• #1

Keine Zukunftsperspektive

Hallo an alle,
mein Partner und ich sind beide Ü 50 und führen eine Fernbeziehung.
Ich hatte ja vor einiger Zeit schon einmal von meiner Beziehung erzählt und die Probleme mit der Wohnsituation meines Partners geschildert. Nun ist ja nochmal einige Zeit vergangen und wir sind jetzt 3 Jahre zusammen. Leider hat mein Partner ständig verschiedene Gründe, um nicht eine Entscheidung für eine gemeinsame Zukunft (zum Beispiel eine gemeinsame Wohnung) treffen zu können/zu müssen.
Ich finde nach 3 Jahren Beziehung sollte man schon wissen, was man will und auch gemeinsame Pläne haben. Außerdem sind wir beide keine 20 mehr und haben nicht mehr gefühlt ewig Zeit, uns etwas gemeinsames aufzubauen.
Das schlimmste ist aber nach wie vor seine Wohnsituation (eine Art Wohngemeinschaft mit Schwester, Schwager und Mutter). Ich habe mich in letzter Zeit "geweigert" meine Freizeit in so einer WG zu verbringen, da mir meine Autonomie sehr wichtig ist. Also ist er in letzter Zeit immer zu mir gekommen, wenn wir uns sehen wollten. Leider ist es zunehmend so, daß ich ihn auch immer weniger als Mann sehen kann, wenn ich daran denke, daß er immer wieder nach Hause zu seiner Mutter fährt und dort lebt. Könnt ihr mich verstehen? Bleibt mir nur die Trennung?
 
  • #2
Hallo Therese123

Du fragst, ob Dir nur die Trennung bleibt?

Ich finde JA, Du liest Dich unglücklich!!
Du hast andere Vorstellungen Beziehung zu leben.

ER fühlt sich wohl, so wie es ist. Sonst würde er nicht so rumeinern. Sorry, aber er brennt nicht für Dich!

Was liebst Du an Ihm?
Hast Du Dir diese Frage schon einmal gestellt?
Gibt er Dir sonst das Gefühl, das Du sein ❤️-Blatt bist?

Gib Ihn frei und Dich selbst auch! Denk mal darüber nach... Du bist Ü50, lebe Dein Leben wie Du es willst und mühe Dich nicht an einem Mann ab, nur um einen zu haben!

Ich wünsche Dir viel Mut und klare Sicht auf Deine Beziehung! Und keine Angst davor etwas zu beenden, was Dich nicht glücklich macht

w/54
 
  • #3
Ja. Du verlierst schon jetzt zunehmend den Respekt vor ihm. Ginge mir auch so.
 
  • #4
Ich finde nach 3 Jahren Beziehung sollte man schon wissen, was man will und auch gemeinsame Pläne haben.
Das weiß er ganz genau: Er will dass alles so bleibt, wie es ist. Er möchte nichts ändern, deshalb hält er dich hin.

Ein gemeinsames Leben mit Frau hatte er früher schon (hattest du im anderen Thread nicht einen Teenager-Sohn erwähnt?), er will keine Wiederholung mehr. Lieber gemütlich bei Mama und Schwester bleiben, Partnerin mit LAT auf Abstand halten.

Mehr kannst du von ihm nicht erwarten. Wenn dir das nicht reicht, dann gehe besser.

W37
 
  • #5
Könnt ihr mich verstehen? Bleibt mir nur die Trennung?
Ja und ja. Also ich hätte schon mit Anfang 20 keine Lust auf so ein Familien-WG Leben gehabt. Schon mein erster Freund hatte ein eigenes Zimmer in einer Studenten WG (in dem wir aus verschiedenen Gründen dann auch mal ein paar Monate gemeinsam gewohnt haben) und nicht mehr bei den Eltern. Mit 50 ist der Gedanke doch völlig absurd.
Warum hast du das überhaupt so lange mitgemacht?
 
  • #6
Ich habe mich in letzter Zeit "geweigert" meine Freizeit in so einer WG zu verbringen, da mir meine Autonomie sehr wichtig ist. Also ist er in letzter Zeit immer zu mir gekommen, wenn wir uns sehen wollten. Leider ist es zunehmend so, daß ich ihn auch immer weniger als Mann sehen kann, wenn ich daran denke, daß er immer wieder nach Hause zu seiner Mutter fährt und dort lebt. Könnt ihr mich verstehen? Bleibt mir nur die Trennung?
Ich kann dich nicht verstehen, dass du in deinem Alter, keine richtige und passende Entscheidung für dich treffen kannst und uns fragen musst, ob dir nur die Trennung bleibt!? Habe den Eindruck, dass bei dir einiges nicht stimmt, nicht ausgeglichen ist, z B. Defizite in den "S" Werten und ebenso Defizite in der Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und Authentizität der eigenen Person! Trenne dich umgehend und arbeite an diesen genannten Eigenschaften!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #7
Du hast dir ein Muttersöhnchen angelacht. Solche Männer bleiben ihr Leben lang kleine Jungs, Mutti steht an erster Stelle, da hat Frau keine Chance. Wenn Mutti wegstirbt, wird seine Schwester sicherlich die Rolle übernehmen. Er wird sich nicht mehr ändern. Lass es, Du wirst mit der Zeit immer unglücklicher und frustrierter werden.
 
  • #9
Als ältere Frau kann ich dir nur zur Trennung raten. Du mußt aber damit rechnen, daß er dir Versprechungen machen wird, sobald du von Trennung sprichst, denn die jetzige Situation paßt ihm recht gut. Die Versprechungen wird er alle nicht einhalten, denn so wie es jetzt ist, ist es für ihn bequem. Du aber kommst seelisch ständig zu kurz in dieser Beziehung. Ich lebe auch in einer Fernbeziehung (400 km), aber wir sind immer ausgeglichen mal bei ihm und mal bei mir mit ca. 14tägigen Pausen. Wenn du die Situation nicht änderst, wirst du dich weiterhin ärgern und unzufrieden sein und kostbare Lebenszeit verschwenden. Du hast noch andere Chancen. Du hast noch 30 Jahre vor dir.
 
  • #10
Hallo @Therese123,

ich kann dich gut verstehen und denke, eine Trennung ist langfristig betrachtet die beste Entscheidung.
Für mich kamen Muttersöhnchen noch nie in Frage und ich wäre diese Beziehung an deiner Stelle gar nicht erst eingegangen.
Dein Partner ist zufrieden mit seiner Wohnsituation und will ganz offensichtlich nichts daran ändern, du kannst das also entweder akzeptieren (was du nicht willst), oder deine Konsequenzen ziehen.
Anfangs wird es wahrscheinlich nicht leicht, da du ihn ja sicher liebst, aber nach der Trauerphase kannst du nach vorne blicken und einen Partner finden, der besser zu dir passt.
Du wirst m.E. jedenfalls dauerhaft unglücklich, wenn du in dieser Beziehung verharrst.

w33
 
L

lorelai

Gast
  • #11
Liebe Therese123,

das tut mir sehr leid es so zu lesen. Ja, ich kann dich verstehen und ich könnte mit so einer Wohnsituation meines Partners auch nicht umgehen. Auch für mich wäre das kein Mann sondern ein Muttersöhnchen.

Und ja, ich fürchte es bleibt nur die Trennung.

Ich vermute auch, dass selbst die Trennung ihn nicht dazu bewegen wird seine Wohnsituation zu ändern. Er hat es sich sich bequem in dieser WG eingerichtet, warum also.

Sollte er, wie hier vermutet wird, bei Trennung mit Versprechungen auf Besserung kommen und solltest du dem eine Chance einräumen wollen, fordere bitte zuerst die Veränderung ein und erst dann alles andere. Erst Taten, dann erneute Chancen. Auf keinen Fall umgekehrt.

Ich wünsche dir viel Kraft für die Situation!
 
  • #12
Ich frage mich, was sich seit Deinem letzten Thread vor 1,5 Jahren geändert hat. Außer, dass Zeit vergangen ist, die den Handlungsdruck offensichtlich nicht erhöht hat. Da kann ich.nur raten, den alten Thread nochmal zu lesen…
 
  • #14
Was für eine begrenzte Vorstellung von Glück hast du (und die beisherigen Antwortgeber), wenn du es nur beim Wohnen unter einem Dach finden kannst?!

Wie wenig Toleranz besitzt du für "alternative Wohnformen"! Es ist natürlich ungewöhnlich, wenn dein Freund mit Schwester, Schwager und Mutter in ner Art WG lebt, aber... so what??

Toleranz ist gerade da gefragt, wo sie einem was abverlangt.
Und mit seinem Wohnen schadet dir dein Freund in keinster Weise!

Nur weil ihr nicht zusammenzieht willst du alles wegschmeißen?
Wenn sonst alles "ok" und nach 3 Jahren im Rahmen ist, kann das doch kein Grund sein!
Du weigerst dich, zu ihm zu kommen und er nimmt deshalb alle Wege auf sich - was erwartest du denn noch? Das tut er aus Liebe (nehme ich an) und du erkennst es nicht an.
Zusammenziehen und "sich was aufbauen" (was immer das heißen soll, denn Kinder kriegen wird es ja wohl nicht mehr sein).

Als ob LAT nicht sehr harmonische Beziehungen hervorbringen könnte.

Letztlich ist "zieh mit mir zusammen oder ich verlasse dich" eine böse Erpressung.
Ich hoffe, du hast damit keinen Erfolg!
 
  • #16
Also ich finde es bemerkenswert von dem Mann dass er seine pflegebedürftige Mutter nicht alleine lässt, sondern er sich sorgt dass sie weiter in seinem! Haus leben kann.
Das ist ein toller Zug von ihm und müsste hier mal anerkannt werden.
Er könnte sie ja auch ins Pflegeheim abschieben.

Also ehrlich - wäre das mein Sohn würde ich ihn dafür lieben!
Außerdem kommt sein Sohn auch regelmäßig an den Wochenenden zu ihm, für all das ist sein Haus ideal!

Wenn ich den Mann richtig toll finden würde, hätte ich Verständnis dass er mit pflegebedürftiger Mutter und Sohn nicht einfach ausziehen kann und sie alleine lässt.

Da würde ich an deiner Stelle entweder in deiner Wohnung bleiben oder zu ihm ziehen. Wenn die Mutter nicht mehr lebt und der Sohn erwachsen ist, könnt ihr immer noch woanders hinziehen.

Bitte bedenke dass das ein guter Mann ist - einer der seine pflegebedürftige Mutter nicht im Stich lässt und seinem Sohn sein Zuhause erhält.
Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Muttersöhnchen zu tun - sondern mit Verantwortung und Liebe.

Bitte sieh das mal aus dieser Warte!
 
  • #17
Also ich finde es bemerkenswert von dem Mann dass er seine pflegebedürftige Mutter nicht alleine lässt, sondern er sich sorgt dass sie weiter in seinem! Haus leben kann.
Das ist ein toller Zug von ihm und müsste hier mal anerkannt werden.
Er könnte sie ja auch ins Pflegeheim abschieben.

Also ehrlich - wäre das mein Sohn würde ich ihn dafür lieben!
Außerdem kommt sein Sohn auch regelmäßig an den Wochenenden zu ihm, für all das ist sein Haus ideal!

Wenn ich den Mann richtig toll finden würde, hätte ich Verständnis dass er mit pflegebedürftiger Mutter und Sohn nicht einfach ausziehen kann und sie alleine lässt.

Da würde ich an deiner Stelle entweder in deiner Wohnung bleiben oder zu ihm ziehen. Wenn die Mutter nicht mehr lebt und der Sohn erwachsen ist, könnt ihr immer noch woanders hinziehen.

Bitte bedenke dass das ein guter Mann ist - einer der seine pflegebedürftige Mutter nicht im Stich lässt und seinem Sohn sein Zuhause erhält.
Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Muttersöhnchen zu tun - sondern mit Verantwortung und Liebe.

Bitte sieh das mal aus dieser Warte!
Du hast im ganzen Leben noch niemanden gepflegt. Diese Romantisierung von Pflege machen nur Menschen , die null Ahnung haben. Und ich meine nicht, mal der Oma einen Tee bringen. Im Übrigen steht da nix von pflegebedürftiger Mutter. So ein Mann ist kein Mann, liebe FS, lauf und such für einen anderen Mann.
 
  • #18
Nur weil ihr nicht zusammenzieht willst du alles wegschmeißen?
Wenn sonst alles "ok" und nach 3 Jahren im Rahmen ist, kann das doch kein Grund sein!
Das ist ein gewichtiger Grund, wenn man LAT als Dauerform in einer Partnerschaft nicht mag.
Sie möchte mit ihm zusammen leben, er nicht, das ist nicht fehlende Toleranz, sondern fehlende Passung bei einem Basic.
LAT KANN gut sein, wenn man so leben möchte. Man muss nicht so leben wollen, ich würde es auch nicht wollen.
Du weigerst dich, zu ihm zu kommen und er nimmt deshalb alle Wege auf sich
Sie weigert sich zu Recht.
Bei ihm ist nicht bei ihm, sondern eine WG ohne Privatsphäre mit Mama, Schwester und Schwager. Wer will das in seiner Freizeit? Paarzeit ist anders.
Also ich finde es bemerkenswert von dem Mann dass er seine pflegebedürftige Mutter nicht alleine lässt, sondern er sich sorgt dass sie weiter in seinem! Haus leben kann.
Fehlinterpretation.
Die Mutter ist nicht pflegebedürftig.
Es ist das Elternhaus, das er überschrieben bekommen hat und nicht sein Haus, dass er für die gesamte Familie geöffnet hat. Wahrscheinlich ist die Überschreitung erfolgt, mit der Prämisse, dass Mama und Schwester wohnen dürfen, für lau.
Er zahlt also für diese Familienhütte, darf sich um alles kümmern.
Es ist gefühlt, nicht rechtlich Mamas Haus, in der er keine Wohnung hat, sondern ein paar Räume, ohne Privatsphäre.
Sein Sohn kann ihn auch woanders besuchen.
Die Schwester und ihr Mann können sich genauso kümmern, falls notwendig, die wohnen da für lau.
Es ist ein Muttersöhnchen, der sich in dem für ihn bequemen Nest eingerichtet hat.
Die Freundin ist nett zu haben, die Prio liegt woanders, seine Familie, sie ist nur das Nice to have.
Das wird sich höchstens ändern, wenn Mama stirbt und sie dann diesen Platz füllen kann, in diesem Haus, mit oder ohne Schwester, vielleicht darf sie lebenslang dort bleiben.
 
  • #19
Fehlinterpretation.
Die Mutter ist nicht pflegebedürftig.
Es ist das Elternhaus, das er überschrieben bekommen hat und nicht sein Haus, dass er für die gesamte Familie geöffnet hat.t Wahrscheinlich ist die Überschreitung erfolgt, mit der Prämisse, dass
Woher weisst Du das wieder alles so genau? @Therese123 schreibt hier schon länger. Der Pflegedienst kommt dreimal täglich zur Mutter. Damit dürfte sie wohl auch in Deinen Augen pflegebedürftig sein. Die Schwester ist in das Haus gezogen, um sich besser um die Mutter kümmern zu können. Der Sohn ist ca. 14 Jahre alt. Das Haus gehört ihm und die Schwester zahlt Miete. Es ist aber sein Elternhaus mit abgeschlossenen Räumlichkeiten, aber ohne getrennte Eingänge.

Ich seh da kein Muttersöhnchen. Männer und Frauen ü50 sind selten so flexibel, dass sie direkt zusammen ziehen können. Da gibt es Kinder, Häuser, Jobs...

Nichtsdestotrotz arbeitest Du Dich an dem Thema bereits seit 2 Jahren ab liebe FS. Die Chance besteht wohl, dass bei ihm etwas passiert, wenn seine Mutter stirbt. Kann natürlich sein, dass es dann an dem Sohn liegen wird bis dieser mit der Schule fertig ist, und danach kann es auch wieder Gründe geben...
Take it or leave it - den Ratschlag gab es auch schon vor 2 Jahren.
W,57
 
  • #20
Das ist ein toller Zug von ihm und müsste hier mal anerkannt werden.
Er könnte sie ja auch ins Pflegeheim abschieben.
Wie viele Menschen hast Du wirklich gepflegt? Also im eigenen Haushalt oder im unmittelbaren Umfeld? Und nicht nur mal zwei Tage mit Schnupfen?
Also ehrlich - wäre das mein Sohn würde ich ihn dafür lieben!
Aus der Perspektive der zu Pflegenden völlig nachvollziehbar.
Bitte bedenke dass das ein guter Mann ist - einer der seine pflegebedürftige Mutter nicht im Stich lässt und seinem Sohn sein Zuhause erhält.
Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Muttersöhnchen zu tun - sondern mit Verantwortung und Liebe.
Klingt alles irgendwie naiv romantisierend...
Es ist das Elternhaus, das er überschrieben bekommen hat und nicht sein Haus, dass er für die gesamte Familie geöffnet hat. Wahrscheinlich ist die Überschreitung erfolgt, mit der Prämisse, dass Mama und Schwester wohnen dürfen, für lau.
Eben. Man fixiert sein Leben in einem bestimmten Rahmen und kann sich dann nicht mehr frei entfalten. Eine teure Angelegenheit...

Die Wohnsituation ist eben eine Familien-WG, aus der er sich nicht so einfach entfernen kann, weil er für das Haus zuständig ist. Die Schwester zahlt zwar Miete, aber wird auch zur Versorgung der Mutter benötigt. Mit fehlender Möglichkeit, abgegrenzte Bereiche zu schaffen. Die Auflösung der WG würde mindestens massive familiäre Probleme bedeuten, vielleicht auch finanzielle.
Die FS klärt oder löst nicht das Grundproblem. Sie doktort nur an Symptomen herum, fährt nicht mehr zu ihm. Gemeinsame Lebensplanung gibt es seit Jahren nicht, die Perspektive fehlt. Von den Vorschlägen im Thread vor 1,5 Jahren ist offenbar nichts umgesetzt und die Situation hat sich nicht grundlegend geändert. Da fehlt die Perspektive...
 
  • #21
Woher weisst Du das wieder alles so genau? @Therese123 schreibt hier schon länger. Der Pflegedienst kommt dreimal täglich zur Mutter. Damit dürfte sie wohl auch in Deinen Augen pflegebedürftig sein. Die Schwester ist in das Haus gezogen, um sich besser um die Mutter kümmern zu können. Der Sohn ist ca. 14 Jahre alt. Das Haus gehört ihm und die Schwester zahlt Miete. Es ist aber sein Elternhaus mit abgeschlossenen Räumlichkeiten, aber ohne getrennte Eingänge.

Ich seh da kein Muttersöhnchen. Männer und Frauen ü50 sind selten so flexibel, dass sie direkt zusammen ziehen können. Da gibt es Kinder, Häuser, Jobs...
So ist es. Volle Zustimmung.

Liebe @Silly herzlichen Glückwunsch zu deinem 57. Geburtstag 🎁😁.
 
  • #22
Du hast im ganzen Leben noch niemanden gepflegt. Diese Romantisierung von Pflege machen nur Menschen , die null Ahnung haben. Und ich meine nicht, mal der Oma einen Tee bringen. Im Übrigen steht da nix von pflegebedürftiger Mutter. So ein Mann ist kein Mann, liebe FS, lauf und such für einen anderen Mann.
Es geht hier nicht um mich.
Sondern um den Mann.

Der Pflegedienst kommt dreimal täglich zur Mutter, das steht im vorherigen Thread von @Therese123.

Das ist definitiv ein guter Mann.
 
  • #23
Wie viele Menschen hast Du wirklich gepflegt? Also im eigenen Haushalt oder im unmittelbaren Umfeld? Und nicht nur mal zwei Tage mit Schnupfen?
Es geht hier nicht um mich.

Ich kann mir vorstellen dass Pflege sehr schwer sein kann.
Und genau deshalb muss man es diesem Mann anerkennen dass er seine Mutter zuhause leben lässt und nicht ins Pflegeheim abschiebt.
Es ist einfach eine tolle Leistung.

Ins Pflegeheim abschieben ist dagegen sehr einfach.
 
  • #24
Ins Pflegeheim abschieben ist dagegen sehr einfach.
Wenn ich so etwas lese, könnte ich im Strahl...
Da ist sowas von überheblich. Hast du dich einmal im Leben mit diesem Thema beschäftigt? Hast du auch nur ansatzweise eine Ahnung, wie dauerhafte Pflege schlaucht und wie viele Angehörige aus lauter Verzweiflung gegenüber den Pflegebedürftigen entweder handgreiflich oder zumindest verbal ausfallend werden, weil sie völlig überfordert sind? Sowas kommt natürlich in deiner Vorstellung nicht vor, da ist es einfach nur eine tolle Leistung, wenn man nicht ABSCHIEBT, egal, wie es allen Beteiligten dabei geht, damit Leute wie du huldvoll den Daumen heben oder senken können.

JA, das Thema triggert mich persönlich, falls die Frage kommen sollte. Und nein, meine Freundin zum Beispiel hat es sich nicht leicht gemacht, als sie ihren Mann, den sie vier Jahre mit ALS gepflegt hat zum Schluss doch stationär abgeben musste, weil sie völlig am Ende war. Sie war verzweifelt, kaputt, traurig, voller Schuldgefühle - aber Hauptsache Leute wie du finden diese Leistung toll, weil es so schön in ihr Weltbild passt.

Das musste mal raus und nein, SIE war nicht "gewalttätig", das waren andere, auch völlig fertige Menschen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #25
Das zieht einem ja noch mehr die Schuhe aus:
Im Eingangspost erweckt Therese123 bewusst den Eindruck eines unselbständigen Muttersöhnchens. Nur wer ihre alten Posts kennt, hat ein umfassenderes Bild über die Familiensituation des Mannes und fällt darauf nicht herein.
Sie wusste wohl von Anfang an um seine Wohnsituation. Sehenden Auges ging sieh die Beziehung ein.
Jetzt stört sie sich an was, was Sie vorher nicht übersehen haben kann. Wie fies unehrlich und falsch gegenüber diesem Mann!

Ja, natürlich soll sie ihn verlassen, den sie hat ja kaum noch Respekt vor ihm. Aber sie soll auf jeden Fall wissen, dass daran weder er noch seine Wohnsituation oder schuld ist, sondern sie, weil sie aus rein egoistischen Motiven wie ein trotziges Kind (sie bekommt nicht, was sie meint, was ihr zustehen würde - wie ein 3jähriger und der begehrte Lolli) Schluss machenn wird.
 
  • #26
Es geht hier nicht um mich.

Ich kann mir vorstellen dass Pflege sehr schwer sein kann.
Du träumst.
Und genau deshalb muss man es diesem Mann anerkennen dass er seine Mutter zuhause leben lässt und nicht ins Pflegeheim abschiebt.
Es ist einfach eine tolle Leistung.

Ins Pflegeheim abschieben ist dagegen sehr einfach.
Sorry, aber wenn Menschen, die nie selbst gepflegt haben, von "ins Pflegeheim abschieben" schwätzen, ist das einfach theoretisierter und völlig unqualifizierter Unfug. Aber wie soll man auch verstehen, wo man nur irgendeine "Vorstellung" vor die Realität gestellt hat.

Mit Respekt vor der Situation von Menschen, die pflegebedürftige Angehörige haben, hat das genau gar nichts zu tun. Die sind nämlich oft genug am Ende der eigenen Kräfte, wenn sie sich zu dem Schritt ins Pflegeheim entschließen.
 
  • #27
Wenn ich so etwas lese, könnte ich im Strahl...
Da ist sowas von überheblich. Hast du dich einmal im Leben mit diesem Thema beschäftigt? Hast du auch nur ansatzweise eine Ahnung, wie dauerhafte Pflege schlaucht und wie viele Angehörige aus lauter Verzweiflung gegenüber den Pflegebedürftigen entweder handgreiflich oder zumindest verbal ausfallend werden, weil sie völlig überfordert sind? Sowas kommt natürlich in deiner Vorstellung nicht vor, da ist es einfach nur eine tolle Leistung, wenn man nicht ABSCHIEBT, egal, wie es allen Beteiligten dabei geht, damit Leute wie du huldvoll den Daumen heben oder senken können.

JA, das Thema triggert mich persönlich, falls die Frage kommen sollte. Und nein, meine Freundin zum Beispiel hat es sich nicht leicht gemacht, als sie ihren Mann, den sie vier Jahre mit ALS gepflegt hat zum Schluss doch stationär abgeben musste, weil sie völlig am Ende war. Sie war verzweifelt, kaputt, traurig, voller Schuldgefühle - aber Hauptsache Leute wie du finden diese Leistung toll, weil es so schön in ihr Weltbild passt.

Das musste mal raus und nein, SIE war nicht "gewalttätig", das waren andere, auch völlig fertige Menschen.

Beruhige dich mal bitte.

Es ist VÖLLIG IN ORDNUNG einen Familienangehörigen ins Pflegeheim zu bringen wenn man mit der Pflege überfordert ist.
Zumal wenn es schon Handgreiflichkeiten und totale Überforderung gibt!!

Davon war hier aber NIRGENDS die Rede. Es kann doch sein dass beide Parteien - Mutter und Sohn - zufrieden mit der Situation sind.

Warum du @Ina68 gleich so ausfällig werden musst?
 
  • #28
Es geht hier nicht um mich.

Ich kann mir vorstellen dass Pflege sehr schwer sein kann.
Und genau deshalb muss man es diesem Mann anerkennen dass er seine Mutter zuhause leben lässt und nicht ins Pflegeheim abschiebt.
Es ist einfach eine tolle Leistung.

Ins Pflegeheim abschieben ist dagegen sehr einfach.
Diese Worte: ins Pflegeheim abschieben, sind sowas von daneben. Das wertet die Menschen, die ihre Angehörigen dort besser betreut wissen, massiv ab. Abschieben ist kein freundliches Wort. Und ja, es geht auch um dich und darum, wie du Menschen abwertest, die die Pflege nicht oder nicht mehr selber stemmen können. Du hast null Ahnung, was das einem Menschen abverlangt und erzählst hier was von abschieben. Das ist die absolut unterste Schublade, vor allem von einem Menschen, der gar keine Ahnung hat. Übrigens gibt es jede Menge Pfleglinge, denen es im Pflegeheim besser ginge, da die Angehörigen gar keine Ahnung haben was sie da tun.
 
  • #29
Ich werte hier niemanden ab.
Im Gegenteil habe ich seine Leistung der Pflege anerkannt.
Dann war das Wort ‚abschieben‘ falsch.

Der Mann ermöglicht es seiner Mutter so lange wie möglich zuhause zu bleiben. Und das finde ich sehr schön.
Wie es ihm dabei geht weiß hier niemand. Aber so wie es aussieht will er nichts ändern.

Und das muss die FS akzeptieren oder halt Schluss machen.
 
  • #30
Wenn ich so etwas lese, könnte ich im Strahl...
Da ist sowas von überheblich. Hast du dich einmal im Leben mit diesem Thema beschäftigt?
Ruhig bleiben...

Wenn der Horizont nicht über die völlig überhöhte Mutterrolle hinaus geht, kommen solche Beträge heraus. Das sind die Mütter, die dann selbstverständlich erwarten, dass ihre Kinder eine Pflegeleistung zu erbringen haben.
Sie war verzweifelt, kaputt, traurig, voller Schuldgefühle - aber Hauptsache Leute wie du finden diese Leistung toll, weil es so schön in ihr Weltbild passt.
Leider haben wir nicht wenige Mitmenschen, die völlig ahnungslos von "Selbstverständlichkeit" faseln, wenn es um Pflege geht und damit den ohnehin schon viel zu großen moralisierenden Druck auf Pflegende nochmal erhöhen. Selbst reichlich erlebt und in entsprechenden Selbsthilfegruppen auch immer wieder gehört.

Aber man wünscht natürlich niemandem, einfach selbst bestimmte Erfahrungen im Leben zu machen...
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
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