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  • #1

Kann aus großer Sympathie irgendwann Liebe werden?

Liebe Forenmitleser, ich schreibe, weil mich interessiert, welche Erfahrungen ihr mit der langsamen Anbahnung einer Beziehung habt. Und zwar befinde ich mich in der Situation, die wohl jeder kennt: Ich (w) habe über EP einen Mann kennengelernt. Wir empfinden beide große Sympathie füreinander und verbringerne gerne Zeit zusammen, um Unternehmungen, Ausflüge oder einfach mal einen Kinobesuch anzustellen. Leider sehen wir uns aus beruflichen Gründen nur ca. alle sechs Wochen. Wir sind uns wahnsinnig ähnlich und fragen uns beide, wann nicht nur unsere Köpfe, sondern auch unsere Herzen diese Auffassung vertreten werden. ;-) Habt ihr schon Erfahrungen gemacht, dass die Schmetterlinge sich manchmal länger Zeit nehmen und aus einer Art Freundschaft doch noch Liebe werden kann?
 
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  • #2
Es kann Alles immer drauß werden !
 
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  • #3
Befinde mich gerade selbst in so eine Phase. Vieles läuft bei mir/uns ähnlich wie es die FS beschreibt. Man kann es auch so beschreiben: Wir belauern uns gegenseitig. Keiner wagt den entscheidenen Schritt, wenn auch hier wahrscheinlich wieder viele schreiben würden, das ist eh Sache des Mannes............
Es kommt dazu das wir beide sog. "gebrannte Kinder" snd. Letztens meinte sie zu mir das ich ihr bereits so vertraut wäre. Weiss aber auch das ich nicht allzu viel in alles rein interpretieren darf.
Habe so etwas noch nie erlebt. Ging eigentlich immer sehr schnell in meinen vorherigen Beziehungen, aber vieleicht ist das gerade unsere grosse Chance, so haben wir mehr Zeit uns intensiver kennenzulernen. Ich werde weiter berichten. An die FS: Lasst euch Zeit, es kommt eh alles wie es kommen muss!! Viel Glück.
m (38)
 
  • #4
Warum denn immer wieder nur dieser Stress damit ... es ist NOCH NICHT die GROSSE LIEBE, sondern NUR Sympathie?
Ja, was denn? Das ist doch toll. Ein absolut guter Anfang.

Viele Wege führen nach Rom.

Es ist NICHT IMMER die 1. Sekunde entscheidend!

Den einen widerfährt es auf die eine, den anderen auf die andere Weise.
Es ist nicht der gleiche Weg für ALLE gedacht und bestimmt.
Da gibt es doch glücklicherweise ein Vieles an Mehr zwischen Himmel und Erde.

Kann auch nicht sagen, dass es bei mir diesbezüglich "rund" läuft.
Würde sagen von der ersten Mail über das erste Telefonat über die erste persönliche Begegnung zeichnete sich immer mehr ab, WIR sind füreinander bestimmt. Dann hat das Schicksal zugeschlagen und eine Zwangspause verordnet.
Wie du liest, toller Anfang ... tolles Ende noch in Sicht.

So ist sich sympathisch finden und Zeit gerne und immer wieder miteinander verbringen doch auch kein schlechter Start.

Sieh es entspannt und genieße alles, was ihr miteinander habt und erlebt, lass es laufen ... was sein soll wird ohnehin sein. - Egal, wie es gestartet ist und weiterläuft.

In der Ruhe liegt die Kraft.
 
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  • #5
Ja ,ich war auch schon mal in einer ähnlichen Situation.
Da gab es zuerst eine langsame freundschaftliche Annäherung über Monate, bei der wir sehr viele Gemeinsamkeiten, ähnlichen Humor und Ansichten entdeckt haben. Das war wunderschön und ich wünschte mir mehr.
Das erfüllte sich dann auch und es war wieder wunderschön.
Ich hab dann gedacht , das kann nur Liebe sein.
Ich war sehr verliebt, aber leider wurde ab einer gewissen Phase dieses innige Empfinden nicht mehr erwidert.
Es hat gedauert, bis ich das endlich realisiert bzw. gemerkt habe.
So war das bei mir, bei Dir kann es aber ganz anders sein.
Ich wünscne Dir viel Glück!!
 
  • #6
Ja, ja und nochmals ja.

Die stabilsten und glücklichsten Beziehungen gehen aus allmählichem Zusammenwachsen hervor, weil dann wirklich oft sowohl die Gefühle als auch die Kompatibilität passen.

Verliebtheit auf den ersten Blick ist dagegen oft nicht von langer Dauer, wel es eben an Kompatibilität mangelt. Nur Liebe allein genügt nicht, es muss eben auch passen. Und das tut es bei ach-so-schneller Verliebtheit leider meistens nicht so gut.
 
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  • #7
Mir (w,40) geht es gerade ähnlich wie der FS. Vor gut 6 Wochen habe ich einen wirklich netten Mann kennen gelernt. Wir waren uns auf Anhieb sympathisch. Nachdem wir 2 nette Abende miteinander verbracht haben, an denen die Zeit, wie im Flug verging, stellten wir beide aber fest, dass zwischen uns die Funken irgendwie nicht hin-und herfliegen wollen. Wir wollten aber beide auch nicht so einfach aufgeben und aufeinander verzichten und haben die Form unserer "Beziehung" verändert. Seit 2 Wochen mailen wir uns ausschließlich hin und her und stellen mehr und mehr fest, dass wir ohne einander doch nicht können. Die Intensität unserer Mails nimmt immer weiter zu, gestern Abend wurde mir nun zurückgeschrieben, dass er mehr und mehr merkt, dass er auf mich nicht verzichten will. Unser nächstes Treffen findet am nächsten Wochenende statt und auch ich stelle fest, dass meine Sehnsucht nach ihm immer größer wird.
Ich rate dir, lasst euch Zeit. Nicht ewig, aber wie heißt der Spruch "Gut Ding will Weile haben". In der heutigen, schnellebigen Zeit ist Geduld leider nur noch selten anzutreffen, aber aus meiner Sicht braucht der Aufbau einer wirklich tiefen Beziehung Zeit und Geduld. Gib nicht auf.

Ich wünsche dir alles Gute.
 
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  • #8
Hier ist die FS: Es ist schön, zu hören, dass viele von euch schon gut mit der Geduldsschiene gefahren sind. Vermutlich kennt ihr dann aber auch diese "Angst", dass alles langsam im Sande verlaufen könnte...? Die spüre ich nämlich aktuell auch immer wieder mal. Als wir uns im Herbst gerade über EP kennenlernten, simsten wir täglich, skypten fast jeden Abend und wollten uns nach dem ersten Date direkt am nächsten Wochenende wiedersehen. Und danach "durften" auch maximal zehn Tage vergehen, bis das dritte Date anstand. Tja, und dann trat halt irgendwann diese Fast-Resignation auf nach dem Motto "Verflixt, warum verlieben wir uns denn nicht endlich!?".
Naja, und nun, wo wir dem Ganzen Zeit lassen wollen, ist es natürlich mehr eine freundschaftliche Basis als dass es immer noch diesen anfänglichen Date-Charakter hätte. Heute simsen wir uns vielleicht noch alle vier Tage mal, skypen im Grunde gar nicht mehr und sehen uns, wie gesagt, vielleicht jedes sechste Wochenende mal. Man merkt natürlich, dass sich die Prioritäten verschieben, wenn man einander nicht mehr DATET, sondern einen FREUNDSCHAFTLICHEN Umgang pflegt. Zu Beginn unseres Kennenlernens haben wir an den Wochenenden andere Termine abgesagt, um uns sehen zu können. Wir haben in Kauf genommen, in der Nacht noch etwas zu arbeiten, nur um uns den Abend freizuschaufeln, damit wir uns via Skype noch sehen konnten. Heute dagegen werden keine Wochenenden mehr auf Teufel komm raus freigeschaufelt. Wenn halt schon ein anderer Termin ansteht, dann sehen wir uns halt nicht. Versteht ihr, was ich meine?
Diesen anfänglichen Reiz des Kennenlernens kann man natürlich nicht über Monate in eine Freundschaft hinüberretten. Klar möchte ich dem Ganzen gerne viel Zeit geben, aber da ist halt immer auch diese Angst, dass wir uns mehr und mehr voneinander entfremden und entfernen. Ich meine, wenn wir uns alle sechs Wochen mal sehen - dazwischen liegen jeweils fünf Wochen und sechs Tage, in denen er seine Traumfrau im Supermarkt, bei der Arbeit oder sonstwo kennenlernen könnte. Ich weiß einfach nicht, ob diese langen Intervalle genügen, um wirklich Nähe und Vertrauen aufbauen zu können.
 
  • #9
So wie sich dein letzter Beitrag liest, liebe FS, hört es sich für mich so an, als sei der Zug abgefahren.
 
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  • #10
Nein liebe FSin, beim Mann hat hier der "Blitz" nicht eingeschlagen.
Der Fairness halber muß man dies akzeptieren und seine richtigen Entscheidungen ziehen.
Es ist doch anständiger wenn er nicht jeden Tag vor der Tür steht und einen "vollabert" bis beide einmal in der Kiste gelandet sind.
Wenn ich als Mann von einer Frau beeindruckt bin, dann kann ich nur noch an sie denken und möchte sie JEDEN Tag sehen oder zumindest sprechen.
Wenn nicht dann ist es nicht so wichtig.

Viel Glück beim Weitersuchen.
 
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  • #11
Das wird nichts, verplemperte Zeit!
Habe selbst folgende Erfahrung gemacht: Hatte selbst sehr oft im Leben sympathische Kontakte und habe solche immer noch, jedoch der "Funke zur Liebe" kam wie gesagt niemals. Auch hatte ich mit solchen sympathischen Kontakte zweck - und feuerwehrgebundener Sex, was für mich schon lange nicht mehr in Frage kommt. Ich werde nur noch Sex über eine Liebe geschehen lassen, alles andere ist unglaubwürdig, unehrlich und unaufrichtig zweier Seelen gegenüber, natürlich ganz besonders auch mir gegenüber und dem Sexpartner! Ob ein Kontakt nur freundschaftlich ist und auch so bleiben wird oder eben "in Liebe" von mir wahr genommen werden kann, merke und spüre ich recht schnell, da bedarf es nicht mal 3 Treffen, meistens sogar schon beim 1./2. Treffen, da gehört schon viel mehr dazu, als sagen wir einmal nur der Kopf/Geist: nämlich: "das Herz, der Bauch, das Gefühl, die Seelennähe und Verbundenheit, dass es halt als "passt" gefühlt wird." Sympathie ist zwar schon als Ausgangspunkt wichtig aber wie schon mehrmals gesagt ist mir viel zu einseitig und viel zu schwach für eine angehende Partnerschaft! m/42
 
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  • #12
Hier die FS: Natürlich: Dass er nicht verliebt ist, hat er mir ja auch ganz klar gesagt. Deshalb haben wir ja auf Freundschaft "umgeswitcht", um nicht mehr diesen Date-Druck zu haben. Aber genau das war ja meine Frage: Ob auch aus solch einer Freundschaft nach Monaten irgendwann plötzlich doch noch der Funke überspringen kann. Schließlich hört man ja immer wieder von derartigen Geschichten.
 
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  • #13
Ich denke, dass aus einer Freundschaft seltener Liebe wird, als Liebe, die auf den ersten Blick entstand. Auf den Verlauf einer Partnerschaft hat die Art des Verliebens keinen entscheidenden Einfluss. Wenn man sich nur alle 6 Wochen sieht, wird es fast unwahrscheinlich sein, dass sich Vertrautheit und Liebe einstellt.
w
 
  • #14
wie sollt ihr euch verlieben, wenn ihr euch nicht sehr. Und wenn ihr momentan auch so wenig Lust habt euch zu sehen, dass ihr keine Zeit "freischaufelt" würde ich dem nicht so viel Chance einräumen. Das hört sich eher nach einschlafen lassen an.Bei den Fällen, wo das noch kommt, gibt aber irgendwas zwischen den beiden, was Beide wünschen läßt weiter viel Zeit zu verbringen aber eben kein Sex und Erotik. Hier ist aber wohl von ihm zumindest, nichts ausser Sympatie vorhanden. Wohnt ihr denn so weit auseinander, dass alles so schwer ist? Denn so eine "Freundschaft" auf die Entfernung ist fast zu Scheitern verurteilt. Vor allem sucht er doch weiter.
 
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  • #15
@SusanneHH: Hier die FS: Nein, einschlafen lassen wollen wir es beide nicht - da bin ich ganz sicher. Wir wohnen ca. 50km auseinander. Problematischer ist, dass er weiter weg arbeitet, weshalb er abends nie vor 20 Uhr zu Hause ist. Würde er sich dann noch frischmachen und zu mir fahren, würden wir uns vor 21.30 Uhr sicher nicht sehen. Und das ist in der Woche einfach für beide blöd.
 
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  • #16
die Crux ist:

entweder :

man landet im Bett und ist dann Feuer und Flamme füreinander und es hält.

oder:

man landet im Bett und merkt (meist einer von beiden), dass es nicht passt, und das war dann der ONS oder eine Affaire.

ohne Bett geht es am Anfang viel schneller auseinander. Da trennt sich die dann die Spreu vom Weizen.

Vielleicht wollt Ihr oder habt Ihr es einfach nicht merken wollen, dass nicht viel Gefühl da ist.
 
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  • #17
Es kann ViELES werden, wenn es stimmt. Meinen "Lebensmenschen "habe ich über Presse-Anzeige kennen gelernt, er schrieb gern, nicht nur als Arzt mit Bereitschaftsdienst usw., wir haben uns mind. 2Monate sehr lebendig geschrieben, obschon wir voneinander die Tel.nr hatten, ehe wir uns "Live"trafen.
Finden vielleicht manche "blöd", für uns war es schön und etwas Romantisches,ohne dariin zu STECKEN, für uns hatte es "alles" - und letztlich Romantisches dazu.
Erst einige Wochen danach übernachtete "er" hier, das Angebot annehmend, dass er nicht mitten in der Nacht zu seinem "Job" fahren solle, 50% etwa 60km von mir, 50%, je nach Tagen, noch weiter weg, und erst noch weitere Wo.später etwa schliefen wir das erste Mal miteinander...

Ich denke, dass aus einer Freundschaft/Sympathie durchaus Liebe wachsen und werden kann.
Mich irritiert nur das " Wir fragen uns BEIDE,,,," Was ist passiert?
Ja, die berühmten Schmetterlinge nehmen sich manchmal Zeit, wenn man sie LÄSST (und doch gleichzeitig vieles " im Auge" lässt...

Liebe FS, ich möchte Dich ermutigen, vor allem DICH in Deinem EIGENEN Gefühl,
und dazu, weil Du hier evtl. soviel Meinungen/Aussagen bekommst, dass Du Dich dann ruhig hinsetzt, um DEINE Entscheidung zu finden.

Alles Liebe und Gute für Dich!

w,55


Aus dieser relativ langen Zeit des Sich-Annäherns-Anfreundens ist eine große Liebe geworden.
Das geht.
Im normalen Leben hätte ich ihn vieleicht übersehen - ein Bud-Spencer-Typ, für mich nicht gerade "Traummann" -, doch durch diesen vielen Humor, durch das anstrengungslose Plaudern, Kommmunizieren, Schreiben... hatte ich mich in ihn beinahe verliebt (und umgekehrt), EHE wir uns überhaupt per Foto oder "live" gesehen hatten.
 
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  • #18
Wir haben das gleiche erlebt. Heute ist es wunderbar und schön, es ist Liebe geworden und wir beide sind schon ein wenig Älter als ihr hier 68/80 Jahre.....vlg
 
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  • #19
Ich glaube einfach nicht daran, auch wenn angebliche Statistiken das Gegenteil behaupten. Ich war selbst mal in der Situation, dass ein guter Freund mein Partner wurde. Ich würde es nicht wieder machen. Wenn man jahrelang eine asexuelle Beziehung hatte und keine Leidenschaft füreinander empfand, hat das schon einen guten Grund! Man kann nicht krampfhaft Beziehungen erzwingen, "nur" weil man zueinander passt. Zueinander passen ist nicht alles, es muss auch funken. Ohne sexuelle Anziehung, ohne Sehnsucht, ohne Leidenschaft funktioniert keine Partnerschaft. Ich kenne in meinem Bekanntenkreis kein einziges solches Erfolgsbeispiel. Entweder es funkt recht schnell - oder eben nicht.

w, 40
 
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