• #1

Kein Sex = Schlafen auf der Couch?

Hallo
Ich bin erst seit ein paar Monaten mit meiner Freundin zusammen und seit Beginn gibt es immer wieder Streitpunkte und herausfordernde Situationen.
Bisher haben wir sie gemeistert, aber seit zwei drei Wochen ist es wieder mehr geworden.

Nun haben wir etwas länger nicht mehr miteinander geschlafen. Vllt sind es 14 Tage her? Vllt 20? Ich weiß es nicht genau. Die letzten 7 Tage war ich noch dazu am Kränkeln.
Nun wollte sie heute wieder mit mir schlafen, aber mir war nicht danach. Habe ihr auch erklärt, dass ich noch nicht ganz fit bin und es mir zu viel ist. Außerdem hatten wir uns heute gestritten und das hat sich nicht gerade positiv auf meine Lust ausgewirkt.
Daraufhin ist sie aufgestanden und hat gesagt, dass sie auf der Couch schlafen wird. Ich bin ihr dann nach wenigen Minuten gefolgt, habe mich zu ihr gelegt und ihr gesagt, dass meine Unlust nicht an ihr liegt. Sie meinte, dass sie es nicht neben mir im Bett aushält, weil ihr Verlangen zu groß sei. Sie wisse sich nicht anders zu helfen als räumliche Distanz zwischen uns zu bringen. Außerdem kennt sie eine solche Unlust aus früheren Beziehungen und das wäre immer der Anfang vom Ende.
Habe ihr zwar gesagt, dass momentan in der Tat einiges im segen liegt, aber ich keinen Grund sehe mich zu trennen. Sie sich also keinen Kopf machen soll.

Dennoch wollte sie auf der Couch bleiben und bat mich zu gehen.

Kennt ihr das? Ich kann damit nämlich so rein gar nicht umgehen. Es ist so schon nicht einfach, aber damit stößt sie mir echt vor den Kopf. Bisher haben wir jede gemeinsame Nacht kuscheln verbracht. Und jetzt haben wir eine gemeinsame Nacht und dann geht sie ins Nachbarzimmer? Für mich ist das unverständlich. Gerade auch in der eh angespannten Situation.

Übertreibe ich? Könnt ihr mir helfen sie besser zu verstehen?
 
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  • #2
Du hast sie abgewiesen! Die wenigsten Frauen verkraften das gut, sie ist jetzt tief verletzt.
Und sie hat recht, das wird nichts mit euch. Ihr kennt euch erst kurz und streitet viel. Wo ist die Verliebtheit? Die meisten frischen Pärchen kommen kaum mal aus dem Bett, weil sie nicht genug voneinander kriegen können.
Ja, Du "kränkelst", aber ich denke eher, Du bist da eine Mimose*. Wobei Dein Trieb generell deutlich schwächer ausgeprägt zu sein scheint als der Deiner Freundin (sie dürfte generell einen starken Trieb haben, siehe auch ihre Erfahrung mit triebschwachen Männern).
Wie gesagt, ihr passt diesbezüglich nicht zusammen, das geht auf Dauer nie gut. Trennt euch und sucht Partner, die besser zu euch passen.
*Noch was "Technisches": Bist Du immer der sehr aktive Part und sie lässt sich "bedienen"? Oder ist sie selber auch aktiv? Wenn Du nicht fit bist, dann lass einfach sie mal der aktivere Part sein. Wenn es Dir wieder besser geht, gleiche es wieder aus.
ErwinM, 51
 
  • #3
Hallo

Ich kann zumindest die Handlung, nicht kuscheln zu können weil zu spitz, nachvollziehen. Die Situation hatte ich in meiner 'neuen '(nun 15 Monate) Beziehung auch schon öfters und auch am Anfang recht deutlich.

Ich hatte zuvor eine LANGE Beziehung wo kuscheln NIE eine Rolle gespielt hat und Nähe gab's tatsächlich nur beim Sex. Das prägt

Mein Freund jetzt kann halt beides, jedoch ist er,wie ich, sehr sensibel und wenn bei ihm nichts geht, will er kuscheln

Das dann anzunehmen ist schon ne Umstellung gewesen und klingt hingestellt auch etwas plump.

Ich denke die Wertschätzung, für das was ihr einander anbietet, muss sich noch einpendeln

Reden, außerhalb vom Schlafzimmer, ist wichtig
 
  • #4
Warum gibt es dauernd Streit? Weil du seit 20 Tagen nicht mit ihr schlafen willst? Ja entschuldige aber es ist doch wohl klar dass sie auch Bedürfnisse hat. Sie ist ja nicht asexuell und wird erregt wenn sie dauernd neben dir liegt und ihr kuschelt. Klar kann man das verstehen. Unbefriedigtsein macht einen auf Dauer ärgerlich und gereizt. Sie versucht sich vor ihrer Erregung durch Distanz zu schützen damit sie die seltsame, angespannte und auch demütigende Situation ertragen kann. Leider erschliesst sich mir nicht warum du nicht fit bist für Sex.
 
  • #5
Sag ihr, Du willst nicht auf Deinen Körper reduziert werden und Du willst erst in allen Deinen Facetten von ihr wertgeschätzt werden, bevor Du Dich wieder für Sex öffnen kannst. Ihre blanke Triebhaftigkeit widere Dich so nur an.

Spaß beiseite. Diese wäre die Standardantwort weiblicherseits gewesen auf Euere Problemlage, wenn die Geschlechterrolle anders herum besetzt gewesen wäre.

Im Ernst: Sie hat einen stärkeren Sexualtrieb als Du. Das wird auf Dauer nichts werden. Sie wird sich alsbald trennen. Ich schließe mich @ErwinM an.
 
  • #6
Lies dich mal durch die Threads, es gibt Frauen, die fühlen sich gleich unbegehrt und ungeliebt, wenn der Mann sagt, nee mein Schatz, heute nicht. Da ist es auch gleich so, die Frau fühlt sich ungewollt in der Beziehung. Und es gibt auch Menschen, da gibt es Zoff und die brauchen dann sehr zeitnah Versöhnungssex, damit wieder alles im Reinen ist und der Sex ist der Liebesbeweis, dass sie noch vom Partner geliebt werden. Diese Menschen koppeln sehr stark Liebe mit Sex und reagieren dann verletzt, wenn sie abgewiesen werden. Es kommt darauf an, welche Erfahrungen deine Freundin hat. Es stimmt einerseits schon, dass wenn es keinen regelmäßigen Sex gibt bzw. lange Zeit nicht, dass es in der der Beziehung kriselt; andererseits ist die Liebe nicht automatisch weg, nur weil man nicht miteinander schläft; es KANN dafür nur ein Indiz sein. Ihr streitet recht viel, vielleicht versichert sie sich über Sex deiner Liebesgefühle, auch zeigt sie darüber das sie Dich heiß findet und liebt. Und wenn jemand Bock auf Sex hat und der andere will nur kuscheln, reicht das nicht aus. Ich weiß nicht, ob sie Dir wirklich vor Verlangen die Klamotten vom Leib reißen wollte oder ob es nicht eher Wut war, Du willst keinen Sex, dann kannst Du auch gehen, dann will sie Dich nicht auch in ihrer Nähe haben.
 
  • #7
Die Couch sollte dein kleines Problem sein! Krieg deine Ausreden oder dein Sexproblem zügig auf die Reihe oder die Frau wird bald mit einem neuen Mann schlafen - und zwar zu Rcht! Du stellst schon hier im Forum eine Frage, also ist die Notlage für dich sicherlich sehr groß und auch für deine Freundin ist der Zustand eine Qual.
Überlege, wie das mit euch weiter geht.
Welcher Mann würde nur eine Nacht neben einer Frau schlafen, wenn er geil ist? Sorry, das macht keiner! Der würde sich aber sofort eine neue Frau suchen.

Ich denke, die Frau ist schwer traumatisiert von anderen Männern und will diesmal zeitig eingreifen, bevor es sich ein neuer Mann zu gemütlich bei ihr macht. Männer in Beziehungen sind ja nicht gerade für ihren guten Sex bekannt und attraktiven Frauen muss man sexuell in der Beziehung auch bisschen mehr bieten, wenn man mit ihnen zusammen sein will.

Frauen sind einfach: Habe Sex mit ihr und sie fühlt sich wohler oder es ist das Ende. Sie hat das Ende ja schon angekündigt. Überlege, ob ihr wirklich auf gleicher sexueller Ebene schwingt. Wenige Menschen halten es in frischen Beziehungen 2 Wochen ohne Sex aus. Da müsste ich ja dauermasturbieren.

Nach 2 Wochen ohne Sex sollte man doch wieder heiß aufeinander sein.
Den Tipp von Andreas (nicht auf den Körper reduziert werden wollen) würde ich in diesem Fall nicht befolgen. Wenn du schon so anfängst, dann ist die Frau weg. Die meisten Männer wären zur Abwechslung mal ganz froh, nur auf ihren Körper reduziert zu werden.
 
  • #8
Die Frage zeigt eigentlich dein mangelndes Wissen über die Bedürfnisse einer Frau.

Man muss nicht immer Sex mit seinem Penis haben, du kannst deine Freundin auch mit der Hand befriedigen oder mit Dildos/Spielzeugen oder mit dem Mund, ohne dass du gerade Lust hast. Da sollte man doch genug Gentleman sein, nicht immer nur egoistisch auf seine eigene Lust zu warten. Das ist doch sehr beschämend von dir und macht dich in der Tat zu einem schlechten Liebhaber und schlecht im Bett.

Wo ist deine Kreativität? Man muss nicht immer "spitz" sein für Sex, der Appetit kommt ja bekanntlich mit dem Essen. Es gibt doch weitaus mehr Möglichkeiten, die man zusammen tun kann. Gemeinsame Bäder, Massagen, Federn, Tücher, Finger- und Mundeinsatz. Also bitte bemühe dich mal etwas mehr! Du machst es dir ja schon ganz schön bequem im Leben.
 
  • #9
Was mich eher stutzig macht als die konkrete Situation ist, dass ihr euch schon von Anfang an und in den ersten Monaten immer streitet. Das hatte ich nie und wenn schon am Anfang so viel aufeinandertrifft und man dann ernsthaft sagen muss, dass man nicht an Trennung denkt - dann läuft es nicht gut.
Zu dem Sex-Problem: Ich kenne das ehrlich gesagt auch nur so, dass man in den ersten Monaten/im ersten Jahr ständig Sex haben will und zwar von beiden Seiten aus. Wenn da so eine lange Pause ist, wär ich wohl auch verunsichert, vor allem, wenn ich sehr wohl sehr große Lust habe. Das ist trotzdem nicht deine "Schuld", klar; es kann eben sein, dass einer da mehr möchte als der andere, und du warst auch krank. Aber auch da denke ich, das wird langfristig ein Problem, egal, ob Mann oder Frau mit der Frequenz unzufrieden sind. Ein bisschen angleichen muss man sich sicher meistens, aber wenns so zwei Wochen vs. jeden Tag zweimal (ich übertreibe jetzt) ist, dann passt es von der Libido nicht. Kann sich zwar langfristig immer ändern, aber das verursacht häufig dann gleich am Anfang ernste Schwierigkeiten, weil sich der eine bedrängt und genötigt und der andere zurückgestoßen fühlt.
Ich muss ehrlich sagen, dass ich noch nie in einer Partnerschaft zwei Wochen keinen Sex hatte, wenn der Partner vor Ort war, auch nicht nach fünf Jahren, also ich würde da auch zumindest wirklich wissen wollen, ob es an mir liegt... Es ist dann halt frustrierend.
Wenn das jetzt eher einmalig war, dann wird sich das von allein ja regeln; ihr könnt ja noch einmal in Ruhe drüber reden, dass du dich eben nicht fit gefühlt hast, dass sie sich zurückgestoßen und frustriert gefühlt hat usw. Aber wenn das Problem auch bei ihren Ex-Freunden war, scheint sie sehr viel Sex zu brauchen.. das ist eventuell dann eine ungute Dynamik, wenn dir das nicht so geht.. Und nochmal: Da ist keiner dran Schuld, da tickt eben jeder anders, nur passen muss es oder man findet einen Kompromiss.
w, 37
 
  • #10
Ich bin erst seit ein paar Monaten mit meiner Freundin zusammen und seit Beginn gibt es immer wieder Streitpunkte und herausfordernde Situationen.
Wenn es schon in den ersten Monaten dauerunrund läuft und jede Menge Drama ist, dann ist es wohl an der Zeit, das Elend zu beenden, denn ihr passt einfach nicht zueinander.

Die letzten 7 Tage war ich noch dazu am Kränkeln.
Nun wollte sie heute wieder mit mir schlafen, aber mir war nicht danach. Habe ihr auch erklärt, dass ich noch nicht ganz fit bin und es mir zu viel ist. Außerdem hatten wir uns heute gestritten und das hat sich nicht gerade positiv auf meine Lust ausgewirkt.
Wie lebensinkompetent bist Du? Warum hängst Du kränkelnd bei ihr rum und quengelst ihr die Ohren voll, was zu Streit führt, statt zuhause zu bleiben und Dich auszukurieren, wie es das Beste ist, wenn ein Paar nicht gut zueinander passt.
Und wenn ihr in Deiner Wohnung wart, warum hast Du Dich dort mir ihr verabredet, wenn es Dir nicht gut geht?



Es ist so schon nicht einfach, aber damit stößt sie mir echt vor den Kopf.
Du forderst es doch heraus, vor den Kopf gestoßen zu werden, wenn Du ihre Grenzziehung nicht beachtest/begreifst. Auf einen groben Klotz gehört nun mal ein grober Keil.
Sie geht - lass sie sich in Ruhe abregen/masturbieren, statt ihr nachzusetzen und sie mit Problemgesprächen zu nerven.

Und jetzt haben wir eine gemeinsame Nacht und dann geht sie ins Nachbarzimmer? Für mich ist das unverständlich. Gerade auch in der eh angespannten Situation.
Sie ist wegen der angespannten Situation gegangen. So wie Du keine Lust auf Sex hast wegen Streit, hat sie keine Lust auf Kuscheln wegen kein Sex. Was ist daran nicht zu verstehen?
 
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  • #11
Wo ist deine Kreativität? Man muss nicht immer "spitz" sein für Sex, der Appetit kommt ja bekanntlich mit dem Essen. Es gibt doch weitaus mehr Möglichkeiten, die man zusammen tun kann. Gemeinsame Bäder, Massagen, Federn, Tücher, Finger- und Mundeinsatz. Also bitte bemühe dich mal etwas mehr! Du machst es dir ja schon ganz schön bequem im Leben.
Würdest du das auch so schreiben wenn der Fall umgekehrt wäre? Die Frau kränkelt und möchte keinen Sex?

Da würden wohl alle Verständnis vom Mann fordern, ihm sagen eine Beziehung ist so viel mehr wie Sex und keiner würde auf die Idee kommen ihr zu sagen sie kann ja mit "Mundeinsatz" und Massagen arbeiten wenn sie eigentlich keine Lust hat...

Es gibt leider viele Frauen die mit Ablehnung nicht klar kommen aber es einfordern das man Ablehnung ihrerseits immer zu akzeptieren hat.
Mit solchen Frauen finden die meisten Männer sicher nur schwer eine Basis.
Wenn ich Halsschmerzen und Schnupfen habe hab ich auch keine große Lust auf Sex...wie eben auch viele Frauen wenn sie Kopfschmerzen oder sonst was haben.

Plan doch einfach mit ihr schon euren nächsten Sex, macht was besonderes draus.
Aber ja, wenn es in den ERSTEN MONATEN schon ständig Streit gibt wird das eh nix...
 
  • #12
Ich würde manchen Foristinnen auch empfehlen, mal darüber nachzudenken, wie ihre Vorschläge und Vorhaltungen gegenüber dem FS klingen würden, wenn diese umgekehrt von einem Mann an eine Frau gerichtet wären.

Man muss schon respektieren, wenn jemand - aus welchen Gründen auch immer - (mal) nicht bereit zu sexuellen Handlungen ist. Das gilt für eine Frau wie für einen Mann. Man kann daraus Konsequenzen ziehen - oder auch nicht. Das bleibt ja jedem selbst überlassen.

Das Problem der hier in Rede stehenden Frau dürfte das Gefühl der Ablehnung sein. Das Gefühl der Zurückweisung. Darüber sollte man reden können.

Aber niemand (!) sollte sich zu sexuellen Handlungen überwinden müssen, weil ein anderer sie einfordert.
 
  • #13
Plan doch einfach mit ihr schon euren nächsten Sex,
Also erst mal ohne Kränklichkeit schon eine gute Zeit keinen Sex, dafür Streitigkeiten.
Nicht fit, krank, alles verständlich.
Dann ist er so halb fit, aber statt ganz fit zu werden, lässt er sie dann nicht in Ruhe, hat seine Erwartungen.

Sex nach Kalender? Wird so auch nicht besser.
Es passt halt nicht, sie hat eine ganz andere Libido als er. Und ob er sie wirklich sexuell anziehend findet?
Klingt schon eher so, als sei es ihm lästig (würde ich einer Frau analog schreiben)

So wie er es beschrieben hat, hat sie es ganz sicher als Abfuhr verstanden - welcher Mensch, ob Mann oder Frau, fühlt sich damit gut?

Da werden beide nicht glücklich.

W, 51
 
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  • #14
Ich bin da ganz bei @dateOR und @Cassel. Man sollte sich nicht für die Bedürfnisbefriedigung des Partners/der Partnerin selbst zum Sex zwingen müssen, wenn man sich körperlich nicht gut fühlt oder einfach mal keine Lust hat. Egal, ob Mann oder Frau. Daran könnte doch auch die andere Seite kaum Gefallen finden, außer, sie ist gänzlich egoistisch und empathiebefreit.

Umgekehrt kann ich aber auch die Freundin des FS sehr gut verstehen: Wenn ihr Verlangen wirklich so groß war, wollte sie sich vielleicht einfach in Ruhe selbst befriedigen, statt durch nur-Kuscheln weiter angestachelt, aber nicht "erlöst" zu werden. Das kann nämlich schon etwas Demütigendes haben. Da hätte ich an deiner Stelle ihrem Wunsch entsprochen und sie in Ruhe gelassen.

Generell sehe ich aber, wie viele andere hier, aus anderen Gründen schwarz für eure Beziehung, wenn ihr in den ersten Monaten schon so viel streitet und so selten Sex habt...

W, 27
 
  • #15
Ich bin erst seit ein paar Monaten mit meiner Freundin zusammen und seit Beginn gibt es immer wieder Streitpunkte und herausfordernde Situationen.
Ich denke, das wird nicht besser. Vielleicht gibt es Leute, die was anderes meinen, weil sie positive Erfahrungen gemacht haben. Und ja, Beziehungen sind auch meist oder immer Lernerfahrungen. Aber ich sehe Paare und weiß auch von meiner Beziehung, dass grundsätzliche Streitpunkte einfach bleiben und am Ende doch zur Trennung führen können. Ich denke, sie werden bei Zusammenbleiben bis ans Lebensende frustrieren, weil man nicht in allem tolerant werden kann und(pder schon gar nicht ohne Krankheit dauernd miese Behandlung einstecken kann.
Sie meinte, dass sie es nicht neben mir im Bett aushält, weil ihr Verlangen zu groß sei. Sie wisse sich nicht anders zu helfen als räumliche Distanz zwischen uns zu bringen
Da hast Du eine Erklärung bekommen. Dann nimm es auch an und wundere Dich nicht, dass Deine Partnerin anders tickt als Du.
Außerdem kennt sie eine solche Unlust aus früheren Beziehungen und das wäre immer der Anfang vom Ende.
Habe ihr zwar gesagt, dass momentan in der Tat einiges im segen liegt, aber ich keinen Grund sehe mich zu trennen. Sie sich also keinen Kopf machen soll.
Ich denke schon, dass sie meinte, dass Du sie nicht mehr willst, aber denk lieber auch in die andere Richtung.

Ja, räuml. Abstand find ich nachvollziehbar.

Es ist so schon nicht einfach, aber damit stößt sie mir echt vor den Kopf.
Geht ja nicht nur um Dich in Deiner Beziehung und sie hat es Dir doch erklärt.

Psychologisch gesehen würde ich sagen: Sie hat den Anfang nach dem Streit gemacht und wollte Nähe mit Dir (mit Dir schlafen), Du hast "nein" gesagt und damit Abstand hergestellt. Daher geht sie jetzt auch auf Abstand und das ist bei ihr nun ein räumlicher. Nun bist Du wieder am Zug, Nähe herzustellen, und hast Du ja auch gemacht, indem Du hinterherkamst und ihr Deine Sicht erklärt hast, dass es nicht an ihr liegt. Jetzt ist die Frage, ob ihr zwei aus euren Schneckenhäusern rauskommt und den anderen vielleicht nicht verstehen in seiner Reaktion lernt, aber wenigstens akzeptieren und tolerieren könnt, dass was anders läuft, als ihr dachtet und erwartetet. Und natürlich das Vertrauen habt, dass: bei ihr: es nicht der Anfang vom Ende ist, bei Dir: man auch räumlichen Abstand brauchen kann, um danach zurückzukommen, und man trotzdem einander zugehörig empfindet.

Bist Du Mann oder Frau, wie alt seid ihr? (Nur interessehalber, für den Sachverhalt des Problems macht es keinen Unterschied.)
 
  • #16
Außerdem hatten wir uns heute gestritten und das hat sich nicht gerade positiv auf meine Lust ausgewirkt.
Das ist natürlich ungut. Weil es auch eine ungute Entwicklung in einer Beziehung ist, die durchschlägt. Du ziehst dich von ihr zurück, was nach einem Streit auch erstmal normal ist. Es wundert mich ehrlich gesagt auch nicht, bei ihrer Art und Weise.
In der betreffenden Situation kann ich ihr Verhalten nicht nachvollziehen.
Du hast ihr erklärt, dass du noch kränkelst. Das würde ich so akzeptieren. Ich würde niemandem Sex aufzwingen, der sich nicht gut fühlt.
Ich vermute aber, dass sie spürt, dass die Ablehnung auch mit dem Streit zu tun hat. Womöglich interpretiert sie es als eine Art "Bestrafung", wenn du dann keinen Sex mit ihr hast. Womöglich war es für sie wie eine Fortsetzung des Streits. Es war eben noch nicht gut. Vielmehr könnte das der Grund sein, warum sie auf der Couch schläft. Nicht weil sie so "spitz" wäre, dass sie es nicht aushält (Schmarrn oder), sondern weil sie es als Kälte nach dem Streit empfindet, wenn du nicht auf sie zugehst.
Sie sagt, sie kenne das von früheren Beziehungen.
Das bedeutet, sie interpretiert Sex als Zeichen, dass alles in Ordnung ist.
Sehr richtig fühlt sie jetzt, dass eben auch nicht alles in Ordnung ist. Denn deine Ablehnung kam ja auch zum Teil durch den Streit.
Dennoch bist du versöhnlich auf sie zugegangen. Hast nochmal mit ihr geredet und gekuschelt. Sie reagiert weiterhin zickig und weist dich ab.

Im Grunde passt es von Anfang an nicht gut bei euch. Womöglich seid ihr einfach zu verschieden. Sie ist temperamentvoll in Streits und hält das auch für normal , dass sie so ist. Dich schrecken die Streitereien ab. Während für sie Stunden später alles wieder ok wäre, nagen die Streitereien an dir. Vielleicht sollte man nicht in so einer frischen Beziehungen so viel "meistern" müssen. Die Passung ist womöglich nicht gut.
 
  • #17
Aber niemand (!) sollte sich zu sexuellen Handlungen überwinden müssen, weil ein anderer sie einfordert.
Ich weiß nicht, das ist eine Sprache wie in einem Polizeibericht. Es geht um Liebe und Vereinigung in Liebe. Nicht um eingeforderte sexuelle Handlungen. Ich finde es völlig normal, sich als Paar zu vereinigen. Das ist keine große Sache für einen Mann, wenn Frau es möchte. Außer es funktioniert bei ihm tatsächlich nicht, aber wie oft kommt das vor? Und muss es jedesmal volles Hochleistungsprogramm sein? Aber wahrscheinlich bin ich ein Exot mit dieser Einstellung.
Aber in dem konkreten Fall kommt noch seine Gekränktheit dazu, die die Lust verdarb. Das macht seine Ablehnung dann doch irgendwie wieder verständlich.
ErwinM, 51
 
  • #18
Ich bin da ganz bei @dateOR und @Cassel. Man sollte sich nicht für die Bedürfnisbefriedigung des Partners/der Partnerin selbst zum Sex zwingen müssen, wenn man sich körperlich nicht gut fühlt oder einfach mal keine Lust hat. Egal, ob Mann oder Frau. Daran könnte doch auch die andere Seite kaum Gefallen finden, außer, sie ist gänzlich egoistisch und empathiebefreit.

Umgekehrt kann ich aber auch die Freundin des FS sehr gut verstehen: Wenn ihr Verlangen wirklich so groß war, wollte sie sich vielleicht einfach in Ruhe selbst befriedigen, statt durch nur-Kuscheln weiter angestachelt, aber nicht "erlöst" zu werden. Das kann nämlich schon etwas Demütigendes haben. Da hätte ich an deiner Stelle ihrem Wunsch entsprochen und sie in Ruhe gelassen.

Generell sehe ich aber, wie viele andere hier, aus anderen Gründen schwarz für eure Beziehung, wenn ihr in den ersten Monaten schon so viel streitet und so selten Sex habt...

W, 27
Begehren und begehrt werden kann gleichermaßen Energie geben (wenn mein Begehren erfüllt wird oder ich mich gut fühle weil ich begehrt werde) oder Energie einseitig stehlen (wenn mich Begehren nervt oder ich überwiegend Abweisung erfahre).

Letzteres kann in Vermeidungsverhalten führen. Ich begehre aus Angst vor Abweisung nicht mehr. Daraus entsteht ggf. eine destruktive Spirale. Das sollte man dann entweder im Gespräch oder durch Trennung beenden.

Tückisch ist dabei, dass es auch Menschen gibt die dadurch Energie erhalten in dem sie Begehren nicht befriedigen. Z.B. in dem sie hier einen Thread einstellen und sich dazu nie wieder äußern ;)

In diesem Fall (wenn eine Seite permanent Energie verliert) oder wenn beide Seiten sich entsprechend aufreiben sollte man sich trennen.

Was das sich nicht zum Sex zwingen wenn man mal keine Lust hat sehe ich aber differenzierter und würde ich davon trennen, dass ich wegen Krankheit, Stress oä. nicht sexuell bereit bin.

Täglich soll sich niemand zwingen. Habe ich aber wochenlang wie der FS Unlust ist es Liebe und Beziehungspflege die Bedürfnisse eines Partners auch bei eigener Unlust zu befriedigen oder zu sagen, es passt nicht lass uns getrennte Wege gehen.

Bei chronischer Unlust oder einem Missverhältnis zwischen der Begehren der Partner sollte man sowieso (gemeinsam) die Ursachen und Änderungsmöglichkeiten klären wenn man die Beziehung erhalten möchte und ggf. dabei therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen.
 
  • #19
Ich weiß nicht, das ist eine Sprache wie in einem Polizeibericht. Es geht um Liebe und Vereinigung in Liebe.
Ups - gerade musste ich laut lachen. Mir war gar nicht bewusst, dass meine Sätze nach "Polizeibericht" klingen könnten. Nach näherer Betrachtung mag das eventuell so sein :)

Ich bezog mich mit diesen Sätzen allerdings auf eine Foristin, die heute Morgen dem FS vorschlug, die Freundin auch dann sexuell zu befriedigen, wenn er mal keine Lust haben sollte. Sie nannte auch entsprechende Sexualpraktiken, von denen ich meine, dass man, wenn man (gerade) keine Lust hat, auch die nicht gern macht. Wer nicht will, der will nicht.

Daher mein Einwand: Wenn das ein Mann einer Frau vorschlagen würde. "Mach dieses oder jenes bei ihm, auch wenn du keine Lust hast. Damit wenigstens er auf seine Kosten kommt und sich nicht woanders umschaut"

Ich denke, die meisten hier im Forum sind sich einig: Das geht gar nicht.
 
  • #20
Daher mein Einwand: Wenn das ein Mann einer Frau vorschlagen würde. "Mach dieses oder jenes bei ihm, auch wenn du keine Lust hast. Damit wenigstens er auf seine Kosten kommt und sich nicht woanders umschaut"
Ich glaube nicht, dass es so gemeint war. Wie oft haben wir irgendwas getan, ohne richtig Lust zu haben und dann war es doch nett? Treffen mit Freundin, neue Sportart ausprobieren, einen Film angeschaut, der zuerst langweilig schien und plötzlich sass man da mit offenem Mund? Hier geht es nicht darum, eigene Grenzen zu missachten, sondern darum, aus der Komfortzone rauszukommen und irgendwas zu machen, weil die Sache wichtig ist. Ein bisschen kränkeln hat noch niemanden davon abgehalten, Sex zu haben, wenn man Lust hatte, oder? Ausserdem sind seine(ihre??) Unpässlichkeiten erst seit einer Woche, davor war schon zwei Wochen Sexpause und das, nachdem man erst seit paar Monaten zusammen wohnt. Einen perfekten Moment gibt es nicht, den macht man sich, und wenn wir darauf warten würden, wären wir 70, ohne irgendwas erlebt zu haben. Hier geht es darum, dass FS Ausreden liefert, ohne sich richtig mit dem Grund auseinander zu setzen (wollen).
 
  • #21
Ständig streiten wäre für mich ein Grund mich zu trennen. Das mag ich überhaupt nicht.
Ihr seid beide jung und hattet mehrere Wochen keinen Sex, obwohl Ihr euch gesehen habt. Ich frage mich, ob du vielleicht uns einen Teil der Geschichte verschwiegen hast🤔?
Aber generell, nein bedeutet nein, sowohl für dich als auch für deine Freundin. Du wolltest jetzt seit mehrere Wochen nicht und sie wollte allein auf der Couch schlafen. Warum kannst Du nicht die 5 gerade sein lassen und ihr diesen Freiraum geben? Sie akzeptiert deine Entscheidung auch. Warum kannst Du nicht Ihre Entscheidung auch akzeptieren?
 
  • #22
Abgesehen davon, dass nun schon viel zum Aspekt des Willens, der Akzeptanz anderen Willens und zum Trieb gesagt wurde.... würde es - von den eben genannten Aspekten abgesehen- niemanden hier stören, vom einem kränkelnden Partner all die Krankheitserreger direkt abzubekommen? Ich weiß nicht, vielleicht bin ich ein Alien. Ich will von niemandem mit Schnupfen oder Schlimmeren geküsst werden, schon gar nicht will ich das Zeug sonstwo in mir haben und ich würde darauf bestehen, dass ich in einem anderen Raum schliefe, am besten noch in einer anderen Wohnung. Ich wette, Corona geht nicht nur über Aerosole und Tröpfchen von Mensch zu Mensch, sondern auch über sonstige Körperflüssigkeiten (wie es zum Beispiel auch bei Ebola ist).
Ich fand es schon ätzend, wenn mein Tanzpartner Schnupfen hatte. Das hat mich immer gestört und er war nur mein Tanzpartner. Ich bin eine großartige Kümmerin bei allem, was nichts mit Infektionen zu tun hat: nach OPs, bei Verstauchungen, bei Brüchen, auch Wunden, Bandscheiben, Augen, was weiß ich. Bei allen Husten- und Schnupfensachen schaue ich, dass der andere alles hat, was er braucht und ich achte extremst darauf, dass benutzte Taschentücher sofort in den Müll wandern, aber ich halte Abstand und will garantiert keinen Kuss und garantiert auch keine Vereinigung. Für mich ist eine eitrige Wunde leichter zu versorgen, als einen Schnupfenkranken zu küssen (wissend, dass eine eitrige Wunde auch infektiös ist).
Jedenfalls verstehe ich auf Grund meiner persönlichen Disposition das Grundproblem hier schon mal gar nicht. Ich als Freundin des Fragestellers hätte mich gar nicht erst in die Lage gebracht, abgewiesen werden zu können und als Fragesteller wäre ich froh, dass sie Abstand hält und ich sie so eher nicht anstecke.
 
  • #23
Nach 2 Wochen ohne Sex sollte man doch wieder heiß aufeinander sein.
Den Tipp von Andreas (nicht auf den Körper reduziert werden wollen) würde ich in diesem Fall nicht befolgen. Wenn du schon so anfängst, dann ist die Frau weg. Die meisten Männer wären zur Abwechslung mal ganz froh, nur auf ihren Körper reduziert zu werden.
Ok, sinnvoll ist es langsamer zu lesen.
Auch wenn @Andreas1965 für mich in seiner Sichtweise schon Hardcore ist, aber er hat hier nur ein Spiegel hingehalten und Ironie eingepflegt.
Spaß beiseite. Diese wäre die Standardantwort weiblicherseits gewesen auf Euere Problemlage, wenn die Geschlechterrolle anders herum besetzt gewesen wäre.
So ganz Unrecht hat er damit nicht, wa?
Ich will dem FS gar keinen Sprit in den Tank kippen, bissl weinerlich iss er ja, aber das Zugeschnappe hier von einigen Damen..... Delete Frauen, kann ich auch nicht ganz verstehen.
Dreht mal den Spieß rum ohne ihn gleich zu grillen.

m49
 
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  • #24
Es gibt Menschen, die Gründe suchen, weswegen man gerade nicht Sex haben kann: mal hat man Stress, dann kränkeln sie, dann müssen sie erst noch den Geschirrspüler ausräumen und ein andern mal haben sie einfach keine Lust.

Und dann gibt es Menschen, die begehren ihren Partner, wollen ihn spüren, ihm sexuell nah sein. Für sie Sex auch Medizin oder kommt der Appetit auch mal erst beim Essen und so lassen sie sich auch auf Sex ein, obwohl sie gerade erkältet sind, keine Lust haben oder der Geschirrspüler noch voll ist.

Für mich ist der TE aus der ersten Kategorie und seine Partnerin aus der zweiten. Erschwerend kommt hinzu, dass dieser Unterschied bereits nach wenigen Wochen offenkundig ist - in einer Phase also, in der man als Paar soviel Sex hat wie sonst nicht mehr.

Das ist eine grundsätzliche Einstellung, die man meiner Meinung nach akzeptieren muss. Solche Beziehungen sind hoffnungslos zum Scheitern verurteilt, da braucht man erst gar nicht die Schuldfrage diskutieren, denn beide haben auf ihre Art recht und beiden wird die Sexualität innerhalb der Partnerschaft nicht gerecht. Ich war in einer Ehe, in der die Rollen auch so verteilt waren und das ganze war für uns beide eine Qual.
 
  • #25
Sie meinte, dass sie es nicht neben mir im Bett aushält, weil ihr Verlangen zu groß sei. Sie wisse sich nicht anders zu helfen als räumliche Distanz zwischen uns zu bringen. Außerdem kennt sie eine solche Unlust aus früheren Beziehungen und das wäre immer der Anfang vom Ende.
Dass sie auf der Couch schläft (um zu masturbieren?) verstehe ich. Dass sie es den Anfang vom Ende findet, finde ich übertrieben.
Nur weil du einmal keine Lust auf Sex hast? Ja, vielleicht.. wenn sie jedes mal so abweisend reagiert! Und es derart persönlich nimmt. Dann ist die Beziehung in der Tat wegen einer Bagatelle rasch auf der Kippe.
Und dann kann man sagen, "es lag am Mann, der wollte mich nicht". Na ja.
Bisher haben wir jede gemeinsame Nacht kuscheln verbracht.
Ich finde, ihr beide habt hohe Ansprüche aneinander. Die Partnerin fordert, dass sofort Sex gehabt wird, wenn sie es wünscht. Du musst also sexuell funktionieren. Du forderst, dass jede Nacht gekuschelt wird. Sie muss also punkto Zugewandtheit immer funktionieren. Und wenn das nicht so abläuft, habt ihr beide gleich Angst. Klingt unentspannt und als ob jeder befürchtet, zu kurz zu kommen und nicht gewollt zu werden.
Übertreibe ich? Könnt ihr mir helfen sie besser zu verstehen?
Ich denke, in neuen Beziehungen kommen viele Unsicherheiten wieder hoch. Man ist eben verletzlicher, als wenn man schon ein eingespieltes Team ist. Sie hat dieses Denken, dass ein Mann eigentlich "immer" will und wenn nicht, stimmt etwas in der Beziehung nicht. Das ist m.E. ein verbreitetes Vorurteil. Du hast wiederum die Vorstellung, dass ein verliebtes Paar eigentlich laufend kuscheln und knuddeln muss. Für mich eine lustkillende Vorstellung.
Mein Vorschlag, eine Prise Humor, Wohlwollen, drüber reden, wer braucht was. Wie kommen wir aus diesen Ängsten wieder raus und finden - wenn wir Glück haben - zu guten Kompromissen.
 
  • #26
Es gibt Menschen, die Gründe suchen, weswegen man gerade nicht Sex haben kann: mal hat man Stress, dann kränkeln sie, dann müssen sie erst noch den Geschirrspüler ausräumen und ein andern mal haben sie einfach keine Lust
Super Erklärung. Trifft es auf den Punkt. Ich gehöre definitiv zur zweiten Gruppe und verstehe die Freundin voll und ganz. Ich hätte mich nicht nur aufs Sofa verkrümelt, sondern vorher noch die Türen lauthals zugeknallt. Zumindest noch vor 10 Jahren, mit den Alter wird man dann doch manchmal milder gestimmt.
Aber ansonsten, es passt nicht, die erste und die zweite Gruppe. Wenn ich noch dran zurück denke - grauenhaft:
Mimimi, es ist zu heiss, wir haben uns gerade gestritten, ich habe Schnupfen, bin erkältet, habe Stress, Hund winselt, Kinder könnten was mitbekommen, bin müde...Furchtbar.
W,55
 
  • #27
Ich bin auch der Meinung, dass ihr nicht zusammenpasst. Die ersten Monate einer Beziehung kommt man nicht aus dem Bett, streitet auch eigentlich gar nicht. Wenn das jetzt schon nicht klappt, wird es nichts mehr.
 
  • #28
und ihr gesagt, dass meine Unlust nicht an ihr liegt.
Sie wäre die erste Frau, die Dir das abkauft. Erstens: „es liegt nicht an dir” ist ein klassisches Synonym für „es liegt an dir”. Zweitens: wenn die Frau mit Dir schlafen will und Du aber nicht mit ihr, verletzt und kränkt sie das mehr, als wir Männer (die das in der Regel problemlos wegstecken) uns das vorstellen können. Diesen fortwährenden Kränkungen will sie sich nicht aussetzen, also sucht sie die Distanz. Die Du ihr aber sofort wieder wegnimmst. Mach nur so weiter, dann wird die Distanz schon sehr bald sehr viel größer sein…!
 
  • #29
Daraufhin ist sie aufgestanden und hat gesagt, dass sie auf der Couch schlafen wird. Ich bin ihr dann nach wenigen Minuten gefolgt, habe mich zu ihr gelegt und ihr gesagt, dass meine Unlust nicht an ihr liegt. Sie meinte, dass sie es nicht neben mir im Bett aushält, weil ihr Verlangen zu groß sei. Sie wisse sich nicht anders zu helfen als räumliche Distanz zwischen uns zu bringen. Außerdem kennt sie eine solche Unlust aus früheren Beziehungen und das wäre immer der Anfang vom Ende.
Habe grade auf der Tube eine Umfrage unter jungen Frauen gesehen.
Die Frage lautete: Wenn du mit einem Mann schlafen wolltest, dürfte der dann "Nein" sagen.
Rund 75% der befragten Frauen antworteten mit "Nein, auf keinen Fall."

Fazit, du hast in den Augen deiner Freundin gerade eine große Unhöflichkeit begangen.
Du könntest das möglicherweise heilen, indem du so handelst, wie hier teilwiese vorgeschlagen: befriedige sie halt auf andere Weise als durch Penetration.

Fakt ist: Hat Deine Freundin eine schlechten Tag - tataaa - hast du auch einen. Also versuch die Laune deiner Freundin im Guten zu halten.

Nicht umsonst heißt es: "Happy wife, happy life."


mMenschÜ50
 
  • #30
Habe grade auf der Tube eine Umfrage unter jungen Frauen gesehen.
Die Frage lautete: Wenn du mit einem Mann schlafen wolltest, dürfte der dann "Nein" sagen.
Rund 75% der befragten Frauen antworteten mit "Nein, auf keinen Fall."
Das finde ich total spannend. Und ja, es stimmt wohl, dass Männern allgemein unterstellt wird, im Grunde immer und gerne zu wollen, so nach dem Motto: Ein Mann würde zu (s)einer willigen Frau niemals Nein sagen, sondern sich im Gegenteil freuen, wenn sie (auch mal) Lust hat. Wenn deine Freundin so denkt, muss sie jetzt natürlich total gekränkt und gedemütigt sein, muss denken, dass du sie vielleicht nicht attraktiv genug findest/nicht liebst etc. ... Es gibt halt auch Männer mit unterschiedlich stark ausgeprägtem Sexbedürfnis. Vielleicht belasten und beschäftigen dich unterbewusst gerade viele Dinge und dir ist halt nicht nach Sex? Wobei ich finde, dass 20 Tage kein Sex in einer frischen(!) Beziehung schon recht viel sind. Bei einer Woche -- ok. Aber deine Freundin möchte sich gerne von dir begehrt fühlen. In einem anderen Thread habe ich geschrieben, dass gerade junge Frauen durchaus eine gewisse Bestätigung daraus ziehen, wenn der Mann scharf auf sie ist und den Sex mit ihnen gut findet, das gibt ein Gefühl von eigener Attraktivität und ist wie eine Art Erfolgserlebnis. Jetzt dagegen fühlt sie sich abgelehnt und nicht begehrt und ist beleidigt, ja, im Grunde traurig und enttäuscht, aber oberflächlich gekränkt und beleidigt, da muss man sich dann über Trotzreaktionen oder "Strafen" nicht wundern.