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Anina

  • #1

Kann man sich eigentlich mit verheirateten Männer problemlos treffen?

 
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Gast

  • #2
Wenn du deren Frau bist ja. Ansonsten ist das tabu.
 
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Gast

  • #3
...ich verstehe die frage nicht so ganz - was heißt hier problemlos? meinst du, ob man problemlos einen findet, der sich mit einem trifft? das (leider) mit sicherheit ;o)
ansonsten würde ich sagen, fallen mir da spontan tausend fragen ein, die zu teilweise erheblichen problemen führen können!
z.b. was ist mit seiner frau?! die hat mit sicherheit was dagegen!? was will er von dir, was willst du von ihm? will er sich von seiner frau trennen? warum tut er das dann (noch) nicht? will er eine affäre? willst du ihn "abwerben" oder willst du nur eine affäre? was hast du von einer affäre mit einem verheirateten mann?
ich würde sagen, für alles, was man als single-frau von einem mann wollen könnte, gibt es unverheiratete männer... alles andere bringt nur unnötigen stress - mit der ehefrau, mit dem mann und/oder mit dir selber! lohnt sich nicht!
 
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Gast

  • #4
Ich finde die Frage ausgesprochen interessant. Ich als verheirateter Mann habe auch das Beürfnis, andere Frauen kennen zu lernen und mich mit ihnen zu treffen (Theater, Konzert, ein schönes Essen), ohne mit ihnen Sex zu haben. Ich wäre in meiner Freizeit oft lieber mit Frauen als mit Männern zusammen. Gehe ich abends mit einem Freund weg, hat meine Frau nichts dagegen. Ich kann ihr aber nicht sagen, mich am Abend mit einer Freundin (zum Essen) treffen zu wollen. Dies ist schade. So vermisse ich es, mich mit anderen Frauen, die ich interessant finde, auszutauschen. Gerne hätte ich auch - was wohl nur Frauen untereinander haben dürfen - eine "beste Freundin", die ich regelmäßig (ca. 1 mal pro Monat) treffen könnte. Dies praktiziere ich leider nur einmal im Jahr mit einer guten Freundin, die ich seit 15 Jahre kenne.

Gruß Stefan
 
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Gast

  • #5
Klar, kann man. Ist schließlich eine Abmachung, wasihr beide trefft.

Redet darüber was ihr wollt, macht vorher klar Schiff,
Und wenn einer von Euch sagt das wars, dann war es das !! DAzu müßt ihr beide stehen, egal wie weh das tut.

Mußt Dir aber darüber im klaren sein, dass Du wohl eher das 5. Rad am Wagen bist....

Und vielleicht wirst Du auch Nr 1. dann hat es sich gelohnt.
Denn nichts ist für die Ewigkeit !!

Schließlich verlassen auch Frauen die Männer....
 
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Gast

  • #6
zu #3, Mann und Frau können nie befreundet sein, merke dir das gut... all diese Sachen kannst genau so gut mit deiner Frau machen... in der Liebe ist Freundschaft wichtig, wenn das vorhanden ist dann hat man(n) nicht das Bedürfnis eine andere zu suchen und diese als "BESTE" Freundin zu bezeichenen... und so lange es Frauen gibt die es nicht lassen können sich an verheiratete Männer ran zu machen... wird es immer trennungen geben... und vorallem die armen Kinder müssen dann darunter leiden... warum sind die Menschen so egoistisch... treffe dich lieber problemlos mit einen unverheirateten Mann, weil so tritts du im Leben anderer Menschen ein ohne dass die es wollen, stell dir vor dir passiert das gleiche... egal was man macht muss man sich das immer von sich selber vorstellen ob das in ordnung wäre wenn sich jemand mit deinen Mann treffen würde, auch wenn es gesagt wird das es nur Freundschaft ist... überlege dir das mal...
 
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Gast

  • #7
zu#5 so ein Schmarren es ist ja wohl die Entscheidung des Mannes, wenn er sich ne "beste Freundin " zulegt. Und wenn er in seiner Ehe was vermißt und es bei jemand anders findet,kann sich ja auch mal seine Frau fragen, was SIE dazu beiträgt, wenn er sich wen anders sucht.

Im übrigen habe ich seit 12 Jahren einen besten Freund, der verheiratet ist und sich 2-4X im Monat mit mir trifft. Wir haben KEINEN Sex.
(Ich möchte nicht behaupten, dass ich das nicht schön fände.Aber er hat seine Grenze so gesteckt und ich akzeptiere das. )Wir haben uns so viel zu sagen und auch beruflich zu bereden, dass es das wert ist. Ich kenne niemand sonst mit dem ich so gut harmoniere.
Es gibt viel mehr Möglichkeiten als nur Ehe und aus...
 
G

Gast

  • #8
@Nr 1
Geile Antwort *ggg*

@Nr.6
Sehe ich auch so wie du. Ich habe seit Jahren einen besten Freund, der glücklich verheiratet ist. Seine Frau ist auch nett zu mir. Sie weiß, daß ich nichts von ihm will. Er ist wie ein Bruder für mich, und da ich kaum noch Verwandte habe und mich mit meiner Schwester überhaupt nicht verstehe, bin ich sehr dankbar für diesen Kontakt. Da er ein paar Jahre älter ist, frage ich ihn auch öfters um Rat.
 
G

Gast

  • #9
Es gibt Freundschaft mit verheirateten Männern, ohne Sex, aber da kommt immer wieder das Besitzdenken, ( mein Mann, meine Frau) sind wir nicht, sowie mangelndes Selbsbewußtsein durch.
Im übrigen wenn Ehe und Beziehung stimmt, ist ein Einbruch in diese schwer.
Was passieren soll im Leben passiert hat alles seinen Sinn und seine Gründe, wenn auch für uns nicht immer erkennbar.
Im übrigen war meine beste Freundin auch die beste Freundin meines Mannes, Sie hat uns beiden sehr gut getan und wir waren und sind immer füreinander da.
 
  • #10
Das ist doch nun wirklich die Sache des Mannes. Wenn die Fronten klar sind und Du diese nicht später wegen eventuell aufkommender Gefühle aufweichen möchtest, sehe ich da eigentlich kein Problem.
 
G

Gast

  • #11
Warum hat Mann (verh.) eine Freundin ?
vielleicht Dinge auszugleichen die in der Ehe fehlen ( ? ), hier haben dann beide Partner in der Vergangenheit Fehler gemacht, die zur Situation geführt haben. Fakt ist aber, dass weder Glück noch Zufriedenheit dadurch in der Ehe, noch in der außerehelichen Beziehung erreicht werden. Stress und Enttäuschungen bleiben verteilt und keinem der Beteiligten bleibt das ungetrübte Glück.
Besser ist es, an der Qualität der bestehenden Beziehung zu arbeiten, so lange es noch sinnvoll ist.
Man hat leicht sein Glück verspielt.......
 
G

Gast

  • #12
Lisa
@Hallo Stefan, was würdest du denken und sagen, wenn sich deine Frau einen "besten Freund" suchen würde?

Frauenfreundschaft. - "Frauen können recht gut mit einem Manne Freundschaft schließen; aber um diese aufrechtzuerhalten - dazu muß wohl eine kleine physische Antipathie mithelfen." F.Nietzsche

Ich meine sogar, diese Antipathie muss auf Gegenseitigkeit beruhen!
 
V

VirginiaWoolf

  • #13
Ja, man kann, habe ich auch.
wie #9, zum Beispiel um gemeinsame Interessen zu genießen, die man mit dem geliebten!
Partner nicht teilen kann, und die man dem Partner auch nicht aufzwingen will.
Sex und tiefe Gefühle sollten tabu sein, wenn das zur "Gefahr", Abstand halten.
Lisa, das muss Stefan dann genauso tolerieren, akzeptieren.
Ja und der F. Nitzsche - ich würde etwas abschwächen, keine physische Anziehung.
 
G

Gast

  • #14
Ja, kann man - mit Einschränkungen allerdings.

Und zwar habe ich jeden Dienstag ein problemloses Treffen mit einem verheirateten Mann, im Tanz-Club zum Boogie tanzen.
Er kann mit seiner Frau nicht tanzen, weil sie immer mit ihm schimpft.
Diese Aussage stammt von ihm, er hat sie gemacht in Gegenwart von mir UND seiner Frau, die hat nur milde gelächelt dabei.
Sie ist aber auch eine (ehemalige) Turnier-Tänzerin, wohl gemerkt. Und da wundert es mich nicht wirklich, dass sie mit ihm schimpft. Nur vom schimpfen wird er es nicht besser beherrschen.
Also tanzen wir beide zusammen im Club. Sie hat selbst im Moment gar keinen Tanzpartner.
Daher kann man sich an fünf Fingern abzählen, wenn er so weit ist, dass er immer besser wird, und das ist ja der Fall bei stetiger Übung, dann wird es MIR passieren, dass ich eines Tages keinen Tanzpartner mehr habe, weil er dann doch mit ihr tanzt, wenn er "gut genug" ist für sie............

Problemlos ist also gar nix, nicht mal so etwas Harmloses wie unsere Sport-Partnerschaft.

Und es IST nur eine Sport-Partnerschaft, auch wenn Tanzen an sich intim sein kann, gerade bei Boogie, wo man sich ja permanent anlächelt und quasi beim Tanzen flirtet miteinander.........!!!
So man es "richtig" macht in den Augen der Trainer........!!!!
 
G

Gast

  • #15
Gelegenheit macht Diebe. In erster Linie ist das aber die Angelegenheit des Ehemanns und dessen Frau.
 
G

Gast

  • #16
Leider ist das vor allem für verheiratete Frauen ein Problem.

Ich komme auch manchmal besser mit Männern aus. Man kann einfach andere Themen mit ihnen bereden. Leider ist es sehr schwer bis fast unmöglich sich mit ihnen einfach mal einen Abend zu treffen um "nur" zu reden. Im Regelfall hat immer die Partnerin etwas dagegen.

Aber der eigene Partner kann ja nicht alle Bereiche und Interessen abdecken! Wenn man mit dem eigenen Geschlecht weg geht, hat niemand was dagegen. Dies kann aber nicht alle Interessen abdecken. Wenn man sich also dann mit Männern trifft, nur zum Reden, müssen solche (auch wenn nur platonische!!!) Kontakte auch noch heimlich geführt werden.
 
  • #17
Ich glaube, die Antwort wird immer unterschiedlich ausfallen.. je nachdem wen man fragt.. den Mann.. die Ehefrau.. die potentielle Geliebte....

Ich denke dass ein erwachsener Mann selber wissen sollte, ob er sich neben der Ehefrau noch mit anderen trifft. Nur er kann wissen warum er das tut. Nur er ist auch dafür verantwortlich. Ich finde sogar, noch nicht mal seine Ehefrau ist dafür verantwortlich, denn wenn ihm was fehlt dann sollte er das kommunizieren... und Konsequenzen ziehen wenn das zu nichts führt. Da das aber schwer ist, nicht jedermann's Sache, und in jedem Fall sowieso individuell geurteilt werden sollte, gibt es eben nun mal verheiratete Männer die ausserehelich Bedürfnisse haben und leben wollen.

Ob ich als potentielle Geliebte moralisch da in irgendeiner Weise verantwortlich bin?
Jein. Nicht, wenn die Fronten geklärt sind und ich wirklich nichts anderes will als den gelegentlich mal zu treffen. Solange ich der Ehefrau nichts übermässig "wegnehme" (Zeit, Libido, Gefühle..) ist das kein Problem. Ist ja seine Entscheidung. Und wenn sie die Zeit/Libido/Gefühle von sich aus nicht mit ihm teilen will.. ist das wiederum ihr Problem.

Verantwortlich bin ich nur für meinen Part... nämlich.. verlange ich von dem Mann Dinge, die eigentlich nur seiner Ehefrau zustehen? Sprich... übermässig Zeit.. übermässig Gefühle, finanzielle Unterstützung, gesellschaftliche Begleitung.. e.t.c. ... ? Wenn ich das tue, und den Mann diesbezüglich auch noch unter Druck setze.. dann sollte ich mich nicht mit verheirateten Männern treffen. Für mich käme es auch nicht in Frage wenn die Ehefrau mir irgendwie bekannt ist. Aber wenn ich die nicht kenne, ... ist die auch nicht mein Problem.

Was mich nicht davon abhält irgendwie auch Mitleid mit ihr zu haben... gelegentlich. Niemand wird gerne belogen. Manchmal erwischt man sich dann auch wie man dem Mann gute Beziehungstipps für die Ehe mitgibt.. damit es da wieder klappt.....und die Sicht der Frau da auch mal zum Tragen kommt. das ist schräg.. ist mir aber wiederholt passiert. Die Kerle hätten vermutlich gut daran getan diese Gespräche statt mit mir mit der Ehefrau zu führen....
 
  • #18
Wenn ich als Musik- oder Theaterkritiker unterwegs bin, sitzt häufig eine (verheiratete) Kollegin, die für ein anderes Medium arbeitet, auf dem Platz neben mir. Wegen eines Konzertes in der Royal Albert Hall sind wir mit demselben Flugzeug hin- und zurückgeflogen, haben im selben Hotel gewohnt, viel Freizeit miteinander verbracht und auch das Konzertergebnis rege diskutiert. Mitunter tauschen wir uns auch über Veranstaltungen aus, die wir nicht beide besucht haben. Aber ,,außerkollegial" läuft da natürlich nichts.
 
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Gast

  • #19
Nein, ich glaube wenn sich ein verheirateter Mann mit einer anderen Frau, außer seiner Ehefrau privat treffen möchte, hat er wahrscheinlich problematische Absichten. w
 
G

Gast

  • #20
Also #Stefan, kein Problem, du bist nur in der falschen Gesellschaft. Ich will so einen wie dich nicht und deiner Frau gehts gut, wenn sie davon nichts weiß. Bewhre dir die Illusion. Die Realität ist Schmerz für Alle ODER such dir eine Religion, die deinen Bedürfnissen entspricht, trenn dich von deiner Frau (Schmerz nur 1x) und zeige Rückgrat, dann kannst du losziehen mit den Mädels...
 
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Gast

  • #21
In unserem Büro sind wir mehrere selbständige Kollegen und ich bin seit Jahren mit einem verheirateten Mann befreundet- ich selbst seit Jahrtausenden getrennt lebend. Wir sehen uns nie privat, aber wenn wir beide lange arbeiten, sitzen wir uns manchmal eineinhalb Stunden gegenüber und diskutieren und debattieren- Familie, Kinder, Büro.... Wir haben x- Krisen im Büro zusammen gemeistert, ich kann ihn um seine Männer-Meinung fragen und bekomme eine gnadenlos offene Antwort- umgekehrt genauso- ich verlasse mich blind auf ihn. Als meine Freundin die Stadt verließ, habe ich ihn gefragt, ob er im Notfall die Vormundschaft über meine Kinder übernehmen würde- sein Ja kam innerhalb einer Zehntelsekunde.

Wenn seine beste Ehefrau von Allen, die er schon wegen seiner Tochter nie verlassen würde, etwas ahnen würde von unseren Gesprächen, hätte er die Hölle auf Erden. Dabei hat er die zwei wirklich schlimmen Ehekrisen bislang nach seiner Aussage auch deshalb durchgestanden, weil er mit mir reden konnte- und eben auch manchmal eine Wahrheit zu hören bekam.

So, und was ist nun schlimm an dieser Freundschaft? Das ist mein bester Freund, und wenn ein Partner damit ein Problem hätte, käme ich schwer ins Grübeln....