• #31
Ich verweise dafür auf Hollys Beitrag eins unter mir.
Es ist VÖLLIG IN ORDNUNG einen Familienangehörigen ins Pflegeheim zu bringen wenn man mit der Pflege überfordert ist.
Zumal wenn es schon Handgreiflichkeiten und totale Überforderung gibt!!
Schön, dass du das dann doch noch so siehst, dann überlege dir beim nächsten Mal deine verallgemeinernden Worte.
Davon war hier aber NIRGENDS die Rede. Es kann doch sein dass beide Parteien - Mutter und Sohn - zufrieden mit der Situation sind.
Dann spar dir doch solche unqualifizierten Aussagen einfach.
Ein "Sorry, ich habe mich da wohl vergriffen und nicht zu Ende gedacht!", hätte ich mit: "Okay, kann vorkommen, wenn man damit wenig Berührung hat, jetzt weißt du es und damit sind wir durch damit." beantwortet.
 
  • #32
Bin schon wieder unten, danke dir
Leider haben wir nicht wenige Mitmenschen, die völlig ahnungslos von "Selbstverständlichkeit" faseln, wenn es um Pflege geht und damit den ohnehin schon viel zu großen moralisierenden Druck auf Pflegende nochmal erhöhen. Selbst reichlich erlebt und in entsprechenden Selbsthilfegruppen auch immer wieder gehört.
Durch meinen Sohn und einige Fälle im Freundeskreis habe ich leider auch viel damit zu tun.
Aber man wünscht natürlich niemandem, einfach selbst bestimmte Erfahrungen im Leben zu machen...
Nein, auf keinen Fall und letztlich kann ich auch Leute ein bisschen verstehen, die damit keine Berührung haben, dass sie es nicht besser wissen. Ich fand den Film "Besser geht's nicht" auch toll, nur kann das nicht jeder und für Angehörige ist es oft eine freiwillig, unfreiwillige Sache. Man ist so zerrissen zwischen Liebe, Sorge, Verantwortung und der Einsicht, etwas nicht mehr zu schaffen. Und egal, was man letztlich tut, es bleibt immer ein Restzweifel , ob es das Richtige war.

Deshalb triggern solche Aussagen und lassen mich kurz mal hochfahren.
 
  • #33
Wenn er seine Mutter ins Pflegeheim geben soll, damit er mit der FS so leben kann, wie sie es sich vorstellt, finde ich „abschieben“ die korrekte Wortwahl.
 
  • #34
Beruhige dich mal bitte.

Es ist VÖLLIG IN ORDNUNG einen Familienangehörigen ins Pflegeheim zu bringen wenn man mit der Pflege überfordert ist.
Zumal wenn es schon Handgreiflichkeiten und totale Überforderung gibt!!

Davon war hier aber NIRGENDS die Rede. Es kann doch sein dass beide Parteien - Mutter und Sohn - zufrieden mit der Situation sind.

Warum du @Ina68 gleich so ausfällig werden musst?
Du alleine sprichst vom Abschieben. Du hast null Ahnung von Pflege, nur von deiner heilen Welt, die du dir zurecht träumst, da geht mir echt der Koffer auf. Du brauchst gar nicht zurück zu rudern, geschreiben hast du es . Du kannst die Situation von Pflege überhaupt nicht beurteilen, aber belegst Menschen, die das nicht leisten können und wollen mit dem Wort: Abschieben. Das ist unerträglich. Schäm dich.,
 
  • #35
Ich möchte hier noch anmerken, dass ich die FS gut verstehen kann, sie möchte nicht in die Pflegesituation mit einbezogen werden. Das ist KEIN schlechter Charakter, sie weiß, dass sie das nicht will und das ist auch ihr gutes Recht. Natürlich ist es sehr löblich, sich um die Angehörigen zu kümmern, aber man muss sich wirklich bewußt sein ob man das tun will. Ich muss mich nun seit über 4 Jahren um meine Tochter kümmern und habe dabei gelernt, dass ich mich nicht um meinen Mann kümmern werde wenn er pflegebedürftig wird. Das haben wir abgesprochen und das ist in Ordnung. Ich denke, wir sollten uns wirklich alle darüber klar werden, dass die Situation eintreten kann, dass wir pflegebedürftig werden. Wir sollten uns überlegen was wir in dieser Situation wollen. Und was wir unseren Angehörigen NICHT zumuten wollen. Diese unausgesprochenen Wünsche, Kind soll Eltern pflegen, Ehefrau den Ehemann oder gar die Schwiegereltern, sind pures Gift für die zwischenmenschlichen Beziehungen. Dann entsteht ein Zwang, der nur Böses zeitigt. Überforderung, Abneigung, Pflichtbewußtsein bis zur Mißhandlung. Klar, alle wollen in ihrem Bett sterben, aber das werden wenige sein. Seid ehrlich, sprecht darüber, sprecht über eure Ängste, Bedenken und das was ihr leisten könnt, wollt und vor allem darüber was nicht. Und vor allem ist eine Partnerin oder ein Partner keine gratis Pflegekraft. Ich wundere mich immer, dass mein Mann noch da ist und diese schreckliche Situation mit mir aushält, er muss aber auch nicht pflegen, vielleicht deshalb. Redet darüber, bitte!
 
  • #36
Es war hier in keinster Weise herauszulesen dass sich der Freund der FS vollkommen mit der Pflege überfordert fühlt.
Darum geht es hier doch überhaupt nicht.
Also was soll hier die Aufregung und die Abwertungen? Bleibt mal cool.

Und dass du @Lebens_Lust Mütter allgemein abwertest ist schon lange bekannt. Hauptsache dein Lebenskonstrukt ist toll.

Es wäre auch schön wenn sich @Therese123 mal zurückmeldet.
 
  • #38
Ich möchte hier noch anmerken, dass ich die FS gut verstehen kann, sie möchte nicht in die Pflegesituation mit einbezogen werden. Das ist KEIN schlechter Charakter, sie weiß, dass sie das nicht will und das ist auch ihr gutes Recht. Natürlich ist es sehr löblich, sich um die Angehörigen zu kümmern, aber man muss sich wirklich bewußt sein ob man das tun will. Ich muss mich nun seit über 4 Jahren um meine Tochter kümmern und habe dabei gelernt, dass ich mich nicht um meinen Mann kümmern werde wenn er pflegebedürftig wird. Das haben wir abgesprochen und das ist in Ordnung. Ich denke, wir sollten uns wirklich alle darüber klar werden, dass die Situation eintreten kann, dass wir pflegebedürftig werden. Wir sollten uns überlegen was wir in dieser Situation wollen. Und was wir unseren Angehörigen NICHT zumuten wollen. Diese unausgesprochenen Wünsche, Kind soll Eltern pflegen, Ehefrau den Ehemann oder gar die Schwiegereltern, sind pures Gift für die zwischenmenschlichen Beziehungen. Dann entsteht ein Zwang, der nur Böses zeitigt. Überforderung, Abneigung, Pflichtbewußtsein bis zur Mißhandlung. Klar, alle wollen in ihrem Bett sterben, aber das werden wenige sein. Seid ehrlich, sprecht darüber, sprecht über eure Ängste, Bedenken und das was ihr leisten könnt, wollt und vor allem darüber was nicht. Und vor allem ist eine Partnerin oder ein Partner keine gratis Pflegekraft. Ich wundere mich immer, dass mein Mann noch da ist und diese schreckliche Situation mit mir aushält, er muss aber auch nicht pflegen, vielleicht deshalb. Redet darüber, bitte!
Dem kann ich mich nur anschließen. Sorry @Therese123 fürs Thread schreddern, aber das konnte so nicht stehenbleiben.
 
  • #39
Lass dich nicht verunsichern liebe FS, es ist ein völlig normaler Wunsch, dass du nach 3 J. mit deinem Partner zusammenleben möchtest. Es gibt geschultes Personal, welches sich genauso gut oder sogar besser um seine Mutter kümmern könnte. Wenn er wirklich mit dir zusammenleben wollen würde, würde sich eine gute Lösung finden lassen! Er tut nichts= Er will nicht.
 
  • #40
Genau darum geht es mir - Danke @Quengelware.
Aber nein - es muss mir deswegen ein Strick draus gedreht werden...
Ich finde es jetzt wirklich merkwürdig dass du dich so windest. Sag einfach: sorry, meine Wortwahl war wirklich miserabel. Ich weiß nicht was in mich gefahren ist, niemand schiebt so einfach ab, das Wort selber ist völlig daneben. Ich hab keine Ahnung von dem Metier und werde in Zukunft besser nachdenken. So aber, liebe Süße, schraubst du dich nur mit jedem Post noch tiefer rein.
 
  • #41
Es war hier in keinster Weise herauszulesen dass sich der Freund der FS vollkommen mit der Pflege überfordert fühlt.
Darum geht es hier doch überhaupt nicht.
Also was soll hier die Aufregung und die Abwertungen? Bleibt mal cool.
Es ging um dein:
"Ins Pflegeheim abschieben ist dagegen sehr einfach."

Kritikfähigkeit ist schon mal keine deiner Stärken. Empathie irgendwie auch nicht.
Und dass du @Lebens_Lust Mütter allgemein abwertest ist schon lange bekannt. Hauptsache dein Lebenskonstrukt ist toll.
Ich bin Mutter, mich hat er bisher noch nicht abgewertet. Ich vermute mal, ihm geht eher der Mutterkult gegen den Strich (mir übrigens auch, aber das ist nur lästig, mehr nicht)
 
  • #42
Ich finde es jetzt wirklich merkwürdig dass du dich so windest. Sag einfach: sorry, meine Wortwahl war wirklich miserabel. Ich weiß nicht was in mich gefahren ist, niemand schiebt so einfach ab, das Wort selber ist völlig daneben. Ich hab keine Ahnung von dem Metier und werde in Zukunft besser nachdenken. So aber, liebe Süße, schraubst du dich nur mit jedem Post noch tiefer rein.
Hauptsache du hast dich wieder aufgeregt...

Ja wenn er seine Mutter ins Heim abschiebt um dem Quengeln der FS nach einem gemeinsamen Heim nachzugeben (obwohl er das eigentlich nicht möchte!) - ist es wirklich ein Abschieben.

Davon ist hier null die Rede dass er das will. Also hat er wahrscheinlich sehr gerne seine Mutter noch zuhause.
Alle anderen Menschen, die mit der Pflege ihrer Verwandten überfordert sind, schieben sie nicht ab sondern übergeben sie dem Pflegeheim zur Pflege.

Jetzt zufrieden?
Jetzt könnt ihr weiter meckern.
Und die FS schweigt weiter und lacht sich wahrscheinlich tot.
 
  • #45
Zumindest sollte man seinen Umgangston pflegen...vorallem wenn man nicht vernünftig liest.

Er lebt in einer WG
Und hat vor Jahren erzählt, das wird er ändern!

Hat er nicht

Ohne eindeutig Begründung..
Denn die Situation war schon die Gleiche, als er versprach: ändert sich.
Kompromissvorschläge sind wohl auch nicht gekommen

Mutter ist nicht neu ein Pflegefall
Man muss nicht zu dritt in einer Wohnung leben...nebenan ginge ja auch, damit er mal besuchbar wäre

Etc etc

Und wenn das alles nicht geht...hätte er das vor Jahren sagen können
 
  • #46
Hallo alle zusammen,
vielen Dank für eure bisherigen Beiträge. Entschuldigt, ich wollte gestern Abend schon wieder schreiben, war aber schon zu müde ...
Zuerst möchte ich etwas zum Thema --Pflege der Mutter- sagen, was ja hier sehr intensiv diskutiert wird. Mit der Pflege seiner Mutter hat mein Lebensgefährte überhaupt nichts zu tun. Das macht komplett seine Schwester und der Pflegedienst, der regelmäßig kommt. Das haben sie auch im Vorfeld so gemeinsam entschieden. Er kümmert sich um alles was Haus und Garten angeht.
Nicht das hier ein falscher Eindruck entsteht, wir (ich und seine Familie) haben einen guten Umgang miteinander und sehen uns zum Beispiel zu Geburtstagen oder Festtagen. Das finde ich auch schön und möchte es gern beibehalten.
Ich habe auch noch eine eigene Familie (Eltern und Bruder mit Frau). Und auch auf mich und meinen Bruder wird in einiger Zeit das Thema Betreuung der Eltern hinzukommen. Und da werden wir uns natürlich auch kümmern. Wie werden wir dann entscheiden, wenn es ansteht. Aber ich weiß schon jetzt, das ich niemals wieder unter einem Dach mit meinen Eltern leben wollte. Und das hat auch gute Gründe!
Ich habe einen Partner für feste Beziehung (er und ich für uns allein) gesucht und nicht einen zusätzlichen täglichen Familienanschluss.
 
  • #47
Ja es stimmt, ich habe von Anfang an gewusst wie er lebt. Anfangs nur vom erzählen. Ich habe ihn aber damals gefragt, ob er dauerhaft so leben bleiben will. Er hat das verneint und zu mir gesagt, er kann sich gut vorstellen, das wir uns etwas eigenes aufbauen. Na klar, ich hätte den Kontakt auch gleich wieder hinschmeißen können, aber ich habe versucht ihn erstmal nur als Mensch für sich kennenzulernen.
Und das habe ich auch nicht bereut. Denn rein menschlich gesehen ist er der Partner, den ich mir immer gewünscht habe.
Natürlich haben wir uns auch am Anfang abgewechselt mit dem gegenseitigen Besuchen. Ich war also auch öfter dort. Aber irgendwann habe ich es mit der dortigen Situation nicht mehr ausgehalten, meine freien Tage so zu verbringen.
 
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