• #1

Kann Stolz ein Hindernis beim Kennenlernen sein?

Man kennt das, hat es mal gehört oder gesehen oder erlebt.
Da treffen sich zwei tolle Menschen, er und sie, beide wie füreinander geschaffen, ein Traumpaar, denkt man, ja denkt man aber..

Sie werden vorgestellt oder kommen irgendwie ins Gespräch.
Keiner macht ein Date aus warum?
Er denkt: sie wirkt so taff und selbstbewusst, wenn sie von sich aus nichts sagt, ist sie auch nicht interessiert und ich lass es, keine Bock auf Korb.
Sie denkt: warum sagt er nichts, ich tu auch nichts, wenn ein Mann von sich aus nicht aktiv wird, ist
er nicht interessiert.

Ein Bekannte von mir sagte dazu mal, das ist der vermeintliche Stolz, beide glauben es nicht nötig zu haben, am Ende macht keiner was und die Chance ein tolles Paar zu werden ist vertan.

Was meint ihr?
 
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  • #2
Deine Freundin hat recht, zwei recht stolze Menschen, da sehe ich ehrlich gesagt auch keine Zukunftsperspektive....keiner gibt im Streit nach, keiner will Schwäche zeigen, beide wollen bewundert werden, kaum Verständnis für den anderen, können nicht um Hilfe bitten....
Ich habe eine sehr stolze Mutter und kann Dir sagen, ich hab es nicht einfach gehabt in meiner Kindheit.Mein Vater war das Gegenteil von ihr, von ihm hab ich emotional viel mehr gelernt als von meiner Mutter! Ich möchte persönlich keinen stolzen Partner, Stolz auf Erfolge ist ok, aber zu stolz um auch mal nachzugeben, den ersten Schritt zu tun, nee das hatte ich in der Kindheit, will ich nicht mehr! Zudem neigen stolze Menschen den anderen zu unterschätzen für seine Nachgiebigkeit, ohne die es aber gar nicht zur Beziehung kommen kann!
Stell dir doch mal zwei stolze Menschen im Streit vor? W34
 
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  • #3
Hallo,

ja das glaube ich schon auch. Wobei ich mittlerweile denke diese Situation zu erkennen und mache auch als Frau mal den ersten Schritt, wenngleich es mir natürlich lieber wäre mein Gegenüber würde das vor mir tun. Aber je attraktiver und intelligenter die beiden Gegenüber sind umso mehr könnte Stolz, Ehre und wiederum Benehmen (auch alte Schule) das "Problem" sein.
Wünsche Dir viel Glück und wag doch den Versuch einfach mal. :)
w 42
 
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  • #4
Es ist ja mehr mangelndes Selbstbewusstsein als Stolz. Aber man muss vor allem am Beginn einer Beziehung auch mal mutig sein. Ich zitiere ja nur ungern Nena, aber "Liebe wird aus Mut gemacht". Oft entstehen Beziehungen aus Angst oder Bequemlichkeit, man lässt sich auf Sachen ein bei denen man kein gutes Bauchgefühl hat. Und oft werden auch Beziehungen aus Angst oder Bequemlichkeit nicht eingegangen, obwohl man eigentlich ein gutes Bauchgefühlt hat. Bei so einer elementaren Sache wie einer Liebesbeziehung sollte man nicht von Angst motiviert handeln, denn das könnte eventuell die ganze Beziehung lang nachwirken...
 
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  • #5
Das hat doch nicht immer etwas mit Stolz zu tun! Ich war als Kind übermäßig schüchtern. Ich habe zunächst eine Fassade aufgebaut, und mir dann hart echtes Selbstbewußtsein erarbeitet. Meine Freundinnen sagen, wenn ich mich z.B. über mangelnde Hilfe beschwere, ich wirke so taff und selbstbewußt.

Wenn ich einen Mann interessant finde, verlässt mich allerdings meine Taffheit. Privat werde ich dann eher ruhig, im Beruf verschanze ich mich hinter Professionalität. Der Mann soll bloß nicht merken, dass ich ihn mag. Absolut dumm und bescheuert, ich weiß... Daran arbeite ich zur Zeit.

Wenn ich über Freunde jemanden kennenlerne ist es allerdings leichter, da bekomme ich auch mal einen gewaltigen Tritt in den Hintern, um meine Schüchternheit zu überwinden.

Also, manche Menschen sind einfach nur schüchtern und haben halt Startschwierigkeiten.

w
 
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  • #6
Der Stolz und der stolze Dünkel hat schon Viele um Vieles gebracht. Manche nehmen den Stolz dann einsam mit ins Grab, manche weichen zum Schluss ein wenig auf.
Man kann vorübergehend stolz auf z.B. eine gute Leistung sein, besser ist, man freut sich einfach darüber, klopft sich innerlich auf die Schulter und sagt zu sich: das hast Du gut gemacht.
Aber insgesamt stolz durch die Landschaft zu laufen und dann aus purem Stolz mit jemanden keinen Kontakt aufzunehmen, ist kontraproduktiv und schürt nur das Allein-Sein.

Die Frage ist ja immer, worauf ist derjenige denn stolz? Auf die Herkunft, auf die Familie, auf sich als Schönheit? Auf sein Wissen, auf seinen Intellekt? Usw.

Bescheidenheit sich selbst gegenüber hilft oft weiter.
 
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  • #7
Das ist völlig richtig.

Da Gleichberechtigung herrscht sollte die Frau halt auch mal die Initiative ergreifen - wenn Männer viele Körbe bekommen haben, tun sie sich sehr viel schwerer eine Frau anzusprechen. Wenn diese dann auch noch hübsch intelligent usw. ist - dann traut sich der Mann schlicht nicht !
 
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  • #8
Er denkt: sie wirkt so taff und selbstbewusst, wenn sie von sich aus nichts sagt, ist sie auch nicht interessiert und ich lass es, keine Bock auf Korb.
Sie denkt: warum sagt er nichts, ich tu auch nichts, wenn ein Mann von sich aus nicht aktiv wird, ist
er nicht interessiert.

Ein Bekannte von mir sagte dazu mal, das ist der vermeintliche Stolz, beide glauben es nicht nötig zu haben...

Liebe FS,
wo ist in der geschilderten Situation der Stolz?
Ich sehe in der Situationsbeschreibung zwei zutiefst unsichere, ängstliche Menschen mit massiven Einschränkungen in ihrem Kommunikationsverhalten.
Er hat Angst einen Korb zu bekommen und ein unklares männliches Rollenbild und sie hat ebenfalls Angst, dass ihr ein Zacken aus der Krone fällt, wenn sie ihm signalisiert, dass sie ansprachebereit ist. Du hast schon richtig formuliert, sie wirkt taff und selbstbewusst, aber sie ist es nicht, sondern genau das Gegenteil, mit falscher Fassade. Und er sit genauso und dann kann die Kommunikation nicht funktionieren, wenn sich nur Rollenspieler begegnen.
Beide scheinen komplett unfähig im Umgang mit nonverbaler Kommunikation zu sein, geht vielen so, wenn die Emoticons der Onlinewelt fehlen.

Ja, das ist so, dass sie sich jeweils selbst blockieren mit ihren Ängsten. Dann bleiben sie eben Singles, bis sie es gelernt haben, zur Not auch für immer.
w, 55
 
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  • #9
Ich habe so eine vage Ahnung, dass Du Stolz verwechselst mit Überheblichkeit resultierend aus einem schwachen Selbstbewußtsein. Und nach außen getragen wird dann aus einem Kompensationsverhalten heraus der vermeindliche Stolz. Klingt ausserdem nicht besonders sympathisch. Vielleicht haben die stolzen tollen Herren deswegen kein Interesse an der stolzen Dame?
 
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  • #10

Nein. Das glaube ich nicht.
Wenn sich beide sympathisch finden und sich physisch von einander angezogen fühlen, ist das nicht mehr zu stoppen. Die Frau wird diesem Mann jede Brücke bauen, um ihm Sicherheit zu geben, dass er sich keinen Korb einfängt. Beide werden nichts unversucht lassen an die heiß begehrte Tele.Nr. zu kommen. Da bin ich mir ganz sicher. Frauen und Männer können da sehr kreativ werden.

w
 
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  • #11
Es ist ja mehr mangelndes Selbstbewusstsein als Stolz..

"Stolz" könnte man hier in Gänsefüßchen setzen, denn der Begriff ist in diesem Zusammenhang der Fragestellung eher negativ als positiv besetzt, ein Sammelbegriff für Stolz, mangelndes Selbstbewusstsein, spontane Bedenken, die, je älter man wird, umso schneller unbewußt abgespult werden. Man setzt automatisch Barrieren und bezeichnet diese dann als Stolz (da nehme ich mich nicht aus), ein wenig ist das dann Selbstbetrug. Je höher der soziale Status umso größer der Stolz", aber gar nicht im Sinn von Überheblichkeit, eher im Sinn von Vorsicht.
w
 
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  • #12
Unter Stolz versteht wohl jeder etwas anderes.

Es spielen sicherlich negative Erfahrungen eine Rolle, also Ängste. Wer ist nicht schon einmal tief verletzt worden? Will man sich wieder der Gefahr aussetzen, verletzt und enttäuscht zu werden? Lohnt ein Bemühen um den anderen?

Ich zitiere hier auch mal zwei Liedzeilen:: "Illusionen hast du dir gemacht, denn der Mensch den du einst liebtest hat dich ausgelacht. Und das Wolkenschloss, das du gebaut stürzt ein in einer einzgen Nacht."

Stolz ist wohl sehr oft bloß eine Fassade, hinter der sich Angst und Unsicherheit verbergen. Ein wirklich stolzer Mensch ist stark, selbstbewusst und frei, er kann sich herablassen, sich zeigen, kann seine Gefühle und Wünsche offenlegen, ohne die Befürchtung, dass eine Abfuhr an seinem Selbstbild kratzt. Aber verletzlich ist eben doch jede und jeder. Eine einzige schlimme Erfahrung kann ausreichen, um zukünftig zurückhaltender zu sein und dies auch zu bleiben. So als hätte man seine Unschuld ein für allemal verloren, bestimmt dann die Vorsicht das Handeln.
 
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  • #13
Der Mann hat kein Interesse. Ein intelligenter Mensch weiss das, und redet es sich nicht noch schön!
Ich bin auch recht stolz, aber wenn ich jemanden so unglaublich toll finde, dann mach ich mich freiwillig zum Affen, nur um diesen einen Menschen zu bekommen. Das ist bei Männern schon so in die Wiege gelegt worden, sich auf die Brust zu trommeln, wenn ein herrliches Weibchen vorbei kommt. Gut, Frauen weniger, aber doch Männer.

Ansonsten ist das eine komische Bohne an Mann. Ein Mann, der sich so zurückhaltend gibt, ist enorm schüchtern, im Alter und mit über 30 wird es dann aber komisch und nicht mehr authentisch. Man ist dann nicht selten asexuell bzw. sexuell generell desinteressiert (ich weiss das, weil ich genau so einen Kumpel habe), er sieht in der Frau vermutlich eher eine kollegiale Konkurrenz und Kumpel, die ihn bewundern soll für seine Leistung im Job, weniger partnerschaftliche Liebe.

Mit solchen Männer, die bewundert werden wollen, die können nicht partnerschaftlich sein, die können eine Beziehung nur auf freundschaftlicher Basis führen. Zu einer echten Liebesbeziehung gehört nämlich ein wildes Maß an . Z.b. viel Offenheit, Scham weglegen, muss man ja auch im Bett, über Gefühle reden können. DAS tue ich mit der RICHTIGEN Frau schon. Mit der Falschen eben nicht. Und so lange ich tatsächlich noch stolz bin, ist die Frau einfach nicht die Richtige, sie hat einen Makel oder es fehlt Vertrauen oder man findet sie nicht hübsch genug.
 
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  • #14
Es ist kein Stolz. Es ist Angst.

w--35
 
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  • #15
Hallo FS,

meiner Meinung nach kann Stolz definitiv ein Hindernis beim Kennenlernen sein.
Derzeit befinde ich mich in so einer Situation. Ich habe es zwar gewagt, zuerst den Kontakt zu meinem (inzwischen) Ex-Kollegen herzustellen, allerdings nach einigen SMSen kam es bisher noch nicht einmal zu einer Frage nach einem Date. Und seit ca. einer Woche herrscht nun Funkstille, obwohl ich weiß, dass er Interesse hatte. Woran es nun genau liegt? Von seiner Seite her: keine Ahnung. Von meiner Seite her: ich bin zu stolz, um ihm hinterzulaufen. Anscheinend war dann das Interesse nicht groß genug...
Vielleicht ist er dann auch einfach nicht der "Richtige".

C`est la vie!

w30
 
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  • #16
Herakles, Herakles, der gutaussehenden 50 plus mit großer, schlanker Figur -
in uni Kleider gewandet, knielang und mit dunklen Haaren, rückenlang,
Privatkunden beratend, mit Haus und gutaussehenden 40 jährigen, chic gekleideten
Quasifans,die nach Sex nicht abhauen - also der Herakles schreibe ich ja immer
furchtbar gern zu ihren durchdachten Fragen.

Wenn,ja wenn mich nicht das Gefühl beschliche - Herakles entwirrt hier die Technik und heißt
Hans oder Franz oder Ben oder Ken.
Das musste ich Dir mal sagen - Deine Barbie. Daumen hoch und glaub an Dich.
 
  • #17
Stolz in dieser Situation kann sein, dass jeder von sich selbst etwas eingenommen ist. Stolz auf das Erreichte und die eigene Lebenssituation. Es fehlt einem an nichts. Dann lehnen sich beide zurück und verhandeln erst einmal ohne Worte nach dem Motto "zeig mal, warum du überhaupt in mein Leben gehörst".

So eine Frau habe ich schon einmal getroffen. Sie hat einfach ihre lange Businesserfahrung auf die Datingwelt übertragen und sich verhalten wie beim Vorstellungsgespräch. Das ist aber einer der größten Fehler überhaupt, will man jemanden kennenlernen. So funktioniert das für Mann und Frau wenig bis gar nicht.

Für mich ist die Lösung dazu Online-Dating, denn auf das oben beschriebene Problem bin ich öfter gestoßen. Ich will vorher einfach ein paar Dinge wissen, bevor ich mich ernsthaft mit einem anderen Menschen auseinandersetze, und gebe solche Informationen über mich selbst auch preis. Die Kriterien für eine wirklich lange Beziehung lassen sich beim Anblick auf der Straße einfach nicht überprüfen, genauso wenig wie bei solchen Kuppel-Szenarien wie die FS beschreibt. Daher suche ich auch nicht mehr "draußen".
 
  • #18
Gast 12

Im Grund teile ich Deine Meinung.

Aber in einem Buch über Signale und Körpersprache von Christiane Tramitz gibt es eine Passage in der steht: Attraktivität hemmt den Mann, zu groß ist die Gefahr einer Abweisung, hingegen Freundlichkeit aber nicht der sogenannte "wow-Typ" läßt Männer wie Frauen die Angst verlieren, da sie weniger um einen Korb fürchten bzw. diesen auch nicht so tragisch fänden, weil diese Person eben nicht so attraktiv auf sie wirkt (Liebe auf den ersten Blick ähnlich).

Das kann für mich schon ein Grund sein, warum viele attraktive Menschen am Ende einen weniger attraktiven an der Seite haben, weil meist der weniger attraktive "aktiver" beim kennenlernen und auch aktiver in der Beziehungsarbeit ist, logisch, er will seinen tollen Partner nicht verlieren.

Im Grunde habe ich und wohl auch viele Frauen das feststellen müssen, aktiv werden meist die Männer, die einem nicht gefallen. Die einem gefallen haben auch andere Auswahl und sehen sich "in Ruhe erst mal um" diese lassen dann der Frau gerne den "Vortritt".
 
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  • #19
Deine Situation kommt oft vor, wenn von den beiden Seiten eine starke Anziehungskraft gespürt wird. Damit verbunden ist die anfängliche Vorsicht. Mit dem Stolz hat es wenig zu tun.
 
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  • #20
Haha.

Ja, so läuft das Spiel, nicht wahr?

Wer Risiken eingeht gewinnt die tollen Männer und Frauen. Wer Angst hat, falschen Stolz pflegt und ehrliches (eigenes) Interesse zurückhält aus Angst davor bewertet zu werden, zurückgewiesen zu werden oder schwach zu wirken hat noch nicht so viel gelernt auf dieser Welt. Das würde ich wirklich keinem Menschen wünschen. Da ist man (mehrfach) bei einigen Gedankengängen falsch abgebogen.

Wer das zu lange kultiviert hat, wird mit fortschreitendem Alter wohl auch große Schwierigkeiten haben das wieder zu ändern.

Ich habe im erwachsenen Alter häufig Körbe bekommen, aber zwischendurch auch stets fantastische Frauen kennengelernt. Hätte Stolz mich gebremst, hätte ich keine dieser Frauen lächelnd am Morgen (und die Jahre danach) neben mir gesehen und sie verliebt geküsst.

Die besten Beziehungen die ich hatte sind darauf zurückzuführen, dass ich meine Ängste überwand und mutig war. Mit Blick auf das Liebesleben ist das wichtiger als so ziemlich alles andere.

Wer nicht kämpft hat schon verloren. Manche dieser alten Weisheiten sind mehr wert als Gold, Edelsteine, Reichtum, 1000 teuren Autos, usw. usf. Ich sollte mir diesen Satz in Stein meißeln lassen und über mein Bett hängen, da das der beste Ratgeber in Sachen Liebe, Romance, Flirten und letztendlich auch Lebensglück ist.

Als ich noch jung und dumm war habe ich mich aus falschem Stolz oft zurückgehalten. Aber da war ich auch wirklich dumm. Nur Gott, falls es einen Gott gibt, weiß, wie viele Frauen ich dadurch verpasst habe. Irgendwann begreift hoffentlich jeder, dass verpasste Chancen nicht wiederkommen. In filmen? Ja. Einmal im Leben oder alle drei Leben? Vielleicht, wenn man mehr Glück hat als so ziemlich alle anderen Menschen. Aber grundsätzlich hat man mit einem potentiell tollen Partner genau eine Chance. Wer aus Stolz oder aufgrund bestimmter Männer- bzw. Frauenbildern meint er/sie hätte es nicht 'nötig' das eigene Interesse zu kommunizieren verpasst eine der schönsten Sachen die unser Leben zu bieten hat. Wieder und wieder. Bis es irgendwann unweigerlich zu spät ist und keine Zeit mehr bleibt.

Aber das kann jeder Mensch nur selbst erleben und vielleicht begreifen. Egal was irgendwer dazu sagt...all das sind nur Worte und Geschichten. Eigentlich tragisch. Ich beneide niemanden, weder Mann noch Frau, der sich derart heftige Steine in den Lebensweg legt und dadurch das Leben an sich vorbeiziehen lässt.

Als ich älter wurde (jetzt ü 30) wurde es immer besser. Habe also die letzten zehn Jahre nicht verschwendet.

Zwischen 16 und 22 war ich allerdings ein 'harter' Kerl. Keine Emotionen gezeigt. Keine 'Schwäche' gezeigt, war der unnahbare, arrogant wirkende und letztendlich unzufriedene Typ. Mit 19 hatten sich die Götter erbarmt und mir meine erste große Liebe geschenkt. Und die hat mir viel beigebracht. Glaube sie hat viel dazu beigetragen meine Sichtweisen grundlegend zu verändern. Ein wahrer Engel.
 
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  • #21
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  • #22
Wenn Mann sich nicht traut, wie will er dann andere Herausforderungen im Leben stemmen können? Traut er sich dann auch nicht? Männlich ist das nicht, wirklich nicht. Frau will aber einen Mann und keinen ängstlichen Hasen.

w

Die Frau die ihr Interesse aus falschem Stolz ebenso zurückhält wie der Mann hat es genau so wenig 'gecheckt'. Bei verpassen sich am Ende gegenseitig. Wer die Initiative stets dem Mann überlässt wird so Einiges im Leben verpassen.

Am Ende, wenn man alt ist, interessiert es niemanden mehr, dass man doch entsprechend der Tradition den Männern immer die Initiative überlassen hat. Das ist genau die gleiche Ausrede die möglicherweise ein Mann vorschiebt indem er sagt "Hmm, ne, ich bin zu schüchtern, wahrscheinlich hat sie kein Interesse, ich bin zu stolz, von ihr kommt auch nichts."

Da ist kein Unterschied.
 
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  • #23
Die Frau die ihr Interesse aus falschem Stolz ebenso zurückhält wie der Mann hat es genau so wenig 'gecheckt'.

Leider sind meiner Erfahrungen, wenn ich Interesse gezeigt habe und es dem Mann leichter gemacht habe, umso mehr hat der Mann erstmal genossen und mich dann später entsorgt.

Ist mir mit Männern, die von alleine starkes Interesse zeigten, komischer Weise nie passiert.

w
 
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