• #61
Hi,
ich würde mich ohne große Diskussion trennen.
DU willst Monogamie.
Er nicht.
Diese Info reicht...

Sehr merkwürdig finde ich auch Euren Bezuehungsbeginn mit dem zweiten "drei-wochen-date".
Das ist doch viel zu früh viel zuviel.
Aus meiner Erfahrung: Männer die untreu sind, bindungsaengstlich oder in anderer Weise beziehungsschwierig, starten oft sehr intensiv, fast distanzlos. (Fast forward). Männer die ernsthaft interessiert sind und keine Defizite überspielen müssen, lassen Dir und sich selbst die nötige Zeit...
 
  • #62
Ich finde es absolut okay, wenn jemand nicht monogam leben kann und will. Dann sollte man einfach ehrlich sein.

Hier mal eine seriöse Statistik zum Thema "polygam leben" (statistische Untersuchung des Referats für Beziehung und Familie des Bundesamts, signifikant und anonym), d.h. eine wirklich offene Beziehung leben, da diese "Beziehungsform" hier grad schon inflationär behandelt und einfach als weitere, gewöhnliche Form eines Zusammenlebens dargestellt wird:

Es leben gerade mal 0,02 Prozent aller Deutschen, das sind 2 von 10.000 (!!!!!) in einer sogenannten offenen Beziehung. Unter diesen wurde statistisch und anonym erfragt, wie viele "glücklich" damit seien. Es waren gerade mal 8 Prozent von ihnen "sehr glücklich" und weitere 12 Prozent "relativ glücklich", d.h. insgesamt 20 Prozent "glücklich".

---> Das heißt 4 von 100.000 (!!!!!!!!!) Menschen leben glücklich mit ihrer polygamen Beziehung. Man kann also von so einer geringen Minderheit sagen, dass diese Beziehungsform in unserer Gesamtbevölkerung absolut vernachlässigbar ist.

Ums nochmal deutlicher zu zeigen: 99.980 Menschen von 100.000 leben NICHT in einer polygamen Beziehung. Und von den gerade mal 20 Menschen unter ihnen, die in einer sogenannten offenen Beziehung leben ("dürfen"?!?! oder "unfreiwillig leben, leben müssen"?!?!) sind noch 16 nicht glücklich damit!
 
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  • #63
Ein EHRLICH verliebter Mann hebelt die Welt für Dich aus!

Wie kommt man eigentlich auf die Idee, dass man schon nach wenigen Wochen in eine Person, die man faktisch - außer ein paar geschönte Oberflächlichkeiten - noch kaum kennt, schon ehrlich verliebt und die Welt aushebeln soll?

Genausogut könnte man formulieren, dass eine ehrlich verliebte FS die Welt für den Typen aushebeln würde und ihm die Sterne einzeln vom Himmel holt, also seinen Wünschen nachkommt. Tut sie aber nicht und scheint auch nicht darum bemüht zu sein.

Tatsächlich kann man noch wenigen Wochen gewöhnlich auch kaum "ehrlich verliebt" sein, sondern allenfalls für ein paar (uU auch geschönten) Oberflächlichkeiten schwärmen. Ein tieferes Gefühl kann erst mit der Zeit wachsen bzw. wenn man sich über die geschönte Fassade hinaus tiefer verbunden fühlt und auch in Krisen bzw. unterschiedlichen Wünschen und Ansichten noch gut miteinerander umgeht. Es als Selbstverständlichkeit zu erwarten und zu diktieren, dass der Gegenüber seine Lebensweise aufzugeben und einer nicht verhandelbaren anderen Lebensweise anzupassen hat, gibt dem Gegenüber jedenfalls nicht unbedingt einen Grund, ein tieferes Gefühl entwickeln und die Welt für den Gegenüber aushebeln zu wollen.

Die FS möchte ihre monogame Einstellung nicht verändern, möchte aber, dass der Gegenüber seine Einstellung sofort ihrer anzupassen hat, was aber gewöhnlich nur dann funktioniert, wenn die FS dem Typen wirklich als etwas ganz Besonderes und Unersetzbares erscheint. Solange man aber nur etwas geschönte Fasade voneinander kennt, erscheint nahezu jeder Mensch grundsätzlich als beliebig austauschbar. Wirklich verlieben tut sich der Typ in die FS erst dann, wenn die FS ihm von ihrer Art (und nicht nur oberflächlich bzw. durch Optik) das Gefühl vermitteln kann, dass sie ihm nicht mehr so einfach austauschbar erscheint.

Bisher erscheint die FS ihm aber eher wie eine, die alleine schon aufgrund der Entfernung nicht optimal für eine feste Beziehung erscheint, andere Lebenswünsche hat, ihre alleinigen Wünsche als Bedingung stellt und die Einhaltung misstrauisch kontrolliert. Also nicht unbedingt als eine Person, von der man schon immer geträumt hätte. Genauso wie die FS wird er daher sie auch noch nicht für unersetzbar halten und genauso wie die FS schauen, wie sich das weiter entwickelt, ob man einen gemeinsamen Weg finden kann und ob beide sich aufeinander zu entwickeln, so dass beide den jeweils anderen als eine Lebensbereicherung und nicht aufgrund der anderen Wünsche als Beschränkung empfinden.
 
  • #64
Hier mal eine seriöse Statistik zum Thema "polygam leben" ...
Es leben gerade mal 0,02 Prozent aller Deutschen, das sind 2 von 10.000 (!!!!!) ...Es waren gerade mal 8 Prozent von ihnen "sehr glücklich" und weitere 12 Prozent "relativ glücklich", d.h. insgesamt 20 Prozent "glücklich".

Sorry, aber was soll daran seriös sein? Selbst wenn man 1 Million Menschen befragt hätte und die alle ehrlich geantwortet hätten, könnte man gerade mal 200 zum Thema "glücklich" befragen. Was ist daran statistisch relevant?
Wen interessiert in dem Zusammehang Statistik? Bei Statista gibt es eine Statistik, nach der sich 15% der Deutschen eine polyamore Beziehung vorstellen können und 3% sie schon mal gelebt haben. Das widerspricht Deiner Studie schonmal.
Letztlich ist das hier doch sowieso irrelevant. Die FS möchte eine treue Zweierbeziehung, der Mann nicht. Passt also nicht, unabhängig von jeder Statistik. Und wenn 70% der Männer polygam leben wollen, hilft das der FS auch nicht weiter.
Abgesehen davon bin ich sicher, dass viel mehr Menschen polyamor leben, nur eben verdeckt und nicht offen. Fremdgehen nennt man das.
 
  • #65
Abgesehen davon bin ich sicher, dass viel mehr Menschen polyamor leben, nur eben verdeckt und nicht offen. Fremdgehen nennt man das.
Har,Har, Richtig. Und wenn ich mich nicht irre, gibt es dazu auch noch eine Statistik die um die 50 % aussagen soll.
Damit ist dann so ziemlich jede andere Statistik Schrottreif.

Wie @Lebens_Lust schon sagt, da ist jemand der will Treueund jemand anderes, der will....hm..... sagen wir , weniger Treue Beziehung führen.
Da kann man Eins und Eins zusammenzählen und erechnen das man auf keinen Gemeinsamen Nenner kommen kann.
Darum ist auch - x- =+ und nicht andersherum. :)

m50
Diese Zahl ist doch Pervers 🙈
 
  • #66
Hier mal eine seriöse Statistik zum Thema "polygam leben" (statistische Untersuchung des Referats für Beziehung und Familie des Bundesamts, signifikant und anonym), d.h. eine wirklich offene Beziehung leben, da diese "Beziehungsform" hier grad schon inflationär behandelt und einfach als weitere, gewöhnliche Form eines Zusammenlebens dargestellt wird:
Das ist eben Deffinitionssache, was man unter polygam versteht. Man kann in Deutschland nicht parallel mit zwei Menschen verheiratet sein. Dennoch gibt es zum Beispiel bei Mormonen polygame Beziehungen, die auch angeblich alle super happy zusammen leben.
Die Monogamie in ursprünglichen Form gibt es m. E. aber auch nicht mehr sehr oft. Was in DE salonfähig ist, ist eine serielle Monogamie. Das bedeutet salopp gesagt: „ Man geht miteinander bis etwas besseres sich ergibt“. Ich möchte dieses Beziehungsmodel nicht madig reden. Es ist nur so, dass wir (besonders Frauen) anders erzogen werden. Die Realität sieht aber anders aus. Gibt es überhaupt Männer ü30, die an ewige Liebe glauben? Ich bin es mir nicht mehr so sicher.
Ich habe neulich eine Reportage über junge Menschen in Japan gesehen (ZDF-Mediathek). Da haben viele Menschen gar keine Beziehung mehr, sind in Komikfiguren verknallt und suchenFrauen mit übernatürlichen Kräfte.
Es ist auf jeden Fall ein sehr komplexes Thema. Man kann es nur handeln in dem man seine eigene Position klar definiert und sich treu bleibt.
 
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  • #67
Ich finde überhaupt nicht, dass man hier sagen kann: Der Mann WILL polygam leben und sucht eine polygame Beziehung.

Ich finde es absolut nicht ungewöhnlich, dass man, wenn man an einer Beziehung hängt, die neben anderen Problemen sexuell frustrierend ist, erstmal auf den Gedanken kommt, sie zu öffnen, weil man meint, hier läge das Problem.
Ich finde es auch normal, dass Menschen, die aus einer sex. frustrierenden Bez. kommen, Nachholbedarf haben. Wie sie das nun ausleben, ist ja egal, es geht um das Bedürfnis.
Ich habe letztens beobachten dürfen, wie sich beziehungs- und sex-frustrierte verpartnerte Frauen benehmen, wenn sie keinen Respekt vor ihren Männern haben. Die denken ganz offen vor denen an "Polygamität".

Meiner Ansicht nach sind das keineswegs automatisch Fälle von Menschen, die WIRKLICH polygam leben wollen, sondern Leute, die im Kopf monogam ticken, so eine Bez. wollen und aber in ihrer Bez. Frust haben. Die wollen nichts in ihrem Leben ändern, nur den Sexbereich, indem sie polygam werden wollen, was natürlich nicht die Bez. retten wird, weil es generell nicht mehr passt und sie sich eigentliche ne tolle MONOGAMbez. wünschen.

Es ist mE auch normal, dass man sich nach der Beendigung einer Bez. nicht gleich wieder in neue Abhängigkeiten begeben will, aber die Nähe vermisst, die man mit der Experson hatte. Also will man seine Freiheiten behalten, aber gern einen, der die Beziehung ernst nimmt, als Partner (aber für sich selbst dann Beziehung-Light).

Ich sehe hier jedenfalls keinen Mann, der sich zu "polygam für beide" in einer Beziehung entschieden hat, sondern einen, der unbewusst rumagiert im Bez.bereich.

Die Fragen für mich sind:
- Ist er schon wieder bereit für eine Bez.? Die müsste dann natürlich sex. erfüllend sein, wenn er aus der Inkompatibilität in der Exbez. gelernt hat.

- Wenn er die FS als weiteren Sexkontakt kennengelernt hat und sie nun so weit auseinander wohnen, kann es da sein, dass er sie - vom Kopf her - nur daher als neue Partnerin frei wählt, weil sie so weit weg ist und ihn nicht gleich wieder "festzurren" kann in einer Beziehung. Was sie ja schon versucht, also er steht auf sowas, wenn er statt wegzulaufen sie seinen Leuten vorstellt. Sie ist die Partnerin, die die Beziehung ernst nimmt - MONOGAM sein will.
= Beziehung-Light, was ich oben geschrieben habe.

- Ist sein Gerede von "du bist die Frau, die ich mir vorstellen kann als Partnerin" nur Dahergeplapper, damit sie ihn in ihr Bett lässt. Nee, glaube ich nicht, weil er sie seinen Eltern vorstellte. Ich denke, er glaubt selbst, dass er mit ihr eine monogame Beziehung will, aber hat ganz andere Dinge im Kopf, als dass ihm bewusst ist, was er hier veranstaltet: Sich als Partner für eine Monogambez. bei ihr "bewerben", aber seine Freiheiten VIELLEICHT doch noch wollen - das "will" er jetzt IN der Beziehung rausfinden ("will" in ", weil er das mE gar nicht bewusst entschieden hat).
 
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  • #68
Ich finde überhaupt nicht, dass man hier sagen kann: Der Mann WILL polygam leben und sucht eine polygame Beziehung.
Ich denke, der Mann in dieser Geschichte ist eben promiskuitiv unterwegs. Sowohl in seiner letzten Beziehung als auch in der Single-Zeit. Jetzt hat er 3 Monate hier die Zeit mit der FS verbracht. Die FS weiß, dass er parallel nach Spaß sucht. Dennoch gebe ich dir recht, dass er vielleicht doch diese Sehnsucht nach Stabilität mit sich trägt. Deshalb auch dieses voreilige Vorstellen bei den Eltern. Der Typ ist ambivalent und mit sich nicht im Reinen. IM würde sagen, er soll erst alleine bleiben und nachdenken 😊.
 
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  • #69
Ich finde überhaupt nicht, dass man hier sagen kann: Der Mann WILL polygam leben und sucht eine polygame Beziehung.

*Klugscheissmodus an*
Polygam = mehrere parallele eheähnliche Beziehungen, also mehr als Bigamie. In Deutschland strafbar.

Polyamorie = mehrere Bindungen (sexueller oder emotionaler Natur), die zu langfristigen Beziehungen führen, die den Beteiligten wechselseitig bekannt sind.

Offene Beziehung = die Beteiligten haben voneinander wissentlich die Freiheit, auch andere Partner, insbesondere Sexualpartner, zu haben.

Promiskuität = sexueller Kontakte mit relativ häufig wechselnden verschiedenen Partnern oder parallel mit mehreren Partnern.

Seitensprung (Fremdgehen) = umgangssprachliche Bezeichnung für eine vorübergehende sexuelle Beziehung zwischen zwei Menschen, von denen mindestens eine Person verheiratet ist oder sich in einer sonstigen festen sozialen Partnerbeziehung befindet.
*Klugscheissmodus aus*

Wissentlich ist hier nichts. Oder doch?

Der Mann kündigt im Grunde an, dass er ab und an mal fremdgehen möchte. Sie reagiert mit "verstehe ich, finde ich aber nicht so toll". Wörtlich: " keine Frau für Affären oder "lockere" Beziehungen bin, womit er klar käme. " Er kommt also damit klar, dass sie keine Affäre haben möchte.
Das weibliche "wir haben uns auf eine monogame Beziehung geeinigt" bedeutet dann im Grunde "habe ich mir gewünscht".

Die FS möchte nur nicht sehen, was sonnenklar ist: der Mann setzt auch nach der "Einigung" auf "Monogamie" seine Suche nach anderen Frauen fort.

Also seine letzte Beziehung war auch zuletzt einvernehmlich eine offene. ... Also denke ich nicht, dass da Betrug an sich zu dem Beziehungsende geführt hat.

Glaube ich auch nicht. Wenn eine offene Beziehung vereinbar ist, ist "Betrug" ja überflüssig...
 
  • #70
Das bedeutet salopp gesagt: „ Man geht miteinander bis etwas besseres sich ergibt“. Ich möchte dieses Beziehungsmodel nicht madig reden. Es ist nur so, dass wir (besonders Frauen) anders erzogen werden.
????

Gehst Du davon aus, dass Partnerschaften ewig halten?
Dass man im Leben irgendwann den/die eine trifft, und dann auf ewig beieinander bleibt?
EINE Partnerschaft im Leben?
Das wäre Monogamie, meines Erachtens weltfremd.

Natürlich ist serielle Monogamie Realität - nicht in der Abwertung, bis sich was besseres findet. Hoffentlich nicht.

Denn man begegnet heute dem Menschen, mit der /dem man sich mehr vorstellen kann, baut eine Partnerschaft auf mit sexueller und genereller Treue - und hofft dass es trägt.

Wenn es nicht mehr trägt, wird diese Partnerschaft ihr Ende finden... Und irgendwann eine neue folgen.

Ich finde es gut, dass dieses EINMAL und auf immer und ewig nicht mehr sein muss.

Partnerschaft ist gut, solange sie gut ist.

W, 51
 
  • #71
---> Das heißt 4 von 100.000 (!!!!!!!!!) Menschen leben glücklich mit ihrer polygamen Beziehung.
Das mag ja sein. Ich persönlich kenne jetzt aber schon mehr als vier Personen in einer polyamoren Beziehung (weiss ja nicht, ob polygam und polyamor gemäss dieser Statistik zusammen gezählt oder auseinander gehalten wurde, danke @neverever für deinen "klugscheisserischen" Beitrag, mir ging das auch durch den Kopf). Die erwähnten Personen scheinen mir allesamt recht fröhlich unterwegs. Man muss hierzu aber explizit erwähnen, dass diese Personen nicht monogam angefangen und die Beziehung dann "geöffnet" haben. Sondern, dass sie von Beginn an klar auf der Suche nach Gleichgesinnten waren und sich ganz früh auf dieses Modell geeinigt haben. Zudem muss man erwähnen, dass die Frauen in diesen Beziehungen ebenso sehr auf dem Modell bestehen, wie die Männer.
Dies einfach als Anekdote, unter welchen Bedingungen so was meiner Meinung nach gut gehen kann. Zu behaupten, man könne und wolle Monogamie, und dann herum chatten.. das ist was anderes. Das ist eigentlich ganz "normales" Fremdgehverhalten.
 
  • #72
Ja, ich weiß. Ich habe auch ein paar Mal gestockt, wie ich das nennen soll. Ich war immer bei "polysexuell", aber das bedeutet bestimmt auch was anderes, falls es das Wort überhaupt gibt. Könnte ja wenn dann nur eine Steigerung von bisexuell sein und was sollte da noch kommen, das jetzt definierbar durch ein Wort wäre.

Der Mann kündigt im Grunde an, dass er ab und an mal fremdgehen möchte.
Hm. Er hat bislang lediglich gesagt, dass seine Exbeziehung am Ende offen war und er danach sexuelle Kontakte hatte. Das heißt für mich nur das, auch wenn die FS es formulierte mit "er hat mir von Anfang an offenbart". Vielleicht hat er es nur erzählt und wollte gar nicht damit sagen, dass die neue Beziehung offen werden soll. Vielleicht hat er begriffen, dass sie "offen" nicht will. Immerhin hat er sich ja schon auf bestimmten Portalen abgemeldet. Und sie hat nun wieder gesagt, dass sie solche Kontakte doch nicht schlimm findet, wenn es Freundschaften seien. Und ihre Freundin hat nach Treffen gefragt, nicht er.

Also ich sehe nichts Klares, was man ableiten könnte, aber denke schon, dass es gut sein kann, dass er weitersucht. Zumal, wenn er sich wirklich schon beziehungsbereit fühlen würde, es ja wirklich ein Problem ist mit der Entfernung
Aber ich stimme Dir zu darin, dass Frauen schnell denken, dass wenn sie sagen, was sie sich wünschen, und der Mann nicht dagegenredet oder abhaut, er würde jetzt alles so machen, wie sie es wollte.

Der Typ ist ambivalent und mit sich nicht im Reinen.
Dass er nicht mit sich im Reinen ist, denke ich auch. Hat vielleicht gerade gar keine Zeit, darüber nachzudenken, was er beziehungsmäßig da macht, weil er umzieht und einen neuen Job hat oder sowas.
Sowieso machen sich ja eher weniger Leute Gedanken darum, was sie so bei anderen Leuten vermitteln und wie Missverständnisse auch durch eigenes Verhalten entstehen, dass einer was ganz anders verstanden oder gemeint hat, und vor allem: Was sie selbst wollen und was sie aber gerade anleiern.
 
  • #73
Das wäre Monogamie, meines Erachtens weltfremd.
Meines Erachtens auch, wenn man das als Ideal hochhalten will, aber in meinem Umfeld sehe ich zu über 90% DAS mit all seinen fiesen Auswüchsen.

Ich denke nicht, dass das ein Frauending ist, die trennen sich ja noch eher. Es scheint eher ein Männerglaube zu sein, dass man einmal ne Partnerin wählt und dann klappt das. Vielleicht bis sie sich fremdverlieben, aber das nehmen sie ja dann auch nicht als Zeichen, dass was nicht stimmt.
Was in DE salonfähig ist, ist eine serielle Monogamie. Das bedeutet salopp gesagt: „ Man geht miteinander bis etwas besseres sich ergibt“
Nee, das heißt es nicht, jedenfalls für mich nicht. Es heißt: Wenn es nicht mehr passt oder man rausfindet, dass es nie richtig gepasst hat, sollte man es beenden, sonst wird man unglücklich.
Das hat auch nichts mit Verantwortungslosigkeit zu tun, sondern gerade mit Verantwortung gegenüber sich und anderen. Denn es ist ja nicht "weg", wenn es nicht passt. Es äußert sich hintenrum am Partner, weil man ihm vorwirft, unglücklich sein "zu müssen" mit ihm.

Bereit zum Schlussmachen einer Beziehung bedeutet ja nicht, dass man Beziehungen wegschmeißt, ohne sich vorher anzustrengen, Kompromisse zu finden.
 
  • #74
Und seine Eltern und Freunde, hast Du diese nicht deshalb nur kennengelernt, weil Du die 3 Wo zuvor zu ihm gefahren bist, um erst Kisten mit zu packen und später mit ihm am Wochenende in seiner Heimatstadt Wohnungen mit zu besichtigen, wobei er dann dort bei seinen Eltern wohnt? Wenn Du ihn dort besuchst, ist es doch zwangsläufig das dir seine Eltern im Haus über den Weg laufen, ebenso seine beiden Freunde, welche bei seinem Umzug Aufgaben haben, und es sicherlich die 3 Wo vorher auch angedacht war, Dich als zusätzlich kostenloser Helfer mit beim Umzug einzuplanen? Außerdem ist dein Freund über 40 J (vorletzte Beziehung 13 J, letzte Beziehung bis Anfang diesen Jahres 5 J, und mit beiden Ex-Frauen im engen Kontakt).
Ihr scheint euch beide viel vorstellen zu können, Monogamie, wo er aber dennoch täglich aktiv online datet (ihm die Vereinbarung mit Dir ihm wirklich viel bedeutet), Du im Gegenzug vieles wohlwollend annimmst und als positives Zeichen wertest, eine Fernbeziehung jetzt über 400-700 km und Zusammenziehen irgendwann. Ich frage mich, wie Du ihn dahin bewegst, sich regelmäßig testen zu lassen? Bei einer Frau macht das halbjährlich ein Gynäkologe, aber er?

Also ich habe seine Eltern und Freunde schon sehr früh während unserem 3 wöchigen Treffen kennengelernt.
Er wollte an dem Wochenende nach einer Woche hin wegen eines Vorstellungsgespräches und im Zuge dessen eben auch die Eltern und Freunde besuchen und hat mich gefragt ob ich ihn begleiten möchte, weil er sich darüber freuen würde. Ich habe da auch gesagt, wenn er das wirklich möchte und er mich dabei haben will, dann fahre ich mit, aber müsste dann eben den Sonntag ggf. wieder mit dem Zug zurück, weil ich den Montag arbeiten muss. Darauf hat er gesagt, dass er mich dann selbstverständlich auch wieder nach Hause fährt. So hat es sich dann auch ergeben, dass er nach dem Wochenende auch noch zwei Wochen länger bei mir blieb und in der Zeit erst die Zusage zu dem Job kam und auch dann erst überhaupt Gewissheit wegen dem Umzug und zu wann, was dann eben alles sehr kurzfristig innerhalb von 4 Wochen geschehen musste.
Also es fühlte sich jetzt nicht so an als sollte ich seine Leute nur als Umzugshelfer kennenlernen und wurde halt auch quasi direkt ins "Verhör" genommen, weil er außer seiner Exfreundinnen sonst keine anderen Frauen mitgebracht hat. Wir waren dann halt zwecks Wohnungsbesichtungen auch nochmal an einem anderen Wochenende da.
Und um deine Frage mit den Test zu beantworten: Es gibt beim Gesundheitsamt die Möglichkeit sämtliche Tests von SIK gegen einen kleinen Betrag anonym durchführen zu lassen.
 
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  • #75
Hat vielleicht gerade gar keine Zeit, darüber nachzudenken, was er beziehungsmäßig da macht, weil er umzieht und einen neuen Job hat oder sowas.
Naja, es ist nicht eine Frage der Zeit, sondern eine Frage der richtigen/fairen Kommunikation. Er hat eine Freundin und sucht hinten rum weiter. Das zeigt vor allem, dass er mit seiner Beziehung nicht zufrieden ist oder die Beziehung gibt ihm nicht, was er braucht. Oder es fehlt ihm etwas. Ich möchte es nicht verurteilen. Ich verstehe solche Gedankengänge schon aber fair wäre es zu kommunizieren. Dann kann die FS sich entscheiden, ob sie bleiben möchte oder nicht.
 
  • #76
Gehst Du davon aus, dass Partnerschaften ewig halten?
Du etwa nicht? Natürlich ging ich davon aus, dass es ewig anhält, deshalb ist die Enttäuschung auch enorm, wenn das Ganze sich als eine Lüge herausstellt. Monogamie bedeutet aber auch (für mich) nur einen Partner haben, was wie gesagt, gar nicht mehr in dieser Form praktiziert wird. Laut einer EP-Studie hat jeder Mensch in DE 6,5 Partner im Lauf des Lebens. Ich denke unsere Generation ist auf dieses monogame Lebensmodell konditioniert, deshalb ist es auch eine enorme Enttäuschung, wenn es nicht klappt. Ich denke die jüngere Generationen sind entspannter als wir. Ich müsste mir auch von einem jungen Freund erklären lassen, dass es über 70 Geschlechter gibt.
 
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  • #77
Bei Statista gibt es eine Statistik, nach der sich 15% der Deutschen eine polyamore Beziehung vorstellen können

Ja, vorstellen "können" ist genau das Gegenteil von sie tatsächlich zu leben!


Ja, ein paar Tage lang vermutlich, bis sie merkten, dass es eben für sie nicht funktioniert. ; - )

Liebe FS, lass Dich nicht verunsichern! Zu Deiner Grundfrage zurück: Du bist weder naiv noch ungeduldig! Du hast ein gutes Bauchgefühl. Im richtigen Zeitpunkt Eurer "Beziehung".

Wegen seines Umzugs und Eurer nun 600 km (oder?) Entfernung denke ich aber leider für Euch, dass sich die Sache eh reduzieren und bald schon auflösen wird. Außer, Du ziehst wirklich in seine Nähe... Damit könnte sich die Sache aber noch schneller in Luft auflösen zwischen Euch.
 
  • #78
PS: Noch ein wichtiger Nachtrag zum Thema "einvernehmlich offene Beziehung":

Was meist "vergessen" oder von Haus aus nicht beachtet wird, ist die Tatsache, dass man in einer solchen Beziehung es nicht nur selbst außerordentlich schön findet, sich mehrere Sexualpartner "zu halten", sondern es nicht nur dem anderen gönnt, vielmehr es gleichermaßen schön findet, wenn auch sein (Haupt-) Partner es mit mehreren anderen so hält.

Da hört es sich für die typischen "Fremdgeher" schon wieder auf mit dem Spaß. Diesen "gönnen" sie natürlich nur sich selbst. Aber wehe, der Partner kommt auch auf die Idee! ; - )
 
  • #79
Du etwa nicht? Natürlich ging ich davon aus, dass es ewig anhält, deshalb ist die Enttäuschung auch enorm, wenn das Ganze sich als eine Lüge herausstellt. Monogamie bedeutet aber auch (für mich) nur einen Partner haben, was wie gesagt, gar nicht mehr in dieser Form praktiziert wird. Laut einer EP-Studie hat jeder Mensch in DE 6,5 Partner im Lauf des Lebens. Ich denke unsere Generation ist auf dieses monogame Lebensmodell konditioniert, deshalb ist es auch eine enorme Enttäuschung, wenn es nicht klappt

Ganz sicher bin ich nie davon ausgegangen, dass eine Partnerschaft EWIG hält.
Dann w hätte ich nie eine begonnen - das ist ja lebenslanglich.

Wo wird man darauf konditioniert? In speziellen religiösen Kreisen?

Selbst früher, als man heiratete für Ewig, gab es Techtelmechtel vorher und viel Betrug während.
Also auch keine reale Monogamie, nur aufdoktriniert durch Gesellschaft (fehlendes Scheidungsrecht) und Kirche.

Es wird immer schmerzen, wenn man sich verliebt, es nicht trägt - aber als Wurzel zu sehen, weil man an die EWIGE Liebe glaubt?

Du magst daran glauben, und an den EINEN, wobei Du, nachdem Du ja auch älter bist, sicher mehr als eine Partnerschaft hattest.

Ich bin mir sicher, dass heutzutage kaum jemand mehr diese Haltung /Erwartung pflegt.
Ich hätte keinem meiner Kinder empfohlen, mit der ersten Beziehung zusammen zu bleiben.

Dass die meisten Menschen hoffen,, dass eine Partnerschaft gut und lange trägt, da bin ich mir sicher, ohne Ewigkeitsdrohung, und dass da wiederum die meisten eine monogame Partnerschaft haben wollen, auch davon gehe ich aus.

Aber es gibt andere Formen, und ich finde es gut, dass jeder Mensch sich entscheiden kann ob und wie sie/er Partnerschaft lebt.
Und genauso gut finde ich es, dass man sich scheiden lassen kann OHNE Schuldnachweise, OHNE Erklärungen.

Das ist keine gesellschaftliche Konditionierung, sondern Freiheit und selbstbestimmtes Leben.

Soll man wieder zurück dazu, dass dann gerade Frauen zwischen 18 - 20 den "geeigneten" Mann heiraten müssen, dann erst sexuell kennen lernen und dann mit ihm für immer? Das wäre Dein Ideal? 😶

W, 51

Ab jetzt bitte alle wieder zur Frage zurück. Die Mod.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #80
Hm. Er hat bislang lediglich gesagt, dass seine Exbeziehung am Ende offen war und er danach sexuelle Kontakte hatte.

Er ist auf Datingseiten aktiv und sucht Kontakte für "Spaß". Das wird kein Austausch von Informationen über die Briefmarkensammlung sein. Im Zusammenhang damit, dass er sich vor der Beziehung intensiv ausgetobt hat, Hunderte Kilometer weg wohnt und seine Datingprofile aktiv weiter betreibt hätte ich da kein Vertrauen.
Die FS ist dazu eine Frau, die nicht in der Lage ist, dieses Thema klar auf den Tisch zu bringen. Ihr Herumgeeiere dazu tut mir schon beim Lesen weh. Da sie keine klaren Fragen stellt, bekommt sie keine klaren Antworten.
Ja, kann sei, dass er treu ist. Aber hier liest sich für mich alles nach "schönschreiben".
 
  • #81
beziehungs- und sex-frustrierte verpartnerte Frauen benehmen, wenn sie keinen Respekt vor ihren Männern haben. Die denken ganz offen vor denen an "Polygamität".
Ich erinnere mich daran, was du erzählt hast aber ich versichere es dir diese Frauen meinten es nicht so, wie du es aufgefasst hast.
Ganz sicher bin ich nie davon ausgegangen, dass eine Partnerschaft EWIG hält.
Dann w hätte ich nie eine begonnen - das ist ja lebenslanglich.

Wo wird man darauf konditioniert? In speziellen religiösen Kreisen?

Selbst früher, als man heiratete für Ewig, gab es Techtelmechtel vorher und viel Betrug während.
Also auch keine reale Monogamie, nur aufdoktriniert durch Gesellschaft (fehlendes Scheidungsrecht) und Kirche.

Es wird immer schmerzen, wenn man sich verliebt, es nicht trägt - aber als Wurzel zu sehen, weil man an die EWIGE Liebe glaubt?

Du magst daran glauben, und an den EINEN, wobei Du, nachdem Du ja auch älter bist, sicher mehr als eine Partnerschaft hattest.

Ich bin mir sicher, dass heutzutage kaum jemand mehr diese Haltung /Erwartung pflegt.
Ich hätte keinem meiner Kinder empfohlen, mit der ersten Beziehung zusammen zu
Aber es gibt andere Formen, und ich finde es

Das ist keine gesellschaftliche Konditionierung, sondern Freiheit und selbstbestimmtes Leben.

Soll man wieder zurück dazu, dass dann gerade Frauen zwischen 18 - 20 den "geeigneten" Mann heiraten müssen, dann erst sexuell kennen lernen und dann mit ihm für immer? Das wäre Dein Ideal? 😶

W, 51

Ab jetzt bitte alle wieder zur Frage zurück. Die Mod.
Vielleicht liest du meine letzten Beiträge in Ruhe noch einmal durch. Du hast mich missverstanden. Die Konditionierung bezog sich auf sozialen und gesellschaftlichen Kontext. Es bezog sich auf Literatur, Bücher, die wir in der Schule gelesen haben. Das Wort Konditionierung habe ich ohne Wertung geschrieben. Lese Hamlet, lese Anna Karenina, lese Vom Winde verweht, lese Eine gebrochene Frau usw. Dann weißt du, was ich mit Konditionierung meine.

Wegen der Frage der FS habe ich nachgedacht und ich gebe @void in sofern recht, dass bei dieser Geschichte die Zeit doch helfen könnte herauszufinden, was der Freund wirklich will. Von einer Seite hat er diese Beziehung begonnen und von der anderen Seite sucht er nach Spaß. Das bedeutet, er ist sich nicht sicher. Es wäre interessant herauszufinden, woher diese Unsicherheit kommt. Es lohnt sich zu wissen, ob vielleicht doch eine Art Flucht ist. Er handelt so, weil er denkt die FS könnte bald sich zurückziehen?
 
  • #82
Eigentlich warte ich noch auf zwei Beiträge von mir gestern, die bisher noch nicht freigeschaltet sind (ich bin mir nicht sicher wonach die Freischaltung erfolgt?)

Naja, mag sein dass ich mit meinen Aussagen evtl. ein wenig "rumeiere", weil ich niemanden "Verbote" aufzwingen will, die dann früher oder später eh umgangen/gebrochen werden, wenn die andere Person damit eigentlich nicht selbst übereinkommt.
Und ich persönlich habe auch keine Probleme mit Schriftkontakt zu anderen, solange es eben nur bei dem Schriftkontakt und dementsprechend eine "Fantasie" bleibt. Ich gestehe eben auch jedem seine Freiheiten zu, solange die Auslebung die Gefühle des anderen nicht verletzt.
Deshalb ist mir ein offener und ehrlicher Umgang miteinander wichtig, da man zwar viel Mutmaßungen und Interpretationen darüber anstellen kann, was der andere fühlt, denkt oder will, aber es eben nicht weiß. Das lässt eben diesen Raum für Missverständnisse. Naja, wenn aber jemand nicht genau weiß was er will und was nicht, wird das natürlich schwierig...
Es gab auch kurz nach unserem ersten Date eine Unterhaltung in der es darum ging ob es zu dem Zeitpunkt den anderen etwas anginge, wenn man sich noch mit anderen treffe. Er war der Ansicht es ginge mich schon etwas an und hat mir dann gesagt, dass er eigentlich an dem Wochenende noch zwei Verabredungen mit Frauen hätte, die schon länger geplant waren. Ich bedankte mich für seine Ehrlichkeit und habe ihm dazu gesagt, dass ich es zwar nicht gut finden muss, aber wenn er das gern möchte und das Bedürfnis danach hat, wahrnehmen soll aber mir dann wenigstens Bescheid geben soll, wenn er dann doch mehr Interesse an jemand anderes als mir hat. Ein paar Stunden später hat er mich dann angerufen und mir gesagt, dass er die Verabredungen abgesagt hat, weil die ihm nicht so wichtig wären und es sich für ihn falsch anfühlen würde und er dann ein schlechtes Gewissen hätte. Ja schlussendlich bleibt mir nur diese Aussage von ihm und er hat sich an dem Wochenende auch sehr viel bei mir gemeldet. Vielleicht ist er ehrlich, vielleicht aber auch ein guter Lügner. Gewissheit gibt es nicht und ich versuche trotz der Erfahrungen, die ich gemacht habe nicht von jedem direkt das Schlimmste anzunehmen. Natürlich sind aber sämtliche Szenarien in meinem Kopf und ich versuche mich so ziemlich auf jede Eventualität "einzustellen", damit ich je nachdem was dann wirklich rauskommt nicht so verletzt bin und überrascht werde. Halt nach dem Motto "Das Beste hoffen, aufs Schlimmste vorbereitet sein"
 
  • #83
Nochmal zum Thema Entfernung:

Er sagt, dass rein schon auf Grund der Entfernung keine feste Beziehung in Frage kommt. Warum sucht er sich dann überhaupt eine Frau, die Hunderte von Kilometern entfernt wohnt?

Würde er wirklich was Festes suchen, hätte er sich eine Frau aus seiner Umgebung gesucht. Er will was unverbindliches, da kommt ihm die weite Entfernung gerade recht! So kann er mehrere Frauen parallel treffen, ohne das jmddas merkt. Finger weg!
 
  • #84
Wegen der Frage der FS habe ich nachgedacht und ich gebe @void in sofern recht, dass bei dieser Geschichte die Zeit doch helfen könnte herauszufinden, was der Freund wirklich will. Von einer Seite hat er diese Beziehung begonnen und von der anderen Seite sucht er nach Spaß. Das bedeutet, er ist sich nicht sicher. Es wäre interessant herauszufinden, woher diese Unsicherheit kommt. Es lohnt sich zu wissen, ob vielleicht doch eine Art Flucht ist. Er handelt so, weil er denkt die FS könnte bald sich zurückziehen?

Hmmm... Das ist möglicherweise ein guter Gedankengang. Es wäre möglich, dass ich vielleicht durch mein "Kopfkino" und dem Bewusstsein darum, dass ich zu Verlustängsten tendieren kann, die sich u.A. auch so äußern können, dass ich versuche mich emotional so zu distanzieren, dass ich gleichgültig wirken könnte...
Also ja, ich versuche möglichst zumindest in Krümeln zu kommunizieren was in mir vorgeht, aber den ganzen Keks behalte ich i.d.R. für mich um den anderen nicht zu überfordern...
 
  • #85
Eigentlich ist klugscheissen sogar mein Job...aber Definitionen und Statistiken helfen bei Emotionen 0.

Sie verunsichern höchstens auf den Bauch zu hören.
Da ist etwas, was man nicht will...nicht in seinem Leben, egal was die anderen 80% machen.
Ob das eine offene Beziehung, eine schlagende Verbindung oder Stinkefüsse sind

Die FS sagt: will ich nicht
Er sagt: ist ok
Macht aber wohl eindeutig sein Ding weiter

Und jetzt wo also noch Lügen dazu kommt, wird sie unsicher.
Finde den Fehler
 
  • #86
Ich verstehe hier echt nicht, die FSin hat mit ihm das Gespräch Monogamie, er meint er möchte und DANACH schreibt er eine fremde Frau an, die zufällig eine ihrer Bekannte ist, schreibt noch 3 Wochen mit der Frau, der Chat liegt der FSin vor; ging es darin um Kochrezepte liebe FSin? Weil er doch so ehrlich ist?! Oder hat er nicht, trotz eurer Gespräche und ernst meinen, Bla bla... nicht diese Bekannte noch im Netz nach dir und dann 3 Wochen parallel aufgerissen? Nur zufällig kam es dann zu keinem Treffen, wegen dem Umzug, vielleicht war sie ihm auch nicht so unter genug... dir liegen alle Beweise vor, aber du denkst immer noch er ist ehrlich. Dann frage nicht, Du willst ihm glauben und nicht deiner Bekannten, der arme Mann ist nur verwirrt und weiß nicht was er will. Und bitte liebe @void, ich habe es nicht gefunden, die Beziehung war mit der Ex von Anfang an eine Offene Beziehung und nicht aus Frust erst am Ende, Zitat: „Nun hat er mir vor Anfang an offenbart, dass seine letzte Beziehung eine offene war,..“
 
  • #87
Für den Fall, dass meine beiden Beiträge von gestern Abend verschwunden bleiben, in Kürze:

- Er hat nie gesagt, dass seine nächste Beziehung eine Offene sein soll oder mir eine vorgeschlagen

- Er hat auch nicht gesagt, dass er eine Fernbeziehung ausschließt, sondern dass es eben schade ist, dass wir soweit auseinander wohnen, was ja auch so ist. Die Aussage war aber noch bevor wir uns überhaupt real getroffen haben. Danach war die Aussage, er fährt ja gerne und habe ja ein schnelles Auto und Motorrad...

- Ich habe dem Mann nicht hinterherspioniert oder meine Bekannte auf ihn angesetzt. Sie hat das eigenständig gemacht und mich dann mit dem Ergebnis konfrontiert.

Nun gerade hat sie mir wieder ungefragt Bilder geschickt, dass sie mit ihm auch noch weiter geschrieben hat und was dann eher belangloser Plausch war aus dem er sich gestern Abend damit verabschiedete, dass sein Umzug ein Neuanfang für ihn ist und ihr weiterhin viel Spaß und Erfolg bei ihrer Suche wünsche. Kurz darauf war das Profil wohl gelöscht.

Weißt Du nicht, vielleicht verabschiedet er sich von seinen Leuten in der Stadt oder schlägt Dir noch was vor.
Anscheinend liegst du damit gar nicht so daneben. Er hat mich tatsächlich kontaktiert, dass er nun doch schon eher mit allem in seinem alten Wohnort fertig ist, noch keine interessante Wohnung in Aussicht ist und ob es mir recht wäre, wenn wir uns schon vor dem Wochenende sehen bzw. ab heute oder morgen Abend Zeit miteinander verbringen könnten. Ihm würde auch nichts ausmachen, dass ich die Woche den ganzen Tag arbeiten bin und dann erst abends Zeit hätte. Er wüsste sich schon zu beschäftigen.
 
  • #88
Nee, das heißt es nicht, jedenfalls für mich nicht. Es heißt: Wenn es nicht mehr passt oder man rausfindet, dass es nie richtig gepasst hat, sollte man es beenden, sonst wird man unglücklich.
Das ist schön und es ehrt Dich, wenn du so denkst und handelst, gleichzeitig ist diese Version die ideale Form, sonst gäbe es keine Affären. Man würde zusammen bleiben solange es gut geht und dann sich trennen und nach einer passenderen Partnerschaft Ausschau halten. Das wäre richtig und man sollte so handeln. Die Realität sieht m. E. ein wenig anders aus. Auch in der Geschichte der FS sucht der Mann parallel weiter, obwohl er ihr fester Freund ist. Es wäre interessant seine Beweggründe zu kennen, vielleicht ist er verwirrt und verunsichert, das kann sein, aber obwohl etwas nicht stimmt, sucht er keine Kommunikation mit der FS, sondern sagt, es wäre alles gut. Ehrliche Kommunikation wäre das Zauberwort 😊.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #89
ch habe es nicht gefunden, die Beziehung war mit der Ex von Anfang an eine Offene Beziehung und nicht aus Frust erst am Ende, Zitat: „Nun hat er mir vor Anfang an offenbart, dass seine letzte Beziehung eine offene war,..“
Ups, ich brauche wohl ne stärkere Lesebrille. Stimmt natürlich, was Du schreibst.
Oder hey, ich gehe in Zukunft als Hellseherin:
Und die Beziehung mit seiner Ex war halt zuletzt eine Offene. So ca. 6 Monate bevor dann doch die endgültige Trennung kam. Vielleicht hab ich mich da etwas missverständlich ausgedrückt.

Doch das übliche "Kino".

Wie dem auch sei, ich finde, das klingt durchaus alles ehrlich und es scheint ja auch gut gelaufen zu sein, Rose, dass Du das so angesprochen hast.
gleichzeitig ist diese Version die ideale Form, sonst gäbe es keine Affären.
Ist mir bewusst, und ich hätte ja selbst meine Exbeziehung auch nicht beendet, sondern "dran gearbeitet", bis das Unglück so groß wird, dass es erst durch Fremdverlieben beendet werden würde. Ich glaube auch, dass mein Ex am Ende fremdverliebt war in eine Kollegin. Aber das war dann nicht wichtig, weil beiden klar war, dass es auseinandergehen muss. Also MIR auch, sonst hätte ich mich nicht so erleichtert gefühlt.

Ich wollte nur drauf hinaus, dass "serielle Monogamie" nichts Schlechtes ist. Und mit Betrug hat das ja auch nichts zu tun, sondern es wäre das Gegenteil, wenn man die monogame Beziehung beendet, bevor man in seiner langjährigen Beziehung fremdgeht. Die Affären kommen ja gerade daher, dass man DIESE EINE Beziehung weiterführen will bis sonstwann, obwohl längst "Affären nötig" sind, um in der Beziehung "zu überleben".
 
  • #90
Im Grunde ist doch dann alles gut, liebe FSin... er hat Dich beim 2. Date gleich seinen Eltern vorgestellt und seinen Freunden, hat er zuvor nur bei festen Freundinnen gemacht. Seine 5jährige Beziehung vor Dir, war 4,5 Jahre monogam und lief die letzten 6 Monate nicht mehr rund, aber man fand eine einvernehmliche Trennung und entwickelte eine Freundschaft, eine seiner Exen hast du auch kennengelernt, und er war alles normal, was für einen umgänglichen, harmonischen Charakter spricht. Er hat gleich gemerkt, nach 3 Monaten Schreibkontakt und 1 Date, dass Dir gleich so vertraut, Dich gleich in sein Leben zu holen (Familie, Freunde, Ex) und dann auch 3 Wochen mit Dir am Stück zu verbringen. Hier habt ihr ausgesprochen gut gepasst und harmoniert, Du skypt, schreibt, seht auch jedes Wochenende, was auch jedes Mal verlängert ist, außer das letzte, wo er umzog, aber jetzt kommt er schon heute zu Dir und ihr verbringt wieder Tage am Stück bis zum Ende dieses Wochenende. Andere Frauen hat er nicht getroffen. Eine offene Beziehung hat er Dir nicht vorschlagen, gegen eine Fernbeziehung hat er nichts, die anderen Profile, die er im Internet hat, sind halt Abos, die er nutzen kann, solange das Abo läuft, zum Schreiben und Parallelkontakte zu beenden, und da hast Du im Grunde nichts dagegen, dass Profile existieren. Alles ist gut, Dir kann hier im Forum keiner die Frage beantworten, ob er es mit Dir ernst & ehrlich meint oder er Dich letztlich verarscht, oder dennoch unsicher ist, ob du es bist, trotz dass er Dich schon intensiv in sein Leben und sich selbst, in dein Leben eingebracht hat und heimlich hintenrum ohne deine Kenntnis, nach was besserem sucht, solange noch die Abos laufen, oder ob er diese nach und nach stilllegt oder pausiert, oder wenn es irgendwann zwischen Euch nicht innig und gut läuft, wieder heimlich aufleben lässt. Ihr scheint beide gut zu passen, beim 2. Date gleich ihn in deine Wohnung für 3 Wochen zu lassen und in dein Leben, und selbst gleich bei ihm im Leben zu sein, mit seinem Umzug, Job- und Wohnungssuche. Er scheint auch große Stücke auf Dich zu halten, wenn er Dich bei deinem Wohnungsbesichtigungen dabei hat und Deine Meinung Gewicht. Es kann alles Mögliche bedeuten von Blitz eingeschlagen und große Liebe, bis Du hast irgendeine vorübergehende Aufgabe und er macht ein Strohfeuer, um Dich einzufangen und blenden. Höre auf dein Bauchgefühl, du hast Vertrauen, dann wünsche ich Dir heute einen tollen gemeinsamen Abend und eine schöne gemeinsame Woche mit ihm bei Dir daheim. Genieße eure Zeit und wenn Du Fragen hast, stelle sie ihm ruhig, weil Druck sollte sich bei ihm nicht einzustellen, wenn ihr eine gemeinsame Zukunft ansteuern wollt.
 
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