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  • #1

Kein Kinderwunsch mit 30? Ist das wirklich so unnormal?

Ich möchte eure Meinung zu dem Thema, da ich hier viel gelesen habe von "wenn man keinen Kinderwunsch hat ist man entweder psychisch krank oder man lügt". Da konnte ich erstmal die Nacht nicht mehr schlafen als ich das gelesen habe. Gerade bei "Elitepartner" sind doch viele Akademikerinnen- ist es da nicht eher so, dass ein Kind für die Karriere des Mannes ein Plus und für die der Frau ein Minus ist. Ich meine, wenn man wirklich nur den Kinderwunsch hätte, dann hätte man sich auch die Ausbildung und das Studium schenken können, denn mit Kind (meiner Meinng nach) kann man nicht mehr "Karriere" im Sinne von "viel" verdienen (nicht Teilzeit oder als großes Los Beamtin) machen. Wie denkt ihr darüber? w, 32
 
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  • #2
Wenn Frau keinen Kinderwunsch hat, hat sie keinen Kinderwunsch. (Punkt)
Deshalb ist Frau nicht abnormal, krank oder der gleichen.
Ich kenne zwei Frauen ohne jeglichen Kinderwunsch, die sonst in keiner Weise auffällig sind. Beide Frauen wollten zu keinem Zeitpunkt Kinder (unabhängig von äußeren Bedingungen)

42w (ich wollte mal 4 Kinder und habe keine und das ist auch nicht schlimm)
 
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  • #3
Du kannst eine Nacht nicht schlafen, wenn du so etwas liest???
Das verstehe ich nicht.


Ich habe zwei Kinder, bin alleinerziehend und muss nicht auf s Sozialamt gehen.
Der Zusammenhang ist etwas konstruiert.
Kinderwunsch entsteht auch bei manchen erst mit einem bestimmten Mann. Den hast du evtl. noch nicht getroffen. Ansonsten zwingt dich niemand Kinder zu bekommen.

Und wenn dich das Lesen in anonymen Foren so beunruhigt, dann lass es sein.
 
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  • #4
Ich denke nicht, dass es unnormal ist, mit 30 (noch) keinen Kinderwunsch zu haben. Nicht wenige Akademikerinnen kommen erst ab Anfang, Mitte 30 auf die Idee, dass ein Kind ganz schön sein könnte. U.a. natürlich wegen der von Dir aufgeführten Gründen. Da hat man studiert, war vielleicht im Ausland, möchte erst ein paar Jahre Berufserfahrung sammeln oder ein paar Sprossen auf der Karriereleiter nehmen. Dann möchte man vielleicht einige Reisen in ferne Länder machen, was mit Kind entweder gar nicht geht oder mit vielen Umständen verbunden ist. Noch dazu hat nicht jede Frau mit 30 einen Mann an ihrer Seite, mit dem sie sich ein Kind vorstellen kann - selbst, wenn ein potentieller Kinderwunsch vorhanden ist.

Und ja - das, was Du am Ende Deines Textes schreibst, stimmt leider auch heute noch in vielen Fällen. Während ein Kind die Karriere (oder wenn man mal von Karriere weggeht) oder das ganz normale Berufsleben eines Mannes in den allermeisten Fällen nicht negativ beeinflusst, so büßen Frauen, die 3 Jahre zu Hause bleiben, natürlich an Karrieremöglichkeiten oder auch einfach nur ganz normalen beruflichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten ein. In manchen Berufssparten haben ja sogar schon die Frauen mit Steinen, die man ihnen in den Weg legt, zu kämpfen, die eben nicht einige Zeit zu Hause bleiben, sondern sofort nach dem Mutterschutz zurückkommen. Habe mal eine Top-Juristin in einer Talkshow gesehen, die Partnerin in einem sehr großen Unternehmen mit Tausenden von Mitarbeitern war. Als sie nach 8 Wochen wiederkam, versuchte man, sie aus den normalen Entscheidungen herauszuhalten und in einer unbedeutenden Position zu parken. Und das, obwohl sie als Partnerin ja normalerweise eine große (Mit-) Entscheidungsgewalt hat.. Aber das nur als Beispiel am Rande.

Das, was Du aber vielleicht mit Deiner Frage meinst, kann ich mir wie folgt erklären. Ich glaube, dass die große Mehrheit der Männer und Frauen irgendwann ein Kind möchte. Bei Akademikern ist der Wunsch bei beiden Geschlechtern oft nach hinten gerückt. Entweder war er in jüngeren Jahren gar nicht oder nur latent vorhanden und kommt dann oft erst in den 30ern an die Oberfläche. Frauen wünschen sich meiner Erfahrung nach oft früher ein Kind als gleichaltrige Männer. Auch das ein Grund, warum die Konstellation, Frau mit (zumindest etwas) älterem Mann so häufig anzutreffen ist. Bloß, weil jemand mit 30 kein Kind möchte, muss das noch lange nicht heißen, dass dies auch in den nächsten Jahren so bleibt.

Ich habe recht viel über das Thema gelesen und dabei kam immer wieder heraus, dass die große Mehrheit der Frauen, die ihre fruchtbare Zeit hinter sich haben, sich nicht bewußt gegen das Kinderkriegen entschieden haben. Es war vielmehr so, dass bei den meisten einfach immer irgendein Faktor nicht stimmte. So gab es zwar vielleicht mal den passenden Partner aber der Zeitpunkt war (vermeintlich) nicht gut oder (vermeintlich) nicht perfekt. Dann wiederum war der Zeitpunkt gut, nicht aber der Partner oder aber es war gar kein Partner vorhanden. Und so verstreicht die Zeit und man bleibt kinderlos.

Manche dieser kinderlosen Frauen sind dann selbstbewusst und stark genug, zuzugeben, dass sie eigentlich irgendwann in ihrem Leben schon ein Kind haben wollten, es sich aber einfach nicht ergeben hat. Andere werden zickig, biestig und verschanzen sich nur hinter Ausreden wie: "Ich wollte noch nie ein Kind.." Manche werden dann auch regelrecht bösartig und feinden Mütter (vor allem jene, die sich ein paar Jahre der Kindererziehung zu Hause widmen) an. Und das eigentlich nur, weil sie mit ihrem nicht-erfüllten Kinderwunsch hadern.

Zu guter Letzt gibt es natürlich auch jene Männer und Frauen, die kein Kind möchten - weder jetzt noch später und Punkt. Und das ist doch auch o.k. Der Mensch an sich hat natürlich den Fortpflanzungstrieb mit auf den Weg bekommen. Aber wir haben eben ein Gehirn und können uns für oder gegen Kinder entscheiden. Und im Gegensatz zu früheren Generationen haben wir eben auch die Mittel und Methoden, um die Familienplanung eigenverantwortlich anzugehen.
 
  • #5
Nein, natürlich nicht. Bei den meisten ist der Kinderwunsch nicht selbständig vorhanden, sondern entwickelt sich innerhalb einer gefestigten Partnerschaft.

Ich selbst hatte bis dreißig definitiv keinen Kinderwunsch. Wenn mich jemand fragte, gab ich zur Antwort: das hängt davon ab, ob ich einen Mann treffe, mit dem ich es mir vorstellen könnte. Ich denke mal, so geht es den meisten.
 
  • #6
In meinen Augen hat Kinderwunsch mit Karriereplanung nichts zu tun. Kinderwunsch kommt aus tiefsten Herzen und ist ziemlich hormongesteuert. Manche spüren aber den Wunsch einfach nicht. Wenn man aber wegen Karriere auf ein Kind verzichtet, dann wird der Wunsch auf alle Fälle durchkommen. Karrierefrauen bekommen halt später Kinder aber das Eine schließt das Andere nicht aus.Gerade Frauen die guten Geld verdienen können eine gute Kinderbetreuung neben dem Job sicher stellen. Da gibt es Aupair, Haushaltshilfen und so was.
Keinen Kinderwunsch zu haben ist doch okay, aber auf ein Kind zu verzichten wegen des Jobs und um Beruf erfolgreich zu sein wird sich rächen und ist nicht notwendig
 
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  • #7
Ich denke, es ist völlig ok, wenn Du keinen Kinderwunsch verspürst. Die Gefahr besteht ja, dass man sich unter Druck gesetzt fühlt: von den Altergenossinnen, den lieben Verwandten, der Gesellschaft und und und. Entscheidend ist doch das, was man selbst fühlt und für sich als richtig und passend empfindet.
 
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  • #8
Meine Schwester hat nie Kinder gewollt.
Sie wollte auf eigenen Füßen stehen und ihren Beruf ausleben. Jetzt ist sie 52. Ihr Beruf ist leider sehr stressig geworden, sie ist dem Ganzen nicht mehr so gewachsen , da sie oft gekündigt wurde oder die Firmen Insolvenz gingen.
Jetzt ist sie sehr, sehr unzufrieden, neidet mir meine Kinder . Im Rahmen einer Auseinandersetzung mit dem Thema, kam heraus, dass sie sich nie selbstbewusst fühlte, die Verantwortung für Kinder zu tragen. Sie hat sich einen Mann dazu gesucht, der sich gerne auf die Rolle, des einzigen Kindes, in der Beziehung einließ. Es ist sehr, sehr traurig.
Mir sind Frauen, die behaupten , sie wollen keine Kinder aus dem und dem Grund, immer sehr suspekt. Ich traue ihnen die Verantwortung für viele Dinge nicht mehr zu.
 
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  • #9
Liebe FS,
ich bin 45 und hatte nie einen Kinderwunsch.
Der Grund, mir ging es in meinem Leben als Kind und auch später als erwachsene Frau oft dreckig (finanzielle Probleme, falsche Männer etc.).

Ich hatte nie einen Kinderwunsch, weil ich mir auch bewusst war, dieser Verantwortung nicht gewachsen zu sein. Ich habe mich aus dem Elend hochgearbeitet und war irgendwann zu egoistisch ein Kind zu wollen. Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich meine Ruhe habe und nicht auch noch auf ein Kind reagieren zu müssen. So niedlich Babys auch sind aber wie die nächsten 20 Jahre deines Lebens nach Geburt verlaufen ist klar, denke ich.

Alles fügt sich irgendwie, vielleicht kommt dies bei dir später.
 
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  • #10
hallo fs,
angeblich psychisch krank ist heut zu tage bald mal jemand. gibt ja unzählige psychologen und soziologen, die sich nur damit beschäftigen, normales verhalten von weniger normalen abzugrenzen... vielleicht sind diese studien ja oft auch "beschäftigungs-therapie"....
würd das nicht so ernst nehmen.
m/45
 
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  • #11
Keinen Kinderwunsch zu haben ist keineswegs krank. Krank sind die Heerscharen von alleinerziehenden Mütter die ihre Beziehung zum Vater beendet haben und meinen, sie könnten ihre Kinder alleine erziehen. Krank sind auch die Mama-Kinder die dabei herauskommen. Besonders schlimm ist das für Jungs, die auch in der Schule eher weibliche Lehrer haben. Also, Deine fehlender Kinderwunsch ist völlig ok.
 
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  • #12
@ #10 Krank sind die Väter, die die kleinen Babys schon zu harten Kerlen erziehen wollen. Kein Wunder, das sich so viele Mütter trennen.

@ FS Der Beruf fließt mit in die Familie / Erziehung des Kindes mit ein. Heutzutage ist es möglich ein kleines Kind in einer Krippe betreuen zu lassen, sodas eine Frau nicht halbtags vom Berufsleben ausgeschlossen wird. Und die Küche ist nun wirklich kein Problem mehr. Die einzige Änderung zeigt sich in den etwas humaneren Freizeitaktivitäten, die sich ans Familienleben anpassen, und nach ca. 20 Jahren ist alles vorbei und bei bester Gesundheit wieder wie vorher.
 
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  • #13
Sicherlich hat jede Frau Angst vorm Gebären, obwohl mit der möglichen Medizin heute wenig, wenn nicht gar keine Schmerzen bei der Geburt zu spüren sind. Es sind nur wenige Stunden und Wochen, die schnell wieder vergessen sind, wenn dann die Freude und das Glück über den neuen eigenen kleinen Erdenbürger überwiegt.
 
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  • #14
Ich will auch keine Kinder.

Allerdings hat das nichts mit der Angst vor der Geburt zu tun, sondern eher mit der Angst vor der großen und langjährigen Verantwortung und dem hohen Risiko, das als Frau allein bewältigen zu müssen.
 
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  • #15
Ich finde es durchaus normal,keinen Kinderwunsch zu haben.
Ich hatte ihn noch nie von Herzen,nicht mit 20,nicht mit 30 und jetzt gehe ich auf die 40 zu und mir fehlt rein gar nichts.
w.
 
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  • #16
Mach dir keinen Kopf, es gibt durchaus Frauen, die nie Kinder wollen. Daran ändert auch der Beziehungsstatus nichts. Es spielt keine Rolle, ob die Beziehung stabil ist oder nicht. Oder ob sich da bestimmte Hormone austoben, weil man einen festen Partner hat, mit dem man glücklich ist. Es gibt auch Bücher zu diesem Thema, Z.B. "Frauen leben ohne Kinder". Lass dir bloß nicht einreden, dass du nicht normal bist. Man muß das tun, was sich für einen selbst gut anfühlt. Oder glaubst du dass eine Frau, die Kinder will, jemals darüber nachgedacht hat, ob ihr Kind andere Leute stört, wenn es sich im Rewe schreiend auf den Boden wirft, weil es dieses oder jenes nicht bekommt? Die bekommt das Kind auch, weil es sich für sie persönlich gut und richtig anfühlt. Wir bekommen einfach kein Kind, weil es für uns so richtig ist.
 
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  • #17
Sicherlich kann sich eine 30jährige aus guten Gründen gegen ein Kind entscheiden. Allerdings sollte sie auch darüber nachdenken, dass sie dann mit 50 oder 60 oder noch später auch keine Kinder hat und sie wenig bis gar nicht am Leben der jüngeren teilnehmen kann. Oder gehen die 30jährigen Frauen hier häufig mit 60jährigen Teetrinken?
 
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  • #18
Ich bin m/28 und pfeife darauf, was normal ist und lehne eigene Kinder aus verschiedenen Gründen ab. Die genannten Vorwürfe prallen dabei einfach an mir ab. Ich halte es da mit Adenauer: "Die einen kennen mich, die anderen können mich."
 
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  • #19
Wie schon geschrieben wurde: Mach Dir keine Sorgen..Du bist nicht unnormal o.ä.

Unnormal, egoistisch, faul, Geld geil, süchtig nach Karriere etc...Das sind Dinge, die Andere kinderlosen Menschen vorwerfen (könn(t)en)..

Da schlägt für mich der Faktor Neid voll durch...
Kinder geben zwar laut denen, die Kinder haben viel zurück, bedeuten aber auch Verzicht..Angefangen bei Grundbedürfnissen, wie Schlaf..bis hin zu materiellen Dingen..

Wer Andere so angreift, muss mit sich und der Welt unzufrieden sein..Es gibt ganz viele tolle, glückliche Eltern, aber auch genügend Menschen, die den Schritt betreut haben, Kinder bekommen zu haben..Es aber nie zugeben würden..
Das wird dann an kinderlosen ausgelassen..

(Aber den Faktor Neid gibt es ja noch auf mehreren Gebieten..Der und der hat den besseren Job, die und die den wohlhabenderen Mann..etc.)

Und dabei wird doch i.d.R. nur versucht, Kinderlosen das Selbstwertgefühl zu nehmen und/oder sie dazu zu bewegen, doch Kinder in die Welt zu setzen..
Wenn man kinderlose Menschen als unnormal, egoistisch ... beschimpft..

Weitere Gründe sehe ich in den eigenen Interessen derer, die Anderen Kinder aufschwatzen wollen..
Bspw. die ätzende Schwiegermutter, der Enkelkinder von einem ihrer beiden eigenen Kinder nicht reichen..
Der äußere Schein muss eben gewahrt werden..Vor den Nachbarn, den Kollegen und und und..

Man hat nur ein wertvolles Leben und sollte das beste daraus machen und sehen, dass man glücklich wird!
Jeder so wie er meint..

Wir Menschen sind eben unterschiedlich..
 
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  • #20
Ich musste dann mit 40 und ohne nie einen Kinderwunsch gehabt zu haben im Irrenhaus sitzen! Ich dachte, dass solche Mentalitäten nur noch in dritte Welt Länder existieren.
 
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  • #21
also ich finde es super wenn man als frau keinen kinderwusch hat und lieber karriere machen möchte.es sollte mehr frauen offen dazu zu stehen.ich bin ein mann,ebenfalls ohne kinderwunsch.liebe grüsse
 
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  • #22
@#10:
Alleinerziehende Mütter sind krank? Ich bin keine, um mal jetzt dem Vorwurf zu entgehen, ich sei eine jammernde Alleinerziehende. Wenn die Beziehung nicht mehr gut ist, schadet es den Kindern, wenn sie in einem solchen Umfeld aufwachsen, Streit, Traurigkeit, Geschrei, im günstigsten Fall. Da entwickeln sich auch Jungs nicht richtig. Warum sollten Frauen nicht allein erziehen können? Es gibt die inzwischen die Möglichkeit, das finanziell zu regeln.
Es gibt auch Mama-Kinder bei 2 Elternteilen. Und weitaus verkorkstere Kinder, die 2 Eltern erlebt haben. Sicher, es ist schön, wenn ein Kind 2 sich liebende Bezugspersonen erlebt, wunderbar, aber wenn das nicht der Fall ist? Dann sollte man versuchen, das Beste daraus zu machen. Sowohl als Vater als auch als Mutter. Es geht um das Wohl des Kindes, wer denkt, ein Kind/Sohn brauche unbedingt seinen Vater, ist da nicht besonders weitsichtigt. Weil jeder genau das macht, was sein gleichgeschlechtliches Elternteil ihm vormacht? Wenn dem so wäre, könnte sich sicherlich eine eigenartige Geschlechtsidentität entwickeln. Aber zum Glück ist die Welt nicht so einfach. Die Persönlichkeit entwickelt sich in Auseinandersetzung mit allem, mit dem ein Kind in Kontakt kommt. So könnte es durchaus negativ sein, wenn ein Junge mitbekommt, dass seine Mutter sich verprügeln lässt, aber sich nicht trennt, weil ein Junge ja seinen Vater braucht. Da kann schon ein schöner Psychopath herauskommen.
 
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  • #23

Liebe FS, ganz ruhig. Ich kenne so viele Frauen in deinem Alter, die trotz guten Jobs, teilweise im öffentlichen Dienst, keine Kinder haben und auch keine Kinder wollen.

Als Begründung wird angegeben, dass es dazu die passenden Männer fehlen, die den Anforderungen an einen Mann in der heutigen Zeit, nicht gerecht werden.

Oft haben diese junge Frauen auch Chefs als Vorbild, die nur ein paar Jahre älter sind wo die Frauen nur noch den Kopf schütteln...

Ich als Single-Mama habe mit Frauen, die sich bewusst gegen ein Kind entscheiden kein Problem.

Jeder Frau ist ihr Glückes Schmied und darf selber entscheiden, wie sie leben will.

w 48
 
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  • #24
Ich werde nachdenklich wenn ich höre, dass Menschen ganz bewusst auf Nachwuchs verzichten möchten - denn natürlich ist das nicht. Man kann auch sagen, es ist nicht normal.

Bei näherer Betrachtung verbleiben nur 3 mögliche Gründe: Krankheit (Unfruchtbarkeit), zu unattraktiv für einen Partner und Nachwuchs, oder zu ausgeprägtes Ego (Geiz, alle Ressourcen für mich). Insbesondere Menschen, die aus egostischen Gründen Kinder ablehnen traue ich nicht über den Weg und vermeide den Umgang mit ihnen.
 
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  • #25
Krank sind die Heerscharen von alleinerziehenden Mütter die ihre Beziehung zum Vater beendet haben und meinen, sie könnten ihre Kinder alleine erziehen.

Ich kenne keine einzige AE-Mutter, die aus Spass an der Freud sich vom Kindesvater getrennt hat. Oft mussten das die Mütter tun, weil der Kindesvater das 2. oder 3. Kind im Bund war und seine Rolle als Vater nicht gut ausgefüllt hat und sich um Frau und Kind nicht gekümmert hat.

Wie z.B. in meinem Fall. Heute nach 16 Jahren kümmert sich mein Kindesvater immer noch nicht richtig um sein Kind, obwohl er alle Möglichkeiten hätte und ich ihm den Kontakt zu seinem Kind immer gestattet habe. Ach, den Kindesvater hat es bei dem letzten Zeugnis nicht mal interessiert wie das Zeugnis war. Von ihm kommt sehr wenig Interesse und Eigeninitiative. Sein Kind ruft ihn immer an, noch, und erzählt ihm stolz wie gut die Noten waren.

Ich habe meine Kind zwar nicht "allein" großgezogen, es haben nämlich viele andere Menschen mitgeholfen, aber die Verantwortung trage ich tatsächlich alleine. Musste sie tragen, weil der Kindesvater dazu, das habe ich zu spät gemerkt, nicht in der Lage ist. Gut, zu spät gemerkt ist falsch, immerhin habe ich dieses tolle Kind durch den Vater "bekommen".

w48
 
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  • #26
Dieses Gerede darüber was "normal" ist finde ich unmenschlich. Wenn Ratten und Mäuse, Katzen und Hunde Kinder bekommen, dann ist das normal. Aber doch nicht beim Menschen. Er hat einen freien Willen und kann sein Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten. Wir sind doch nicht im Zoo!
 
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  • #27
Ich werde nachdenklich wenn ich höre, dass Menschen ganz bewusst auf Nachwuchs verzichten möchten - denn natürlich ist das nicht. Man kann auch sagen, es ist nicht normal.

Bei näherer Betrachtung verbleiben nur 3 mögliche Gründe: Krankheit (Unfruchtbarkeit), zu unattraktiv für einen Partner und Nachwuchs, oder zu ausgeprägtes Ego (Geiz, alle Ressourcen für mich). Insbesondere Menschen, die aus egostischen Gründen Kinder ablehnen traue ich nicht über den Weg und vermeide den Umgang mit ihnen.

Mache dir mal klar, daß man Kinder nicht in die Welt setzt, um eine Altersversicherung zu haben bzw. eigene Bedürfnisse daran zu erproben.

Unter eigenen Bedürfnissen verstehe ich:
- "Werte" weitergeben wollen - ist ja verständlich - klappt aber heute bei immer weniger Paaren
- "es besser machen wollen als die Eltern" - klappt meist auch nicht, ist nur ein Ablagern von Erziehungsfehlern der eigenen Eltern
- nicht alleine sein zu wollen
- mit der Allgemeinheit der Gesellschaft konform sein wollen

Viel aussagekräftiger bringt es folgende "Weisheit" auf den Punkt:
"Bis Mitte Zwanzig überwiegen die Triebe, ab Mitte Zwanzig siegt die Vernunft."
Danke an eine liebe Arbeitskollegin, die mich damals damit zum Nachdenken gebracht hat und von meiner Vorstellung von "Familie mit Kindern" abgebracht hat.

Dennoch respektiere ich alle, die sich bewusst für Kinder entscheiden oder ein "Unfallkind" haben oder Alleinerziehend sind - und krame mir nicht Argumente zusammen um behaupten zu können, sie seien "nicht normal".
 
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  • #28
Ich weiß nicht, ob das unnormal ist, aber ich habe Kindern gegenüber null positive Empfindungen, ich verspüre oft sogar extreme Abneigung bzw. Ekel, wenn ich welche in meiner Nähe habe! Und Jugendlichen gegenüber erst recht.
Keine Ahnung, ob das bei eigenen Kindern anders wäre, wahrscheinlich schon, aber dadurch, dass ich so negativ auf (fremde) Kinder reagiere, kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen, eigene zu bekommen.
 
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  • #29
Die Unterschicht bekommt Kinder weil sie Null nachdenkt. Die Oberschicht bekommt auch Kinder ...weil sie Null nachdenken muss. Die deutsche Mittelschicht bekommt sehr wenige Kinder, weil sie nachdenkt. Darüber würde ich mal nachdenken.
 
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  • #30
Ich (34/w) kann mich nicht erinnern,

[Mod.= gelöscht! Wir weisen erneut darauf hin, dass Fortsetzungsbeiträge und Nebenthemen nicht erwünscht sind. Bitte fassen Sie Ihre Antwort auf den Titeltext regelkonform und kürzer zusammen. Vielen Dank.]
 
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