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  • #31
Denke ich auch. So unverschämt kann doch keine Frau sein.
Doch, denn das Thema bahnte sich vor 2 Jahren schon an, ihre damals formulierten Erwartungen wurden schon zitiert, und da hielt sie letztendlich nur die Füße still, weil sie hoffte, dass es sich ändern würde, vielleicht aufgrund des Kindes? Nun geht die Rechnung nicht auf, er ist immer noch genügsam, arbeitet so viel wie er muss für den für ihn ausreichenden Lebensstandard, und kann als Papa da sein.
Nur sie bekommt nicht den Luxuslebensstandard, den sie meint, dass er ihr zusteht.
 
  • #32
Was ist mir dir?
Würdest du gerne Vollzeit arbeiten?
Wie lange dauert die Elternzeit noch?
Besteht die Möglichkeit sie vorzeitig zu beenden?
Dann könntest du das dir fehlende Geld für die Familie verdienen.


Also hat sich das ewige Studieren für ihn doch schon gelohnt, wenn er wegen seiner Examina die jetzige Position durchboxen konnte. Außerdem hatte er wahrscheinlich viel Freude am Lernen und Studieren. Das ist ebenfalls ein großes Plus für sein Lebensverständnis.

Du schreibst, das Geld reicht für die zwei Kinder. Nur du musstest deine Erwartungen in Bezug auf euren Lebensstandard herunterschrauben.

Wie schon gesagt. Schau mal, ob nicht du durch deinen Verdienst euren Lebensstandard erhöhen kannst. Und selbst wenn nicht, zwingen wirst du deinen Mann nicht können. Allenfalls ihm das Leben durch unzufriedenes Genörgel schwer machen.

Ich halte es für falsch, jemanden - ohne Not - zwingen zu wollen, mehr zu arbeiten, als es seinen Vorstellungen entspricht. Weißt du, wie viel Lebenszeit deinem Mann noch bleibt?
Ich würde als Vollzeitkraft knapp 2000 Euro verdienen. Es besteht auch die Möglichkeit wieder in den Beruf einzusteigen. Mein Mann verdient mehr netto als ich in Vollzeit brutto verdienen würde.

Was mich an der Teilzeitarbeit stört ist: Ehe bedeutet für mich, dass jeder sein bestes gibt. Bei einer Arbeit in Teilzeit kann man wohl nicht davon ausgehen, dass der Ehegatte sein Bestes gibt.
 
  • #34
Nein nein 😭
Also wenn das stimmt, hat der Mann natürlich sicher auch ähnlich die Frau ausgewählt, die so auf Geld achtet. Da ist er dann selbst mit Schuld.
Ich werde nie verstehen, wie Frauen von ihren Männern Geldsegen erwarten. So unselbständig; studiere doch dann selbst was, was viel einbringt. Er verdient doch eh schon gut und kümmert sich auch um die Kinder, was will man mehr?
Wenn mein Mann überlegt, was anderes mit weniger Gehalt zu arbeiten, oder weniger zu arbeiten, unterstütze ich ihn. Will ich mehr Geld, arbeite ich halt selber mehr.
 
  • #35
Dich würde ich zum Teufel jagen. Du hast selbst einen Beruf gewählt, bei dem klar ist, dass du dir deine großformatigen Wünsche nicht in absehbarer Zeit erfüllen kannst und jetzt triezt du deinen Partner, dem diese Sachen nicht wichtig sind? Selten sowas Unverschämtes gelesen. Beweg doch deinen Hintern für deine Wünsche selbst, Frauen wie du basteln genau an dem Bild, dass in den "tollen" Mario Barth-Witzen ausgeschlachtet wird.
Danke für den Link. FS, geh arbeiten, wenn Du einen höheren Lebensstandard möchtest.
Ich würde als Vollzeitkraft knapp 2000 Euro verdienen. Es besteht auch die Möglichkeit wieder in den Beruf einzusteigen. Mein Mann verdient mehr netto als ich in Vollzeit brutto verdienen würde.
Falsche Männerwahl. Wenn Du selbst Dich nicht auf Augenhöhe bringst, kannst Du nicht erwarten, dass er aus dem mindestens Doppelten derzeit noch mehr macht.
Was mich an der Teilzeitarbeit stört ist: Ehe bedeutet für mich, dass jeder sein bestes gibt. Bei einer Arbeit in Teilzeit kann man wohl nicht davon ausgehen, dass der Ehegatte sein Bestes gibt.
Stimmt. Wenn Dein Bestes Teilzeit mit wenig Geld ist und Du Ausgleich und höheren Lebensstandard von ihm erwartest, dann hat er sich eine nicht passende Frau gewählt.

Sein “Bestes“ ist offensichtlich nur sein Geld.
 
  • #36
Ja, das ist egoistisch. Wieso masst du dir an, alleine über die Arbeitsteilung in eurer Familie bestimmen zu können? Er arbeitet schon mehr als 50% auswärts und kümmert sich offenbar auch um die Kinder. Wenn du mehr Geld willst: leiste deinen Teil dazu und sorge dafür, dass du auch zum Familieneinkommen beiträgst.
 
  • #37
ich bin mittlerweile mit meinen Nerven am Ende
Wenn du in eurer luxuriösen Situation schon mit den Nerven am Ende bist -

was bist du dann, wenn einer von euch oder eines der Kinder unheilbar erkrankt, oder du im Kriegsgebiet in der Ukraine leben würdest und alles verlierst?

Du bist dermaßen undankbar, dass es schon eklig wird.
Wir haben so viele Probleme auf der Welt - so viele Menschen die hungern, die nicht wissen, wie sie im Winter ihre Rechnungen bezahlen sollen - und du beklagst dich, dass dein Mann bei einer Dreitagewoche mit viel Freizeit für die Kinder und dich NUR 6000€ brutto heimbringt…🤦‍♀️

Ganz ehrlich: Schäm dich.
 
  • #38
Wahnsinn, so eine Forderung kann man sich m.E. nicht erlauben, wenn man selber einen eher schlecht bezahlten Beruf erlernt hat. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Ich, 2 Kinder, wüsste einen solchen Mann (von dem ich und die Kinder viel haben) sehr zu wertschätzen. Sein Einkommen ist spitze für die geleistete Arbeitskraft, vollkommen ausreichend an Beteiligung im Verhältnis Verdienst/ Freizeit. Du müsstest an deinem Auskommen schrauben.
 
  • #39
Bei einer Arbeit in Teilzeit kann man wohl nicht davon ausgehen, dass der Ehegatte sein Bestes gibt
Gilt das dann auch für Dich, oder nur für ihn bzw. sein Bestes, gleich maximales Einkommen. So gierig und so berechnend liest man selten.
Durchschnittseinkommen Erzieherin Vollzeit ca.3200€,brutto, das kann man erwarten, dass der, der die hohen Ansprüche hat, auch dafür arbeitet. Dein Bestes gibst Du in keiner Hinsicht, Liebe, Respekt, und Beteiligung am Familieneinkommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #40
Wie würdest du es finden wenn er von dir verlangen würde zu arbeiten. Er verdient doch richtig gut. Es gibt viele die trotz Vollzeit weniger verdienen. Man liest es doch öfters, dass sich vor allem die Frauen beschweren, dass er zu wenig Zeit für die Kinder hat. Jetzt ist es mal einer der gut verdient und sich um die Kinder kümmert. Trotzdem ist es nicht richtig.
 
  • #41
Ich würde Dir ja mal glatt gönnen, dass er Vollzeit weg ist, bitte nie nach Hause kommt, bevor die Kinder schlafen und am Wochenende am besten auch noch.
Du arbeitest natürlich Vollzeit, kümmerst Dich um die Kinder, machst den Haushalt, regelst alles mit Papieren, schleppst Einkäufe inklusive Kästen und am Wochenende kurvst Du die Kinder zu ihrem Sport.
Denn man kann verlangen, dass Du Dein Bestes gibst!

Ich selbst bin keine Karrierefrau aber bei Deiner Sicht frag ich mich: Warum hast Du nicht Dein bestes gegeben und einen Job, wo man mehr verdient?
Abi, Studium, Weiterbildung?
Kategorischen Imperativ, gelesen, verstanden und gelebt...
 
  • #42
Was mich an der Teilzeitarbeit stört ist: Ehe bedeutet für mich, dass jeder sein bestes gibt. Bei einer Arbeit in Teilzeit kann man wohl nicht davon ausgehen, dass der Ehegatte sein Bestes gibt.
Dein Mann verdient gutes Geld in Teilzeit, er ist öfter zuhause und könnte viel care Arbeit übernehmen (Kinder zur Schule oder Kindergarten bringen und abholen, essen kochen, einkaufen, aufräumen etc.) und du gehst Vollzeit arbeiten und trägst deinen Anteil dazu bei.

Wenn du nicht wieder Vollzeit einsteigen möchtest und ihr das Geld nicht benötigt, dann kannst du doch ebenfalls Teilzeit arbeiten?
Jeder ist seines Glückes Schmied und Geld ist auch nicht alles im Leben, klar jetzt kommen schwierigen Zeiten auf uns zu, da sollte man Rücklagen schaffen, Chancen nutzen.

Ich finde du solltest deinen Mann so annehmen wie er ist, du kannst doch nicht über seine beruflichen Angelegenheiten bestimmen, er möchte die Stelle nicht, er ist so zufrieden und er verdient ja auch nicht schlecht.

Es war erst toll für dich, dass er so oft zuhause ist und dir helfen konnte und nun wo du wieder los musst, da soll er auch..

W 28
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #43
Ach, so dramatisch würde ich das nicht sehen.
Der Mann hat schon immer auf sein Wohlbefinden geachtet und macht dies auch weiterhin. Da lässt er sich nicht von der FS abhalten.
Vor 4 Jahren gab es schon einmal diesbezüglich einen Thread, damals noch kinderlos. Er war sich noch nicht sicher, ob er mit 42 Jahren Kinder wollte. Zumindest dieses Thema hat sich zwischenzeitlich geklärt.
Damals befand er sich im Drittstudium (nach Jura und Pharmazie war dann Humanmedizin mit sämtlichen dazugehörigen Staatsexamina dran). Da kann man natürlich auch geteilter Meinung sein, ob drei Studiengänge -letztendlich zu Lasten der Allgemeinheit- die alleinige Möglichkeit sind, um seinen Wissensdurst zu stillen.

Die FS hat ihn geheiratet als er sich im Zweitstudium befand und bereits vom Drittstudium fabulierte. Da wäre ich spätestens raus gewesen. Ob das Ganze dann als Wissensdurst, Optimierung der Work-Life-Balance oder Faulheit tituliert wurde - da schieden sich wieder einmal die Forumsgeister. Das Ganze endete dann -zumindest meiner Meinung nach -in einem ziemlich unschönen Erzieherinnenbashing.
Damals wollte er kein Auto, keine schöne Wohnung und keine Urlaube...also so gar nichts wonach die FS strebt/e.
Ob Minimalist, geizig oder beides, auch darüber herrschte hier Uneinigkeit.
Klar war lediglich, dass zwei geheiratet hatten, die in ihren Lebensentwürfen nicht übereinstimmten.

Beim Partner gilt wie bei der Bestandsimmobilie "gekauft wie gesehen." In dem Fall hatte sich die FS verzockt.
Somit geht nur take it or leave it.
Zum leave it würde ich mit 2 Kindern im Gepäck dann eher nicht raten. Es wird nicht direkt der Nächste an der Tür klingeln, der ihr den gewünschten Lebensstandard mit 2 mitgebrachten Kindern liefert. Zudem hat sich der Kinderwunsch erfüllt und ein guter Vater ist er auch. @Mon Chi Chi schrieb damals "wer will schon einen Dummbatzen als Vater seiner Kinder". Eben. Somit wurde zumindest dieses Ziel erreicht.
Also take it, liebe FS. K...Dich alle paar Jahre im Forum aus, die Forengemeinde wird Dich dahingehend erden, dass er der Jackpot sei.

Er wird immer der Geizhals, Minimalist und Work-Life-Balance - Optimierer (je nach Sicht) bleiben, aber so hast Du ihn gekauft. Und ob es für 3.500 EUR netto/Monat mit Ende 40 drei abgeschlossene Studiengänge gebraucht hätte, da kann man tatsächlich geteilter Meinung sein.

Der Mann wird seinen Prinzipien immer treu bleiben, deshalb müssen wir ihn auch nicht bemitleiden. Er wird schon etwas von der FS haben, weil sonst - da bin ich mir sehr sicher - hätte er sich getrennt. Der zieht seinen Stiefel durch. Deshalb war klar, dass er die Bereichsleitung ablehnen würde.

Und an alle, die der FS vorwerfen, sie würde so emotionslos schreiben. Meine übliche Antwort: Nicht jeder FS ist ein zweiter Garcia Márquez.

W, 57 (die diesen Mann auch nicht als Jackpot ansehen würde)
 
  • #44
Naja, das kommt immer auf die Sicht der Dinge an. Ich, die als alleinerziehende Erfolgsfrau mit 2 Kindern, ihr Tagespensum durchaus ausgefüllt wissend, sieht das sicher etwas anders.

Am Ende weiß man bei einem Mann mit 3 Studiengängen und einer gewissen dauerhaften Life Balance, dass er sich am Ende nicht in die 70 Stundenwoche in gehobener Postion stürzen wird.
 
  • #45
Am Ende weiß man bei einem Mann mit 3 Studiengängen und einer gewissen dauerhaften Life Balance, dass er sich am Ende nicht in die 70 Stundenwoche in gehobener Postion stürzen wird.
Definitiv. Das war klar wie Klosbrühe. Deshalb verzockt.
Ich will ihm auch um Himmels Willen nicht vorwerfen, dass er die Bereichsleitung abgelehnt hat. Dafür hätte ich bei jedem Verständnis.

Aber das einstimmige Credo der Forist:innen " du, du kleine Erzieherin mit wenig Gehalt bist eh nur ne Golddiggerin, die den armen Mann ausnehmen will" ist m.E.s nicht stimmig. Da haben sich schon 2 in ihrer Symbiose gefunden. Und er schaut sehr genau, dass sein ihm vorschwebender Lebensstil fortgeführt wird. Dies ist im alten thread noch deutlicher erkennbar. Er kommt m.E.s nicht zu kurz. Deshalb ist Mitleid mit ihm nicht angebracht - meiner Meinung nach.
W,57
 
  • #46
Geh du doch arbeiten. Ihr könnt euch ja die Kinderbetreuung aufteilen.
 
  • #47
Ganz einfach: Ihr passt nicht zusammen und habt unterschiedliche Prioritäten im Leben.
Für seine Studienbiografie hast du kein Verständnis und auch nicht für das, was er daraus macht.
Ganz einfach: Lass den Quatsch mit dem Familienmodell, das dir nicht gefällt. Such dir einen unstudierten Mann, der Vollzeit arbeitet und 180.000 Euro/ Jahr nach Hause bringt. Doch ja, auch das gibt es. Wenn du gut genug suchst, wirst du ihn finden.
 
  • #48
Was mich mal interessieren würde, TE wenn Du jetzt noch in Elternzeit bist wie sieht die Betreuung der Kinder denn aus, wenn Du anschließend wieder arbeiten gehst? Was habt Ihr diesbezüglich abgesprochen und vereinbart? Wie habt Ihr überhaupt Eure finanzielle Situation thematisiert? Es wird doch gemeinsame Pläne gegeben haben.

Wie hat er sich zu Dir positioniert wegen Deines Berufs? Steht er da zu Dir und nimmt das in Kauf weil es vielleicht Dein Traumberuf ist oder ist es ihm peinlich, dass Du kaum zum Familieneinkommen beitragen kannst?

Aber alles in allem würde ich mir eher über andere Dinge Gedanken machen als über VZ oder TZ heutzutage, das ist sowas von unwichtig und unbedeutend geworden. Die Zeit, die Dein Mann mit den Kindern verbringen kann ist um sovieles wertvoller als die anschließende in den Kinderverwahranstalten mit völlig überlastetem Personal und anschließend erst die Katastrophen-Schulen.
 
  • #49
Such dir einen unstudierten Mann, der Vollzeit arbeitet und 180.000 Euro/ Jahr nach Hause bringt. Doch ja, auch das gibt es. Wenn du gut genug suchst, wirst du ihn finden.
Diesen Mann gibt es , hatte ich auch schon .
Nur kümmert der sich nicht um die Kids, nicht um Haushalt, Garten , wenn Du mal krank bist , hilft er Dir nicht! Denn er muss arbeiten , seine Karriere ist ihm wichtiger . Da darfst Du schön dauergesund sein . Sollte was mit Haus, Auto oder sonst mit dem Kiddies sein, bist du alleine zuständig .
Ich verstehe aber deinen Wunsch, dass er Vollzeit arbeitet und viel Geld verdient. Ich kann es nachvollziehen , das sehe ich ähnlich wie Du.
Aber alles hat eben Vor- und Nachteile .
 
  • #50
Nun ja, der Mann hat für sich wert darauf gelegt, entsprechend zu studieren. Wobei man sich fragen kann, ob das per se dafür notwendig war, sein jetziges Gehalt zu erreichen.
Erinnere ich mich richtig, dass er schon damals berufsbegleitend studiert hat ? Und schon damals wenig Interesse an diversen "Luxusgütern" wie Urlauben, grossen Immobilien und Autos gezeigt hat ?
Sein Weg ist für ihn stimmig - er wendet sein Wissen an, überarbeitet sich aber nicht.
Nun hat diese Familie also rund 3500 netto von ihm, rund 400 Kindergeld, und von ihr etwas Elterngeld, denn hier wäre es grob fahrlässig, wenn er Elternzeit nehmen würde.... prinzipiell also netto irgendwas zwischen 4500 und 5000 im Monat. Leben kann man davon, je nach Wohnort sogar gut. Auch die Ehefrau hat also die Möglichkeit, halbtags in den Beruf zurück zu gehen.
Sie hat quasi meine Ziele - aus den Voraussetzungen möglichst viel Geld zu machen, um sehr angenehm zu leben. Was ich natürlich verstehe ......
Der Fehler ist nur : Habe ich diese Ziele im Leben, dann muss ich selbst etwas dafür machen. Insofern bekommt diese Frau gerade die Lektion, die sehr viele Menschen bekommen müssten. Denn im Zeitgeist schwimmt sie - IHR müsst das und jenes machen, weil ICH es für richtig halte und es MEINEM Wohlbefinden taugt. Man kann es auch so ausdrücken - Du arbeitest dir gefälligst den Arsch ab damit ich dein Geld ausgeben kann.
Vor diesem Hintergrund ist sehr verständlich, warum die meisten Menschen keinerlei Verantwortung für ihr Leben übernehmen. Für die Kinder ist es ganz gut, dass ihnen der Vater zeigt - ihr könnt euren Lebensentwurf leben, aber ihr bezahlt einen Preis dafür.
 
  • #51
Denn im Zeitgeist schwimmt sie - IHR müsst das und jenes machen, weil ICH es für richtig halte und es MEINEM Wohlbefinden taugt. Man kann es auch so ausdrücken - Du arbeitest dir gefälligst den Arsch ab damit ich dein Geld ausgeben kann.
Sehr nett ausgedrückt 🤗.
Das gilt natürlich auch für manche Männer, die zwar arbeiten gehen , aber von der Frau das Rundumsorgenfreipaket erwarten , dh sie kümmert sich um aaalles und er macht es sich mit einem Teilzeitjob bequem. Ich hoffe nicht, dass er diese Spur verfolgt und nur Teilzeit arbeitet, aber die FS alles andere machen lässt und damit rund um die Uhr beschäftigt ist.
 
  • #52
Ich kann die Frage einfach nicht ernst nehmen, eindeutig eine Troll-Frage.

Das dachte ich schon im alten Thread von Ende 2018. Damals war ich "Ersti" und der Zweitstudiums-Bewerbungsprozess lag bei mir noch nicht lange zurück. Daher kamen meine Zweifel an der Darstellung. Doch theoretisch wäre es möglich gewesen!

Dann kam Corona und zum WS 2020 die Umstellung auf komplette digitale Lehre und zeitgleich das neue Zulassungsverfahren, was auch die Zweitstudi Messzahlumstellung von global und Ortsverteilung durch hochschulstart auf "per Hochschule" brachte. Als Ex IT Profi half ich, das Uni-Netz, für die vielen Zugriffe und die benötigte Bandbreite, robuster zu machen. Dadurch erhielt ich etwas Einblick in ganz verschiedene Bereiche.

Nun sind Apotheker/Pharmazeuten, die irgendwann noch Medizin studieren möchten, nichts ungewöhnliches! In 95% der Fälle berufen die sich, um die benötigte Messzahl zustande zu bringen, auf "wissenschaftliche Gründe"! Die Gutachter dafür (die sind nicht von hochschulstart.de, sondern von der jeweiligen Uni) sind da auch ganz positiv eingestellt! Wer z.B. schon in der Krankenhausapotheke eines der Lehrkrankenhäuser der Uni gearbeitet hat, hat wirklich gute Karten den Medizin Zweitstudienplatz zu erhalten!

Im Gegensatz dazu ist es EXTREM schwierig die gleichen Punkte von hochschulstart.de für "(besondere) berufliche Gründe" zu bekommen. Warum sollte man also als Apotheker diesen Weg und nicht über "wissenschaftliche Gründe" und die Entscheidung der Uni, gehen?

Im Resultat gibt es, in all den Jahren, nur eine Hand voll Pharmazeuten, die mit Punkten für "(besondere) berufliche Gründe" von hochschulstart.de reingekommen sind! Und darunter ist niemand, bei dem Pharmazie schon ein Zweitstudium war, bzw. der schon einmal den gesamten Zweitstudien-Bewerbungsprozess bei hochschulstart.de durchlaufen hat. Nach Aussage von Gruppe 33/34 (hochschulstart.de) ist bei einem zweiten Zweitstudium zu praktisch 100% eine Hochschule die treibende Kraft, die den Kandidaten gerne hätte und das entsprechende Gutachten aus "wissenschaftlichen Gründen" erstellt und die erforderlichen Punkte an hochschulstart.de übermittelt!

Die FS hat aber im alten Thread, in Beitrag #97 behauptet, dass die 7 Punkte für "berufliche Gründe" (wenn überhaupt "besondere berufliche Gründe", denn ohne "besondere" nur 4), also von hochschulstart.de und nicht von der Uni, gab!

V.m52
 
  • #53
Das sind Luxusprobleme...
Mein Ex ist Manager eines großen deutschen Energieunternehmens und verdiente in unserer Ehe weit mehr als 300.000 € im Jahr. Dafür hatte er NIE Zeit für Familie oder seine Tochter. Finanziell war es ein Traum, der Rest war die Hölle. Seine Tochter will ihn heute kaum noch sehen, weil sie sich nichts zu sagen haben und sich eigentlich fremd sind.

Ich wäre froh gewesen, einen Mann an meiner Seite gehabt zu haben.
 
  • #54
Wenn Du arbeitest, habt Ihr zusammen wieviel? 5k oder mehr? Es reicht doch für 3 Personen. Wenn er mehr arbeitet, habt Ihr zwar mehr Geld aber weniger Zeit zusammen. Nichts ist umsonst, wärst du bereit das Kind alleine großziehen? Ist es Wert? Überlege es dir gut.
 
  • #55
Ja, dann geh halt arbeiten, wenn dir das Geld nicht reicht 🤷
Wie lange bist du denn schon in Elternzeit und wie viele Stunden willst du anschließend arbeiten? Doch nicht etwa nur Teilzeit, wenn es so viele Frauen gibt, die das auch Vollzeit schaffen.
Leistest du etwa nicht genug?
 
  • #56
Sehr nett ausgedrückt 🤗.
Das gilt natürlich auch für manche Männer, die zwar arbeiten gehen , aber von der Frau das Rundumsorgenfreipaket erwarten , dh sie kümmert sich um aaalles und er macht es sich mit einem Teilzeitjob bequem. Ich hoffe nicht, dass er diese Spur verfolgt und nur Teilzeit arbeitet, aber die FS alles andere machen lässt und damit rund um die Uhr beschäftigt ist.
Davon steht da nichts, im Gegenteil - sie schreibt ja "alles könnte so perfekt sein, wäre da nicht die EINE Sache, er geht nicht Vollzeit arbeiten." Er kümmert sich ja auch liebevoll um die Kinder - dein Einwand passt hier also nicht.

Und es ist auch völlig egal, denn: sich von jemand den selbstgewollten Luxus finanzieren lassen zu wollen und nicht selbst dafür den Ar.. hochzukriegen, ist daneben. @Silly hat insofern Recht als dass er sie ja kannte und trotzdem Kinder mit ihr bekommen hat, Mitleid ist also überflüssig. Das ändert aber nichts an der vermessenen Anspruchshaltung der FS - unabhängig vom Mann.
 
  • #57
Auch würde sich dann endlich das ewige Studieren finanziell bemerkbar machen.
Ich verstehe deine Frage auch nicht. So wie du hier ausholst und deinen Mann als gefragten Arbeitnehmer darstellst, hat sich seine Studiererei längst ausgezahlt.
Viele Menschen verdienen weniger, und das weißt du sicherlich. Hört sich etwas fake an deine Empörung.
Vielleicht besprecht ihr, wieviel Finanzmittel ihr als Familie benötigt und wieviel gemeinsame Zeit sich jeder miteinander wünscht.
Ich sehe auch keinen Sinn darin, Vollzeit zu arbeiten, wenn ihr gut mit den Mitteln hinkommt. Fehlt dir Luxus? Möchtest du lieber ein paar Nullen mehr hinter euren Kontoständen sehen, wofür? Und deinen Mann dafür weniger?
Fühlst du dich in deinem Job erfüllt? Kannst du den Mehrbedarf, den du dir wünschst, nicht selbst generieren?
Du klingst einfach nur fordernd und lieblos.
Ein paar Hintergrundinfos zu dir würden helfen.
 
  • #59
Der Fehler ist nur : Habe ich diese Ziele im Leben, dann muss ich selbst etwas dafür machen. Insofern bekommt diese Frau gerade die Lektion, die sehr viele Menschen bekommen müssten. Denn im Zeitgeist schwimmt sie - IHR müsst das und jenes machen, weil ICH es für richtig halte und es MEINEM Wohlbefinden taugt. Man kann es auch so ausdrücken - Du arbeitest dir gefälligst den Arsch ab damit ich dein Geld ausgeben kann.
Vor diesem Hintergrund ist sehr verständlich, warum die meisten Menschen keinerlei Verantwortung für ihr Leben übernehmen. Für die Kinder ist es ganz gut, dass ihnen der Vater zeigt - ihr könnt euren Lebensentwurf leben, aber ihr bezahlt einen Preis dafür.

Das sehe ich genauso. Wenn ich etwas erreichen will, mach ich das selber. Wenn ich viel verdienen möchte, verdiene ich das selber.
Ich finde es sehr, sehr befremdlich das von einer anderen Person zu erwarten. Jeder hatte Möglichkeiten sein Lebensmodell aus eigener Kraft zu gestalten.
 
  • #60
Uff.... heftige Ansicht FS. Warum gehst du nicht arbeiten? Das Geld deines Mannes reicht hier in DE locker für eine Familie. Gesundheit kann man mit Geld nicht kaufen. Ich finde deinen Mann toll!
Was ist der Grund, dass er VZ arbeiten soll? Sachliche, keine emotionalen. Unter Letzteren fällt auch "Ich brauch eben mehr Luxus" drunter. ;)
 
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