• #1

Kein Gutenachtkuss: In welchen Momenten fühlen Sie sich einsam?

Sich allein im Bett hin und her wälzen, lästige Pärchenabende, der eigene Geburtstag – es gibt genügend Momente im Leben, in denen sich viele Singles einfach nur eines wünschen: Reset-Knopf drücken und alles auf Anfang, bitte. Unser aktueller ElitePartner-Trendmonitor© mit 2.479 befragten Singles zeigt auf, in welchen Situationen sie sich besonders unwohl fühlen.

Wir haben uns Gedanken bzgl. Gegenstrategien gemacht - hier zu lesen!

Doch verraten Sie uns Ihre - und auch die Anlässe, die Ihnen am meisten zu schaffen machen.
 
G

Gast

  • #2
Zum Beispiel: Sylvester! Um Mitternacht liegen sich alle Paare in den Armen, Ich stehe allein.
Seitdem verbringe ich Sylvester allein, und versuche vor Mitternacht einzuschlafen.
Schaffe ich es nicht, gibt es Tränen.

Allein Essen mag ich nicht, Morgens alleine aufwachen auch nicht.
Beim Fernsehen hätte ich gerne eine Schulter zum Anlehnen.

Mir fehlen die Gespräche, sich austauschen,
Und: Ach ja, der Sex! der fehlt mir auch.
 
G

Gast

  • #3
Da ich tolle Freunde und Familie habe, sowie viele verschiedene Interessen, fühle ich mich nur sehr selten wirklich alleine oder fehl am Platz. Manchmal wenn ich krank im Bett liege, wünsche ich mir einen lieben Menschen der mir beisteht oder wenn ich aus irgendwelchen Gründen sehr traurig bin. Alles andere schaffe ich sehr gut selbst oder zusammen mit Freunden/Familie (überwiegend Paare bei denen ich mich NIE unwohl fühle).

Es liegt in uns selbst glücklich zu sein. Ein Partner kann nicht das alleinige Glück bedeuten, das wäre ein viel zu große Bürde.

w29
 
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Gast

  • #4
Ich bin in einer Beziehung und fühle mich oft einsam!
Zum einen weil er viel zu wenig Zeit für mich hat (gefühlt) - zum anderen weil wir eine Fernbeziehung führen.
Wie oft lege ich mich nachts schlafen und vermisse seinen Atem neben mir, vermisse den Gute-Nacht-Kuss und seine Hand!
Ein Ende ist derzeit nicht in Sicht.
Man kann auch zu zweit alleine sein!
w
 
G

Gast

  • #5
Gar keine, ehrlich.
Ich glaube es liegt an meinem Alter, bin w48 Jahre, voll im Beruf und habe immer was zu tun.
Hobby muss ich derzeit vernachlässigen, da familiäre Termine und wie gesagt der Beruf Vorrang haben, abends fall ich todmüde ins Bett - es stimmt - für Männer, Dates und Liebeleien hätte ich wohl wirklich keinen Nerv. Einsam bin ich nie, denn ich habe jede Menge Bekannte und Verwandte.
Auch sehne ich mich nicht direkt nach einer Bindung. Die Dauerpaare in meinem näheren Umfeld wirken alles andere als Friede, Freude, Eierkuchen, so daß ich mein Singledasein mehr genieße.
Als junge Frau Anfang 30 fand ich Singlesein ganz fürchterlich - genau das Gegenteil von heute.
Also ich möchte nicht mehr zurück - bin zufrieden, hoffe es bleibt so.
 
G

Gast

  • #6
Eigentlich nicht unbedingt mein Thema - Ich bin zwar Single, aber weder einsam noch anders unzufrieden damit. Da #1 es aber so passend erwähnt: Silvester ist ein schönes Stichwort. Ich habe mich noch nie so einsam gefühlt, wie an einem dieser Jahreswechsel. Damals trennten mich allerdings nur wenige Meter und was auch immer die Maßeinheit für Stolz ist von meiner damaligen Freundin. Das neue Jahr begann - für mich unumstößlich - solo. Und so ist es bis heute.
 
  • #7
Ist ein schwieriges Thema, da Einsamkeit ganz individuell wahrgenommen wird. Bei mir hängt es meistens von der Tagesform ab. Es gibt gelegentlich Phasen oder Momente, wo ich irgendwie auch nicht weiß, was ich eigentlich will. Ich habe genügend liebe Menschen um mich, und fühle mich dennoch "unnütz" bzw. kann mit ihnen nichts anfangen. Einerseits mag ich die ständige Nähe nicht, mir geht mein Umfeld auf die Nerven, andererseits suche ich dann auch nicht den Kontakt.

Es ist somit nichtmal eine wirkliche Einsamkeit. Ich vermisse also grundsätzlich nichts, da ich es jederzeit ändern könnte.
 
G

Gast

  • #8
Ich fühle mich fast immer Einsam. So oft, das ich es schon gar nicht mehr merke. Habe weder Freunde noch eine Familie die zu mir steht. Meine Kollegen sehe ich nur selten, da ich im Außendient tätig bin. Nun sitzt ich alleine vor dem PC und wurde dran erinnert das ich Einsam bin.
 
  • #9
Je öfter ich eine solche o. ä. Frage hier lese, je öfter frage ich mich das auch.

Ich komme aber jedes Mal zum gleichen Ergebnis: Ich fühle mich wirklich nie einsam. Obwohl meine Familie weit weg wohnt und die engen Freunde auch nicht gerade um die Ecke.

Aber die Kontakte sind intensiv, nicht immer häufig, aber ehrlich und offen.

Meine Überzeugung ist, dass man nicht wirklich einsam sein muss, wenn man mit sich selbst etwas anfangen kann und mit sich selbst im Einklang ist. Ich meine damit, dass ich nicht - im übertragenen Sinne - einen 'Animateur' brauche, um mich nicht einsam zu fühlen. Ich habe täglich neue Ideen und so viele verschiedene Interessen, dass ich es nicht schaffe, alles in die Tat umzusetzen. Das ist auch gut so. Manchmal will ich auch einfach mal gar nichts, und wenn ich NICHTS sage, dann meine ich das auch so.

Und das tut mir einfach gut. Ich hätte nichts gegen eine Person, die an meinen Interessen teil nimmt, aber ich vermisse niemanden.

Meine Tür ist also sozusagen immer 'offen' - aber ich bin nicht die Türwächterin, die nur darauf wartet, dass jemand herein kommt. Deshalb bin ich (fühle ich mich) nicht einsam. Aber vielleicht kann man das auch nicht wirklich erklären; es ist eben so.
 
  • #10
Nein, Momente in denen ich ganz allgemein Einsamkeit empfinde gibt es bei mir fast nie. Ich komme gut allein zurecht, habe aber auch wirklich tolle Freunde und Familie. Persönlicher, offener Austausch ist immer möglich.

Was ich dagegen bei verschiedenen Gelegenheiten empfinde, ist Sehnsucht nach einem ganz bestimmten Menschen. So würde ich z.B. jetzt mich viel lieber an ihn kuscheln, als allein auf dem Sofa zu sitzen. Aber leider geht das heute nicht.
 
G

Gast

  • #11
Einsam fühle ich mich vielleicht 1-2 im Jahr. Bin schon immer ledig. Man hat immer was zu tun, früher mehr als heute, da fiel man nur so ins Bett. Mir fehlt keiner zum einschlafen, alles Gewohnheitssache. Verstehe das Ganze Theater nicht.
M 51
 
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Gast

  • #12
Nach 10 Jahren intensiver Beziehung, fühle ich mich aktuell 7 Monate danach, eigentlich sofort immer einsam, wenn ich nicht abgelenkt bin. Vorher war immer jemand da und man hatte seinen Platz. Nun bin ich wie ein Blatt im Wind und weis gar nicht was ich noch auf Erden soll, es scheint alles recht sinnlos zu sein.

Mich reizt nichts, weder Geld, noch Karriere, noch eine andere Frau, mich interessiert auch nichts, ich lebe wie ein Roboter und tue die Dinge eben einfach und denke nicht drüber nach.

Mich wird wohl jemand erretten müssen, das ich wieder kämpfen kann.
 
G

Gast

  • #13
ich vermisse den Gute Nacht Kuss nicht - bin froh auch alleine zu sein - mit der wunderschönen Abwechslung, wenn der Schatz zu Besuch kommt und wir es dann ganz ganz schön im Gästebett haben.. am Tag bin ich wacher und kann mehr geniessen...
 
G

Gast

  • #14
Da ich auch schon viel erlebt habe mit Männern, kann mich eigentlich nichts mehr so richtig schockieren. Gutenachtkuss? Abschiedskuss? Kenn ich nicht, noch nie bekommen, von keinem. Und das ist voller Ernst. Ich glaube sogar eher, das ist ein Märchen vom Kuss und wird so gar nicht so oft praktiziert. Also vermisst man es auch irgendwann nicht mehr. Man arrangiert sich und macht weiter, oder soll ich deswegen den ganzen Tag heulen?

Gerade bin ich alleine und das ist gar nicht so einsam. Ich habe Tiere und einen Garten, und noch viele tolle Ideen für berufliche Projekte. Einsamkeit empfinde ich viel schlimmer, wenn man einen Partner hat und dieser einem das Gefühl gibt, einsam zu sein. Das ist wirklich fies und unerträglich, und das hat mich bisher immer runtergezogen und dermaßen Energie für alles andere gekostet.

Weihnachten und Silvester hatte ich mich bisher auch arrangiert, da mein Partner immer zu seinem Kind und Ex gefahren ist. War wohl wichtiger. Irgendwann macht man es sich eben alleine gemütlich - irgendwann nimmt es aber auch soweit Überhand, dass man ganz froh ist, alleine zu sein und niemand stört einen mehr. Jede Forderung des Partners wird zum Stress. Ich weiss gar nicht, ob ich aus dieser Schleife überhaupt noch einmal raus will. Mittlerweile bin ich so lange alleine, dass ich Sozialphobien bekomme, wenn ich gezwungen bin, mich mit anderen Menschen länger zusammenzusetzen. Für mich ist das Folter mit Schmerzgrad hoch 10. Ich habe auch meinen Job, bin da für mich alleine und kann mein Ding machen.

Ich denke nicht, dass ich den Partner finde, den ich brauche und mir eine erfüllte Liebe geben kann oder irgendwelche Einsamkeit tilgt. Denn es hat es die letzten Jahrzehnte nicht geklappt, warum sollte es also die nächsten Jahrzehnte klappen? Es wird vermutlich nie passieren. Aber wie gesagt, es ist nur halb so schlimm, ich bin weder auf der Suche, noch hätte ich besondere Lust auf einen Partner. Ich bin schon so lange alleine, dass man genug Beschäftigung hat. Und seine Defizite kann man mit anderen Dingen stopfen.
 
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Gast

  • #15
Ich komme recht gut alleine zurecht und fühle mich nur einsam, wenn ich etwas Bestimmtes von einem Menschen erwarte und es dann aber nicht bekomme. Beispiele: Kurzfristige Besuchtsabsagen, unglücklich verliebt, Versprechen werden gebrochen u.s.w. ! Hängt wohl auch mit der Enttäuschung in dem Moment zusammen.

Ich glaube, man fühlt sich auch eher allein/einsam und vielleicht sogar *leer*, wenn man sich ungeliebt fühlt. Das kam bei mir natürlich auch schon des öfteren vor, vor allem in den Anfang 20!

Fazit: Nix von anderen Menschen erwarten und seine eigenen inneren Reichtümer hegen/pflegen und ausbauen.

W/43
 
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Gast

  • #16
Sich-einsam-fühlen hat bei mir weniger was mit Zurechtkommen zu tun, das können wir Singles alle mehr oder weniger gut, mit uns selbst zurechtzukommen und uns das Leben eingerichtet haben.

Bei mir ist "Einsamkeit" auch mehr ein Gefühl, denn eine Tatsache. Ich bin nicht allein. Ich habe MICH. Und ich mag mich und kann etwas mit mir anfangen. Und das ist die Grundlage, um mir Dinge zu suchen, bei denen ich mit anderen Menschen zusammen bin. Dass das nicht immer so klappt, wie man es sich wünscht, ist dann der Lehrgang in Realität.

Das Einsamkeitsgefühl kommt dann, wenn ich diese ICH-Stärke aus irgendwelchen Gründen nicht habe. Das kann verschiedene Ursachen haben. Dann breche ich fast bei jedem Pärchen, das ich auf der Straße sehe, in Tränen aus. Und auch, wenn es mir körperlich nicht gut geht und ich einfach mal gerne jemand hätte, der mir einen Tee macht und mich hätschelt...
 
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