• #1

Kann man nach der Scheidung noch Freunde bleiben?

Nachdem ich Mitte April mein Leid über meinen mittlerweile geschiedenen Mann geklagt habe, würde mich interessieren, ob es einige von Euch geschafft haben, eine Freundschaft mit dem Ex- Partner aufzubauen?

Ich muss dazusagen, die Scheidung war auf Wunsch meines Ex, er hat mir bis heute keinen Grund für die Scheidung genannt und zieht sich bis zu meinem Auszug Anfang Juli aus der Affäre indem er nicht zuhause ist! Neue Partnerin hat er angeblich nicht, ich tappe weiter im Dunkeln und harre in meiner Schockstarre aus- dumm, ich weiß! Leider hängt noch mein Herz an ihm und ich habe bis einen Tag vor der Scheidung auf ein Happy- End gehofft. Er hielt mich die halbe Nacht im Arm und weinte… oder waren es bloß Freudentränen?

Ich habe Mitte Juni meine Abschlussprüfungen, daher ist mein Umzug erst einige Wochen nach der Scheidung, welche wir am Mittwoch hinter uns brachten.

Sein Wunsch ist, daß wir Freunde bleiben, auch wegen seiner Tochter, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Und hier ist mein größtes Problem: mein Herz sagt ja, wahrscheinlich weil ich hoffe, ihm somit nahe zu sein, meine Vernunft sagt mir aber „Lass es, Du quälst dich damit nur“

Ich versuche mich ständig abzulenken, meine Freunde und meine Familie helfen mir enorm und dennoch drehe ich mich seit Monaten im Kreis!
 
M

morslucis

  • #2
Ich bin ja ein großer Fan von wirklich "Freunde bleiben". Aber das funktioniert nicht, wenn einer noch verliebt ist, und sich Hoffnungen macht.
Fall du einen "Gefühlsschalter" in dir hast, leg ihn um. Danach solltest du auch nochmal prüfen, ob es eine Basis für Freundschaft gibt.
 
  • #3
Nö aus dem einfachen Grund das ihr vorher auch keine Freunde gewesen seid. Ich habe mich noch von keinem wirklichen Freund getrennt.
Ihr könnt euch vielleicht nach ein wenig Abstand und Verarbeitung wieder mögen und normal kommunizieren, aber Freunde werden eher nicht.
M47
 
  • #4
Viel wichtiger ist es, nicht zu Feinden zu werden. Eine Freundschaft halte ich nicht für sinnvoll. Warum sollte ich mich trennen, wenn genug Potential für eine Freundschaft da wäre.

Bei meiner Trennung war es mir wichtig, dass möglichst wenig Emotionen, Zeit und Geld in einem Rosenkrieg verbrannt werden und insbesondere das Verhältnis zu meiner Tochter gut ist und bleibt. Außerdem wollte ich völlig überraschend für meine Frau die Trennung und wollte daher auch für die Folgen die Verantwortung übernehmen. Daher habe ich sofort ein Angebot zur finanziellen Aufteilung gemacht, welches meiner Exfrau wesentlich mehr zugesteht, als dass sie hätte einklagen können. Sie konnte mir außerdem folgen, dass es keinen Sinn macht, das Rechtsanwälte unnötig viel an uns verdienen.

Äusserlich interpretieren einige Menschen meinen Status als sozialen Abstieg. Ich wohne jetzt zur Miete und nutze Carsharing. Haus und Garten (vorher zu 90 % mein Eigentum) hat meine Exfrau vollständig überschrieben bekommen. Mein Auto wird zu 100 % von meiner Tochter genutzt. Meine Wohnung ist minimalistisch eingerichtet. Dies wirkt sich tatsächlich auch auf meinen Attraktivitätsstatus aus.

Insoweit haben meine Ex und ich bis jetzt ein kooperatives Verhältnis inkl. Smalltalk. Es gibt immer wieder Kleinigkeiten bei denen ich sie unterstütze. Im umgekehrten Fall eher nicht. Keine Ahnung wie es läuft, wenn sie einmal einen neuen Partner hat. Ich meinerseits hatte ja schon zweimal eine Anbahnung. Das war aber kein Thema zwischen uns.
 
  • #5
Liebe FS,

jetzt schon über Freundschaft nachzudenken ist absoluter "käse", tut mir Leid.

Du brauchst noch Zeit, Zeit, viel Zeit. Distanziere Dich, werd erst mal wütend auf den Mann, der Dir noch nicht einmal so viel Respekt entgegen bringt, dass er sich wenigstens kurz erklärt - und dann lass Dir Zeit.

Wer weiß, vielleicht könnt ihr in fünf Jahren entspannt miteinander umgehen. Vielleicht auch nicht und es ist überhaupt nicht mehr wichtig für Dich.

Bei uns hat es nicht geklappt, trotz jahrelanger Bemühungen meinerseits. Mein Ex-Mann hat sich über viele Jahre hinweg so unglaublich benommen, dass weder unsere Kinder noch ich ein Wort mehr mit ihm sprechen als unbedingt notwendig. Er hat wiederholt Informationen gegen uns verwendet und deshalb bekommt er keine mehr.
 
  • #6
Nein, ihr könnt keine Freunde bleiben. Zum einen, weil er sich nicht wie ein Freund verhält, dich belogen hat und im Dunkeln tappen lässt, dir die Schuld für Dinge gibt, die er zu verantworten hat und dich auch sonst lieblos ignorant behandelt. Ich kann mich noch an deinen letzten Post erinnern.

Zum anderen könnt ihr keine Freunde sein, weil du ihn noch heiß und innig begehrst. Das macht eine reine, ehrliche, entspannte Freundschaft unmöglich.

Dieser Mann hat noch keiner Frau Glück gebracht und möglicherweise war er auch noch niemals jemandem ein richtiger Freund. Denn verlässlich scheint er nicht zu sein, empathisch auch nicht unbedingt und anderen die Schuld für eigene Fehler und Defizite zu geben, ist eine für Freundschaft sehr ungünstige Eigenschaft.


Weißt du, du hast gar keinen Grund zu leiden. Du bist weder materiell, noch durch eigene Kinder, Familie oder Beruf mit ihm verbandelt. Mit dir stimmt etwas ganz erheblich nicht, das ist nicht böse gemeint. Finde heraus, was dich derart ungesund antriggert, warum du einem Menschen nachläufst, der dich schlecht behandelt, warum du wenige, real nichtssagende Momente als Seelenverwandschaft idealisiert anstatt realistisch auf das Verhalten und die Taten eines normalen Menschen zu schauen.

Wenn du dich traust, aus deiner Phantasiewelt auszusteigen, den Mut findest, der Realität ins Gesicht zu blicken, wird es dir besser gehen. Es wird ein schmerzhafter oder ernüchternder Prozess, alles bei klarem Licht zu betrachten, aber es wird dich frei machen.
 
  • #7
Erst einmal sollte das Akzeptieren Eurer Trennung kommen.
Hast Du Dich mit den verschiedenen Phasen in der Trennung beschäftigt? Leugnen - Verhandeln - Wut - Akzeptieren.

Akzeptieren, dass die Ehe endet. Akzeptieren, dass die gemeinsame Zeit endet. Akzeptieren, dass der Partner auch wieder eine neue Beziehung führen wird usw.

Der Wunsch nach einer Freundschaft kann signalisieren, dass Du in der 1. oder 2. Phase hängst. Je nach Intensivität der "Freundschaft" ist es ein Leugnen der Trennung (z.B. Freundschaft +) oder ein Verhandeln ("ok, er will die Trennung. ok, ich biete ihm mehr Freiheit und Distanz aber nicht als Trennung sondern in einer Freundschaft").
Bleib nicht in dieser Phase hängen.

Die Trennung und Scheidung geht von seiner Seite aus? Häufig gibt es in den Trennungsverfahren schon einen neuen Partner, der aber nicht präsentiert wird, um eben keinen Rosenkrieg zu initialisieren. Der neue Partner (m/w) wird dann kurze Zeit nach Abschluss des Scheidungsverfahrens offiziell vorgestellt.
 
  • #8
Nunja. Wer sich trennt, nämlich er, der ist natürlich froh, wenn er möglichst wenig Ärger mit dem Verlassenen hat. Und Du läufst ja wirklich gut in der Spur.

Du siehst ja selbst, dass Freundschaft Dir nur wehtut. Sie hindert Dich am Heilen und hält Dich ein einem unwirklichen Zustand gefangen, in dem Du nie und nimmer gesunden wirst.

Als Faustregel las ich mal: Freundschaft mit dem Ex geht erst, wenn es einem egal ist, wenn er eine Neue hat. Und da bist Du noch lange nicht. Also lass es.

Er hielt Dich die halbe Nacht im Arm und weinte. Sorry, aber das finde ich fast schon pervers. Wer mir einen Arschtritt gegeben hat, in dessen Armen liege ich nicht mehr.

Ich wünsche Dir Heilung und viel Abstand. Alles Gute.
 
  • #9
Es ist nach einer Scheidung sicher schön, wenn man nicht in Feindschaft auseinandergeht und zumindest neutral miteinander umgehen kann, wenn man sich sieht.
Eine Freundschaft ergibt sich entweder, weil sie von beiden Seiten ernsthaft erwünscht ist oder eben nicht. Und dann auch nur, wenn beide ihre Gefühle verarbeitet haben. Ich persönlich halte nicht viel von solchen Freundschaften. Es gab ja Gründe, sich zu trennen. Dann blockieren solche Freundschaften nur das weitere Beziehungsleben. Und insbesondere manche Frauen geben auch gerne weiterhin ungefragte "Ratschläge".
 
  • #10
Er will doch gar keine FREUNDSCHAFT und Du weißt das doch auch. Es geht ihm um die Tochter und Dir um ihn. Ich frage mich, wenn er sie denn mal am WE hat, ob er sie dann Dir lieber mitgeben will. Oder wie stellt er sich das vor? Du, er, die Tochter machen was zu dritt? Was ist mit seiner Kollegin?

Mit der Kindsmutter verstehst Du Dich anscheinend gut, also der Kontakt könnte, wenn es Dir nur ums Kind ginge, vielleicht über die Mutter stattfinden. Aber da die Tochter für Dich irgendwie auch eigentlich nur ein Vorwand zu sein scheint, um den Mann wiederzukriegen, willst Du sicher den Weg über die Mutter nicht gehen. Das fänd ich übel, wenn das wirklich so stimmt.

WENN es wirklich um Freundschaft ginge, was es nicht tut:
Ìch hab gerade in Deinen anderen Thread geschaut. Also Dein Ex ist jetzt nicht gerade ein Typ, der einem ein Partner und ein Freund sein kann. Dieses Verhalten, nach einer Weile abzuhauen, die Mutter seines Kindes sitzenzulassen, als es nicht mal ein Jahr alt war, und das Motiv, dass er ja nicht mehr so im Mittelpunkt stand - nee, das wirkt auf mich nicht so, als wäre das ein Mensch, auf den man sich verlassen kann. Und so wäre aber ein Freund.

Und ein Partner ist er auch nicht, denn er würde Dir sonst endlich mal sagen, was mit der Kollegin ist und warum er sich wirklich trennt.

Benutze die Tochter nicht für irgendwas und denk Dir nicht, eine "Freundschaft" bringt Dir den Mann zurück.
 
  • #11
Dies wirkt sich tatsächlich auch auf meinen Attraktivitätsstatus aus.
Nur mal so, das Finde ich überhaupt nicht! Im Gegenteil. Ich persönlich schätze Männer, die sich mehr als Fair verhalten, die zu ihrer Verantwortung stehen und im Interesse einer gütlichen Trennung so agieren. Damit erhöht sich nämlich (für mich als nachfolgende Partnerin) die Wahrscheinlichkeit, einen Mann zu bekommen, der zwar seine Altlasten hat, der aber bereit ist Verantwortung zu tragen. Auch dann noch, wenn es für ihn unbequem und steinig wird. Ich würde lieber mit einem solchen Mann auf Apfelsinenkisten leben und am Ende des Monats Toastbrot mit Scheiblettenkäse essen, als einen Mann zu haben, dem es nur um sein Geld und seinen Staus geht und darum unfair seiner Familie gegenüber agiert.
Liebe FS, ich glaube nicht mehr an Freundschaft nach einer Trennung. Bestenfalls kann ein einigermaßen sachbetonter Umgang gelingen. Aber nur wenn beide ihre persönlichen Verletzungen hinten anstellen, ihre Egos im Griff haben und sich ihrer Verantwortung nicht entziehen. Hat einer von beiden die Trennung noch nicht verarbeitet, ist es imho unmöglich. Es ist doch oft schon unter "normalen" Freunden schwer, die Rahmenbedingungen für eine funktionale Freundschaft fest zu legen. Wie soll das dann ein ehemaliges Ehepaar schaffen, dass schon zur Zeiten ihrer Ehe schlecht kommuniziert hat und es nicht geschafft hat Probleme gemeinsam zu bewältigen?!
Ich hatte nach meiner Trennung auch die Hoffnung auf eine Freundschaft. Der Grund war, dass ich nicht loslassen wollte. Ich wollte ein Teil seines Lebens bleiben und er gefälligst weiterhin ein Teil meines, unseres Lebens. Das funktioniert nicht und wird bei uns auch nie funktionieren. Wir haben einen maximal unterschiedlichen Blick auf die Dinge. Wenn die Wunden verheilt sind, können wir vielleicht irgendwann mal wieder sachbezogen miteinander umgehen, wenn es um unseren Sohn geht. Für mehr wird es nicht reichen. Mittlerweile muss es das für mich aber auch nicht mehr. Der Drops ist gelutscht! Ich brauche weder ihn, noch seine Freundschaft. Ich bin emotional frei und froh, dass ich meine emotionale Abhängigkeit (und damit den Wunsch nach "Freundschaft") los lassen konnte. Das selbe wünsche ich dir. Sei gut zu dir, komme in deine Kraft, befreie dich und fange an zu Leben.......Dein Leben!
 
  • #12
Neue Partnerin hat er angeblich nicht, ich tappe weiter im Dunkeln und harre in meiner Schockstarre aus- dumm, ich weiß!
In den meisten Fällen kann man davon ausgehen, dass ein neuer Partner sich in die nicht stimmige Beziehung gefunden hat und dann der Grund der Trennung mobilisierte! Die meisten sagen, dass sie keinen neuen Partner haben, auch wenn sie einen haben!
Leider hängt noch mein Herz an ihm und ich habe bis einen Tag vor der Scheidung auf ein Happy- End gehofft. Er hielt mich die halbe Nacht im Arm und weinte… oder waren es bloß Freudentränen?
Ich weiß, falsche Hoffnungen sind schlimm und Menschen können eine totale Show abziehen, wie z.b. die halbe Nacht im Arm sein und weinen!
Sein Wunsch ist, daß wir Freunde bleiben, auch wegen seiner Tochter, die mir sehr ans Herz gewachsen ist. Und hier ist mein größtes Problem: mein Herz sagt ja, wahrscheinlich weil ich hoffe, ihm somit nahe zu sein, meine Vernunft sagt mir aber „Lass es, Du quälst dich damit nur“
Was sein Wunsch ist, würde mich in diesem Fall nicht erreichen! Ich würde mich nicht mehr quälen wollen, möchte frei sein, für eine neue Beziehung, alles andere ist eine Blockierung, für dich und für eine neue Beziehung! Insofern würde ich für mich den Kontakt permanent unterbinden!
Ich versuche mich ständig abzulenken, meine Freunde und meine Familie helfen mir enorm und dennoch drehe ich mich seit Monaten im Kreis!
Du wirst dich so lange im Kreis drehen, solange du diese Sache nicht abschließt mit permanenten Kontaktabbruch!
 
  • #13
Nur mal so, das Finde ich überhaupt nicht! Im Gegenteil.
Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Fairness ist zwar kein Nachteil, Fairness kann aber keine fehlenden Statussymbole ausgleichen. Selbst Frauen mit einem minimalistischen Lebenstil bevorzugen den Sportwagenfahrer ggü. dem Carssharing-Nutzer. Obwohl Luxus-Autos keineswegs ein realer Nachweis für eine gute Schufa-Auskunft sind, steigern sie ganz oft den Beliebtheitsgrad ihres Fahrers. Dies gilt auch für z.B. politisch grüne Damen. Carsharing-Typen gelten dagegen als Schnorrer, die sich gerne in der Gegend herum fahren lassen.

Ich persönlich schätze Männer, die sich mehr als Fair verhalten, die zu ihrer Verantwortung stehen und im Interesse einer gütlichen Trennung so agieren. Damit erhöht sich nämlich (für mich als nachfolgende Partnerin) die Wahrscheinlichkeit, einen Mann zu bekommen, der zwar seine Altlasten hat, der aber bereit ist Verantwortung zu tragen.
Mit dieser Fairness kann MANN kaum werben. Ich kann ja bei einem Date nicht gleich vortragen, wie gut ich meine Exfrau versorgt habe. Wer will schon als erstes etwas über Exbeziehungen hören. Auch die Überlegung, von dem wirst du gut versorgt, wenn wir uns trennen spielt weniger eine Rolle als, der hat jetzt nicht mehr so viel, weil er vieles seiner Ex gegeben hat.

MANN bekommt so vielleicht ein dickes Lob aber keine neue Frau.

Allerdings so schlimm ist es ja für mich nicht. Ich lerne ja immer wieder wen kennen und "erlebe" dabei viel Spannendes.
 
  • #14
Liebe FS,

ich bezweifle dass ihr Freunde sein könnt, weil er dir gegenüber nicht ehrlich ist und dir bis heute die Begründung der Scheidung vorenthält. Zudem bist du noch gefühlsmäßig an ihn gebunden.

Wie wirst du z.B. reagieren, wenn er seine neue Freundin offiziell präsentiert, was durchaus möglich ist, da die Scheidung nun reibungslos über die Bühne ist?

Dass er dich die halbe Nacht im Arm hielt und weinte, wird nichts anderes bedeuten, als dass er die Scheidung wegen einer anderen Frau durchgezogen hat. Ich würde mich nicht wundern, wenn diese neue Frau bald auftaucht.

Für dich wäre es besser gleich Abstand zu nehmen und keinen Kontakt mehr zu haben, zumindest so lange, bis du endgültig über ihn hinweg bist.
 
  • #15
Ich denke schon. Wenn beide es wollen. Eine einseitige Freundschaft geht es natürlich nicht. Aber wenn beide die Trennung verarbeitet haben, dann geht es schon.
 
  • #16
Liebe FS,
bei Eurem Verlauf ist es besser keine Freunde bleiben zu wollen sondern den Kontakt nach Deinem Wegzug komplett abzubrechen. Wie stellst Du Dir die Freundschaft zu jemandem konkret vor, der Dir noch nichtmal erklärt, warum er sich von Dir scheiden lässt.

Du hängst noch viel zu sehr an ihm, wirst Dir unentwegt Hoffnungen machen, dass es doch noch was wird.
Das hält Dich von einem Neustart in ein Leben ohne ihn ab. Ein Zurück will er nicht sonst hätte er die Scheidung so nicht angegangen und durchgezogen.
Ja, das ist schade für seine Tochter, aber das hat er zu verantworten.
 
  • #17
Ich glaube, dass es im Moment für dich schwierig ist, deinen Ex-Mann als Freund in deinem Leben zu haben. Das ist meiner Meinung nach der Nachteil einer "schnellen" Scheidung. Dann ist vieles noch nicht verarbeitet. Viele plädieren ja dafür sich schnellst möglich scheiden zu lassen. Und sehen es ja sogar kritisch, wenn die Scheidung nicht schnellstmöglich eingereicht wird. In Deutschland gibt es ja das sogenannte Trennungsjahr, was ich auch sehr befürworte. Mein Ex-Mann und ich haben etwas mehr als 2 Jahre gewartet die Scheidung einzureichen. Und das obwohl wir beide wussten, dass es kein zurück mehr gibt. Das hat uns beiden die Zeit gegeben uns zu "sortieren". Was dazu geführt hat, dass unsere Scheidung wirklich ohne jegliche Streitereien über die Bühne ging. Ob wir noch Freunde sind? Kann ich gar nicht sagen. Ich glaube, wir haben uns einfach zu weit auseinander entwickelt. Aber wir können respektvoll miteinander umgehen, weil wir auf 30 gemeinsame Jahre zurück blicken können und zwei wunderbare Söhne haben, die uns bis an unser Lebensende verbinden werden.
@käse - lass dir Zeit und nimm erstmal Abstand. Wenn es dir und ihr wichtig ist, behalte den Kontakt zu deiner Stieftochter bei. Denn du warst ja lange Jahre Teil ihres Lebens. Irgendwann kannst du deinem Ex-Mann vielleicht auch wieder "freundschaftlich" gegenüber treten. Ich würde dir in dieser Situation raten, auf Abstand zu gehen. Das brauchst du für dich und sein Seelenheil.
W, 51
 
  • #18
mein Herz sagt ja, wahrscheinlich weil ich hoffe, ihm somit nahe zu sein, meine Vernunft sagt mir aber „Lass es, Du quälst dich damit nur“

Ich versuche mich ständig abzulenken, meine Freunde und meine Familie helfen mir enorm und dennoch drehe ich mich seit Monaten im Kreis!
Sehr gut, dass Du wertvolle Menschen hast, die Dir helfen. Ganz wichtig!

Was Dein Ex-Mann betrifft: Du solltest den Kontakt beenden, um Dich zu schützen, Deine Wunden heilen zu lassen und offen für Neues im Leben zu sein.

m, 39
 
  • #19
Also ich war 9 Jahre verheiratet, wir haben uns im Guten getrennt, hatten einige Zeit keinen Kontakt, um emotional alles zu verarbeiten und um emotional voneinander loszukommen und sind tatsächlich inzwischen Freunde. Das geht aber nur, wenn weder Groll oder Hoffnung herrscht und wenn man gegenseitig in der Lage ist dem anderen mit einem neuen Partner alles Glück auf Erden zu wünschen und zu gönnen.

Ich denke, es könnte bei euch Klappen. Allerdings braucht ihr erstmal Zeit ohne einander. Außerdem müsstest du wissen weshalb er sich getrennt hat. Sonst wirst du vermutlich nie aufhören können zu grübeln. Ich finde, das ist er dir auch schuldig. Er hat dich geliebt und sollte so fair sein es dir ehrlich zu sagen.
 
  • #20
Hallo und Danke für die vielen hilfreichen Antworten!

Ich hatte heute nach langem wieder mal die Gelegenheit, meinen Ex zu treffen und auf seinen Vorschlag hin haben wir uns Abends verabredet.

Es stimmt, ich hänge noch sehr an ihm aber ich habe erkannt, dass es mich kein Stück weiterbringt und ich mir schln viel zu lange auf der Nase habe rumtanzen lassen! Und nein, er ist wahrlich kein Freund oder jemand, der es verdient, MEINE Freundschaft zu bekommen.

Nach einem längeren Gespräch mit ihm kam endlich eine vage Aussage dazu, warum er mich verlassen hat! Und ja, es ist die Ex- Kollegin, natürlich hatte ich Recht! Sie urlauben dieses Wochenende wieder gemeinsam.

So lange gelitten, soviele Tränen vergossen- für einen verlogenen, feigen Mann! Es fällt mir wie Schuppen von den Augen und gleichzeitig ist es eine Erlösung, nun Gewissheit zu haben!

Zu seiner Tochter möchte ich noch anmerken, dass ich sie nicht als Vorwand sehe, um ihm nah zu sein! Ich verbringe einfach gerne Zeit mit ihr weil ich sie lieb habe! Sie ist ein Schatz und das Beste, das ich aus dieser Beziehung mitnehme. Das einzige das wirklich wichtig ist!

Ich bin bereit, mich auf mein freies und selbstbestimmtes Leben einzulassen und irgendwann wird mein Herz auch wieder geheilt sein!
 
  • #21
Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Fairness ist zwar kein Nachteil, Fairness kann aber keine fehlenden Statussymbole ausgleichen. Selbst Frauen mit einem minimalistischen Lebenstil bevorzugen den Sportwagenfahrer ggü. dem Carssharing-Nutzer
Es soll tatsächlich Frauen geben, für die der Status eines Mannes nicht im Vordergrund steht. Frauen, die irgendwann mal gelernt haben, dass es eben nicht darauf ankommt, was der Mann für ein Auto fährt oder ob er im Luxus lebt. Ich gehöre dazu. Ich habe Jahrelang im goldenen Käfig gelebt. Das hat mich wirklich nicht glücklich gemacht. Im Gegenteil. Meinen nächsten Mann suche ich mir darum nach anderen Gesichtspunkten aus. Ich werde genau hinhören, wie er über seine Ex Frau spricht und ob er eine reflektierte Sichtweise auf sich selber an den Tag legt. Fairness und Verantwortungsgefühl sind mir tausendmal mehr wert als ein Sportwagen.
Mit dieser Fairness kann MANN kaum werben. Ich kann ja bei einem Date nicht gleich vortragen, wie gut ich meine Exfrau versorgt habe. Wer will schon als erstes etwas über Exbeziehungen hören. Auch
Ist das so?! Ich rede mit meinen Dates durchaus über die Vergangenheit und damit einhergehenden auch über meine Beziehungen. Ich weis es ist nicht opportun, gerade hier im Forum so eine Meinung zu vertreten aber: Willst du wirklich eine Frau in deinem Leben, die dich mit Sportwagen nimmt als Carsharing Typ aber ablehnt?! Würdest du das Liebe nennen?!
Ich lese und schreibe hier ja seit ein paar Monaten mit und bin immer wieder entsetzt, welche Maßstäbe bei der Partnerwahl angelegt werden. Ich konnte mir in der Vergangenheit nicht aussuchen in wen ich mich verliebe. Es ist mir einfach passiert. Egal ob der Typ nun Geld hatte oder nicht. Ich bin nicht mit dem Katalog voller Wünsche auf Partnersuche gegangen. Mein Ex Mann hätte ich mir sicher nicht ausgesucht, wenn mein innerer "Katalog" wichtiger gewesen wäre als meine Gefühle. Er hat nach außen so getan als wäre er arm. Wieviel Geld er wirklich hat, habe ich erst sehr viel später herausgefunden. Es geht mir übrigens nicht um die Überlegung "von dem wirst du gut versorgt", sondern um die Tatsache das da jemand ist der Werte wie Verantwortung und Zuverlässigkeit an den Tag legt. Auch dann, wenn es für ihn mit Nachteilen einher geht. Ich wünsche dir, dass die richtige um die Ecke kommt. Eine Frau, die genau das höher hängt als Status und Sportwagen. Die Frage ist, ob du sie dann überhaupt in dein Leben lässt, weil sie vielleicht nicht deinem inneren "Katalog" entspricht ;-)
Liebe @käse ich wünsche dir alle Kraft der Welt für die Zeit der Verarbeitung. Es ist gut, das du dieses letzte Treffen als das werten konntest was es war. Du hast die verzerrende Brille abgenommen, das ist der erste Schritt.
 
  • #22
So lange gelitten, soviele Tränen vergossen- für einen verlogenen, feigen Mann! Es fällt mir wie Schuppen von den Augen und gleichzeitig ist es eine Erlösung, nun Gewissheit zu haben!
Aber jetzt hast du Gewissheit. Kannst nun endlich beginnen es zu verarbeiten und irgendwann einmal damit abschließen.
Glaube mir, du wirst dich mit der Zeit immer besser fühlen und neuen Mut gewinnen können.
Bleib eine Zeit ohne Partner, stürze dich nicht ins nächste Beziehungsabenteuer, denn das wird schief gehen.
Das ganze hat dir Energie genommen, die musst du nun erst einmal wieder neu sammeln um dann wieder deine Lebensfreude zu haben.
Kopf hoch, es ist Sommer, genieße ihn und werde aktiv.
Alles gute

m47
 
  • #23
Natürlich kann dies funktionieren, aber da kommt es schon darauf an, wie die Scheidung so ablief.

Ich kenn auch Scheidungen, die sich über Jahre hinaus zögerten und dann wir man niemals Freunde.
Am Ende hat die Richterin einen Beschluss verfasst, denn man nicht mehr mit juristischen Mitteln anfechten konnte. Wahrscheinlich hatte die Richterin nach 3 Jähen auch die Nase voll.

Dann kommt es auch noch an, ob man Kinder hat. Ich habe es bei meinen Kindern erlebt, dass beim Schulabschluss manche Eltern nicht zusammen auftraten, weil man sich so sehr gehasst hat. Auch hier werden diejenigen niemals Freunde und konnten ihren Hass noch nicht einmal für 2 oder 3 Stunden vergessen und dies zum Wohle der Kinder.

Am Ende kommt es nur darauf an, wie man geschieden hat und dies zieht sich so weiter, bis zum Tod des Einzelnen. Ich kenne eine Frau, die sogar beim Tod des EX noch gefeiert hat. Sehr erbärmlich für mich.
 
  • #24
Liebe FS, über Freundschaft solltest du so kurze Zeit nach der Scheidung noch nicht nachdenken. Das wäre eine unrealistische Hoffnung, die all deine Kräfte (dir ein neues Leben aufzubauen!) lähmen würde.

Freue dich lieber, dass eure Scheidung offensichtlich ohne Schlammschlacht über die Bühne ging, mache Pläne, die nur dich betreffen, finde zurück ins Leben.

Je geringer eure Trennung vergiftet war, umso möglicher wir eine spätere Freundschaft - die aber nur gelingen kann, wenn ihr beide (!) nicht mehr ineinander verliebt seid. Bei mir hat das fast 5 Jahre gedauert, nach einer ziemlich langen Verbindung. Heute treffen wir uns in unregelmäßigen Abständen, gehen zusammen essen, quatschen und erzählen uns entspannt, was uns gerade beschäftigt. Beide haben wir neue Beziehungen, ohne Trauschein. Eine »Rückfallgefahr« für uns besteht nicht.

Mein früherer Mann ist, das kann ich sehr direkt sagen, mein bester und zuverlässigster Freund. Ein schönes Gefühl!
 
  • #25
Wie tief muss eine Frau selbstwertmäßig sinken, um über den Vorschlag "Freunde bleiben" ernsthaft nachzudenken?

Da gibt es nichts weiter als den berühmt berüchtigten Tritt in den Allerwertesten. Aber mit Anlauf!

Gesunde Wut entwickeln und abhaken. Kontaktsperre konsequent durchziehen, damit dieser Mann keine egoistische Chance mehr in deinem Leben hat.
 
  • #26
Hallo käse!

Das haut mich echt von den Socken, wobei eiben heutzutage eigentlich nichts mehr schocken sollte.
Nach einem längeren Gespräch mit ihm kam endlich eine vage Aussage dazu, warum er mich verlassen hat! Und ja, es ist die Ex- Kollegin, natürlich hatte ich Recht! Sie urlauben dieses Wochenende wieder gemeinsam.
Vielleicht ist es aber auch gut so, denn jetzt kommst Du leichter von ihm weg. Freu Dich, wieder auf dem Markt zu sein und Dein Leben wieder komplett nach DEINEM Lifestyle gestalten zu können!
 
  • #27
Nachdem ich Mitte April mein Leid über meinen mittlerweile geschiedenen Mann geklagt habe, würde mich interessieren, ob es einige von Euch geschafft haben, eine Freundschaft mit dem Ex- Partner aufzubauen?
Ich weiß nicht, ob es Freundschaft ist aber seit ich geschieden bin, habe ich in vielen Dingen ein viel besseres Verhältnis zu meiner Exfrau als vorher.
Keine Vorwürfe mehr, sachliche Abstimmungen bzgl. der Kinder, keine Dramen mehr, weil keine Abhängigkeiten - beste rationale Koexistenz.

Wäre da nicht das Familienrecht als allgemeiner dauernder Streitpunkt - ich würde allen Paaren, die sich "auseinandergelebt" haben empfehlen, sich scheiden zu lassen - die Beziehung ist eh' vorbei und nach der Scheidung gibt es keinen Grund mehr, sich zu fetzen.

Leider macht das Familienrecht da nicht mit, weil eine faire Einigung in den Fragen von Kinderbetreuung und Ehegattenunterhalt für die meisten Frauen einen finanziellen Einschnitt gegenüber dem Anspruch des Erhaltes des bisherigen Lebensniveaus bedeutet.
Die Folge: Streit über Kindesbetreuung und Unterhalt
die nächste Folge: Abneigung bis zum Hass.

Der beste Weg zu freundschaftlich-ähnlichen Nachehebeziehungen ist eine Reformation der Unterhaltsansprüche des deutschen Familienrechtes.
Das ist aber nicht in Aussicht.

Warum es bei mir geklappt hat?

Ich bin hart und rational (also ein Mann) geblieben. Die Kinder sind aus Bindungs- und Vernunftgründen bei mir, meine Ex hat viel Freizeit, um ihr Leben und eine neue berufliche Karriere nachzuholen und ich bin auf Kindesunterhalt von ihr nicht angewiesen und trage alle Kinderkosten allein.

Wir sprechen uns nahezu täglich bzgl. der Kinder ab, was bei zwei Pubi's notwendig ist und schenken uns sogar zum Geburtstag weiterhin Geschenke. Ex und neue Frau sind einander auch freundlich gesinnt. Es geht also.

Voraussetzung ist die Vermeidung von Zerwürfnis durch und während der Trennung, am Besten durch die Anerkenntnis, daß sie in der Trennung keinen Deut besser oder schuldloser ist, als er und beide für ihr nacheheliches Auskommen strikt selber verantwortlich sind und ein Rückgriff auf das zukünftige Geld des Expartners ehrenrührig ist.

Mensch50
 
  • #28
Doch, das ist möglich.

Mein zweiter Mann und ich sind heute wirklich beste Freunde, auch wenn Trennung und Scheidung schon viele Jahre zurück liegen.

Wir haben uns während unseres Zusammenseins gegenseitig mit Respekt und Achtung behandelt und sind auch bei unserer Trennung (welche mein Wunsch war) Mensch geblieben.

Natürlich musste sich jeder erst mal neu einrichten und auch seine Enttäuschungen und Gefühle verarbeiten.
Aber wir haben uns trotz allem immer irgendwie gut verstanden, vielleicht lag es auch daran, dass wir nicht die Traumpartner und 'grosse Liebe' füreinander waren.
Die Anziehung war nicht vorhanden.
Man war froh, dass da mal wieder jemand da war, der Interesse zeigte.
Es war keine Liebe, keine überschwängliche Verliebtheit, aber wir mochten uns wirklich.
Ich hatte bei ihm halt auch auf die Liebe auf den zweiten Blick gehofft.
Sie ist ausgeblieben.

Aber dennoch ist im Laufe von 2 Jahren nach der Trennung, nicht Scheidung, unsere Freundschaft gewachsen.

Wir können heute über alles reden, kennen unsere Stärken und Schwächen in und auswendig, unterstützen uns in allen Bereichen unseres Lebens und sind immer irgendwie füreinander da.

In Zeiten, wo einer von uns verpartnert war, war der Kontakt zwar nicht so innig, aber trotzden fragte einer beim anderen immer mal nach, wie es denn so läuft.
Eine Tasse Kaffee auf die man sich dann gelegentlich traf, rundete alles gemütlich ab.

Heute verreisen wir zusammen, kochen oft zusammen, können die kleinen Dinge des Lebens geniessen und verstehen uns auch ohne viele Worte.

Das geht. Setzt aber auch voraus, dass mit dem was war abgeschlossen wurde und das kein näheres Interesse (mehr) am anderen besteht und das es keine maßgeblichen Verletzungen von beiden Seiten gab.

Das muss absolut klar sein.
Mit einem Mann der mich belogen hätte, mir fremdgegangen wäre oder sonstwie verletzt hätte, wäre mir dies nicht möglich gewesen.

Wir sind einander wichtig geblieben und können uns jederzeit wirklich blind auf den anderen verlassen. Das ist das, was von unserer Partnerschaft über geblieben und worauf wir beide stolz sind.

Ich möchte diesen Menschen nicht mehr missen und er mich auch nicht.
Ich denke, dass diese Verbindung uns noch lange erhalten bleibt.
 
  • #29
Das ist der Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Fairness ist zwar kein Nachteil, Fairness kann aber keine fehlenden Statussymbole ausgleichen. Selbst Frauen mit einem minimalistischen Lebenstil bevorzugen den Sportwagenfahrer ggü. dem Carssharing-Nutzer. Obwohl Luxus-Autos keineswegs ein realer Nachweis für eine gute Schufa-Auskunft sind, steigern sie ganz oft den Beliebtheitsgrad ihres Fahrers. Dies gilt auch für z.B. politisch grüne Damen. Carsharing-Typen gelten dagegen als Schnorrer, die sich gerne in der Gegend herum fahren lassen.



Mit dieser Fairness kann MANN kaum werben. Ich kann ja bei einem Date nicht gleich vortragen, wie gut ich meine Exfrau versorgt habe. Wer will schon als erstes etwas über Exbeziehungen hören. Auch die Überlegung, von dem wirst du gut versorgt, wenn wir uns trennen spielt weniger eine Rolle als, der hat jetzt nicht mehr so viel, weil er vieles seiner Ex gegeben hat.

MANN bekommt so vielleicht ein dickes Lob aber keine neue Frau.

Allerdings so schlimm ist es ja für mich nicht. Ich lerne ja immer wieder wen kennen und "erlebe" dabei viel Spannendes.
Umgekehrt hat es jedenfalls bei mir funktioniert. Ich hatte bereits Kinder und GAR kein Geld und als ich einen sehr begehrten und vom Satus her nach allen gängigen Kriterien maximal attraktiven Junggesellen kennegelernt habe, hat ihm neben meinem Aussehen und Wesen auch die Tatsache angesprochen, dass ich in den letzten 10 Jahren niemals Alimete eingeklagt hatte. Ich finde es gar kein nicht besonders schlau innerhalb der Familie (meiner Kinder) nur wegen mehr Geld zu Streiten oder sich gar zu verklagen, und kann dich schon verstehen. Andererseits ist mir auch klar dass ein Haus einen Mann attraktiver macht.