• #1

Kann man noch Zuhause wohnen?

Hallo an alle,

Ich bin m (31) und lebe wie es der Titel schon verrät noch zuhause, aufgrund von anderen Artikeln dazu, wollte ich explizit eine Meinung dazu haben wie es Frauen sehen, speziell bei mir!!!

Die Situation:

Als ich 18 war hatte ich noch 1 zimmer im Haus. Mein Bruder ist dann mit seiner Freundin ausgezogen und ich hatte 2. Kurze zeit später ist meine Großmutter verstorben und meine Eltern sind nach unten gezogen. Nun habe ich 4 Zimmer Küche und Bad für mich im 1. Stock. Ja ich esse hin und wieder bei meinen Eltern mit und halte mir eine Haushälterin! Meine Eltern sind mittlerweile beide Rentner und da die Kosten so hoch waren und sie verkaufen hätten müssen, habe ich mich letztes Jahr entschlossen das Haus komplett zu kaufen und meine Eltern als Mieter zu halten. Dieses Haus habe ich als Invest in die Zukunft gekauft, da ich es in wenigen Jahren komplett besitze. Das heisst wenn ich mal die grosse Liebe finden sollte, könnte ich es immer noch abschieben wenn sich jemand an den Eltern stören würde, aber ich muss dafür aufkommen und daher ist ein vorzeitiger Auszug kein Thema :)

Die Wohnung ist abgetrennt, dennoch haben wir einen gemeinsamen Hauseingang. Ja ich weiss mit 31 ist es durchaus nicht normal daheim zu Leben, aber ich versuche aus der Situation das beste zu machen. Die Meinungen im Freundeskreis dazu gehen weit auseinander, deshalb wollte ich es mal von der Community wissen wie sie es sehen. Das Thema zieht mich aktuell etwas runter wenn ich ehrlich bin.

Schöne Grüsse
 
  • #2
Die Meinungen im Freundeskreis dazu gehen weit auseinander, deshalb wollte ich es mal von der Community wissen wie sie es sehen. Das Thema zieht mich aktuell etwas runter wenn ich ehrlich bin.
Also ich sage dir auch ehrlich meine Meinung und auch die Meinung die ich von vielen Leuten habe, diesbezüglich!
Die allermeisten Frauen wollen mit Recht so etwas nicht eingehen, weil sie später vermutlich Verpflichtung bekommen, deine Eltern zu pflegen und möchten auch nicht unbedingt ständig mit den Eltern konfrontiert werden, sicherlich gibt es die Ausnahme Frau, die zu finden, dürfte nicht einfach sein! Ich würde umgekehrt ein solcher Fall nicht eingehen!
 
  • #3
Da es zwei getrennte Wohnungen sind ist es nicht das typische noch zu hause im Kinderzimmer wohnen. Das würden Frauen nicht unbedingt problematisch sehen. W58
 
  • #4
Erstens, du wohnst nicht daheim bei den Eltern, sondern du wohnst im EIGENEN Haus und hast Mieter, in diesem Fall sind das deine Eltern.
Zweiter Punkt. Auf einer Seite - wer sich an deiner Situation stört, der passt sowieso nicht zu dir. Auf der anderer - so gut wie keine Frau ist bereit dorthin zu ziehen, wo schon Vorbedingungen herrschen. Das bedeutet, du bist durch Eigentum gebunden und die Frau muss bereit sein, zu dir zu ziehen. Ausserdem solltest du bereit sein, das Haus neu zu renovieren und einzurichten, schließlich war das Haus nach der Vorstellungen deiner Eltern gebaut. Und ja, die Frage der Pflege ist auch vorhanden - Männer schieben diese Aufgabe gern an ihre Partnerinen.
Also, es ist nicht unmöglich, eine Frau für sich zu gewinnen, nur etwas komplizierter.
 
  • #5
Mein Ex Freund lebte zur Hälfte im Haus der Eltern, zur anderen Hälfte in der Schweiz. Das Haus war riesig, trotzdem hat es mich gestört. Am Sonntag wollte die Mutter, dass er mit ihr in die Kirche geht und danach zum Lunch. Ein normales Paarleben war nicht möglich.

Eine gute Freundin von mir hat ein Haus direkt neben dem Elternhaus gebaut (Luftlinie weniger als 10 Meter). Nach Feierabend stehen die Eltern ständig auf der Matte. Unangemeldet natürlich. Jetzt sind die Eltern über 80, haben enstprechend diverse Erwartungen.

Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Mutter. Wir gehen auch mal zusammen auf Reisen. Aber, wir haben beide auch das Bedürfnis unser Leben zu leben. Ich mit gleichaltrigen Menschen, sie ebenso.

Ein Mann der keine eigene Wohnung hat, kommt für mich niemals mehr in Frage.
 
  • #6
Du hast deinen eigenen abgeschlossenen Bereich und deine Eltern haben ihren. Ich sehe da grundsätzlich überhaupt kein Problem. Ich lebe auf dem Lande und da sind ähnliche Konstellationen der Normalzustand. Nur zwei Häuser weiter lebt en junger Mann, genau wie du, mit den Eltern im gemeinsamen Haus. Er wird in diesem Frühjahr heiraten. Die junge Frau hat er vor einem halben Jahr kennengelernt.
Problematisch wird es nur, wenn die Eltern dazu neigen sich in alles einzumischen. Da wird dir jede Frau davonlaufen. Auch solltest du nicht davon ausgehen, dass eine junge Frau später die Pflege deiner Eltern übernehmen wird.
 
  • #7
Zunaechst einmal Gratulation, dass Sie in Ihrem Alter schon so vernuenftig sind, Geld in eine Immobilie zu investieren, egal ob Sie diese auf Dauer behalten oder nicht.
Jedoch verstehe ich Ihre Frage nicht. Was soll falsch daran sein, mit den Eltern in einem Haus zu leben? Muss ein Sohn unter allen Umstaenden aus dem Elternhaus ausziehen, nur weil der Zeitgeist bestimmt, dass heute jeder alleine leben muss. Sind Ihre Eltern streitsuechtig? Mischen sie sich in Ihr Leben ein? Sind sie behindert? Wenn nicht, wo ist das Problem?

Probleme koennen allerdings dann kommen, wenn die Eltern hilfsbeduerftig oder pflegebeduerftig werden. Dies wird bei Ihren Eltern im Moment noch kein Thema sein, da sie vermutlich so zwischen 60 und 65 Jahre alt sind.

In unserer Kleinstadt, in der es noch normal ist, dass zwei oder drei Generationen unter einem Dach leben, ist es inzwischen ueblich, dass sich Eltern und Kinder zusammensetzen und vereinbaren, wie das Zusammenleben ablaufen soll, wer den Garten macht usw. Es wird auch verbindlich abgesprochen, was bei Krankheit oder Pflegebeduerftigkeit der Eltern geschehen soll. Da Ihre Eltern von Ihnen Geld bekommen haben, laesst sich dieses Problem durch mobile Kranken- oder Pflegedienste leicht loesen. Ihre zukuenftige Freundin oder Frau muss also keine Angst haben, in ihrem Leben eingeschraenkt zu werden, zumal sie dann gleich eine Hausangestellte zur Verfuegung gestellt bekommt. Ist doch super.
Lassen Sie sich nicht einreden, dass Sie ein Nesthocker sind und an Mamas Schuerze haengen. Dass Sie wissen, was Sie wollen und verantwortungsbewusst sin, haben Sie damit bewiesen, dass Sie das Haus gekauft haben.
 
  • #8
Lieber Fs,
mein Bruder hat genau den gleichen Weg genommen wie Du, nie sein Zuhause verlassen, erst im Kinderzimmer, dann ein weiteres Zimmer dazu, später das Haus übernommen und in ein 2-Familienhaus mit gemeinsamem Eingangsbereich umgebaut - unten der Vater, oben er. Mittlerweile wohnt er allein in dem Haus.

Mein Bruder ist jetzt 60 und hatte nie eine Partnerin, obwohl er meint, immer alles gehabt zu haben, was Frauen angeblich suchen (feste Arbeit, gutes Auto, Geld, Haus, Aussehen und Größe sehr gut).
Wie jemand, der nie eine Partnerin hatte, auf die Idee kommt wissen zu können was Frauen wollen ist mir schleierhaft.

Es ist egal, was wir und Deine Freunde sagen. Die Frage ist, wie bisher Deine Beziehungshistorie ist und woran es gescheitert ist - nicht Dein gefälliges Erklärungsmodell sondern tatsächlich.

Meine Erklärung im Hinblick auf meinen Bruder ist relativ simpel: wer nie sein Elternhaus verlässt, insbesondere nicht in jungen Jahren, dem fehlen nunmal heterogene Lebenserfahrungen, die auf die Persönlichkeitsbildung wirken. Das können ein paar Fernreisen im Jahr auch nicht ersetzen.
Mein Bruder ist solo, weil bei ihm über Jahrzehnte alles gleich geblieben ist. Beruflich war er genauso unflexibel wie in seinem Lebensstil: hat sich nur bewegt, wenn er bewegt würde, statt sein Leben selber zu gestalten, Fehler zu riskieren und daraus zu lernen, Gelegenheiten beim Schopf zu packen, sich in neuem zu erproben und zu bewähren. Das alles prägt die Personlichkeit.
Obwohl wir gleichaltrig sind, er auf mich als Mann hoffnunglos antiquiert, ängstlich, veränderungsunfaehig und zu Tode langweilig wirkt. So denken übrigens alle seine Schwestern über ihn, die selber früh ihr Elternhaus verliessen, Orte wechselten, sich weiterbildeten, sich beruflich engagierten und den Mut hatten, was auszuprobieren.

.... halte mir eine Haushälterin!.... und meine Eltern als Mieter zu halten.
So könnte mein Bruder auch denken, voll antiquiert und aus der Zeit gefallen: sich eine Haushälterin halten und das sogar mit Ausrufezeichen, sich die Eltern halten. Bestensfalls ist die Haushälterin Deine Angestellte in sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschaeftigung, höchstwahrscheinlich aber nur eine unterbezahlte, stundenweise schwarzarbeitende Putzhilfe.

Ich halte mir ein Auto aber keine Menschen.
Eine junge moderne Frau möchte auch nicht "als Frau gehalten werden" sondern rennt bei so einer Denke davon.
Du denkst so, weil Dir Lebenserfahrungen/-situationen fehlen, die Dir Respekt vor anderen Menschen vermittelt hätten - kenne ich von meinem Bruder. Sein Denken/Weltbild ist überproportional geprägt durch die Eltern, also ungefähr von 1960. Damals hielten sich wirtschaftlich erfolgreiche Familien Haushälterinnen und Männer Ehefrauen.
 
  • #9
Lieber TE

hier meine ganz persönliche Meinung.

Ich wäre nicht skeptisch wegen eventueller Pflegebedürftigkeit der Eltern, da hätte ich gar nichts mit am Hut.
Dieses Haus habe ich als Invest in die Zukunft gekauft, da ich es in wenigen Jahren komplett besitze.
Als Frau mit Kinderwunsch würde ich schauen, wie liegt das Haus? Ist die Gegend familienfreundlich, sprich leben viele andere junge Familien dort oder ist es so eine Gegend wo die Nachbarschaft nur aus ebensolchen Rentner besteht? Gibt es eine Nahversorgung, Krankenhaus, Ärzte, Kita und Schulen? Wie ist die Anbindung an den ÖPNV? Wie sehen meine Arbeitsmöglichkeiten aus?

Dann wie sieht das Haus aus? Eigene Terasse mit direktem Zugang, großen Garten zum austoben, ausbaufähig ohne mit Dachschrägen leben zu müssen?

Wenn Du und Deine Eltern bereitwillig in der Lage seid, das Zepter der Herrschaft über Haus und Garten an Deine zukünftige Frau zu übergeben und sie regieren läßt kann es klappen.


w/36
 
  • #10
Hallo T1988,
ich persönlich finde diese Lebenssituation sehr nachteilig und kann mir vorstellen, dass viele Frauen abgeschreckt werden.
Dabei gibt es mehrere Aspekte:
a) du hast dich nie richtig abgenabelt und dich auf eigene Füße gestellt.
b) die dauerhafte Nähe zu den Eltern und womöglich damit einhergehende Erwartungen an dich und auch die Frau.
c) du bist nicht frei, ein "gemeinsames" Leben zu gestalten und handelst nicht eigenverantwortlich.
Im übrigen war ich im vergangenen Jahr mehrere Monate mit einem Mann liiert, der mit 50 in exakt deiner Situation lebt, zuzüglich eines Sohnes, der noch dort wohnt. Für mich war das alles zu eng. ☹

Alles Gute wünsche ich dir.
Gruß,
Vielfalt (56,w)
 
  • #11
Die Meinungen im Freundeskreis dazu gehen weit auseinander,
Hier zählt nur deine eigene Meinung, nicht die der Freunde. Falls irgendwann eine Freundin bei dir einzieht, wäre ihre Vorstellung noch ausschlaggebend. Doch das steht im Moment noch nicht an.

Ich sehe dein Dilemma: du willst deine Eltern nicht vor die Tür setzen, was ich gut und richtig finde. Gleichzeitig fürchtest du, dass jede Neueroberung in dir den Bubi sehen könnte, der es nicht schafft, sich von den Eltern zu trennen. Was ja nicht stimmt, schließlich kümmerst du dich um sie, indem du ihnen kein neues Zuhause zumutest.

Ich würde in jedem Fall das Haus so umbauen, dass du einen eigenen Eingang (Außentreppe o.ä.) hast - damit fühlst du dich schon ein bisschen unabhängiger und weniger »überwacht«, als mit einem gemeinsamen Eingang.
Wichtig ist, dass deine Eltern (aber auch du!) ein Eigenleben führt, d.h. keine strengen Regeln (gemeinsames Mittagsessen; gemeinsame Unternehmungen an bestimmten Tagen usw.) habt. Keine neue Frau, oder sagen wir mal keine selbstbewusste neue Frau würde sich hier einordnen (unterordnen) wollen.
Rechtzeitig klären solltest du auch, dass im Falle der Pflegebedürftigkeit eines Elternteils, ein Auszug der Eltern in ein Pflegeheim oder eine Hauspflege über Dritte stattfindet - und das nicht deine, bzw. die Aufgabe deiner Partnerin sein wird. Genausowenig sollten deine Eltern schon im Vorfeld als die Betreuer zukünftiger Kinder betrachtet werden.

Die meisten Dinge lassen sich friedlich regeln - wenn man sie rechtzeitig anspricht!
 
  • #12
Hallöchen,

also ich fände so einen Mann, der noch bei seinen Eltern lebt (auch wenn ihm das Haus gehört) ziemlich unattraktiv, tut mir leid.

Da kommen so Gedanken wie: Was ist mit lautem Sex? Was ist wenn man sich laut streitet und die Eltern hören alles? Was wenn man mal Gras raucht und die Eltern riechen es? Es ist einfach super nervig auf alles achten zu müssen, ich würde mich fühlen wie im Gefängnis... Ich wohn zwar in einer Wohnung, die meine Mutter mir geschenkt hat, aber ich sehe sie oft auch mehrere Wochen am Stück nicht. Meine Mutter weiß vieles aus meinem Leben nicht, und das soll auch so bleiben.

Und klar kommen dann Fragen auf, wie selbständig du denn im Leben eigentlich bist, oder zumindest was für emotionale Bänder, "Probleme" dich dort halten... Es ist ungewöhnlich.

Der Ex einer Freundin lebt so wie du. Sie hat seit der Trennung verschiedene Beziehungen gehabt, ist auch grad wieder frisch liiert, er ist seit der Trennung vor 5 Jahren durchgängig Single (sie haben viel Kontakt weil gemeinsames Kind), und das trotz wirklich guten Gehalts. Er sagt dass er sparen will, aber wozu?

Mir wäre Freiheit immer mehr wert.

Es werden sich aber bestimmt Frauen finden für dich, nur vielleicht wird's etwas schwieriger...
 
  • #13
Wie Frau zu deiner Wohnsituation steht, ist äusserst individuell. Ich kann dir nur sagen, wie ich darüber denke.

Ich würde niemals im selben Haus wohnen wollen wie meine Schwiegereltern. Auch nicht in unmittelbarer Nachbarschaft. Seien wir doch ehrlich: Die meisten Eltern mischen sich doch auf irgendeine Art in das Leben ihrer Kinder und Schwiegerkinder ein. Ich kenne nur eine Ausnahme: meine Eltern. Bei denen liegts aber an ihrem generellen Desinteresse an mir seit meiner Geburt, also nicht unbedingt eine positive Ausnahme.

Du scheinst bereit zu sein, allenfalls für eine Partnerin umzuziehen, das finde ich gut. Ich persönlich hätte aber keine Lust, dich während unseres Kennenlernens jeweils in deinem Elternhaus zu besuchen. Ausserdem stellt sich mir die Frage, wieso ein Ü30 nie das Bedürfnis hatte, mal von zu Hause wegzugehen und sozusagen in die grosse, weite Welt zu ziehen.

Das ist aber wie gesagt meine persönliche Meinung. Ich denke, du hast durchaus Chancen, eine Frau zu finden, die sich nicht gross an deiner Wohnsituation stört.
 
  • #14
könnte ich es immer noch abschieben wenn sich jemand an den Eltern stören würde, aber ich muss dafür aufkommen und daher ist ein vorzeitiger Auszug kein Thema :)
Meine persönliche Meinung zum Thema: an sich ist das überhaupt nicht schlimm und kommt in dem Alter häufiger vor als man denkt, aber als Zwischenlösung. Sprich es wird vermutlich darauf hinauslaufen, dass du deine 4 Zimmer wirst verlassen müssen und zu deiner zukünftigen Freundin ziehen wirst, auch wenn dir das Haus gehört. Je älter die Eltern werden, desto weniger Veränderungen möchten sie um sich herum, deine Wohnung wird also leerstehen, aber komme bloß nicht auf die Idee, aus Bequemlichkeits- oder sonstigen Überlegungen der neuen Freundin ein Wohnen unter einem Dach mit den Eltern anzubieten.

Das ist too much. Das Kennenlernen verliefe in "ihrem" Wohnbereich oder in einer komplett neuen dritten Wohnung wesentlich entspannter, als unter ständigen Blicken der Eltern. Überlasse den Eltern das Haus zum Älterwerden, und kommt zu Besuch vorbei.

Privatsphäre mit der Freundin tauschst du ein gegen unter Umständen beengtere Wohnverhältnisse, Wohnen zur Miete und selber Putzen ohne Haushälterin. Also wieder von Null anfangen. Da musst du ohne Scheuklappen voll flexibel sein, sonst ist die Freundin womöglich schnell wieder weg.
 
  • #15
Hallo !

Bin auch vom Land. Und bei uns is das gang und gebe, dass häufig auch solange gewartet wird mit dem ausziehen. Sollte deine Partnerin dafür kein Verständnis haben, ist es sowieso nicht die richtige. Aber im schlimmsten Fall könnt ihr euch immer noch eine Wohnung nehmen !

glg
j
 
  • #16
Ich bin zu unabhängig dafür. Sehe dich auch noch nicht als erwachsenen Mann, mit dem ich was anfangen könnte, weil du andere fragst, was deise davon halten. Wenn du dich ab und an von der Mutter bekochen lässt, dann bist du ihre Küche gewohnt und man sieht dir den Speck auch im Gesicht an.
 
  • #17
Es gibt ja auch Frauen, die im Haus der Eltern oder Grosseltern eine eigene Wohnung haben. Und den Hauseingang für sich alleine haben wenige Menschen. Denk mal an all die Leute, die in Mehrfamilienhäusern oder gar Wohnblocks leben ......

Such dir eine Frau, die solche Familien mag - Familien, die sich nicht trennen, sich umeinander kümmern. Da hast du dann sogar einen grossen Pluspunkt.
 
  • #18
Hallo an alle,

erstmal danke für die vielen antworten. Ich habe dieses Thema aufgegriffen, weil ich etwas irritiert und überrascht war das dieses Modell allgemein kritisch gesehen wird, daher hab ich auch mal meine Situation zur Schau gestellt. Mir sind auch viele bekannt wo so ein Modell funktioniert, aber klar kann es zu Problemen führen die man sich vor Augen halten muss.

Das Haus liegt zwischen Großstadt und Land im Rhein-Main Gebiet. Es ist ein altes Haus, aber in direkter Nachbarschaft etc. Alles in der Umgebung was man braucht. Meine Mutter und mein Stiefvater sind beide gesund und das Haus wurde von der Einrichtung, sowohl unten als auch oben komplett in die Moderne renoviert und eingerichtet.
Eventuell mach ich mir da zuviel Kopf was und wie alles wird! Nach dem Ableben meines Vaters sind auch neue Immobilien vorhanden mit Wohnungen, die allerdings alle vermietet sind. Man könnte da auch notfalls eine Beziehen wenn alle dämme brechen. Das ist aber alles eine Individuelle Geschichte wie das dann die Frau bewertet und wie sie leben möchte und man gemeinsam eine Lösung ausarbeitet!

Schöne Grüsse
 
  • #19
Ich bin zu unabhängig dafür. Sehe dich auch noch nicht als erwachsenen Mann, mit dem ich was anfangen könnte, weil du andere fragst, was deise davon halten. Wenn du dich ab und an von der Mutter bekochen lässt, dann bist du ihre Küche gewohnt und man sieht dir den Speck auch im Gesicht an.
Ich habe eher zu wenig auf den Rippen, da ich Sport treibe und meine Mutter kann nicht kochen :)
 
  • #20
Die Frage zeigt schon, dass es besser für dich wäre, wenn du dich abnabelst. Du hast Komplexe und wenn du zufälligerweise auf eine dir überlegenere Frau triffst, die eine starke unabhängige Persönlichkeit ausstrahlt, dann wird sie deinen wunden Punkt treffen und dein Herz in den Boden treten.

Es sieht nicht so aus, als hättest du mit 31 schon deine große Liebe gefunden und bist auch lange nicht bereit für die Familiengründung. Seine große Liebe lernt man in den 20ern kennen, danach lernt man nichts Passenderes mehr kennen als in der Jugen, weil nicht nur du dir ein Haus gekauft hast, sondern auch Frauen mit Ende20/Anfang30 allmählich sesshaft und häuslich geworden sind und ihr Haus auch nicht mehr verlassen wollen. Sprich: Frauen haben sich ihr Leben dann auch fertig eingerichtet und aufgebaut, das sie dann nicht mehr verlassen wollen wegen einem Mann, der unflexibel ist.

Dein Ego hat dir hier ganz klar geschadet. Um einen kurzen Moment als 30-jähriger angeben zu können, um sagen zu könenn, du besitzt schon ein Haus in jungen Jahren, hast du viel geopfert an Freiheit und Flexibilität und Geld. Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass du das Haus nochmal verkaufen kannst und wirst. Im Alter wird man dann gemütlich und träge. Die nächsten 20-30 Jahre kannst du sowieso nichts verkaufen, so lange deine Eltern noch mit im Haus leben und dann bist du selbst alt und bequem, vielelicht krank, um deinen Komfort nochmal für ein unsicheres Leben aufgeben zu wollen.

Man muss dich nicht kennen, um zu wissen, dass das ein ganz schlechter Trend ist, der uns allen schadet und der Zukunftsentwicklung, wenn die Kinder immer nur daheim leben und mit über 30 immer noch keine eigenen Kinder haben - noch nicht einmal ein Partner in Sicht ist, aber noch die große Hoffnung auf die große Liebe. Sorry, aber solche Männer wie du warten mit 50 noch und denken dann immer noch, sie könnten mal Kinder bekommen.

Sich ohne Frau schon ein Haus gekauft zu haben, halte ich für sowas von blöde. Sowas sind doch Dinge, die man gemeinsam als Paar plant, die eine Partnerschaft ausmachen, indem man diese Dinge gemeinsam macht. Diesen sozialen Akt hast du schlichtweg verpasst und bist auf dem Narzisstentrip. Du verstehst nichts von Planungen in einer Beziehungen und Kompromisse eingehen in Sachen Wohnung, Möbel etc. Kannst du dir vorstellen, eine Frau findet diese Konstellation gut? Ich meine eine richtig tolle, begehrbare Frau, die du stark findest, keine graue Ameise?

Genau solche Männer wie du empfinde ich nämlich häufig dazu noch sehr anspruchsvoll, was Frauen angeht. Sie sind inkompatibel zu jeder Frau und "Mami ist die Beste". Solche Männer wie du schaden der ganzen Männerwelt.
 
  • #21
Eine Frau, die dich liebt und mit dir zusammen sein will, wird mit der Konstellation keine Probleme haben.
Eine Frau, die durch eine Beziehung ihren Lebensstil optimieren will, schon eher.
Also ein guter Test.
 
  • #22
Ich bin m (31) und lebe wie es der Titel schon verrät noch zuhause
Du definierst Zuhause mit dem Haus/Ort in dem deine Eltern wohnen. Daher du definierst dich selbst als KIND. Das ist unmännlich, unselbständig und unattraktiv. Erzählst du Frauen eigentlich, dass du Zuhause bei Mama und Papa wohnst? Unsexy. Erzähl ihnen, dass deine Eltern deine Mieter sind.

Ich definiere seit 1987 den Ort an dessen Klingelschild und Briefkasten MEIN Name steht als mein Zuhause. Ca. 10 Jahre lebte bis zu ihrem Tod meine Schwiegermutter in einer der drei Wohnungen MEINES Hauses als Mieterin. Es war klar, dass sie bei mir und nicht ich bei ihr lebe und wer im Zweifel wem etwas zu sagen hat.

Mit MEINES will ich nicht protzen sondern betonen, dass es darauf ankommt klare Verhältnisse zu haben.

Eine Freundin (50) ist über Weihnachten bis zum Tode ihres Vater (2019) immer noch nach "Zuhause" gefahren. Langweilig. Sie hat sich nie wirklich abgenabelt. Vielleicht weil sie nie eine eigene Familie gründete.

Meine Mutter habe ich immer eingeladen mit meiner Familie (inkl. Schwiegermütter) in meinem Haus Weihnachten zu feiern und dazu zu übernachten. Sie wollte etwas anderes erzwingen und hat daher Weihnachten mit dem Menschen den sie am liebsten hatte, sich selbst, allein gefeiert. Wir hatten dafür andere Gäste
 
  • #23
Lass dir nicht einreden dass das für die breite Bevölkerungsdichte ein Problem wäre.
Ich lebe auch (noch) mit meiner Mutter in ebenfalls (m)einem Haus und das war für meine Partner noch nie ein Problem. Auch wir haben getrennte und abgeschlossene Wohnungen. Manchmal sehe ich meine Mutter wochenlang bestenfalls im Treppenhaus, manchmal essen wir zusammen wenn ich gerade hier bin. So lang du einen abgeschlossenen Wohnbereich hast, der nicht mal eben ohne Vorankündigung von allen betreten werden kann sehe ich da kein Problem.
Allergisch reagieren nur Damen, die im Haus ihres Partners ohne Einschränkung Königin spielen wollen, aber bitte bloß selbst nichts finanziell beitragen.

Wenn Du und Deine Eltern bereitwillig in der Lage seid, das Zepter der Herrschaft über Haus und Garten an Deine zukünftige Frau zu übergeben und sie regieren läßt kann es klappen.
Das würde ich nie, ganz egal ob ich allein mit einem Partner im Haus oder mit meiner kompletten Familiensippe leben würde.

Kläre das einfach schon bei den ersten Dates ab und wenn dein Date so reagiert wie manche Personen hier - next!

w31
 
  • #24
Mich würden folgende Dinge stören

- der fehlende eigene Eingang. Deine Eltern würden jedes Kommen und Gehen mitbekommen. Das kenne ich noch zu genüge aus meiner Jugend und es störte mich extrem, war es doch immer so eine Art Überwachung durch meine Eltern, wenn auch nicht gezielt.

- deine Haushälterin gepaart mit dem Umstand, dass du nie alleine gelebt hast. Ich weiß nicht wie viel du im Haushalt machst, aber bei diesen beiden Umständen hätte ich Angst, dass du alleine "nicht lebensfähig" bist, nie gelernt hast zu putzen, zu kochen, den Garten zu pflegen und dich um alle organisatorischen Dinge die ein eigener Haushalt erfordert, zu kümmern. Alleine leben bedeutet Eigenständigkeit. Da dürfte dir Erfahrung fehlen. Kannst du eine Waschmaschine bedienen? Kannst du deine Hemden alleine bügeln? Kannst du mehr als Spiegeleier braten? Weißt du welche Arbeiten in/am Haus anfallen? Und eine Haushälterin macht auch mal Urlaub oder wird krank.
Ich hab mich schon immer um meine Angelegenheiten alleine gekümmert, lebte in verschiedenen Städten und im Ausland. Da käme ein Partner, der nie das Elternhaus verlassen hat, wahrscheinlich nicht in Frage.

- je nachdem, wie gut ich mit deinen Eltern klar käme, wäre es mir vielleicht auch zu viel Nähe. Ich sehe es bei meiner Schwiegermutter. Im Großen und Ganzen kommen wir gut miteinander klar, aber sie hat in vielen Punkten ihre festgefahren Ansichten und kritisiert Andersdenkende sehr schnell. Das nervt und ich bin froh, dass ich sie nicht die ganze Zeit um mich habe. Du müsstest also tatsächlich bereit sein, ggf. wegzuziehen. Bist du das wirklich?

Die Zukunftsinvestition ist übrigens wirklich noch Zukunft. Dazwischen liegen ca. 20-30 Jahre bis du das Haus ohne Einmischung deiner Eltern nutzen kannst. Denn klar, ist es jetzt dein Haus und deine Eltern nur noch Mieter, aber seien wir doch ehrlich, ohne Zustimmung deiner Eltern wirst du keine Veränderungen vornehmen. Ich mein es nicht böse, nur dient das Argument der "Zukunftsinvestition" aus meiner Sicht mehr dazu, dir die Situation schöner zu reden als sie ist. Praktisch sieht es so aus, dass du deinen Eltern das Bleiben in ihrem Haus ermöglichen wolltest. Das ehrt dich, macht es für deine private Situation aber nicht einfacher.

Es gibt mit Sicherheit Frauen, die sich auf deine Situation einlassen. Der Kreis der Frauen wird jedoch kleiner. Darüber musst du dir im Klaren sein. Sie muss mit deinen Eltern sehr gut klarkommen und deine Eltern dürfen nicht zu einmischend sein. Wenn das gelingt, dann kann es funktionieren. Für die Betreuung eurer Kinder wird die Nähe der Großeltern von Vorteil sein. Jetzt, wo ich Mutter bin, hätte ich auch gerne jemanden, dem ich das Kind mal übergeben kann. Meine und die Schwiegereltern wohnen aber ca. 2 Autostunden entfernt.
Man muss sich aber sehr gut verstehen, sonst funktioniert es nicht. Ein separater Eingang wäre dabei schon mal gut.

W34
 
  • #25
Lieber FS,

an sich finde ich dein Modell nicht schlecht. Es zeugt bei dir von Verantwortung. Dir hätte es auch egal sein können, was mit deinem Elternhaus passiert... das ist schon mal toll.

Alles weitere hängt von dir und deinen Eltern ab. Wenn es so anfängt, dass ihr irgendwann zwingend Sonntag Mittag zusammen essen müsst, wird es doof. Wenn sie sich beschweren, dass ihr lange im Bett seid, zu spät kommt etc...
Können sich deine Eltern diesbezüglich raushalten: prima.
Was auch nicht sein sollte: das deine spätere Freundin für sämtliche Dinge eingespannt wird. Natürlich sollte man sich in einer Familie gegenseitig helfen. Bitte nicht falsch verstehen. Aber man weiß ja, wie schnell so etwas gehen kann: kannst du für die beiden kochen, bügeln, dies und das. In allererster Linie bist du der Sohn und Ansprechpartner.
Du denkst jetzt vermutlich: um Himmels Willen, dass ist alles in ferner Zukunft. Aber viele Frauen denken so weit und machen sich entsprechend Gedanken. Von Anfang an für klare Verhältnisse sorgen, miteinander sprechen und dann sehe ich es durchaus optimistisch. :) VG
 
  • #26
Wie fanden das ganze denn die Frauen, mit denen du bisher zusammen warst ?
...du verstehst, worauf ich hinaus will ?
Wenn du bereits richtige Beziehungen gehabt hättest, würdest du diese Frage nicht stellen, oder ?
Oder andere. Konkretere. Z.B. 'Ich sitze zwischen den Stühlen, meine Mutter erwartet, dass wir am Sonntag immer bei ihr essen und meine Freundin will das nicht. Wie soll ich es beiden recht machen ?'

Wenn du noch keine hattest, liegt es nicht an diesem Haus und deiner Wohnung darin.

Möchtest du ein bisschen mehr erzählen ?

w 52
 
  • #27
Hi,
Ich stehe dem auch kritisch gegenüber. Nach meiner Erfahrung sind es sehr oft Männer statt Frauen, die noch bei den Eltern wohnen. Frauen haben weniger Territorialverhalten (nicht negativ gemeint), und sind bereit, sich schnell an etwas Neues anzupassen.
In südlichen Ländern (wie @Toscamores Heimat) ist dein Modell gängig, aber hier haben wir einfach eine Kultur der Unabhängigkeit. Hat nix mit Zeitgeist oder Mainstream zu tun, denn Kultur ist etwas Tieferliegendes.
Ich muss @Vikkys Post komplett zustimmen:
Eine junge moderne Frau möchte auch nicht "als Frau gehalten werden" sondern rennt bei so einer Denke davon.
Auch wenn du das vielleicht nicht so meinst, FS, aber beim ersten Lesen versteht man deinen Text leider ganz genau so! Beim zweiten Lesen denkt man, es ist alles sehr sehr unglücklich formuliert, aber ein bisschen unangenehmes Kribbeln hinterlässt dein Text.
Unabhängig von dir finde ich die Beispiele, wo im Bekanntenkreis die jungen Leute bei den Eltern bleiben seltsam. Denn es ist ja nicht mit einem Hausanstrich getan!
Wer immer im gleichen Haus lebte (Grausen!), kann keinen neuen Blick für die Dinge haben. Wenn ich nur an die Optik denke, dann wird immer der alte Touch durchscheinen, das ist unvermeidbar.
Nicht umsonst beginnen Programmierer gern "auf der grünen Wiese", weil da nicht der Blick durch die alten Strukturen verdeckt wird.
Mit Verhaltensweisen geschieht es doch genauso. Du hast nie frischen Wind geschnuppert, es war immer alles bequem.
Wie in einem anderen Thread eine Userin schrieb: du hast nie komplett mal alles allein machen müssen, Mietvertrag und so, sondern maximal häppchenweise. Wer umzieht, muss sich komplett in kurzer Zeit neu ausrichten, das ist einfach eine nicht zu vernachlässigende Persönlichkeitsentwicklung.
W35
 
  • #28
Auch wenn deine Beweggründe für das Zusammenwohnen rein rational nachzuvollziehen sind, wäre eine solche Wohnkonstellation für einen potentiellen Partner für mich ein absolutes No-Go.

Eine derartige Nähe zu den Eltern wäre mir nichts. Ich möchte nicht ständig unter Beobachtung stehen, wann ich komme und gehe, wer zu Besuch ist etc. Nicht ständig abrufbar und ansprechbar sein, nur weil ich da bin.

Das führt auch gern mal dazu, dass die Eltern faul werden, sich selbst zu kümmern und Gedanken zur Problemlösung zu machen " ...ach das kann doch mal fix xy machen, da frag ich mal xy, ist doch gleich nebenan".

Aus Sicht der Eltern bleibt man doch immer das zur Verfügung stehende Kind.

Es geht nicht um das Kümmern, wenn wirklich ein Notfall vorliegt, sondern um banalen Alltagskram.

Das wollte ich nichtmal mit meinem Eltern. Meine Mutter wohnt nur im selben Ort, muss an meinem Grundstück vorbei, wenn sie Besorgungen macht.
Oft kommt sie uneinladen vorbei "ich wollte doch nur schnell... "
Steht mein Auto nicht da, wenn ich da sein müsste, werde ich ausgehorcht, wo ich war. Stehen fremde Autos da, will sie wissen, wer da war.
Für sie es Smalltalk, ich fühle mich kontrolliert und eingeengt.

Das stelle ich mir beim echren Zusammenwohnen noch potenziert vor.

Ich würde nicht beim ersten Mal bei ihm seine Eltern kennenlernen wollen, würde nicht wollen, dass sie wissen, wann ich das erste Mal über Nacht bleibe, Sex hätte... mich zurückhalten müssen, damit sie nichts hören.

Da ich auch regelmäßig beobachte, das Männer gern "viel arbeiten gehen müssen," wenn zu Hause unangenehme Arbeiten anstehen, somit eventuelle Pflegeleistungen auch wieder auf die Frauen zurückfallen "arbeitet ja weniger ", wäre dies ein weiteres NoGo.

Vielleicht solltest du mal überprüfen, inwieweit deine Eltern emotionalen (!) Druck auf dich ausgeübt haben, diese Konstellation einzugehen.

Wenn man nichts anderes kennt, merkt man manchmal gar nicht, wie sehr man von seinen Eltern vereinnahmt wird bzw wie übergriffig diese sind. Man nimmt es als normal hin.
 
  • #29
du hast nie komplett mal alles allein machen müssen, Mietvertrag und so, sondern maximal häppchenweise.
Aber dafür Notartermin, Banktermin, steuerlich wirksamen Mietvertrag mit den Eltern aufsetzen ......
Eigentum ist auch Verantwortung - und da es sein Haus ist, wird er auch dafür Sorge tragen, dass es in Ordnung ist. Sind wir ehrlich - dass die Eltern mal unterstützen ist genau so Teil einer intakten Familie wie dass man die Eltern unterstützt.
Heimatverbunden sind viele Menschen in etwas ländlicheren Gebieten. Sogar in der Grossstadt gibt es diesen Menschenschlag.
Und der Mann, der eine Haushälterin bezahlt obwohl Mutti im Hause ist, der zeigt, dass er seinen Haushalt eigenverantwortlich führt. Hemden bügeln ??? Welcher Mann macht das denn selbst ?

T, du siehst - es gibt Frauen, die passen nicht zu dir und deinem Leben. So, wie du schreibst, willst du auch gar keine Frau, die unbedingt Gras in der Bude rauchen will, mit den Eltern nicht klar kommt und meint, arm wäre sexy. Insofern hast du die Aufgabe, die passende Frau zu finden. Wie wir Männer alle ....
Du siehst hier alle möglichen Lebensentwürfe; Aries, der mit der 2. Frau ein neues Haus gebaut hat, Tom oder frei, die LAT wohnen und leben, Lionne, die ihr Traumhaus gebaut hat und nun liiert ist, Pixi, die auch ihr Elternhaus gehalten hat. .....
Es geht alles - mit der richtigen Frau. Schau mal, was für gruselige Männer und Frauen hier lange Beziehungen haben und hatten - dann siehst du, dass es auch für dich eine Frau geben wird.
 
  • #30
Erstmal vorweg an all diejenigen die hier schreiben ich hätte es vielleicht unglücklich formuliert. Das habe ich in der Tat. Das war nicht respektlos oder so gegenüber Frauen oder der Haushälterin gemeint.

Ich finde, ich hab hier schon genug Feedback bekommen. Zuviel würde ich glatt behaupten. Das hier geschrieben worden ist Von wegen wie kann man sich ohne Frau ein Haus kaufen... Hat man schonmal dran gedacht das eine Immobilie heute Gold wert ist und das Haus dann komplett abbezahlt ist und dann bin ich nichtmal 40. Heisst ich hab genügend Spielraum hinten raus wie ich weiterleben will.

Das Thema mit Kindern wurde hier gebracht. Ja es gibt Frauen die wollen tatsächlich überhaupt keine Kinder haben und sind lieber auf Achse und wollen die Welt bereisen. Einen Kinderwunsch habe ich nie geäußert. Sind diese Frauen gift für die Frauenwelt!

Kochen, bügeln, waschen ist mir vertraut.

Was mir eher gerade durch den Kopf geht das man doch auf viel Anfeindungen stößt wo ich mir denke. Ja ich bin nicht perfekt, aber wer ist das schon? Sicher habe ich viele Fehler gemacht im Leben, aber ich habe auch Dinge getan auf die ich heute stolz bin. Diese pauschalisierung bzw Vergleiche mit Verwandten etc. sind in meinen Augen auch grenzwertig. Leben und Leben lassen. Es kennt mich keiner und weiss überhaupt nicht wie der Mensch tickt etc. Man liest nur dies und jenes und zieht Vergleiche und denkt dann ah der ist genauso gestrickt.

Auch schon diese beleidigungen mit Fettbacke etc. Finde ich schon aberwitzig. So manch eine die hier geschrieben hat würde ich echt mal persönlich kennenlernen. Diese Frauen müssen ja das perfekte Leben führen :)

Danke Tom26 deine Worte haben mich aufgemuntert!

Schöne grüsse