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Gast

  • #1

Karriere oder Liebe - was ist Singles wichtiger ?

 
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Gast

  • #2
karriere natürlich. partner kann man immer finden
 
  • #3
Meines Erachtens wird Karriere als Glücksfaktor völlig überbewertet. Man hat nur ein Leben und sollte möglichst erfüllt und glücklich leben und viel erleben. Wenn für den einzelnen dazu eben die Karriere gehört, kann ich das zumindest bei *richtigen* Karrieren und bedeutenden Positionen nachvollziehen, bei vielen ganz normalen Berufen aber eigentlich nicht.

Ich arbeite, um zu leben. Nicht umgekehrt.

Ich würde aber nicht Liebe als Gegensatz zu Karriere verwenden, sondern eher Familie oder Freizeitgestaltung. Die Frage ist doch generell, will ich mich für den Beruf stark engagieren und Familie, Urlaub, Freizeit, Hobbies eher mal vernachlässigen oder will ich nur einen Beruf, der mich mehr als ausreichend versorgt und dafür alle Freiheiten bietet, die eigene Freizeit toll zu gestalten. Da tun mir persönlich manche Workaholics schon leid. Auf der anderen Seite muss das natürlich wirklich jeder selbst entscheiden -- das kann ich wirklich wertneutral akzeptieren, solange jeder das macht, was er wirklich möchte.
 
  • #4
liebe, karriere kann man jederzeit machen
 
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Gast

  • #5
@#2: bei normalen berufen kann man ja auch nicht richtig karriere machen. ich selbst will nunmal professor werden und die menschheit zumindest ein kleines stück voranbringen.
 
  • #6
@#4: Ja, bei solchen Karriereplänen sehe ich das ein. Ob Professoren nun grundsätzlich die Menschheit voranbringen, sei aber dahingestellt. Ich habe da etliche Gegenbeispiele kennengelernt... :) Streng Dich also an! :)
 
G

Gast

  • #7
Völliger Schwachsinn: wenn man sich liebt ist Karriere und Liebe gleichzeitig möglich! Man muß Kompromisse finden!
 
  • #8
Karriere machen im Sinne von "eine möglichst hohe Position in einem Betrieb innehaben" muss ich nicht unbedingt, da das häufig viel Arbeitszeit in Anspruch nimmt. Karriere machen im Sinne von "viel Geld verdienen" ist im gewissen Rahmen auch ohne hohe Arbeitsbelastung machbar und daher schon eher was für mich.

@#4: Würdest du sagen, dass dein Prof-Vorhaben einer Beziehung in nennenswertem Maße entgegensteht? Oder anders gefragt: Wäre besonders viel Toleranz von Seiten deines Partners gefordert?
 
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Gast

  • #9
karriere hab ich schon, liebe fehlt mir noch und als mann kann man beides gleichzeitig haben, als frau eher nicht.
 
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Guest

  • #10
Selbstverwirklichung, und das heißt bei mir nicht "Karriere", sondern Verfolgung meiner Ziele bzw. Mission, zu der dann in der Regel auch eine Berufung, und damit ein Beruf, gehört, steht an oberster Stelle.
Wenn ich mein Leben ohne Frau nicht im Griff hätte und nicht als erfüllt bezeichnen könnte, würde ich an meiner Gesundheit zweifeln.

Wenn natürlich das Aufgeben meines Berufes und die Widmung meiner Zeit den sozialen Kontakten, inklusive Frau, kongruent mit meinen Zielen wäre, dann würde ich eben meinen Beruf aufgeben. Das sehe ich aber nicht passieren.

Ich habe erst kürzlich einen interessanten kleinen Vergleich gelesen, den ich nur noch behelfsmäßig paraphrasieren kann...

Wenn zwei halbe Wassergläser sich finden und vereinen, dann sind sie zwar erfüllt, aber nur solange, wie sie zusammen sind. Jeder muss hoffen, dass man sich nicht wieder trennt, weil sonst die Hälfte fehlt.

Wenn allerdings zwei volle Gläser sich finden und nur ihr überschwappendes Wasser teilen, dann haben sie gemeinsam auch wesentlich mehr als allein, können aber trotzdem noch für sich selbst vollständig existieren. Die Partnerschaft ist erfüllter, weil sie nicht mit Abhängigkeit einhergeht. Man bleibt zusammen, weil man zusammen Schönes teilen kann, nicht weil man eine Ergänzung _braucht_.
 
  • #11
die frage stößt bei mir auf unverständnis, einen neuen vielleicht sogar besseren job zu finden dauert maximal 2 monate, einen partner zu finden dauert zumindest bei mir schon jahre. Ich kann es somit gar nicht nachvollziehen wie man den beruf in den vordergrund stellen kann.