• #1

Käuflicher Sex für Frauen?

Nachdem ich schon eine Weile hier die unterschiedlichsten Themen mitlese wollte ich auch mal eine Frage loswerden.
Gelegentlich liest man von männlichen Prostituierten. Frau bezahlt viel Geld für diesen Service.
Mir ist nun noch nie die Idee gekommen, so etwas mal zu machen und ich kann mir das beim besten Willen auch nicht vorstellen.
Welche Frauen machen so etwas, wie muß man da drauf sein?
 
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Gast

  • #3
Mir fiele es auch sehr sehr schwer mit einem callboy, zumal, wie eine posterin zu einer anderen frage vermerkte, sehen die callboys alles andere als richtig ansprechend aus. Habe auch mal nachgeschaut: vor allem finde ich sie zum grossen teil zu jung und etwas ordinär, also wahrscheinlich nicht passend für die weiblich klientel, die meistens bestimmte rahmenbedigungen braucht, um sich zu "entspannen".

Einen mann "kostenlos" in der bar aufreissen? Auch keine garantie für das grossteil der frauen, die nur schwer zum orgasmus kommen. Denn er wird eher an sein vergnügen denken und wenig auf die frau eingehen.

Allerdings sind beide varianten "in ordnung", wenn frau nur einen "sch...." braucht.

Also wenn schon viel geld, dann sollte es vielleicht frau mit tantra-yoni-massagen versuchen, das angebot gibt es und man kann davon ausgehen, dass hier wesentlich mehr auf ihre besonderheiten als frau rücksicht genommen wird.

Callboy, tantra... alles nicht vergleichbar mit dem kleinen schnellen spass, dass sich jedermanN an quasi jeder strassenecke für wenig geld gönnen kann. Also auch hier, gleichberechtigung, fehlanzeige.

Vielleicht doch als frau in den puff gehen und sich von einer sympathischen professionellen verwöhnen lassen, die weiss, worauf es ankommt? Ob das angebot besteht, weiss ich nicht.
 
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Gast

  • #4
Ich (w) vermute, dass das Frauen sind, die aus der Not heraus es tun. Die Natur des Menschen (Mann und Frau) ist so, dass jeder am liebsten Seinerselbst wegen berührt und geküßt etc. werden möchte-und das natürlich spontan und umsonst. Frauen, die leider nicht in der Lage sind (aus welchem Grund auch immer) Sex und Berührungen von den Männern zu bekommen, welche deren Geschmack entsprechen, entscheiden sich dafür, sich das zu "kaufen". Da es für Frauen deutlich einfacher ist, einen passenden Mann ohne Bezahlung für Sex zu finden, ist die Notwendigkeit dafür zu bezahlen, dann gegeben, wenn es anders nicht geht. Mag sein, dass manch einer gelangweilter Ehefrau für Sex bezahlt-eigentlich für die Diskretion des gewerblichen Mannes-aber das sind die großen Ausnahmen. Ich könnte mir vorstellen, dass Frauen, die leider optisch die Männer sexuell nicht reizen, sich dafür entscheiden, Sex zu kaufen. Man sagt immer irgendwelchen gut aussehenden Geschäftsfrauen nach, dass sie auf Dienstreisen Männer für Sex buchen. Das mag vereinzelt sein-eine attraktive Frau kann aber relativ einfach diskreten Sex kostenlos bekommen.

Ich würde niemals einen Mann für Sex bezahlen wollen. Als Frau brauche ich das Gefühl begehrt zu werden-sobald ich dafür bezahlen sollte, werde ich nicht mehr das Gefühl haben, dass ich als Frau begehrt werde, sondern als eine zahlende Kundin. Das törnt mich sexuell absolut an. Für Sex einen Mann zu bezahlen, würde meine Lust sofort töten.

w, 38
 
  • #5
Nein, ich habe ernsthaftes Interesse an dem Thema, wir haben das vor nicht allzu langer Zeit mal unter dem großen Thema Gleichberechtigung um Bekanntenkreis diskutiert.
[Mod.= gelöscht]
 
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Gast

  • #6
Ich habe mir auch Fotos angesehen und finde die Männer auch schrecklich. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass es Frauen gibt, die auf solche Männer stehen, weil sie vielleicht aus einer ähnlichen sozialen Schicht / einem ähnlichen Lebensumfeld kommen, aber besser verdienen. Ein ähnliches Beispiel sind ja diese Men-Strip-Gruppen. Da kann ich genausowenig nachvollziehen, wie frau da so abgehen kann. Mir tun diese Männer eher leid.
 
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Gast

  • #7
wir haben das vor nicht allzu langer Zeit mal unter dem großen Thema Gleichberechtigung um Bekanntenkreis diskutiert.
Das ist eigentlich das Hauptproblem da diese Gleichberechtigung oft noch nicht einmal das Papier wert ist worauf sie steht.
In den 90er Jahren kam die Kabarettistin Lisa Fitz mit einen Herren aus der Karibik im Schlepptau retour frei nach den Motto rent a man.Alle Medien haben die gute Frau damals zerrissen und wie kann eine Frau so etwas nur machen und warum war Lisa Fitz anschließend nur noch kaum im TV zu sehen. Alles nur purer Zufall ?
Das es so selten vorkommt das sich Frauen einen Callboy holen liegt nach m.E. nicht am Geld oder an fehlenden Gefühlen sondern nur an der Angst wenn es rauskommt zerrissen zu werden.
Bei einen Herrn würde sich niemand einen Gedanken machen wenn er sich etwas aus Südostasien nach Hause nimmt. Eventuell nur ein leichtes schmunzeln und das war's. m,48
 
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Gast

  • #8
Ich als Frau kann dies viel eher verstehen und akzeptieren, als die vielen Männer, die sich solcher Dienste bedienen. Der Callboy hat immerhin Lust auf Sex mit seiner Kundin, sonst wäre Sex nicht möglich.Daher suchen gute Callboys sich auch die Frauen aus.
 
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Gast

  • #9
@7: Ich gehe mal davon aus, dass ein Großteil da Potenzmittel oder mechanische Hilfsmittel verwendet.
 
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Gast

  • #10
Welche Frauen machen so etwas, wie muß man da drauf sein?
Tja, Frau hat einen gehobenen Geschmack, Anspruch an gepflegte und kultivierte Umgangsformen, erwartet ästhetisches Feingefühl und Stilempfinden etc. Kurz: Frau gehört der Gruppe der Sehr-Viel-Besser-Verdienenden an, pflegt einen entsprechenden Lebensstil und möchte sich gelegentlich entspannen und verwöhnen lassen. Und zwar mit und von einem Mann, an dessen Seite sie sich in jeder Nobelherberge sehen lassen kann, der sie ggf. auch zu gesellschaftlichen Anlässen begleiten kann etc. Kostet für ein Wochenende so schlappe 3000 bis 5000 Euro und funktioniert nur auf der Ebene eines gewissen gegenseitigen Gefallens.

Übrigns: ein entsprechende niveauvolle Begleitung gibt es auch für Herren - und zwar sowohl in weiblicher wie in männlicher Variante. Es ist immer nur eine Frage, in welcher Gesellschaftsschicht man sich bewegt.
 
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Gast

  • #11
Ich als Frau kann dies viel eher verstehen und akzeptieren, als die vielen Männer, die sich solcher Dienste bedienen. Der Callboy hat immerhin Lust auf Sex mit seiner Kundin, sonst wäre Sex nicht möglich.Daher suchen gute Callboys sich auch die Frauen aus.
Nein, ich glaube nicht, dass die Callboys tatsächlich immer Lust auf Sex mit der Kundin haben. Männer, die professionell das machen, können eine Erektion bekommen (auch ohne eine wirkliche Lust auf die Frau) und sind in der Lage, sexuell zu verkehren. Das ist eben ihre Professionalität, sexuell zu agieren auch ohne tatsächliche Lust. Doch, natürlich können Männer eine Erektion bekommen, auch wenn sie die Frau nicht attraktiv finden-aber es ist eben eine Frau und durch die mentale Einstellung, dafür bezahlt zu werden und ein bisschen Training können schon solche Männer sexuell agieren, auch ohne Lust. Eine Erektion zu bekommen kann auch durch den Willen passieren, sie bekommen zu wollen-auch wenn die Kundin nicht der Typ Frau ist, auf die man steht-eben professionell die Sachlage meistern.

Ich denke mir mal, dass sich Call-boys eher eine andere begehrenswerte Frau vorstellen, damit es mit der Erektion klappt, als das oft welke Fleisch der Kundin zu bewirken vermag. Und schließlich sind viele Männer einfacher sexuell zu erregen und wenn sie ihre Ansprüche an die Optik der Frau niedrig halten, weil sie scharf auf das Honorar sind-tja, dann klappt es professionell mit der Erektion und dem Sex auch. Es ist kein schöner Job, als Mann sexueller Dienstleister sein zu wollen oder zu müssen.

Ich als Frau würde mich lieber selbst befriedigen und mir einen Traummann dabei vorstellen, als einen Traummann dafür zu bezahlen, mich sexuell zu befriedigen. Bezahlte Männer können niemals Traummänner für mich sein.

Wenn jede Kundin eines Callboys ehrlich zu sich selbst ist, tut es ihr auch leid, dass sie ihn dafür bezahlen muss. Für mich wäre ein Escort-Gentleman (so nennen sich manche im Netz :) nichts.

Und nein, ich glaube auch nicht, dass sich die Call-Boys die Kundinnen aussuchen können-bei der geringen Nachfrage seitens der Frauen nach Call-Boys-Sex sind diese Männer einfach froh, dass überhaupt eine Frau sie hin- und wieder bucht-richtig wählerisch können diese Männer gar nicht sein, da sie keine besondere Auswahl/Anzahl an Kundinnen haben.

Ein Mann, der sich für Sex bezahlen lassen möchte, ist für mich ein Abtörner und ein beruflicher und gesellschaftlicher Versager-egal wie er sonst drauf ist. Dass Frauen für Sex mit so einem Mann bezahlen wollen, ist mir wirklich schleierhaft.

w, 38
 
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Gast

  • #12
Welche Frauen machen so etwas, wie muß man da drauf sein?

Das muss gar nicht die Frau mit dem "gehobenen" Anspruch sein. Die Damen, die im Zuge des stark wachsenden weiblichen Sextourismus in die Karibik oder nach Afrika fliegen, sind in der Regel normale Frauen meist zwischen 40 und 60, eben jenes Alter in dem die Durchschnittsfrau nicht mehr mit einem Fingerschnippen den knackigen Lover ins Bett bekommen. Rein äusserlich sind sie wohl eher das Pendant zu den bierbäuchigen Herren auf dem Weg nach Thailand. Genauso wie bei den Herren gibts auch bei den Damen viele, die sich dann nach den Liebesschwüren des Beach-Boys nach Strich und Faden ausnehmen lassen. Für die Herren hat man diesbezüglich mit Recht maximal Hohn und Spott, und keiner käme auf die Idee, den Bar-Girls einen Vorwurf zumachen, weil sie Opa regelmässig seine Rente abnimmt . Bei den Damen hingegen misst man mit einem anderen Maß, die sind natürlich Opfer, die von Betrügern ausgenutzt und ausgenommen wurden. Wer hätte denn auch ahnen können, dass der 16 Jährige Beach Boy nicht unsterblich in die 55 Jährige etwas übergewichtige Paula aus Bochum verliebt war, und nur ihr Geld wollte? Männer sind halt doch Schweine.

m, 45
 
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Gast

  • #13
Ich werde nächstes Jahr 50zig, freue mich darauf, will eine große Party machen und habe schon überlegt mit dazu einen passenden guten und Charmanten Tänzer/Begleiter dazu engagieren.

Er muss gar nicht viel jünger sein, aber halt diesen Abend als guter Freund und toller Tänzer mich verwöhnen. Was sich danach ergibt oder nicht, werden wir sehen.

w 48
 
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Gast

  • #14
@FS:

Wenn ich rasch und gezielt einen ganz bestimmten Typ von Begleiter benötige, dann wäre das vielleicht interessant, es ginge aber dann nicht um Prostitution sondern um einen Begleitservice.

Ansonsten ist so etwas völlig unnötig. In den einschlägigen Bars, Diskos etc. kann eine Frau aus hunderten willigen Männern jeden Alters kostenfrei auswählen. Männer sind bekanntermaßen anfälliger für schnelle Angebote.
Mir kommen Berichte über männl. Prostituierte manchmal wie ein Gerücht vor, aber mag sein, dass es das vereinzelt gibt.
 
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Gast

  • #15
Käme für mich nie in Frage. Lieber ziehe ich mit dem Geld so richtig schön durch die Geschäfte, da ist die Zufriedenheitsgarantie einfach mal gegeben. Beim Sex, wenn es nicht gerade Sex mit sich selbst ist, ist das ja immer so eine gewagte Sache. Hinterher ärgert sich frau dann noch doppelt: dass es a) nicht gut war (eine ordentliche Erektion ist eben nicht alles!) und b) dass sie dafür auch noch teuer bezahlt hat.
Männer sind da viel leichter zu befriedigen und müssen auch nicht soviel berappen.
Ausserdem haben sie weniger ein Problem damit, Frauen für Sex zu bezahlen, das tun sie ohnehin: mit wenig Geld (Prostitution) oder mit seeehr viel Geld (Ehe).
 
  • #16
Ich kenne keine Frau, die für eine schnelle Nummer bezahlt hat. Ich kenne aber eine ganze Menge Frauen, die für die Simulation von Beziehung bezahlt haben. Tatsächlich erstaunlich, wie viele Bezness-"Opfer" sich in meinem (ziemlich gut verdienenden) weiblichen Bekanntenkreis finden. (In der Regel die Sorte Frau, die nicht zur Spaßfraktion gehört, sondern sich für den Prinzen aufhebt.)
Mich wundert das nicht. Schneller, unverbindlicher Sex ist für eine Frau in der Regel uninteressant. Wenn sie hormonell sehr in Bedrängnis ist, findet sich immer jemand, der es ihr besorgt und die Ablenkungsstrategien scheinen auch zu funktionieren:
Käme für mich nie in Frage. Lieber ziehe ich mit dem Geld so richtig schön durch die Geschäfte, da ist die Zufriedenheitsgarantie einfach mal gegeben.
Von der Nutzung von Tantra- oder erotischen Massagen habe ich in meinem Freundinnenkreis aber schon gehört, das ist nicht so selten. Hier ist die Nutzerin meist beruflich sehr weit oben und entsprechend gestreßt, hat keinen Bock und keine Zeit dafür, unter Zuhilfenahme von Cocktails einen Stecher mit zweifelhaftem Ergebnis abzuschleppen, die ernsthafteren Liebhaber, die sich anbieten, kommen nicht in Frage und würden nur Streß machen, also gönnen sich die Damen ein oder zwei Stunden Entspannung für Körper, Seele und Sexus.
 
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Gast

  • #17
Für mich persönlich könnte ich es mir nicht vorstellen, da Sex bei mir immer mit einer innigen persönlochen Beziehung verbunden sein müsste.
Aber ich verurteile Frauen, die sich einen Lover engagieren nicht mehr oder weniger als Männer, die in ein Bodell gehen. Wo bitte ist der Unterschied?
Ich glaube auch nicht, dass es Frauen irgendwie peinlich sein müsste. Ich finde es auf jeden Fall besser und ehrlicher als sich in irgendeiner Bar von einem Typen aufreißen zu lassen.
 
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Gast

  • #18
#9 hat vollkommen Recht.Eine Aldi Verkäuferin kommt nicht als Kundin in frage. Und die Männer aus den Bars der 5 Sterne Hotel sind meist zu alt. Außerdem wollen sie sich nicht unterhalten, sondern puren Sex. Solche Dienste bleiben meist den Damen aus der Oberschicht vorbehalten.
 
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Gast

  • #20
Ich verurteile auch nicht die Frauen, die Männer dafür bezahlen-ich selber kenne aber keine Frau, die das machen würde. Es gab mal im TV eine Sendung, wo es um die Call-boys ging. Es war eine Reportage. Die Kundinnen waren meistens besser verdienende Frauen, die leider optisch nicht besonders attraktiv waren-Übergewicht, Typ graue Maus etc., aber beruflich waren sie in leitenden Positionen und hatten keine Zeit, einen Partner zu finden. Es war ein ein bischen trauriges Bild in der Sendung einen durchtrainierten Call-Boy (die betreiben alle irgendwie viel Sport) neben einer übergewichtigen unansehnligen Frau im Restaurant zu sehen, nachher wurden sie auch im Hotelzimmer gezeigt. Der Call-Boy hat eine perfekte Verführung mit Champagner und Rosen etc. hingelegt, nachher soll es zum Sex gekommen sein-die Kammera hat das nur angedeutet. Die Augen der Frau haben aber glücklich dabei geglänzt, der Mann war ein Profi. Es ist eine Geschmacksache-ich konnte es niemals auf dieser Ebene haben wollen. Wenn aber eine Frau das Geld, keine besonders attraktive Optik und wenig Freizeit hat, scheint es durchaus eine Alternative zu sein, sich was zu "kaufen", was man so braucht, aber sonst nicht bekommen kann. Ich weiß auch nicht, wie ein Call-Boys es schafft, seine Leistung bei einer Kundin zu erbringen-es schien aber so, dass er gar kein Problem damit hatte. Und eine Partnerin privat hatte der Call-Boy auch, sowie einen guten Hauptjob. Es schien so, dass es ihm tatsächlich Spaß machte, sich nach Feierabend so Geld dazu zu verdienen.
 
  • #21
@18 Der Unterschied ist himmelweit und hat mit Gigolo nichts zu tun. Zumindest, wenn es sich um Leute handelt, die das Schild "Tantra" nicht nur für Verklemmte aufgeklebt haben, im Grunde aber Sexualakte (bei Frauen dann eben noch die Verführungsnummer dazu) gegen Geld anbieten.
Die Tantriker, die ich kenne, sind Religiöse, die ihren Kunden helfen, ihre eigene Sexualität zu entdecken. Sie verkaufen ihren Körper nicht, weil der bei diesem Vorgang so gut wie gar keine Rolle spielt (sie wollen auch nicht angefaßt werden). Sie sind auch keine optischen Objekte, sondern ziemlich normale Leute, die sich gut ernähren, pflegen und ein bißchen Yoga machen, jung sind sie schon garnicht, für so was braucht man Lebenserfahrung.
Ich hab mich mal eine ganze Party lang mit einem, der das seit Jahren macht, unterhalten. Spannende Geschichte.

Es gab mal im TV eine Sendung, wo es um die Call-boys ging. Es war eine Reportage.
Wenn das nicht gerade ZDF 37 Grad oder ein längeres Feature bei anderen Öffentlich-Rechtlichen war, dann war das gestellt. Bei den Privatsendern werden solche Themen grundsätzlich gefaket und eine ordentliche Recherche gibt es auch nicht dazu. Das wird nach "ich kenn da jemanden, der hat mir erzählt" aufgeschrieben und mit Laien gedreht. Solche Reportagen taugen in der Regel zu Unterhaltung, aber nicht zur Informationsvermittlung. Daß die Leistung eines Callboys so aussehen könnte, glaube ich gern, ich bezweifele aber, daß es dafür viele Kundinnen gibt.
 
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Gast

  • #22
Also ich finde die Vorstellung gar nicht so schlecht!
Und das, obwohl ich gut aussehe und kein "welkes Fleisch" besitze.
Bin noch nie auf die Idee gekommen und mir wäre das auch zu teuer.
<- mod >
Ich finde die Männer auch teilweise attraktiv! Und die Vorstellung, dass ich sie bezahle und sie also auch nett und charmant sein müssen, finde ich cool.
Im Gegensatz zu weiblichen Prostituierten müssen die Männer nämlich die Frau viel gekonnter und stilvoller umwerben. denn eine Frau will einen Mann erst etwas kennen lernen, bevor es zur Sache geht.
Dem muss ich immerhin nicht die Socken waschen, er langweilt mich nicht mit Geschichten aus seinem Büro, ist stilvoll gekleidet, riecht gut, hat keine Macke und keinen Bierbauch! Und im Bett dürfte er auch gut sein.
Und jetzt guckt Euch nochmal die Männer an, die man so daten kann.
Aber 800 Euro für 6 Stunden... neeee!
Dann hör ich mir vom Schnucki lieber ne Stunde sein Gerede über Autos oder seinen Job an und denke dran, dass er ja gleich mal das macht, was er kann. Und werde auch noch eingeladen!
 
  • #24
Ach ja? Auch dann, wenn es nicht um Tantra geht?
Behaupten lässt sich ja Vieles...
Über etwas anderes als Tantra habe zumindest ich mich nicht geäußert.
Wenn du genau liest, bin ich der Meinung, daß sich Frauen kaum einen attrraktiven Mann nur für den Geschlechtsakt kaufen müssen. Einen steifen Penis finden sie an jeder Ecke, mitunter hängt auch ein ansehnlicher Mann dran, der nichts weiter will als Sex. Nur darum geht es Frauen nicht.
Sie sind sehr sehr anfällig aus die Simulation von Liebes- und Werbungs- und Bindungssituationen jeder Art und lassen sich dabei gern das Geld aus der Tasche ziehen. Nur darum geht es in dieser Diskussion nicht.
 
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  • #25
Ich verstehe Deine Bedenken. Muss Dir aber mitteilen, dass das die Gleichen Vorgänge sind wie bei den Männern.
Eine gewisse Hemmschwelle ist auch für die Frau das erste Mal dabei.
Meisst kommt dann als erlährung ich möchte nur mal lernen, wie ich einen Mann besser verwöhnen kann. Mich kann man da alles fragen. Einen Freund oder Mann nicht.
Als Verwöhner, komme ich höchst selten zum Höhepunkt. Das ist auch nicht Sinn der Sache. Ich bemühe mich die Frau zu verwöhnen, so wie sie es gerne hätte. Bei uns trauen sich dann die Frauen auch ihre Wünsche und Träume auszusprechen.
Das ist dann meisst auch der Punkt, an dem sie beginnen können zu geniessen.
Natürlich wollen einzelne Damen einfach nur einen Stricher der ihnen kurtz den Kick vermittelt. Genauso wie bei den Männern.
 
  • #26
Ich glaube auch, dass über solche Themen wie Callboys vorallem viel geschrieben wird, weil es der Emanzipation dienen könnte und irgendwie ein reißerisches Thema ist. Auch Journalisten wollen Geld verdienen und mit solchen Themen lässt sich eben Geld verdienen.

Nur eine ganz kleine Minderheit von Frauen lässt sich von einem Mann anfassen, den sie nicht mögen und begehren. Frauen verbinden im allgemeinen Gefühle und Sex und können und wollen das gar nicht voneinander trennen.

Ich würde nicht einmal im Traum daran denken, mit einen Callboy zu nehmen oder einen Mannd afür zu bezahlen, mit mit einen Akt zu vollziehen. Daran hätte ich weder Freude noch Spaß.

Frauen müssen schon verdammt weit runtergekommen und fertig sein, bevor sie so einen Gedanken auch nur haben.
 
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Gast

  • #27
Frauen leisten sich wohl eher selten einen Callboy, einen TOYboy dagegen häufiger. Da gibt es ja auch genügend Beispiele: Jennifer Lopez, Mariah Carey, Ivanka Trump, früher Demi Moore, ... . Letztendlich lassen sich diese jungen Männer ja auch kaufen: Sie beglücken eine reiche, aber nicht mehr so junge Frau, die sich dann wieder jung und begehrenswert fühlt und deshalb nicht mehr ganz so oft zum Chirurgen rennen muss - sie hat ja schließlich nen jungen Mann, um den sie die Freundinnen beneiden! Und ER bekommt dafür ihre Kreditkarte, nen Maserati und VIP-Behandlung in allen In-Lokalen der Stadt. Im Grunde sind solche Männer auch Callyboys, nur dass sie nicht nur für eine Nacht, sondern länger bei der Frau bleiben, bis sie genug Kohle aus ihr rausgepresst bzw. die eigene Karriere im Showbusiness angeschoben haben.
 
  • #28
Vielen Dank erst einmal für die zahlreichen Antworten.
Ich habe beim Durchlesen der Beiträge doch echt meine Sicht auf die Dinge erweitert. Klar sollte man sagen: wir leben im Zeitalter der Gleichberechtigung, aber die Frage ist doch, bis auf welches Niveau man sich im Rahmen der Gleichberechtigung begeben sollte.
Ich werde nie im Leben auf einen solchen Mann zurückgreifen, wenn man so will, werde mich aber befleissigen, Frauen nicht durchs Raster fallen zu lassen, die sich solcher Möglichkeiten bedienen.
Im Endeffekt ist es wohl nichts anderes, als wenn ein Mann zur Prostituierten geht!
 
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Gast

  • #29
Liebe FS # 24
Spielt das eine Rolle, ob Callboy, oder Toyboy oder Gossenstricher?
Wer sich verwöhnen lassen möchte soll es doch geniessen. So ein Liebhaber kommt und geht wann man will. Danach kanst Du in Ruhe schlafen.
Frau soll sich das doch auch gönnen können wenn sie möchte.
Das hat mit Liebe nichts zu tun. Frau geniesst auch.
 
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Gast

  • #30
Ich werde nie im Leben auf einen solchen Mann zurückgreifen, wenn man so will, werde mich aber befleissigen, Frauen nicht durchs Raster fallen zu lassen, die sich solcher Möglichkeiten bedienen.
Im Endeffekt ist es wohl nichts anderes, als wenn ein Mann zur Prostituierten geht!
Bei uns in Bayern gibt es so ein Sprichwort :

Jeder Bayer ist ein Freier.

Vielleicht trifft dies auch Bayerinnen zu.
Und ein Callboy oder wie man ihn nennen will ist auch nichts anderes wie ein Liebessklave in der Antike und auf keinen Fall eine Errungenschaft des 20./21. Jahrhundert. m,48