• #1

Keine Privatssphäre bei seinen Eltern - Er sieht kein Problem! Was kann ich tun?

Ich brauche bitte dringend mal ein paar Meinungen zu unserer Situation:

Ich (26) und mein Freund (31) sind seit 5 Jahren zusammen. Wir haben die ersten 3 Jahre eine Fernbeziehung geführt. Nun leben wir seit 1 1/2 Jahren in meinem Elternhaus in einem eigenen Stock (kein getrennter Eingang) eigentlich nur um Geld für die Zukunft zu sparen- ich wollte immer in eine eigenen Wohnung ziehen.
Vor einem Jahr haben wir beschlossen zu seinen Eltern zu ziehen und das Haus umzubauen.
Dafür möchten wir für seine Eltern im Erdgeschoss 2 Räume und einen eigenen Hauseingang dazu bauen. Wir würden den 1. und 2. Stock des Hauses bekommen. Es ist alles schon eingeleitet, der Zubau würde in einem Monat starten! Wir haben bereits den obersten Stock (Schlafzimmer, 2 Kinderzimmer, Bad) bezugsfertig umgebaut.

Nun zu dem Problem.. plötzlich geht meinem Freund alles viel zu schnell! Er möchte mit dem Zubau lieber noch ein Jahr warten und aus einem Kinderzimmer vorübergehend eine Küche machen.

Nun stört mich aber, dass wir für unsere “Wohnung“ keinen eigenen Hauseingang haben, das nervt bei meinen Eltern schon total, weil man immer wieder neugierigen Blicken ausgeliefert ist und keine Privatsphäre hat.
Das 2. was mich aber wirklich noch mehr stört ist, dass bei seinen Eltern auch noch die Tochter (9) seiner Schwester lebt.
Sie wohnt seit 3 Jahren unter der Woche bei den Großeltern, damit das Kind in unseren Ort in die Grundschule gehen kann. Ihre Eltern wohnen eigentlich nur 10 km weg und fahren jeden Tag am Abend an unserem Ort vorbei , trotzdem ist es für sie “einfacher“ das Kind unter der Woche bei den Großeltern zu lassen. Sie schieben das Kind auch oft in den Ferien zu den Großeltern ab bzw am Wochenende zu den anderen Großeltern.. (Meiner Meinung nach kümmern sie sich kaum um das Mädchen, haben auch schon oft mit seinen Eltern über die Situation gesprochen ...aber das ist eine andere Geschichte...)

Auf alle Fälle würde das Mädchen dann bei uns in der Wohnung leben, weil im Rest vom Haus dafür kein Platz ist. Also würden auch seine Eltern jederzeit in unserer Wohnung stehen können, weil man sich ja um das Kind kümmern müsse... Sicher schon mal abends um es hinzulegen und morgens um es zu wecken! Und das möchte ich einfach überhaupt nicht!

Ich finde mich gerade damit ab, dass ich unseren Traum vom eigenen Haus wieder um ein Jahr verschieben muss und wieder die gleiche Situation, eine zusammengewürfelte/vorübergehende Wohnung, wie bei meinen Eltern hinnehmen muss.
Ich möchte in der kleinen Wohnung (50m2 unbedingt meine Privatsphäre haben und kein fremdes Kind aufziehen müssen...
Habe mit meinen Freund auch schon oft über dieses Thema gesprochen.. leider ohne auf eine richtige Lösung zu kommen... seine Eltern finden es übrigens überhaupt nicht schlimm bzw völlig normal, dass das Kind bei uns in der Wohnung leben würde.
Was denkt ihr über die Situation?
Vielen Dann für Eure Hilfe!
 
  • #2
Wenn ich da an meine Schwiegereltern denke... wäre das für mich auf keinen Fall eine Option. Da würde ich ein Veto einlegen. Es war ja anders geplant. Jetzt kurzfristig alles umzuschmeißen mit weniger Privatsphäre und einem Schulkind in der Wohnung - das ist doch höchst ungewöhnlich. Im Endeffekt würdet ihr euch doch dann um das Kind mindestens genauso kümmern, wenn es Sorgen hat, krank ist o.ä. Das muss man ja wirklich wollen. Und abgesehen davon finde ich die Situation des Kindes auch äußerst traurig; abgeschoben zu den Großeltern, dann abgeschoben in eine andere Haushälfte, wo man bei den anderen Verwandten wohnt etc... was liegt denn da im Argen? Aber dafür kannst du ja nichts.

w, 34
 
  • #3
Hallo, ich denke du solltest mit dem Umzug noch warten wenn es deinem Freund alles zu schnell geht und er mit dem Zubau noch warten möchte.. das wichtigste ist doch immer Verständnis füreinander zu haben ;)
 
  • #4
Ich habe zu diesem Thema, mit welchem ich auch schon konfrontiert wurde, eine generelle Meinung.
" Es kann nur was Eigenes entstehen wenn man sich abnabelt".

Ihr werdet in dieser Konstellation nie ganz auch selbst sein sondern müsst auch immer das Leben anderer leben.

Darauf hätte ich keine Lust, deshalb scheidet solch eine Konstellation für mich aus. Lieber eine gemütliche Dreiraumwohnung mit Balkon zu Zweit als ein Haus voller fremder Familie.
 
  • #5
Ich persönlich wäre da nie eingezogen..
Frühestens, wenn es einen eigenen Eingang & es getrennte Haushalte mit Privatsphäre gäbe.

Wie seine Eltern das mit dem Kind sehen, ob das für sie "normal" ist, dass sie bei euch wohnen soll, wäre mir herzlich egal.
Ich verstehe überhaupt nicht, wie es hier immer wieder, vorallem Frauen gibt, die sich von ihrem Partner oder seinen Eltern irgendetwas aufdrücken lassen sollen. Selbst wenn es für sie normal ist, muss das nicht für alle anderen normal sein.
Du willst es nicht, es ist nicht dein Kind (wollt ihr eigene?), willst die Verantwortung dafür nicht tragen & das muss auch respektiert & akzeptiert werden. So weit kommt es noch, dass ich mir von den Schwiegereltern erzählen lasse, wer in meiner Wohnung wohnt & mich da einschränken zu lassen..
Ginge für mich auch garnicht, dass da dann Mama, Papa, Oma & Opa vom Kind das Gefühl haben da ein & aus gehen zu können wie sie wollen, weil da ja das Kind wohnt.
na also wirklich nicht

Wieso geht es ihm plötzlich zu schnell?
Was wäre an einem getrennten Eingang so schlimm für ihn, obwohl der doch geplant war? Warum aufschieben? Was hat sich geändert?
Wie kann man sich eine vorübergehende Küche vorstellen & vorallem wozu? Habt ihr keine Küche? Ich kaufe & baue doch keine Küche ein, um die dann in einem Jahr wieder einzureißen?

Klingt für mich nicht, als wäre euer Vorhaben von einem getrennten Eingang & Kinderzimmer für ihn noch aktuell..
Lebt er vielleicht gerne mit seinen Eltern zusammen & will garkeine eigene Wohnung mehr?
Oder hat es finanzielle Gründe?
Besprich das (noch)mal mit ihm

Ich würde mich an deiner Stelle aber wirklich fragen, ob du dort glücklich wirst. Wenn deinem Freund mit 31 eine eigene Wohnung mit eigenem Eingang schon zu schnell geht & er das wieder aufschieben möchte, würde ich mich fragen, wann er so weit ist & ob ihr da langfristig die selben Ziele habt.
Es wirkt für mich auch so, als würden die Eltern auch trotz eigenem Eingang & ohne Kind der Schwester in eurer Wohnung, ständig bei euch auf der Matte stehen wollen..

Genau wegen so etwas, wohne ich nicht direkt im familären Umfeld, da glauben immer alle sie können unangemeldet vorbei kommen & mitreden, weil man ja zur Familie gehört..
(Die Schwiegeroma wohnt ein weiteres Stück um die Ecke, und erzählt uns nach ihren Spaziergängen bei uns vorbei auch, wir sollen mal Unkraut zupfen etc.. will garnicht wissen was wir uns anhören könnten wenn sie ständig einfach so vorbei kommen würde. Ich zupfe mein Unkraut dann, wann ich will & Zeit dafür habe. da wird garnicht diskutiert)
Lass dir nix aufdrücken was du nicht willst.
w,26
 
  • #6
Wenn man das Haus nicht entsprechend umbauen kann, dass zwei getrennte Bereiche mit jeweils einem Eingang entstehen, würde ich es lassen.
Du merkst doch jetzt schon, dass du weniger Privatssphäre hast. Das würde sich damit auf unbestimmte Zeit fortsetzen. Du wirst also nie ein eigenes Reich für dich und deinen Freund haben. Immer wird es jemanden geben, der bei euch ungeplant reinkommen kann.

Überlege dir das gut und überdenke ggf. den geplanten Umbau.

W32
 
  • #7
das könnte auch für die zögerliche Haltung deines Liebsten verantwortlch sein.

Liebe FS,

mir scheint, hier wird gerade mit Legobausteinen gebaut. ;-)
Andere Pläne müssen her. Wie wäre es und wäre es überhaupt machbar, den Schwiegereltern einen Raum mehr einzuräumen, in ihrem neuen Heim. Dann können sie rund um die Uhr ihr Enkelkind betüddeln. Gar nicht geht und wahrscheinlich auch nicht für deinen Liebsten, dass ihr das Kind befamilien müsst. Sicher darf sie gerne mal bei euch vorbeischauen, aber die Wände sollten so gezogen werden, dass die Bereiche und Aufgaben sehr klar abgesteckt sind.
Ich denk, das wird doch machbar sein oder?
 
  • #8
Abgesehen davon das mir diese Mädchen sehr leid tut ,weil sie offenbar von ihren Eltern abgeschoben wird und nun von dir "stiefmütterlich " genauso abgelehnt wird,kann ich dich natürlich verstehen. Im Grunde sind wenn schon die Großeltern dafür zuständig das Mädchen rund um die Uhr zu versorgen und bei sich wohnen zu lassen. Dein Freund scheint auch seine Meinung zwecks Familiengründung geändert zu haben.Hat er dir da ganz konkret gesagt warum ?
Alleine wenn ich über dein Chaos nachdenke wird es mir schon ganz schummerig.
Ich denke mal wenn du verlangst das das Kind eben auf einem Schlafsofa der Zwei Zimmer der Großeltern schlafen muss,wird es Ungläubigen Terz geben ? ansprechen könntest du es ja.
Vorallem wenn du dich finanziell an dem Umbau beteiligst. Wenn das von deinem Freund finanziert wird,dann könnten die da ihre Entscheidungsansprüche raushängen.
Mensch Mädel, ich glaub dein Freund legt durch sein Warten der Fertigstellung wohl den größten Stein . Da würde ich jetzt mal am meisten nachhaken.
 
  • #9
Darauf würde ich mich an deiner Stelle nicht einlassen. Klar muss man in einer Beziehung Kompromisse eingehen, auch was die Wohnsituation betrifft. Aber Privatsphäre ist den meisten Menschen wichtig, dir auch, und das ist völlig verständlich.

Ich denke, es war bereits ein Fehler, eine Wohnung im Haus der Schwiegereltern zu beziehen. Auch mit getrennten Eingängen habt ihr sie immer um euch, sie bekommen mit, was bei euch läuft, und können sich entsprechend einmischen, wenn sie dazu neigen.

Dass das Kind deiner Schwägerin zu den Grosseltern abgeschoben wird, finde ich seltsam. Da ich die Situation nicht kenne, will ich mich dazu aber nicht weiter äussern. Jedoch ist es ganz bestimmt nicht deine Aufgabe, das Kind bei dir zu beherbergen und zu akzeptieren, dass die Schwiegereltern wegen dem Kind regelmässig in deine Wohnung kommen.

Dass dein Freund plötzlich abwarten und ein Kinderzimmer zur Küche umfunktionieren will, könnte bedeuten, dass er kalte Füsse bekommen hat. Das kenne ich von meinem Ex-Mann. Von Familie und Kindern reden, aber wenns konkreter wird, einen Rückzieher machen.

Such dir einen ruhigen Moment, um mit deinem Freund zu reden und deine Bedürfnisse zu erklären. Überlege dir vorher, wo du bereit bis, Kompromisse einzugehen, und wo nicht und kommuniziere das.

Ich will dir jetzt nicht gleich zur Trennung raten, aber du bist noch jung und solltest ganz genau in dich reinhören, was du von einer Beziehung und von einem Partner erwartest. Und dann hinterfrage ganz kritisch, ob dein Freund dir das geben kann. Wenn nicht, solltest du dich jetzt, wo du eben noch jung bist und noch Zeit hast, deine Träume von Familie zu verwirklichen, trennen.
 
  • #10
Es ist alles schon eingeleitet, der Zubau würde in einem Monat starten! Wir haben bereits den obersten Stock (Schlafzimmer, 2 Kinderzimmer, Bad) bezugsfertig umgebaut.
Nun stört mich aber, dass wir für unsere “Wohnung“ keinen eigenen Hauseingang haben, das nervt bei meinen Eltern schon total, weil man immer wieder neugierigen Blicken ausgeliefert ist und keine Privatsphäre hat.
Verstehe ich nicht. Aktuell lebt ihr bei Deinen Eltern, der fehlende Eingang nervt total. Jetzt plant ihr bei seinen Eltern oder habt schon weitgehend investiert und dann fällt Dir am Ende auf: der fehlende Eingang nervt total.

Was tun? Vorher denken? Den Umbau fertigstellen und seinen Eltern schenken?
Eigentlich habt ihr kaum eine Option.
 
  • #11
Also wenn das ginge, würde ich folgendes machen: Die Wohnung
obersten Stock (Schlafzimmer, 2 Kinderzimmer, Bad) bezugsfertig
so umbauen, dass es eine eigene Wohnung ist. Also das Kinderzimmer als Küche umbauen.
Die oberste Wohnung vermieten. In Erdgeschoss und 1. Stock leben dann die Eltern mit der Kleinen von der Schwester (das Kind tut mir echt leid). Vielleicht muss da nun durch eure Bauaktivität noch was umgebaut werden, damit die Eltern da weiter drin wohnen können.
Auf alle Fälle würde das Mädchen dann bei uns in der Wohnung leben, weil im Rest vom Haus dafür kein Platz ist.
Und den würde ich aber schaffen und meinen Traum begraben von "wir wohnen mit eigenem Eingang bei seinen Eltern auf zwei Etagen".
Anscheinend ist es ja viel zu wenig, wenn die Eltern nur im Erdgeschoss wohnen solllten mit Enkelkind. Und Du hast Deine Rechnung einfach so gemacht, als könnte man das Kind wieder zurück zu den Eltern schieben. Hier seh ich Deinen Fehler, Du hast die Begebenheiten ignoriert, weil Du davon ausgehst, dass das Mädchen bei den Eltern leben müsste, also es auch tun wird, wenn Du mit Deinen Plänen kommst. Das geht aber nicht und bei den Eltern würde ich das sofort einsehen und sie dem Kind nicht antun wollen.

Bau das oberste Geschoss richtig als autonome Wohnung aus, nimm dann Miete dafür ein, wenn Fremde dort einziehen (ich hoffe, das geht), und dann muss - von wem auch immer geplant und finanziert - das Haus so umgebaut werden, dass die Enkeltochter dort auch mit den Großeltern leben kann.

Und dann such Dir was ganz eigenes, wo Du ohne Deine und seine Eltern mit Deinem Partner leben kannst. So, wie das bislang dann geplant wäre mit offener Tür für alle und dass ein Kind bei Dir leben würde, was Du nicht möchtest, ist das nicht mal wie bei Deinen Eltern, von der Privatsphäre her. Das geht GAR NICHT.
Aber Du kannst nicht einfach sagen, jemand möge auf den Tisch hauen, das ungeliebte Kind endlich zu seinen Eltern zu schaffen und alles wird super.

Nun leben wir seit 1 1/2 Jahren in meinem Elternhaus in einem eigenen Stock (kein getrennter Eingang) eigentlich nur um Geld für die Zukunft zu sparen- ich wollte immer in eine eigenen Wohnung ziehen.
Genau. Dann mach das. Anscheinend ist Dir nicht vergönnt, die gewünschte Privatsphäre zu bekommen, wenn Du versuchst, Kosten zu sparen. Denn ich denke, von der Wohnfläche wäre für Dich das nach Deinen Wünschen umgebaute Haus seiner Eltern ohne das ungeliebte Kind wirklich MEHR Wohnqualität für den Preis, den ihr dann bezahlt habt, als wenn Du eine eigene Wohnung kaufen würdest, die Du von einem Fremden kaufen müsstest. Aber Dein Way of life scheint das nicht vorzusehen, dass Du Wohnkosten sparen UND die Wohnqualität bekommen kannst, die Du gern hättest.
 
  • #12
Liebe wayoflife
Ich kann deinen Freund sehr gut verstehen. Denn eure Idee, sein Elternhaus umzubauen und dies zu eurem Wohneigentum zu machen, finde ich nicht gut. Ihr seid jung, unverheiratet, habt die meiste Zeit eurer Beziehung eine Fernbeziehung gelebt. Ihr wisst nicht, was die Zukunft bringt. Wenn du jetzt Miteigentümerin seines Elternhauses bist und ihr euch eines Tages trennt, habt ihr nachher Probleme einer ganz anderen Grössenordnung.
Ich denke, es war bereits ein Fehler, eine Wohnung im Haus der Schwiegereltern zu beziehen. Auch mit getrennten Eingängen habt ihr sie immer um euch, sie bekommen mit, was bei euch läuft, und können sich entsprechend einmischen, wenn sie dazu neigen.
Ja, so sehe ich das auch. Und dass die FS auch noch eigenes Geld da rein investiert, ebenso.
Das 2. was mich aber wirklich noch mehr stört ist, dass bei seinen Eltern auch noch die Tochter (9) seiner Schwester lebt.
Mir tun die Eltern des Freundes irgendwie auch fast leid. Sie lassen sich das Enkelkind der Tochter aufhalsen und stimmen auch noch zu, dass der Sohn und seine Freundin ihnen eigenmächtig das Haus umbauen. Weiss man näheres darüber, was sie sich wünschen? Waren das ihre Pläne fürs Alter - im Erdgeschoss mit der Enkeltochter wohnen und die oberen beiden Stockwerke gehören dem jungen Paar?
 
  • #13
Liebe FS,
niemals würde ich mich auf so ein Konstrukt einlassen sondern auf kompletter Privatsphäre bestehen. Dazu gehört: kein fremdes Kind in der eigenen Wohnung und selbstverständlich ein eigener Eingangsbereich als Mindestanforderung. Ich würde aber garnicht als junges Paar zu Eltern oder Schwiegereltern ziehen, an deren Haus nach deren Massgaben was rumfrickeln sondern in eine eigene Immobilie mit räumlichem Abstand.
Wenn ihr euch keine Immobilie leisten könnt, dann zieht haltin eine Mietwohnung nd lebt eine Beziehung ohne familiäre Zwangsbegegnungen.

Mal ehrlich: Dein Partner hat euer Familiengründungsprojekt für sich gecancelt sonst würde er dem Umbau nicht um ein Jahr verschieben und aus dem geplanten Kinderzimmer eine Küche machen.
Schau' der Realität ins Auge. Seine eigene Familie lebt ihm durch die Abschiebung der unerwünschten Nichte vor, dass Kinder nichts Erfreuliches im Leben sind und so hat er bereits seine Pläne geändert, ohne es Dir zu sagen, denn er will zweierlei:
- die pflegeleichte Freundin behalten, die ihm seinen Familienstress versüßt
- und natürlich eine dumme Nuss, die unverheiratet, ohne Teilungseintrag und Grundbucheintrag das Bauprojekt mitfinanziert ohne irgendwelche Ansprüche zu haben.

Werd' einfach mal erwachsen und stell' Dich auf eigene Füße. Such' Dir eine kleine 2-Zimmerwohnung zur Miete und las' ihn bei seinen Eltern hocken. Dulde auch nicht, dass er sich dann bei Dir einnistet sondern wenn er Zusammenleben will, sucht euch zusammen eine gemeinsame Familienwohnung - fernab von beiden Familien.

Akzeptiere, dass Du wenn Du keine gute Berufsausbildung mit hohem Einkommen hast, Du in der heutigen Zeit aus eigenen Kräften keine Immobilie finanzieren kannst.
So what? In einer Mietwohnung mit Privatsphäre kannst Du glücklicher leben als in so einer Gemengelage.
 
  • #14
seine Eltern finden es übrigens überhaupt nicht schlimm bzw völlig normal, dass das Kind bei uns in der Wohnung leben würde.
Was denkt ihr über die Situation?
Warum sollte die Schwester deines Freundes zurückstecken und wenn sich deren Tochter wohl bei den Grosseltern fühlt, warum soll die Kleine da nicht in der Woche wohnen?
Dass sie in eurem Bereich lebt, bezieht sich wohl auf ihr Kinderzimmer, wo sie schläft.
Du würdest mit deinem Freund/Bruder und Onkel der Kleinen doch auch profitieren und kostenlos dort leben oder?
 
  • #15
Mach Dich nicht unglücklich und zieh weder zu Eltern zurück, erst recht nicht zu Schwiegereltern und dann noch ein fremdes Kind sich aufdrücken lassen! Das Internet ist voll mit: Wohnen bei den Schwiegereltern, ich bin unglücklich ... Google Dich durch und findet ne andere Lösung, mit der auch Du glücklich wirst und nicht, weil Du nett sein willst, es dankt Dir eh keiner, ich war auch mal in ähnlicher Situation und seit ich mich gewehrt habe, war ich die dumme Pute!
 
  • #16
Wenn du jetzt Miteigentümerin seines Elternhauses bist und ihr euch eines Tages trennt, habt ihr nachher Probleme einer ganz anderen Grössenordnung.
Das ist auch noch so ein Punkt.

Wessen Idee war das mit dem Umbau des Hauses und den beiden Eingängen? Ich wette, Deine, @wayoflife , denn anscheinend stört es DICH mit der Privatsphäre und nicht Deinen Freund.
Hast Du ihn überredet und sollte er diese Pläne den Eltern verklickern? Dann hast Du die sicher nicht so unbedingt auf Deiner Seite mit diesem Anbau, bzw. sie dachten, das läuft anders und bekommen jetzt Zweifel.

Wenn Du den Umbau mitfinanzierst, der nur DEINETWEGEN geschieht, müsste er Dich bei einer Trennung ja irgendwie auszahlen oder muss sich Gedanken machen, ob er diese Pläne auch noch super findet, falls ihr nicht zusammen bleibt. Ich könnte mir vorstellen, dass ihm Zweifel gekommen sind, ob das alles für die Ewigkeit so gewollt sein kann und vielleicht auch an eurer Beziehung und an den Plänen mit Kindern.
Ich frage deswegen mal: Wie ist eure Beziehung? Gibst Du alles vor, was passieren soll, und er nickt nur? Dann kannst Du nicht erwarten, dass er Dir sagt, dass er was gecancelt hat in eurer Beziehung, z.B. wie @Vikky schreibt, die Kinderplanung. Oder er überlegt, ob er überhaupt schon/noch für "bis ans Ende unserer Tage" denkt. Menschen, die zu allem nicken, ziehen sich hintenrum aus Plänen anderer.

Was ich auch sehe: Du ziehst von DEINEN Eltern aus IHREM Haus zu SEINEN Eltern in DEREN Haus und denkst, Privatsphäre käme durch einen zweiten Eingang, was nicht der Fall sein wird, und der auch noch unter Riesenaufwand gebaut werden muss. Abgesehen davon, dass es anscheinend NOCH WENIGER Privatsphäre wird, denke ich nicht, dass Dich ein zweiter Eingang am Ende privatsphärenmäßig glücklich gemacht hätte, weil die Eltern ja doch mitkriegen, wann wer in den zweiten Eingang geht.

Wenn Du das Geld nicht für Wohneigentum hast, gib das auf. Du ziehst Deine Pläne ganz falsch auf, weil Du an der falschen Stelle Vorteile suchst, glaube ich.

Hattest Du im Sinn, dass die Eltern dann auch mal Deine Kinder nehmen könnten, wenn sie da sind? Wäre bei ihnen wohnen deswegen auch ein Vorteil für Dich?

Mir tun die Eltern des Freundes irgendwie auch fast leid. Sie lassen sich das Enkelkind der Tochter aufhalsen
Vielleicht mögen sie aber das Enkelkind (ich HOFFE das inständig, weil das alles so traurig klingt) und haben es gern um sich, solche Großeltern gibt es ja auch. Und wenn die FS selbst zwei Kinderzimmer einplant, habe ich den Verdacht, dass sie auch drauf hoffte, dass sich die Großeltern um die zukünftigen Enkelkinder kümmern könnten. Dann bekämen die vielleicht sogar einen Schlüssel.
 
  • #17
Das was du hier schreibst, solltest du so deinem Freund sagen. Und darauf bestehen! Wer halt keine Konsequenz hat, mit dem kann man doch im Prinzip alles machen, oder? Das Kind soll bei euch wohnen? Aber sonst gehts noch? Und wo habt ihr Sex? Privtasphäre? Mag dein Freund eigene Kinder?
Ich würde kein weiteres Jahr warten, sondern konsequent sagen, dass es jetzt eilt und er mal aus seiner Passivität raus kommen soll, sonst züchtest du dir noch eine Schlaftablette hin.
 
  • #18
Daß es einfach wird, behauptet auch heute niemand. Das hat sich nicht geändert.

Geändert hat sich aber, daß man als Frau sowas nicht mehr mitmachen muss heutzutage. Nicht in Mitteleuropa, nicht hier in Deutschland.

Geh in die Bibliothek. Geh ins Fitnessstudio. Geh joggen durch die Straßen. Geh ein Musikinstrument erlernen. Geh Dich weiterbilden. Geh in Kurse für Sprachen. Geh ins Museum. Geh am Strand spazieren. Geh in DEINE eigene Wohnung.
Hauptsache Du gehst..
 
  • #19
Ich kann Dich sehr gut verstehen, sehe aber im Moment keine Lösung, die gut gehen.

Seine Eltern werden vorallem das Beste für die Kleine wollen und emotional parteiisch reagieren.

Ich hätte den Kompromiss zu irgendwelchen Eltern ziehen nie gemacht....aber was hilft Dir meine Einstellung jetzt?!

Wenn man Grenzen setzt, muss man mit den Konsequenzen rechnen.
Und die Konsequenzen können wir nur ahnen...
 
  • #20
Verstehe ich das richtig? Ihr habt noch nie alleine gewohnt weil ihr Geld sparen wollt?
Wow - wenn dem wirklich so ist dann wundert mich nichts mehr.
Wieso mietet Ihr Euch nicht eine kleine Wohnung und fertig?
Nun, wenn du dafür zu geizig bist, dann musst du halt dort bleiben oder zurück zu deinen Eltern.
Mich wundert, wer so was mitmacht, ich vermute, dass es eher ländlich bei Euch ist und gerade dann sind die Mieten erschwinglich.
Ich komme gar nicht drüber weg - nie alleine gewohnt und sich abgenabelt, eigene Verantwortung übernommen sondern mit dem Freund im Kinderzimmer geblieben?
Nun, wenn du seine Eltern fragst dann hat das leibliche Enkelkind halt Vorrang vor der Freundin des Partners im eigenen Haus. Ich vermute dass dies die meisten Grosseltern so sehen würden.
Dein Freund ist halt das Kind geblieben und hat gefällg zu machen was Papa sagt.
Daher:
Ausziehen und endlich erwachsen werden!
 
  • #21
Ich brauche bitte dringend mal ein paar Meinungen zu unserer Situation:

Ich (26) und mein Freund (31) sind seit 5 Jahren zusammen. Wir haben die ersten 3 Jahre eine Fernbeziehung geführt. Nun leben wir seit 1 1/2 Jahren in meinem Elternhaus in einem eigenen Stock (kein getrennter Eingang) eigentlich nur um Geld für die Zukunft zu sparen- ich wollte immer in eine eigenen Wohnung ziehen.
Vor einem Jahr haben wir beschlossen zu seinen Eltern zu ziehen und das Haus umzubauen.
Dafür möchten wir für seine Eltern im Erdgeschoss 2 Räume und einen eigenen Hauseingang dazu bauen. Wir würden den 1. und 2. Stock des Hauses bekommen. Es ist alles schon eingeleitet, der Zubau würde in einem Monat starten! Wir haben bereits den obersten Stock (Schlafzimmer, 2 Kinderzimmer, Bad) bezugsfertig umgebaut.

Nun zu dem Problem.. plötzlich geht meinem Freund alles viel zu schnell! Er möchte mit dem Zubau lieber noch ein Jahr warten und aus einem Kinderzimmer vorübergehend eine Küche machen.
Dein Freund hat kalte Füße bekommen und ist sich unsicher, ob er wirklich mit Dir ein Kind will.

Sprich ihn direkt darauf an.

Vermutlich wird er erst rumdruksen und dann erleichtert sagen, dass er sehr froh ist, dass Du seine Gedanken erraten hast, weil er seit längerem schon überlegt, wie er Dir beibringen soll, dass er kein Kind will.
Vielleicht kommt sogar noch mehr...dass er eigentlich auch nicht den Rest seines Lebens mit Dir zusammen sein will und sich geschämt hat es auszusprechen, weil er weiß, dass Du ihn liebst.
 
  • #22
Ich kann dich sehr gut verstehen! Ich würde auch kei fremdes kind bei mir wollen, oder dass jeder zeit jemand reinkommen kann. Bist du dir sicher ob du überhaupt in dem haus wohnen möchtest? Und wieso sollte ihm der umbau zu schnell gehen? Er ist doch erwachsen und muss doch nicht immer bei mutti sein. Wenn ich dich wäre würde ich ihm sagen, dass du eine wohnung gefunden hast und fragen ob er sie mit die ansehen möchte und einziehen will. Wenn nicht dann geh alleine.. er wird dann schon sehen, wie schön es mit privatsphäre ist.. und wenn nicht dann geniesse deine zeit für dich
 
  • #23
Ganz sachlich.

Es ist jetzt anscheinend der Moment, um die Ist-Situation anzuschauen.

Wie ist Eure Partnerschaft? Wie sind Eure Gefühle? Was sind konkret Eure Pläne ?
Was schätzt Du, was er, was stört, was verbindet, was ist für jeden ein Muss, was ist für jeden inakzeptabel, wo gibt es Kompromisse.
Darüber solltet Ihr beide intensiv nachdenken und dann, wenn ihr selbst wisst, wo ihr steht, reden.

Dann käme das 2. Thema
Eure Wohnsituation - was stellst Du Dir vor, was er? Was wäre das Muss generell für eine gemeinsame Wohnung / Haus?
Wie ist die finanzielle Lage, was kann jeder von Euch leisten, wo ist für jeden die Sicherheit?
Denn, wenn Du investierst, was gehört Dir dann, gerade falls es doch schief geht?
Gibt es entsprechende Verträge, ggf. vereinbarte Entschädigungen, wenn nicht gemeinsames Eigentum? Auch das mal rechtlich prüfen lassen und nachdenken.

Aber nach der Frage zu Eurer Partnerschaft generell, der Frage Eurer Ziele ist die Gestaltung des eigenen Lebensraumes essentiell.
Da müsst Ihr einen Weg finden, mit dem Ihr Euch beide wohlfühlt.
So geht es für Dich nicht, auf Dauer wird dies die Partnerschaft nicht tragen.

Jeder Mensch braucht ein Zuhause - das kann nur ein Ort sein, wo man sich wirklich wohl fühlt, wie der im Einzelnen gestaltet ist, ob Familienanschluss oder anders, ist individuell. Da kann einem auch keiner sagen , was für einen passen muss. Wichtig ist, dass es für Dich passt.

Und, wenn man merkt, dass der eingeschlagene Weg nicht passt, muss man verändern, lieber früher als später.
Es wird durch Warten nicht besser.

Vikkys Gedanke - den Umbau ggf. fertig zu stellen, zu vermieten, und dann woanders zu starten, wäre vielleicht eine Option?

Ihr werdet jetzt sehr intensiv und ehrlich miteinander reden müssen.

Alles Gute.
 
  • #24
Ok, meine Meinung dazu.....
Das Ganze ist ein Chaos und meiner Meinung nach so gut wie unverständlich.
Schon die Planung ist Mist. Warum bleiben den Eltern in ihrem eigenen Haus nur 2 Zimmer? Warum wurde vergessen, der kleinen Nichte einen Platz einzuräumen? Wer kommt auf die glorreiche Idee, zuerst die Zimmer zu renovieren, die man (noch?) gar nicht benötigt? Dazu kommt - 2 Hauseingänge halte ich für völlig überzogen. In jedem Mehrfamilienhaus wird das Treppenhaus gemeinsam genutzt.
Gibt es überhaupt schon Baugenehmigungen für den Anbau?
Ist die erbrechtliche Situation geklärt?

Du solltest deinen Freund mal fragen, warum er auf die Bremse tritt. Vielleicht wegen einer meiner Fragen?
Ich kann in diesem Chaos nur 2 Dinge klar sehen:
Das arme Kind - abgeschoben, auch wenn die Grosseltern toll sind. Und dann auch noch von dir angegiftet. Mir tut die kleine Nichte leid.
Und das 2. was ich ganz glasklar sehe- so wird das Ganze sicher zur ewigen Baustelle....
 
  • #25
Weißt du überhaupt, was zwischen deinem Freund und seinen Eltern bezüglich des Hauses gesprochen wurde?
Wahrscheinlich nicht. Ist dir schonmal der Gedanke gekommen, dass eure Pläne für die Eltern bedeuten kann, dass sie deinem Freund so ein Art Vorauserbschaft gewähren? Da gibt es aber für die Eltern nicht nur den Sohn, sondern auch noch seine Schwester, die bei dem Deal womöglich leer ausgeht. Könnte also gut sein, dass die Schwester deines Freundes sich beschwert hat, benachteiligt zu werden. Könnte den Rückzieher deines Freundes erklären.
Außerdem hat sie noch ihre eigene Ansprüche an die Eltern. Die sollen ihre Aufgabe der Kindererziehung und Versorgung übernehmen.
Ich finde, sowohl dein Freund als auch seine Schwester haben eine ganz schöne Anspruchshaltung den Eltern gegenüber. Sie sollen für die Schwester das Kind großziehen. Sie sollen für deinen Freund zu Lebzeiten den Großteil des Hauses räumen und sich auf den Altenteil (= Anbau) setzen. Was braucht ihr beide denn eigenen Wohnraum mit zwei Kinderzimmern? Ihr seid ja noch nicht mal verheiratet. Ob es überhaupt zu dieser Ehe und danach noch zu zwei Kindern kommen wird, steht in den Sternen....

Wenn die Eltern die Notbremse gezogen haben, kann ich das gut verstehen. Sie leben einfach weiter wie bisher und ihre beiden Kinder dürfen jeweils ihre alten Kinderzimmer nutzen.
Dein Freund nutzt seines um mit dir dort zu wohnen. Seine Schwester nutzt ihres, um ihre kleine Tochter wochentags unterzubringen. Dass es eine extra Küche geben soll, ist mehr als ein Zugeständnis.
Ich würde dort nicht wohnen und lieber mit dem Freund eine kleine Mietwohnung nehmen. Wenn er das nicht will, ist das sehr aussagekräftig. Dann ist ihm seine Bequemlichkeit wichtiger. In einer Mietwohnung kann man auch auf Dauer glücklich werde, wenn das Geld für mehr nicht reicht.
Und wie gesagt: Beide, dein Freund und auch seine Schwester leisten sich da eine ganz schöne Anspruchshaltung gegen die Eltern.
 
  • #26
Ich möchte in der kleinen Wohnung (50m2 unbedingt meine Privatsphäre haben und kein fremdes Kind aufziehen müssen... Was denkt ihr über die Situation?
Liebe FS,

wenn du in dieser Wohnsituation nicht glücklich bist, solltest du davon Abstand nehmen. Warte mit dem Hinzug solange, bis alles so geregelt und umgebaut ist, dass ihr eure Privatsphäre habt.
Ich würde um keinen Preis so leben wollen.