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Susilicious

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  • #1

Kalte Füße? Zweifel vor Hochzeit! Ich liebe ihn doch.

Mir liegt da ziemlich was am Herzen und vl ist es euch schon so ergangen!?

Unsere Hochzeit findet am 12.9.15 statt und ich wusste vor zwei Wochen auf einmal ohne jede Vorwarnung ob ich noch heiraten will ob ich meinen Partner noch will usw. Es ist nix vorgefallen wo ich sagen könnte aus diesen Grund kann ich ihn nicht heiraten, vor allem sind wir heuer 4 Jahre zusammen und es hat bis dahin auch alles gepasst und wir führen eine harmonische Beziehung, er ist der Mann den ich immer wollte, wir haben auch keine großen streite oder so etwas! Er ist diesmal kein A* (den zuvor hatte ich zwei Exfreunde die es waren) ich wusste ich will meinen Partner heiraten, der Wunsch kam auch von mir, denn ich liebe ihn ja über alles, doch seit kurzem bin ich mir nicht mehr sicher, mir geht's deswegen gar nicht gut! Hab auch ganz offen und ehrlich mit ihm darüber gesprochen und er steht trotzdem zu mir und ist sich irgendwie sicher das dies eine Phase ist, aber ich kenne das nicht, auf einmal kommen Zweifel auf und ich denke nur mehr darüber nach! Die Gedanken lassen mich kaum los und ich werd noch verrückt, denn es hat ja alles gepasst und auf einmal das?? :( Sobald wieder ein Schritt für die Hochzeit getan ist bekomme ich etwas Panik! Meine Freunde meinen das man es ja sieht wie ich anschaue usw das da was ist und wir zusammen gehören, aber warum ist das jetzt bei mir in Zweifel übergelaufen? Ich will auch dafür kämpfen und ich will auch keinen anderen Mann, er ekelt mich jetzt auch nicht an o.ä. Deswegen ist es soooo schwer und es ist gerade keine einfache Hürde! Muss ich mir ernsthafte Sorgen machen? Hat es schon wer erlebt??
 
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  • #2
Warum muss es denn der 12.9. sein? Verschiebt es doch einfach bis die Zeit günstig ist. In der heutigen Zeit, wo bestimmt 75 % aller Ehen geschieden werden nach 5 oder 10 Jahren, gebe ich dir sehr recht. Da überdenkt man doch bitte nochmal so einen Schritt, sonst bist du die nächste Geschiedene. Ich wünsch es dir zwar nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass die Ehe sowieso nicht ewig funktionierst.
 
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  • #3
Nein, ich hab sowas nicht erlebt. Weil ich weiß, dass mir sowas passieren könnte, hab ich gleich gesagt, dass ich nicht heiraten will. Also bislang hatte ich den Wunsch nicht, könnte mir aber so langsam vorstellen, nachdem ich zwei Männer kennenlernt hätte, bei denen mir so ein Gedanke kam. Wie realistisch das für mich persönlich ist, weiß ich nicht.

Aber eigentlich will ich Dir was anderes sagen. Nur weil einer kein A* ist, so wie Du Deine Exen beschrieben hast, oder Dich nicht anekelt, ist das noch lange keine Liebe oder unbedingt der richtige Mann für Dich. Vielleicht hast Du Dich nur seltsam ausgedrückt, aber ich habe das Gefühl, bei Dir herrscht die Einstellung vor "schlägt, nicht, säuft nicht, betrügt nicht, also Traummann".

Du hast nicht geschrieben, wie alt Du bist. Wenn Du noch Mitte Zwanzig bist, würde ich mir diesen Schritt noch mal überlegen. Dein Freund scheint ja auch sehr verständnisvoll zu sein, von daher MÜSST ihr ja nun nicht heiraten, und könntet trotzdem zusammen bleiben.
Du musst rausfinden, ob Du wirklich IHN willst, oder ob Du nur froh bist, mal einen abgekriegt zu haben, der nicht wie Deine Exen ist.
 
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Zuckerpüppi

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  • #4
Sagt die Hochzeit ab, heiratet nicht, und schaut, dass ihr wieder so glücklich werdet wie davor, - als ihr beschlossen hattet zu heiraten.
Wie du schreibst (auch über ihn, in den letzten paar Zeilen) und in Anbetracht, das die Hochzeit noch Monate entfernt geplant ist, meine ich nicht, dass es nur um "Kalte Füße" geht.
 
  • #5
Heirate nicht! Nur dein Bauchgefühl kennt die Wahrheit, nicht der Kopf und nicht dein Umfeld und erst recht nicht die Leute von hier die dir gut zureden wollen und Punkt! Daher sollte man das Bauchgefühl nie einfach überhören und übergehen. Kommen Bauch und Kopf zu einem unterschiedlichen Ergebnis, ist das keine Basis für eine wichtige Entscheidung. Ein "ungutes Gefühl im Bauch" hat also immer einen entscheidenden und wahren Grund, den man nicht einfach umgehen sollte! Die verspätete Reue wird ganz sicher kommen. Mehr gibt es hier nicht zu sagen! Heiraten geht wesentlich einfacher und schneller als dann danach wieder geschieden zu sein!
 
  • #6
Als Rettungsschwimmer möchte ich es mal so schreiben: Es ist fast unmöglich einem Ertrinkendem begreiflich zu machen, dass er sich bloß auf dem Rücken liegend ein wenig am Wasser abdrücken bräuchte und schon ließe sich das Unvermeidliche vermeiden.

Ganz so dramatisch ist Deine Situation nicht.

Du wolltest die Heirat? Warum? Was sind Deine(?) tatsächlichen Beweggründe (gewesen)? Was glaubst Du wird sich nach der Hochzeit bei Dir, ihm und Euch ändern?

Vielleicht solltest Du Deine Gedanken und Gefühle einfach mal aufschreiben, alle Für und Wider sowie deren Gründe festhalten und dabei ganz ehrlich zu Dir selbst sein.

Und dann machst Du es beim nächsten Mal besser. Für dieses Mal kann ich mich den vorherigen Meinungen nur anschließen.
 
  • #7
Das ist vielleicht eine Phobie: Gamophobie - Angst vor Heirat.

(Andere Phobien sind z.B. Angst vor dem fliegen, Angst vor Spinnen, etc.)
Ich schätze mehr als 300 versch. Phobien.
 
T

Tanja66

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  • #8
Sage die Hochzeit ab. Hör auf Dein Bauchgefühl. Der Kopf weiß derzeit nichts mit der Information anzufangen. Gerade in Beziehungsdingen reagiert das Bauchgefühl vor dem Verstand. Man muss nicht alles begreifen und genau erklären können. Liebe braucht keinen Trauschein. Wenn Dein Freund Dich liebt, akzeptiert er das. Wenn ich nur den geringsten Zweifel hätte, würde ich die Finger von einer Ehe lassen.
 
E

EarlyWinter

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  • #9
Ich rate auch dazu, die Hochzeit abzusagen. Außerdem... Ihr könnt dann immer noch ein paar Jahre später heiraten wenn Du das dann willst und Ihr zusammen bleibt. So etwas läuft ja nicht weg.
 
  • #10
Hallo,

wieso hast Du Dir dieses tendenziell eher destruktive Forum für deine Frage ausgesucht? Hier wird sehr schnell zu Trennungen geraten, von daher wird der grundsätzliche Tenor auch eher in die Richtung Absage der Hochzeit gehen.

Ich finde, Du solltest Dir lieber ein paar Fragen stellen und beantworten:
- Warum wolltest Du heiraten? War es vielleicht weil es alle machen, oder weil Du einen tag lang Prinzessin sein willst?
- Erwarten Dich mit der Hochzeit irgendwelche Veränderungen? Wirst Du Deinen Namen wechseln, plant ihr eine Familie? Ist es also vielleicht eher die Angst vor diesen Veränderungen?
- Hast Du Angst vor der Endgültigkeit?

Ich vermute ja nicht, dass das ungute Gefühl von der Feier an sich kommt, sondern eher von den Folgen. Und hier sollte sich doch eigentlich nichts zwanghaft verändern müssen, sondern das sind andere Sachen, die ihr für euer Leben plant. Gehe also dem erst einmal auf den Punkt und rede mit deinem Partner darüber.

Ich kann mich zum Beispiel daran erinnern, dass mich die Änderung meines Namens schon nervös gemacht hat. Da kam ein Gefühl vom Verlust der Identität auf, immerhin hatte ich den Namen ja schon eine ganze Weile gehabt und ihn auch im Berufsleben etabliert. Dieses diffuse Gefühl kam immer wieder auf, aber deswegen hätte ich nie eine Hochzeit abgesagt.
 
  • #11
Ich kann mich dem Beitrag von @XrQVO5K nur anschließen.
Dieses Forum rät schnell zur Trennung - oder in dem Fall die Hochzeit abzusagen. Aber ich würde dir ebenfalls raten erstmal deine Ängste zu reflektieren. Warum hast du Angst ihn zu heiraten?
Vor dem Namen? Dass er dann wohl der letzte Mann in deinem Leben ist? Dass die Ehe das Bild eines Gefängnis darstellt?
Gib dir einen Monat Zeit dieser Frage auf den Grund zu gehen und zu sehen ob sie rational sind oder nicht.. dann hast du im Zweifelsfall immernoch die Möglichkeit die Hochzeit zu canceln. Aber überstürze bitte nichts, egal in welche Richtung. Das kann deine Beziehung ggf. nachhaltig schädigen und das möchtest du ja auch nicht.
 
  • #12
Mir ist aufgefallen, dass du über deinen künftigen Mann etwas seltsam sprichst/denkst:
  • wir haben auch keine großen streite oder so etwas!
  • Er ist diesmal kein A*
  • er ekelt mich jetzt auch nicht an o.ä.

Neben all deinen Erzählungen über Liebe und Heirat, lässt mich das doch aufhorchen. Irgendwas scheint in deinem Innersten noch verborgen. Die Antwort kennst nur du. Kann es sein, dass du dir insgeheim eine Beziehung wünscht in der es auch mal kracht, der Partner unberechenbar ist und deinem Leben Pfeffer gibt? Solche Beziehungsmodelle soll's ja auch geben.
 
G

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  • #13
Warum muss es denn der 12.9. sein? Verschiebt es doch einfach bis die Zeit günstig ist. In der heutigen Zeit, wo bestimmt 75 % aller Ehen geschieden werden nach 5 oder 10 Jahren, gebe ich dir sehr recht. Da überdenkt man doch bitte nochmal so einen Schritt, sonst bist du die nächste Geschiedene. Ich wünsch es dir zwar nicht, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass die Ehe sowieso nicht ewig funktionierst.

Seit wann werden 75 % der Ehen geschieden? Wäre mit neu, man geht so von knapp 50 % aus, und selbst dann würde ich es anders sehen: Ca. 50 % alles Ehen sind beständig und halten. Ist doch super!
Ich finde auch, dass gerade hier im Forum doch sowieso alles schlecht geredet wird. Hier wird schon zu Trennung geraten, wenn ein Partner schon mal schlechte Laune hat.

Die Angst vor Veränderung ist ganz normal. Man entscheidet sich für einen wichtigen Schritt im Leben, das sollte überdacht werden.
Aber man kann nicht vor jeder Veränderung davonlaufen.
Stell dir vor, du bekommst ein Stellenangebot in den USA. Das würde dein Leben verändern und du bekommst einfach Angst vor der Veränderung. Du musst nun das Für und Wider aufrechnen und dabei überlegen, was denn der worst case wäre.
Mach es auch so. Was sind die Vorteile der Ehe, was sind die Nachteile. Und was kann passieren, wenn es eine Fehlentscheidung ist.

Ich stand auch mal an diesem Punkt. Ich habe mich für die Ehe entschieden und hatte viele schöne Jahre, danach eine Scheidung. Ich habe es trotzdem nicht bereut, weil es einfach ein Teil meines Lebens war und ich es riskiert habe.
Was soll schon passieren? Selbst eine Scheidng (was ich dir nicht wünsche) ist kein Weltuntergang.

No risk - no fun.
 
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  • #14
Zu heiraten ist doch eine freiwillige Entscheidung.
Frage dich einfach, warum du ihn überhaupt heiraten wolltest und ob dieser Grund noch gegeben ist. Wenn nicht, dann sagst du die Hochzeit ab. Wenn ja, wo ist dann das Problem?
 
  • #15
Es ist normal, dass die starken Gefühle der Verliebtheit nach einigen Jahren verschwinden. Diese Phase ist immer kritisch, und führt nicht selten dazu, dass man die Beziehung hinterfragt oder auch beendet. Die Entscheidung, auch mit abnehmenden Gefühlen zusammenzubleiben, kommt bei manchen auch erst mit fortschreitendem Alter.

Die Hochzeit "nach 4 Jahren" könnte in diese Phase fallen, daher würde ich Dir raten, noch einige Zeit abzuwarten. Wenn Du Dich damit abgefunden hast, dass die Verliebtheitsphase vorbei ist, kannst Du auch heiraten, ohne danach noch einen emotionalen Schock befürchten zu müssen.
 
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  • #16
Vielleicht tust du dir mit der Hochzeit zuviel an?
Ich meine nicht eure Verbindung/die Ehe an sich, sondern die Vorbereitungen dazu. Wenn ein Fest zum Krampf wird, die Planung zur Qual und Stress pur, würden mir auch Zweifel an allem kommen.
 
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