anschlussnah schon wieder einen neuen Job, habs nur keinem erzählt, warum auch. Hat super funktioniert.

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Sag mal geht es noch, der FS zum Blaumachen zu verleiten?
Dir ist schon klar, dass die anderen Kollegen/Mitarbeiter auf Kosten der FS in der Zeit (mindestens 6 + 3 Wochen) doppelt so viel arbeiten müssen!?!
Aber dein Beitrag zeigt doch nur, dass es hier einige Teilnehmer der "Elite" gibt, die sich bei unzureichender Motivation auf die faule Haut legen möchte und erst mal den Arbeitgeber und die Krankenkasse mit Arbeitsverweigerung und Geldforderungen abzocken will.
Unglaublich, echt zum Fremdschämen!

w
 
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  • #16
Sag mal geht es noch, der FS zum Blaumachen zu verleiten?
Dir ist schon klar, dass die anderen Kollegen/Mitarbeiter auf Kosten der FS in der Zeit (mindestens 6 + 3 Wochen) doppelt so viel arbeiten müssen!?!
Aber dein Beitrag zeigt doch nur, dass es hier einige Teilnehmer der "Elite" gibt, die sich bei unzureichender Motivation auf die faule Haut legen möchte und erst mal den Arbeitgeber und die Krankenkasse mit Arbeitsverweigerung und Geldforderungen abzocken will.
Unglaublich, echt zum Fremdschämen!

w

Stopp mal, die FS ist fast krank und kann an den arbeitsmässigen Bedingungen, doofe Chefin, wenig ändern. Entweder sie sucht sich einen neuen Job, oder sie geht den oben emfpohlenden Weg. Wenn der Arbeitgeber (Chefin) für schlechte, krankmachende Bedingungen sorgt, dann muss der Arbeitgeber auch damit klarkommen, dass die AN dann krank werden.

Ich bin auch kein Fan davon, den AG auszunutzen, aber irgendwann ist eine Grenze erreicht ist, dann muss man anders handeln. Jeder ist ersetzbar und wer krank ist krank. Das hat nichts mit Arbeitsverweigerung und Geldabzocke zu tun. Ich habe damals meinen AG nicht dazu gezwungen, mir die Abfindung zu zahlen, sondern nur vorgeschlagen. Der AG ist schnell darauf eingegangen, also war er froh, mich los zu werden. Ich habe es nie bereut, den Weg gegangen zu sein.

w
 
  • #17
Wenn du kleine Kinder hast kannst du ganz einfach mit "Elternzeit" eine Auszeit von bis zu 3 Jahren nehmen.
 
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  • #18
Ich, Ende 40 weiblich rate Dir davon ab Deinen Job aufzugeben.

Suche Dir einen neuen Job, anstatt Gründe zu finden, dass Du zu Hause bleiben kannst.
Ich habe meinen Job (sehr gut bezahlt) damals aufgegeben, anstatt mir eine Kinderfrau zu suchen.
Stand heute ! Seit 5 Jahren geschieden, schlechter Job, aber besser als gar keinen.

Finde eine Lösung, reduziere Deine Stundenzahlt oder versuche 4 Tage in der Woche zu arbeiten.
Und bespreche es in Ruhe mit Deinem Mann.
 
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  • #19
Ich würde eigentlich lieber etwas ganz anderes machen, nur ist das realisierbar? Hat sich jemand mal komplett verändert?

Ja, habe ich gemacht, nach abgeschlossenem Pädagogik-Studium 4 Jahre gearbeitet, festgestellt: das ist nicht mein Ding, mich ständig mit Leuten abzukaspern, die nichts auf die Reihe bekommen. Dann ein ingenieurswissenschaftliches nachgelegt: tagsüber zur Uni, abends und am Wochenende gearbeitet.
Jetzt habe ich den richtigen Job, ich gehe jeden Tag gern zur Arbeit. Das war aber kein Sonntagsspaziergang, sondern Knochenarbeit - mit 2 Kindern ist das nicht zu bewerkstelligen. Da wirst Du deutlich kleiner anfangen müssen.
 
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  • #20
Ich kann dich gut verstehen. Du hast eine Doppelbelastung durch Beruf und Haushalt und das ist in vielen Fällen einfach zu viel. Du hast keine Zeit mehr, deine Kräfte aufzutanken.
Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, die du mit deinem Partner zusammen durchdenken solltest.
- du kannst pausieren, bis die Kinder größer sind. Du solltest dir überlegen, wie du später wieder einsteigen kannst, evtl. auch noch mehr reduzieren, damit du nicht komplett kündigen musst.
- du kannst dir für viele Arbeiten im Haushalt eine Hilfe suchen, Putzfrau, Kinderfrau, Wäsche ausgeben usw.. Das frisst zwar einen Großteil deines Gehalts auf, aber so bleibst du im Beruf und baust auch Rentenansprüche auf.
- dein Mann übernimmt einen größeren Teil der Kinderbetreuung und des Haushalts, sodass die Doppelbelastung besser verteilt ist.

Schreib dir bei allen Optionen die Pro und Contra auf und dann entscheidet gemeinsam. Viele Männer genießen es, wenn die Frau nicht mehr berufstätig ist und sich mehr um ihn und die Familie kümmert.
 
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  • #21
Vielleicht kannst du dir einen längeren unbezahlten Urlaub geben lassen, dann kannst du dich erholen, hast Zeit zum Überlegen, testen, we das nur zuhause ist und hast aber noch nicht gekündigt. Große Frmen machen das oft, und du kannst es ja mit der angeschlagenn Gesundheit plu Dauerstress begründen, Velleicht hast du dann in ein paar Monaten eine Entscheidung getroffen.
 
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  • #22
Was wir finden ? Chaos, Kristallkugeln und einen Würfel. Liebe FS, du hast eine Frage, zu der dir das Forum nix beitragen kann. Ob du kündigen sollst oder nicht können wir auswürfeln.
Mach eine Liste:
Dein Lebensalter
Deine Berufsbilanz (Ausbildung usw)
Deine sonstigen Kompetenzen
Dein Lebenstraum ( Kinder erziehen / Geld verdienen / Hausbauen )
Deine Situation mit allen Rollen (Mutter, Arbeitnehmerin, Ehefrau, Hausfrau, Freundin-Kontaktebene,
Hobbys)
Deinen Belastungen - lang und kurzfristig
Dann such dir einen Coach - keinen Therapeuten, einen Coach den du privat bezahlst und mit dem du mehrere Stunden lang deine Situation und deine Wünsche und deine Lebensbedingungen besprichst. Dann kannst du auf guter Basis mehrere Einzelentscheidungen
- Stichwort Reformen, nicht Revolution und letztes Gefecht - treffen, die dich weiter in deine Richtung bringen.
Ich finde, deine Frage mitsamt den knappen Faktenschilderungen - auch der Wohnort - Stadt oder Provinz -fehlt - läßt dem Forum gar keine Möglichkeit, dir einen qualifizierten Ratschlag zu geben.
Wenn du dein Leben so lebst, wie diesen Post ins Forum - also an unpassender Stelle fragen, keine klare Vorstellung vom Ist und vom Ziel und keinen Weg dahin gehen wollen - dann wundert es mich nicht dass du gesundheitliche und sonstige Probleme hast/bekomst. Das ist deine Schuld - du kümmerst dich nicht um dich und dein Leben und nutzt die Möglichkeiten die dir zur Verfügung stehen nicht einmal zu einem Prozent! W die mit 51 einen Berufwechsel hingelegt hat
- vom Großunternehmen in die Selbständigkeit ABER - mit einem ganz anderen Drive und anderer Power wie du - und mit einer sehr qualifizierten Ausbildung und neben der Berufstätigkeit habe ich ständig weitere Qualifikationen gemacht habe. Dann geht der Wechsel !
 
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  • #23
Wenn der Job nur vermeintlich sicher ist und dir Unbehagen bereitet, würde ich mich nach was anderem umsehen und dann den Job wechseln. Wenn du dich für das Modell "Hausfrau" entscheidest, ist das evtl. auch kein Problem. Beides würde ich an deiner Stelle mit meinem Partner besprechen und dann entscheiden.
 
  • #24
Auf keinen Fall ganz aus dem Berufsleben ausscheiden! Das fällt Dir später massiv auf die Füße. Entweder wenn Deine Kinder groß und aus dem Haus sind, ihr Euch scheiden laßt oder Dein Mann eine Geliebte anbringt. Nichts ist unter solchen Umständen demütigender, als vom Geld des betrügenden Mannes abhängig zu sein.
Reduziere Deine Stundenzahl auf halbtags und schau Dich in
Ruhe nach einem interessanteren Job um.

Meinegüte, Männer schmeißen doch auch nicht immer alles gleich hin.
 
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  • #25
Ich finde den Post der FS überhaupt nicht zum fremdschämen, wie es hier einige User behaupten.

FS, ich kann Dich sehr gut verstehen - Der Job macht keinen richtigen Spass mehr, die Chefin macht die Situation auch nicht besser und gesundheitlich bist Du auch schon angeschlagen, diese Kombination kann zu ernsthaften Erkrankungen führen und ich bin auch nicht der Meinung, dass die FS einen Grund sucht, sich im Hausfrauendasein zu suhlen. Die FS bewegt sich in einem Hamsterrad und findet da nicht mehr raus, das kann ich gut nachvollziehen.

Leider schreibst Du nicht wie alt Du bist und in welcher Region Du lebst, da ist es schwierig, Dir da einen guten Rat zu geben. Zunächst solltest Du mal wirklich mit Deinem Hausarzt bzgl Deiner gesundheitlichen Probleme sprechen, die sind ja nun mal da und die Kinder brauchen eine fitte Mutter und keine, die irgendwann in ein Burnout abrutscht. Ich rate Dir allerdings auch davon ab, einfach ohne Absicherung den Job zu kündigen - hast Du keine Möglichkeit, dich aus Deinem Job heraus zu bewerben? Oder sieht es eher schlecht aus mit Arbeitsplätzen in Deiner Stadt?

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