• #31
IM schwarz weiß Interpretation.
Wo liest Du das?

Es ist am Anfang immer schwierig.
Kinder müssen sich gewöhnen.
Irgendwann haben die Kinder 2 Zuhause, eines bei Mama, eines bei Papa. Im Idealfall, wem die Eltern nicht vergessen, dass sie Eltern sind. Keine Rachefeldzüge, Eifersüchteleien.
Zuhause, mit den jeweiligen neuen Partnern.
Welche Feste gemeinsam gefeiert werden, entscheidet man.

Die Konstellation, dass Papa unter dem Weihnachtsbaum mit der Ex, und ihrem Neuen, feiert und die Partnerin Zuhause lässt, ist sehr selten. Steht hier so nicht.

Meist ist es doch so, Kinder entscheiden, wo sie an welchen Tagen sind, Heiligabend meist bei den Elternteil, wo sie leben.

Der eine empfindet Kinder als Bereicherung, der nächste liebt den / die Partnerin und sieht die Kinder als dazugehörig, bemüht sich um ein gutes Verhältnis, und der dritte mag kenne fremden Kinder oder generell keine.

Für die letzten beiden ist ein Partner mit Kindern nichts. Unpassend.

M, 54
 
  • #32
Bist du finanziell so unabhängig, dass du dir einen Mann mit Unterhaltszahlungen für 3 Kinder leisten kannst?
Ich verstehe nicht, dass du für den Mann Verständnis aufbringst und ihm ein neues Leben mit dir gönnst. Hoffentlich bist du auch so gönnerhaft, wenn du mit ihm ein oder zwei Kinder hast und er dich verlässt, weil er drauf kommt, dass du doch nicht die wahre Partnerin bist.
Geschiedene Eltern reden sich immer ein, ihre Kinder können eh mit der Situation umgehen und würden Verständnis für die Eltern haben.
Meiner Beobachtung nach können Kinder mit Tod und Trauer weit besser umgehen als mit einer Scheidung. Was Kinder nicht verstehen ist, dass die Liebe eines Elternteiles für sie grundlos wegbricht was ja durch den Auszug aus der gemeinsamen Wohnung unterstrichen wird und worunter die Kinder dann extrem leiden und oft zu Verhaltensauffälligkeiten neigen. Wurde übrigens durch eine universitäre Langzeitstudie in England bestätigt.
 
  • #33
Dafür, dass dies irgendwie hinzukriegen sein muss, spricht doch eigentlich das die beiden schon drei Jahre getrennt sind. Außerdem sind es drei Geschwister, kein Einzelkind. Vielleicht war das mit dem "ausleihen" und dem "Danke" schon ein kleiner Fehler. Die Mutter leiht im Moment natürlich keiner, die haben sie ganz für sich. Wenn diese aber mal einen Partner finden sollte, müssen sie schon wieder lernen, das ihnen auch die Eltern nicht gehören. Kein Mensch "gehört" einem anderen. Von Ausleihen kann nicht die Rede sein. Die drei sind halt noch klein. Somit hast du dir was geliehen, was ihnen gehört, dafür bräuchtest du ihre gnädige Zustimmung. Man lernt früh die Finger von Dingen zu lassen die einem nicht gehören und vorher zu fragen, ob man sie mal benutzen darf. Bei dreien gibt es schon einiges an "meins und deins". Ich finde aber schon, das du sehr bedacht und vorsichtig wie mitfühlend an die Sache rangehst. Da hilft dir wohl nur die Zeit. Das wird jetzt alle zwei Wochen durchgezogen. Bleib freundlich und zugewandt. Ich würde da mehr beim Vater ansetzen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, das Männer da furchtbar feige und träge sind. Gerne untergraben sie dann auch die Erziehung und geben auf einmal den Gummipapa, bei dem man immer nur Spaß hat, viele Geschenke rausleiert und plötzlich nicht mal mehr seine Tasse auf die Spüle stellen braucht. Er muss ihnen vermitteln, das du dich nicht in Luft auflöst. Auch das ihre Mutter ruhig eine eigene Meinung haben kann, aber das er nun mal eine eigene hat. Auch soll er dich nicht als Unterhaltungsclown oder Mithilfe missbrauchen. Seine Exfrau kommt schließlich auch bis auf vier Tage im Monat alleien mit drei Kindern klar. w52
 
  • #34
Setze Dich in Deine Küche. Mach Dir einen Kaffee. Anschließend packst Du seine Sachen zusammen, falls welche von dem Mann bei Dir rumliegen und bringst sie ihm, stellst die Tüte oder den Karton vor die Tür.

Dann teilst Du ihm per Handy mit, daß Du diesen Schwachsinn nicht mehr mitmachst.
Dann Nummer blockieren. Dann schlafen. Dann leben. Dann wieder rausgehen.
 
  • #35
Ich hatte dreizehn Jahre lang keinen neuen Partner, weil es mich gegruselt hat vor solch einer Situation.
Verstehe ich vollkommen. Ich war auch ab meinem 32. Lebensjahr mehr Single als alles andere, da ich nur noch auf gebundene/geschiedene Restposten traf....alle bekindert.

Nun, mit fast 50 habe ich einen 13 Jahre jüngeren getroffen, der kinderlos ist und ungebunden und noch dazu klasse aussieht, Figur wie ein Fotomodell, sehr groß mit dichtem geilem Seitenscheitel.
Am Anfang hatte ich Probleme wegen dem großen Altersunterschied aber mittlerweile geht es gut.

Man soll die Feste feiern wie sie fallen.....und sich nicht mit Problemen anderer Leute herumschlagen.
 
  • #36
Liebe FS, ich habe eine Frage an dich. Wie kann man mit Vernunft argumentieren, wenn es um Emotionen geht? Vernünftig wäre, wenn er zu seinen Kindern zurückgehen würde und seine Rolle als Familienvater und Ehemann ernst genommen hätte, was er nicht tut. Der Mann hat drei kleine Kinder verlassen. Das finde ich unvernünftig, selbstsüchtig und unverantwortlich. Ich finde es auch interessant, dass diejenigen, die nie selber nach Vernunft handeln, ihre Hausaufgaben nicht machen wollen, immer von Anderen Menschen (sogar von 5 jährigen Kindern) vernünftiges Handeln erwarten. Das ist doch Doppelmoral.
Die Kinder deines Partners sind noch sehr klein. Da sie auf eine Wiedervereinigung der Eltern hoffen, ist die Trennung von der Mutter der Kinder noch frisch. Warum willst du diese Kinder überhaupt kennenlernen? Diese sind doch nicht deine Kinder. Warum ist es nicht erlaubt, dass er diese knappe Zeit (3 Wochen in JAHR) alleine mit seinen Kindern verbringt ohne dass du den Vater auch noch hier "ausleihst"?
 
  • #37
Also erst mal: Halt dich raus bei allem, was SEINE Kinder angeht und erkläre den Kindern nix! Du bist nicht gewollt und die Kinder waren zuerst da. Und wenn die Kinder ihren Vater für sich wollen, musst du eben mal ein WE etwas anderes machen, er ist ja oft genug da.
Du bist momentan nicht gewollt. Akzeptier das! Und erkläre nicht.
Das hat auch nichts damit zu tun, dass der Mann sich nicht durchsetzen kann. Vielleicht hat ihnen ihre leibliche Mutter den Floh ins Ohr gesetzt, dass sie wieder zusammenkommen.
Wahrscheinlich bist du der Ex ein Dorn im Auge - und da die Kinder mit ihrer Mutter solidarisch sind, hast du nullkommanull Chancen, dich da einzumischen. Ist auch lächerlich, wenn du es tust.
Die Kinder brauchen Zeit mit ihrem Papa - alleine und ohne Dich.
Die gewöhnen sich schon wieder an dich. Aber du musst auch den Kindern und dem Vater Zeit geben.
Ja, sie sind seit 3 Jahren getrennt, aber irgendwie ist noch nicht alles geklärt.
 
  • #38
Meine Jungs waren 4 Jahre, als sie die Freundin meines Exmannes kennenlernten.
Happy war ich da auch nicht und es war auch eindeutig zu früh ( 3 Monate nach unserer Trennung)

Ich habe kein böses Wort gesagt um die Kinder nicht zwischen die Stühle zu setzen.
Dennoch gab's mal eine Szene, wo der Eine seinen Bruder unter dem Tisch trat. Auf mein Nachfragen kam: wenn wir was nettes über sie erzählen bist Du nachher traurig.
Es bedarf von mir der Erklärung das die Frau in mir traurig sein kann aber die Mama sich freut wenn Papas Freundin nett zu meinen Jungs ist.

Wie es lief beim Paoa hat er mir viel später mal erzählt.
Zuerst ganz gut, da die Jungs dachten es wäre nur die gute Freundin.
Dann gings ne Zeit bergab...
Wohl ( seine Worte) weil sie sich total engagiert hat und das wie eine Mutter.
Da müssen sie wohl gebocked haben, das macht Mama besser oder das macht unsere Mama mit uns, wenn wir wieder da sind.

Wie gesagt, ich habe zuhause nie was gesagt und auch nicht gewusst.
Es kam auch keine schlechten Bemerkungen von den Jungs über sie.

Irgendwann ist sie in die Rolle, der nettten Freundin gegangen.
Sie war auch nicht mehr jeden Tag am Wochenende dabei und wurde verbal nicht in den Mittelpunkt gerückt.
Wenn ihr kommt machen wir was Schönes mit A zb.
Der Freitagabend und der Samstag war erstmal nur für die Kids.
Und dann wars auch völlig ok, wenn sie später zum Grillen kam, man sich noch traf und auch wenn sie über Nacht blieb.
Aber erstmal gefühlt nicht im Mittelpunkt.

Nacher wurdees immer lockerer und netter zwischen allen.
Ich habe sie irgendwann mit zum Geburtstag ( Event im Wald) eingeladen, da sie den Jungs doch wichtig wurde.

Kinder sind auf ihre Art sehr loyal aber eben auf ihre.
Die Erwachsenen machen häufig den Fehler, zu erwachsen für sie zu denken.

Das mit dem Ausleihen fand ich gut von Dir aber bedanken wäre too much und auch etwas zu unterwürfig finde ich.
Kinder sind zwar das wichtigste und bevor sie ein Leben lang Verlustängste haben, sollte der Vater das auch zeigen.
Aber nicht 24/7 denn mit der Verantwortung und Macht, die sie so bekommen sind sie natürlich überfordert.

Geh nie mit Ihnen oder ihrer Mutter in Konkurrenz und nehmt den Druck raus.
Erstmal nicht jedes Wochenende dabei sein, zum Kino kommen für die 2 Stunden etc.

Dann pendelt ihr Euch langsam ein...
Du bist halt die Vorreiterin, die erste neue Person und eben die, die erstmal dafür steht, dass der Traum von : Papa und Mama wieder zusammen geplatzt ist.

Als ich meinen neuen Partner viel später hatte und vorstellte, waren die Jungs völlig gechillt