• #31
Ich wäre mit solchen pauschalen Aussagen sehr vorsichtig. Vor kurzem habe ich eine Doku zum Thema Vergewaltigung gesehen.
Warte, ich habe mich offenbar nicht vorsichtig genug ausgedrückt, obwohl ich mich sehr bemüht habe, eben keine 'Schuld' bei einem Vergewaltigungsopfer zu sehen.

Ich habe die Psychopathen explizit ausgenommen, auf deren Verhalten man keinen Einfluss hat.
Ein Mann, der 'eine Gelegenheit nutzt', eine Frau brutal zu vergewaltigen, so dass sie sich dabei übergibt und das ganze auch noch filmt, ist ganz sicher kein 'ganz normaler Mann', sondern vollkommen krank.
Und ganz sicher hat er nicht die Signale der Frau falsch gedeutet und es deswegen getan.

In diesem Thread geht es aber nicht um solche Männer, sondern um die wirklich ganz normalen, im Sinne von häufig auftretenden.
Die, die reine Freundlichkeiten missverstehen.
Und dann entweder romantisch werden und eine Beziehung erhoffen, oder auch nur geil, denken, da geht was und es halt auf eine Art, die zwischen charmant und widerlich liegt, versuchen.
NUR von diesen Fällen rede ich.
Um so einen Mann geht es in diesem Thread.

Solche Erlebnisse sind geradezu alltäglich, wenn man alle milden Formen mitrechnet.
Und bei solchen hat man sehr wohl, und zum Glück, Gestaltungsmöglichkeiten.

Ich verstehe dich gut, liebe Pfauenauge.
Vergewaltigt zu werden dürfte so ziemlich das Schlimmste sein, was einer Frau passieren kann. Ich z.B. wäre anschließend lieber tot als mit dieser Last weiterleben zu müssen und niemals mehr wieder froh und unbeschwert zu werden.
Ich will deine Angst nicht kleinreden, ich stimme dir vollumfänglich zu.

Ich will den Frauen hier und nun vor allem dir aber Mut machen.
Wir sind nicht klein und hilflos.
Wir haben eine gewisse Macht, uns zu wehren.
Wehren wir uns !

Und das hat die FS ja auch erkannt und wird künftig diesem Mann anders begegnen. Distanzierter, eindeutiger.
Und anderen Männern in ähnlichem Kontext sicher auch.
Ich habe das auch gelernt und das sollten alle Frauen lernen.

Das wollte ich sagen, jetzt alles gut ?

w 51
 
  • #32
Die, die reine Freundlichkeiten missverstehen.
Und dann entweder romantisch werden und eine Beziehung erhoffen, oder auch nur geil, denken, da geht was und es halt auf eine Art, die zwischen charmant und widerlich liegt, versuchen.
NUR von diesen Fällen rede ich.
In diesem Thread sehe ich den Mann anders. Nun er hat versucht sich körperlich anzunähern und ist dabei übergriffig geworden.
Er hat ihre Signale missachtet. Freundlichkeiten missverstehen ist für mich eine Bagatellisierung.
Sein Wunsch war, dass niemand was davon erfahren dürfe, denn er wolle sich in seinem persönlichen Umfeld weiterhin problemlos bewegen und nicht schief angesehen werden.
Er wusste genau, dass er zu weit gegangen ist. Andernfalls müsste er bei einer missglückten Annäherung nicht um seinen Ruf fürchten.
Als wir dann in seinem Krankenzimmer angekommen waren, wurde er dann sehr zudringlich. Und das war eine Situation, die mich etwas überfordert hat.
Auch in der Annäherung hat die Frau oder der Mann jederzeitut das Recht einen einen Stopp einzulegen. Hier handelt es sich nicht um das übliche Flirten mit langsamer Annäherung, wo jeder jederzeit aussteigen kann, sondern um eine aprupte Zudringlichkeit bis Übergriffigkeit. Er wusste, dass es nicht in Ordnung ist und er über ihre Grenzen geht. Ist er deswegen ein Psychopath? - Nein, einfach mal ein Mann alter Schule, der sich mehr herausnimmt, als ihm zusteht und sich weit über die Massen des Anbändelns und der "Missverständnisse" hinausbewegt. Womit wir wieder im Bereich des MeTo-Threads wären.
Ich möchte weg von es gibt entweder Psychopathen oder Männer die einfach Signale Missinterpretieren und ungeschickt vorgehen.
Nein um Übergriffe zu begehen müssen man kein Psychopath sein und auch nicht sozial ungeschickt . Im Gegenteil, es werden geschickt soziale Stuationen oder Gelegenheiten ausgenutzt, auch der Effekt, jemand überrumpeln zu können.
 
  • #33
Genau das war ja das "Problem". Er ist / war ja nicht irgendein Mann, sondern sozusagen ein Vertrauter. Da will man nicht gleich mit dem Schlimmsten rechnen und knallhart auf die Finger klopfen (müssen). Da dauert es ein wenig, bis man kapiert, dass die Situation bereits entglitten ist.

Lange habe ich mich gefragt, was mir an ihm gefallen hat. Ich glaube, er hat viel Ähnlichkeit mit meinem Vater, so, als wäre er die edlere Ausgabe meines Vaters. Und deshalb fand ich dieses Ereignis besonders abstossend. Auch deshalb, weil er genau weiß, dass ich fest liiert bin. Aber das scheint heute nicht mehr wichtig zu sein.

Was mir allerdings hinterher wirklich sauer aufgestossen ist war sein zweiter Anruf mit etwa dem Wortlaut:"...... ich will nicht, dass ich mich nicht mehr blicken lassen kann....." . Er will also nicht. Ich fand, dass er nicht in der Situation war, Forderungen zu stellen. Forderungen an mich. Ich habe ihm gar nichts versprochen, auch nichts zugesagt, habe nicht mehr darüber geredet und habe das Telefonat irgendwie abgewürgt. So, als wäre ich dafür verantwortlich, seinen guten Ruf zu schützen.

Irgendwie habe ich gerade keine Lust, den Kontakt wieder aufleben zu lassen. Er wird sich ganz sicher nicht mehr bei mir melden. Und ich kriege da irgendwie nicht mehr die Kurve, wie es aussieht. Schade, dass es so zu Ende gehen musste.
 
  • #34
Liebe Moona,
ich verstehe dich sehr gut. Was für eine unangenehme und schockierende Situation..

Solche Momente habe ich auch erlebt mit männlichen Bezugspersonen, zu denen ich hinaufgeschaut habe. Man denkt man ist befreundet und dann werden eines Tages so ganz aus dem Nichts die Grenzen überschritten. Das ist eklig und völlig unangebracht.

Deshalb habe ich einfach auch keine männlichen Freunde mehr. Selbst vor männlichen Arbeitskollegen halte ich mich fern, weil ich einfach weiß, dass früher oder später diese unangenehme Situation aufkommt. Aber ganz ehrlich, ich vermisse es in keinster Weise keine männlichen Freunde zu haben. Gespräche sind so und so besser mit den Frauen, die ich kenne, und wenn ich "Mann" brauche, dann habe ich ja meinen Partner :)
 
  • #35
Was mir allerdings hinterher wirklich sauer aufgestossen ist war sein zweiter Anruf mit etwa dem Wortlaut:"...... ich will nicht, dass ich mich nicht mehr blicken lassen kann....." . Er will also nicht. Ich fand, dass er nicht in der Situation war, Forderungen zu stellen.
Genau das habe ich auch gedacht. Weil er das aber nicht gleich bei seinem ersten Anruf sagte, dachte ich noch "naja, es ging ihm wirklich um Moona". Aber beim zweiten Anruf geht es um ihn. Nur um ihn. Deswegen hat es so einen Beiklang, als wäre es nun abgehakt und er hat sich ja entschuldigt. Dass er die Freundschaft und das Vertrauen kaputt gemacht hat, ist ihm gar nicht in den Sinn gekommen. Vielleicht hat er es auch nie so gesehen, sondern Dich immer schon sexuell betrachtet, aber bislang noch auf die Reihe bekommen, dass er Dir zu alt sein wird bzw. Du keine Signale gezeigt hast, dass Du seine Gedanken teilst.

Er ist / war ja nicht irgendein Mann, sondern sozusagen ein Vertrauter. Da will man nicht gleich mit dem Schlimmsten rechnen und knallhart auf die Finger klopfen (müssen).
Versteh ich. Aber ich denke, man kann immer davon ausgehen, wenn ein Mann sich plötzlich komisch tuchfühlend verhält, gesprächsmäßig sexuell wird oder anzügliche Witze zu reißen beginnt, dass der gerade was denkt, was man sich nicht wünscht. Und dann wäre eigentlich schon der richtige Zeitpunkt, auf Abstand zu gehen.

Die Frage bei missglückten Annäherungsversuchen ist für mich noch, ob der Mann das hätte wissen müssen, dass man an ihm keinerlei sexuelles Interesse hat, selbst wenn man sich tätscheln ließ. Aber dieser Überfall im Zimmer und dass Du ihn richtig stark abwehren musstest, zeigt ja, dass es ihm auf Dein Einverständnis nicht ankam. Also selbst wenn er missinterpretiert hat, dass Du sein Tätscheln schön findest, sein restliches Verhalten zeigt, dass es ihm nicht auf Deine Meinung ankam, als er meinte, die Gelegenheit zu kriegen.

Irgendwie habe ich gerade keine Lust, den Kontakt wieder aufleben zu lassen.
Würde ich auch nicht tun.
 
  • #36
Hallo Moona,

nicht dein früherer platonischer Freund, sondern seine Krankheit haben euch beide in diese bescheidene Lage gebracht.
Das solltest du immer bedenken - und vielleicht deinen Freund zum Besuch mitnehmen.
Es ist schwierig, die Krankheit ist grausam - aber so, wie ich dich einschätze, würdest du auch keinem Kranken mit gebrochenem Bein vorwerfen, dass er nicht zum Tanzen gekommen ist.
Ich hoffe, du konntest den Schock überwinden und bist für die Zukunft gewappnet.
 
  • #37
@Moona
Ich mache gerade die Erfahrung im Leben, dass krankgeschriebene Männer etwas "anhänglicher" und "notgeil" sind. Ein unschöner Zustand. So in etwa, wie wenn eine Frau ihre Tage hat und die Hormone wild durcheinander spielen. Ein emotionaler Ausnahmezustand also. Du kennst sicher auch die Geschichten, die sich um eine "Männergrippe" ranken. Wie du im Nachbar-Thread lesen konntest hat mich ein krankgeschriebener Mann mit 3 Bandscheibenvorfällen angebaggert... Ich hatte Mitgefühl und wir haben uns einfach nur über Krankheiten ausgetauscht. Das war schon zu vertraulich... Und dann startete er für mich völlig unerwartet eine sexuelle Ammache. Ich denke, deinem älteren Freund ging es sehr schlecht an diesem Tag. Ich vermute, er hat sich dir durch dein offenes Mitgefühl näher gefühlt als sonst. Er suchte einfach Trost und Halt bei dir. Und bei Männern artet das dann leider immer in Sex aus! Anders können sie nicht. Mein Ex-Freund zeigte sich auch super versöhnlich und empathisch kurz nach seiner Hüftprothesen-OP. Er war super anhänglich, suchte meine Nähe, versöhnte sich mit einem bunten Strauß Rosen. Fakt ist, er wollte einfach nur ins Bett mit einer vertrauten Person. Nach dem Versöhnungssex meinte er dann: "Das hat gut getan mit dir". Tja, nicht wirklich das, was eine verliebte Frau hören will. Kaum ging es ihm wieder besser nach 1 1/2 Monaten, war er wieder "unterwegs". Also, dein Freund ist eben auch "nur ein Mann" und sehr egozentrisch. Nur weil es ihm gerade schlecht geht, würde er dich zum Sex passend finden... Mit der Idee im Kopf, das tut mir sicher gut! Männer holen sich das, was sie brauchen. Ich denke, er hat sein wahres Gesicht gezeigt. Und auf so einen kannst du gut und gerne in Zukunft verzichten. Bleibt mehr Zeit für dich und die Sonnenseiten des Lebens zu genießen. Du bist eine gestandene, lebenserfahrene Frau, du brauchst jetzt keinen Vater Ersatz mehr im Leben. Genieße den Sommer.
 
  • #38
Ich habe mir auch schon gedacht, dass es ihm

a.) bei seinem 2. Anruf nur noch um ihn selbst ging und

b.) das einfach nur ein Muster war, nach dem er früher auch schon agiert hat. Vielleicht etwas geschickter. Er war Versicherungsmakler und hat bestimmt viele Hausbesuche gemacht.... Und die konnte er klar von seinem persönlichen Umfeld trennen.

Was mir ebenfalls aufstösst ist ein Gespräch, das mir nun immer wieder in Erinnerung kommt, bei dem er geäussert hat, dass er niemals eine gleichaltrige Frau haben wollte, das wäre völlig absurd.

Aber mir will er sich zumuten!! Genaugenommen eine Frechheit.

Das Phänomen übrigens, dass Kranke und Hilfsbedürftige anhänglicher werden kenne ich übrigens von Katzen. Da habe ich schon Wildfänge gehabt, die später im Krankenstand zur Schoßkatze mutiert sind.

Ich bitte allgemein um Verständnis. Ich bespreche dieses Thema mit NIEMANDEN. Hier ist der einzige Ort, an dem ich mich austauschen kann und möchte.

Nochmals herzlichen Dank für Eure Gedanken und Zeilen. Mal schaun, wie ich / wir uns weiterentwickeln. Ich bin noch so unschlüssig.
 
  • #39
Warte, ich habe mich offenbar nicht vorsichtig genug ausgedrückt, obwohl ich mich sehr bemüht habe, eben keine 'Schuld' bei einem Vergewaltigungsopfer zu sehen.

Ohne dass ich jetzt die "#Metoo"-Debatte fortführen möchte, frau setzt sich eben manchmal einem größeren Risiko aus. Natürlich ist nicht "schuld", wer nachts alleine durch den dunklen Stadtpark läuft. Auch als Mann bin ich nicht "schuld", wenn ich nachts um halb zwei durchs Bahnhofsviertel laufe oder durch bestimmte Viertel im Ausland. Aber das Risiko ist eben größer und ich kann es eingehen oder vermeiden.

Es macht aber auch wenig Sinn, hier eine Generaldebatte zu dem Thema weiterzuführen. Die FS beschreibt einen alten Mann, dessen geistiger Verfall bestimmte Folgen hat. Mitarbeiterinnen in Altenheimen werden dazu berichten können. Nein, die sind nicht "schuld", weil sie dort arbeiten. Aber es ist nun mal leider "Berufsrisiko". Alternativ könnte man allen Männern ab einem gewissen Demenzgrad Handschellen anlegen. Übrigens hat meine Mutter in dem Zustand auch entsprechende "Bedürfnisse" entwickelt. Ich will gar nicht genau wissen, was sie da so alles angestellt hat...
 
  • #40
Ich war auch erst bereit, den Krankenbonus zu geben, aber es fühlt sich in diesem Fall einfach nicht so an. Zwischen geistigen Aussetzern-nicht wissen was man vor 5 min gesprochen hat und einem Übergriff liegen ja schon noch Unterschiede und er schien klar genug sein um zu wissen, dass er nicht im Krankenhaus Cafe aufdringlich wird sondern im Zimmer, wo es keiner mitbekommt. Jemand der völlig Banane ist, liegt dann eben auch im Cafe der alten Feundin an den Busen oder was weiss ich. Diese Mann schien aber aber über die Grundregeln sozialer Gepflogenheiten Bescheid zu wissen.
ein Gespräch, das mir nun immer wieder in Erinnerung kommt, bei dem er geäussert hat, dass er niemals eine gleichaltrige Frau haben wollte, das wäre völlig absurd.
Und das passt leider auch gut ins Schema.

Ich glaub bei einem verwirrten wär ich evtl. nachsichtiger, in diesem Fall nicht.
 
  • #41
Aber mir will er sich zumuten!! Genaugenommen eine Frechheit.
Ich glaube, das sieht er anders. Die Frau muss jünger sein, das wird das Motto sein.

Ich finde den Weitergang abhängig davon, ob Du bei ihm Besuche bei einem verwirrten Kranken machen würdest, weil Du ihn halt magst, oder ob Du ihn als Freundin besuchst, die auch Freundschaft erwartet. Krankenbesuch heißt für mich "nicht auf Augenhöhe", Freundin heißt für mich "auf Augenhöhe". Also lass ich demjenigen sowas durchgehen und er hat einen Jagdschein oder erwarte ich ein nettes Gespräch, freundschaftliche Behandlung, normales Benehmen.
Kann man eine Freundschaft wie vorher weiterführen, wenn sowas passiert ist? Ich könnte es nicht. Ich könnte auch nur sagen "er ist krank und wenn es wieder passiert, ist das nicht er, sondern" (? Das verwirrte Hirn?), also würde ich in Zukunft nur noch unter "Krankenbesuch" dort hin gehen und aufpassen, mit ihm nicht mehr allein zu sein im Zimmer. Bei einem Freund würde man ja so nicht denken.
 
  • #42
Moona,

Ich würde mich auch nicht mehr gut fühlen,
Krankenbonus, ja, ok
Aber Du hast ganz recht, der Kontext, das, was einem im Nachgang so einfällt und in dieses Bild passt - Äußerungen, Handlungen aus gesunden Zeiten - und auch das, was folgte.

Für Dich war es eine Vaterfigur, vielleicht brauchtest Du ihn auch genau in dieser Rolle? Der väterliche Freund , der Vertraute?
Und dann blendet man manches gerne aus, ganz unbewusst.
Man hat ein Bild, möchte dieses haben - was das Bild verstärkt, wird wahrgenommen, was das Bild schwächen würde, verdrängt. Gar nicht mit Absicht, ganz unbewusst.

Und irgendwann kommt das Erwachen - und das tut richtig weh.

Vielleicht gelingt es Dir, hier Stopp zu sagen.
Er war Dir ein Vaterersatz, das hat Dir gut getan, Du brauchtest es.
Dafür an ihn ein Danke, nicht real, aber gedanklich. Bewahre Dir die gute Erinnerung, die guten Gefühle.
Jetzt ist es anders, jetzt geht es nicht mehr. Müßig, ob es immer eine Illusion war.
Versuche dies zu trennen
Verabschiede ihn für Dich, ganz bewusst, ohne Groll, ziehe einen Schlusstrich.
Es geht einfach nicht mehr - der Mann, der für Dich die Vaterfigur war, existiert nicht mehr.
Ich würde auch nicht mehr hingehen, Selbstschutz. Ich bräuchte diesen Cut.

Und ich bräuchte diese Aufteilung , weil ich mich selbst in eine selbstverletzende Spirale begeben würde. Mit Schuldvorwürfen, schlechten.Gewussen, Selbstzweifeln. Äußerst destruktiv.

Nur so meine Gedanken.

Pass auf Dich auf - und vielleicht magst Du doch mit Deinem Partner reden.
Auch dafür sind Partner da - wenn es Dich so sehr bewegt, würde er es vielleicht wissen wollen? Dir Halt geben, Dich in den Arm nehmen?
Es sollte Dir bitte überhaupt nicht peinlich sein - es war nicht Deine Verantwortung.
Alles Gute.
 
  • #43
Inzwischen habe ich mich beruhigt, ich werde das auf sich beruhen lassen. Wem wäre damit gedient, wenn ich weiter darauf rumreiten würde. Nicht oder schon gar nicht mir.
Der hat genau gewusst was er macht, sonst hätte er die FS ja nicht anrufen können in der Hoffnung das diese Ihren Mund hält und seinen Ruf sauber hält.
Er weiss anscheinend besser, was du machen müsstest. Nämlich mindestens der Krankenhausleitung oder den Krankenschwestern bescheid sagen.
Kleinvieh macht auch Mist, genau dein Fall WENN du es meldest, könnte anderen Opfern und zwar Opfern nicht nur von ihm helfen, wenn mehr die Öffentlichkeit durch tatsächlich stattgefundene Informationsdokumentation sensibilisiert wird. Ich denke, Krankenschwestern oder allgemein Pflegepersonal wäre ihre Arbeit erleichtert, wenn sie vorher wüssten, das ist auch so ein Kandidat, der ...

Das siehst du ja an dir selbst, dass du mit fast 53 Jahren dich von sowas etwas überrollt fühlst (als ob sowas nur jungen Frauen oder Kindern geschieht) und dich NICHT selbstverständlich über ihn empörst z.B. oder gleich die Schwestern informiert hast, du hast nur in der allerhöchsten Not auf die Situation bezogen reagiert, indem du ihn körperlich aktiv abwehren MUSSTEST.

Mein Tip (ich hasse das zweite p): mach einen Brief oder Email ans Krankenhaus.
 
  • #44
Also lass ich demjenigen sowas durchgehen und er hat einen Jagdschein oder erwarte ich ein nettes Gespräch, freundschaftliche Behandlung, normales Benehmen.
Auch wenn derjenige einen Krankenschein hat, lass ich ihm den Jagdschein nicht durchgehen. Einen (angeblich) Dementen lass ich nicht rumgrabschen, oder was auch immer. Ich lass mir von demjenigen ja auch nicht in die Fresse hauen, nur weil er mich mit jemanden verwechselt z.B.
Selbstschutz hat immer Vorrang.

Der Demente wird dann vielleicht nicht angezeigt, da nicht zurechnungsfähig aber das heisst doch nicht, dass man sich für Übergriffigkeiten zur Verfügung stellen muss.

Übrigens, wenn dein Bekannter so verwirrt ist, dass er im Krankenzimmer handgreiflich werden kann-wie hat er es denn eigentlich begründet?- und am nächsten Tag dir vorgeben kann, wie du mit dem Vorfall umzugehen hast-und hier im Forum davon ausgegangen wird, dass er dement ist, hätte ich doch Zweifel an seiner seiner Geschäftsfähigkeit, da nicht mehr im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte.

Daraufhin würd ich ihn mal ansprechen, wenn er auf dement abstellt, ob dann nicht ein Vormund für ihn eine gute Idee wäre...
 
  • #45
Daraufhin würd ich ihn mal ansprechen, wenn er auf dement abstellt, ob dann nicht ein Vormund für ihn eine gute Idee wäre...

Grundsätzlich fände ich es eine gute Idee, so einen Vorschlag zu äußern um den Widerling abzuwehren für Künftiges.
Natürlich nur, wenn er seine Aussetzer eben mit Demenz begründet, das hat er aber nicht.
Wenn die FS ihn fragen könnte, warum dieser Nachmittag so eine unangenehme Wendung nahm, könnte er vielleicht sagen, dass er sie missverstanden habe.
Sie besuche ihn doch immer, und da er ja immer noch ein richtig toller und attraktiver Mann sei, und er habe ja bemerkt, dass sie schon früher immer seine Nähe suche, was ja auch jedem einleuchten müsse, denn reife Männer seien für 26 Jahre jüngere Frauen interessant wegen der Reife und Erfahrenheit, so sei es ihm naheliegend gewesen, dass sie an Sexualität mit ihm interessiert sei.
Er habe ja zunächst vorsichtig die Sachlage verifiziert, indem er im Krankenhauscafé dezente Andeutungen gemacht habe, woraufhin sie gelächelt und ihn eben nicht zurückgewiesen habe und sie habe es sichtlich genossen, dass er bereits kleine Zärtlichkeiten und Form von Handtätscheln begonnen habe und dann habe sie darauf bestanden, ihn in sein Zimmer zu begleiten.
Also wenn das nicht eindeutig sei, dann wisse er auch nicht.
...Könnte er so argumentieren ?
Vielleicht sogar wirklich so denken ?
Ich denke ja, wir lesen doch auch hier oft von Männern, die ernsthaft glauben, dass Frauen auf deutlich ältere Männer stehen.
Und wir lesen hier noch öfter von Frauen, die finden, dass sie unter keinen Umständen aktiv werden dürften und zuweilen richtig verzweifelt sind, wenn der Mann nicht seinerseits sehr aktiv ist.

Ich denke nicht, dass der alte Mann sich später schämte, weil ihm seine beginnende Demenz bewußt wurde und er sein Verhalten auf diese zurückführte, sondern dass er eher dachte, dass Frauen kompliziert seien und nicht wüßten, was sie wollten.

Nochmal: auch ich will nicht von Greisen sexuell berührt werden und jeder Mann muss es einfach lernen zu erkennen, wann so etwas erwünscht ist und wann nicht, aber ebenso finde ich, dass es jede Frau lernen muss, sich bei den ersten Anzeichen eindeutig zu positionieren.
Wenn er also im Krankenhauscafé fragt, wie es denn um ihr Liebesleben bestellt sei, nicht lächeln und kichern, sondern mit ernstem Gesicht sagen, dass das ein Thema sei, dass bei ihnen beiden keinen Raum habe, das bespreche sie ausschließlich mit ihrem Mann und evtl. mit ihren Freundinnen, aber nicht mit einem väterlichen Freund.
Ich bin wirklich ziemlich sicher, dass sich der Nachmittag anders entwickelt hätte.

Ich denke nicht, dass der Typ ein Sexualstraftäter ist, er ist nur ein alter, notgeiler Mann, der sich ernsthaft Hoffnungen auf ein Schäferstündchen gemacht hat.

Ich denke, ich würde die Sache auf sich beruhen lassen und hätte keinen Bock mehr, ihn zu besuchen.

w 51
 
  • #46
Natürlich wird er nicht auf Demenz abstellen. - Das diente nur dazu, wenn einige hier im Forum meinen, er sei doch dement, der Arme, würde als Konsequenz den Entzug der Geschäftsfähigkeit bedeuten. - Aber soweit würde man doch dann wiederum doch nicht gehen wollen...aber als Entschuldigung für die Übergriff darf dann wiederum Demenz herhalten.
Wenn er also im Krankenhauscafé fragt, wie es denn um ihr Liebesleben bestellt sei, nicht lächeln und kichern, sondern mit ernstem Gesicht sagen, dass das ein Thema sei, dass bei ihnen beiden keinen Raum habe,

Hat er das denn? Und hat sie dabei gekichert? Oder ist das ein Szenario vor deinem inneren Auge?

Und noch einmal: Hand tätscheln ist keine Legimitaion für einen apruten Übergriff auf seinem Zimmer.

Denn bei einer normalen Annäherung und anschliessendem Korb erhalten muss er nicht um seinen Ruf fürchten...

"Ich denke nicht, dass der Typ ein Sexualstraftäter ist, er ist nur ein alter, notgeiler Mann, der sich ernsthaft Hoffnungen auf ein Schäferstündchen gemacht hat."-

Ha ich irgendwo geschrieben, dass er ein Psychopath ist? Ob er ein Straftäter ist, weiss ich nicht. Wenn sie sich unter grossem Kraftaufwand aus seinem Übergriff befreien muss, ist die Frage, ob das zu einer Anzeige führen könnte. Das heisst nicht, dass ich dazu rate.

Genau wissen wir auch nicht was er nun gemacht hat, ob er sie in eine Ecke gedrängt hat oder ihr gleich an die Brust gefasst hat..Einvernehmlich war es jedenfalls nicht, denn er hat ihren Widerstand ignoriert.
 
  • #47
@frei
Ich kann ja nicht Deine gesamten Posts hier zitieren, deshalb ganz einfach Danke für Deine normale nicht überspitzte Sichtweise der Situation.

Ich wüsste nicht was ich als Frau so schlimm dran sehen würde mich aus einer Umarmung, die ich nicht will, zu winden. Mir scheint, dass was hier am meisten stört, es ist ein alter Mann, der heiß ist.

TE, für Euch kann es nicht mehr so werden wie früher, aber das ist fast immer so, wenn vertraute Menschen sexuelles Interesse zeigen, und es wird nicht erwidert. Dann kommt es meist zum Riss im Verhältnis.
 
  • #48
Liebe Moona, ich kann dich sehr gut verstehen und nachvollziehen, wie du dich fühlst und das ist nicht schön, was du erlebt hast. Allerdings bin ich mir 100% sicher, dass der alte Herr aufgrund seiner Demenzerkrankung so reagiert hat. Manchmal wissen die Erkrankten gar nicht, wen sie vor sich haben und deshalb war es wahrscheinlich gar nicht auf dich bezogen. Der Mann ist verwirrt und an Demenz erkrankt. Die Zudringlichkeit und die zeitweise Ausfall von Kurzgedächtnis sind charakteristische Symptome der Alzheimer/Demenzerkrankung. Das weiß ich sehr gut, weil mein Papa auch an Alzheimer erkrankt ist. Manchmal erinnert er sich an Personen und manchmal gar nicht. Er weiß zum Beispiel gar nicht mehr, dass er Enkelkinder hat und würde sie gar nicht erkennen und im nächsten Augenblick erinnert er sich doch wieder. Bitte habe deshalb Verständnis. Es gibt ein sehr schönes Buch über dieses Thema, es heißt "Small world". Es wurde auch verfilmt. Ich kenne aber nur das Buch und diese Symptome wurden sehr schön im Buch thematisiert.
 
  • #49
Irgendwie muss schon etwas an seiner Krankheit dran sein. Warum? Ganz einfach - weil eine Frau wie Moona (zumindest, wie wir sie hier kennen lernen durften) sich sonst nicht derartige Gedanken um ihn machen würde.
Auch, wenn Menschen hier eine Frage stellen, heisst das noch lange nicht, dass sie vollkommen hilflos sind. Sondern einfach, dass sie auch andere Perspektiven sehen möchten.
Natürlich gibts Menschen, die noch nicht einmal unfallfrei Eis schlecken können. Dazu gehört Moona aber nicht!
Insofern wird es interessant sein, zu erfahren, wie sich dieser Mann und der Umgang von Moona mit ihm weiter entwickelt.
 
  • #50
Auch wenn derjenige einen Krankenschein hat, lass ich ihm den Jagdschein nicht durchgehen.
Ich beziehe mich mit der Aussage darauf, ob nun Kontaktabbruch stattfinden sollte, weil sie es ihm nicht "durchgehen" lässt, oder ob sie ihn noch mal besucht, also "Schwamm drüber", es nicht mehr erwähnt und aber in Zukunft nicht mehr allein mit ihm sein wird, weil man jederzeit wieder mit sowas rechnen muss.
Ich meinte nicht, dass er einen Jagdschein bekommt und ich bei zukünftigen Übergriffen auch denke, "ach, das ist nur die Krankheit". Es würde keinen zukünftigen Übergriff geben, beim Jagdschein ging es mir nur darum, ob ich den geschehenen Vorfall als Anlass nehme zum Kontaktabbruch oder nicht.
 
  • #51
Anzügliches Verhalten und Reden von pflegebedürftigen männlichen und weiblichen Greisen ggü. männlichen und weiblichen Pflegepersonal und anderen Menschen ist "normal".

Es gehört zu den Symptomen des Zustands vieler dieser Menschen. Es ist wirklich lächerlich wenn einige Damen (nicht die FS) dieses Verhalten auf die gleiche Stufe stellen wie die Übergriffe die die Metoo Debatte ausgelöst haben. Solche Einschätzungen zeigen mangelnde Kenntnis, Ignoranz und Streitsucht.

Der Bekannte der FS scheint sich gerade im Übergang von seinem lichten Leben in die abschliessende schattige Phase zu befinden. Ob die FS weitere Aussetzer ertragen kann oder will muss sie selbst entscheiden. Egal was ihr Bekannter verspricht, ob er es tatsächlich einhalten KANN wird sich zeigen.
 
  • #52
Es ist wirklich lächerlich wenn einige Damen (nicht die FS) dieses Verhalten auf die gleiche Stufe stellen wie die Übergriffe die die Metoo Debatte ausgelöst haben.
Nunja, die Geister scheiden sich da. Einige "Damen" meinen ja nun, dass sei die üblicher Altherrenübegriffigkeit und Frau würde durch das Aussenden unklarer Signale mit dazu beitragen.
Ob das Verhalten nun der Demenz geschuldet ist, wissen wir hier aber nicht. Sein Verhalten wirkte wiederum zu planvoll.
 
  • #53
Einige "Damen" meinen ja nun, dass sei die üblicher Altherrenübegriffigkeit und Frau würde durch das Aussenden unklarer Signale mit dazu beitragen.
Ich denke nicht an Altherrenübergriffigkeit, ob sie falsch aussendet oder er falsch empfängt spielt doch bei der Frage nach der Schuld keine Rolle. Der Alte war heiß auf sie und hat gedacht sie erwiedert dies.

Von an die Brüste oder sonstwo hinfassen ist von Seiten der TE überhaupt keine Rede gewesen. Nur von einer Umarmung und dem Zeigen eines Sexuellen Interesses, sie hat sich rausgewunden. Sie ist meiner Meinung nach unangenehm berührt vom Interesse des vormals platonischen viel älteren Freundes, das ist normal.

Hätte der alte Herr der TE an die Brüste und zwischen die Beine gefasst, hätte sie wohl kaum einen Thread aufgemacht und gefragt ob es nicht einfach wieder wie früher werden kann.
 
  • #54
Ich denke nicht an Altherrenübergriffigkeit, ob sie falsch aussendet oder er falsch empfängt spielt doch bei der Frage nach der Schuld keine Rolle. Der Alte war heiß auf sie und hat gedacht sie erwiedert dies.

Tja, das sind nun drei mögliche Sichtweisen auf diesen Fall:

- der Kerl war heiss auf sie und dachte das wird erwidert und hat sie einfach mal umarmt und ist dabei zu forsch und plump vorgegangen

- er ist massiver vorgegegangen und sie musste richtig körperlichen Einsatz bringen, Abwehrsignale ihrerseites wurden nicht beachtet und er ist drüber weggegangen, sie musste sich massiver befreien - dabei wären wir meiner Meinung nach im Bereich des MeTo

- Mann wird dement und hat aber auch lichte Phasen, so macht er - was auch immer- im Bereich seines Zimmers, wo es niemand sieht.-
Ausbruch der Demenz in seinem übergriffigen Verhalten.
Ruft am nächsten Tag an und diktiert Bedingungen an sie.-
Lichter Moment. Also Tendenz mangelnde Zurechnsfähigkeit.

Alle drei Hergänge sind möglich, keiner von uns war dabei. Und die Bewertung einer Situation dürfte auch subjektiv sein.
 
  • #55
Hallo Moona, wie es so schön heisst, wenn etwas zu Ende geht, zeigen sich der wahre Charakter und die wahren Absichten. Und es ist immer traurig, wenn etwas einst so Wertvolles wie eine platonische Verbindung unschön zu Ende geht. Kommt leider im Fall Mann/Frau häufiger vor, falls diese erträumt war. Du hast ja selbst geschrieben, dass es so rein 100%tig platonisch doch nicht war: du hattest in ihm die Vaterfigur gesehen, die du nie hattest, sprich, du hast auch anderweitig als nur freundschaftlich von dieser Verbindung gezehrt. Gut möglich, dass du für ihn wiederum eine Projektionsfläche für seine Phantasien mit deutlich jüngeren Frauen warst - 26 Jahre ist ja mal ein Altersunterschied.

Überlege dir nochmal, ob du diesen ekligen Vorfall der Krankenhausleitung meldest. Die haben bestimmt ihre Vorgaben für den richtigen Umgang mit so etwas, und können zusammen mit seiner Krankenakte, die sowieso der Schweigepflicht unterliegt, sicher die beste Entscheidung treffen. Sei aber darauf gefasst, dass du routinemäßig gefragt wirst, ob du ihn wieder besuchen kommst. Und weil deine Antwort "Nein" lauten wird und dein Besuch sowieso freiwillig war und du nicht zu den Angehörigen/Betreuern/Pflegepersonal zählst, wird hier vermutlich praktisch entschieden und es wird wenig Konsequenzen geben. Von dem Vorfall auf dem Zimmer abgesehen, die anzüglichen Bemerkungen im Cafe, ein Klassiker - ich wüsste nicht, dass das ein Nachspiel haben könnte. Ich wünschte es, dann würden sich nicht so viele Lustmolche das Recht rausnehmen, schon bei Tisch verbal in intime Sphären vorzudringen, so dass einem das Stück Kuchen im Halse stecken bleibt. Hier wäre tatsächlich deine Reaktionsfähigkeit gefragt - zurück auf's Zimmer ginge es dann mithilfe einer neutralen, darüber Bescheid wissenden Pflegekraft (wenn dort ein männlicher Pfleger anwesend wäre, der das hätte übernehmen können - Bingo!)

Vielleicht entscheidest du dich auch, totalen Abstand zu halten, mit der vergangenen Illusion wohl oder über Frieden schliesst, und dir in Phantasien ausmalst, wie du anders reagiert hättest, falls das hilft. Es ist nicht mehr wie früher, und das ist auch gut so.
 
  • #56
Männer Männer... Auch mit 80 ändern sie sich nicht :)
Ich will aber was sagen. Hab selber mehrmals solche Erfahrungen gemacht. Ein Mann, den ich sehr respektiere, weil ich mir sicher bin, dass er ein guter und korrekter Mensch ist, geht mir plötzlich 'ohne Einladung' auf die Nerven... Und ich frage mich dann: War das meine Schuld, dass ich auf ihn sexuell so gewirkt habe oder ist er ein Vollidiot? Evtl. weder noch... Die Menschen sind eben nicht nur 'schwarz' und 'weiss'. Es sind Menschen mit all ihren Schwächen. Nicht gleich ins Mülleimer werfen! Stattdessen kann man von solchen Menschen entsprechen ihrem Verhalten distanzieren... Wie früher kann es nicht werden. Wie war der Spruch? Die schnelle Verzeihung ist Futter für die nächsten Verbrechen? :)
 
Top