• #61
Die Annahme, dass ich mich nur auf Frauen beziehe ist sexistisch und spricht für vorhandene Vorurteile.

Ich habe meine Tochter übrigens auch verlassen. Sie war 21. Sie bekommt freiwillig höheren Unterhalt, fährt mit mir auf ihren Wunsch in den Urlaub, sieht mich in Regel zweimal im Monat ...

Wenn sie unzufrieden wäre, hätte sie mit 23 wohl nicht so viel Zeit für mich.

Hmm..mit 21 ist man erwachsen ich bezog mich eher darauf, wenn jemand.. Wie hier doch öfter berichtet wird...in der Schwangerschaft, kurz nach Geburt oder in der anstrengenden Kleinkindzeit abhaut und sich der Verantwortung entzieht. Ich könnte aus dem Stegreif 12 Beispiele aus m Bekanntenkreis nennen. Einer davon ist ne Frau. Und meine Frage warum Frauen nicht öfter sich der Verantwortung entziehen ist ernst gemeint..so überlastet wie viele Mütter sind. Aber das ist off topic..bleibt zu hoffen falls die FS und ihr Freund sich zusammen raufen dass er es anders regelt bei Überforderung.
Alles Gute Euch 2
 
  • #62
Man schmeißt eine Partnerschaft nicht nach 1,5 Jahren wegen eines (!) Streites weg.
Nirgendwo steht, dass sie sich permanent streiten, oder dass er sich permanent zurück zieht. Das war auch das erste Mal.
Grund des Streites, und des sehr kurzen Rückzugs - massive Überlastung, da ist ein Mensch dünnhäutig, empfindlich.

Das ist schon richtig. Man sollte nicht wegen jeder Missstimmung alles hinwerfen. Längeres Untertauchen oder häufige Fluchten sind aber keine Missstimmung sondern Ausdruck einer deutlichen Verhaltensstörung sowie absolut respektlos.

Ob eine Beziehung dann noch sinnvoll ist, entscheidet die Einsichts- und Veränderungsfähigkeit des verhaltensgestörten Partners. Bei derartigen Verhalten (Verschwinden, untertauchen usw.) dürfte aber beides nicht hoch entwickelt sein bzw. die Störung ist für eine ausreichende Korrektur zu stark.

Der geschädigte Partner muss halt sehen was er noch alles mitmacht, ob sich doch noch etwas ändert oder ob er nicht lieber selbst und dies ganz konsequent auf Abstand geht.

Geschicktes taktieren, ggf. in RIchtung therapieren, kann zu kurzfristigen Scheinerfolgen führen. Auf keinen Fall sollte man dann aber darüber hier berichten. Insbesondere Männer würden für so ein Vorgehen vorallem Hass ernten.
 
  • #63
Es wird mit Sicherheit zwischen der TE und ihrem Freund nicht nur ein fünfminuten Gespräch gewesen sein, nur wird sie das nicht in aller Ausführlichkeit schreiben. Sie wollen an sich arbeiten, heißt sie wird auch ihren Anteil an der Situation erkennen müssen, vielleicht klappt es, vielleicht nicht.


Längeres Untertauchen oder häufige Fluchten sind aber keine Missstimmung sondern Ausdruck einer deutlichen Verhaltensstörung sowie absolut respektlos.
Wenn der Freund nur ein paar Tage abtaucht ist das ja nicht länger, er hat das gemacht was wichtig war, sie weiß ihm ist nichts passiert und gut ist. Möglich ist auch, dass ihm das enge Zusammenwohnen nicht gefällt.
 
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