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Gast

  • #61
Ob der Sex für eine Frau so wahnsinnig toll ist, wie ein Mann glaubt, dass kann er nicht erkennen, auch nicht ob ein Orgasmus gefaked ist bzw. ob er eine gute Schauspielerin im Bett hat.
Dass eine Frau ihn in der Pause anruft und nach einem weiteren Treffen fragt, kann alle möglichen Gründe haben, das muss nicht an der Qualität der vergangenen Nacht liegen, kann aber muß nicht. Ein Mann kann das weder merken noch beurteilen, das bilden sich die meisten Männer nur ein.
.

Man kann sicherlich alles kaputt reden, aber zwischen Mann und Frau gibts es auch ein Gefühl, das beide dabei haben und wenn ich es einfach Fühle, dann weiß ich das, fertig.

Einen Orgasmus merkt Mann nicht zuletzt auch daran, dass eine Frau extrem nass wird, das sollte bekannt sein.

Guter Sex ist keine Zauberei, ich hatte ihn, immer wieder, natürlich gab es auch Ausnahmen, wo ich nicht mehr fit war oder was auch immer, klar. Ich hatte aber nie längere Geschichten, wo es einfach nicht lief, dafür ist mir meine Zeit auch zu schade.

Auch finanziell war es immer auf Augenhöhe und nie ein Thema in Beziehungen bei mir. Es gab auch eine Frau, die deutlich mehr hatte.
 
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Gast

  • #62
Ich bin doch offen entsetzt darüber, was hier von Frauen kommt. Deswegen bewusst ohne viel Fingerspitzengefühl formuliert.

Da wird Sex zu einem heiligen Akt erkoren, bei dem er sich ganz auf Sie einzustellen und der Besonderheit ihrer Yoni (ernsthaft meine Damen...) zu huldigen hat, nachdem er natürlich die Befindlichkeiten der Holden berücksichtigt und erst mal 30 min an ihr ,,rumstimuliert", sorry, "gesalbt" hat. zu
Und ganz viel Liebe soll er noch im Gepäck haben, der Pornorammler, ups, Mann.

Aber unter uns Mädels: Eigentlich ist er ja nicht so der Bringer und wir lassen ihn halt machen. Frau ist da ja nicht so, ne?

Grundsätzlich sollte Frau sich selbst und ihren Körper mögen und vor allem Männer mögen! Ein Mann muss mich nicht dauernd bearbeiten im Bett- es ist ein Spiel, ein Geben und Nehmen, und der groesste Genuss ist sein Genuss für mich- macht es ihm keinen Spass macht es mir keinen.

Und dann ist alles möglich was Spass macht.

Dieses verkopfte ist abtoernend hoch 10, bei einigen Beschreibungen hier graust es mir gehörig.

Sex wird mE am Besten mit Leidenschaft serviert, nicht mit Liebe. Beides zusammen ist natürlich der Idealzustand.

W 32
 
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Gast

  • #63
Ich, ein Mann, finde es unmöglich, dass jemand 30 min braucht, um überhaupt in erotische Stimmung zu kommen. Von Begehren oder gar Liebe kann dann keine Rede sein...... Offenbar finden sich diese Frauen selber so unerotisch, dass sie dem Mann unterstellen, er würde sie genausowenig begehren und nur "Stück Fleisch" suchen. m, 52

Ich würde daraus einen anderen Schluss ziehen: die Frau findet den Mann schlichtweg nicht attraktiv und kommt deswegen nicht in Schwung. Warum sie dann allerdings mit ihm ins Bett geht, wäre eine angemessene Frage. Da musss der Mann wohl einen anderen Benefit für die Frau haben, dass sie sich das antut.

Wenn man hier viele Threads liest, kommt eine Frau sich tatsächlich oft als x-beliebiges Stück Fleisch vor, an dem ein Mann seinen pornogefaerbten Sexualtrieb ausleben will. Ich habe daraus ein sehr distanziertes Verhältnis zu Männern und ihren sexuellen Wünschen bekommen. Ich möchte als Mensch gemeint werden und nicht als F***Material. Das sehe ich bei den meisten Männern nicht. Es daempft meine Begeisterung, mit so einem Mann sexuellen Kontakt zu haben und daher verzichte ich lieber, als mich benutzen zu lassen und mir noch eine lästige Krankheit einzufangen.

Ich springe allerdings auch nicht so sehr auf Optik an: ein Mann muss intelligent sein, um mich zu begeistern. Weil Männer wenige Wert darauf legen, mit Frauen zu kommunizieren, können sie mich nicht für sich begeistern - also will ich auch keinen Sex mit ihnen.
 
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Gast

  • #65
@ Gast 54 ist ja absoluter Blödsinn ... Ich bin eine Frau und ich brauche auch keine lange Zeremonie mit einölen!
Das ist schön für Dich, Du gehörst dann eben zu den anderen 50%, es sind aber eben nicht alle so wie Du auch hier im Forum siehst. Es gibt solche und solche. Und das mit dem Porno war nicht so gemeint, dass solche Frauen in Pornos mitmachen, sondern in Pornos genau so ein Typ von Frau mitspielt, die schnell feucht, erregt ist und auch schnell kommen kann. Die anderen würden da nie mitmachen und genau die werden viel zu wenig gesehen, gibt aber viele davon.

Ich habe Kontakt mit einer Frau, die seit vielen Jahren Kurse gibt für Frauen und die weiss aus dieser Erfahrung, dass eben mind. die Hälfte der Frauen nicht so ticken, dass sie ständig und sofort bereit und willig sind. Und genau die haben es echt schwer, weil ihnen immer eingeredet wird, mit ihnen stimmt etwas nicht. Weil in der Öffentlichkeit nur das Normalbild zählt. Entweder Du hast jetzt sofort Lust oder nicht und dann stimmt was nicht.

Es ist eben nicht so einfach, auch wenn das viele gerne hätten. Dadurch ist es nun mal noch schwerer auf den passenden Partner zu treffen, der doch etwas mehr Einfühlungsvermögen hat. Und er muss auch nicht jedes Mal 30min. ölen vorher, dass hier immer gleich so übertrieben wird, aber eben auch mal daran Freude haben, weil sie es braucht und ihr es gut tut, wenn es ganz langsam losgeht und der das aber auch genießt und nicht gelangweilt abarbeitet. Ja, es gibt Männer, die das auch lieben, selber erlebt. Und das ist dann wahrlich ein Genuss.
 
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Gast

  • #66
Es ist eben nicht so einfach, auch wenn das viele gerne hätten. Dadurch ist es nun mal noch schwerer auf den passenden Partner zu treffen, der doch etwas mehr Einfühlungsvermögen hat. Und er muss auch nicht jedes Mal 30min. ölen vorher, dass hier immer gleich so übertrieben wird, aber eben auch mal daran Freude haben, weil sie es braucht und ihr es gut tut, wenn es ganz langsam losgeht und der das aber auch genießt und nicht gelangweilt abarbeitet. Ja, es gibt Männer, die das auch lieben, selber erlebt. Und das ist dann wahrlich ein Genuss.

Aber da kommen wir dem ganzen eben doch langsam näher. Es gibt also eine Menge Frauen, etwa 50%, bei denen es nicht so einfach ist. Mit anderen Worten, da ist doch nicht unbedingt nur der böse Mann alias Pornorammler schuld, sondern ein paar andere Gegebenheiten.

[Mod: Nebenthema entfert.]

Es kam hier in einem Beitrag so rüber, als müsse Mann erstmal das allerheiligste der Frau, ihre Yoni, studieren, Bücher wälzen etc.

Ich habe große Zweifel, ob das der richtige Weg ist, ich würde auch nicht verlangen, dass Frauen erst ein dickes Buch über das männliche Gemächt durch gehen, bevor wir zum Akt kommen.

In einer liebevollen Beziehung sollte es möglich sein, sich gegenseitig nach und nach zu erforschen und eben Wünsche zu äußern, darüber zu reden usw. Wenn eine Frau hektisch an meinem besten Stück rumhantiert sage ich ihr auch, dass sie langsamer machen soll. Und das funktioniert, bestens sogar. Ich wüsste nicht, warum ich mit einem Menschen, der mir so nah ist, nicht über alles, wirklich alles reden könnte und sollte. Wenn ich das nicht kann, dann ist es für mich nicht erfüllend!
 
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  • #67
Wenn man hier viele Threads liest, kommt eine Frau sich tatsächlich oft als x-beliebiges Stück Fleisch vor, an dem ein Mann seinen pornogefaerbten Sexualtrieb ausleben will. Ich habe daraus ein sehr distanziertes Verhältnis zu Männern und ihren sexuellen Wünschen bekommen. Ich möchte als Mensch gemeint werden und nicht als F***Material. Das sehe ich bei den meisten Männern nicht.

Und Mann kommt sich wie ein bloßer Erfüllungsgehilfe und Orgasmusbeschaffer vor, wie ein Sexsklave oder Escortboy. Er soll 30 min einölen, seine in jahrelangem Tantrastudium erworbenen Kenntnisse über ihre Yoni einbringen, auf sie eingehen, mitfühlen, ihr den Orgasmus ihres Lebens bereiten, und dann noch eine halbe Stunde weiterstreicheln. Und dann, vielleicht, wenn Frau noch Lust hat, dann bringt sie ihn halt auch mit etwas gelangweiltem Gesichtsausdruck und ihrer Hand zum Orgasmus, den alten Pornorammler. Blowjobs gab es vor der Heirat (wie in dem alten Witz: Kurz vor der Trauung gibt die Braut ihrem Bräutigam in der Besenkammer noch einen Blowjob. Er danach zu seinen Freunden "Ich hatte eben den besten Blowjob meines Lebens." Sie danach zu ihren Freundinnen: "Ich hatte eben den letzten Blowjob meines Lebens.")

Und umgekehrt? Was tut frau, damit der Mann eine gute Zeit hat? Studiert sie Anatomie und Sensitivität der Eichel und der Hoden? Macht sie sich schlau über die besten Techniken? Zieht sich auch mal erotische Wäsche an? Massiert ihn danach? Gibt ihm einen Moment nach seinem Orgasmus, um wieder ausgeruht zu sein, wenn er sich revanchiert? Hat Lust, auch mal was neues auszuprobieren?

Ja, die Frauen gibt es, aber sie sind selten. Und sind Granaten im Bett. Aber leider gibt es auch die, die denken, schön zu sein, die Beine breit zu machen, wie ein Fisch dazuliegen und ihm zu erlauben, ihrer Yoni zu huldigen wäre schon ein großes Entgegenkommen, das ihn zu ewiger Dankbarkeit verpflichtet. Und ja, die sind tatsächlich schlecht im Bett. Man merkt das vielleicht in der frühen Phase nicht so, weil ja eh alles neu ist und sie vielleicht einen Körper hat wie ein Supermodel. Aber später kommt dann die große Langeweile. Und mann fühlt sich nicht mehr als Mann ernst genommen, sondern nur noch als Versorger, sei es materiell oder emotional.
 
  • #68
Um Gast 14 nochmal wg. der 30 Min. auf die ein paar Mal Bezug genommen wurde zu zitieren:

... wildes Herumgerammel turnt total ab.
... Solch einen Mann braucht eine Frau, der neugierig ist, entdecken will, sanft sein kann, einfach Zeit hat für das Entstehen von Gefühlen, weil es bei Frauen eben einfach Zeit braucht. Bei mir dauert es ca. eine halbe Stunde bis ich richtig Lust habe und in dieser Zeit liebe ich es massiert zu werden so völlig ohne Geschlechtsteilberührung, liebe sanfte Küsse am Hals. Wenn mir da einer zwischen die Beine und an die Brust langt, geht die Lust ganz schnell flöten.

Auch mein erster Gedanke war, mit ihrem Begehren des Mannes kann es nicht weit her sein, wenn es eine halbe Stunde dauert, um überhaupt Lustgefühle zu entwickeln. Bei ihr ist das aber offensichtlich eine Kopfsache, wenn sie es gar nicht haben kann, dass der Mann ihr da schon irgendwann vorher zw. die Beine und an die Brust langt und das sogar die Lust killt.

Auch wenn ich das Verhältnis zu ihrer Sexualität sehr seltsam finde und selbst schon genug Lustgefühle habe, ohne den begehrten Mann überhaupt berührt zu haben, gibt es hier kein richtig oder falsch. Sie ist halt so und muss dafür nur den entsprechend geduldigen Mann finden. Ihre Einstellung, sich erst nach sehr langer Zeit intim(er) berühren zu lassen (ich selbst finde 30 Min. unvorstellbar), würde ich aber ganz sicher der Minderheit der Frauen zuordnen.

Und ihre pauschale Aussage, dass das Entstehen von Gefühlen bei Frauen Zeit braucht, trifft auch mich ganz sicher nicht zu. Wenn ich den Mann begehre, ist das schnell da.
w40
 
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Gast

  • #69
Ich habe große Zweifel, ob das der richtige Weg ist, ich würde auch nicht verlangen, dass Frauen erst ein dickes Buch über das männliche Gemächt durch gehen, bevor wir zum Akt kommen.
Ich finde das nicht verkehrt. Jetzt kein dickes Buch, aber ich guck dann schon mal, was es noch so gibt für den Mann, auch wenn er das dann nicht will. Aber was vorschlagen können, ist doch gut?
Und es schadet tatsächlich nicht, wenn ein Mann sich auch informiert über die anatomischen Gegebenheiten. Das schließt ja nicht aus, dass man in der Praxis auch rumprobiert.
Und "Yoni" ... ich habe es gegoogelt. Es ist tatsächlich der tantrische Begriff für die weiblichen Genitalien. Aber ich kann mich nicht sonderlich anfreunden mit dem Wort. Aber mir ist die Schwierigkeit der Bezeichnung auch bewusst. Es gibt irgendwie nicht so richtig was wie für den ... Johannes.

# 47
 
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Gast

  • #70
Es kam hier in einem Beitrag so rüber, als müsse Mann erstmal das allerheiligste der Frau, ihre Yoni, studieren, Bücher wälzen etc.

Nein, das muss er nicht.

Aber zuhören und das, was frau sagt, Ernst nehmen, wäre schon ganz schön.

Ich z.B. bin eher ausgesprochen unkompliziert und reagiere ziemlich spontan.

Aber ich habe ein "Problem": Wenn ich aufgeregt bin, darf man mir wirklich nicht direkt auf die Klitoris fassen, das ist viel zu empfindlich und tut einfach weh.

Ich habe das schon mehreren Männern erklärt und erklärt und was passierte, sie fassen immer wieder dahin. Ich weiche aus, schiebe die Hand weg, brumme abwehrend - ich will in der Situation eigentlich keine Reden schwingen - ich habe die Aktion schon abbrechen müssen.

Dann erkläre ich noch einmal. Dann kommt die Antwort, ich soll es doch zulassen und genießen. Ja, toll! Wenn man mir da reibt, gehe ich an die Decke, und das nicht vor Lust!

Nein, das ist keine Einbahnstraße, ich verlange nicht nur Einfühlsamkeit, ich biete sie auch. Es gab Männer, die mir gezeigt haben, wie sie es am Liebsten haben beim Berühren. Ich habe das gemacht und noch ein bisschen rumprobiert und den besten Freund beobachtet und siehe da, noch bessere Möglichkeiten entdeckt. Geht. Macht Spass. Ihm und mir auch.
 
  • #71
ist doch eigentlich extrem simpel.. wenn meine Partnerin und ich im Einklang sind dann ist der Sex gut wenn wir in Dissonanz sind, ist der Sex schlecht.. d.h. braucht sie in etwa die gleiche zeit wie ich zum hochtouren? ist die Häufigkeit in etwa die gleiche? ist der "verlauf" in etwa ähnlich? Perfekt.. wenn das alles nicht stimmt und stark voneinander abweicht ist es schlecht.. kommen dann noch ähnliche Vorlieben und Neigungen dazu.. Bingo..
 
  • #72
Viele stellen hier die Männer dar wir gefühlsarme Rammler!! Himmel... aber dafür habt ihr doch selbst gesorgt. Können Männer Eure Gedanken lesen? Ihr habt zu große Erwartungen an ihnen, die Männer, die bei mir grobmotorisch anfingen, habe ich langsam, aber unterbewusst (nicht belehrend!!) geführt, so dass ich meinen spaß doch hatte und er dadurch, dass ich so große Lust empfand, er auch. Darum geht es doch, um das gemeinsame. Und nicht, dass der arme Mann schlicht ALLES über eine Frau wissen muss. Jede Frau tickt anders, jeder Mann auch und genau das herauszufinden ist doch schon Vorspiel und Herausforderung genug. Und macht spaß, wenn man merkt, wie mann sich gegenseitig antörnt. Mich würde es dermaßen abtörnen, wenn der Mann da liegt und ne halbe Stunde Verführungskünste von mir verlangt, um mal Lust zu empfinden. Man begehrt doch den Partner auch schon bevor man im Bett landet. Ich bin oft schon den ganzen Tag erregt, wenn ich weiß, heute Abend habe ich mit einem tollen Mann eventuell sex und das spürt der Mann und er freut sich dann natürlich, dass er derjenige ist, der mir große Lust bereitet. Ich lasse es ihn auch wissen ;-)
Schöne Lektüren, die etwas den Krampf aus Beziehungen nehmen, sind finde ich die, die von Männer geschrieben sind wie Miller (Stille Tage in Clichy) oder Djiane (Betty Blue oder Erogene Zone). Diese Männer haben Gefühle für Frauen, sie vergöttern und lieben sie und freuen sich auf gemeinsame Aktivitäten und schreiben nicht nur über Gerammel. Männer sind einfach nicht im realen Herren der Worte und Liebesbekundungen, manche sind sogar sehr unsicher gegenüber Frauen und daher finde ich, frau sollte sich auch mal für die Männer und ihre „Macken“ interessieren und hinterfragen als nur zu verlangen und nehmen. Männer beißen nicht, wenn man sie verführt :)
 
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Gast

  • #73
Ich finde das nicht verkehrt. Jetzt kein dickes Buch, aber ich guck dann schon mal, was es noch so gibt für den Mann, auch wenn er das dann nicht will. Aber was vorschlagen können, ist doch gut?
Und es schadet tatsächlich nicht, wenn ein Mann sich auch informiert über die anatomischen Gegebenheiten. Das schließt ja nicht aus, dass man in der Praxis auch rumprobiert.
Und "Yoni" ... ich habe es gegoogelt. Es ist tatsächlich der tantrische Begriff für die weiblichen Genitalien. Aber ich kann mich nicht sonderlich anfreunden mit dem Wort. Aber mir ist die Schwierigkeit der Bezeichnung auch bewusst. Es gibt irgendwie nicht so richtig was wie für den ... Johannes.

# 47


Verkehrt finde ich es auch nicht, mal was zum Thema zu lesen, kann Mann ruhig mal machen.

Wenn es aber als eine der unzähligen weiteren Hürden beim Meistern des Mysteriums Frau angesehen wird, ohne die ich gar nicht erst ins Schlafzimmer komme, dann suche ich mir, ganz ehrlich, lieber einer Frau aus dem anderen 50% Lager und habe Spaß am Leben!

Frauen sollten sich wirklich überlegen, wie groß ihr eigener Anteil daran ist, wenn es Jahre oder Jahrzehnte im Bett nicht läuft. Dann macht doch eben mal z.B. einen Tantra Kurs oder was auch immer, als Mann würde ich den übrigens auch besuchen, habe schon viel Gutes davon gehört, schaden wird das ganz sicher nicht.

Und danke für den kleinen Lacher, von wegen Johannes ;-) Ich finde wirklich, da gibt es bessere Bezeichnungen. Klingt ein Bisschen nach Bibel, aber Yoni klingt tatsächlich für mich auch immer leicht abgehoben, aus der Eso Ecke eben. Speziell im Zusammenhang mit Sex mag ich doch am liebsten die klassischen Bezeichnungen, deren Erwähnen vermutlich hier nicht erwünscht sind.


Statt einem Kurs, so kam mir der Gedanke, könnte es vielleicht auch helfen, wenn sich die zwei 50% Lager der Damen einfach mal gegenseitig austauschen, vermutlich wäre das schon ein riesen Schub in Richtung guter Sex mit Genuss, speziell bei denen, die das noch nicht so können. Anders gesagt, fragt doch einfach mal die Freundinnen, die guten Sex seit Jahren praktizieren und damit glücklich sind, nach ihrem Rezept. Wir Männer können leider nicht immer Zaubern...
 
  • #74
@ Gast 72
denke, dass viele Frauen den Gedanken nicht zulassen wollen oder es öffentlich nicht zugeben wollen, dass sie selbst schuld sind, am schlechten Sex. Auch ein paar meiner Freundinnen jammern über schlechten Sex, allerdings sind immer die Umstände daran schuld, keine Zeit, der Mann zu müde um sie zu bedienen, Kindergeschrei... einfacher ist es. Aber die Möglichkeiten, die man hat, werden komplett ausgeblendet. Ach... ich weiß nicht! Man kann doch soviel selbst beeinflussen und nicht immer den Mann für alles verantwortlich machen. Die Idee mit dem Tantrakurs gefällt mir, danke. Vielleicht kann ich da auch noch was lernen. Mein sex ist verdammt gut, weil ich es so will und auch so steuere, aber man kann immer wieder neues entdecken und das macht sehr sehr viel spaß :)
 
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Gast

  • #75
@72: und vom Reden steigt die eigene Libido oder wie stellst du dir das vor?
Mir reichen 2x Sex pro Monat völlig- und das liegt weder am Partner noch an sonst irgendwelchen dubiosen Gründen: ist halt so!
Aber die Gesellschaft (ja, die bösen Männer!) reden einem ein, dass man nicht normal ist, wenn man nicht jeden Tag mehrfach
tabulosen Sex möchte und zu allem bereit ist, was der Mann möchte (Stichwort Fetisch) und dabei noch multiple Orgasmen hat nach 2 Minuten oder am besten noch, nur weil der Mann den Raum betritt.
 
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Gast

  • #76
An Viccy:
Yep, steht bei mir auch noch auf der Liste, so ein Tantra Wochenende, vermutlich sollte jeder das mal machen, denn unsere Erziehung ist nun mal meistens eher so gestaltet, dass man als junger Erwachsener mit vielen Fragezeichen in die Welt entlassen wird, mit viel falschen Vorstellungen, einen natürliches Verhältnis zu Sex habe ich jedenfalls Zuhause nicht vermittelt bekommen.
 
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Gast

  • #77
Es liegt an der Passung, drum Augen auf bei der Partnerwahl, nicht auf Frauen hören, die ihren eigenen Geschlechtsgenossinnen in den Rücken fallen um sich bei Männern anzubiedern und die es normal finden, einen Mann im Bett anzulernen, andererseits sich hier aber brüsten, wie toll ihr Sex sei.

Frauen sollten sich nicht einreden lassen schlecht im Bett zu sein, sondern einen Kerl, der es nicht bringt, der unsensibel ist und was von tollen, erotischen Frauen labert, die schon feucht werden, wenn sie nur geküßt werden, sofort aus dem Bett kegeln und sich einen anderen Lover suchen!

Als Frau sollte man sich nicht kopfscheu machen lassen von den unterirdischen postings von Männern und anbiedernden Frauen hier, sondern an sich selbst denken und eine guten, einfühlsamem Lover suchen, dessen Anliegen die Lust der Frau ist, die sind zwar nicht so zahlreich, aber die gibt es durchaus.

Man muß als Frau halt Prioritäten setzen und wenn Frau erst verliebt sein will und nur auf platonische Passung, auf Bildung, Status usw. achtet, dann muß sie sich nicht über unbefriedigenden Sex wundern. Die Passung muß man ausprobieren und zwar ziemlich zeitnah nach dem Kennenlernen, nicht erst Gefühle investieren und dann kommt das böse Erwachen beim Sex.

Sich erst verlieben und dann muß man sich den Mann zurechtbiegen und anlernen im Bett, welche Frau hat darauf denn Lust?
 
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Gast

  • #78
@Viccy
Ich könnte mir vorstellen, dass es eine Menge Frauen gibt, für die diese Ausreden nur ein Deckmantel sind, sich nicht mit irgendwelchen unangenehmen Erlebnissen von früher auseinandersetzen zu müssen. Das muss nicht mal schwerer Missbrauch sein.
Wenn das in der Kindheit stattgefunden hat, dann ist eine Riesendecke von verschlüsseltem Kram darüber, die man nicht mal einfach wegziehen kann, weil einem danach ist. Es muss ins Bewusstsein geholt werden, und das kann lange dauern und tut weh. Man muss sich mit vielem auseinandersetzen, unter anderem mit dem Hilflosigkeitsgefühl, das man damals hatte, und was heute das Sich-Nicht-Fallenlassen-Können sicher beeinflusst.
Das schlimmste ist dann, dass so ein Vorfall das ganze Leben weiter bestimmen kann und einem die schönste Sache der Welt dermaßen versaut. Man selber hat keinen Spaß, der Mann hat trotz Liebe und Zuneigung keinen Spaß, und am Ende kommt es zur Trennung deswegen, weil die Frau einfach nicht "rankommt" an das Erlebte.

Das liegt nun wirklich an der Frau selber. Aber es ist nicht mal eben gemacht und morgen in Ordnung.

Zitat von Gast:
Wenn es aber als eine der unzähligen weiteren Hürden beim Meistern des Mysteriums Frau angesehen wird, ohne die ich gar nicht erst ins Schlafzimmer komme, dann suche ich mir, ganz ehrlich, lieber einer Frau aus dem anderen 50% Lager und habe Spaß am Leben!
Das ist ganz logisch. Und ich denke auch nicht, dass ein Mann etwas tun kann, wenn die Frau sich nicht öffnen kann, aber nichts sagt, wie es besser sein könnte. Wie hier schon geschrieben wurde, längst nicht alle Männer, die eine Frau nicht befriedigen können, sind die vielzitierten Pornorammler.
Als Frau hat man in erster Linie die Verantwortung für das eigene Behagen beim Sex. Auch die, dann abzubrechen, wenn es nicht schön ist.

# 47
 
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Gast

  • #79
In meiner letzten Beziehung war ich auch so fordernd, was die Einstellung zum Sex anging. Ich hatte genau diese Wünsche, nach ausgiebigenBerührungen, ja nicht zu schnellem vorwärts gehen und viel viel viel Zeit, bis es zum Sex kommen durfte. Jede Kleinigkeit konnte mich stören. Ich dachte das ist immer so.

Doch jetzt konnte ich lernen, dass das gar nicht immer so sein muss. In meiner aktuellen Beziehung existiert das Problem nicht. Nicht weil alles so frisch ist, dazu ist sie inzwischen doch langlebig genug. Ich habe eher das Gefühl der große Unterschied ist, dass mein Bedürfnis nach Nähe nicht nur durch Sex gestillt wird. Wir kuscheln auch so ganz viel, nehmen uns einfach mal in den Arm, ohne dass daraus sofort Sex werden muss. Der Entsteht je nach Situation, wenn wir beide Lust haben.

Und genau weil es jetzt Nähe ohne Sex gibt versuche ich nicht mehr die Nähe als Währung für Sex zu sehen. Das ahbe ich anscheinend früher unbewusst gemacht, er nach einer gewissen "Kuschelzeit" konnte ich auch auf Sex eingehen. Die Spirale hat sich dabei leider immer weiter verschlechtert. Denn mein Ex hatte anscheinend nach einer gewissen "Kuschelzeit" das Gefühl jetzt das Recht auf Sex zu haben. Für ihn war kuscheln nur die Pflicht um weiter zu kommen. Das war am Ende der Tod für die Beziehung,

Ich denke daher,dass der schlechte Sex und die Forderungen der Frauen beim Sex daher kommen, dass irgendein anderes Bedürfnis in der Bezeihung nicht gestillt sind. Dabei ist das nicht unbedingt erkennbar oder es sind einfach zwei Menschen zusammen, die hier unterschiedliche Einstellungen haben. Ich konnte in der Beziehung schon damals sagen, ich will nur kuscheln aber keine Sex, dann hatd as mein Ex auch beachtet. Aber eben genau nur, wenn ich es gesagt hatte. Das ging halt nicht auf Dauer gut, weil ich dauerhaft etwas wünschen musste, was für mich elementar war und für meinen Ex eine Belastung.

Lange Zeit dacht ich übrigens, das ist der Preis einer Beziehung, weil ich es auch auf die Geschlechter abgebildet hatte. Ich dachte das ist nunmal so, denn auch in meinem Umfeld war es die einzige Problemkonstellation, die ich hörte. Heute weiß ich jedoch, es ist eine Frage der Menschen. Deswegen dürfte das häufigste Problem für schlechten Sex darin liegen, dass es einfach nicht wirklich passt (wenn man auch nach Gesprächen keine Änderung erlebt)
 
G

Gast

  • #80
@72: und vom Reden steigt die eigene Libido oder wie stellst du dir das vor?
Mir reichen 2x Sex pro Monat völlig- und das liegt weder am Partner noch an sonst irgendwelchen dubiosen Gründen: ist halt so!
Aber die Gesellschaft (ja, die bösen Männer!) reden einem ein, dass man nicht normal ist, wenn man nicht jeden Tag mehrfach
tabulosen Sex möchte und zu allem bereit ist, was der Mann möchte (Stichwort Fetisch) und dabei noch multiple Orgasmen hat nach 2 Minuten oder am besten noch, nur weil der Mann den Raum betritt.


Gutes Beispiel: Hier sollte nur direkt beim Kennenlernen dann recht bald erwähnt werden, wo der Hase läuft. Und nicht erstmal doch mehr Sex machen, weil es am Anfang vielleicht erwartet wird und wenn die Beziehung dann soweit safe ist, darf der Mann betteln um ein oder zwei mal im Monat, oder auch mal ein mal in zwei Monaten, je nach Laune. Für ein Zusammenleben ohne Sex würde mir nämlich auch eine WG gefallen.

Es mag eine Altersfrage sein, bei mir wäre eine Frau, die mir direkt sagt, dass ihr zwei mal im Monat wirklich genug sind, dann auch direkt Vergangenheit, aber sowas von.

Das hat übrigens nichts mit Gesellschaft und Gruppenzwang etc. zu tun, ich liebe Sex wie einen guten Kaffee am Morgen und was gibt es Schöneres, als diesen reichlich oft mit einer Frau, für die ich aufrichtige Gefühle hege zu genießen, das ist einfach wunderbar, es das Sahnehäubchen, was viele im Leben anscheinend nicht bekommen.
 
  • #81
Frauen sollten sich nicht einreden lassen schlecht im Bett zu sein, sondern einen Kerl, der es nicht bringt, der unsensibel ist und was von tollen, erotischen Frauen labert, die schon feucht werden, wenn sie nur geküßt werden, sofort aus dem Bett kegeln und sich einen anderen Lover suchen!

Als Frau sollte man sich nicht kopfscheu machen lassen von den unterirdischen postings von Männern und anbiedernden Frauen hier, sondern an sich selbst denken und eine guten, einfühlsamem Lover suchen, dessen Anliegen die Lust der Frau ist, die sind zwar nicht so zahlreich, aber die gibt es durchaus.

Und jetzt nehmen wir diese Passage mal und vertauschen die Geschlechter. Was kommt dabei heraus?
- Männer sind nicht schlecht im Bett und sollten sich das auch nicht von Frauen einreden lassen, nur weil die ein gestörtes Verhältnis zu ihrem Körper haben.
- als Mann sollte man in erster Linie an sich selbst denken (also egoistisch sein) und Frauen, deren höchstes Ziel nicht ist, die sexuellen Wünsche des Mannes zu erfüllen, möglichst konsequent abschießen (nachdem man sie ordentlich ausprobiert hat).

Was würde man einem Mann mit derartiger Einstellung sagen? Vermutlich, dass es für so etwas Professionelle gibt und er anständige Frauen damit nicht behelligen soll.

Also liebe Frauen, die ihr glaubt, eine Frau könne nicht schlecht im Bett sein und nur der Mann für guten/schlechten Sex verantwortlich: Macht ein paar Scheine locker und holt euch gefälligst nen Callboy!
 
G

Gast

  • #82
Dieser Thread ist recht lehrreich wie ich finde, ein paar Dinge sind mir jetzt klarer geworden. Ehrlich, danke an alle!

Aber eine kleine Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen:

Wenn ein Mann sagt, er hatte guten Sex mit seinen Frauen, wird von einigen Schreiberinnen versucht ihn als unglaubwürdig dastehen zu lassen, er bildet sich das alles nur ein, sicher ein Empathie befreiter Rammler, dem es vor allem um's eigene Wohl geht, klar.

Wenn dann ein paar Frauen, die nach eigenem Bekunden weitgehend Spaß am Sex haben ihre Meinung dazu gehen heißt es, diese biedern sich bei den Männern an und fallen ihren Geschlechtsgenossinnen in den Rücken.

Ich erspare mir Weiteres dazu.
 
G

Gast

  • #83
Was mich an diesem Thread besonders verblüfft, das sind die mehr als dürftigen allgemeinen Kenntnisse der weiblichen Klimax. Das sind Kenntnisse, die heute Allgemeingut und in Wikepedia auf dem Stand der Forschung verfügbar sind. Wenn man mal das unerfreuliche bashing von Männern und Frauen gegen- und untereinander weglässt: Sexuelles Lustempfinden ist jedesmal und mit jedem anders. Es gibt auch genetische Komponenten. Da können dann die jeweils "Schlechten" im Bett auch nur bedingt was für. Und leider gibt es keine Gerechtigkeit im Leben, und das gilt offenbar auch für unerfreuliche Biografien im Sexualleben. Da muss sich dann jeder/jede irgendwann selbst mit beschäftigen.

Im Übrigen empfinde ich die Geschwätzigkeit in erotischen und sexuellen Dingen als eine Art Kulturverfall - auch wenn Kommunikation teilweise notwendig und befreiend ist und im Gegensatz zu Zeiten der Frauenbewegung heute auch die Männer offener mitreden. Wenn ich meinen Körper und das schönste Stück zwischen meinen Beinen kenne und liebe, was leider bei vielen Frauen nicht der Fall ist, obwohl es ihnen niemand verbietet, bin ich erst mal für mich die Granate im Bett. Diese Haltung kann nach meinen Erfahrungen positive Auswirkungen auf Beziehungen mit Männern haben.
w, 60
 
G

Gast

  • #84
Und jetzt nehmen wir diese Passage mal und vertauschen die Geschlechter.

Also liebe Frauen, die ihr glaubt, eine Frau könne nicht schlecht im Bett sein und nur der Mann für guten/schlechten Sex verantwortlich: Macht ein paar Scheine locker und holt euch gefälligst nen Callboy!

Offenbar haben einige Männer die elementaren Unterschiede zwischen den Geschlechtern immer noch nicht kapiert!
Frauen müssen und wollen sich keinen Callboy nehmen. Prostitution ist für Männer da, 98 % der Prostituierten sind weiblich, da es keinen Bedarf an Callboys gibt!
Der gravierende Unterschied ist nämlich:
Frauen können Ansprüche an die Qualität stellen oder einfach ganz auf Sex verzichten. Sie haben entweder für sie befriedigenden Sex oder gar keinen. Das ist für die meisten Frauen absolut kein Problem. Für Männer aber schon, die reisen in Horden auf die Philippinen und nach Osteuropa. Prostitution (mit Huren, nicht mit Callboys) ist ein Milliardengeschäft weltweit. Warum wohl? Weil der Sexualtrieb bei Frauen genauso ausgeprägt ist wie bei Männern? Wohl kaum!

Die BEDÜRFNISLAGE bei Männern und Frauen ist komplett unterschiedlich, deshalb muß eine Frau sich nicht von Rudi Rammler bewerten lassen und braucht keinen Callboy, wie ein Mann eine Hure. Frauen bekommen Sex an jeder Ecke, die haben daran aber so gut wie kein Interesse und bei Männern ist es genau umgekehrt. Deshalb ist die einfache Umkehr der Fakten bzw. "Austauschen der Geschlechter" einfach nur schwachsinnig und zeigt totalen Realitätsverlust.

Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe!

Deshalb sollten Männer hier mal den Ball flach halten und sich nicht einbilden A und B Noten verteilen zu können. Sie sind gar nicht in der Position so etwas ohne Verluste anstellen zu können und die meisten wissen das auch.
 
  • #85
Frauen können Ansprüche an die Qualität stellen oder einfach ganz auf Sex verzichten. Sie haben entweder für sie befriedigenden Sex oder gar keinen. Das ist für die meisten Frauen absolut kein Problem.
So staubtrocken wie deine Kommentare sind wohl die wenigsten Frauen.
Für Männer aber schon, die reisen in Horden auf die Philippinen und nach Osteuropa. Prostitution (mit Huren, nicht mit Callboys) ist ein Milliardengeschäft weltweit. Warum wohl?
Und der weibliche Sextourist reist nach Afrika, oder in die Karibik. Frauen stehen da den Männern in nichts mehr nach. https://www.elitepartner.de/forum/frage/weiblicher-sextourismus.53965/
Ich muss immer lachen, wenn Frauen von ihren Afrika-Reisen schwärmen. Ein Schlem, der Böses dabei denkt.
Weil der Sexualtrieb bei Frauen genauso ausgeprägt ist wie bei Männern? Wohl kaum!
Die Bedürftigkeit ist bei beiden Geschlechtern HOCH. Ich sehe mehr unausgeglichene Frauen, als Männer.
 
  • #86
Dieser Thread ist recht lehrreich wie ich finde, ein paar Dinge sind mir jetzt klarer geworden. Ehrlich, danke an alle!

Aber eine kleine Anmerkung kann ich mir nicht verkneifen:

Wenn ein Mann sagt, er hatte guten Sex mit seinen Frauen, wird von einigen Schreiberinnen versucht ihn als unglaubwürdig dastehen zu lassen, er bildet sich das alles nur ein, sicher ein Empathie befreiter Rammler, dem es vor allem um's eigene Wohl geht, klar.

Wenn dann ein paar Frauen, die nach eigenem Bekunden weitgehend Spaß am Sex haben ihre Meinung dazu gehen heißt es, diese biedern sich bei den Männern an und fallen ihren Geschlechtsgenossinnen in den Rücken.

Ich erspare mir Weiteres dazu.
@ Gast 81

deine Gedankenansätze gefallen mir, denke ruhig weiter, mich würde es interessieren. In solchen abfälligen Kommentaren und Betitelungen steckt Frust und kein Selbstbewusstsein. Selbstbewusst ist die, die sich mit anderen Meinungen und Lebenseinstellungen auseinandersetztund respektiert und nicht die Frauen, die spaß am Sex haben, als „anbiedernd“ tituliert, sowas ist von oben herab und zeugt von keiner guten Selbstdarstellung. Wenn jemand einen anderen vorsätzlich Kleiner stellt als sich selbst, der hat ein Problem mit sich und nicht mit den anderen.

@ Gast 83
woher hast du die Zahlen? Ist doch einiges herbeigezogen, hm? Weshalb fliegen so viele Frauen alleine oder mit Freundinnen in die Dominikanische Republik? Hier herrscht auch ordentlich Sexualtourismus, allerdings wirds bei den Männern wieder wiederlich dargestellt, da sie es offensichtlich machen und die Damen eher heimlich.
 
  • #87
Deshalb sollten Männer hier mal den Ball flach halten und sich nicht einbilden A und B Noten verteilen zu können. Sie sind gar nicht in der Position so etwas ohne Verluste anstellen zu können und die meisten wissen das auch.

Wo steht das und wer will mir das verbieten?

Ich gestehe im Gegenzug JEDER Frau zu, mich ebenfalls zu beurteilen und kann auch mit einem negativen Urteil leben, sollte ich in ihren Augen nicht lange genug eingeölt und das "Große Buch der Yoni" nicht aufmerksam genug gelesen haben. Diese Art des Sex wird eh keine Widerholung erleben.

Eigentlich war die Frage "Kann man als Frau gut/schlecht im Bett sein" nach meinem Verständnis an Männer(!) gerichtet, interessant ist daß hier darauf Frauen posten, was diese gut zu finden haben.

Ich habe nicht sehr viel, aber auch nicht wenig Erfahrung um sagen zu können, daß Frauen in ihren Vorlieben absolut unterschiedlich sein können, allein mir mangelt es an der Fähigkeit der Telepathie. Allein um mal die Petetration als Beispiel zu erwähnen, habe ich von schnell/heftig bis Zeitlupentempo (und das konnte sich von mal zu mal ändern) alles erlebt - wie also liege ich richtig?

"Gut" ist für mich dann eine Frau die aktiv die Stellung einnimmt die sie sich wünscht und mir mit der Hand an meiner Hüfte das Tempo signalisiert - den Rest mache ich dann schon.
"Schlecht" ist für mich wenn sie passiv und kommentar erwartet, daß ich alles richtig mache.
 
G

Gast

  • #88
@ Gast 81

deine Gedankenansätze gefallen mir, denke ruhig weiter, mich würde es interessieren. In solchen abfälligen Kommentaren und Betitelungen steckt Frust und kein Selbstbewusstsein. Selbstbewusst ist die, die sich mit anderen Meinungen und Lebenseinstellungen auseinandersetztund respektiert und nicht die Frauen, die spaß am Sex haben, als „anbiedernd“ tituliert, sowas ist von oben herab und zeugt von keiner guten Selbstdarstellung. Wenn jemand einen anderen vorsätzlich Kleiner stellt als sich selbst, der hat ein Problem mit sich und nicht mit den anderen.

Ja, das drängt sich so förmlich auf. Das ist die Denkweise, "Ich selbst habe noch nicht erfahren dürfen wie erfüllender Sex sein kann, also gibt es das auch nicht, fertig".

Ich frage mich, ob die ganze Thematik vielleicht noch aus grauer Vorzeit herrührt, wo es verpöhnt war, Lust zu empfinden. Wo Sex einzig und allein der Vermehrung dienen sollte.

Als wirke diese Konditionierung bis heute fort...

Ich weiß nur, wie viele aus der Generation meiner Eltern noch tickten. Da war Sex eine Sache, über die man nicht redet und die auch maximal in der dunklen Kammer statt fand. Ganz sicher nicht oft und für die Außenwelt nicht wahrnehmbar. Pflichtübung in Reinkultur.

Ich glaube, ich bin bewusst das Gegenteil davon geworden, das war grauenvoll.
 
  • #89
Ich frage mich, ob die ganze Thematik vielleicht noch aus grauer Vorzeit herrührt, wo es verpöhnt war, Lust zu empfinden. Wo Sex einzig und allein der Vermehrung dienen sollte.

Du Gast # 86,

das glaube ich nicht, oder vielleicht nicht in diesem Ausmaß. Viele unserer „Vorfahren“ genossen doch die Hippiebewegung, die 70er waren genauso befreiend. Meine Eltern haben beispielsweise auch nie darüber geredet und im Teeniealter habe ich sogar auch geglaubt, es sei geheim und dass es nur in Ehen passiert. Aber wir sind doch alle sehr aufgeklärt dank Schule und Gesellschaft. Und ob sowas im Unterbewussten noch drinsteckt, kann vielleicht sein. Aber jeder ist doch selbst für sich und sein „Glück“ verantwortlich, warum sich nicht mal selbst studieren, austesten, die Männer austesten, und vor allem, Leute die daran spaß haben, nicht herabsetzen nur um sich selbst besser zu fühlen. Damit ist das eigene und eigentliche Problem nicht behoben. Soweit dürfte es doch mittlerweile angekommen sein, dass Sex nichts schmutziges mehr ist. Aber es geht ja eigentlich nicht um diese Thematik, sondern wann und ob Frauen gut oder schlecht im Bett sind, und das kann man schließlich selbst beeinflussen. Dann wurde der Tantrakurs eingeworfen und diese Idee finde ich super, denn das hilft, den eigenen Körper kennenzulernen und auf Bedürfnisse achten. Das werde ich bestimmt mal machen, denn mein Sex ist zwar fantastisch, aber vielleicht gehts ja noch besser :)
 
  • #90
Frauen können Ansprüche an die Qualität stellen oder einfach ganz auf Sex verzichten. Sie haben entweder für sie befriedigenden Sex oder gar keinen. Das ist für die meisten Frauen absolut kein Problem.

Sicher. Deshalb ist Forum hier auch voll mit Themen wie "Mein Mann/meine Jugendliebe will nur noch 2x im Monat/nie mit mir Sex" etc. Komisch, wo es doch kein Problem ist...
 
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