• #1

Jungfrau mit über 30 – Das Ergebnis verpasster Gelegenheiten?

Welche Umstände könnten dazu geführt haben, dass man jenseits der 30 Jungfrau ist? Wie sollte man am besten mit so etwas umgehen? Ist es eine gute Idee die Wahrheit über die Jungfräulichkeit bei neuen Bekanntschaften anzusprechen? Wie würden Sie reagieren und warum?
 
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Mooseba

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  • #2
Also ich war zwar noch unter 30, aber die 28 runde ich jetzt einfach mal auf.

Was könnten meine Gründe gewesen sein? Bei mir spielten sicherlich der strenge, einschüchternde, kräftige, kühle, sehr maskuline und vernunftbesessene Vater, eine graue Maus als Mutter, veranlagte Sensibilität, Naivität und dann später mangelnder Mut, Zu-nett-sein, kein tolles Selbstbild, keine allzugroße Frusttoleranz und vielleicht noch die 170cm-Mickrigkeit jeweils eine Rolle.

Wie würden die meisten reagieren? Mich würde vor allem interessieren, wie sie innerlich reagieren.

(m,30)
 
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  • #3
Ich war auch ein Spätzünder, daher versuchs mit Ehrlichkeit !
Wenn dich das nicht weiterbringt, dann kannste immer noch Schwindeln.

Übungsstunden kannste auch Kaufen, mehr muss ich da wohl nicht sagen ^^.

M42
 
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  • #4
Vielleicht, weil man mit 25-30 solangsam andere Prioräten hat, hat als jedes Wochenende in der Disko abzuhängen, wo oftmals nur 16-20 jährige hingehen.

Man resigniert, wenn es vorher nicht schon geklappt hat. Mit 22-25 hat man vielleicht noch die Hoffnung und Vorstellungen von schöner Liebe... es schleicht sich aber im Alter solangsam aus.

Bis 30 wird man immer nüchterner, erwachsener, reifer, bekommt immer festere Vorstellungen und wird auch persönlicher immer selbstbewußter und unbeugsamer anderen Menschen/Partnern gegenüber.

Man kümmert sich lieber weiter um berufliche Chancen, wird sesshafter, gemütlicher, macht sich weniger Stress, den richtigen zu finden.

30 ist dann die Zeit, wo jeder Mensch das erste Mal in seinem Leben ein bisheriges Resümee seines Lebens zieht: was habe ich bisher erreicht?...wie könnte ich meine Energien sinnvoller nutzen? Man selektiert aus, was man braucht und was nicht.

Ich kenne viele Fast-Jungfrauen, die mit Ende 30 (!) bis auf einmaligen Sex noch keine Beziehung im Leben erreicht haben und dementsprechend sich lieber um Freundschaft, Hobbys und Beruf kümmern. Die heutige Welt bietet soviele Pole und Spielwiesen an Austobmöglichkeiten, dass eine Beziehung gar nicht mehr nötig ist. Und wo keine Beziehung, da wollen viele auch kein Sex. Nicht jederman steht auf ONS und Affären. Ein Großteil der Menschheit träumt immer noch ewiger Treue und Liebe, das ist ganz gewiss. Gibts das nicht, verzichtet man lieber komplett, als seinen eigenen Prioritäten untreu zu werden.

So seh ich das. Bin zwar auch ein Spätzünder, aber mir hats wenigstens noch mit 23 geklappt.. Sex, Beziehung, Liebe, das komplette Programm... weil mir ganz aus Zufall doch noch ein ganz toller Mensch über den Weg gelaufen ist. Sonst wäre ich heute wohl auch noch allein. Denn ich merke selbst, mit über 30 wird man solangsam ruhiger, gemächlicher und man hat immer weniger Lust sich nochmal zur Partnersuche aufzuraffen.

Nicht zuletzt ist auch die Wirtschaft schuld. Was will man in heutiger Zeit einem Partner noch bieten? Wir müssen uns alle tot arbeiten, um überhaupt unsere Rechnungen bezahlen zu können. Wir haben soviel Stress. Ein Partner mit Kinderwunsch ist kaum zu bewältigen. Beziehungen werden immer unwichtiger, weil wir kaum noch unser eigenes Leben alleine meistern können.

Zur Frage: ich würde es irgendwann in der Beziehung mal erwähnen, dass man noch Jungfrau war. Finde das nicht schlimm (egal in welchem Alter) es ist doch ein schöner Liebesbeweis und Ehre für den anderen. So hab ich es auch gemacht und mein Partner war mehr als stolz. Für mich war es genau das richtige Alter. Ich hätte es nicht anders haben wollen.
 
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  • #5
Beim ersten Date will ich sowas nicht erfahren. Das ist zu überstürzt und intim. Also lieber warten. Aber wenn er mir gefällt spielt das keine Rolle. Er bekommt schon ganz schnell den Dreh raus. Besser als einen der sich durch die Weltgeschichte f****.
 
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Mooseba

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  • #6
Was ich noch vergessen hatte: zeitweiliges und wiederkehrendes Außenseiterdasein in der Schule, im Sport stets eine Luftpumpe, meistens als Letzter ins Team gewählt. Später hatte ich mich auf die Rolle des belesenen Vielwissers beschränkt, ohne zu merken, dass dies allein nicht sexy macht. Ich hätte gern mehr gekämpft, v.a. im Sport. Aber irgendwie habe ich damals nicht wirklich sehr weit gedacht. Und ich war zu schnell selbstmitleidig, was man ja nicht sein darf.
 
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  • #7
Schüternheit, Mißtrauen, Angst vor Verletzungen, Familienverhältnisse, wo es für die Frau nicht üblich ist, unverheiratet vorab Sex zu haben usw.. Es gibt viele Gründe, die im Verborgenen sind.
Sex zu finden, um es mal gemacht zu haben und um sich seiner Jungfräulichkeit zu entledigen, ist einfach, aber den Menschen zu finden, der einen wirlich liebt und schätzt, das ist das, was wirklich zählt. Ich bin Jemand, der viel viel Vertrauen braucht, um mich einem Menschen zu öffnen, nicht jeder Mann hat soviel Geduld.

Ich sehe es nicht ein, meine Jungfräulichkeit irgendmeinem Dahergelaufenen zu geben, nur damit ich das Häutchen los bin, damit mich nicht mein zukünftiger Freund evtl. als verkorkst ansehen könnte, wenn er feststellen würde, ich bin noch eine Jungfrau. Nein, soviel Selbstbewußtsein habe ich! Viele Menschen würden garnicht auf die Idee kommen, das ich noch jungfräulich bin. Ich bin selbstbewusst, nach Meinungen anderer gutaussehend und komme bei Männern durchaus gut an, es würden sich viel ergeben, wenn ich nur wollen würde.

Ich bin 34 Jahre und habe noch nie einen Mann geküsst!
Tja, bin ich jetzt unnormal? Nein, ich habe Freunde, einen super Job, nur hat sich das mit einem Mann nicht ergeben und kein Mann hat sich auch wirklich ins Zeug gelegt, um mich näher kennenzulernen.
 
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  • #8
Also Kind und Jugendlicher immer aussenseiter, weil oft umgezogen und einfach mehr unter erwachsenen als unter gleichaltrigen + nicht gerade rosige Familienumstände. Später in einer technischen Schule da gab es keine Mädche also mangels Freunde auch keine kennengelernt.
Der ewige beste Freund, kein Mädchen versteht warum man keine Freundin hat aber komischerweise will es auch keine werden obwohl sie wie Kletten an einem drann hängen und kuscheln wollen.
Romatik man will sein erstes mal nicht mit einer in die man nicht zumindest verliebt ist oder war, sondern einfach nur weil man bei ihr "könnte" .
Später man wirft die Romatik über Board und denkt sich liebe funktioniert nur für Fraue, plötzlich stellt man fest, die meisten Frauen haben schon extrem viel Erfahrung und schon die Art wie sie über Sex reden setzt einem unter Leistungsdruck. Man kann aufeinmal gar nicht, weil man zu früh kommt oder gar nicht hart genug wird.
Man erwartet sich zu viel von Frauen, die meisten wollen nur verwöhnt werden und man langweilt sich mit ihnen, wenn sie dann mal Hand oder Mund anlegen scheint es ein ungeschriebenes Gesetz, dass es auch so beendet wird.. keine Eigeninitiative und selbst ist man von dem Gedanken sich unbehofen an zu stellen viel zu sehr gestresst.
Der Gedanke an eine Prostiruierte kommt einem natürlich, aber es ekelt mich an.
So kommt es, dass man 30+ ist und noch nie richtigen Sex hatte und noch nie glücklich verliebt war.
 
  • #9
Ich kenne wenige Menschen, die so lange Jungfrau/-mann waren bzw. sind und ich würde sie ganz grob in drei Gruppen einteilen:

Einige Menschen sind sehr religiös oder nach einer bestimmten Weltanschauung erzogen worden, andere wenden sich dem erst später und aus eigener Überzeugung zu. Sie wollen keinen Sex vor der Ehe. Und dann warten sie. Und warten. Und warten. Einige finden im Kreise ihrer Religions-/Weltanschauungsgruppierung einen Ehepartner, aber längst nicht allen gelingt das. Glücklich sein kann man natürlich trotzdem, schließlich lebt man in Übereinstimmung mit der persönlichen Überzeugung (oder man bricht als Erwachsener aus diesem Kreis aus).

Andere Menschen sind offenbar unfähig, Gelegenheiten zu ergreifen. Ob dies aus Schüchternheit, Komplexen oder Blindheit passiert sei hier dahingestellt. Aber an diesen Hindernissen kann man (ggf. mit Hilfe) arbeiten.
Eine Freundin von mir war bis Mitte 20 Jungfrau. Ich habe mind. zwei Männer erlebt, die jeweils über mehrere Jahre um sie geworben haben. Sie fand auch beide toll und war verliebt, traute sich aber nicht zuzugreifen. Erst ein Augen-zu-und-durch-Sex im Urlaub konnte diesen inneren Knoten bei ihr lösen.
Zwei gute Bekannte von mir sind absolut blind für die deutlichsten weiblichen Avancen, beklagen aber ihr Alleinsein. Manchmal steht man daneben und möchte sich nur noch die Hand gegen die Stirn hauen, weil die Jungs so gar nichts kapieren. Selbst ein mit Augenaufschlag vorgetragenes "Kommst Du noch mit hoch auf einen Kaffee?" erkennen sie nicht als Angebot.

Zur dritten Gruppe gehören die vor allem diejenigen, die keinen Partner in ihrem Leben haben wollen. Manchmal ist ihnen das nicht ganz bewusst, manchmal ist die Partnerlosigkeit auch ein willkommener Anlass zum heiß geliebten Jammern. Aber wer grundsätzlich andere Menschen (oder nur andere Menschen des anderen Geschlechts) doof/ungenügend/gierig/nervig/whatever findet oder sein ganzes Leben lang keinerlei Kapazitäten für sein Privatleben einplanen wollte, der will einfach nicht. Das ist ok, so ein Leben kann man führen. Ich will nur nicht das Gejammer darüber hören.
 
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Mooseba

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  • #10
[...]
Selbst ein mit Augenaufschlag vorgetragenes "Kommst Du noch mit hoch auf einen Kaffee?" erkennen sie nicht als Angebot.
[...]
Doch, das erkennen viele schon. Ich habe es auch erkannt. Und trotzdem schnell auf Kumpelmodus geschaltet, als mich die Dame spätabends zu sich ins Zimmer gebeten hat, weil sie ja total "verängstigt" war, denn sie hatte am Abend einen Horrorfilm geschaut. Es sind eben Gründe wie Versagensangst oder man(n) will wirklich nicht oder andere Gründe. Klar, ihr könnt das nicht nachvollziehen und wir sind keine echten Kerle für euch. Heute würde ich vieles anders machen. Aber wem geht das nicht so bei irgendwas?
 
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  • #11
Ja, ich würde das auf jeden Fall ansprechen. Das bedeutet zwar, dass du hier in Deutschland für die meisten Frauen als Partner nicht mehr in Frage kommst (die sind darauf konditioniert, routiniert rumgekriegt zu werden), aber es erspart dir viele böse Erfahrungen und Enttäuschungen. Die Welt ist größer, und andernorts haben viele Mütter auch schöne Töchter, die auf mehr Wert legen, als dass du viele Frauen vor ihnen beglückt hast. Suche dir am besten eine Partnerin mit ähnlicher Vergangenheit; das klappt dann meistens sehr gut.

m mitte 30
 
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  • #12
Bei mir (m,30) waren es viele Faktoren die zusammen getroffen sind.
Zunächst bin ich mitten in der Pampa aufgewachsen, für die Entwicklung sozialer Fertigkeiten ist es nicht gut wenn man Gleichaltrige nur mit einer Autofahrt erreichen kann.
Wenn man in einem kleinen Dorf sich auch noch von anderen Kindern irgendwie absetzt, z.B. das man aufs Gymnasium will, oder die Mutter aus dem Ausland kommt dann ist man schnell ein Außenseiter.
Als Kind war ich zunächst noch wirklich extrem extrovertiert, am Ende der Grundschule war ich extrem introvertiert.
Ist man dann erst mal in so eine Rolle gedrängt und diese gewohnt ist es auch in einer neuen Umgebung nicht ganz so leicht da wieder raus zu kommen, auch wenn es auf dem Gymnasium dann deutlich besser wurde.

Als ich dann das erste mal wirklich verliebt war und direkt daneben saß wie sie mit einem Freund von mir zusammen gekommen ist auf einer Party die ich organisiert hatte, mit unter anderem dem Hintergedanken ihr näher zu kommen, dann hat man daran erst mal ein Weilchen zu knabbern. Das hat wiederum dafür gesorgt das ich einige Gelegenheiten verpasst habe weil ich einfach noch nicht darüber hinweg war.

Ein weiterer sehr wichtiger Faktor ist der Freundeskreis. Freunde sind gut um neue Leute kennenzulernen aber v.a. um einfach gemeinsam wegzugehen und über einen längeren Zeitraum sollte sich irgendwann schon fast automatisch was ergeben.
Das setzt aber voraus das man einen entsprechenden Freundeskreis hat mit dem das möglich ist. Dummerweise gab es in meinem Freundeskreis zu Beginn des Studiums praktisch ausschließlich Pärchen die lieber unter sich blieben. Im Studium kam es nur zu eher oberflächlichen Freundschaften und da gab es auch niemanden mit dem wirklich mal was unternehmen konnte. Es lag aber auch an einer Bequemlichkeit meinerseits da ich einfach mit meinem Leben sehr zufrieden war.

Ein kleiner Faktor ist sogar Alkohol. Es mag vll. dumm klingen, aber jemand der nichts trinkt, was bei mir der Fall war, hat es ungleich schwerer.

Signale nicht zu erkennen ist mit Sicherheit auch ein Faktor. Eine Einladung zum Kaffee Abends bei ihr würde ich aber definitiv nicht falsch verstehen. Auch habe ich durchaus schon Avancen von Frauen mir gegenüber bemerkt, leider waren keine darunter die wiederum mich interessiert haben.
Im Endeffekt habe ich eigentlich kein wirkliches Interesse bis ich mich verliebe was wiederum problematisch ist, denn ist man erst mal verliebt dann wird man verkrampft und unsicher was einem letztlich wiederum die Chancen komplett vermasselt.

Wie man damit umgeht muss jeder für sich entscheiden. Ich persönlich bin mit mir selbst im Reinen, es ist halt so wie es ist und die Vergangenheit kann ich nicht ungeschehen machen. Aber ich kann daraus lernen und mich weiterentwickeln und genau das mache ich.
Allerdings werde ich es nicht sagen das ich noch nie Sex hatte wenn man mich nicht direkt fragt, ich persönlich halte es mittlerweile für eher unwichtig.
 
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Mooseba

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  • #13
Es ist eben auch nicht leicht, wenn man innerlich leicht verletzlich ist, es nach außen hin aber nicht zeigen sollte. Dieses Necken und Provozieren stört mich bis heute beim Flirten. Wenn eine Frau mich erstmal abblitzen ließ, dann bin ich auch weg und fühlte mich getroffen, auch wenn sie es gern noch gehabt hätte, dass ich sie weiter beackere, oder ich einfach nur nicht ihr Typ war. Egal, ich nehme das persönlich und fress das in mich rein. Ich hatte in der ersten Hälfte meiner Zwanziger viele Partygespräche mit Frauen. Aber ich nenne es rückblickend nicht Flirten.

Auch heute fällt es mir noch schwer, über Sexwitze zu lachen, in Filmen oder TV das Thema Sex zu hören und zu sehen, Menschen über Sex und Beziehung reden zu hören, Sexszenen in Büchern mag ich überhaupt nicht lesen usw. Auch wenn sich die Zeit nicht zurückdrehen lässt und man unfrei nach protestantischer Arbeitsethik ja nur in die Zukunft (ja nicht einmal in die Gegenwart) schauen darf bzw. in moderner Lesart das Leben genießen soll, kann ich meinen Frust über die verlorene Zeit noch nicht überwinden. Auch aufgrund meiner Erziehung verbinden sich ungenutzte Gelegenheiten oder Scheitern mit Schuld- und Minderwertigkeitsgefühlen und somit zur Selbstabwertung. Und durch meine lange Erfahrungslosigkeit habe ich mehr sehr schuldig und gar bestrafenswert gefühlt. Das hatte auch andere Unerfahrene erschrocken, mit denen man sich im Netz austauschen kann.
Jüngere Paare (Hallo? Ich bin erst 30.) zu sehen versetzt mir schon noch einen Stich. Ein lockerer Typ bin ich immer noch nicht. Deswegen habe ich auch jetzt in meiner Beziehung wenig Sex, trotz körperlicher Fitness und entsprechender Bedürfnisse.
 
G

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  • #14
Andere Menschen sind offenbar unfähig, Gelegenheiten zu ergreifen. Ob dies aus Schüchternheit, Komplexen oder Blindheit passiert sei hier dahingestellt. Aber an diesen Hindernissen kann man (ggf. mit Hilfe) arbeiten.
Zwei gute Bekannte von mir sind absolut blind für die deutlichsten weiblichen Avancen, beklagen aber ihr Alleinsein. Manchmal steht man daneben und möchte sich nur noch die Hand gegen die Stirn hauen, weil die Jungs so gar nichts kapieren. Selbst ein mit Augenaufschlag vorgetragenes "Kommst Du noch mit hoch auf einen Kaffee?" erkennen sie nicht als Angebot.

Es soll auch Männer geben, die so etwas sehr wohl bemerken, aber vorziehen, es zu ignorieren. Warum? Vielleicht stehen sie nicht auf Gelegenheitssex, auf Intimität mit nichtgeliebten Frauen? Vielleicht wissen sie, dass sie mit der Frau auch "danach" zu tun hätten und wollen das Verhältnis zu ihr nicht verkomplizieren? Vielleicht sind sie einfach anständig?

Ich habe sehr viele (nein, bilde mir nichts darauf ein) eindeutige Avancen und veritable Angebote von Frauen NICHT wahrgenommen - und bin stolz darauf. Es war manchmel schwerer als der Versuchung "nachzugeben" - ich habe dennoch widerstanden.

Ich kann nur für mich sagen: es ist ein verdammt gutes Gefühl, wenn man weiß, dass man sich unter Kontrolle (be)halten kann.

Aber zur Frage selbst: Jungmann war ich dennoch nur bis 18. Zölibatär leben wollte und will ich deswegen ja nicht gleich.

M (48)
 
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