• #1

Kennenlernen mit Ü60 ohne Sex und wie kann dies gelingen?

Hallo, ich bin aktiv auf der Partnersuche und treffe mich mit Männern Ende 50/ Anfang 60.
Das habe ich schon zweimal versucht und letztendlich ist es unter anderem an der mangelnden Libido der Männer gescheitert.
Ich gebe aber noch nicht auf.
Gleich vorab: es geht mir nicht um das „können“ sondern um das „wollen“....denn wenn ich mich nicht erotisch angenommen fühle von dem Mann den ich date, dann fühle ich mich unsicher, stelle die Liebe in Frage und weiß irgendwie nicht weiter.
Leider verschweigen Männer dieses „Problem“ die ersten Wochen des kennenlernes, täuschen Verlangen vor, helfen evtl bisschen mit der Wunderpille nach und dann, wenn man nach paar Monaten anfängt, sich mit den Mann wohlzufühlen, dann hören sie auf damit.
Damit ich nicht wieder scheitere, möchte ich nun wissen, wie diese Sache anzugehen ist.
Es nützt mir nichts, wenn jetzt lauter Herren in dem Alter schreiben: ja aber meine Libido ist noch super, obwohl ich 62 bin....
Das ist zwar lieb gemeint, hilft aber nicht.
Helfen würde mir, wenn ich wüsste, wie ich zb mit den Männern reden kann, das Erotik wieder eine Rolle spielen könnte, wie man in dem Alter verlangen wecken kann, wie ich das Selbstvertrauen des Mannes stärken kann, auch wenn sein kleiner Freund nicht mehr so mitspielt.
 
  • #2
Gleich vorab: es geht mir nicht um das „können“ sondern um das „wollen“....denn wenn ich mich nicht erotisch angenommen fühle von dem Mann den ich date, dann fühle ich mich unsicher, stelle die Liebe in Frage und weiß irgendwie nicht weiter.
Mehr noch als Männer wollen Frauen im Alter nicht mehr Sex, die Männer aber oft auch nicht mehr.Diese Erfahrung hat die FS ja nun auch gemacht.

Würde ich mit Mitte 60 noch auf eine attraktive schlanke Frau treffen, welche auch noch etwas sexy ist (diese Frauen gibt es vereinzelt) und sich auch kleidungstechnisch etwas zutraut, würde ich bei einer Frau auf jeden "wollen" (und hoffen dass ich auch "kann" )

Bei dem gewöhnlich vorliegenden Typ Frau Mitte 60 bin ich mir aber sicher, das auch ich dann auch nicht mehr "will" und auf andere Dinge Wert lege.
Für mich ist beim Sex der Akt ansich schon heute nicht besonders reizvoll, sondern das geile Verhalten bzw. die erotischen Szenen davor und ggf. auch danach, viel wichtiger.
 
  • #3
Guten Morgen!

Liebe FS,
ich würde das Thema nicht direkt ansprechen, das erzeugt unnötigen Druck.

Das Thema Liebe, wie man dazu steht und denkt, das fließt doch eigentlich schon ganz früh in der Kennenlernphase mit ein. Ohne jemanden direkt anzusprechen, kann man das Thema ganz galant mit einfließen lassen. Es ist hilfreich in der Ichform zu sprechen und wie man dazu steht, falls es mal zu Problemen kommen sollte.
Entsprechend selbst handeln, seelische und körperliche Nähe aufbauen, durch entsprechendes Verhalten, ohne den Hengst in ihm wecken zu wollen. Kreativität und spielerisches Können gepaart mit Humor, ist angesagt. Sexuelle Hilfsmittel, weibliche Verührungskünste etc.pp..., die offensichtlich das Ziel offenbaren, sind vorerst ein NoGo.
 
  • #4
Hallo Frau Rossi,
da bin ich nun aber doch sehr ueberrascht. Alle beiden Maenner litten unter schwacher Libido oder hatten keine Lust? Da muessen Sie beide Male besonderes Pech gehabt haben. Natuerlich laesst die Kraft ab 60 etwas nach bei den Maennern, manchmal auch schon etwas frueher, aber die Lust ist doch immer da und kann von Frau tatkraeftig unterstuetzt werden. Meine Freundinnen sind alle zwischen 65 und 80, keine hat sich je ueber mangelnde Initiative des (Ehe)mannes beklagt, im Gegenteil, es sind die Frauen, denen es "zu viel" wird. Auch veraendert sich der Liebesakt natuerlich, er wird ruhiger. Da wird niemand mehr auf den Kuechentisch geworfen. (Entschuldigung).
Ich will Ihnen nicht zu nahe treten, aber sind Sie sicher, Erotik auszustrahlen? Mit Worten alleine ist es ja nicht getan. Bei manchen Frauen kommen Maenner nur schlecht auf Touren, das gilt fuer alle Altersstufen.

Meines Erachtens sollten Sie weiter suchen, da die koerperliche Liebe fuer Sie sehr wichtig ist. Die meisten Maenner zwischen 50 und 60 stehen noch voll im Saft. Einer von denen wird Ihnen ueber den Weg laufen. Hoffen wir, dass Sie dann auch die Liebe finden, denn ohne die nuetzt Ihnen der heisseste Liebhaber in Ihrem Alter nichts.
 
  • #5
Jetzt mal ganz diplomatisch ausgedrückt: man muss nicht unbedingt eine Dauererektion als Mann haben, um der Frau Freude zu bereiten. Ich denke, dass das nicht unbedingt etwas mit dem Alter zu tun hat. Manche Männer sind einfach zu lahm, unabhängig von ihrem Alter. Ich kann mir vorstellen, dass manch ein Mann über 60 noch Mann geblieben ist und mehr Mann ist, als die Dreißigjährigen von heute.

Wenn eine Frau so ein Zeug schreibt, wie "Selbstbewusstsein des Mannes stärken", dann stehen mir die Haare zu Berge. Wäre es nicht eher die Aufgabe des Mannes, DEIN Selbstbewusstsein zu stärken?

Mal aus meiner Perspektive: ich kenne Dein Alter ja nicht, aber ich kann Dir nur sagen, dass es sehr viele Frauen über 50 (oder sogar über 60) gibt, die sehr, sehr sexy sind. Vielleicht liegt es also nicht an Dir...
 
  • #6
Wie würdest du den reagieren wenn der Mann dir gleich mitteilt, dass er an Sex nicht interesiert ist? Ihn gleich abschießen?
Und nun mein Lieblingstipp: Sex am Morgen. Da ist Mann noch fit. Und ganz wichtig, ihn nicht die ganze Aktionen überlassen. Selbst auch mal handgreifig werden.
Okay, das hilft dir nicht beim Finden eines potenten Mannes. Aber es hilft dir mit einen nicht mehr ganz so fitten Mann klarzukommen.
 
  • #7
Stell dir doch bitte mal im umgekehrten Fall vor, ein Mann würde dir beim Kennenlernen sagen, dass er mindestens dreimal die Woche Sex will, am Wochenende besondere Spielarten.

Selbst wenn du gerne und oft Sex hast, findest du das nicht völlig übergriffig und abtörnend? Ich schon... daher würde ich das nicht beim Kennenlernen in dieser Form erwähnen. Im Zweifelsfall wirst du dann sowieso bloß angelogen.

Wie schon gesagt wurde meine ich auch, dass du selbst so sexy wie möglich sein musst und ich selbst auch so fühlen musst, damit der Mann dich auch sexy findet und Lust auf dich hat.

Und ich denke hier geht es nicht nur um Äußerlichkeiten sondern vor allem um Verhaltensweisen.

Selbst die jungen, schönen und schlanken Frauen können unsexy sein, wenn sie immer verfügbar und anhänglich sind. Zu nett funktioniert nicht.

Vielleicht hat er Sex mit deinen vorherigen Partnern langfristig nicht mehr geklappt, weil das Prickeln fehlte und sie sich deiner zu sicher waren?

Denk mal unter diesem Gesichtspunkt darüber nach...
 
  • #8
Wie könnte ich denn zb Anfangen, über das Thema zu sprechen?
Ich hatte schon mal gefragt, da bekam ich als Antwort, das bei über 60 jährigen Männern das Thema keine Rolle mehr spielt.
Ich habe es mit sexy Unterwäsche, hohen Schuhen, tollen Kleidern versucht ( bin schlank und gut erhalten).
Aber wenn ich zb darüber reden möchte, wie fange ich es an ohne das der Mann gleich dicht macht?
 
  • #10
Ich habe es mit sexy Unterwäsche, hohen Schuhen, tollen Kleidern versucht ( bin schlank und gut erhalten)
Das ist völlig egal. Du musst aktiv werden. Wie habe ich weiter oben erklärt.
Du bist noch immer in der eher passiven Rolle. Versuchst den Mann heiß zu machen und dann muss er aktiv werden und Madame liegt in ihrer sexy Unterwäsche nur rum und wartet. So wird das nichts.
Probiere es doch einfach mal.
 
  • #11
Würde ich mit Mitte 60 noch auf eine attraktive schlanke Frau treffen, welche auch noch etwas sexy ist (diese Frauen gibt es vereinzelt) und sich auch kleidungstechnisch etwas zutraut, würde ich bei einer Frau auf jeden "wollen" (und hoffen dass ich auch "kann" )
Wenig hilfreich. Die FS beschreibt ein Problem, das jeweils der Mann hat. Du schiebst die "Schuld" pauschal auf die Frau, hier auf die FS. Wenn Dir eine Frau über den Weg läuft, die mit Dir keinen Sex haben will, ist es ja auch nicht hilfreich, das pauschal auf Dich zu schieben. Dass Männer in dem Alter immer wieder mal nicht mehr die Potenz eines 30jährigen haben, ist allgemein bekannt. Dass auch Frauen in dem Alter oft nicht mehr Sex an erste Stelle in einer Beziehung setzen und dementsprechend die sexuelle Leistungsfähigkeit nicht mehr so hoch gewichten oder anders definieren, ist wohl auch kein großes Geheimnis.
Wozu soll also der Leistungsdruck, den Typen wie Du aufbauen, dann gut sein? Im Grunde müssten doch alle Singles in dem Alter den Druck eher herausnehmen und sich so eine vielleicht wundervolle Beziehung zum gemeinsam alt werden aufbauen. Das ist ein deutlicher Vorteil gegenüber jüngeren Menschen.

Die Frage ist doch im Grunde nur, wann und wie spricht man das an. Vielleicht kodiert man das als "altersgerechte Sexualität" schon im Profil? Oder spricht das an, bevor es so weit ist?
 
  • #12
Es ist letztendlich mit vielen Dingen so...erst ein paar Monate später, weiss man wie der andere wirklich tickt.
Ob jemand, der weiss das man Unternehmungslustig ist, erstmal tolle Sachen unternimmt und nachher Couchpotatoe ist ( wie 20 Jahre vorher auch) oder eben sexuell eher unlustig.

Deshalb weiss ich nicht, ob ein vorheriges Abklopfen Sinn macht.

Du meintest, dass es Dir nicht nur um den Akt geht, sondern um das drumherum.
Was magst du denn oder möchtest du ausprobieren? Wie weit kennts Du selbst deine Wünsche?

Was wäre wenn Du überlegst auch neues zu erleben.
Es gibt Seiten wo es oft zwar nur um sex geht aber eben nicht nur.
Und dort treffen sich auch neugierige im Bezug auf Erotik aber gleichzeitig eine feste Beziehung suchen.

Zumindest sollte man da jemanden finden, mit dem man über Erotik reden kann.
 
  • #13
In diesem Fall zitiere ich mal:
"Reden ist silber. Schweigen ist gold."

Ich würde den Mann/ die Männer AUF KEINEN FALL direkt bzgl. ihrer sexuellen Vitalität fragen. Und ich würde auch nicht so auf das Alter abzielen und darauf rumhacken a la "Ja, Du bist ja auch ein Mann ÜBER 60!". Darauf will doch keiner reduziert werden. Du bestimmt auch nicht. Man(n) will doch immer als einzigartige Person in seiner Ganzheit wahrgenommen, angenommen und geliebt werden!

Suchst Du wirklich einen LEBENSPARTNER? Oder willst Du Dich einfach nur sexuell austoben? Es gibt auch Swinger-Clubs für Ü50, etc. Da kommst Du vielleicht eher auf Deine Kosten.

PS: Mein Lebensgefährte ist mittlerweile auch 60 geworden. Wir haben genialen und häufigen Sex. In meinem Freundeskreis gibt es auch Ü60-Männer und Frauen, die solche "alten" (;-)) als Mann/ Lover haben. Die meisten sind bestens zufrieden. Aber das wolltest Du ja nicht hören. Tja.
 
  • #14
Gleich vorab: es geht mir nicht um das „können“ sondern um das „wollen“....
Zum Wollen gehören Zwei, die sich zueinander hingezogen fühlen. Du willst dich erotisch angenommen fühlen und schreibst dazu:
Damit ich nicht wieder scheitere, möchte ich nun wissen, wie diese Sache anzugehen ist.
Indem Du eine „Sache“ angehst könnte es passieren, dass Du das Wesentliche (nämlich sich verlieben, was die Voraussetzung der Anziehung ist) aus den Augen verlierst.
Helfen würde mir, wenn ich wüsste, wie ich zb mit den Männern reden kann, das Erotik wieder eine Rolle spielen könnte,
Wieder, könnte sich als Irrtum herausstellen. Damit würdest Du dem Mann per se unterstellen, es sei zu klären, ob er dem Thema noch offen gegenübersteht. Überlege, ob Du damit den Mann den Du suchst nicht brüskierst.

M.E. gibt es keinen größeren Abturner als Gespräche bzw. das offene Äußern von Zweifeln, ob der Mann ü60 noch ein Mann ist. Entweder die Luft brennt (auch mit ü60) oder es wird nichts. Wie würdest Du dich fühlen suchte ein Mann das Gespräch, ob Du gegenüber Erotik noch offen bist? Wenn Du es bist, dann lebe es indem Du bei dir bleibst.
Ich habe es mit sexy Unterwäsche, hohen Schuhen, tollen Kleidern versucht ( bin schlank und gut erhalten).
Mich berührt es unangenehm, wenn Altersgenossinnen auf Biegen und Brechen etwas beweisen wollen. Ausstrahlung kommt von innen, ist zeitlos, leidet nicht unter bequemen Schuhen. Ganz im Gegenteil, das ergibt das altersgerechte Bild einer begehrenswerten Frau die es nicht nötig hat, auf 20 Jahre jünger zu machen.
 
  • #15
ter oft nicht mehr Sex an erste Stelle in einer Beziehung setzen und dementsprechend die sexuelle Leistungsfähigkeit nicht mehr so hoch gewichten oder anders definieren, ist wohl auch kein großes Geheimnis.
Kannst Du lesen? Genau dies schrieb ich im ersten Absatz selbst.

Und ich schrieb auch, dass ich (und wahrscheinlich viele andere Männer im fortsgeschrittenen Alter auch) den eigentlichen Akt beim Sex irgendwann nicht mehr so wichtig nehmen (u.a. auch deswegen, weil die Frauen auch nicht mehr ganz so eng sind; aber nicht nur) und deswegen das "Drumherum" beim Sex immer wichtiger wird. .

DAS ist wahrscheinlich doch hilfreich auch für die FS.
 
  • #16
Ich glaube die FSin war Anfang fünfzig und in den vorherigen Threads war erkennbar Sex ist wichtig und sie viel zu früh mit den Herren ins Bett. Der vorletzte Partner wollte mit ihr zusammen ziehen, der danach hatte schon Potenzprobleme. Ich denke, die FSin weiß wie sie die Herren scharf machen kann, nur manchmal ist der unbewusste Druck (Jobstress, Jetlag, andere Herausforderungen, die einem im Kopf beschäftigen) so groß, dass der kleine Freund versagt. So what, es gibt andere Mittel und Wege den Sex erfüllend zu gestalten, außer die blaue Wunderpille und die Herren ab 55 Jahren sind kreativ und erfahren.
Wenn eine Frau aber ihren Selbstwert und das Beziehungsniveau allein an der Penetration festmacht und der Mann soll regelmäßig wie ein Uhrwerk funktionieren, wird es schwer. Das erzeugt unnötig Druck.
Ich mache die Liebe an dem Umgang mit mir persönlich fest, nimmt er sich Zeit, haben wir bei Freizeitaktivitäten Spaß zusammen, denkt er für mich mit, verhält er sich aufmerksam und liebevoll, hört er mir zu, muntert mich auf, usw. Ob es im Bett dann mal nicht klappt, ist nebensächlich. Meines Wissens stehen die Männer ab 50 bis Mitte sechzig noch voll im Saft, ohne Potenzpille, es sei denn der Diabetes mellitus Typ 2 und Probleme mit der Prostata zeichnen sich erkennbar ab. Ich würde eine gute Beziehung nicht, wegen eingeschränkter Penetration über den Jordan schicken, aber ich bin nun nicht die FSin.
Die Herren zwischen 50 und 60 würde ich somit gar nicht nach ihrer Potenz und Standhaftigkeit fragen, ab >63 Jahre, ob er regelmäßig zum GesundheitsCheckup geht und wie so seine Werte sind, ob er starker Raucher ist und Diabetes in seiner Familie Thema sind.
Man kann auch den Herren beim Kennenlernen auch genau mitteilen, wie in deinem EP, regelmäßiger Sex mit Penetration ist für Dich und eine Beziehung essentiell (Du tust auch viel dafür) , ohne ist für Dich ein Trennungsgrund, dann kann der Mann frei entscheiden, ob er sich wirklich so junggeblieben und fit fühlt oder ob er seine Gesundheit mit den Pillen dauerhaft für Dich aufs Spiel setzt. Das heißt aber dann auch nicht, dass man gleich und sofort Sex in allen Facetten ausleben muss, sondern erst, ob noch andere Parameter und die Wellenlänge stimmen.
 
  • #17
Ich bin auch über 50, wenn ich auch nicht die Tendenz zu Ende 50 oder Ü60 habe.
Ich wäre ehrlich nicht bereit auf Sex zu verzichten und bin allgemein der Meinung: zum Sex gehören zwei und zwar 2 die es wollen!
Weder darf einer zum Sex gezwungen werden ...damit meine ich keine Vergewaltigung aber auch niemand darf gezwungen werden für den Rest seiner Tage drauf zu verzichten.
Auch wenn es nicht immer bzw unbedingt um den Akt geht.

Und klar kann man sich erstmal verlieben aber wenn es nach ein paar Monaten nicht passt, dann geht das Verliebtsein auch wieder.
Egal auf welcher Ebene sich der andere "unpassend" verhält.

Ich zb habe die Erfahrung gemacht: Sex war ein guter Spiegel meiner Beziehung.
Er konnte regelmäßig stattfinden und Spass machen aber drüber reden ging nicht...Wünsche , ausprobieren etc.
Da gab es auch auf anderen Ebenen einige Probleme mit einander offen über Gefühle zu sprechen.

Wenn beiden Sex oder Erotik nicht wichtig sind, dann ist es auch super passend.
Aber der FS, wie auch mir ist es wichtig.
Ich persönlich muss dafür nicht in Lack und Leder oder Andreas Kreuz kennenlernen.
Gibt aber Dinge die man ausprobieren kann und sich zumindest kaputt lachen wenn's völlig daneben geht ..
Und dafür muss es eben nicht immer der Akt sein
Und die FS ist doch interessiert an Alternativen...
Ich meine sie hat auch schon danach gefragt.
Und nun?
Was macht Frau denn, wenn er nicht kann? Wie bekommt sie die Kurve?
Reden? Geht schlecht ohne das Mann klar wird, dass es doch zumindest indirekt um seine Potenz geht.
Selbst wenn sie anfängt mit ihm erotisch zu spielen und ihn anders zu verwöhnen.
Oder. Meinetwegen den Massagestab langsam anders zu benutzen.
Ich bin mir sicher, dass geht daneben!

Weil ein Mensch ü 50, der offen ist und interessiert an Alternativen der Befriedigung...die eigentlich schon kennt und praktiziert, bevor seine Potenz geht oder spätesten dann damit anfängt.
Und nochmal dazu gehört kein schweres Gerät, sondern Lust und Interesse...Mund Zunge und Finger..alles am Mann oder Frau.

Das "alte Rein.-Rausspiel" (Clockwerk Orange) ohne verführen und berühren...ist auf Dauer allein stehend auch nicht das Non+Ultra.

Deshalb hat sich die FS nicht strafbar gemacht sich zu entlieben.
Weil die Herren nicht mal einen Ton gesagt haben.
Wem das wichtig ist, der redet drüber und hat seinen Plan B bereits in der Hosentasche wenn daneben weniger los ist.
Oder fragt nach wünschen.
(Männlich wie weiblich).
Einfach wortlos den anderen in die Keuschheit zu schicken, ist eben...nicht nett.
 
  • #18
Man hört zwar immer von der Unlust der Männer Ü60, ich konnte das bisher aber kaum nachempfinden. Ich bin Mitte 60 und könnte einer gut erhaltenen Frau Anfang 60 keine Absage erteilen, die Frauen verändern sich etwa ab Mitte 40, die Brüste werden größer, es ist mehr dran und auch die Zappeligkeit und Sprunghaftigkeit lässt nach.

Das Problem mit der Unlust zeigt sich ja auch dann, wenn die Frauen jünger sind. Ich bin scharf wie ein Rasiermesser und werde bei EP -. und anderswo - ständig verdächtigt, es ginge mir nur um Sex. Nicht ganz zu Unrecht, obwohl ich durchaus auch zu Liebe und Treue fähig bin, aber darum geht es ja nicht in diesem Thread.
 
  • #19
Ab 40 nimmt der Testosteronspiegel im Blut ab. Da kann man nichts macht. Es ist der Lauf der Welt. Das hat nichts mit Selbstbewusstsein zu tun sondern mit Biologie des Menschen. Der Rat von @godot würde ich befolgen, denn am Morgen ist der Testosteronspiegel am höchsten. Du kannst deinen Freund ein schönes Frühstück vorbereiten und hoffentlich belohnt er dich direkt danach :).
 
  • #20
Ab 40 nimmt der Testosteronspiegel im Blut ab. Da kann man nichts macht. Es ist der Lauf der Welt. Das hat nichts mit Selbstbewusstsein zu tun sondern mit Biologie des Menschen.
Der Testosteronspiegel sinkt schon deutlich früher, soweit ich weiss, kulminiert er Mitte 20 und nimmt danach langsam aber sicher ab.

Allerdings: ein Wohlstandsleben beschleunigt den Prozess noch. Entgegenwirken kannst Du ihm z.B. mit der richtigen Ernährung, extrem (!) hartem Training und angeblich auch mit regelmäßigem kalten Duschen.

Ein bequemes Leben ist eben kein männliches Leben. Gefräßigkeit und Trägheit gehören beide zu den Sieben Hauptlastern, und die fordern nun einmal ihren Tribut.
 
  • #21
Zu einer erfüllten Sexualität gehören immer zwei. Und wenn das Spielerische und (hoffentlich) Verliebte durch Erwartungen und Druck ersetzt wird, dann wird das nichts (mehr), gerade in reiferem Alter.

Es hat mit zwei (?) Männern (nur sexuell?) nicht gepasst, so what? Ich frage mich dann schon eher, wie viele (Fehl-)Versuche die FS eigentlich braucht, um den "richtigen" Partner zu finden. Eventuell könnte sie an dieser Stelle einmal ansetzen.

Sex ohne (mindestens) Verliebtheit ist halt nicht jedermanns Sache.
 
  • #22
Liebe FS,

Du hast zwar nicht die erste Frage ins Forum gestellt, heisst ganz uninteressiert bist Du an unseren Antworten nicht.
Nur, dann kommt von Dir nichts mehr, haben Dich die Antworten erschreckt?
Ich finde Deine Frage auch etwas missverständlich, weil ich zb anders verstanden habe, als wohl andere Foristen.
Und weiss nicht ob wir so "dem Problem " gerecht werden.

Ich kann aus meiner Erfahrung nur sagen, dass sich die Sexualität verändert mit der Zeit, bei anderen aber leider nicht.
Auch wenn ich jetzt meine langjährigen Expartner an den Pranger Stelle....es kennt sie ja keiner und somit.... .
Wobei es mir nicht darum geht extra über die herzuziehen.
Im Nachhinein hatte ich wohl die schlechteste Sexualität in meiner Ehe.
Auch von meiner Seite, weil ich es wirklich nicht anders kannte.
Beispiel, ich hab nur mir selber zugeschrieben, dass ich beim GV keinen Orgasmus hatte.
Den hatte ich in älter bei meinem späteren Freund aber .....mich irgendwie anders zu berühren, auszuprobieren etc kannte ich nicht, ausser 10 Sekunden zur Vorbereitung.
Das war auch eher mechanisch als individuell.
Fummler Piekser...Wer Keinohrhasen gesehen hat, weiss was ich meine.
Und nun?
Ich musste ja erstmal kapieren, dass es auch andere Dinge gibt.
Reden war mit beiden nicht möglich...Wenn ich nicht sofort anprang wurde aufgehört.
Wollte ich nur sagen: weiter links , war Ende.
Einer sofort beleidigt und der andere wollte lieber Weihwasser gurgeln.

Und ich war nicht fordernd mit: hey mach mal ...ohne Einsatz.
Durch einen blöden Zufall hab ich erfahren, dass mein Exmann sich da 0 geändert hat.

Ehrlicher Weise hab ich mich nachher mehr sexuelle Erfahrungen gesammelt und durfte erleben: he geht doch auch anders.
Auffällig war: diese Herren konnten drüber reden oder haben auch mal gefragt. Es wurde also gemeinsan besser.
Und damit meine ich keine Chats

Aber...auch geöffnet gibt es das Thema immer häufiger. Vorallem unter Frauen und somit das Fazit aus Erfahrungsaustauschen:
Verdammt viele reden nicht drüber, alternativen Spass, zärtlichen Spass gibt es bei denen nicht und dadurch hängt es nur am GV der mit sinkender libido wenig wird und somit der Spass nicht da ist.
= viele Ü 50 haben sich nicht weiterentwickelt.

Ich bin mir sicher, diese Herren sind nicht in diesen Foren. Weil sie sich grundsätzlich nicht austauschen und auch so im Leben ihr bekanntes Schema fahren.
Männer werden auch kaum mitbekommen wieviel so ticken ( kann es sicher auch genug Frauen geben).

Nur somit finde ich es nicht so ungewöhnlich was die FS erlebt hat und Ü 60 ist nochmal eine "andere Generation" von der Denke her.

Und in den ersten Monaten geben sich alle auf allen Ebenen viel Mühe.

Ich finde, wenn man so jemanden frühzeitig erkennen will, dann doch wenn man mal über Sex spricht.
Und auch da meine ich keine Chats;-)
Aber so mal dabei oder danach : Du hast Du schon mal xy?
Ich glaube die Reaktion zeigt doch viel.
 
  • #23
Es ist schon schwierig, mit der Ü60 Generation über Sex zu reden.
Ich habe es mehrfach versucht, wurde von den Herren abgeschmettert, meine Bedürfnisse zählten nicht.
Deswegen vermute ich, das ich die falschen Worte gewählt hatte und die Herren gekränkt hatte.
Oder es kommen so antworten wie : wie oft brauchst du es denn pro Monat, um zufrieden zu sein.
So wie eine Aufgabe, die man in der Beziehung als Mann zu erledigen hatte...Samstags ist Mann mit spülen und staubsaugen dran, sonntags hat er seine Frau beizuschlafen.
Das will ich natürlich auch nicht.
Ich möchte darüber sprechen und ich möchte das mein Partner echte Lust empfinden kann ohne Sorge, das ich unzufrieden bin, wenn der kleine Freund nicht mitspielt.
 
  • #24
Leute, warum nur die vielen Verallgemeinerungen? Es ist einfach individuell extrem unterschiedlich - die Unterschiede innerhalb der Geschlechter sind so viel größer als die Unterschiede zwischen den Geschlechtern! Es passt halt nicht immer - und je früher man das merkt, umso besser. Mit etwas Empathie sollte sich das herausfinden lassen, bevor zu viele Emotionen im Spiel sind und es zu Verletzungen kommt.
 
  • #26
Es ist schon schwierig, mit der Ü60 Generation über Sex zu reden.
Ich habe es mehrfach versucht, wurde von den Herren abgeschmettert, meine Bedürfnisse zählten nicht.
Die meisten Ü50 und Ü60 sind in ihrer Jugend in der Zeit der „sexuellen Revolution“ aufgewachsen, Woodstock, Studio 54, Kommune 1, P****-Kinos, Beate Uhse, etc., für verklemmt und unwissend halte ich die Männer allesamt nicht. Aber warum hältst Du Dich dann nicht von diesen Herren fern?
... ich möchte das mein Partner echte Lust empfinden kann ohne Sorge, das ich unzufrieden bin, wenn der kleine Freund nicht mitspielt.
Echte Lust empfinden auch die Herren weit Ü60, auch wenn er dann nicht immer steht. Es muss Dir nur klar sein, dass Lustempfinden im weit fortgeschrittenen Alter nicht mehr an seiner Standfestigkeit gekoppelt ist bzw. Lustempfinden, Reiz, Erektion, Ejakulation eigene körperl. Prozesse sind, die auch unabhängig voneinander ablaufen und jeweils für sich beeinträchtigt sein können.
Dein innerer Widerspruch ist, dass die Herren Ü60 schon Lust haben, nur dass er dann nicht mehr immer so funktioniert und Du Dich daraufhin trennst. Ob er steht oder nicht, sagt nichts über das Begehren & die Lust des Mannes Ü60 aus. Allein wohl eher, ob er sich dauerhaft Mühe gibt, auf deine Bedürfnisse einzugehen.
Nur wenn dein Bedürfnis Penetration ist und für Dich der Liebesbeweis des Mannes und somit für das Halten der Beziehung, und er steht mal nicht, dann erst wird es schwierig. Die Lust wäre dennoch beiderseits vorhanden.
Wenn er aber den Sex generell vermeidet und sich lustlos verhält, dann erst solltest Du mit ihm über deine Bedürfnisse reden und er gem. mit Dir an alternativen Lösungen interessiert sein.
Wenn aber schon von Anfang an nicht auf deine Bedürfnisse eingegangen und diese übergangen werden, hattest Du meines Erachtens die falschen Partner gewählt. Das merkt man aber nicht erst, wenn der Fall der Fälle eintritt, sondern schon merklich viel früher im Umgang miteinander.
Aber wieso, ziehst du überhaupt Männer ab Mitte 60 und so viel älter in Betracht, wo die Potenz evtl. ein Thema sein könnte? Du hast doch jetzt als attraktive Frau Anfang 50, noch die ganze Bandbreite von potenten Männern (>40 bis Anfang 60, sogar Jüngere), wo sich die Frage überhaupt nicht stellt, dass der Sex für Dich enttäuschend wäre. Da brauchst Du mit diesen Männern über ihre Potenz nicht zu reden. Und nach 2-4 J sollte sich dann doch die Beziehung soweit gefestigt und intakt sein, man sich aufeinander eingeschwungen haben, dass wenn erst in 10-15 J später es ein Thema wird, man sich gem. weiterentwickelt und weiß, was jedem gefällt, anturnt und Spaß macht.
Sex ist Genuss, Begehren, Lust und Liebe, wenn man mich direkt zu Beginn eines Kennenlernens darauf ansprechen würde, wann und wie oft, hätte ich auch einen Stundenplan im Kopf.
 
  • #27
Es ist schon schwierig, mit der Ü60 Generation über Sex zu reden.
Ich habe es mehrfach versucht, wurde von den Herren abgeschmettert, meine Bedürfnisse zählten nicht.
Deswegen vermute ich, das ich die falschen Worte gewählt hatte ... .
Nein, ich glaube, du hattest die falschen Männer gewählt ;-). Bzw. ist es doch gut, wenn sie sich so frühzeitig als unempathische Stoffel herausstellen.

Wenn du auf einer Online-Plattform suchst, lies genau in den Profilen der Männer. Ich finde, die, denen Sex wichtig ist, schreiben das in irgendeiner Form, da fallen Begriffe wie Erotik, Leidenschaft. So kannst du auf jeden Fall eine bessere Vorauswal treffen. Und bei den persönlichen Gesprächen sollte sich das Thema irgendwann (meist ist das nicht beim ersten Kaffee der Fall) ganz leicht, natürlich ergeben und von beiden von Anfang an spielerisch damit umgegangen werden, denn letztlich ist Sex das Spiel der Anziehung.

Alles Gute dir!
w56
 
  • #28
Vielleicht liegt es wirklich an dir selbst.
Wenn die Herren nicht mehr können, sollte das kein Problem darstellen, denn es gibt heutzutage wunderbare Pillen. Ich bin selbst darauf angewiesen, nehme schon 2 Jahre die Rot19. Aber wenn die Herren nicht mehr wollen...das kann doch nur mit der Frau zusammen hängen, denn die Libido ist nicht von der Potenz abhängig. Meine Lust ist nach wie vor groß, nur...ich muss halt was einwerfen um zu können. Aber wenn mir eine Frau gefällt, mich reizt, kommt automatisch die Lust.
 
  • #29
Man kann sich als Frau auch einen jüngeren Mann suchen, gefühlsmässig würde ich dann aber gleich ein gutes Stück jünger schauen.

Meine Freundin ist auch deutlich älter, was aber sowohl beim Sex als auch so absolut nicht schadet.
 
  • #30
Es können auch Umwelteinflüsse sein wie Weichmacher, die durch einatmen in den Körper aufgenommen werden und sich in das Fettgewebe einlagern. Sie haben eine ähnlich Struktur wie Hormone und sorgen für Störung. Nicht umsonst gibt es seit einigen Jahren (zurecht) Richtlinien und Verbote für viele Chemikalien mit Endokriner Wirkung.