• #31
Das Problem hier ist mMn dass deine Frau vom Sextyp ein eindeutiger Nehmer ist (untervögelt, passiv, mag nicht verführen, mag beim Vorspiel extra verwöhnt werden) der dadurch erregt wird, dass er bekommt während geben ihr keine sexuelle Befriedigung verschafft. Du scheinst eher ein ausgeglichener Typ zu sein.

Es ist für mich klar, dass deine Frau hier ein Mindestmaß ändern muss um euer Sexleben zu retten, ich würde ihr klipp und klar sagen, dass sie auch etwas für dich machen muss, dass du kein Toy bist das nur zu ihrer Befriedigung da ist. Durch die Blume funktioniert das bei diesem Sexualtyp leider nicht.

Trennung würde ich nicht gleich ansteuern aber wenn es nicht anders geht kann man nichts machen, 12 Jahre + ohne Sexleben kannst du für dein Kind auch nicht aussitzen, wenn dieses 16 wäre sähe die Geschichte ev anders aus.
 
  • #32
Fragensteller.
Warum werden alle meine weitergehenden Informationen stets gelöscht ? So stochern doch alle im Nebel.

Also, nochmal, Thema Kommunikation.
Wir haben schon mehrfach über das Thema geredet.
Zuletzt bei meinem Donnerwetter wegen dem "untervögelt" (ja das hat sie so gesagt und mir auch selbst nochmal bestätigt).

Und ja, sie hat mir über die Jahre gelegentlich auch mal ihre Wünsche mitgeteilt, ebenso wie ich ihr meine.
Sie hat meine Vorschläge allerdings beleidigt abgelehnt, einfach unkommentiert gelassen oder umgedeutet. Ich habe ihre Wünsche im Laufe der letzten Monate versucht, umzusetzen. Das steht m.Mng. nach auch im Fragetext.

Ob ihr Problem oder meines mit dem wenigen Sex größer ist, kann ich schlecht sagen. Hängt wohl auch von der jeweiligen Verfassung desjenigen zum jeweiligen Zeitpunkt ab.

Es kam hier öfter mal der Hinweis ,ich müsse ihr mal ordentlich die Meinung geigen und sie mal richtig durchnehmen oder so.
OK, habe nichts gegen Spontansex, hatten wir früher auch, heute mangels Gelegenheit und Anlass, bzw. entsprechendem Reiz, nicht mehr.
Weder kleidet sie sich besonders sexy, noch scheint sie sich so zu fühlen. Ich versuche, ihr dezent (um nicht unglaubwürdig zu wirken) auch Mut zu machen, obwohl sie sich eigentlich dominant gibt und giftig auf Ratschläge in dieser Richtung reagiert.

Erfahrung mit Beziehungen hatte sie vor mir mehr als ich umgekehrt, war dann aber überraschend Etepetete. Damals gab sie sich beim Date (sprachlich und im Outfit) noch sehr freizügig, tat so, als sei ich der Naive vom Lande.
Nach dem ersten Sex einige Zeit später war das dann aber ganz schnell weg. Tatsächlich ist sie nicht so, wie sie sich oft anhört.


Orgasmus vortäuschen:
Sie hat mir im Gespräch gesagt, das sie Orgasmen habe; beim Sex selbst ist sie auf sich fixiert, laut, und macht den Eindruck, als ob es geschehe.
Ansonsten würde sie eine Lüge wohl als eine Art Dienstleistung an mir verstehen, weswegen ich da nicht drauf tippe.

Sie interessiert sich ab und zu anhand des Spermas, auch dafür, ob ich gekommen bin,aber nicht immer .
Meine Güte...wenn ich sowas lese. Da ist absolut keine Liebe oder Verständnis füreinander. Bei so einer Frau würde ich mich trennen. Sie kann ja mal probieren mit diesem Verhalten einen neuen Mann zu finden. Das wird aber schwer werden.
 
  • #33
Ein Trauerspiel ist allerdings, dass sie das Gegenteil behauptet. Es kann natürlich sein, dass dies an mir liegt.
Natürlich liegt es an dir und das ist das wahre Trauerspiel.

Offenbar hat ihr ein anderer Mann gesagt, dass sie es gut macht und dem wird es wohl auch gefallen haben, aber dieser andere Mann mochte es vielleicht schlichtweg ganz anders als du.

Nicht jeder Mann mag es auf die gleiche Art und Weise. Es mag nicht mal jeder Mann Oralsex, auch wenn man das laut landläufiger Meinung denken könnte.

Es spricht ja für sie, wenn sie es überhaupt macht auch wenn sie es eigentlich nicht mag, dann tut sie es dir zu liebe.

Wenn sie das schon macht, wäre es ja wesentlich sinnvoller, dass sie es so macht, wie du es magst. Also wäre es doch das einfachste ihr zu sagen/zeigen wie du es magst ?!

Auch Frauen aind keine Hellseher, logisch dass sie es so macht, wie es bislang gut ankam.

Wenn du es anders willst, musste ihr das eben sagen und zeigen. ;-)
 
  • #34
Der Sex ödet mich immer mehr an. Ich möchte bei mir selbst und bei ihr Geilheit erleben und sie auch so sehen, so wie ich es mir auch oft zusammenfantasiere, wenn ich allein bin.
Fange an, an Trennung zu denken, obwohl ich sie doch noch liebe. Hilfe.
Zu 100 % geht es ihr ähnlich.
Ein schwieriges Thema, wirklich.
Ihr tut mir beide leid.
Da du dich nicht trennen willst und oder kannst..
Mein Vorschlag=
Weg vom albernen Sex hin zur Nähe.
Wie oft ist sicher auch hier der Sex nur ein Indikator..
Ich halte sehr viel von Tantra.
Ansonsten
Macht was körperliches zusammen.
Massage-Kurs. Tanzen..

Dieses Gerede über Techniken und wer was mag bringt erstaunlich wenig, finde ich.
Denn wer beim Sex anfängt zu denken verliert seine Geilheit.
Aber was ihr lernen solltet ist auf nonverbale Signale zu reagieren, feinfühlig sein.
Allerdings muss sie ebenso bereit sein wie du.
Sonst wird das nix.
 
  • #35
Auch Frauen aind keine Hellseher, logisch dass sie es so macht, wie es bislang gut ankam. Wenn du es anders willst, musste ihr das eben sagen und zeigen. ;-)
Aber sowie ich das gelesen habe, ist das doch sowohl beim Fragensteller als auch bei @Ejscheff der Fall.
Beide haben mit ihren Frauen kommuniziert und die Frauen haben sich jeweils geweigert oder Ausreden gehabt, oder so ähnlich.

Für dreht mich gibt es hier eine ganz anderes Problem:
Inwieweit dürfen beide Geschlechter erwarten, dass ihnen die Partner beim Sex entgegenkommen, wenn sie selbst das auch tun ?

Ich sehe hier ein Ungleichgewicht.

Wir haben hier im Forum machmal Fälle, wo es aktuell oder rückwirkend heißt, dass Männer sich beim Sex mehr anstrengen sollen bzw. hätten sollen, und auf die Wünsche der Frauen mehr eingehen müssen, vor allem bei dem herstellen von Körperlicher Nähe (wie auch immer).
Dabei wird offensichtlich miterwartet, dass ein Mann, welcher das dann auch so umsetzt, trotzdem mit mit gleichem eigenem Lustempfinden mit dem Sex weitermacht. Ist das eigentlich selbstverständlich ?

Bei den Frauen scheint das ganz anders gesehen zu werden.

Wenn sich irgendwelche männliche Fragesteller nach Vortragen ihrer Wünsche (meistens zuwenig Sex, sehe ich hier irgendwie auch) bei ihren jeweiligen Frauen nicht weiterkommen, scheint die einhellige Meinung vorzuherrschen, das man sich dann trennen sollte, oder sie an anderen Stellen in der Beziehung zusätzliche Leistungen erbringen sollen, z.B. damit die Frau ihnen wieder mehr gewogen ist. OK.

Warum können nicht auch Frauen den männlichen Partnern in sexuellen Fragen entgegenkommen ?

Ich würde in diesem Falle hier auch erwarten, dass die Frau wenigstens Alternativen oder Kompensationen zu den Wünschen des FS anbietet oder sich sonstwie positiv damit befasst. Im Falle von @Ejscheff genauso.

Dazu raten hier aber nur 2 oder 3 Foristen.
Auch sonst eher selten.
 
  • #36
Natürlich liegt es an dir und das ist das wahre Trauerspiel.

Offenbar hat ihr ein anderer Mann gesagt, dass sie es gut macht und dem wird es wohl auch gefallen haben, aber dieser andere Mann mochte es vielleicht schlichtweg ganz anders als du.

Nicht jeder Mann mag es auf die gleiche Art und Weise. Es mag nicht mal jeder Mann Oralsex, auch wenn man das laut landläufiger Meinung denken könnte.

Es spricht ja für sie, wenn sie es überhaupt macht auch wenn sie es eigentlich nicht mag, dann tut sie es dir zu liebe.

Wenn sie das schon macht, wäre es ja wesentlich sinnvoller, dass sie es so macht, wie du es magst. Also wäre es doch das einfachste ihr zu sagen/zeigen wie du es magst ?!

Auch Frauen aind keine Hellseher, logisch dass sie es so macht, wie es bislang gut ankam.

Wenn du es anders willst, musste ihr das eben sagen und zeigen. ;-)
Ich glaube, dass sie sich selbst in eine Falle dirigiert hatte in dem sie behauptet hat etwas gerne zu machen was sie in Wirklichkeit nur gemacht hat weil sie denkt, dass dies von ihr erwartet wird.

Da hilft es nicht zu sagen wie man es will. Wenn man das Gefühl hat jemanden zu etwas gebracht zu haben hinter dem er nicht wirklich steht sollte man dies nicht unbedingt wiederholen.
 
  • #37
auf die Wünsche der Frauen mehr eingehen müssen
Wenn es ein "darauf eingehen müssen" ist, dann ist es doch eh schon nicht mehr so prickelnd. Das Ganze soll ja eigentlich Spass machen.
Widerwillig etwas zu tun, worauf man eigentlich keine Lust hat, ist nicht Sinn der Sache.
Wenn von Anfang an kein Flow dahinter war, ein gewisser sexueller Konsens, weshalb wird dann erwartet, dass es sich nach Jahren ändert? Es muss eben auch rein technisch zusammenpassen. Da gibt es eben kreativere und weniger kreative Menschen. Da schwingt man im gleichen Modus, oder eben nicht.
Etwas Anderes ist es doch, wenn nach Jahren oder Schwangerschaft, die Angelegenheit eingeschlafen ist. Deshalb verlernt man aber doch nicht wie es geht. Das ist wie Fahrradfahren.
Entweder es gelingt dann die Lust wieder zu aktivieren, oder man ist sich schlicht sexuell über. Sexuelle Flauten kann es ja durchaus mal geben, bevor der Frühling wieder kommt und die Paarungszeit beginnt.

Im Fall des FS stellt er eher nach Jahren fest, was ihm immer schon gefehlt hat. Von Anfang an. Jetzt fällt ihm plötzlich auf, dass seine Partnerin so gar nicht aktiv wird und sich praktisch totstellt beim Verkehr. Er sehnt sich halt nun nach Abwechslung.
Jetzt zu beginnen etwas "einzufordern", verwirrt natürlich die Partnerin. Deshalb wundert sie sich entsprechend auch, und sagt, er sei ja bisher auch immer ans Ziel gelangt.
Während es ihn eigentlich anödet, daraufhin vermeidet und sie sich unterversorgt fühlt.
Es kann doch nicht so ein riesen Problem sein, dass er mal während dem Akt vorschlägt die Stellung zu wechseln und Anderes.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich dann weigert.
Die Vermutung liegt nahe, dass der Sex im Grund in Ordnung ist, er sich aber nun durch seinen Pornokonsum andere Vorstellungen angeeignet hat, die sie jetzt automatisch umsetzen soll.

Man darf nicht die Beschwerde der Frau vergessen, die den FS offenbar sehr getroffen hat, nämlich dass ihr es zu wenig Verkehr ist.
Er antwortet darauf, dass es ihm eigentlich keinen Spass macht, mit der Begründung, weil sie zu öde sei und nicht mehr so attraktiv.
Also hauptsächlich ist da jemand in seinem Stolz verletzt.
 
  • #38
Warum können nicht auch Frauen den männlichen Partnern in sexuellen Fragen entgegenkommen ?
Fast täglich kommen Millionen Frauenauf der ganzen Welt Männer beim Sex entgegen. Auch dir wurde ganz bestimmt schon entgegen gekommen.
Es gibt beim Sex ein paar grundsätzliche Missverständnisse...
Frauen haben vom Sex an sich oft nichts.
Auch wenn Männer das nicht hören wollen...es ist so.
So viele viele Frauen die ich kenne und immer die gleiche Aussage.
Wenn das Paar frisch verliebt ist gefällt beiden der Sex.
Dann plötzlich nicht mehr.
Warum...? Weil die Frauen aus Liebe stöhnen, obwohl sie sich langweilen. Sich zufrieden geben wenn sie zum x Mal nicht gekommen sind.. sich überreden lassen obwohl sie keine Lust haben.
Die Männer je länger die Beziehung dauert desto weniger gebannt sind von ihrer Schönheit ( Frauen wollen sich begehrt fühlen) .
Männer das Vorspiel zunehmend langweiliger finden...oder das vertraute Nähe kuscheln danach.
Passiert das häufiger ist die Lust weg.
Die Verantwortung liegt bei beiden.
Denn Männer wollen auch echt nicht hören nach den ersten Malen was alles nicht so toll ist. Kaum ein Mann hat Lust nach seinem Orgasmus der Partnerin oral oder manuell auf die Sprünge zu helfen usw.
Und Frauen starten in ihr Sexleben mächtig passiv
Sie holen sich keinen Orgasmus, sondern warten ob er es ihnen besorgt.
Ganz schön schwierig.
Dazu kommt daß Menschen Gewohnheitstiere sind und sich bei jedem Paar gerne ein Standart Programm einspielen wird ..das dann beide anödet.

Genau das ist dem Fragesteller nun auch passiert.
Er bedient und dann ist es für ihn so unbefriedigend das er auch drauf verzichten kann.
Keiner sollte beim Sex etwas tun worauf er keine Lust hat.
Keiner sollte sich zwingen.
Wichtig ist aber sich Nähe und Raum zu geben um spontan Sex zu haben..ohne Druck.
Und man sollte experimentierfreudig bleiben.
Und ja auch ich kenne sexuelle Frustration gut.
 
  • #39
Fast täglich kommen Millionen Frauenauf der ganzen Welt Männer beim Sex entgegen. Auch dir wurde ganz bestimmt schon entgegen gekommen.
Es gibt beim Sex ein paar grundsätzliche Missverständnisse...
Da kann ich Liviana aus eigener Erfahrung zustimmen (auch wenn ich nicht weiß, ob die meisten Frauen von Sex nichts haben). Ich genieße Sex vor allem wegen der körperlichen Nähe, des Zusammenseins, das für meinen Mann weit weniger wichtig zu sein scheint. Für meinen Orgasmus sorge ich - im Rahmen des ganzen - allermeistens selbst, und das habe ich immer so gemacht.
In früheren Beziehungen und Affären fand ich Sex schön, so lange er neu war ( ca. 2 Monate), danach habe ich eben mitgemacht. Erst später habe ich gemerkt, dass ich deutlich mehr Vorspiel brauche, und dies auch eingefordert. Und das war für die meisten Männer dann eben zu viel Aufwand. Für mich war es damals nicht wirklich störend, wenn der Sex weniger wurde. So habe ich in den 20ern wenig über Geben und Nehmen gelernt. Notwendig wurde es erst, als ich mich nach mehr Sex sehnte, da in einer langjährigen Beziehung er irgendwann weniger wollte als ich - auch das liest man hier im Forum immer öfter, dass sich ab Mitte 30 und in langjährigen Beziehungen die Bedürfnisse öfter umdrehen.

Mein Partner hat jahrelang sehr vorsichtig versucht, mich zu mehr Aktivität im Bett und hinsichtlich meines Aussehens zu bewegen; ich verstand lange nicht, was er eigentlich von mir wollte. Und warum er dies wollte. Umgekehrt scheint dies genauso zu sein. Hier war neulich ein Forist erstaunt, dass Frauen z.B. das Optische beim Sex deutlich weniger bedeutet als Männern, und für viele Frauen vor allem Stimmung wichtig ist. Bei uns waren über Jahre die Rollen beim Sex klar verteilt gewesen, und ich ging davon aus, dass es das war, was er wollte. Wieso sollte ich jetzt etwas ändern?

Dann hat er in einem Streit schließlich ein paar Sachen und Wünsche sehr direkt formuliert: so direkt, dass ich es verstanden habe. Ich glaube, viele haben Angst, weil sie ihren Partner/ihre Partnerin nicht verletzen wollen. Auch ich war damals sehr verletzt, aber da mein Ziel ja mehr Sex war, habe ich mich erstmals eingehend mit der Sexualität von Männern beschäftigt. Auch hier über das Forum. Dabei habe ich viel Neues gelernt, und tatsächlich entdeckt, dass es noch viel Spannendes beim Sex gibt, was man miteinander ausprobieren kann. Seitdem hat sich die Qualität unseres Sexuallebens deutlich verbessert. Der Weg dahin war schmerzhaft. Und dafür braucht es eine Menge Mut, und zwar auf beiden Seiten....
 
  • #40
Frauen haben vom Sex an sich oft nichts.
Auch wenn Männer das nicht hören wollen...es ist so.
Wieso sollte z.B. ich das nicht hören wollen?
Wenn ich mir meine Partnerin sowas mitteilen würde, gäbe es auch eine einfache Lösung:
Auf Sex verzichten ggf. über Ersatzmöglichkeiten nachdenken.

Im Falle des FS ist das aber nicht so. Er sagt ja, dass die Frau ein Sexdefizit hat. Scheinbar will sie ja Sex. Aber nicht zu seinen Konditionen, sondern nur zu ihren.

Kann es vielleicht in solchen Fällen auch sein, dass ungeklärte Machtverhältnisses dahinterstecken bzw., man sich aus ähnlichen Gründen quasi gegenseitig unter Druck zu setzen versucht ?

Gerade seine Partnerin könnte vielleicht aus falschem Stolz seine Wünsche ablehnen, notfalls auch um den Preis der Ehe.

Sie will vielleicht deshalb ihre Machtposition nicht abgeben, nicht entgegenkommen, will sich sozusagen "nicht krumm machen" vor dem FS.
Schlimme Situation für beide, falls es so ist.

Was soll er denn dann machen?
Wenn er am derzeitigen Sex keinen Spaß mehr hat, wird es wohl schwierig werden....
 
  • #41
Warum können nicht auch Frauen den männlichen Partnern in sexuellen Fragen entgegenkommen ?
Kommt drauf an.
Wenn einer dem anderen nicht entgegenkommt bei dem, was er sich wünscht, gibt es kein umgekehrtes Entgegenkommen. Das ist eine Rechnung ganz ohne das Subjekt, um das es geht, also plakativ gesagt: Wenn A den Müll nicht rausbringt, kriegt B nicht das Gefühl, dass A wichtig ist, was B will, ergo sagt sich B: Mir ist auch nicht wichtig, was A will. Egal, was es ist.

Insbesondere beim Sex ist es ja noch vertrackter. Davon sollten ja beide was haben, während beim Müllrausbringen der Haushalt das "gemeinsame Projekt" ist und nicht so leicht die Rechnung aufzumachen ist, wer wem mehr gegeben hat. Also wenn einer schon festgestellt hat, dass er vom Sex generell nichts hat, wozu dann sich noch bemühen? WARUM er vom Sex nichts hat, ist egal, also kann ungerechterweise auch an ihm selbst liegen. Aber da man schon mal in einer Beziehung ist, soll die auch bleiben, und dann wird die Rechnung trotzdem relevant.
Dann hätte ich nie wieder welchen. Also wenn Du wirklich das aussprichst, was die Mehrheit der Frauen so sieht - arme Frauen. Fast die Hälfte der Menschheit würde dieses Vergnügen nicht kennen.

Gerade seine Partnerin könnte vielleicht aus falschem Stolz seine Wünsche ablehnen, notfalls auch um den Preis der Ehe.
Ich denke schon, dass Sex für Frauen, die nicht viel oder gar nichts dabei empfinden, ein Druckmittel ist.
So eine Partnerschaft würde ich nie wollen, aber vielleicht gibt es das zu Hauf. Ich habe keine Ahnung, wie ein Mann erkennen sollte, dass seine Frau ganz anderes als guten Sex im Sinn hat, wenn sie scheinbar einen Orgasmus bekommt. Ich denke aber, das kann man durchaus erfühlen, spätestens, wenn der Sex bis auf Null nachlässt in der Beziehung müsste ja klar werden, dass alles vorher anscheinend nur Fake war oder Hoffnung oder im besten Falle ein Strohfeuer, ohne dass das eine Rangfolge sein soll.

Ich glaube, dass vom Sex in der Partnerschaft enttäuschte Menschen durchaus oft einfach nie drüber nachdachten, dass es sowas wie Kompatibilität im Sex geben wird (es sei denn, es gibt ein Trauma). Naja, und dass Menschen, vielleicht insbesondere Männer, denken, Sex vom Restbeziehungsleben und der Zufriedenheit darin zu trennen, scheint wohl auch wahr zu sein. Das ist natürlich ein Fehlschluss, denn siehe oben: Es ist egal, WO man ignoriert wird in seinen Wünschen und Bedürfnissen, wenn der andere dann seine eigenen anmeldet, wird er eben darin auch ignoriert. Nicht unbedingt aus Böswilligkeit, sondern weil man dem Gefühl entgehen will, der Idiot in der Beziehung zu sein.
 
  • #42
Hier der Fragensteller:
Es kann doch nicht so ein riesen Problem sein, dass er mal während dem Akt vorschlägt die Stellung zu wechseln und Anderes.Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich dann weigert.
Das mache ich auch auch mal (sie von sich aus auch fast nie), aber davon allein (da wirst Du wirst mir recht geben) macht es auch nicht soviel mehr Spaß. Vor allem nicht, wenn man eigentlichja sich wünscht, dass sie mehr zeigt und initiiert.
Da hört für sie schon da auf, wo die Bettdecke nicht mehr alles abdeckt und ihr kalt ist (andererseits kann sie ohne offenes Fenster nicht schlafen)


Hat man als Frau denn einfach kein Gefühl dafür, Sex zu wollen, und dafür irgendetwas zu machen, damit der Mann auch Lust bekommt, wenn man sich denn schon untervögelt fühlt?

Ist das so anders wie bei mir?

Das verstehe ich nicht!

Also wenn einer schon festgestellt hat, dass er vom Sex generell nichts hat, wozu dann sich noch bemühen? WARUM er vom Sex nichts hat, ist egal, also kann ungerechterweise auch an ihm selbst liegen. Aber da man schon mal in einer Beziehung ist, soll die auch bleiben, und dann wird die Rechnung trotzdem relevant.
Wie meinst Du das ? Ich habe nichts vom Sex, weil ich nicht so gut bin ? Ist vielleicht ja auch so. Aber was soll ich denn daran ändern, wenn sie bei der Verbesserung nicht mitmacht, sich aber anderswo beschwert, untervögelt zu sein. Kriege ich jetzt so nicht zusammen.

Ich denke schon, dass Sex für Frauen, die nicht viel oder gar nichts dabei empfinden, ein Druckmittel ist.
Das könnte vielleicht teilweise auch sein, macht aber irgendwie für mich auch wieder keine Sinn.
Dann soll sie mir eben sagen, dass Dinge beim Sex nicht passen.
Das betraft aber nicht den Sex selbst, sondern die "Verfühung" (ich solle nicht immer anfangen, an Po oder Brüsten herumzuspielen, sondern mehr insgesamt)
Das hat sie ja auch, und ich versuche auch, dies zu berücksichtigen, was sich aber für mich nicht immer stimmig anfühlt.

Wenn sie das nun immer nicht alles abblockt, kann es auch sein, dass sie unsere Ehe innerlich schon aufgegeben hat und das nun sich so äußert ?

Ist das nicht irgendwie auch total verlogen ?
 
  • #43
Ich denke schon, dass Sex für Frauen, die nicht viel oder gar nichts dabei empfinden, ein Druckmittel ist.

In meiner Ehe hate ich irgendwann auch keine Lust mehr auf Sex mit meinem Mann. Hätte auch nicht unbedingt einen anderen gewollt.

Für mich war das kein Druckmittel, vielmehr setzte es mich unter Druck, dass er immer wollte also täglich, es immer versuchte.


Da hört für sie schon da auf, wo die Bettdecke nicht mehr alles abdeckt und ihr kalt ist (andererseits kann sie ohne offenes Fenster nicht schlafen)
Ohjee. Und Sex im Wohnzimmer/Bad/Küche...im Sommer, im Freien.. Heizung vorher aufdrehen, keine Option? Klingt nach Sex im Dunkeln unter Bettdecke...
Fall doch mal spontan über sie her in einem warmen Raum... frieren geht für mich auch gar nicht.

Dann soll sie mir eben sagen, dass Dinge beim Sex nicht passen.
Bei mir war es damals vieles, was mich abtörnte. Das war nichts technisches. Der Sex war ok, ein Orgasmus aber nur eine körperliche Reaktion, aber die Leidenschaft fehlte.
Das wiederrum würde ich heute auf atmosphärische Störungen/zuviel Nähe zwischen uns schieben. Da passte mir vieles im Alltag im Umgang nicht, demzufolge hatte ich keine Lust auf Sex mit ihm.

Vielleicht ist das der Grund, dass deine Frau nicht keine Lust, sondern lediglich keine auf dich hat.
 
  • #44
wenn man eigentlich sich wünscht, dass sie mehr zeigt
Weiss sie, dass du dir das wünscht?
Offenbar will sie sich nicht so recht zeigen. Evtl. liegt es gar nicht an der Kälte, sondern sie will zugedeckt bleiben, weil sie sich für ihr Aussehen schämt.
Du sagst ja auch, dass du sie nicht mehr so besonders anziehend findest seit der Schwangerschaft. Das spürt sie natürlich auch.
Im Grunde war sogar das der Grund, warum ihr nach der Schwangerschaft nicht mehr viel Sex hattet.
Einmal weil sie dir das Leben angeblich "zur Hölle" gemacht habe und zum Anderen weil du sie nicht mehr so attraktiv findest.
Was glaubst du, wie sich deine Frau damit fühlt?

Man hat bei deiner Schilderung auch das Gefühl, dass du sie nicht so richtig ernst nimmst.
Hormone in der Schwangerschaft können Frauen tatsächlich seelisch sehr durcheinander bringen. Zudem können diese auch eine gewisse "Trockenheit" bewirken. Schmerzen nach der Geburt können natürlich hinderlich sein und sind nicht einfach "harmlos".
Das kann eine ganze Zeit lang brennen und schmerzen, bis alles vollständig abgeheilt ist.
So eine Schwangerschaft ist körperliche Höchstleistung.
Es gehört natürlich auch die ganze Stillzeit noch dazu, bei der Hormone auch den Sexualtrieb hemmen.
Das hat die Natur so eingerichtet, damit sich die Frau erholen kann.
Stattdessen sich auf das Neugeborene konzentriert.

Nimm das ernst, anstatt übel.

Zudem ist deine Frau mit 41 Jahren gerade in einem Alter, bei der sich der Körper umstellt. Auch hierbei spielen wieder Hormone eine Rolle.
Man wird nun mal nicht jünger. Da können eben auch verschiedene Probleme den Sexualverkehr betreffend auftreten.

Hinzu kommt, dass ihr beide Vollzeit beschäftigt seid und dazu noch das Kind betreut. Das ist viel Leistung, die ihr da erbringt. Erschöpfung und andere Probleme spielen in das Sexleben rein..

Dass ihr da nun eine Flaute hattet, ist in gewisser Weise normal.
Sei nicht so nachtragend und verärgert.
Nehmt euch Zeit.
 
  • #45
Wie meinst Du das ? Ich habe nichts vom Sex, weil ich nicht so gut bin ?
Nein, das war allgemein gemeint, z.B. dass eine Frau, die sich vielleicht sexuell gar nicht öffnen KANN, es dem Mann als Schuld in die Schuhe schieben könnte, dass der Sex für sie nicht erfüllend ist. Da sie in der Beziehung bleiben will, kriegt sie das Gefühl, dem Mann mit Sex einen Gefallen zu tun und nichts davon zu haben.
Aber was soll ich denn daran ändern, wenn sie bei der Verbesserung nicht mitmacht, sich aber anderswo beschwert, untervögelt zu sein.
Ich finde dieses Austratschen ziemlich mies. Du kannst gar nichts machen, und ich würde auch keinesfalls aus dem Gesagten Deiner Frau schließen, dass Du nicht gut wärst beim Sex. Ich denke, es passt nicht zwischen euch.
ich solle nicht immer anfangen, an Po oder Brüsten herumzuspielen, sondern mehr insgesamt
Wenn ich raten sollte, würde ich sagen, dass Du ihr viel zu direkt bist. Ich finde so eine DIREKTE Anfangsszene auch nicht verführerisch. Aber ich habe auch schon gehört, dass Männer es mögen, wenn sie direkt "am Ziel" berührt werden ohne Umschweife. Für ne Frau kann das aber im umgekehrten Fall so wirken, als würde sie auf diese Attribute reduziert und soll einfach nur den Mann erregen, für sie ist keinerlei Stimmungsaufbau dabei. Es ist wie "los, leg dich mal hin, ich bin gerade scharf". Da fehlt die Erotik.
Umarmst Du sie denn auch mal, ohne dass Du Sex willst? Ergibt sich auch mal Sex, weil es ohne Absicht erstmal Umarmungen gibt, die dann eben nicht gleich an den Zielorten des Frauenkörpers stattfinden, sondern an harmloseren Stellen? Massierst Du Deine Frau schon mal ne Stunde den Körper, die Beine usw. und sie steigert sich in ein Lustgefühl, bei dem sie die ganze Zeit noch nicht weiß, ob Du es am Ende befriedigst, und Du machst es dann? Ich meine, per Hand oder Zunge, nicht per "ich muss aber auch einen Orgasmus haben".
kann es auch sein, dass sie unsere Ehe innerlich schon aufgegeben hat und das nun sich so äußert ?
Keine Ahnung. Zumindest das Sexleben, würde ich sagen, wenn sie Lust auf Sex hat, aber nicht mit Dir.
Ist das nicht irgendwie auch total verlogen ?
Vielleicht denkt sie sich "wir sind doch ein gutes Team und es ist NUR Sex". Ich finde diese Aussage widersinnig, denn wenn es NUR Sex wäre, könnte man ja locker drauf verzichten, aber es ist vermutlich ganz oft so, dass diese kleine Unwichtigkeit gern vernachlässigt wird und man sich versucht, in einem abstinenten Zusammensein mit Label "gutes Team" zurecht zu finden. Wenn nun Kinder da sind und man als Familie funktionieren will, könnte es ja sein, dass das erstmal vernachlässigt wird, aber das Problem ist ja nicht weg. Und wenn man jemanden kennengelernt hat, mit dem man sexuell richtig auf einer Wellenlänge liegt, wird das Problem riesig.
 
  • #46
Hallo Fragesteller!

Ich sehe hier nur Vorwürfe, Wertungen und Schuldzuweisungen.
Du beschreibst euren Sex so, als handelte es sich um eine Dienstleistung, auf die du als Ehemann einen Anspruch hast und die sowohl qualitativ, als auch quantitativ gewisse Normen zu erfüllen hat. "Ursprünglich recht erfülltes Sexleben". Das klingt wenig leidenschaftlich, entschuldige bitte. Es klingt eher wie, ich hatte nichts zu beanstanden, die Frau verhielt sich zufriedenstellend und brachte äusserlich alles mit, was für meine Lustentwicklung vonnöten war.

Dein Strangtitel lautet "Keine Lust auf Sex mit meiner Frau".
Glaubst du denn, das merkt sie nicht? Es ist dir doch weitestgehend vergangen mit ihr, es nervt dich ja sogar, sie in Fahrt bringen zu müssen. Du gehst selbst mit Unlust an die Sache ran und wunderst dich, dass sie nicht abgeht im Bett?
Deine Frau ist keine Maschine.
Du begehrst sie nicht und das spürt deine Frau natürlich.

. Ich stieg um auf SB (vor allem mit Erinnerungen über die schönen Zeiten und Urlaube mit ihr, auch mit vielen Phantasien, was wir zu zweit so machen könnten), ab und zu auch mal auch ein Porno.
Von deinen Fantasien bei der SB hat deine geliebte Frau aber nichts.
 
  • #47
Ich fürchte deine Frau steht einfach nicht mehr auf dich. Ja klingt hart. Aber wenn du es mit Gesprächen und Rücksicht auf Ihre Bedürfnisse schon versucht hast, ist das für mich die einzige logische Erklärung.

Sie will Sex, aber eben leider nicht mit dir, deswegen ihre Aussage.

Frauen entziehen sich dann häufig körperlich, kenne ich selbst auch.

Da hilft nur nochmal sprechen und fragen, ob sie keine Lust mehr auf dich hat und was ihr jetzt tun wollt. Sie muss sich aktiv dazu äußern, ganz ehrlich und klar.
Es tut mir sehr leid für dich.

Euch alles Gute.
 
  • #48
Das betraft aber nicht den Sex selbst, sondern die "Verfühung" (ich solle nicht immer anfangen, an Po oder Brüsten herumzuspielen, sondern mehr insgesamt)
Da kann ich nur zustimmen.
Nein Exfreund hat mich damit auch total genervt.
Ihn hat es abgemacht mich an Brust und Po anzufassen.
Ich fand es ätzend.
Nicht weil ich mich entwertet fühlte oder so, sondern rein körperlich.
Tatsächlich ist es bei mir das wenn ich scharf werde oder bin, ich die Berührungen dort toll finde.
Aber es macht mich umgekehrt nicht heiss.
Was mich heiß macht sind Küsse am Nacken, ins ohr flüstern...die Körper angezogen aneinander reiben.
Leider wusste ich das damals nicht, da mein damaliger Freund mein erster Partner war für über 10 Jahre. Und irgendwie machten wir das nicht.
Da war ich auch zu passiv.
Ich ahnte schon das ich Sex liebe...aber nicht so und ja ich sagte es.
Und ja ich wollte damals schon einen Sexualtherapeuten aufsuchen ...er aber nicht.
Lieber streichelte er sinnlos und lustlos an mir herum um dann sein Programm zu starten.
Uns machte damals auch beiden der Sex miteinander keinen Spaß mehr.
Wenn deine Frau beim Sex friert ist sie vermutlich nicht geil.
Das war bei mir auch so.
Verführung ist schon was anderes.
Leider konnte ich es ihm nie sagen, da erst der Mann danach richtig verführen könnte (also mich)
Drück euch die Daumen dass ihr da raus kommt.
 
  • #49
Ist bei uns halt eine reine Zweckgemeinschaft. Ich brauche jemand attraktiven an der Seite für die Karriere/Firma. Ich werde die Alte sogar dieses Jahr sogar noch heiraten um dem ganzen die Krone aufzusetzen. Habe ihr der Fairness halber vorab gesagt:
1) Ich rühre dich vor der Hochzeit nicht an
2) Ich rühre dich an der Hochzeit nicht an
3) Ich rühre dich nach der Hochzeit nicht an
Unglaublich und das in diesem Jahrhundert. Furchtbar traurig!
Leider sind solche Menschen therapieresistent. Also im nächsten Leben als abhängige Frau geboren mit einem Sadisten an deiner Seite wirst du es büßen müssen, aber so weit denken tun diese Leute ja nicht, Selbstschutz nennt sich das heute.

Nein, im Ernst, deine Frau muß einen sehr liebevollen Lover und damit sehr befriedigenden Sex haben, sonst würde sie das sicher nicht mitmachen oder nur das Geld sehen, aber irgendwann wacht jeder auf.
 
  • #50
Hat man als Frau denn einfach kein Gefühl dafür, Sex zu wollen, und dafür irgendetwas zu machen, damit der Mann auch Lust bekommt, wenn man sich denn schon untervögelt fühlt?

Ist das so anders wie bei mir?
Gerade darin könnte ein Missverständnis zwischen euch liegen:
Mein Partner sah sich auch immer als den Beginner, nur - da ging es mir wie deiner Partnerin - die Art und Weise seines Beginns (gezieltes zwischen den Beinen streicheln) war für mich so abtörnend, dass ich irgendwie nie das Gefühl hatte, er möchte mich erotisch ansprechen. Umgekehrt habe ich ihn öfter massiert (das was ich mir von ihm gewünscht hätte und oft auch angesprochen hatte), er sah dies aber nicht als Vorspiel an und meinte irgendwann zu mir, ich müsste ihn halt auch mal stimulieren. Oder andere Möglichkeit: Deine Frau war vielleicht lange gewöhnt, dass du den Anfang machst. Du wolltest ja viel öfter als sie. jetzt versteht sie nicht, weshalb sie plötzlich etwas anders machen soll.

Nochmal, wie das hier ja schon öfter beschrieben wurde: Zusammensetzen, klar machen, dass ihr beide das gleiche Problem habt (zu wenig Sex) und dann freundlich aber deutlich sagen, was du brauchst, damit du Lust auf mehr Sex hättest. Bleib bei dir, lass alle Vorwürfe (aber ich hab doch immer, du wolltest doch nie...) weg.

Wenn sie sagt, dass sie das nicht über sich bringt, nicht kann, nicht mag, kannst du Mitgefühl zeigen (ja, das ist beim ersten mal vielleicht schwierig, aber das gilt für mich ja auch!), aber dabei darum bitten, dass sie dies dir zuliebe mal überwindet und es einfach mal ausprobiert. Weil du eben auch Dinge brauchst, um Lust auf Sex zu haben. Dabei würde ich aber vielleicht nicht gerade mit Swingerclub anfangen...
Und dann musst du ihr Zeit lassen. Es gibt eben auch sexuelle Durststrecken in langjährigen Partnerschaften. Sie werden überwunden, indem sich einer oder beide weiterentwickeln.

Vielleicht hilft euch die Lektüre von David Schnarch (Psychologie sexueller Leidenschaft). Wenn klärenden Gespräche nichts bringen, wirst du wohl schwerlich etwas an der Situation ändern können, du bist nicht alleine verantwortlich!
 
  • #51
Deine Frau war vielleicht lange gewöhnt, dass du den Anfang machst. Du wolltest ja viel öfter als sie. jetzt versteht sie nicht, weshalb sie plötzlich etwas anders machen soll.
Ich weiß gar nicht ob sie wirklich so wesentlich weniger wollte, als ich.

Wir stehen am Abgrund unserer Beziehung, was gibt es denn da als Frau nicht zu "verstehen" ? Der Wunsch war so eindeutig gesagt, wie hier geschrieben.

Wenn deine Frau beim Sex friert ist sie vermutlich nicht geil.
Das war bei mir auch so. Verführung ist schon was anderes.
Leider konnte ich es ihm nie sagen, da erst der Mann danach richtig verführen könnte (also mich)
Und wie machst Du es denn, wenn DU Sex möchtest ? Vielleicht kann ich meine Wunsch anders formulieren.
 
  • #52
Ich habe irgendwann festgestellt, dass mein Sexualleben einen Teil meiner Beziehung widerspiegelt.

Einmal hatte ich zwar das Glück, dass mir die Art gefiel aber Reden darüber, was man mag oder nicht...ging nicht.
Und auch sonst war es wohl wenig interessant was ich fühle oder Wünsche.

Deshalb berührt mich am meisten, dass sie Dich auch verbal stehen lässt.
Ob das umgekehrt auch schon war= Du sie nicht wahrnimmst bei Wünschen ( ausserhalb des Sex) weiss ich nicht.
Ich selbst habe aber irgendwann körperlich keine Lust mehr gehabt, weil ich auch sonst nicht gesehen wurde.
Nicht als Rache sondern automatische Reaktion

Den Tipp mit der Paartherrapie finde ich deshalb wirklich gut.

Grundsätzlich denke ich, sexuell muss passen.
Niemand darf über den anderen bestimmen was, wie oft, auch nicht auf Sex zu verzichten

Aber ich glaube eben, dass es oft mehr ist was dann im Argen liegt
 
  • #53
Hallo zusammen ich steige auch mal ein...

Mir scheint das alles eine etwas eingefahrene Situation zu sein. Dadurch, dass ihr schon so lange nicht über diese Themen redet, ist wohl die Hürde höher geworden.

Ich glaube, es ist sehr häufig so, dass der Alltag und die Kinder und und und eine Beziehung erschwert. Da kommen Kinder dazu und auf einmal scheint der Kontakt zum Partner ein völlig anderer zu sein. Als ob sie nicht mehr an deiner Seite ist. Die Anziehung ist weg und jetzt?!!

Ich habe das so erlebt, dass immer wieder neu geschaut werden muss: Wo bin ich mit dir in dieser Beziehung. Was willst du, was will ich und wie können wir zusammenfinden.
Wenn die Themen unterschwellig da sind und nicht offen darüber kommuniziert wird, entstehen im Kopf von beiden ganze Geschichten, was wohl der andere denkt, fühlt, sich wünscht.

Die eigentliche Sehnsucht ist doch, dich mit ihr wieder körperlich und auch emotional nah zu fühlen. Anziehung Prickeln und Lust. Ich glaube, dass sie sich das bestimmt auch wünscht aber auch nicht so genau weiß, wie.
Du könntest ihr ja mal vorschlagen, ob ihr einen kleinen Beziehungstalk führen wollt. Dann könntet ihr euch miteinander hinsetzen und jeder hat 10 Min. Zeit im Monolog darüber zu reden, wie es ihm in der Beziehung geht. Der andere sagt dann dazu nichts, sondern erzählt immer nur, wie es ihm in der Beziehung geht. So nach dem Motto: Es muss noch gar kein Lösung her, sondern ihr könnt erstmal übers Sprechen in Kontakt kommen.
Ich habe es immer wieder so erlebt, dass darüber schon viel Nähe entsteht. Vielleicht zeigt sich ja eine Schnittmenge auf die ihr aufbauen könnt.

Ich hoffe, ich konnte ein bisschen helfen...
 
  • #54
Ich habe irgendwann festgestellt, dass mein Sexualleben einen Teil meiner Beziehung widerspiegelt.
Interessanter Gedanke. Vom ... wie soll ich das nennen "gefühlten" oder "esoterischen" Standpunkt aus würde ich Dir sofort zustimmen. Denn dort ist sexuelle Energie verkoppelt mit der Energie, wie man sich durchsetzt und wie es bestellt ist um den eigenen Willen. (also ob man ungeduldig ist, ob man den anderen dazu bringen will, dass er das will, was man selbst will, um zu wissen, was man selbst will usw., also die "Art und Weise". Hier geht es dann ums Zusammenpassen. Und ob man ein Egoist ist oder nicht, andere unterbuttern will oder nicht, also der Reifegrad, hier geht es um Beziehungsfähigkeit).

Vom Erfahrungsstandpunkt muss ich mal überlegen, ob ich das auf meine Beziehung so auch zutrifft. ... Ja, doch auch. Ständiges Reden drüber, viel Liebe dabei, viel Wunsch und Willen dabei, den anderen richtig glücklich zu machen, aber leider wirklich kein Zusammenpassen und daher schlussendlich Scheitern. Also schon ganz anders als bei Dir, weil ja dauernd geredet wurde, aber man sich nicht einig werden konnte. Auch das widerspiegelte ja die Unvereinbarkeit auf anderen Beziehungsgebieten, die sich nach und nach herausstellte. Ich würde sagen, bei mir war die Beziehungsfähigkeit und maximaler Wille da, aber das Zusammenpassen gar nicht. Bei Deiner Beziehung war beim Mann nicht die Beziehungsfähigkeit da, denke ich wegen:
Und auch sonst war es wohl wenig interessant was ich fühle oder Wünsche.
Aber eigentlich ist es auch logisch, was Du schreibst im obersten Zitat: Wenn einer im Bett ein Egoist ist, ist er es auch woanders.

Den Tipp mit der Paartherrapie finde ich deshalb wirklich gut.
Ich würde sagen, wenn sie beide sexuell zueinander passen würden - ja. Denn dann ginge es nur darum, weg vom eigenen Egoismus zu kommen und mehr partnerschaftstauglich zu werden. Aber ob sie zusammenpassen und an einem Strang ziehen können, finde ich fraglich. Sie scheint sexuell was ganz anderes zu wollen als er.
 
  • #55
Und wie machst Du es denn, wenn DU Sex möchtest ? Vielleicht kann ich meine Wunsch anders formulieren.
Ich küsse den Mann intensiv.
Suche Nähe ( Massage, Kuscheln).
Es kommt erst jetzt manchmal vor, dass ich Lust auf Sex habe und den Mann dann streichle.
Ansonsten ist es eher so abstrakt das ich es mir vorstellen kann wenn die Situation passt.

Den besagten Ex hatte ich Mal so verführen wollen:
Kollegen gefragt ob der Abend und der Morgen danach für ihn stressig sei? Nein.
Prima
Ich hatte gekocht, mich zurecht gemacht und ein kleid angezogen.
Licht aus, Kerzen an.
Mann kam nach Hause, freute sich über Essen.
Steht wieder auf: es ist so dunkel nur mit Kerzen...
Nach 10 Minuten: " gehst du noch aus..du bist so schick"
Ich leicht genervt: überlege nochmal genau was das für Sinn machen könnte:
Er: ach so, sag doch einfach wenn du Sex haben willst.
Da mir der Sex an sich aber so nicht Spaß machte, sondern vor allem das Verführen, die Spannung vorher, war das eine sinnlose Sache.
Selbst jetzt hab ich fast nie Lust auf Sex an sich...sondern könnte mir vorstellen das ich Lust bekomme, wenn Nähe da ist.
Weiß nicht ob du das verstehst.

Mit einem Ex kam es immer sehr schnell und überall zu Sex.
Eigentlich fast ausschließlich über sehr intensives Küssen.
Es gibt nichts was mich mehr anmacht.
 
  • #56
Bei uns ist es eher andersrum. Mein Mann ignoriert mich. Er hat mehr Interesse an SB und nicht an mir/ schon vor der Schwangerschaft. Wenn ich die Initiative ergreife und ihn anfasse (er bekommt eine Erektion) dann weist er mich aber ab. Da frage ich mich auch, was ist los?
Nach der Geburt ist der Körper ganz anders, man fühlt sich anders. Ich habe nach einem halben Jahr mein Gewicht zurück, keine Dehnungsstreifen. Meine Freundinnen und Kollegen sagen: wow, wie kannst du nur wieder so aussehen als wär nix gewesen.? Trotzdem will er mich nicht mehr. Ich hab ihn gefragt was er möchte, er meint an mir liegt es nicht... Mein Mann und ich streiten nur noch. Ich wollte ihn schon vorschlagen mich mit anderen Männern zu treffen. Ich denke wenn ich meinem Mann sagen würde, dass ich gerne härter angefasst werden würde, würde er weglaufen. Versuch mit deiner Frau zu reden. Frag was sie möchte, sich wünscht und was du dir wünschst. Versuch ruhig zu bleiben. Vielleicht geht ihr zusammen baden mit einem leckeren alkoholischen Getränk oder gebt das Kind über Nacht zu den Großeltern und versucht es in aller Ruhe.
 
  • #57
Das hat übrigens nichts mit Sadismus zu tun.
Doch. Kein Mensch kann dich verletzen, weil es nicht anderes ist, als Buchstabenansammlung. Deine Frau hat dir irgendwas gesagt, was dir nicht gefallen hat. Du bezeichnest es als "vernichtend". Du entscheidest, wie du reagierst und wenn es dich berührt, dann nur, weil was zum Berühren gibt. Sie hat es nicht darein getan, nur angefasst. Es ist so, als ob du eine Wunde hast und deine Frau fasst die an. Du schreist vor Schmerz und beschimpst sie. Bloß weder wusste sie, dass du Wunde hast noch hat sie dir diese Wunde zugefügt. Und auch wenn sie mit Absicht angefasst hat - dir steht es frei, die Frau zu meiden.
Stattdessen quälst du deine Frau, indem du ihr Sex und Nähe verweigerst, ich bin mir auch sicher, dass du sie damit auch reizst, um besser abweisen zu können. Und du bleibst nachwievor bei der Frau, die dir Leid zugefügt hat. Du leidest jeden Tag aufs neue, weil ihre Anwesenheit die Erinnerungen wachruft und weil du mit Absicht bei ihr bleibst, erhältst du die Erinnerungen am Leben. Du quälst dich absichtlich.
Doch, mein Lieber, das ist Sadismus vom feinsten.
 
  • #58
Ich verstehe schon, dass sich im Alltag nicht so viele Gelegenheiten ergeben (Kind, Jobs, Haus, Hof) aber man kann sich doch nicht einfach verabreden oder ausmachen wir haben immer Mo-Mi Sex. Sowas muss sich spontan ergeben, wenn es gerade etwas ruhiger ist. Wenn man abends zu müde ist, halt morgens oder nachts zwischendurch mal.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich deine Frau nicht mehr wohl in ihrem Körper fühlt.
Auch ich hab mich nach der Geburt nicht mehr wohl gefühlt, habe viel geweint. Habe unheimlichen Druck entwickelt wieder anders aussehen zu müssen (Rückbildung, danach weiterhin zuhause selber Rückbildung, Sport mit Baby (Kurs).

Ich tue alles um mich selber wieder schön zu finden und meinem Mann zu gefallen.

Ich verstehe nicht warum deine Frau dich abweist, sich aber Sex wünscht. Vielleicht gefällt es ihr nicht, dir gefällt es auch nicht mehr. Vielleicht habt ihr irgendwie eine umspannende Routine entwickelt, der Sex ist immer genau gleich und langweilig.

Vielleicht machst du deiner Frau mal ein paar ehrlich gemeinte Komplimente.
Du scheinst auch nicht mehr wirklich scharf auf deine Frau zu sein und deine Frau fühlt sich unwohl in ihrem Körper und traut sich vielleicht deshalb nicht die Initiative zu ergreifen.

Nimm deine Frau doch einmal mal in den Arm, Kuschel mit ihr.
Vielleicht gibt sie dir das zurück was du dir wünschst.

Wenn ich meinem Mann einen Blow Job gebe, würde er mich beim nächsten mal auch so befriedigen.

Ich muss auch nicht jedes Mal kommen, ich bin da nicht egoistisch, bin zufrieden wenn mein Mann zufrieden ist und andersrum genauso, mein Mann möchte mich natürlich befriedigen können. Bei einem quicky werde ich zu 98% nicht kommen, wenn mein Mann gerne einen hat, dann mach ich das ihm zur Liebe trotzdem. Manche Dinge möchte man vielleicht einfach nicht, man muss nicht alles mitmachen aber ein paar Wünsche kann man, dem Partner zur Liebe, doch erfüllen.
Wenn ihr euch beide zurück nehmen würdet und aufeinander eingehen würdet, würde es in mehreren Bereichen besser laufen.
Du sagst ja, dass die allgemeine Aufgabenverteilung nicht stimmt. Vielleicht ist der Ansatz woanders, nicht im Bett.
 
  • #59
Ich verstehe schon, dass sich im Alltag nicht so viele Gelegenheiten ergeben (Kind, Jobs, Haus, Hof) aber man kann sich doch nicht einfach verabreden oder ausmachen wir haben immer Mo-Mi Sex. Sowas muss sich spontan ergeben, wenn es gerade etwas ruhiger ist. Wenn man abends zu müde ist, halt morgens oder nachts zwischendurch mal.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich deine Frau nicht mehr wohl in ihrem Körper fühlt.
Auch ich hab mich nach der Geburt nicht mehr wohl gefühlt, habe viel geweint. Habe unheimlichen Ehrgeiz entwickelt (Rückbildung, danach weiterhin zuhause selber Rückbildung, Sport mit Baby (Kurs).

Ich tue alles um mich selber wieder schön zu finden und meinem Mann zu gefallen.

Ich verstehe nicht warum deine Frau dich anweist, sich aber Sex wünscht. Vielleicht gefällt es ihr nicht, dir gefällt es auch nicht mehr. Vielleicht habt ihr irgendwie eine umspannende Routine entwickelt, der Sex ist immer genau gleich und langweilig.

Vielleicht machst du deiner Frau mal ein paar ehrlich gemeinte Komplimente.
Du scheinst auch nicht mehr wirklich scharf auf deine Frau zu sein und deine Frau fühlt sich unwohl in ihrem Körper und traut sich vielleicht deshalb nicht die Initiative zu ergreifen.

Nimm deine Frau doch einmal mal in den Arm, Kuschel mit ihr.
Vielleicht gibt sie dir das zurück was du dir wünschst.

Wenn ich meineMann einen Blow Job gebe, würde er mich beim nächsten mal auch so befriedigen.

Ich muss auch nicht jedes Mal kommen, ich bin da nicht egoistisch, bin zufrieden wenn mein Mann zufrieden ist und andersrum genauso, mein Mann möchte mich natürlich befriedigen können. Bei einem quicky werde ich zu 98% nicht kommen, wenn mein Mann gerne einen hat, dann mach ich das trotzdem mit. Manche Dinge möchte man vielleicht einfach nicht, man muss nicht alles mitmachen aber ein paar Wünsche kann man, den Partner zur Liebe, doch erfüllen.

Es gab auch eine Zeit, da fand ich es total unangenehm an der Brust angefasst zu werden und da hab ich meinem Mann mehr oder weniger verboten, meine Brust zu berühren. War auch nicht so nett von mir, ich fand es einfach unangenehm. Jetzt ist es allerdings ok, und die Erlaubnis ist erteilt.🕺
 
  • #60
Seitdem fasse ich die dreckige Alte nicht mehr an und vermeide selbst Küsse jeglicher Art.
Warum sprichst du so hart abwertend über deine Freundin? Sie hat dich sehr verletzt in deiner männlichen Ehre, hast du sie geliebt? Im Moment ist da nur Hass, du siehst sie als undankbare, stets unzufriedene Frau, bist vermutlich nur aus Bequemlichkeit noch mit ihr zusammen und um sich zu rächen.

Sie hat damit alles sexuelle in der Beziehung restlos zerstört. Für mich ist das abgeschlossen. Ich war immer schon rein auf die Karriere und Status Symbole fixiert und seit dem Satz damals zählt für mich nur noch Geld und Arbeit.
Du hast den Sinn der Wirtschaft verstanden, das Hamsterrad, doch niemals wirst du glücklich werden. Für den Moment wenn du dir ein neues Auto gekauft hast, Handy, TV - materielle Dinge.

Gesundheit und Liebe, kann man sich nicht kaufen. Vielleicht wachst du auf wenn du in einer unschönen Situation in deinem Leben kommst. Wünsche ich dir nicht, aber kein Leben ist ohne Schicksalsschläge/ Kummer.

Meine Mutter hat immer versucht Liebe durch materielle Dinge zu ersetzen. Ich hatte immer alles, nur das was der Mensch wirklich braucht nicht - geliebt werden.

Laut einer Analyse ist mein Mann genauso wie du Status/ Karriere/ Ansehen und nur deshalb wurde ihm sein Studium vom AG finanziert, seit dem wir unseren Sohn haben ist alles anders. Wir leben und lieben. Wir brauchen kein tolles Auto, Ansehen der Nachbarn, Freunde. Für einen Moment scheint das eine Bestätigung, ein Glücksgefühl zu sein. Langfristig sind immaterielle Dinge viel wichtiger und erfüllender.
Mein Sohn zeigt mir jeden Tag aufs neue wie interessant die kleinen Dinge der Welt sein können und wie sehr man sich daran erfreuen kann, eine Pflanze, der Stuhl, unseren Hund und am Ende braucht er eins die Liebe, Geborgenheit und Sicherheit seiner Eltern, keine teueren Spielzeuge, kein Geld.
Mein Sohn hat mein Denken positiv beeinflusst und es tut mir so leid, dass ich ihn erst nicht wollte nur um meine Karriere zu schützen, voran zu kommen, die Abteilungsleitung zu übernehmen.
Dumm von mir.
Zum Glück ist er da! Gesund und wunderschön, ich liebe diesen kleinen Mann über alles, er ist alles für mich!
Ich kann mir kein besseres Leben mit irgendwelchen Besitztümern vorstellen, mit meiner Familie habe ich alles was ich brauche!

Für mich ist das Thema durch, da ist mir jeder Hund an meiner Seite lieber wie eine Frau.
Ein Hund ist ein treues Wesen, ein Rudeltier. Viel schlauer als ein von der Gesellschaft geprägter und beeinflusster Mensch.