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Gast

  • #1

Kein Spaß am Beziehungssex - ich war jahrelang Bordellgänger

Ich war ca. 15 Jahre lang Single und habe nun wieder eine Freundin (35) gefunden. Mein Problem ist, dass mir der eher selten stattfindende 08/15-Beziehungssex nicht ausreicht. In meiner Singlezeit bin ich regelmäßig in gewisse Etablissements gegangen (ein- bis zweimal pro Woche) und habe somit meinen Hunger gestillt, natürlich mit jungen, attraktiven Frauen, die ich im normalen Leben gar nicht abbekommen hätte. Ich habe auch regelmäßig meinen Urlaub in entsprechenden Destinationen (Osteuropa, Asien) verbracht. Dadurch hatte ich all die Jahre auch nicht den Drang, eine feste Beziehung mit einer normalen Frau einzugehen, zumal ich Ehe und Kinder für mich persönlich ausgeschlossen hatte. Bitte nun keine Moralpredigten, denn all das ist Vergangenheit.

Wie kann ich wieder Freude an einem normalen Sexleben empfinden? Ich möchte meine Freundin weder hintergehen noch kann ich aus verständlichen Gründen mit ihr ehrlich über meine Vergangenheit sprechen.

m43
 
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  • #2
Mein Tipp wäre, dir eine Freundin zu suchen, mit der du offen darüber reden kannst, und mit der du Sex haben kannst, wie du ihn dir wünscht. Ich verstehe ehrlichgesagt nicht, wo da immer das Problem ist. Ich wünschte, Männer würden mehr nach dem Sex auswählen, da ich den für sehr wichtig halte, diese Trennung zwischen "gutem, wilden Sex" und der braven, verlässlichen Frau kann ich nicht nachvollziehen. Häufig sind es die Schubladen im Kopf des Mannes, die ihn gar nicht erkennen lassen, wer beides zu bieten hat.

Was mich stutzig macht, ist, dass du diese bezahlten Frauen im wahren Leben nicht abbekommen hättest. DAS wäre etwas, was mich als Freundin beleidigen würde (sie ist dann sozusagen schlechter, äußerlich), wobei ich auch gar nicht weiß, ob so jemand dann in mein Beuteschema fiele. Mit Kategorisierungen würde ich mich generell zurückhalten, aber Frauen, mit denen du offen sein kannst, existieren, falls es dich interessiert.

Falls du aber jemand bist, der gerne ein gewisses Doppelleben wahrt, kann ich da nicht mitreden, da ich es nicht nachvollziehen kann. Ist es das mangelnde Zutrauen in die Menschen, dass sie einen nicht verstehen könnten? Oder der Unwille, überhaupt jemanden an sich heranzulassen?
 
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  • #3
Du hast jetzt die Aufgabe, das Besondere im Normalen zu suchen. Schaffst Du es, wirst Du in wenigen Wochen bis Monaten glücklich sein, eine zuverlässige Partnerin zu haben, mit der Du die gleiche Sprache sprichst und alles teilen kannst. Das ist die Aufgabe in jeder langjährigen Beziehung, nicht nur auf Sex bezogen. Das erste Funkeln ist bald vorbei. Wer es dann schafft, die Highlights im normalen Alltag zu entdecken und das "kleine Glück" zu genießen, der ist der wahre Gewinner. Nach der langen Dauer Deines früheren Lebensstils ist es normal, dass Du jetzt etwas "fremdelst". Bleib dran, gib nicht zu schnell auf, es wartet ein viel tieferes inneres Erleben auf Dich. Aber es wird leise daherkommen, nicht so spektakulär. Beachte aber auch, dass es etwas anstrengender für Dich wird. In eine Partnerschaft musst Du natürlich mehr einbringen, als nur Geld auf den Tisch zu legen... w, 48
 
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  • #4
Hallo FS...

das ist natürlich schon ne Zwickmühle, denn Du hast mit Deinen Eskapaden im Singleleben die Messlatte für alles weitere recht hoch gelegt. Und jetzt ist blöd, dass die da oben liegt und Deine feste Freundin nicht ran kommt...

Experiementieren mit der Freundin würde ich sagen... Offen ansprechen, was Du Dir wünschst und auch geben kannst und dann ausprobieren.

Toi toi toi...
 
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  • #5
wenn du erfahren und vorallem sensibel und geschickt bist, führe sie langsam dahin... Möglicherweise hat sie keine Ahnung, was es noch so geben könnte, was dir Freude macht.
 
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  • #6
Mein Problem ist, dass mir der eher selten stattfindende 08/15-Beziehungssex nicht ausreicht.
Sex nach genau Deinen Vorstellungen scheint Dir extrem wichtig zu sein.-Was ja nicht schlimm ist.
Jung und attraktiv soll die Dame am besten auch sein.

Ich würde sagen,Du suchst Dir entweder eine Partnerin,die Deine Ansprüche erfüllt (es gibt nämlich auch sexuell aufgeschlossene Frauen,die ihr Einkommen nicht als Prostituierte erarbeiten) oder aber Du bleibst Single und nimmst weiterhin Geld in die Hand,um Sex zu haben.

Hast Du mit Deiner jetzigen Freundin überhaupt schon mal darüber gesprochen,was Du gerne "im Bett" tun würdest?

w,48
 
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  • #7
Wie kann ich wieder Freude an einem normalen Sexleben empfinden? m43
Du irrst dich, wenn du glaubst, es gäbe nur "normalen Sex" in einer Beziehung. Der elementarste Unterschied zwischen Sex mit Prostituierten und Sex in einer Beziehung ist, im Bordell ist das Mädchen für guten Sex verantwortlich, und in einer Beziehung bist du es selbst.

Wenn du also mit deiner Partnerin langweiligen und schlechten Sex hast, dann liegt das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit an dir selbst. - Die gute Nachricht ist, es liegt ebenfalls in deiner Hand das zu ändern.

m
 
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  • #8
Das Problem habe ich in etwas anderer Form auch;)
Bezahlen mußte ich für Sex als Frau nie, nur hatte ich in den letzten fast 8 Jahren seit dem Ende einer sehr langen Beziehung aus Mangel an liebenswerten und ansehnlichen Partnern immer mal wieder Affären mit verheirateten oder sehr jungen Männern, die schöne Körper hatten (habe ich dank Sportleidenschaft zum Glück auch noch für mein biblisches Alter;). Jetzt wird mir ganz anders, wenn der sich als "passend" empfindene Anfangs-bis Mittfünfziger sich auszieht, Sex ist mir da undenkbar. Gleichaltrige Männer suchen entweder junge Frauen und/ oder sind oft unglaublich unempathische Rammler. Da ist guter Rat teuer. Leider bin ich monogam veranlagt, werde mich dazu überwinden müssen, Beziehung und sexuelle Erfüllung zu trennen, also: ein Mann für das Zusammenleben und ein anderer für das Liebesleben. Schade auch, dass Männer zu 99% diese Trennung von vorneherein machen, sonst fände ich eine Liebensbeziehung, die sich aus einer Affäre entwickelt, wunderbar.
Verkehrte Welt:(
Ganz ehrlich...das wird schwierig für Dich nach einer so langen Zeit, da ist man vom "Kleinster-gemeinsamer-Nenner-Sex" von klassischen Beziehungen entwöhnt. Aber vielleicht kann man sich auch wieder umgewöhnen, wenn einem die Partnerschaft andere schöne Seiten bietet? Für einen sinnlichen Menschen ist das jedoch schwer. Viel Glück!
w.45
 
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  • #9
Hast du denn mal mit ihr darüber geredet, was du dir wünschst? Die meisten Frauen sind doch diesbezüglich recht aufgeschlossen.

Natürlich funktioniert das nicht wie im Bordell, dass du dich auf den Rücken legst und sagst "mach mal". Deine Freundin kann auch schlecht deine Gedanken lesen, was du dir gerade wünschst.
Wahrscheinlich denkt sie du findest den Sex so wie er mit ihr ist toll, sonst würdest du ja versuchen sie zu anderen Dingen zu führen.

Kommuniziere deine Vorstellungen und frage auch nach ihren Wünschen und Fantasien.

w, 44
 
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  • #10
Was mich erschreckt, ist Dein Statement, dass Du an die jungen Frauen in den Bordellen nie herangekommen wärest. Du hebst diese Frauen auf ein Podest.
Es sind aber in Wahrheit Nutten, die Dich gegen Geld bedient haben und Dir vermutlich vorgekaukelt haben, Du wärst ein toller Liebhaber....das gehört nämlich zum Geschäft einer guten Professionellen.

Jetzt mußt Du wirklich ein guter Liebhaber sein !
Wenn es im Bett mit Deiner Freundin langweiliger 0815 Sex ist, dann lass Dir was einfallen.
Wahrscheinlich langweilt Deine Freundin sich auch mit Dir. Anders als die Nutten, spielt sie Dir keine Leidenschaft und keine Begeisterung vor....wenn sie sie nicht fühlt.
w
 
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  • #11
Schade auch, dass Männer zu 99% diese Trennung von vorneherein machen, sonst fände ich eine Liebensbeziehung, die sich aus einer Affäre entwickelt, wunderbar.
Genau, du hast Recht! Genau diese Trennung ist es aber auch, die zu den Problemen des FS führt. Man könnte manchmal den Eindruck gewinnen, manche Männer WOLLEN mit der Frau an ihrer Seite gar keinen guten, wilden Sex erleben. Weil es in ihrem eigenen Kopf irgendwie getrennt ist, warum auch immer.

Vielleicht halten sie guten Sex für schmutzig und verlieren dabei den Respekt? Oder haben Angst, dass eine Frau, die Spaß am Sex hat, ihnen fremdgeht? Irgendwelche irrationalen Ängste werden dahinterstecken...
 
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  • #12
1.) Was weiß deine Freundin von deiner Vergangenheit?
2.) Woran liegt es, dass es "nur" 0815 ist: ist sie dir nicht jung/attraktiv genug? Oder liegt es an gewissen Spielarten? Oder...? Je nachdem könnte nämlich reden helfen.
3.) Warum willst du jetzt eine Beziehung (mit ihr)?
 
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  • #13
Das Dumme bei langjährigen Bordellbesuchern ist, dass Mann gar nicht daran denkt, dass die Partnerin -nicht- dazu da ist, Sex nach 'seinen' Vorstellungen mit zu machen bzw. zu bieten, sondern dass ER sich um sie bemühen muss und Sex natürlich auch IHREN Wünschen und Vorstellungen entsprechen muss.
Du, FS, scheinst das verlernt zu haben.

Es geht hier, FS, nicht nur um Deine Vorstellungen, sondern auch um die Deiner Partnerin - und da werden Kompromisse unabdingbar nötig sein.
Deine Partnerin ist keine Prostituierte, die über Dich herfällt, Dir eine Dienstleistung erbringt, Leidenschaft heuchelt, wenn sie gar keine empfindet - das Ganze funktioniert in einer Beziehung nur zweigleisig.
Je besser DU als Liebhaber bist, desto mehr Chancen hast Du, Eure Beziehung in diesem Bereich für Euch Beide lebendig zu gestalten!

Du bist dran!!
 
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  • #14
Im Bordell wirst du doch wohl Sex nur mit Kondom gehabt haben, hoffe ich mal, oder?!

In einer festen Beziehung sollte es die Möglichkeit geben, anderweitig zu verhüten und Sex ohne Kondom zu genießen. Die meisten Männer spüren es ohne viel intensiver und man muss nicht ständig aufpassen.
Ich empfinde das Weglassen des Gummis als Befreiung.

Insofern kann ich die Frage nicht ganz nachvollziehen.

m
 
  • #15
Es gibt Menschen, egal welchen Geschlechts, die sich in einer Liebesbeziehung weniger frei fühlen, das Tier in sich beim Sex zu zeigen. Sie haben Angst, damit den Partner/die Partnerin zu verschrecken.
Tatsache ist aber, dass der Sex dann nur langweilig sein kann - und man erreicht genau das, wovor man Angst hat.

Daher kann ich mich nur den Ratschlägen der Vorredner anschließen: Wage es behutsam, dem Akt mehr Leben einzuhauchen. Bewege Dich ein bisschen anders und schaue auf ihre Reaktion. Fang´ nicht immer gleich an, nicht immer zur selben Tageszeit und nicht am immergleichen Ort. Nimm´ sie mal härter, mal sanfter. Mal ein langes Vorspiel oder nur OV, und mal sehr direkt zur Sache kommen. Und natürlich immer ihre Antwort beachten und darauf reagieren... Vielleicht wird sie dann von selbst aktiver und mutiger.

Mit so einem Mann habe ich jedenfalls die besten Erfahrungen gemacht. Der probierte in einer positiven Scham- und Tabulosigkeit einfach alles aus, was ging und gefällt. Es kam wirklich niemals Langeweile auf und wir hatten 12 Jahre lang einen Heidenspass.

Ach so. Ich meine, es ist unerheblich, dass sie von Deinem Vorleben weiß, es sei denn Du hättest das dringende Bedürfnis, Dich ihr mitzuteilen. Normalerweise bin ich für absolute Offenheit, doch manche Menschen vertragen die ganze Wahrheit nicht. Also genieße lieber die Liebe mit dieser Frau und schöpfe alle Möglichkeiten aus, sie zu Eurer beider Zufriedenheit zu gestalten.
Viel Erfolg!
 
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  • #16
Das Dumme bei langjährigen Bordellbesuchern ist, dass Mann gar nicht daran denkt, dass die Partnerin -nicht- dazu da ist, Sex nach 'seinen' Vorstellungen mit zu machen bzw. zu bieten, sondern dass ER sich um sie bemühen muss und Sex natürlich auch IHREN Wünschen und Vorstellungen entsprechen muss.
Ja, auch. Aber der Mann darf selbstverständlich ebenso Ansprüche stellen. Ehrlich gesagt, wenn es bei mir passte, dann war jeder Anspruch des Mannes nur weiter antreibend, und in keinster Weise schlecht, wenn er dem nachging. Kompromisse beim Sex kenne ich nicht, nur ein ganz normales aufeinander eingehen.

Vielleicht hat der Mann auch verlernt, Ansprüche im normalen Austausch zu stellen, ohne dass Geld fließt? Das läuft eben etwas weniger formal ab. Aber selbstverständlich ist auch jede Liebesbeziehung ein Geben und Nehmen, auch für den Mann.

w
 
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  • #17
Affären mit verheirateten oder sehr jungen Männern, die schöne Körper hatten
...
Jetzt wird mir ganz anders, wenn der sich als "passend" empfindene Anfangs-bis Mittfünfziger sich auszieht, Sex ist mir da undenkbar.
...
Gleichaltrige Männer suchen entweder junge Frauen und/ oder sind oft unglaublich unempathische Rammler.
...
werde mich dazu überwinden müssen, Beziehung und sexuelle Erfüllung zu trennen, also: ein Mann für das Zusammenleben und ein anderer für das Liebesleben.
w.45
Das geht auch besser. (Ohne das Problem kleinreden zu wollen...)

Nicht jeder Anfangs- bis Mittfünfziger ist ein "unempathischer Rammler" - nein, nein.

Mit der körperlichen Attraktivität könnte es schon eher ein Problemchen werden - aber: niemand ist (und vor allem: bleibt) wirklich perfekt. Erotische Anziehung hängt nicht primär oder jedenfalls nicht nur an einem makellosen Körper...

Von der Trennungsidee (Sex einerseits, Beziehung andererseits) - die ich durchaus nachvollziehen kann! - möchte ich Dir abraten. Nach allem, was ich so höre und sehe, bringt das langfristig mehr Unglück als Glücksmomente. Und Sex und Liebe nicht wirklich trennen zu können: das ist eine Tugend. Eine, die man nur einmal im Leben verlieren kann - der Weg zurück ist extrem schwer und unwahrscheinlich (allen Illusionen in akuten, nicht haltbaren Verliebtheitszuständen und allen sonstigen Beschönigungen zum Trotz!).

Alles Gute!

M50
 
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  • #18
Da Beziehungssex keinesfalls 08/15 ist bzw. sein muss, liegt es an euch beiden.
Ich sehe da zwei Aspekte:
Wenn der Sex fade ist weil sie prüde, schüchtern oder gehemmt ist, ist es deine Aufgabe sie vorsichtig für neue Ding zu "öffnen". Das kann Spaß machen, ihr wie dir, kostet aber viel Vertrauen und etwas Zeit.
Wenn sie zurückhaltend ist weil du unterschwellig die Verhaltensweisen eines Bordellbesuchers an den Tag legst, ist es kein Wunder wenn es nicht toll klappt.
Zur Erklärung:
letzteres kenne ich von meinem Ex-Freund. Er war wie du und ich wusste davon. Ich empfand ihn bei Sex sachlich, mechanisch, konsumierend, zurückhaltend zärtlich und ich hab mich gefragt, wann er endlich auch sein Herz mitspielen lässt. Mir hat es keinen Spaß gemacht und obwohl ich sexuell sonst sehr offen bin, zog ich mich instinktiv zurück. Nur sehr langsam gelang es ihm sich zu erinnern, dass wir auch im Bett eine Beziehung haben und kein Geschäft erledigen. Es war mühsam.

Wie siehst du dich?
 
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  • #19
Mein Tipp wäre, deine irreparablen Schäden bei einem Therapeuten auszusitzen, der dir erklärt, warum Bordellsex dich manipuliert und unfähig macht, wieder in eine Beziehung einsteigen zu können. Der Therapeut wird dich in Ruhe an das Thema hinführen und Probleme aufdecken.

Und das ist kein Witz, sondern mein erster Tipp. Du wirst dich eben wieder mit gewöhnlichem Beziehungssex beschäftigen müssen, Ideen mit einbringen, Sex interessanter zu gestalten.
Sex in der Beziehung ist nicht so locker flockig unverbindlich egoistisch, es ist harte Arbeit.
Aber als Lohn bekommt man nicht nur Sex, sondern auch echte tiefe Zuneigung, Zusammengehörigkeit und eine Zukunft. Es ist besser als jeder unverbindliche Sex. Nur man muss sich darauf einlassen können und das ist erstmal mit Arbeit verbunden.

Und wie hier schon beschrieben wurde. Sex im Bordell, immer nur mit Kondom, Angst haben zu müssen, dass man überall mit Fußpilz, Warzen und sonstigen ekligen Krankheiten heraus geht, ich stelle mir das nicht so besonders auf Dauer vor.

Wenn es dich allerdings nur zu den jungen Dingern hinzieht, dann lass die Frau lieber ziehen. Du würdest euch beide nicht glücklich machen, wenn Du ein Vorzeigeobjekt und eine einfache B....gelgenheit suchtest.
 
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  • #20
Mit dieser Vergangenheit wirst du es bei den Frauen schwer haben, denn das wird keine gerne hören. bzw. nur ungerne und mit schlechtem Gefühl tolerieren. Viele werden sich von dir abwenden, weil sie Angst haben, nicht zu genügen oder dass du immer noch dorthin gehst oder sich ekeln, weil sie dafür kein Verständins haben und sich beschmutzt fühlen, da sei dir mal sicher.
Ich verstehe nicht, warum Männer solche Geschichten dauerhaft veranstalten und gedankenlos so viel kostbare Zeit vergeuden, anstatt nach der richtigen Partnerin zu suchen. Es wäre klüger gewesen, die Bordellgeschichten bald anzuhaken, anstatt Geld, Zeit und Jugend im Milieu zu lassen.
Und jetzt beklagst du dich auch noch über den Sex in deiner Beziehung, anstatt dankbar zu sein, dass du nun eine Partnerin gefunden hast. Mir tut deine Freundin wirklich leid, sie weiß nicht, was sie sich da an Land gezogen hat. Glaubst du wirklich, dass der Sex mit einer Prostituierten besser ist?
Es kostet Zeit und Mühe, eine Beziehung aufzubauen und Sex ist immer nur ein Teil davon. Was ist mit den Gefühlen? Man braucht Einfühlungsvermögen und andere soziale Kompetenzen, um eine gute Basis für eine Beziehung zu schaffen. Daran solltest du erstmal arbeiten. Zum Sex gehören immer zwei, also machst du auch nicht alles richtig. Wenn dir etwas nicht passt, musst du ehrlich sein und mit ihr reden. Ich glaube aber, dass du wenig Ahnung von Beziehungen und von Frauen insgesamt hast (die Erfahrungen mit Prostituierten zählen nicht, weil du als zahlender Kunde nach Wunsch bedient wirst, mit wirklichen Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht hat das nichts zu tun, es ist eine Dienstleistung, die sofort wegfällt, wenn du nicht zahlst) und es ist dringend notwendig, dass du in diesem Bereich dazu lernst. Sonst kannst du bald wieder dort anfangen, wo du vor einiger Zeit aufgehört hast. Deine sehr lange beziehungsfreie Zeit hat dazu geführt, dass du große Beziehungsdefizite hast, die andere Männer nicht haben, weil sie in Beziehungen waren oder sind und die Frauen besser kennen als du. Keine Frau will einen Mann, der sich nicht in sie einfühlen kann und stattdessen verlangt, dass er bedient wird. Du wirst dich daran gewöhnen müssen, dass es nun nicht mehr läuft wie im Bordell, sondern, dass ihre Wünsche und Bedürfnisse auch zählen. Wenn du keine Lust hast, dich mit ihr auseinanderzusetzen und zu überlegen, was sie braucht und was ihr gemeinsam dazu beitragen könnt, eine Lösung zu finden, ist es hoffnungslos. Liebe ist GEBEN und Nehmen.
 
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  • #21
Lieber FS,

wenn eine 35-jährige schon in einer noch jungen Beziehung nur selten mit Dir Sex will und dieser Dich langweilt, d.h. Ihr beide nicht experimentierfreundig und gegeneinander offen seid, dann findet sie Dich auch nicht nicht besonders attraktiv. Klingt eher nach Vernunftbeziehung - besser als alleinsein und irgendwie scheinst Du Dich ja auch selber als nicht so attraktiv zu sehen (hättest im RL solche Frauen nie bekommen).

Sie ist keine Professionelle, deren Job es ist, Dich zufriedenzustellen, sondern ihre Sexualität wird gesteuert durch die Gefühle, die sie für Dich hat. Insgesamt finde ich es schon ziemlich merkwürdig, dass Du selber so umfangreiche Erfahrungen hast und diese in die Beziehung nicht einbringen kannst. Ich war mal mit einem Arzt liiert, der ja nun auch weiß, wie es funktioniert und das war der beste Sex meines Lebens. Scheint so, dass Du selber aus Deiner Bordellpraxis nichts daraus gelernt hast, außer Konsumhaltung.

Ich würde übrigens nicht mit so einem chronischen Bordellgänger zusammen sein wollen - wegen des Ekelfaktors.
 
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  • #22
Nach allem, was ich so höre und sehe, bringt das langfristig mehr Unglück als Glücksmomente. Und Sex und Liebe nicht wirklich trennen zu können: das ist eine Tugend. Eine, die man nur einmal im Leben verlieren kann - der Weg zurück ist extrem schwer und unwahrscheinlich (allen Illusionen in akuten, nicht haltbaren Verliebtheitszuständen und allen sonstigen Beschönigungen zum Trotz!).
Ich frage mich, wie man so anmaßend sein kann, andere Empfindungen als die eigenen als Beschönigungen ab zu tun. Manche können es einfach und der Weg zurück ist nicht nur nicht schwer, sondern gar nicht als "Weg" wahrnehmbar. Es passiert einfach so oder anders.

Ganz furchtbar finde ich, sich jemanden schön oder sexy zu reden, der es nunmal nicht ist (für einen selbst).

Der Vorschlag der # 7, dass sich auch aus einer Affäre mehr entwickeln kann, ist dagegen wesentlich fruchtbarer und hat auch nichts mit Gefühlskälte und strikter Trennung zu tun. Man muss nicht Totes zum Leben erwecken, um eine glückliche Beziehung zu führen. Das wäre mir zuwider. Dagegen kann man sich seinen Leidenschaften hingeben, und sie ggf. etwas zügeln und disziplinieren, so dass doch eine Beziehung daraus wird. Letzteres macht Spaß: Leidenschaften zügeln. Lahmes zum Leben erwecken oder sich schönzureden, ist dagegen schon der Inbegriff des Gegenteils von Leidenschaft.
 
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  • #23
Zeig/Sag doch einfach deiner Freundin, was du willst.
Anders wirst du den Sex mit ihr nicht so hinbekommen, wie du es willst.
 
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  • #24
Ich hoffe, du hast deiner Freundin von dieser Vorgeschichte erzählt. Du kannst froh sein, dass du so überhaupt noch eine abbekommen hast. Ich denke, 99 Prozent aller normalen Frauen würden mit deiner Vergangenheit auf keinen Fall klar kommen. Mach eine Therapie, um wieder ein einigermaßen normales Bild von Partnerschaft, Beziehung und Sexualität zu bekommen. Es wird wahrscheinlich lange dauern. Aber wenn dir deine Freundin das Wert ist, dann schaffst du das schon.
 
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  • #25
Ich hoffe, du hast deiner Freundin von dieser Vorgeschichte erzählt. Du kannst froh sein, dass du so überhaupt noch eine abbekommen hast. Ich denke, 99 Prozent aller normalen Frauen würden mit deiner Vergangenheit auf keinen Fall klar kommen. Mach eine Therapie, um wieder ein einigermaßen normales Bild von Partnerschaft, Beziehung und Sexualität zu bekommen. Es wird wahrscheinlich lange dauern. Aber wenn dir deine Freundin das Wert ist, dann schaffst du das schon.
Nachtrag von Gast 17:
Ich stimme hier unbedingt zu. Ich hab es nicht geschafft damit klarzukommen, weil mein Ex seiner ONS- und Bordell-Zeit noch zu stark verbunden ist. Er kennt den Wert, die Chancen und Möglichkeiten einer Beziehung nicht mehr. Mir hat gegraut. Es ist tragisch. Ich hoffe sehr für den FS, dass er anders ist.
 
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  • #26
Ich hoffe, du hast deiner Freundin von dieser Vorgeschichte erzählt. Du kannst froh sein, dass du so überhaupt noch eine abbekommen hast. Ich denke, 99 Prozent aller normalen Frauen würden mit deiner Vergangenheit auf keinen Fall klar kommen.
Liebe FS, das sehe ich genau so.
Alles im Leben hat seinen Preis und man soll sich gut überlegen, ob man diesen Preis bezahlen möchte. Du hast Dich dafür entschieden, jahrelang Sex mit jungen, käuflichen Damen zu haben und nicht den normalen Weg einer Partnerschaft einzugehen, bei der der Sex sehr wichtig ist, aber genau so die Verantwortung und die Gefühle füreinander. Du wolltest quasi nur die schönen Seiten erleben, was man mit einer Frau erleben kann.

Alles hat seinen Preis-früher war der Preis das Honorar für die Prostituierten, langfristig ist der Preis, dass möglicherweise sehr wenige Frauen Lust auf Dich in einer Partnerschaft hätten, wenn sie von Deiner Einstellung im Deinem Vorleben erfahren-das kann man auch nachvollziehen.

Dass es heute so ist wie es ist, ist ein Ergebnis Deiner Entscheidungen in der Vergangenheit. Du sollst und musst dazu stehen-und notfalls akzeptieren, dass keine Frau Gefallen daran hast und dass Du schon lange nicht mehr in der Lage bist und wieder wirst (falls Du es überhaupt mal warst), Sex mit Liebe zu verbinden.

In Deinem Fall geht es auch darum, dass Du eine ganz andere Reizschwelle hast-eben Sex mit jungen, beliebiegen Frauen, die keine Ansprüche haben und keine Forderungen stellen. Eine normale Frau ist logischerweise anders als eine Deiner vielen Sexgespieleninnen. Das müsste Dir bereits damals klar gewesen sein, dass Du auch langfristig einen Preis für dieses Verhalten zu zahlen hast. Einen sehr hohen sogar-dass Dich eine normale Frau sexuell gar nicht so reizen kann wie eine Hure. Und dass Du viel mehr in einer Beziehung mitbringen und "aushalten" muss, als die unverbindliche Sexnummer mit der attraktiven Osteuropäerin oder Asiatin. Ich bin selber Osteuropäerin und mich wiedern Männer an, die so leben wie Du es tatst, aber das hat mit Deiner Fragestellung wenig zu tun (ich hoffe, die Mods schalten diese Meinung von mir auch ein, zumal sie nicht beledigend ist, sondern nur ehrlich und offen).
 
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  • #27
@6-wow, so ein toller Beitrag! Das lese ich als Frau gerne!
 
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  • #28
Ich frage mich, wie man so anmaßend sein kann, andere Empfindungen als die eigenen als Beschönigungen ab zu tun. Manche können es einfach und der Weg zurück ist nicht nur nicht schwer, sondern gar nicht als "Weg" wahrnehmbar.

Lahmes zum Leben erwecken oder sich schönzureden, ist dagegen schon der Inbegriff des Gegenteils von Leidenschaft.
Sehen Sie? Es wird eben irgendwann "lahm" und dann beginnt die Suche nach neuer "Leidenschaft" - wo auch immer. Denn so hat man es sich antrainiert, "gelernt". Es ist unfassbar naiv (oder anmassend?), das abzustreiten!

w,41
 
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  • #29
Tja , das ist der Preis den man denn wohl zahlen muß wenn man zu viele Pornos schaut, in den Puff geht, Geliebte hat.
Der Pornokonsum hat meine Ehe zerstört. Mir war klar, die große Teil der Männer tun es. Aber wenn mein Mann dann im Arbeitszimmer verschwand und nicht gestört werden wollte, überkam mich Ekel. Sex habe ich über mich ergehen lassen, mir war klar, er ist mit den Gedanken eh nicht bei mir.
 
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  • #30
Liebe FS, das sehe ich genau so.
Alles im Leben hat seinen Preis und man soll sich gut überlegen, ob man diesen Preis bezahlen möchte. Du hast Dich dafür entschieden, jahrelang Sex mit jungen, käuflichen Damen zu haben und nicht den normalen Weg einer Partnerschaft einzugehen, bei der der Sex sehr wichtig ist, aber genau so die Verantwortung und die Gefühle füreinander. Du wolltest quasi nur die schönen Seiten erleben, was man mit einer Frau erleben kann.

Alles hat seinen Preis-früher war der Preis das Honorar für die Prostituierten, langfristig ist der Preis, dass möglicherweise sehr wenige Frauen Lust auf Dich in einer Partnerschaft hätten, wenn sie von Deiner Einstellung im Deinem Vorleben erfahren-das kann man auch nachvollziehen.

Dass es heute so ist wie es ist, ist ein Ergebnis Deiner Entscheidungen in der Vergangenheit. Du sollst und musst dazu stehen-und notfalls akzeptieren, dass keine Frau Gefallen daran hast und dass Du schon lange nicht mehr in der Lage bist und wieder wirst (falls Du es überhaupt mal warst), Sex mit Liebe zu verbinden.
...
Das dürfte für die Mehrzahl der Frauen so zutreffen.

Anders herum: Du hast Glück, eine Frau gefunden zu haben, die das wohl akzeptiert. (Ich hoffe, Du hast ihr - ohne die schmutzigen Details - dem Grunde nach reinen Wein eingeschenkt...) Jetzt ist es an Dir, neu zu lernen. Was im Bordell (bezahlte Dienstleistung, drehe es wie Du willst...) passiert, hat wenig mit dem zu tun, was in einer Liebesbeziehung geschehen muss, damit die glücklich verläuft.

NB. Man kann den Beitrag natürlich auch anders herum lesen - man ersetze Mann durch Frau und Puffbesuch durch ONS, in erster Näherung. Der darauf hin folgende Aufschrei der Damenwelt (na ja, genauer: mancher Teile derselben) ist in diversen Threads in diesem Forum nachzulesen ... auch diese Meinungen sind durchaus aufschlussreich.

Aber das hilft Dir, lieber FS, jetzt auch herzlich wenig. DU musst an DIR arbeiten, erst danach kommt: einfühlsamer Umgang mit Deiner Partnerin.

M50