• #31
natürlich würde ich mir die Sache sehr viel einfacher machen, wenn ich die Tür zuschlagen würde. Nur würde mich das wirklich weiterbringen?
Sorry, ich kann aus deinen Beiträgen nicht lesen, dass du wächst und dich weiter entwickelst, nein du trittst mit deiner Geisteshaltung auf der Stelle und stagnierst, ohne es selbst zu merken, das ist das verblüffende! Du hast ein großes Problem, du kannst dich nicht für dich entscheiden!
Und du siehst es auch richtig, dass wir beide in einer Krise stecken. Ironischerweise hilft mir die jetzige Situation mich aus meiner herauszuarbeiten. Denn sie zeigt mir, was bei mir noch nicht stabil ist.
Völlig falscher Ansatzpunkt, deine Situation zieht dich weiter runter und raubt dir weiterhin kostbare Lebensenergie und Lebenszeit, du spürst das, stehst dir selber im Weg und kannst dir selber nicht helfen und du lässt dir auch nicht helfen!
IM hat in sofern recht, dass es mir noch an Selbstvertrauen fehlt
jetzt mit allem im täglichen Leben allein zurecht zu kommen, aber dieses wächst mit jedem gemeisterten Problem ein Stück.
Mit dieser Geisteshaltung und Einstellung kommst du nicht weiter, du fährst mit angezogener Handbremse in der Gegend rum!
Der Rückschluß aus diesem Grund müßte es notwendig sein jegliche Empathie über Bord zu schmeissen und sich ausschließlich auf sich selbst zu fixieren ist jedoch grundfalsch.
Klares Nein! So wirst du niemals mehr Selbstbewusstsein, mehr Selbstwert, und überhaupt mehr "S" Werte bekommen, ich weiß sehr gut, wovon ich spreche!
Zu so einem Menschen möchte ich mich nicht entwickeln.
Völlig falscher Ansatz! Der wichtigste Mensch in deinem Leben bist du, sonst niemand, solange du diese Erkenntnis nicht hast, wirst du keinen einzigen Millimeter in der Persönlichkeitsentwicklung virankommen! Die meisten Menschen sind aufgrund fremden Konditionierungen nicht eigenständig fähig, nicht trainiert, sich selber gut zu sein und sich gut tun! Es geht um ein weiter wichtiger Baustein, der auch mit "S" beginnt der heißt "Selbstfürsorge"!
Selbstfürsorge ist nicht egoistisch, sie ist für unser körperliches und seelisches Wohlergehen verantwortlich, wer das vernachlässigt kann für andere Menschen nicht da sein und kann keine positive Energie ausstrahlen!
Schwach ist in meinen Augen eher derjenige, der allen Problemen aus dem Weg gehen will, um sich bloß nicht damit auseinandersetzen zu müssen. Das könnte ja anstrengend werden.
Unsinn, mit deiner Einstellung ziehst du ausschließlich Probleme an und genau das ist anstrengend und frustrierend!
 
  • #32
@INSPIRATIONMASTER
Du scheinst nicht wirklich zu lesen was ich schreibe oder du bist einfach nicht in der Lage es nachzuvollziehen.


Ich stehe fest im Leben, bin beruflich ausgesprochen erfolgreich und habe ein stabiles soziales Umfeld. Mein Selbstwertgefühl ist also ziemlich gut.


Nur habe ich 2019 meinen geliebten Mann in den Tod begleiten müssen. In nur 4,5 Monaten von der Diagnose bin zum Tod. Das mich dies aus der Bahn geschmissen hat kannst ja vielleicht sogar du nachvollziehen. Es hat mich psychisch und physisch an meine Grenzen gebracht.


Da wir Arbeitsteilung gelebt haben stehe ich seit dem fast täglich vor Anforderungen, die für mich total neu sind. Ich habe ein riesiges Haus, das ich behalten möchte, wo ständig was zu regeln ist, ich habe 2 Autos und ein Wohnmobil verkauft, ein neues Auto gekauft, hab mich in das Heimnetzwerk eingearbeitet, das Mein Mann aufgebaut hat, diverse Finanzangelegenheiten geregelt, für die mein Mann zuständig war,... Und das sind nur die Highlights.


Wieso Du bezweifelst, dass mir das Selbstvertrauen gibt ist mir ein Rätsel!


Zum Thema Selbstfürsorge: Ich ernähre mich bewußt gesund, habe mit Meditation und Tai Chi angefangen, Golf gelernt und mache fast täglich Sport. Ich habe im letzten Jahr neue Freunde gewonnen, war 4 Wochen mit einer Freundin im Urlaub und habe eine ehrenamtliche Tätigkeit aufgenommen, die mir viel Freunde macht.


Nur habe ich im letzten Jahr auch einen Mann getroffen, bei dem nicht nur die körperliche Anziehung extrem hoch war, sondern der auch in anderen Bereichen kompatibel mit mir war.


Mein Fehler war nicht zu erkennen, dass es viel zu früh für mich war an eine neue Partnerschaft zu denken. Ich war noch nicht wirklich von meinem Mann gelöst und habe vermutlich ihm das Gefühl gegeben eine Lücke füllen zu sollen. Nur sucht man sich halt nicht aus, wann man den richtigen Menschen trifft.


Ich sehe meine Aufgabe zur Zeit darin mich innerlich weiter von meinem Mann zu lösen, ohne ihn dabei aus meinem Herzen zu schmeissen (dort wird er immer bleiben), um wirklich frei für einen neuen Menschen zu sein und ihn so annehmen zu können wie er ist.


Wenn mir das gelungen ist und es ihm gelungen ist aus seiner Krise rauszufinden möchte ich gerne schauen, was noch übrig ist von unseren Gefühlen für einander, ob er noch der richtige Mensch für mich ist.


Das bedeutet nicht, dass ich auf ihn warte! Es bedeutet aber auch nicht, dass er mir egal ist.


Für Dich scheint es nur schwarz/weiß zu geben, das Leben ist aber bunt! Ich kann beides; Selbstfürsorge betreiben UND mich um andere sorgen/kümmern.


Wobei ich ihn wie gesagt jetzt erstmal in Ruhe lasse. Er muß seinen Weg allein finden, so wie ich auch.
 
  • #33
Ich war noch nicht wirklich von meinem Mann gelöst und habe vermutlich ihm das Gefühl gegeben eine Lücke füllen zu sollen.
Vielleicht hast Du es auch unbewusst erwartet. So wie jemand, der aus einer langen Beziehung kommt und durch sie konditioniert ist, wie "das andere Geschlecht" ist. Und dann auf einmal auffällt, dass die neue Person ganz anders ist, was Vorteile und Nachteile haben kann im Vergleich mit dem ehemaligen Partner.

Es hat mich psychisch und physisch an meine Grenzen gebracht.
Ich habe auch erlebt, dass man sich in solchen Extremsituationen verliebt. Das hat mich zu der Ansicht gebracht, dass Verliebtsein manchmal nur eine Inspiration ist, sein Leben zu ändern oder sich mit sich selbst zu beschäftigen, weil ein innerer Mangel, Konflikt, ein Bedürfnis im Außen ausagiert wird.
Oder man sucht vielleicht eine Insel der positiven Gefühle, was Neues, das nichts zu tun hat mit dem anstrengenden "Restleben", eine Ablenkung. Vielleicht sucht man auch Halt, irgendeinen Anreiz, den inneren Stress gut zubewältigen, statt darin unterzugehen. So ähnlich, wie auf Ferien und Urlaub hinzuarbeiten, arbeitet man mit Kraft auf die schönen Stunden hin.

Wie dem auch sei, die Erkenntnis, dass man es IN sich finden muss und ein anderer das nicht bewirken kann, ist es, die den Fortschritt "mit sich selbst" ausmacht. Von daher weiß ich auch nicht, warum der Inspimaster das nicht so sieht.

Es bedeutet aber auch nicht, dass er mir egal ist.
Ich finde, das ist ein echt schwerer Schritt. Manche können ja von Hause aus "go with the flow" und reiben sich nicht lange an dem Gedanken auf, jetzt und hier gleich was entscheiden zu müssen. Ich habe etwas länger dazu gebraucht, irgendwas auch mal offen lassen zu können oder zu sehen "jetzt ist nicht die Zeit dazu, vielleicht kommt das noch, vielleicht nie, es ist offen, wohin der Weg führt". Dazu muss man auch die Sicherheit haben, WANN eigenes Handeln was bringt und wann nicht, und wann man sich sagen kann, wenn jetzt nichts vom anderen kommt, kann es sowieso nichts Gutes werden.
 
  • #34
Für Dich scheint es nur schwarz/weiß zu geben, das Leben ist aber bunt! Ich kann beides; Selbstfürsorge betreiben UND mich um andere sorgen/kümmern.
Total falsche Einschätzung meiner Person, ich sehe alles sehr bunt, sehr weit, kann sehr schnell erkennen, wo es hängt und bei dir hängt es Tief im emotionalen Bereich, was dich persönlich betrifft, du schreibst mir ausschließlich Dinge im Außen, in der Fremdfunktionaltät, darum geht es bei diesem Thema jedoch nicht!! Mach dir mal Gedanken darüber, warum du überhaupt mit deinem Problem-Thema hierher kommst?? Wie kam es zu deinen Problemem ohne irgendwelche Vorwände zu nennen!!
 
  • #35
Wenn dir soviel an ihm liegt, wieso verhältst du dich so egozentrisch und produzierst nur Stress ?

du trennst dich, damit er dir nachläuft und du deine anscheinend so dringend benötigte Bestätigung erhältst - auf Kosten seiner Lebenszufriedenheit. Die aktuell eh nicht wirklich gegeben zu sein scheint.
Er drückt seine Liebe anders aus, als du es gewohnt zu sein scheinst bzw. erwartest. Akzeptiere ihn so, wie er ist, oder verabschiede dich von ihm endgültig. Aber unterlass diese Manipulationen. Das ist eine schwache Leistung deinerseits.
 
  • #36
@INSPIRATIONMASTER
  1. 1. Warum ich soviel im außen beschreibe: Um klar zu machen, dass ich mit meinem Leben gut alleine klar komme. Ich unternehme viel und leide nicht an Einsamkeit. Es gibt vieles, was mir Freude macht und Menschen mit denen ich mich gern umgebe und mit denen ich gute Gespräche führen kann.
  2. 2. Warum ich mit dem Problem hier her gekommen bin: Ich werde das Gefühl nicht los einige gravierende Fehler gemacht zu haben. @Anna1309 trifft es vermutlich ganz gut. Wobei ich ganz sicher nicht bewußt versucht habe ihn zu manipulieren. Ich war aber nicht für ihn da, als er seinen Job verlor. Davon wußte ich zwar nichts, aber, dass er mir das nicht sagen wollte sagt auch einiges aus.
Ich denke, es fehlt einfach die Vertrauensbasis, auf beiden Seiten.
Ich habe keine Ahnung, ob sich diese im Nachhinein herstellen läßt, würde es aber gern versuchen.

Ich habe auch darüber nachgedacht, warum ich ihn eigentlich zurück will. Mir fällt da nur dieser grandiose Sex ein, der mir total fehlt. Alles andere ist reine Projektion, da wir es noch nicht gelebt haben. Trotzdem hab ich das Gefühl wir wären ein tolles Team, wenn wir es hinkriegen würden.

Vielleicht sollte ich ihm eine reine Sexbeziehung vorschlagen, fürchte aber, dass er dann total beleidigt wäre. Er hat mehrfach betont, dass er nur mit Frauen ins Bett geht, die er auch liebt.
Außerdem hat er dafür im Moment garantiert nicht den Kopf.

Es bleibt also dabei: Ich laß ihn in Ruhe und gucke, was die Zukunft bringt...go with the flow
 
  • #37
Ganz einfach: Mit einem angeblichen, selbsternannten "Pragmatiker", der von sich behauptet, ein Pragmatiker zu sein, der will gezielt seine Emotion außen vor lassen. Jeder noch so gesunde Pragmatiker weiß, dass Emotionen zu einer Beziehung gehören und er verkneift sich, so zu denken und zu sprechen, wenn es um eine potentielle Liebesbeziehung geht.

Er hat dir die Antwort gegeben: Er steht nicht auf dich, er hat nicht mal über die Alternative nachgedacht. Mit "Pragmatiker" und "Emotionen" hat das gar nichts zu tun.
Ja, solche listigen Menschen erkundigen sich auch mal ausführlich über dich, weil ihnen jetzt das Minimum an Nähe fehlt, das sie gerade noch zulassen können. Aber das reicht eben nicht.
Sieh das bitte nicht als Interesse seinerseits. Er mag lediglich dieses Machtspiel, dass er dich in der Hand hat.

Scheußlich! Schütze deine Liebe und Emotionen vor sowas! Nehme niemals einen Mann zurück, der sich wochenlang nicht mehr bei dir meldet! Und niemals einen, der mit Emotionen ein Problem hat! Ist das das, was du deinen zukünftigen Kindern zumuten willst? Einen emotional abwesenden Mann?

Völlig egal, was für Probleme er hat (ich behaupte, das alles ist haushoch gelogen). Wenn ich ehrlich sein soll: ich habe das Gefühl, der hat sich von Anfang an gegen dich entschieden und war nie auf eine feste Bindung aus.
 
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