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  • #61
Ein bisschen kann ich den Unterton schon verstehen. Meine ehemalige Kollegin hat zu Hause auch so ein Exemplar. Sie ist Zahnärztin mit 26 Wochenstunden, haben zwei Kleinkinder und ihr Lebensgefährte Grundschullehrer mit halbem oder dreiviertel Etat(so heißt das glaube ich) . Er ist seit dennoch geraumer Zeit krankgeschrieben (Corona-Situation und so) und macht einen auf Hausmann. Aktuell träumt er vom Schmiss des Jobs und umsatteln auf Gärtner, alternativ Bio-Bauer. Sie hatte regelmäßig die Krise.

In ihrer Situation war häufig Stunk zu Hause. Natürlich kümmert er sich um die Kinder. Aber das dümpelige Leben mit einem Lebemann ist halt nicht zu vergleichen mit dem Zug dahinter, aus seinem Studium was rauszuholen. Da wird in den Tag reingelebt, lang geschlafen und trotzdem bleibt die Sorge für Struktur und Haushalt an ihr kleben. Sie nannte das dann ein drittes Kind.

Allerdings sind die Einkünfte des Mannes der FS wirklich gut. Daher bin ich beim Tenor des Forums, das hier auf die große Finanzkraft spekuliert wurde und nun die Enttäuschung vorprogrammiert ist.
 
  • #62
Es käme ja dennoch in Frage, nach der Kleinkinderphase aufzustocken, der Familie größere Reisen zu ermöglichen und den Überschuss in einen frühen Ausstieg aus dem Beruf zu stecken. Skalierbare Investments zu betreiben und mit 55 +/- dann den Job an den Nagel hängen.
 
  • #63
Es käme ja dennoch in Frage, nach der Kleinkinderphase aufzustocken, der Familie größere Reisen zu ermöglichen
Es ist ein Unterschied , wenn er als Vater dies macht oder sie als Mutter . Laut meiner eigenen Erfahrung ist es mehr Engagement von der Mutter für die Kids, dh sie ist näher dran an den Kids wie er und damit auch mehr involviert was die Kinderaufzucht betrifft . Väter sind meist nicht so emotional involviert mit der Kindererziehung als die Mutter und deshalb „freier“, was die Berufsausübung betrifft. Er könnte also durchaus Vollzeit arbeiten und der Familie ein schönes Leben ermöglichen durch finanziell mehr Möglichkeiten. Ich kann die FS verstehen .
 
  • #64
Er könnte also durchaus Vollzeit arbeiten und der Familie ein schönes Leben ermöglichen durch finanziell mehr Möglichkeiten.
Und warum sollte er sich für das instrumentalisieren lassen, was die Fragestellerin als „schönes Leben“ definiert??? Es ist ja auch SEIN Leben und er findet es eben schön, nicht bis ins Unendliche zu ackern, damit die Frau, die nicht arbeiten gehen will, ein schönes Leben hat. Für IHN wäre das kein schönes Leben. Seine Definition von schönem Leben ist eben eine andere. Und die Kinder brauchen sowieso in erster Linie Liebe, Geld ist ausreichend da. Und beides gibt er seinen Kindern.
Das hätte sich die Fragestellerin eben vorher überlegen müssen bei ihrer Partnerwahl. Aber wahrscheinlich hat sie keinen Deppen gefunden. Bei seinem Studiengang hatte sie wohl Dollarzeichen in den Augen und dachte, wenn Kinder da sind bringt sie ihn schon dazu, das zu tun, was sie will.
Ich hoffe, dass er weiter seinen Weg geht. Sie kann sich ja trennen, aber blöd, dass sie dann noch weniger Geld hat und auch arbeiten muss.
Eigentlich könnte sie froh sein, dass die Familie genug gemeinsame Zeit hat UND genug Geld. Aber sie möchte ja keine Zeit mit ihrem Mann, sie will ihn weg haben und nur sein Geld ausgeben.
 
  • #65
Es ist ein Unterschied , wenn er als Vater dies macht oder sie als Mutter . Laut meiner eigenen Erfahrung ist es mehr Engagement von der Mutter für die Kids, dh sie ist näher dran an den Kids wie er und damit auch mehr involviert was die Kinderaufzucht betrifft .
Meine Erfahrung ist eine andere - es liegt immer in den beteiligten Personen begründet. Es gibt solche Väter, wie du sie beschreibst, die Regel ist es aber nicht. Selbst der Vater meines Partners ist ein Jahr mit den Kindern zu Hause geblieben als sie 2 oder 3 waren und das ist schon eine ganze Weile her und ich kann nicht erkennen, dass daraus etwas Schlechtes resultierte.

Liegt wohl eher an der Sozialisierung als an der Gefühlslage. Wir haben uns die EZ damals aufgeteilt und auch in meinem Umfeld ist das nicht anders. Es gibt also keine biologische Notwendigkeit, der FS ein Luxusleben auf Kosten ihres Mannes zu ermöglichen.
Väter sind meist nicht so emotional involviert mit der Kindererziehung als die Mutter und deshalb „freier“, was die Berufsausübung betrifft.
siehe oben, das ist ein Mythos, der gerne mal von dem einen oder der anderen herangezogen wird, um eigene Befindlichkeiten zu rechtfertigen.
Er könnte also durchaus Vollzeit arbeiten und der Familie ein schönes Leben ermöglichen durch finanziell mehr Möglichkeiten. Ich kann die FS verstehen .
Er möchte aber nicht und die Familie hat ein schönes Leben. Was ein schönes Leben ist, kann doch auch jeder für sich selbst definieren und seinen Anteil dazu beitragen, findest du nicht? Wer Luxus will, muss sich eben überlegen, was für einen Beruf er ergreift.
 
  • #66
Väter sind meist nicht so emotional involviert mit der Kindererziehung als die Mutter
Das ist unwahr, involviert ist, wer es möchte.
Der Mann der FS ist sogar laut der FS ein guter Vater, der sich Zeit für seine Kinder nimmt, warum soll er auf die Zeit verzichten, vielleicht will er ja genau das, Zeit und viel Beteiligung an der Erziehung der Kinder und das nicht für mehr Arbeit ohne Not aufgeben.
 
  • #67
Ist es egoistisch zu verlangen, dass er Vollzeit arbeiten soll?
Ist dein Mann ein Gaul, den du vor deinen Karren namens Luxus spannen kannst?

Dein Mann scheint smart zu sein, denn er hat verstanden, dass man gewisse Dinge im Leben mit Geld nicht kaufen kann: mentale und körperliche Gesundheit, Zeit, Zufriedenheit usw.

Wenn ihr dahingehend unterschiedliche Werte besitzt, könnte das zukünftig schwierig zwischen euch werden.

Checkt man sowas nicht ab, bevor man eine Ehe eingeht und eine Familie miteinander gründet?
 
  • #69
Laut meiner eigenen Erfahrung ist es mehr Engagement von der Mutter für die Kids, dh sie ist näher dran an den Kids wie er und damit auch mehr involviert was die Kinderaufzucht betrifft .
Die FS schreibt es anders. Woher hast Du Erfahrungen mit ihrem Mann?😳
Väter sind meist nicht so emotional involviert mit der Kindererziehung als die Mutter und deshalb „freier“, was die Berufsausübung betrifft.
Wenn sie 60 Stunden arbeiten, um der Frau den Rücken freizuhalten, dann vermutlich schon…
Er könnte also durchaus Vollzeit arbeiten und der Familie ein schönes Leben ermöglichen durch finanziell mehr Möglichkeiten. Ich kann die FS verstehen .
Ja, könnte er. Sie könnte aber genauso.Hier ist ihre Erwartung falsch. Wenn sie ein luxuriöses Leben möchte, dann führt der Weg über ihre eigene Ausbildung. Wer selbst da nichts zustande beingt, kann schlecht Ansprüche stellen. Nach jahrelanger Beziehung auf anderer Grundlage sowieso nicht.
 
  • #70
Ich könnte auch jederzeit auf Vollzeit aufstocken. Will ich aber nicht. Das kann ich mit knappen 40, wenn mein Kind volljährig und oder ausgezogen ist, immer noch tun. Die Zeit mit den Kindern kann man nicht nachholen. Die gibt es eben nur begrenzt. Ich möchte die Zeit - die mein Sohn von sich aus noch gern mit mir verbringen möchte - genießen, die Gelegenheiten nutzen, ihm viele schöne Erinnerungen mit ins Leben zu geben. Irgendwann wird er (Einzelkind) mich beerdigen müssen. Es wird ihn finanziell nicht treffen. Aber aus eigener Trauererfahrung wünsche ich mir, dass er nach "kurzer" Traurigkeit mit einem Lächeln zurück und in die Zukunft sehen kann.

Was nutzt der Nachruf der Firma, dass man ein zuverlässiger, geschätzter Kollege war, während die eigenen Kinder einen nicht kennen?

Das klingt vielleicht ein wenig schwarzmalerisch, ist aber gar nicht so gemeint. Das Leben ist endlich. Das ist Fakt. Die "wichtige" Zeit mit den Kindern, in der diese noch kein eigenes Familienleben führen ist endlich. Ebenfalls Fakt. Arbeiten können und müssen viele ohnehin bis ans Lebensende.

Kind(er) bedeuten für mich Verantwortung. Und für mich, als Erwachsene auch vorausschauendes Handeln. "Luxuswünsche" zu Lasten des Wunschkindes gehören nicht dazu.

Es gibt für alles eine Zeit. Ihr habt von Beginn an unterschiedliche Prioritäten (wie hier zwischendurch aus älteren Beiträgen hervorgeht).

Warum hast Du diesen Mann geheiratet und Kinder mit ihm bekommen, wenn Du ihn als finanziell sparsam und zukunftsorientiert kennengelernt hast, während Du impulsgesteuert kurzfristig viel Geld ausgeben möchtest?
 
  • #71
Uff.... heftige Ansicht FS. Warum gehst du nicht arbeiten? Das Geld deines Mannes reicht hier in DE locker für eine Familie. Gesundheit kann man mit Geld nicht kaufen. Ich finde deinen Mann toll!
Was ist der Grund, dass er VZ arbeiten soll? Sachliche, keine emotionalen. Unter Letzteren fällt auch "Ich brauch eben mehr Luxus" drunter. ;)
1. Ich will nicht Vollzeit arbeiten, da ich meine Kinder gerne aufwachsen sehen möchte.
2. Mein Mann könnte im Monat 15000 Euro (brutto) verdienen und ich kann maximal 3000 Euro brutto verdienen. Mein Mann kann eher in die höheren Gehaltsklassen kommen kann als ich.
3. Er hat im Übrigen tatsächlich vorgeschlagen, dass ich Vollzeit arbeiten gehen kann. Für drei Tage würde er für eine Ganztagesbetreuung sorgen. Die übrigen Tage würde er auf die Kinder persönlich aufpassen.
 
  • #72
Warum hast Du diesen Mann geheiratet und Kinder mit ihm bekommen, wenn Du ihn als finanziell sparsam und zukunftsorientiert kennengelernt hast, während Du impulsgesteuert kurzfristig viel Geld ausgeben möchtest?
Mein Mann ist immer noch sparsam. Er will keine Zusammenveranlagung, weil für mich dann kein Reiz mehr bestehe zu arbeiten.

Ich fand seine Art sehr niedlich. Auch heute noch, bin ich immer wieder fasziniert davon, wie loyal er ist. Er lässt alles stehen und liegen, wenn es mir schlecht geht und man kann sich auf sein Wort verlassen. Er zahlt mir beispielsweise jeden Monat 2900 Euro, weil er mich finanziell so stellen möchte, wie wenn wir in Trennung lebten. Er meint, nur durch diese Zahlung könne er sicher sein, dass ich um seiner selbst Willen bei ihm bleibe. Schließlich hätte ich im Falle einer Trennung denselben Betrag zur Verfügung. Zwar stehe ihm ein Pfändungsfreibetrag zu, allerdings sei bei diesem Betrag der Anteil für die eigenen Unkosten (Wohnung, Essen etc) bereits enthalten.

Ich wollte mindestens zwei Kinder und ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste. Außerdem ist mein Mann sehr zuverlässig und nichts ist erfreulicher als ein zuverlässiger Vater.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #73
Mein Mann ist immer noch sparsam. Er will keine Zusammenveranlagung, weil für mich dann kein Reiz mehr bestehe zu arbeiten.

Ich fand seine Art sehr niedlich. Auch heute noch, bin ich immer wieder fasziniert davon, wie loyal er ist. Er lässt alles stehen und liegen, wenn es mir schlecht geht und man kann sich auf sein Wort verlassen. Er zahlt mir beispielsweise jeden Monat 2900 Euro, weil er mich finanziell so stellen möchte, wie wenn wir in Trennung lebten. Er meint, nur durch diese Zahlung könne er sicher sein, dass ich um seiner selbst Willen bei ihm bleibe. Schließlich hätte ich im Falle einer Trennung denselben Betrag zur Verfügung. Zwar stehe ihm ein Pfändungsfreibetrag zu, allerdings sei bei diesem Betrag der Anteil für die eigenen Unkosten (Wohnung, Essen etc) bereits enthalten.

Ich wollte mindestens zwei Kinder und ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste. Außerdem ist mein Mann sehr zuverlässig und nichts ist erfreulicher als ein zuverlässiger Vater.
Wow, du bist so undankbar, dass es mir schlecht wird.
Du hast so einen tollen guten Mann und siehst es nicht.

Mein Tipp: lass dich scheiden und überlasse deinen Mann anderen Frauen.
Sie werden sich um ihn reißen.

1. Ich will nicht Vollzeit arbeiten, da ich meine Kinder gerne aufwachsen sehen möchte.
2. Mein Mann könnte im Monat 15000 Euro (brutto) verdienen und ich kann maximal 3000 Euro brutto verdienen. Mein Mann kann eher in die höheren Gehaltsklassen kommen kann
Deine Geldgeilheit ist abstoßend.

Kann es im übrigen sein, dass dein Mann ebenfalls EURE Kinder aufwachsen sehen möchte?????!
 
  • #74
1. Ich will nicht Vollzeit arbeiten, da ich meine Kinder gerne aufwachsen sehen möchte.
Du möchtest DEINE Kinder aufwachsen sehen und Haus, Auto, Urlaube und dafür, dass DU alle deine Wünsche erfüllt bekommst, soll dein Mann Vollzeit arbeiten und SEINE Kinder nicht aufwachsen sehen - aha.
2. Mein Mann könnte im Monat 15000 Euro (brutto) verdienen und ich kann maximal 3000 Euro brutto verdienen.
Hättest du dir eine andere Ausbildung/Beruf ausgesucht, hättest du dir deine Wünsche erfüllem können - weshalb tatest du das nicht?
Mein Mann kann eher in die höheren Gehaltsklassen kommen kann als ich.
Dafür trägst du aber die Verwantwortung und nicht er.
3. Er hat im Übrigen tatsächlich vorgeschlagen, dass ich Vollzeit arbeiten gehen kann.
Wie unverschämt von ihm!
Für drei Tage würde er für eine Ganztagesbetreuung sorgen. Die übrigen Tage würde er auf die Kinder persönlich aufpassen.
Und dir den Rücken freihalten, du möchtest doch mehr Geld, ist doch also gut so, oder?
 
  • #77
Es käme ja dennoch in Frage, nach der Kleinkinderphase aufzustocken, der Familie größere Reisen zu ermöglichen und den Überschuss in einen frühen Ausstieg aus dem Beruf zu stecken. Skalierbare Investments zu betreiben und mit 55 +/- dann den Job an den Nagel hängen.

Das ist dann ja immer noch seine Entscheidung, ob er mit 55 sein Rentnerleben starten möchte. Hier aber ist es die TE, die ihrem Mann ihren Willen aufdrücken will.


Laut meiner eigenen Erfahrung ist es mehr Engagement von der Mutter für die Kids, dh sie ist näher dran an den Kids wie er und damit auch mehr involviert was die Kinderaufzucht betrifft . Väter sind meist nicht so emotional involviert mit der Kindererziehung als die Mutter und deshalb „freier“, was die Berufsausübung betrifft.

1. Ich will nicht Vollzeit arbeiten, da ich meine Kinder gerne aufwachsen sehen möchte.

@Power77 nur weil du solche Männer kennst, trifft das nicht auf alle Männer zu. Mein Mann möchte seine Kinder ebenfalls aufwachsen sehen. Und ich gönne es ihm, weil ich sehe wie glücklich er als Papa ist und wie sehr er in seiner Rolle aufgeht.

Im Übrigen kenne ich beruflich Männer, die genau das Leben leben, dass die TE sich vorstellt. Er GF mit 300.000 Euro Jahresgehalt, dafür aber nur am schuften. Sie zu Hause mit den Kindern.
Ob sie glücklich ist? Keine Ahnung, geht mich ja nichts an. Ich stelle es mir jedoch etwas einsam vor, wenn man zwar auf dem Papier verheiratet ist, seinen Ehemann jedoch nur sehr wenig sieht.
Oder vor ein paar Monaten in einem Vorstellungsgespräch, als mir eröffnet wurde, dass man dort allgemein bis 19 Uhr arbeite und dies dementsprechend auch die Erwartung an mich sei. - Mir saßen zwei Herren gegenüber, der eine schätzungsweise Mitte 40 mit Ehering am Finger. Der sieht seine Kinder unter der Woche dann wohl auch nicht. Kann man machen, meine Vorstellung von Familie ist das jedoch nicht und auch die jüngere Generation der Männer will nicht mehr nur Ernährer sein, sondern aktiv am Leben der Kinder teilhaben.
 
  • #78
1. Ich will nicht Vollzeit arbeiten, da ich meine Kinder gerne aufwachsen sehen möchte.
2. Mein Mann könnte im Monat 15000 Euro (brutto) verdienen und ich kann maximal 3000 Euro brutto verdienen. Mein Mann kann eher in die höheren Gehaltsklassen kommen kann als ich.
3. Er hat im Übrigen tatsächlich vorgeschlagen, dass ich Vollzeit arbeiten gehen kann. Für drei Tage würde er für eine Ganztagesbetreuung sorgen. Die übrigen Tage würde er auf die Kinder persönlich aufpassen.
Du willst und darfst. Er nicht. Wo ist da die Logik? Arme Kinder. Echte Werte werden sie von dir wohl weniger lernen. Zum Glück ist der Vater ja präsent und scheinbar ein vernünftiger Mensch. Warum er dich mit diesem Anspruchsdenken und dem Egoismus ertragen kann ist mir schleierhaft.
 
  • #79
1. Ich will nicht Vollzeit arbeiten, da ich meine Kinder gerne aufwachsen sehen möchte.
Er auch. Er hat sich darum gekümmert, dass er sich das leisten kann.
3. Er hat im Übrigen tatsächlich vorgeschlagen, dass ich Vollzeit arbeiten gehen kann. Für drei Tage würde er für eine Ganztagesbetreuung sorgen. Die übrigen Tage würde er auf die Kinder persönlich aufpassen.
Guter Vorschlag. Dein Mann denkt mit.
 
  • #80
Warum er dich mit diesem Anspruchsdenken und dem Egoismus ertragen kann ist mir schleierhaft
Er bezahlt sie damit sie bleibt, sagt das nicht alles.
Er zahlt mir beispielsweise jeden Monat 2900 Euro, weil er mich finanziell so stellen möchte, wie wenn wir in Trennung lebten. Er meint, nur durch diese Zahlung könne er sicher sein, dass ich um seiner selbst Willen bei ihm bleibe.
Das war wohl Ironie, sie bleibt weil es anders unbequemer wäre.
Vielleicht, Spekulation, hat auch er gehofft, dass sie sich mit seinen Vorstellungen arrangiert, dass wenn Kinder da sind, gemeinsam Zeit für Familie haben, schön und unbezahlbar ist, und hat inzwischen begriffen, ist nicht, sie ist die berechnende, gierige Frau, als die sie sich zunehmend demaskiert, gibt ihr Geld, damit sie bleibt und die Familie komplett.
Ich bin mir sicher, dass die FS eine ganze Weile nichts sagte, Theater spielte, beim letzten Thread waren sie schon 5 Jahre verheiratet. Erst nun, als ihn kein weiteres Studium mehr reizte, kam ihre wahre Einstellung zum Tragen.
Die FS müsste einem fast Leid tun, wenn das ganze Leben nur darum kreist, ich bekomme nicht genug, was ist dann schön, sie sieht ja nichts anderes mehr, die Gier frisst das Leben.
 
  • #81
Im Übrigen kenne ich beruflich Männer, die genau das Leben leben, dass die TE sich vorstellt. Er GF mit 300.000 Euro Jahresgehalt, dafür aber nur am schuften. Sie zu Hause mit den Kindern.
Das muss man wollen.
Meine Rede - und ja, bei deinem Angebot waren die Herrschaften fair und haben dir gesagt - Das erwarten wir - das zahlen wir.
Somit konntest du entscheiden ......

Und ja, siehe Frau Dr. Zahnfee weiter oben - auch Frauen müssen den Preis fürs Downdating bezahlen. Da hat sie den Beruf, in dem es ein paar Kreuzer zu verdienen gibt. Und einen Mann ohne jeglichen Ehrgeiz. Was jahrelang die männliche Rolle war - nun trifft es auch die Frauen.

Man sollte Lebensziele vorab absprechen. Die Frau, die den GF mit seinem Gehalt als Partner und Vater ihrer Kinder möchte, muss sich bewusst machen- er ist der klassische Vater. Selten da - und dann etwas Besonderes für die Kinder.
Umgekehrt muss die Frau, die selbst GF sein möchte, sich auch entscheiden. Hausmann oder Personal.
Was sich mir nicht erschliesst - warum plant man nicht bevor man Kinder in die Welt setzt ?
 
  • #82
Was sich mir nicht erschliesst - warum plant man nicht bevor man Kinder in die Welt setzt
Der Grund ist simpel

Ich wollte mindestens zwei Kinder und ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste
Zeitdruck, die Hoffnung mit Kindern und lukrativen Angeboten und "Diskussionshilfe" von ihr bewegt er sich noch, und einen anderen Kandidaten gab es nicht, reine Berechnung, nur das die Rechnung materiell nicht aufging.
 
  • #83
Um noch einmal die Frage in der Überschrift zu beantworten:

"Kann ich von meinem Mann verlangen, dass er Vollzeit arbeitet?"

Nein, das kannst du nicht. Und obwohl er nicht Vollzeit arbeitet, hält er dich aus. Ich spreche von diesen 2.900,00 Euro im Monat.

Der hat längst gemerkt, dass es dir nur ums Geld geht. Er WEIß DAS.

Ist dir das nicht unangenehm?
 
  • #84
Was mich am allermeisten an diesem Thread schockt ist die Tatsache, dass die FS Erzieherin ist. Tolle Werte, die sie da ihren Zöglingen mit auf den Weg gibt.... :oops:
 
  • #85
Auch heute noch, bin ich immer wieder fasziniert davon, wie loyal er ist. Er lässt alles stehen und liegen, wenn es mir schlecht geht und man kann sich auf sein Wort verlassen. Er zahlt mir beispielsweise jeden Monat 2900 Euro, weil er mich finanziell so stellen möchte, wie wenn wir in Trennung lebten
Was ist mit ihm? Helfersyndrom? Dysfunktionale Herkunftsfamilie, weil dort das ungeliebte Kind und die Geschwister in den Himmel gelobt wurden?
Kümmere dich lieber um seine psychische Gesundheit anstatt volle Berufstätigkeit zu fordern. Das macht er zwar selbst ganz gut, indem er Stress vermeidet und beruflich zurück fährt.
Du forderst. War seine Familie auch so? Immer gefordert und er war nie gut genug?
Da liegt der Hund begraben...
Ich finde die beste Lösung ist Scheidung mit 50/50-Modell. Dann kann jeder sich einen passenderen Partner suchen und sich finanziell so aufstellen, wie es passt.
 
  • #86
Um noch einmal die Frage in der Überschrift zu beantworten:

"Kann ich von meinem Mann verlangen, dass er Vollzeit arbeitet?"

Nein, das kannst du nicht. Und obwohl er nicht Vollzeit arbeitet, hält er dich aus. Ich spreche von diesen 2.900,00 Euro im Monat.

Der hat längst gemerkt, dass es dir nur ums Geld geht. Er WEIß DAS.

Ist dir das nicht unangenehm?
Solchen Frauen ist nichts unangenehm, sie stehen im Mittelpunkt ihres Lebens, es geht immer nur um sie. Die armen Kinder. Goldgräberin, die sich verrechnet hat, mehr ist das nicht.
 
  • #87
Mein Mann ist immer noch sparsam. Er will keine Zusammenveranlagung, weil für mich dann kein Reiz mehr bestehe zu arbeiten.

Ich fand seine Art sehr niedlich. Auch heute noch, bin ich immer wieder fasziniert davon, wie loyal er ist. Er lässt alles stehen und liegen, wenn es mir schlecht geht und man kann sich auf sein Wort verlassen. Er zahlt mir beispielsweise jeden Monat 2900 Euro, weil er mich finanziell so stellen möchte, wie wenn wir in Trennung lebten. Er meint, nur durch diese Zahlung könne er sicher sein, dass ich um seiner selbst Willen bei ihm bleibe. Schließlich hätte ich im Falle einer Trennung denselben Betrag zur Verfügung. Zwar stehe ihm ein Pfändungsfreibetrag zu, allerdings sei bei diesem Betrag der Anteil für die eigenen Unkosten (Wohnung, Essen etc) bereits enthalten.

Ich wollte mindestens zwei Kinder und ich bin ja auch nicht mehr die Jüngste. Außerdem ist mein Mann sehr zuverlässig und nichts ist erfreulicher als ein zuverlässiger Vater.
Ja du hast es schon schwer im Leben….😣.
So schlimm hat es kaum eine Frau erwischt.
Und nur 2.900€ für dich alleine - was für ein Schicksalsschlag 😰….

Vielleicht gibt es eine Selbsthilfegruppe in deiner Nähe: „wie entkomme ich der Armut?“.
 
  • #88
Um noch einmal die Frage in der Überschrift zu beantworten:

"Kann ich von meinem Mann verlangen, dass er Vollzeit arbeitet?"

Nein, das kannst du nicht. Und obwohl er nicht Vollzeit arbeitet, hält er dich aus. Ich spreche von diesen 2.900,00 Euro im Monat.

Der hat längst gemerkt, dass es dir nur ums Geld geht. Er WEIß DAS.

Ist dir das nicht unangenehm?
Die 2900 sind für alle Ausgaben. Kleidung, Essen etc. Wenn er einkauft, nimmt er das Geld vom Konto.
 
  • #89
Und nur 2.900€ für dich alleine - was für ein Schicksalsschlag
Mmh, habe ich nicht ganz verstanden. Er hat dann 600 Eur. Und davon zahlt er die Miete, das Essen, Klamotten für sich und Kinder,die Nebenkosten, Versicherungen etc. für 4 oder auch 3 Personen, oder wie ist das gedacht? Passt irgendwie nicht und würde wohl auch bei allem Minimalismus nicht hinhauen.

Übrigens, @Süsse65 , einen SUV würde es nicht geben. Der Mann ist Minimalist.


Schließlich hätte ich im Falle einer Trennung denselben Betrag zur Verfügung. Zwar stehe ihm ein Pfändungsfreibetrag zu, allerdings sei bei diesem Betrag der Anteil für die eigenen Unkosten (Wohnung, Essen etc) bereits enthalten
Hat er sich ja schonmal genau durchgerechnet. Wollt Ihr Euch trennen?
Die FS hat aber im alten Thread, in Beitrag #97 behauptet, dass die 7 Punkte für "berufliche Gründe" (wenn überhaupt "besondere berufliche Gründe", denn ohne "besondere" nur 4), also von hochschulstart.de und nicht von der Uni,
Wie ist denn nun das Endergebnis Deiner Recherche @Valmont ? Dass es sich bei der FS um einen Fake handelt bzw. dass es niemanden gegeben hat, der zu diesem Zeitpunkt ein Zweit- bzw. Drittstudium zunächst mit Pharmazie und dann mit Humanmedizin durchgeführt hat? Aufgrund irgendwelcher Messlattenpunkte von hochschulstart versus Uni. Sorry, ich habe da keine Ahnung von.

Aber, dass es sich um eine FS handelt, die das Forum aufmischen will, davon gehe ich mittlerweile auch aus. Gelingt ihr auch gut. Bin gespannt, was als nächstes kommt.

W,57
 
  • #90
Um noch einmal die Frage in der Überschrift zu beantworten:

"Kann ich von meinem Mann verlangen, dass er Vollzeit arbeitet?"

Nein, das kannst du nicht. Und obwohl er nicht Vollzeit arbeitet, hält er dich aus. Ich spreche von diesen 2.900,00 Euro im Monat.

Der hat längst gemerkt, dass es dir nur ums Geld geht. Er WEIß DAS.

Ist dir das nicht unangenehm?
Er hält mich nicht aus. Die 2900 sind für Haushalt, Kinder etc. Im Übrigen erhalte ich auch noch Elterngeld.
 
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