• #31

Ich höre mir das alles gerne an, aber was Du leider nicht bedenkst: Du hast Deinen spezifischen Zugang zur Welt und Dein Menschenbild. Bei Dir sind Menschen rundweg strategisch, manipulativ, zielorientiert, sozialdarwinistisch... Macht, Geltung und Trieberfüllung stehen obenan.
Nicht jeder denkt so. Deshalb "muss" auch nicht jeder das Verhalten einer Frau als "taktisch" interpretieren. Sexualität ist ein empfindlicher Bereich auf den viele Einflussfaktoren einwirken. Man kann doch nicht einfach den Mann und seine Bedürfnissituation ins Zentrum stellen und alles, was eine Frau tut oder lässt ausschließlich in Relation darauf verstehen! Es dreht sich nicht immer alles um den Mann und wie man ihn bekommt, ihn umgarnt und "hält". Auch im Leben von Frauen wirken andere Dinge.
Der Fs hat versucht einen tragfähigen Kompromiss zu finden, den gab es hier nicht. Das ist bedauerlich, aber so ist das Leben manchmal. Daraus sollte man sich aber keine Verschwörung der sexgeizigen Frauenwelt zusammenzimmern. Denn dann verbaut man sich die Chance auf Begegnung mit konkreten Menschen. So zumindest meine Meinung. Guten Rutsch!
 
  • #32
Macht, Geltung und Trieberfüllung stehen obenan.
Nicht jeder denkt so. Deshalb "muss" auch nicht jeder das Verhalten einer Frau als "taktisch" interpretieren. Sexualität ist ein empfindlicher Bereich auf den viele Einflussfaktoren einwirken. Man kann doch nicht einfach den Mann und seine Bedürfnissituation ins Zentrum stellen und alles, was eine Frau tut oder lässt ausschließlich in Relation darauf verstehen! Es dreht sich nicht immer alles um den Mann und wie man ihn bekommt, ihn umgarnt und "hält". Auch im Leben von Frauen wirken andere Dinge.

Das hat sogar einen Namen. Maslowsche Bedürfnishierarchie.

Sie wischen einfach mal sämtliche psychologischen Therapien in einem Nebensatz weg.

Wenn nichts greifbar ist und alle unterschiedlich, dann würde es
gar keine Therapien geben, weder medikamentös, noch pychologisch. Man könnte auf nichts aufbauen.

ALLE Frauen und KEIN EINZIGER Mann von 7 Milliarden
haben unten am Thalamus (Gehirn) ein kleines Areal, was
Erregung und Sexualität filtert. Da können sie dagegen argumentieren, wie sie wollen.

Deswegen haben Frauen "Migräne", "Unwohlsein", "empfindliche Brüste" usw. um keinen Sex haben zu müssen.


Der Fs soll bitte in 6 Monaten noch einmal schreiben wie es ihm ergangen ist. Ich sage voraus, er landet am gleichen exloen Punkt wie vorher.

Weibliches Verhalten ist vorhersehbar, egal wie viele Frauen aufschreien.
[mod:unnötigen Chat entfernt]
 
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  • #33
Lieber FS, auf mich wirkst du glaubwürdig, aber wenn ich im Alter deiner Freundin wäre, würde ich dein Verhalten als übergriffig und bedrückend empfinden. Bedenke bitte: Männer in deinem Alter werden quasi permanent von Hormonen "geflutet", bei Frauen ist das ganz anders, nämlich einmal im Monat für ein paar Tage so richtig doll. Wenn du es dann mermals bei ihr versuchst, wenn sie an Sex verständlicherweise gar nicht interessiert ist, kann das Blockaden aufbauen.
Die Perspektive mit einem jungen Mann, den man liebt, aber bei dem man täglich mit Körperlichkeit, die zwangsläufig in Sex mündet, konfrontiert wird, kann junge Frauen zur Verzweiflung bringen, auch wenn sie zu bestimmten Zeiten ganz heiß darauf sind. Als ich im Alter deiner Freundin war, war Sex über den Kopf für mich auch nicht jederzeit abrufbar, obwohl ich am Anfang mit meinem langjährigen Freund da sogar stärker dran interessiert war als er.
Und eben mal so an die Brust fassen, ohne jede Aufforderung, das sieht mir schon sehr nach Vorbildern aus einschlägig bekannten Filmen aus...Nur wenige Frauen ticken so, weil sie es als übergriffig empfinden...sehr hölzern und unsensibel... in der Realität ist eine Freundin keine sexdoll...was du fantasierst ist ja deine sache, dafür muss deine Freundin aber nicht zur Verfügung stehen. Es ist dein Ding.
w
 
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  • #34
Wer braucht aber "Migräne", "Unwohlsein" und "empfindliche Brüste", wenn der Sex total grandios ist? Eine Frau müsste doch mit dem Klammerbeutel gepudert sein, wenn sie sich so einen Spaß entgehen lässt.
Nachdenkenswert ist es schon, denn wie es scheint, liegt nicht der Spaß dem Sex zugrunde sondern, sich zu vermehren. Das bringt mich auf den Gedanken, warum so viele Beziehungen öde werden. Das einzige Ziel war, sein eigenes Erbmaterial mit dem bestmöglichen verfügbaren männlichen Erbmaterial zu vereinen. Mehr nicht, und wenn man dann nicht auf gemeinsame Interessen achtet oder ob man überhaupt sonst was anderes voneinander will, ist die Basis dünn.
Ich denke, das beste, was der FS tun kann, ist seine Partnerin nach ihren Bedürfnissen fragen, damit sie sieht, dass es ihm wichtig ist. Und wenn es ihr dann auch Spaß macht, kriegt er mehr. Wenn ihr nicht wirklich mal unwohl ist.
Zitat von Terzia:
Man kann doch nicht einfach den Mann und seine Bedürfnissituation ins Zentrum stellen und alles, was eine Frau tut oder lässt ausschließlich in Relation darauf verstehen! Es dreht sich nicht immer alles um den Mann und wie man ihn bekommt, ihn umgarnt und "hält". Auch im Leben von Frauen wirken andere Dinge.
Super Beitrag.
 
  • #35
IDaraus sollte man sich aber keine Verschwörung der sexgeizigen Frauenwelt zusammenzimmern.


So weit muß man nicht gehen. Wenn ich allerdings in diversen Threads den sehr oft gelesenen Spruch

"der Mann hat Dich nur für Sex benutzt"

lese, bedeutet dies nichts anderes als daß ein Teil(!) der Frauen ihre Sexualität als Währung für den Einkauf einer Beziehung einsetzen - als wenn sie beim Vollzug des Aktes ein Opfer gebracht hätten, an dem sie selber kein Vergnügen haben. Der Schluß, daß von Ihnen bei Erreichen dieses Zieles Sex in einer Beziehung als Erziehungs- und Maßregelungsmaßnahme für wohlgefälliges Verhalten genutzt wird, liegt nicht fern. Die Betrachtung der Realität spricht eine ganz andere Sprache und wen wundert es dann, wenn sich Männer bei Seitensprüngen das holen, was eigentlich selbstverständlich sein sollte? Ich denke, jeder Mann wünscht sich eine Frau als Partnerin für die Sex mit ihm die gleiche Wichtigkeit in der Beziehung wie das Müllrunterbringen hat und dies nicht zwingend davon abhängig macht.

Zum Glück gibt es aber auch Frauen, die ganz simpel gesagt Spass am Sex haben (am besten mit dem Vorsatz, dies ausschließlich mit dem festen Partner zu praktizieren - was die Auswahl natürlich weiter verringert).

Die Kunst für "den Mann" ist, eine solche zu finden - es ist nicht unmöglich. Alle anderen Damen mit diesem speziellen Verständnis für Sexualität mögen dann halt bitte ihr Glück bei einem andern versuchen - ich persönlich würde (wenn ich es merke) einen solchen Handel mit Vorsatz sofort wegen "Nichterfüllung" wieder rückgängig machen.
 
  • #36
Wenn nichts greifbar ist und alle unterschiedlich, dann würde es
gar keine Therapien geben, weder medikamentös, noch pychologisch. Man könnte auf nichts aufbauen.

Das ist schon ziemlich unlauteres Vorgehen. Ich habe nicht mit einem Tusch alle Wissenschaft weggeschoben und alles als "individuell" erklärt, ganz im Gegenteil sogar. Ich wehre mich nur gegen schlichte biologistische Argumentationen und das Herabsetzen von Frauen generell als körperdeterminiert und als relative Wesen (in Relation zum Mann).
Deine These ist zusammengefasst: die Frau hat als wertvollste Ressource Sex mit dem sie den Mann binden muss (weil sie ja ohne nicht überleben kann und Vergewaltigung ja mittlerweile selbst in der Ehe verboten ist). Dieses Verhalten ergibt sich Dir zufolge zwangsläufig aus ihrer Biologie. Du schreibst ja sogar, Du könnest jegliches Verhalten von Frauen vorhersagen... (falls das stimmt, dann könntest Du steinreich werden!). Dir helfen diese Konstrukte vielleicht irgendwie in der Welt klarzukommen (ist mir zwar nicht begreiflich, aber sei's drum). Andere leben aber nicht im Neandertal, sondern verstehen den Menschen nicht nur als genetisch gebunden, sondern auch als Kulturwesen. Den Menschen zeichnet als zivilisiertes Wesen aus, dass er stets mehr versucht als bloß eine Spezies zu sein.
Die Hierarchisierung der Bedürfnisse nach Maslow ist sinnvoll, aber doch überhaupt nicht als absolut zu verstehen (Es gibt bspw. Menschen, die teilen ihr aller letztes Stück Brot, die verzichten auf schnellen Gelegenheitssex etc... )
Im Übrigen ist es sehr aufschlussreich, wie Du gegen meine Argumentation vorgehst: Du behauptest, ich argumentiere unwissenschaftlich und nur individuell/persönlich, während hinter Dir "die" Wissenschaft steht. Genau das machen Männer seit Jahrhunderten: Sie sind Ratio und die Frau lediglich Gebärmutter (letztlich nur im Dienste ihrer Körperlichkeit)
Ich kann nur an den Fs appellieren nicht so verbittert zu werden und nicht solchen Thesen aufzusitzen. Denn wie ich sagte, dass führt dazu, dass er Frauen fortan nur noch als einfältige, manipulierbare black boxes sieht, die er austricksen muss, um seine Bedürfnisse auszuleben. Mir tun solche jungen Männer leid. Ich kenne dieses Drama von einigen nerds aus meinem Umfeld. Ich kann nur jedem abraten so zu werden, auch wenn es vielleicht anfangs vor Schmerz schützt.
 
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wahlmünchner

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  • #37
Wow, bigger da hast du echt einen wichtigen Punkt bei Frauen nicht verstanden:
Sie mögen Sex, sehr sogar!
Aber es wird einem nicht beigebracht wie guter Sex für Frauen geht.
Da ich mit genug Männern mittlerweile geschmust und gekuschelt hab, kann ich dir sagen:
Viele haben kein Gefühl für die Frau!
Sicher es gibt auch schlechte Liebhaberinnen .. Aber häufig ist es nun mal so, dass ein Mann nicht merkt wenn die Frau etwas nicht mag.
Und ständig zu sagen: so nicht, oder Hände wegschieben vertragen viele Männer überhaupt nicht!
Bsp: ich liebe es am Ohr und Nacken geküsst zu werden. Das war eines der ersten sicheren Punkte, die ich dem entsprechendem Mann sagen konnte. Da gab es einen der mein Ohr total ansapperte und schmatzte und ich mochte es nicht!
4 mal schob ich ihn sanft weg, dann sagte ich ich mag das nicht.
Die Antwort:
Meine Ex hatte sich nie beschwert!
Er hat das immer wieder versucht...und war immer wieder beleidigt, wenn ich es nicht mochte.
Glaub mir das ist frustrierend.
Auch wenn eine Frau unsensibel mitfeiern Mann im Bett umgeht, ist die Penetration für ihn geil. Für die Frau ist wenn der Rest nicht stimmt, die Penetration unangenehm.
Am Anfang einer Beziehung macht manche Frau mit obwohl es ihr nicht gefällt..
 
G

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  • #38
So weit muß man nicht gehen. Wenn ich allerdings in diversen Threads den sehr oft gelesenen Spruch

"der Mann hat Dich nur für Sex benutzt"

lese, bedeutet dies nichts anderes als daß ein Teil(!) der Frauen ihre Sexualität als Währung für den Einkauf einer Beziehung einsetzen - als wenn sie beim Vollzug des Aktes ein Opfer gebracht hätten, an dem sie selber kein Vergnügen haben. Der Schluß, daß von Ihnen bei Erreichen dieses Zieles Sex in einer Beziehung als Erziehungs- und Maßregelungsmaßnahme für wohlgefälliges Verhalten genutzt wird, liegt nicht fern. ...

Sorry Dr. House, es handelt sich bei dieser Frau, die sexuell nicht so funktioniert, wie es sich der Mann vorstellt, um eine 22Jährige!!!...im Alter meiner Tochter - die hat auch mitunter ganz andere Vorstellungen von Sex als ihre jeweiligen Partner, ist aber selbstbewusst genug, ihre eigene Sexualität als gleichwertig mit der des drängenden Partners zu sehen und entsprechende Konsequenzen zu ziehen. ...ja, Männer!!!!!! immer dasselbe ...zum Kotzen...Was hier einer 22Jährigen für Strategien unterstellt werden, ist schon bösartig und absolut auf die männliche Sexualität zentriert.
w
 
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  • #39
Wenn ich allerdings in diversen Threads den sehr oft gelesenen Spruch

"der Mann hat Dich nur für Sex benutzt"

lese, bedeutet dies nichts anderes als daß ein Teil(!) der Frauen ihre Sexualität als Währung für den Einkauf einer Beziehung einsetzen

Nein, es bedeutet, dass sie dachten, der Mann sei auch verliebt gewesen, weil sie sein Werben auf sich bezogen und nicht als Masche betrachtet haben, sie ins Bett zu kriegen. Eine Frau, die Sex als Währung einsetzt, gibt sich nicht mit irgendeinem Mann ab, sondern mit denen, die ihr ne Menge schenken und sie auf alles mögliche einladen. Eine Golddiggerin macht sowas, aber die verliebt sich nicht.
 
  • #40
Wow, bigger da hast du echt einen wichtigen Punkt bei Frauen nicht verstanden:
Sie mögen Sex, sehr sogar!

Laut Cindy Meston (Profesorin für klinische Psychologie) und M.Buss
(Prof. für Evolutionspsychologie) Buch "Why Women have Sex"

gibt es mindestens 237 (sic!) Gründe der Frauen für Sex. Inklusive der
Gründe "Langeweile", "Beziehung anlocken" und "Gegengefallen erhalten wollen"
"sich näher bei Gott fühlen" "und dem Partner eine Geschlechtskrankheit
anhängen"

Das passt natürlich offiziell nicht zum romantischen und bedingungslos liebenden Geschlecht. *hust* Deswegen muss die Wahrheit auch so bekämpft werden.


Frauen können (wenn es Vorteile bringt) sehr wohl mit ihrer Ressource
Sex haushalten und das tun sie auch. Und das spürt der Fs gerade.

Hier gibt es zig Threads, wo Frauen andere Frauen ermahnen, dass sie dem Mann
zu schnell Sex gegeben haben. Das symbolisiert ganz klar die weibliche Tauschmentalität von Sex. Die durch die Studien auch bestätigt wird.
 
  • #41
Der Schluß, daß von Ihnen bei Erreichen dieses Zieles Sex in einer Beziehung als Erziehungs- und Maßregelungsmaßnahme für wohlgefälliges Verhalten genutzt wird, liegt nicht fern.

Klar gibt es hochmanipulative Persönlichkeiten bei beiden Geschlechtern. Die haben keine Repräsentation des anderen Menschen in ihrem Gehirn, sondern kennen nur die Mittel zu ihrem eigenen Zweck. Männer kämpfen da mit den Mitteln, die sie traditionell verwenden (Geld und Geltung, schnelle Autos, markiges Auftreten etc..) und Frauen vice versa (sich jünger machen, Kinder unterschieben, Sex verknappen). Kein Mensch würde bestreiten, dass es das gibt. Also ich zumindest kenne solche Gutmenschen nicht, die solche Zusammenhänge nicht sehen.

Um was es aber hier geht ist folgendes: es wurde behauptet, dass Frauen strukturell so agieren, dass sie entweder qua ihrer Natur gar nicht anders können oder generell so sein wollen. Dagegen verwahre ich mich. Ich würde auch immer entschieden dagegen argumentieren, wenn behauptet: "ja, alle Männer sind soundso... gehen alle fremd.. alle zu Huren, weil sie ja gar nicht anders können." Man kann schon anders, vielleicht nicht jeder. Aber das hehre Ziel sollte man doch haben, nicht vorgefertigten Geschlechterschablonen (die einem auch noch eine miese entindividualisierende Rolle zuschreiben, halt Schablonen!)entsprechen zu wollen.
Vergegenwärtigen wir uns nochmal die Ausgangssituation: ein junges, sexuell relativ unerfahrenes Paar, bei dem die Frau nach einer gewissen Zeit weniger Lust hat. Vielleicht fühlt sie sich überfahren von ihm, muss sich noch entwickeln etc... oder mei, er ist halt nicht der richtige für guten Sex nach ihren Bedürfnissen. Soweit so normal. Da von Taktik und Sex-Dosier-Spielen zu schwadronieren, lässt tief blicken.

Jeder von uns hatte eine Frühphase der eigenen Sexualität. Manche hatten vielleicht keine selbstunsicheren Zeiten, in denen man nicht angefasst werden sollte oder nicht auf diese Weise und oft zweifelte. Die meisten werden sich jedoch noch daran erinnern. Es gehört einfach dazu, dass durchzuackern, um sich selbst auch sexuell zu finden. Deswegen sage ich ja dem Fs: sei nicht gekränkt. Es ist ein Prozess, eine Kommunikation mit einem anderen Menschen zu finden über so intime Bereiche. Das gelingt nicht mit jedem. Gelassen bleiben und sprechfähig werden und bleiben ist die Devise.
 
  • #42
gibt es mindestens 237 (sic!) Gründe der Frauen für Sex. Inklusive der
Gründe "Langeweile", "Beziehung anlocken" und "Gegengefallen erhalten wollen"
"sich näher bei Gott fühlen" "und dem Partner eine Geschlechtskrankheit
anhängen"

Das passt natürlich offiziell nicht zum romantischen und bedingungslos liebenden Geschlecht. *hust* Deswegen muss die Wahrheit auch so bekämpft werden.

Du denkst in Extremismen, scheinbar kannst Du nicht anders. Wer Frauen als bedingungslos liebende heilige Marias sieht, irrt sich. Daran muss man sich doch 2014 (juhu, bald 2015 :) nicht mehr abarbeiten. Oder doch? Wer behauptet denn Frauen seien Heilige? Das ist doch Dein Komplex: permanent Frauen (vermeintlich) zu entthronisieren, um Dich kurzfristig zu entlasten (ja, von was eigentlich?)
Natürlich haben Menschen (!) aus tausend Gründen Sex. Genauso wie sie aus tausend Gründen essen: Da geht es auch nicht nur um KH, EW und Fett.
Und wenn Du hier vom Warencharakter der Liebe anfängst (ich empfehle sehr gerne Eva Illouz zum Thema), das gilt doch genauso für (manche) Männer. Also warum willst Du immer und immer wieder Frauen zeichnen als das niederträchtige Wesen schlechthin?
 
  • #43
Natürlich haben Menschen (!) aus tausend Gründen Sex. Genauso wie sie

Eben nicht. Ich habe noch nie Sex (und alle Männer mit denen ich das Thema besprach ebenso) um mir die Langeweile zu vertreiben oder um näher zu Gott zu sein. Sie stülpen das weibliche Konzept (mal wieder) über alle. Damit es nicht auffällt. Ich habe Sex aus Lust oder wegen der Fortpflanzung.

Der Fs kriegt jetzt mehr Sex, um wieder an die Frau angebunden zu werden und dann geht das Spiel von vorne los. Die Zeitabstände werden wieder länger. Erregung wird auch von Verlustängsten getriggert. Wenn sie weg ist, wird wieder dosiert.

Der Fs hat nur die Chance sich damit abzufinden. Oder sich gleich eine Freundin mit opulenterer Sexualität zu holen (der bessere Weg). Auf Dauer wird er unglücklich und das wird die Beziehung belasten. Paartherapie hin oder her.

Ich mache den Frauen hier explizit keinen Vorwurf. Das Dosierspielchen geschieht auf einer unbewussten (lies: evolutionären) Ebene, die sich ihrem Bewusstsein entzieht. (Deswegen werdet ihr auch nie Pickup verstehen) Wenn ich das kritisiere, kann ich ebenso das Blau des Himmels kritisieren.


Ihr müsst auch mal die männliche Seite sehen. Auf Treue bestehen und dann den Mann mit Sex alle paar Wochen abspeisen. Welche 25jährige Frau würde sich das gefallen lassen? Eben. Aber den Mann hier ordentlich auf Kurs halten. Aber das empfehle ich dem Fs nicht. Wer einmal ins weibliche Dosierspielchen reinrutscht, kommt nur schwer wieder raus. Da sollte man mit einer neuen Frau von vorne anfangen.

Und selbst wenn ich mich mit der unterbewussten Ebene irre und die Frau hat wirklich ständig gereizte Brüste oder ist zu trocken oder was auch immer, sollte sich der Fs nach einer robusteren Frau umsehen. Sonst leidet seine Sexualität massiv (Die wie Sauerstoff ein Grundbedürfnis des Menschen darstellt) Dann sind sie einfach auf dieser beziehungstechnisch schwerwiegenden Ebene inkompatibel und dann geht man halt getrennte Wege. Das ist auch in Ordnung.
 
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  • #44
Ihr müsst auch mal die männliche Seite sehen. Auf Treue bestehen und dann den Mann mit Sex alle paar Wochen abspeisen.
Das ist schon richtig, wenn man davon ausgehen kann, dass die Frau eine gesunde Sexualentwicklung durchlebt hat, an Sex auch Spaß hat und es nicht nur über sich ergehen lässt, weil sie die Beziehung nicht verlieren will (das ist ja schließlich MEHR als Sex und sollte es auch für den Mann sein, der behauptet, in einer Beziehung zu leben) und der Mann es im Bett auch "kann".
Nur ist es ja zu einfach zu sagen "ich mach alles richtig, die will mich nur hinhalten, damit ich weiter in der Beziehung bleibe" (ist das nicht auch sein Ziel?). Denn diese Sexverweigerung ist auch ein möglicher Hinweis, dass er was falsch macht. Ich kenne keine Frau, die erregt wird, wenn sie mit einem erigierten Penis angestupst wird.
 
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  • #45
Also die Unterschwellig schwingende Drohung: wenn du sexuell nicht so läufst wie ich will, beende ich die Beziehung ist nazürlich wahnsinnig erotisch und bringt die Leidenschaft in jeder Frau hervor!
Mit einem Mann, der ein Opfer bringt, weil e eine Neziehung mit mir eingeht, die er gar nichz will sndern die er zähneknirschend für regelmäßigen Sex in Kauf nimmt, hätte ich auch keinen Sex und würde ihm fröhlich beim Abschid hinterher winken ;)
Egal wie oft bigger es propagiert: nein, nicht alle Männer sind so.
 
  • #46
Hier der Eröffner,
ich wünsche allen in frohes neues Jahr.

Dass das Thema so tiefgründig wird und wissenschaftliche Belege hervorgebracht werden hätte nicht gedacht.

Eigentlich bin ich eher der Ansicht der Männer und bezweifle das es wirklich jetzt viel besser wird. Aber ich bzw. wir wollen es wie schon erwähnt nochmal versuchen.
Ich denke nicht dass ich alles richtig mache und bin deshlab schon oft(und heute wieder auf meine Freundin eingegangen)

Heute gab es nochmal eine richtige Aussprache die mich doch von den Socken gehaun hat.
Da kamen Sachen zum vorschein, die sie mir noch nie erzählt hat (auch auf Nachfrage). Ich fasse zusammen:

- Sie findet die Nässe bei Frauen schon ekelhaft und denkt ein Mann findet das dann ebenfalls.
- Ihr Ex konnte sie besser am Hals küssen und fande das viel intensiver (Das macht mich derbe fertig irgendwie)
- Sie empfindet sexuelles wie etwas verbotenes und redet deshalb nicht gerne darüber. Leider bin ich das komplette Gegenteil und mein gesamter Bekanntenkreis ebenfalls)
- sie wurde damals im Urlaub von einem älteren Mann an den Brüsten begrabscht und assoziiert das jetzt damit wenn ich das mache (Da hat sie aber noch nieee vorher ein Wort darüber verloren)
- Sobald ich nur in die Richtung etwas machen wollte, dachte sie es geht eh auf Sex und hat komplett zu gemacht.
- Ich soll mehr Selbstständig werden. Ich habe zwar meine eigene Whg. Bringe aber trotzdem noch die Wäsche zu Mutti und esse oftmals was noch im Topf ist. Wenn ich oben bei mir kochen will, hole ich Utensilien eben von unten. Das hat sie immens im Unterbewusstsein gestört...

Irgendwie war es schon ein klärendes Gespräch aber bin jetzt mehr geschockt als vorher... Alles so kompliziert, erdrückend und schwer....
 
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  • #47
Oh je, da ist ja ganz schön was ans Tageslicht gekommen. Deine Freundin hat gar keinen lockeren Zugang zu Sex. Das ist ihre Aufgabe, das aufzulösen, und sie wird lange damit zu tun haben, bis sie ihren Körper mögen und den Belästiger hinter sich lassen kann.
Trotzdem das nun so ein Schock war, finde ich es gut, dass Du Klarheit hast. Dann siehst Du nämlich auch, dass es nicht nur an Dir liegt, falls Du das gedacht haben solltest.
Der Vergleich mit dem Ex beim Küssen ist sehr ungeschickt ausgedrückt von ihr. Naja, mach Dir nicht so viel draus. Sowas will niemand so verpackt auf den Tisch kriegen.
Zitat von gamapo:
Ich soll mehr Selbstständig werden. Ich habe zwar meine eigene Whg. Bringe aber trotzdem noch die Wäsche zu Mutti und esse oftmals was noch im Topf ist. Wenn ich oben bei mir kochen will, hole ich Utensilien eben von unten.
Naja, das mit der Wäsche ist zwar unattraktiv, aber ich seh gerade nicht, was das mit dem von Dir angesprochenen Problem zu tun hat. Selbst wenn Du die Wäsche wegbringst, findet sie ja Sex immer noch verboten und redet nicht drüber.
Ist höchstens ein Hinweis, dass Männlichkeit dadurch nicht rüber kommt. Dafür kannst Du es nehmen, aber nicht, dass der Sex dann besser wird.
Wenn Deine Freundin sich nicht mit ihren Problemen auseinandersetzen kann, wird sie sich nicht öffnen können. Dann seid ihr vielleicht wirklich nicht sexuell kompatibel. An Deinen Verführungskünsten kannst Du ja trotzdem arbeiten.
 
  • #48
FS, es gibt einfach Leute, die ihre Probleme diskret(!) selbst in den Griff bekommen oder runterschlucken und es gibt Leute, die andere damit belasten. Letztere können sehr kompliziert sein. Da sollen andere dann Psychodoc spielen, nur damit ein normaler Umgang möglich ist. Ich würde das nicht aushalten, mal ganz unabhängig von der Sexsache.
 
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  • #49
Lieber FS, hochkomplizierte Psycho-Theorien hin oder her... Euere Bedürfnisse passen nicht zusammen und fertig. Und Ihr seid in einer Phase, in der man noch alles ohne größere Schwierigkeiten beenden kann. Das wird sich nicht ändern und Ihr werdet beide nicht froh. Also beende es. Wenn sie darunter leidet, wie sie in Bezug auf Sex drauf ist, wird sie sich professionelle Hilfe holen, wenn nicht dann nicht. Deine Bedürfnisse sind so legitim wie ihre, die passen nur nicht zusammen. Das gibt nur Probleme. Unzählige Beispiele unglücklicher Beziehungen, auch hier im Forum nachzulesen, in denen der Mann komplett entmannt ist oder fremdgeht oder, oder... zeigen, dass da nix Gutes am Ende steht wenn schon der Anfang schwierig ist. Ohne hier irgendjemandem etwas Negatives unterstellen zu wollen, Menschen haben eben unterschiedliche Bedürfnisse.
 
  • #50
Ich denke, die junge Frau ist zur Zeit nicht beziehungsfähig. Sie braucht dringendst eine Therapie- und zwar keine Paartherapie sondern eine für sie ganz persönlich. (Ist sie dazu bereit?) Ich würde ihr eine gutfreundschaftliche Beziehung anbieten ( was anderes habt ihr eh nicht!) und mich in Bezug auf eine Beziehung anderweitig umsehen. Sie zieht dich sonst auf Dauer mit runter.
Vielleicht habt ihr ja nach ihrer Therapie noch einmal eine Chance?
m/62
 
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  • #51
lieber FS, ich finde es bewundernswert und eigentlich auch liebevoll, wie sehr du dich bemühst. Ganz im Gegensatz zu den schwarz/ weiss-denkern hier, die auf Trennung plädieren, oder die, die sagen, sie nutzt Sex als Mittel dich zu steuern. Die einen wurden zumindest hoffentlich eines besseren belehrt, als sie von der deiner Aussprache mit deiner Freundin lasen. Grundsätzlich denke ich, dass wir mit unseren "Ratschlägen" vorsichtig sein müssen. Bei den beschriebenen Situationen fehlt das ganzheitliche Bild, es ist immer nur einseitig. Manche Beitragsschreiber sind sehr festgefahren in ihren Meinungen und geben Ratschläge und Theorien bekannt, die sehr unreflektiert sind. Zu dem FS kann ich nur sagen: Ich finde, dass Kommunikation mit das wichtigste in einer Beziehung ist, gerade in Krisensituationen. Damit meine ich jegliche Beziehungen, von zum Partner, Familie, Freunde, Chef, Nachbarn, etc. Ich wünsche euch viel Glück dabei! Alles gute
 
G

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  • #52
Lass' sie ihren Weg gehen und gehe du deinen, die Frau hat ein echtes Problem, wann sie das lösen wird, steht in den Sternen.

Du bist zu jung um ewig zu warten und ich würde behaupten wollen, dass auch sie das am besten erst mal mit sich alleine bzw. mit einem Therapeuten ausmacht.

Dir möchte ich sagen, achte in Zukunft darauf, wie du eine Frau anfasst. Es gibt zwar lockere Frauen, die sowas an sich nicht weiter schlimm finden, doch der Ton macht hier die Musik, plumpes mal eben an die Brüste fassen mögen wirklich die wenigsten und irgendwie kann ich es verstehen, sie sind kein Spielzeug, ein wenig Feingefühl musst du da schon mitbringen.
 
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  • #53
Deine Freundin hat Themen, die gar nicht wenig junge Frauen haben. Für eine Frau ist Sexualität ein ganz anderes Thema als für einen Mann. Als Frau ist man viel sensibler und verletztlicher. Da bringt eine klass. Psychotherapie eher wenig (man redet eh nur um den heissen Brei), sondern viel mehr ein einfühlsamer Partner und Freund und ehrlich und gefühlvoll empathisch reden, dafür braucht es aber meist ein bestimmtes Alter.

In den ersten Jahren Sexualität hatte ich durchweg Partner, die rein raus fertig wollten, verschiedene Stellungen, Action (Pornoverdorben wie viele) ... aber null an meinem Körper interessiert waren, an meiner Art, meinen Bedürfnissen.

Da gab es dann mehrfach die Nummer, fertig, rumdrehen, einschlafen und da hab ich einfach zu gemacht, das hat so weh getan, gebraucht zu werden und liegengelassen, ein echt mieses Gefühl, wo man sich das immer so anders ausgemalt hatte. Es zerplatzt eine rosa Wolke.

Das hinterher gesagte "tut mir leid" kann sich der Mann dann auch wohin stecken, denn wenn es ihm wichtig gewesen wäre, hätte er sich eben anders verhalten, hat er aber nicht, weil es ihm egal war.

Wenn man spürt, man wird so behandelt und berührt wie der Mann es eben schon immer gemacht hat, egal ob es einem gefällt oder nicht und dies immer wieder geschieht ... weil es eben doch nur um ihn geht ... macht man dicht. Kenn ich alles und finde ich völlig normal.

Bis man als Frau in der Lage ist zu sagen, das mag ich und das nicht und es wirklich zu beenden, wenn er nicht willens ist zu lernen und es mit einer neuen Frau mal anders zu machen, auch mal egoistisch sein zu dürfen, da vergehen einige Jährchen, das geht mit Anfang 20 noch gar nicht.

So einen Partner hatte ich auch mal, der mir ständig ungefragt an Brüste, Hintern und zwischen die Beine fasste, egal wo wir waren, immer wenn Er eben wollte, egal, dass mir das nicht gefallen hat. Dieser hat auch abends im Bett mir sein Teil in den Rücken gebohrt, um unmissverständlich klarzumachen, was jetzt passieren sollte ... meine Meinung dazu wurde völlig ignoriert.

Solche Männer gibt es wirklich, die das auch völlig in Ordnung finden, die Partnerin gehört ihnen ja quasi und sollte verfügbar sein. Ja, man lernt nicht aus, durch so etwas hat man dann auch erst mal ein Trauma weg, weil es so gemein ist, wenn man verliebt ist und solche Dinge geschehen und man merkt, da läuft etwas völlig schief.
 
  • #54
Meine fresse meine Damen! also wenn das alles so ist wie du beschrieben hast, dann finde ich nichts verwerfliches daran. Was zum Teufel ist falsch daran, wenn ich meine eigen Frau oder Freundin begehre und ihr das auch zeige. Ja meine Güte. Mal abends im Bett kurz mit einem lustigem hallo anstoßen. Die Brüste meiner Frau anfassen. Klar nicht im Kaufhaus gerade vor allen Leuten, aber ,aber im Fahrstuhl vielleicht . Muss Sex Dan. Immer so ätzend ernst genommen werden. Also meine süße und ich albern oft herum und hin und wieder entsteht irre guter Sex auch da heraus. Ich höre hier nur andauernd wie sehr die Männer sich anstrengen sollen um der liebsten nur alles recht zu machen. Hey du einer schönen Beziehung gehören nach wie vor zwei dazu. Ich könnte über manche Antworten hier echt Haarausfall bekommen. Junge wenn deine Liebste nicht ein gesundheitliches Problem hat ,oder ihr nicht irgendetwas im Kopf herum schwirrt, dann solltest du nachdem du alles getan hast um "Ihr" zu helfen, endlich dein Leben genießen und dir ein neues Glück Suchen.
m44
 
  • #55
Fassen wir mal zusammen:
Die ersten 4 Monate war der sex in Ordnung, dann wurde sie krank (ok wenn man da auf Sex verzichtet) , danach kein Sex mehr für 11 Monate!
Der FS beendet nun die Beziehung, was passiert? Jetzt merkt sie, er lässt sich nicht länger für dumm verkaufen, deshalb kommt sie wieder angerannt und tischt dem FS die tollsten Ausreden auf (Ekel vor körperflüssigkeiten, Sex ist was verbotenes..) die ersten 4 Monate war das aber alles kein Problem?
Hier sieht man wieder schön wie Frauen Männer manipulieren ( durch Sex , sobald man ihn sicher hat, geht der sex gegen null).
Die Freundin hat kein sexuelles Interesse mehr, aber sie braucht den FS als Therapeuten. Der FS kann nun den Therapeuten spielen,sich Jahre Ihre Probleme anhören,weiter auf Sex verzichten oder er läuft so schnell er kann weg!
Und glaube mir FS, kommt ein heißer Typ um die Ecke sind ihre Probleme aus der Welt!
Und hier noch ein Tip von einem Mann mit paar Jahren mehr Lebenserfahrung: ich sage den Frauen am Anfang einer Beziehung, dass für mich regelmäßiger Sex wichtig ist. Will sie nicht mehr, hat sie die Wahl, ich gehe oder sie akzeptiert, dass ich ihn mir außerhalb der Beziehung hole! Und diese kleine Androhung funktioniert bis jetzt ganz gut.

M (42)
 
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  • #56
"...Und hier noch ein Tip von einem Mann mit paar Jahren mehr Lebenserfahrung: ich sage den Frauen am Anfang einer Beziehung, dass für mich regelmäßiger Sex wichtig ist. Will sie nicht mehr, hat sie die Wahl, ich gehe oder sie akzeptiert, dass ich ihn mir außerhalb der Beziehung hole! Und diese kleine Androhung funktioniert bis jetzt ganz gut..."

M (42)
Also im 21. Jahrhundert funktioniert die "Androhung" ohne regelmäßigen Sex läuft bei mir nix???? Sex als Folge einer Androhung - ist das in Deutschland nicht in bestimmten Zusammenhängen mittlerweile ein Straftatbestand? Wir leben nicht mehr in der Horde -oder doch?
 
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  • #57
War er nicht, sie hat nur gedacht, dass es an ihr liegt.
Ich verstehe jeden Mann, der sich solche Probleme nicht "antun" will, aber der Frau böswilliiges Verhalten zu unterstellen, ist einfach nicht richtig.
Man denkt als Frau, dass man "es" kann. Im Kopf ist auch alles klar, und dann merkt man aber, dass es so nicht funktioniert. Und weil der Mann einen Orgasmus kriegt und einem ein Leben lang eingetrichtert wird, dass man "funktionieren" muss.
Sexualität ist für eine Frau, die schlechte Erlebnisse hatte, wesentlich komplizierter. Wann wurde denn schon mal ein Mann von anderen Männern (! Das ist wichtig, weil Belästigung von Frauen dem Mann immer noch das Gefühl gibt, Herr der Situation zu sein) belästigt in einer Weise, dass er sich machtlos gefühlt hat?
Und man kann nicht einfach abschalten. Man würde es gerne, denn der Freund ist lieb und ahnungslos. Aber es geht nun mal nicht, und das lernt man schmerzvoll in einer Beziehung, die man auch gern will.
Und wenn der Kerl dann so reagiert wie hier beschrieben und der Frau vielleicht noch unterstellt, sie würde ihn manipulieren wollen, dann ist es ganz aus.
Ja meine Güte. Mal abends im Bett kurz mit einem lustigem hallo anstoßen. Die Brüste meiner Frau anfassen. Klar nicht im Kaufhaus gerade vor allen Leuten, aber ,aber im Fahrstuhl vielleicht .
Der Wurm muss dem Köder schmecken, und wenn Du eine Freundin hast, die das toll findet, ist es gut. Wenn eine Frau das nicht mag, solltest Du mal über Deine Form der Anmache nachdenken.
Hier sieht man wieder schön wie Frauen Männer manipulieren ( durch Sex , sobald man ihn sicher hat, geht der sex gegen null).
Das ist Blödsinn. Bei keiner Frau, die den Sex toll findet, geht das Befürfnis danach gegen Null. Aber es ist einfach, sich als Mann das einzureden, wenn man nicht reflektieren will. Dann geh halt.
 
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  • #58
Generation Porno?!? Der Frau einfach an die Brüste fassen ohne sexuellen Kontext? Es sei mal auf deine Jugend geschoben!
Männer wollen noch Se xhaben, nachdem ihnen ins Bein geschossen wurde: immer bereit! Frauen eher nicht. da ist ein Griff an Intimzonen eher unangenhem ohne Erregung: so wie wenn dir andauernd jemand den Finger ins Ohr steckt! Dazu muss eine Frau in der richtigen Stimmung sein - die meisten sind eben keine Pornodarstellerinnen, die nur den ganzen Tag auf Begattung warten!
Männer manipulieren doch genauso: wenn sie glauben, die Frau sicher zu haben, gibt es keine Komplimente, keine Blumen, keine Aufmerksamkeiten mehr: da nehmen sich die Geschlechter nicht viel!
Wie hat sich denn dahingehend dein Verhalten verändert FS? Wie warst du denn während der Krankheit für sie da?
 
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  • #59
Generation Porno?!? Der Frau einfach an die Brüste fassen ohne sexuellen Kontext? Es sei mal auf deine Jugend geschoben!
Männer wollen noch Se xhaben, nachdem ihnen ins Bein geschossen wurde: immer bereit! Frauen eher nicht. da ist ein Griff an Intimzonen eher unangenhem ohne Erregung: so wie wenn dir andauernd jemand den Finger ins Ohr steckt! Dazu muss eine Frau in der richtigen Stimmung sein - die meisten sind eben keine Pornodarstellerinnen, die nur den ganzen Tag auf Begattung warten!
Männer manipulieren doch genauso: wenn sie glauben, die Frau sicher zu haben, gibt es keine Komplimente, keine Blumen, keine Aufmerksamkeiten mehr: da nehmen sich die Geschlechter nicht viel!
Wie hat sich denn dahingehend dein Verhalten verändert FS? Wie warst du denn während der Krankheit für sie da?


Das mit keine Blumen und keine Komplimente kann ich von mir nicht behaupten, aber nur so am Rande.

Mal was zu dem "Anfassen" so zwischendurch, eine Ex von mir war eigentlich immer recht scharf und genoß es, wenn ich z.B. als Beifahrer mit meiner Hand bei ihr war, das endete dann auch gerne mal auf einem Waldparkplatz, wo sie dann mehr wollte.

Nur erstens wusste ich, dass sie sowas mag und zweitens gab es auch dafür immer eine Art kurzes Vorspiel, also nicht ohne Vorwahrnung zwischen die Beine fassen, sondern vielleicht an einer roten Ampel küssen und dann mit der Hand langsam tiefer wandern.

Wenn eine Frau signalisiert, dass sie sowas nicht mag, sollte das natürlich verstanden werden.
 
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