• #31
Selbst bei Liebesschwüren noch und nöcher könnte passieren, dass plötzlich eine andere Frau daherkommt, in die der Mann sich unsterblich verliebt. Die Gefahr besteht immer und ist nicht deswegen weg, weil jemand ich liebe dich sagt.
Ja, und? Klar kann das passieren, aber deshalb kann man doch trotzdem dem derzeitigen Zustand einen Namen geben? Eine gemeinsame Lebensplanung aufbauen? Drüber reden, ob man grundsätzlich gemeinsame Ziele hat?

In zig andren Posts hier zu anderen Fragen sind ja auch alle - zurecht - der Auffassung, dass es nicht auf Worte sondern auf die Taten des Mannes ankommt!
Das stimmt so nicht. Worte und Taten müssen übereinstimmen. Es war hier auch schon oft genug zu lesen, dass Menschen ihre F+ gut und liebevoll behandeln, weil sie den- oder diejenige schließlich gern haben und ihm Gutes wollen. Dabei sagen sie aber auch immer wieder, dass es für sie keine Beziehung ist. Das ist der exakt umgekehrte Fall und auch da glaubt der oder die Verliebte immer nur das, was er glauben will. "Ich werde gut behandelt, also liebt mich meine F+ doch" und fallen dann aus allen Wolken, wenn es sich herausstellt, dass es eben nicht so ist.

Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass die FS am Zug ist. Solange sie es so weiterlaufen lässt, wird sich nichts ändern. Er hat ja offensichtlich, was er will. Wenn sie nicht hat, was sie will, muss sie Nägel mit Köpfen machen.
 
  • #32
Selbst bei Liebesschwüren noch und nöcher könnte passieren, dass plötzlich eine andere Frau daherkommt, in die der Mann sich unsterblich verliebt.
Das stimmt, aber der Mann sagt das mE schon vorher, dass das definitiv passieren wird, indem er ihr sagt, dass er keine Bez. mit ihr eingehen will, weil er nicht (genug) verliebt in sie ist. Das ist vom Gefühl her, wie es mit absoluter Sicherheit wissen, dass das Auto in 5, 10 oder 1000 km einen platzenden Reifen haben wird. Es ist die Möglichkeit nicht mehr offen, dass es auch ein happy End geben könnte. Und unterm Strich heißt es, FALLS er doch bei ihr bleibt, dass nur nix Besseres vorbeigekommen ist. Das ist, egal, wie es ausgeht, für mich eine Lose-Lose-Situation für sie. Die könnte nur geändert werden, wenn er plötzlich glaubhaft versichern kann, er hätte sich geirrt, es tät ihm leid, er wäre phasenweise nicht bei klarem Verstand gewesen, nicht zu erkennen, wie sehr er sie liebt.

Sie muss herausbekommen, womit es ihr besser gehen könnte.
Seh ich auch so. Aber ich denke, es ist ne Illusion, dass man glücklich in einer Bez. sein kann mit einem Mann, der einem ins Gesicht sagte, er sei nicht genügend verliebt für ne Beziehung mit einem und daraufhin lieber den Kontakt abbrechen wollte.
Klar, man kann sich einreden, er hätte nur Angst vor der Liebe, sähe nicht klar usw.. Aber auch das verhindert ja, dass er die Bez. will, also das unbeschwerte Beziehungsglück.
Sie könnte auch gucken, wie sie Ihre Einstellung zum Thema Beziehung ändern kann, z.B. sich ansehen, warum dieser Mann so redet, welche Erfahrungen ihn geprägt haben.
Kann man machen. Aber die ewig analysierenden, sich dem Mann und seinen Problemen anpassendenden Frauen in Beziehungen, wo der Mann die Beziehung schon nicht will, sind auch in alten Mustern hängen geblieben. Ich seh das anders, wenn der Mann die Beziehung will und sich um seine Probleme mit seiner Beziehungsunfähigkeit kümmert. Da würde ich Dir zustimmen. Aber wenn der Mann die Beziehung gar nicht will, macht sich eine Frau doch nur fertig, wenn sie denkt, sie könnte die Probleme so lösen, dass es am Ende doch noch das große Glück gibt.
 
  • #33
. In zig andren Posts hier zu anderen Fragen sind ja auch alle - zurecht - der Auffassung, dass es nicht auf Worte sondern auf die Taten des Mannes ankommt! Warum soll das denn hier nicht gelten?
Natürlich zählen die Taten.
Und große Liebesworte sagen gar nichts, genauso wenig wie es DIE Garantie in Partnerschaften gibt.

Aber - wenn ein Mann explizit sagt, dass er die Frau nicht liebt, dann ist es so und dann ändern sich seine Gefühle auch nicht.
Er wird sie mögen, sympathisch, anziehend finden, ganz sicher gibt es eine Zuneigung, es ist wohl auch eine Art Partnerschaft, die so auf diese Art gut funktioniert, aber gäbe es weitere Perspektiven?
Das Gespräch darüber scheiterte, also passt es genau so für ihn, aber mehr ist schon unwahrscheinlich.

Hier kennen sich die beiden auch schon zu lange, als dass sich die Gefühle noch finden sollten.

Die FS ist 28, jetzt in einem Alter, wo es um konkrete Zukunfts- / Familienplanung geht - wie sieht es mit fester Partnerschaft aus, mit Familie, Kinder?
Sie kann weiter hoffen, sich vertrösten, und die Zeit verstreichen lassen.
Oder realisieren, dass es für diese Art der Zukunftsplanung einen anderen Partner braucht.
Wenn sie diese Wünsche für die Zukunft nicht hat, dann kann sie das Jetzt gelassen genießen - bitte ohne Hoffnung auf Geliebt werden - ansonsten läuft ihr die Zeit davon.

Partnersuche mit 35 und dringendem Kinderwunsch ist ätzend und oft genug enttäuschend, siehe unzählige Threads hierzu. Außer man akzeptiert dann einen weit älteren Partner, der es bis dahin auch nicht auf die Reihe brachte, oder macht sonstige gewaltige Abstriche und wundert sich ein paar Jahre später, dass es nicht mal bei den Basics passt.
 
  • #34
Ich glaube, ich würde als FS einfach das Thema Kinder ansprechen. Ich möchte gerne Kinder; kannst du dir das mit mir vorstellen...oder so ähnlich. Dann muss er aus seiner Reserve und sie umgeht das Thema Ernsthaftigkeit.
Ich würde dann aber an deiner Stelle, Kitty, konsequent sein und wirklich Abstand nehmen. Du findest jetzt in deinem Alter noch genügend Männer, die zu dir passen. Anfang 30 geht das grosse Kinderkriegen los und die Mehrzahl der guten Männer sind gebunden.
 
  • #35
...er meinte er wäre nicht genug verliebt für ne richtige Beziehung zu führen.
Klare Aussage. Euer Leben beruht auf einer unausgesprochenen Vereinbarung ("Affäre") und bietet derzeit für beide Vorteile. Vorteile geniessen, Nachteile nicht in Kauf nehmen. Ein weitergehendes Arrangement steht aus seiner Sicht nicht zur Debatte.

...habe Angst alles kaputt zu machen, indem ich mit dem Thema komme.
Wenn Du mit der derzeitigen Situation dauerhaft leben kannst, würde ich sie auch nicht riskieren. Wenn nicht, machst Du nichts "kaputt", was nicht sowieso nicht für Dich auf Dauer passend ist.
 
  • #36
Beide konnten ihren Partnern nicht treu sein und haben sich auf eine Affäre eingelassen. Logisch doch nur, dass es in einer gemeinsamen Beziehung nur eine Frage der Zeit ist, bis es ebenfalls zu Seitensprüngen kommt, bzw sie ihm auch fremd geht. Es ist es doch aus seiner Sicht viel einfacher, keine Gefühle zu investieren und sich weiterhin nur zum Sex zu treffen, klassisch Freundschaft + halt.