Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

Gast
  • #1

Kind bleibt nach Trennung beim Vater !? Wer möchte das?

Die Frage wurde schonmal vor einiger Zeit gestellt, aber es haben sich nur Frauen und keine Männer gemeldet. Deshalb noch einmal:

In vielen Foren beschweren sich Männer, dass sie nach der Trennung nur für das Kind zahlen müssen, von ihren Exen über den Tisch gezogen werden und ihr Kind wenig sehen. Aber ganz ehrlich: wieviele Männer wären bereit ihr Kind komplett zu sich zu nehmen und die Mutter bekommt dann das Besuchsrecht?

Es ist doch heutzutage so, dass auch die Mütter schon nach kurzer Zeit wieder arbeiten (wollen). Beide -Mann und Frau- wollten einmal zusammen das Kind. Sie wollten eine Familie sein, haben sich gemeinsam entschieden ein Kind in die Welt zu setzen...usw. Alle anderen Fälle sollen hier mal ausgeklammert werden (Unfälle, ONS, Frau überredet Mann usw).

Das heißt, Männer sollten doch genauso gerne sich um das kind in Vollzeit kümmern wollen? Oft wird gesagt, dass sei auch so, aber die Mütter würden darum kämpfen und dann vor Gericht das Sorgerecht bekommen. Also lassen wir auch mal das Argument weg. Also in unserem Szenario: Die Frau wäre damit einverstanden, dass das Kind zum Vater kommt. Welcher Mann will das wirklich?
 
G

Gast

Gast
  • #2
Liebe FS ..mein Kind ,14 Jahre Junge , lebt bei mir und ich bin froh das es so ist . Kein Kontakt zur KM und das erleichtert mir (m47) sehr das Leben ,mittlerweile würde ich auch nur eine Partnerin mit Kind akzeptieren wo es auch so ist und kein Kontakt zum KV gibt ...da ich aus Erfahrungen gelernt habe, dass dies am besten ist und am wenigsten Probleme verursacht .Gerade was das Thema Patchwork betrifft ......
 
G

Gast

Gast
  • #3
meine kinder wohnen seit 2006 bei mir = ich bin der vater.
 
G

Gast

Gast
  • #4
Ich ;)

Mein Kind hat sich nach dem Bekanntwerden der Affäre meiner Frau sofort entschieden bei mir zu bleiben. Die Ursache lag jedoch nicht in der Affäre begründet. Vielmehr habe ich schon immer einen sehr guten Draht zu meinem Kind gehabt. Meine Frau hatte nichts dagegen. Mir würde etwas fehlen wenn es nicht so wäre. Die Rolle als "Besuchspapa" würde mir sehr schwer fallen. Mein Kind ist mit mir glücklich.

Wir haben heute ein ganz anders gelagertes Problem. Meine Frau bereut es uns verlassen zu haben und zu ihrer Affäre gezogen zu sein. Inzwischen hat sie erkannt was sie aufgegeben hat und wen sie liebt und möchte zurück. Die Liebe zwischen uns war nie ganz weg. Jedoch ist der Weg zurück recht schwer. Aber das ist ein Thema für einen eigenen Thread...
 
G

Gast

Gast
  • #5
mein Kind ,14 Jahre Junge , lebt bei mir und ich bin froh das es so ist . Kein Kontakt zur KM und das erleichtert mir (m47) sehr das Leben ,

Weißt du eigentlich, FS, was du deinem Kind damit antust, indem du ihm den Kontakt zur Mutter untersagst?
Kein Kontakt zur Ex mag DEIN Leben zwar erleichtern, jedoch wird dein Kind unter dem Verlust der Mutter leiden! Es wird still leiden und die Sehnsucht nach dem verlorenen Elternteil wird sich tief in seine Seele eingraben! Du wirst denken - es dir schön reden - dass alles in Ordnung sei! Aber dem ist nicht so. Dein Kind wird auf diese Art und Weise die Trennung der Eltern nie überwinden. Dein Sohn wird lebenslang geschädigt bleiben. Du wirst es bemerken sobald er erwachsen geworden ist. Er wird sich auf die Suche nach dem verlorenen Elternteil begeben. Er wird ihn auch wiederfinden, jedoch wird dich diese Aktion sehr viele Sympathien deines Sohnes kosten! Er wird instinktiv spüren was DU ihm angetan hast!
Kehre um solange es noch Zeit ist und fördere den Kontakt zwischen Mutter und Sohn!

[Mod.= Künftig werden wir ihre Beiträge ohne Zitatcode nicht mehr editieren, sondern löschen! Denken Bitte daran.]
 
  • #6
Beide Elternteile sind verantwortlich für die Versorgung des Kindes und das muss man auch in der Betreuungssituation wiederfinden in einer 50/50. Regelung. Ein Elternteil welches sich nicht mehr für sein Kind zuständig fühlt und auf Kontakt verzichtet, kommt für mich nicht in Frage.
 
  • #7
Es gibt sie, die Männer, die ihre Kinder ernsthaft wollen. Und die Mütter die ihren Kindern den Vater nicht gönnen.
 
G

Gast

Gast
  • #8
Ihr lieben Eltern!
Ich w habe 2 Kinder deren Vater sich mehr schlecht als recht um sie kümmert. Als toter Vater wäre er mir als Ikone recht, nicht aber als lebender! Er wird hochstilisiert, weil er sich so rar macht. Wir trennten uns weil er keine Veranwortung übernahm. Kurz nach der Trennung hatte er eine Freundin. Kam nicht zurück. Ich habe eine Tochter mit Handycap. Hatte einen Lebensgefährten, der sich meiner Kinder liebevoll angenommen hat. Wir hatten als Familie, die wir wieder werden wollten keine Chance, weil sobald der Vater auftauchte, die Kinder logischerweise und auch verständlicherweise aus dem Häuschen waren. Nicht falsch verstehen! Jedes Kind braucht seinen Vater und ein Kind braucht sogar so einen Vater und trotzdem ist in diesem Fall ein toter Vater besser als ein lebender! Unsere Zweitfamilie ist daran zerbrochen. Und den Kindern hat es nichts gebracht, außer dass der Vater heute eine neue Freundin hat, die ziemlich einfach gestrickt ist und das Wort Niveau nicht kennt. Dies hätte ich meinen Kindern gern erspart, denn es hat auch meine Lebensqualität derart beeinflusst, dass wir anders leben, als wir wollten. Die Kinder bringen den ganzen Unsinn und das ganze Primi-Proll-Gedöns mit nach Hause zu mir. Ich könnte... Besonders unter dem Hintergrund, dass ich mit Dingen aus meiner eigenen Kindheit abgeschlossen habe und respektlose Menschen hinter mir lassen möchte, jetzt kommt das auf diese Art zurück! Seht ihr es da auch so, dass es eben nicht stimmt, dass beide Eltern da sein dürfen, wenn ein Teil nur seinen Profit daraus zieht? Sorry, das ist ein bisschen Thema verfehlt, aber wenn sich die Mutter nicht kümmert, dann ist doch logisch, dass der Vater die Kinder nimmt, wenn er Verantwortung zeigt, doch es gibt auch 50/50 Modelle, wenn beide Eltern verantwortlich sein wollen. Trotzdem fühle ich als Frau, dass ein Kind zur Mutter gehört. Ich könnte meine Kinder nicht hergeben.
 
  • #9
Und ich verstehe nicht, dass Väter ihre Kiner hergeben können, denn ich könnte es auch nicht! Daher kommt nur 50/50 in Frage wenn beide das Kind erleben wollen. So einfach. Wenn ich solche Geschichten immer lese muss ich echt denken, sag mal habt ihr euch die Männer eigentlich nicht angeguckt bevor ihr Kinder von ihnen bekommt? Und nun soll keiner sagen, das habe ich nicht gewusst. Solche Charakterzüge sieht man schnell und Frauen müssen genauso viel Verantwortung den Kindern gegenüber zeigen, dass sie einen vernünftigen Mann als Vater auswählen und dafür sorgen, dass der Mann seinen Vaterpflichen Nachkommen kann und nicht merkwürdige Regeln aufstellen die nicht erfüllbar sind und auch nicht sein müssen wie, er darf die Kinder nicht mit der neuen Freundin in kontakt bringen oder so ein Quatsch. Männer können genuasogut Verantwortung für die Kinder übernehmen wie die Mutter und man muss akzeptieren, dass der Vater manches einfach anders sieht und handhabt. Akiner können das gut unterscheiden und die Kinder zu bestrafen damit ihre Väter nicht sehen und erleben zu dürfen nur weil Frau unter verletzten Gefühlen leidet weil sie für eine jüngere verlassen wurde, geht halt gar nicht! Bei allem Verständnis dafür das die verletzten Gefühle zu recht bestehen, aber zum Erwachsensein gehört eben auch diese im Griff zu haben um nicht weiteren Schaden zu verursachen. nd das tun halt die aller meisten Frauen. Denn bestimmt über 90 Prozent der Kontaktverbote durch Mütter einstehen nur dadurch und entbehren jeglichem Grund was die Gefahr fürs Kind angeht. sehr traurig wie Verantwortungslos sich da viele Frauen zeigen wenn es darum geht ihre verletzten Gefühle dem Mann gegenüber auszuleben und ihn zu bestrafen für das was er ihnen möglicher Weise angetan hat
 
G

Gast

Gast
  • #10
#SusanneHH
doch, ich habe mir den Vater meiner Tochter sehr bewusst ausgesucht. Ein sehr liebevoller, geduldiger, großzügiger, hilfsbereiter Mensch. Dass er leider sehr labil war und nach und nach in Spielsucht und Alkoholsucht (die hat er vor der Umwelt sehr gut verstecken können) abgedriftet ist, war am Anfang der Beziehung nicht zu erkennen.
Wenn man das jedem Menschen ansehen könnte, wie er sich in den nächsten 20 bis 30 Jahren entwickeln wird, wäre das Leben wohl für alle Menschen einfacher. In meinem Fall war es klar, dass ich für unsere gemeinsame Tochter das alleinige Sorgerecht haben wollte. Das hat auch geklappt. Aber ich würde nie versuchen, das Kind vor dem Vater fernzuhalten. Muss ich auch nicht, denn er meldet sich nur noch sehr unregelmäßig bei ihr.

Zur Titelfrage. Ich kenne nur sehr wenige Männer, die nach einer Trennung die Kinder bei sich haben (wollen). Und meistens ist es dann so, dass es nicht anders geht, weil z.B. die Mütter (krankheitsbedingt) nicht in der Lage sind, die Kinder zu versorgen. Obwohl ich durch meinen Beruf Einblick in viele sehr unterschiedliche familiäre Situationen habe, sind solche Väter die absolute Ausnahme. Dagegen kenne ich einige, die sich vor ihrer Verantwortung drücken, selbst wenn ein Notfall (z.B.schwerer Verkehrsunfall der Kindsmutter, oder Erkrankung) vorliegen. Der vorgeschobene Grund ist dann "ich muss den ganzen Tag arbeiten". Hallo? Das müssen die meisten Mütter auch.
 
G

Gast

Gast
  • #11
Meine Erfahrung ist ähnlich in Antwort 9.
Ich bin Mutter , AE, alleiniges Sorgerecht.
Trotz Unzuverlässigkeit, und gravierenden Problemen habe ich so weit ich konnte, den Kontakt Vater/ Tochter immer gefördert.
Es wurde in diesem Kontakt vom Vater teilweise massiv gegen mich gearbeitet-
so bekam ich alleiniges Sorge "RECHT".
Der Vater hätte es bei seiner eigenen Problematik nicht ausüben können.
Er hat uns Schwierigkeiten gemacht( Entzug des Kinderpass/ Verbot von Urlaub/Androhung von Entzug des Kindes....),die ich nicht hinnehmen konnte.
Aber dieser Vater, der bis vor kurzer Zeit von mir finanziell unterstützt wurde,
hat sehr darauf gepocht , es sei ihm alles zu wenig an Kontakt.
Waren konkrete Zeiten vereinbart, kam er sehr oft nicht.
Wunsch und Realität halt enorm weit auseinandergehend.
Und nicht ehrlich der Wunsch nach mehr Kontakt, sonst wäre mehr Verlässlichkeit da gewesen!
Da werden dann Kämpfe über diese Kontaktfrage ausgetragen, die nicht gut sind für die Kinder.
Ich, voll berufstätig, Haushalt überwiegend am Wochenende,warum soll ich mich da nicht über Kontakt des Vaters freuen....er müsste verlässlich sein.

Ich kenne auch Kinder, die beim AE Vater leben,
diese Männer stecken ähnlich zurück wie ich, organisieren alles gut, verdienen meist gut, und sind intellektuell sehr gebildet.
Da gibt es für mich keinen großen Unterschied.
Wenn der Vater vernünftig ist, die Mutter Karriere machen möchte, das geht genau so gut.
w51
 
G

Gast

Gast
  • #12
... solche Erfahrungen hatte ich auch. Männer wollen zwar ..... können aber nicht wirklich ein Kind betreuen. Das fängt bei der Zeit an, die sie nicht aufbringen und weiter bei der Ernährung, die sie nicht beibringen und hört bei den Nebenkosten der Miete und der Zahlung der Schulbücher, die sie nicht leisten wollen auf.
Es liegt einfach nicht in der Natur eines "Mannes".
 
G

Gast

Gast
  • #13
Im Bekanntenkreis hätten viele gerne ihre Kinder, nur müssen sie deutlich mehr arbeiten als früher, da sie ja eine Ex Frau auch noch durchfüttern müssen. Da bleibt einfach keine Zeit für eine vernünftige Betreuung.
 
G

Gast

Gast
  • #14
... Männer wollen zwar ..... können aber nicht wirklich ein Kind betreuen. Das fängt bei der Zeit an, die sie nicht aufbringen und weiter bei der Ernährung, die sie nicht beibringen und hört bei den Nebenkosten der Miete und der Zahlung der Schulbücher, die sie nicht leisten wollen auf.
Es liegt einfach nicht in der Natur eines "Mannes".
So ein Quatsch. Ich bin die ersten Jahre nach der Geburt zu Haus geblieben und habe meine Tochter betreut. Ich habe ihr abends vorgelesen, bei den Hausaufgaben geholfen und sie wenn nötig getröstet. Ich habe ihr zum Geburtstag die Geburtstagstorte gebacken. Meine Tochter lebt seit der Trennung bei mir. Um die Ernährung muss sich auch niemand Gedanken machen. ;)
 
  • #15
@11: oha, um es mit Loriot zu halten: "Du Dödel Du!" und damit liegt es in der Natur einer "Frau", dass ... Ich dachte, wir wären schon weiter im Denken, aber manche Frauen wollen wieder zurück in die Zeiten, als Männer in Deutschland das Recht hatten, der Frau die Ausübung eines Berufes zu verbieten.
 
G

Gast

Gast
  • #16
Kinder nach der Trennung beim Vater lassen?

Das würde ich nur befürworten, allerdings gibt es da einen kleinen Haken: Die Hormonlage der Frau nach einer Entbindung!

Dieses "Ich kann nicht ohne meine Kinder" der Frauen ist etwas, dem sie sich so ohne weiteres kaum bis gar nicht entziehen können, da es rein hormonell gesteuert wird, genau wie viele andere Emotionen in unserem Leben, aber mit ganz anderer Macht!

Daher kann ich nur Raten, so etwas nie ohne Unterstützung zu versuchen, da es kaum einer Frau gelingen wird und sie dann nur in zu irrationalen Handlungen, wie das Zurückkehren zu Mann und Kind gezwungen wird......Nur mit einem guten Psychologen/Psychater hat sie eine Chance!

Dieses Problem haben Männer nicht und daher fällt es ihnen zumeist leicht (-er) sich einfach um zu drehen, alle Probleme der Vergangenheit ( incl. ihrer Kinder) hinter sich zu lassen und (meist als Selbständiger) in ein neues freies Singleleben zu starten!

Der Staat unterstützt sie mit entsprechnder Rechtsprechung: Sind sie nicht in einer Firma angestellt, können sie sich auch vollkommen problemlos um jede Zahlung drücken - der Kreativität sind da kaum Grenzen gesteckt! Und sowas wie Ehegattenunterhalt wurde in den letzten Jahren fast komplett abgeschafft, denn die neuen, freien Männer sollen sich ja erneut binden und erneut Familien gründen............Nachtigall, ich hör dir.......!

Nur wer seinen Feind genau kennt, hat eine Chance ihm zu entkommen!!!

Denkt an die Hormone ;-)
 
G

Gast

Gast
  • #17
... solche Erfahrungen hatte ich auch. Männer wollen zwar ..... können aber nicht wirklich ein Kind betreuen. Das fängt bei der Zeit an, die sie nicht aufbringen und weiter bei der Ernährung, die sie nicht beibringen und hört bei den Nebenkosten der Miete und der Zahlung der Schulbücher, die sie nicht leisten wollen auf.
Es liegt einfach nicht in der Natur eines "Mannes".

Schön so einen Schmarren einmal zu lesen. Ich bin alleinerziehender Vater einer mittlerweile 14 jährigen Tochter ,voll berufstätig in einem Krankenhaus ( mit Bereitschaftsdienst auch Nachts,Wochenende und an Feiertagen) , meine Tochter besucht eine Privatschule ,meine Wohnung und die dazugehörigen Nebenkosten bezahle ich regelmäßig , sogar Zeit für Freizeitaktivitäten finden wir beide auch noch!

Ich bin kein Mediziner!!

Wir alleinerziehenden Väter könne und wollen für unsere Kinder sorgen , wir füttern unsere Kinder auch nicht ständig mit Burger oder Pizza . Wir fühlen uns auch nicht -wie die meisten Frauen nach einem 20 Stunden Job - überfordert und rufen irgendwelche Freundinnen zu Hilfe bei denen wir uns dann ausweinen können.

Wir reinigen unsere Wohnungen selbstständig und sauber und machen keine anderen dafür verantwortlich für Dinge die sie selbst nicht durchführen möchten.

Von dem Geld das meine Ex bezahlen muss kann ich nicht einmal das Schulgeld bezahlen da diese natürlich keine Lust hat eine Vollzeitbeschäftigung an zu nehmen.

Ihr Lieben ,dankt der Justiz und div. feministischen Vereinen daß euch die Kinder noch immer zugesprochen werden obwohl es sehr viele Väter gibt die für ihre Kinder sorgen wollen und dazu auch in der Lage sind, was ich bei so manchen Alleinerzieherinnen in Frage stelle.

Wir alleinerziehenden Väter sind und werden immer für unsere Kinder da sein und diese können sicher sein daß wir sie weder wegen Schmetterlinge im Bauch , imaginären Märchenprinzen oder Selbstfindungsaktivitäten verlassen oder vernachlässigen werden!
 
G

Gast

Gast
  • #18
Ich kann dem AE Vater nur zustimmen. Auch ich habe im Bekanntenkreis Beispiele dafür.

Ein sehr netter AE Vater, den ich auf einer Freizeit für AE kennengelernt hatte, hatte seine 4 Kinder dabei 3,4, 6, 8 Jahre. Sie waren ein Spitzenteam....der Zwergen Vater, hat ihn mein Kind genannt. Sie hatte sich wohl etwas in diesen netten Papa verliebt. Von Beruf ist dieser Mann Jurist, Vollzeit berufstätig als Personalchef.

Ein anderer AE Vater, der in der Hausverwaltung meines ehemaligen Vermieters beschäftigt ist, Wirtschaftsingenieur, Vollzeit berufstätig, Kind immer in Ganztagsbetreuung/ Schülerhort. Kind erwachsen mittlerweile. Studiert Lehramt.

Etliche Selbstständige, IT Fachleute....alle hinterlassen mit ihren Kindern einen sehr guten Eindruck bei mir, die Kinder werden gefördert, besuchen höhere Schulen. Sie sind auch alle nicht auf Partnersuche, sondern ausgelastet, durch Kinder, Haushalt, Beruf. So wie ich selbst auch.

Man kann sich sehr gut mit Ihnen unterhalten.

Das Leben ist wie es ist - die Ehe/ Partnerschaft eben gescheitert - wird es eben alleinerziehend bewältigt - lamentiert darüber wird da nicht!

w51
 
  • #19
Das würde ich nur befürworten, allerdings gibt es da einen kleinen Haken: Die Hormonlage der Frau nach einer Entbindung!

Ich glaube du bist auch die verbitterte AE Mutter aus dieser Diskussion, du bist da 17 und 70 http://www.elitepartner.de/forum/keine-chance-auf-partnerschaft-wegen-kinder-24624-3.html

Ich habe Väter gesehen, die würden sich ein Bein ausreisen, um ihr Kind mehr bei sich zuhaben. Sie würden Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit es ihrem Kind gut geht. Du redest hier von Hormonen, Männer sind denen auch ausgesetzt. Ich habe gesehen, wie Männer ihre schwangeren Frauen behandelt haben, sie war für sie wie ein rohes Ei. Sie musste nur PIPP sagen und die sind gesprungen. Wenn Männer das Kind auch wollen und sich drauf freuen, dann lieben sie das Kind auch da schon und sie wollen die Frau ihn ihrer Nähe haben, sie wollen ihren Bauch anfassen, an ihm lauschen... sie wollen das Kind auch spüren.

Also ich habe noch keine Kinder aber ich habe Eltern und beide Elternteile lieben mich und meinen Bruder. Ich bin mehr Papa -Kind mein Bruder mehr Mama -Kind. Unsere Eltern sind noch zusammen aber mein Vater war da für mich da, wo meine Mutter fast genervt aufgeben wollte. Ich habe die Liebe beider Elternteile gespürt, beide auf ihre Art und Weise. Ich glaube nicht; dass mein Vater meinen Bruder und mich so einfach aufgegeben hätte.

Ich würde hier die Liebe einer Mutter nicht überbewerten und die Liebe eines Vaters nicht unterschätzen. Väter wollen oft ihre Kinder und sie lieben auch ihre Kinder.

Ich habe Männer an der Trennung zu ihrem Kind zerbrechen gesehen, sie haben geweint wie kleine Jungs. Ich habe Frau gesehen, die vor Frust und Wut auf den Mann, die Kinder dem Vater entzogen.

Wenn die hormonelle Bindung von Frauen an ihr Kind so stark ist, warum landen so viel Baby auf dem Müll oder verhungern Kleinkinder?

Klar ist die Bindung von Mutter und Kind schon aus biologischer Sicht etwas enger aber Vater und Kind. Aber ich weiß, mein Vater hat mich vor 32 Jahren auch mit versorgt, weil meine Mutter da studiert hat. Meine Oma hat das auch gemacht, weil mein Vater arbeiten musste. Mein Vater musste mich auch viel mitversorgen, als meine Mutter viel bei meinem Bruder war, weil er zu früh geboren wurde und viel im Krankenhaus war.

Gut mein Vater hat auch viel Misst gebaut, weil Väter oft sorgloser sind als Mütter. Meine Mutter hat mich als 3 jährige ihm mitgegeben nach dem Motto, dann wird er auf der Feier weniger trinken. Naja ich war ein offenes Kind und hatte keine große Angst, ich habe da wie so oft alle Leute bespaßt und dann swanke er irgendwann mit seinem Kind am Finger nach Hause. Meine Mutter hätte ihn dafür fast umgebracht, weil es hätte was passieren können. Ich weiß aber auch, dass sehr oft, er mich gefunden hat, wenn ich mal wieder verschwunden bin oder nicht gleich von der Schule nach Hause gekommen bin.
 
G

Gast

Gast
  • #20
Es ist wohl so das wir nicht alle Eltern nur in die Kategorie gute/schlechte Vaeter und gute/schlechte Muetter teilen koennen... es gibt wohl alle Zwischenstufen bei beiden Teilen udn die Uebergaenge sind fliesend.
Ich spreche als Frau und muss sagen rechtlich sind DIE Vaeter die ihre Kinder betreuen WOLLLEN heute immer noch EINDEUTIG benachteiligt sind, Kinder brauchen BEIDE Eltern, die die sich NICHT ihren Kindern widmen wollen finden immer einen Weg, die die es wollen nur selten denn das was viele Muetter nicht wahrhaben wollen oder sehr gut wissen und verneinen: Sie benuetzen ihre Kinder als Waffe udn scheuen auch nicht davor zurueck das Vaterbild bei den Kinder nachhaltig zu stoeren und zu zerstoeren ungeachtet der nachhaltigen Schaeden, auch das ist Missbrauch der elterlichen Sorge.
Wem es ums materielle geht oder gehen muss, sei trotzdem gut beraten sich vor Augen zu fuehren, ein Vater mit gutem Konakt ist ein besserer Unterhaltszahler, dort ist dann das Kindeswohl nur um Nebeneffekt erhalten, aber sei es drum! Etwas weniger Egoismus bitte... ein friedlicherer respektvoller Umgang ist schon fuers Kind ein Muss aber auch fuer sich selbst: Man/frau denke nur einmal an zukuenftige Familienfeste, Hochzeiten Taufen etc. das Kind wuenscht sich und hat ein Recht auf beide , ein anstaendiger Umgang ermoeglicht elegante (ja doch)tragbare Loesungen... und vermeidet spaete Desaster. Anstand... leider nicht mehr sehr in Mode... mit dem eigenen Mann oder der eigenen Frau wird ein "Umgang" gepflegt der schwerlich vorbildlich sein kann (gerade nicht fuer die eigenen Kinder) und das sich einiger Niedrigkeiten schaemen scheint gaenzlich abhanden gekommen zu sein. Mann und Frau meinen nur alleine fuer das absolute Glueck der Kinder dasein zukoennen dabei braucht mann immer zwei Pole, besser auch noch beiderseitige Tanten Onkel und Grosseltern... das ist wahrer Reichtum den man den eigenen!! Kindern stiehlt... Oma erzieht nicht wie ich.. und wenn schon? Unsere Oma doch auch nicht... wars eine Katastrophe? Wohl nicht es sei denn sie hat uns beigebracht nur man selbst sei klug und alle anderen dumm.... in diesem Sinne fuer das Abnehmen der Scheuklappen udn ein beherztes Springen ueber den eigenen Schatten, nicht einfach aber moeglich udn wird reich belohnt.. flexibles auf einander Eingehen schafft Harmonie und hilft allen... sicher benoetigen Kinder einen Hauptwohnsitz manche koennen aber auch pendeln (nicht gerade dann wenn einer mal zu streng ist bitte) als Eltern bleibt man in jeder Hinsicht verbunden ein ganzes Leben lang... ob man will oder nicht... durch die gemeinsamen Kinder... also Kinder sind NIE MEINE sondern immer UNSERE... (egal ob sie etwas angestellt oder besodneres geleistet haben) Kampf schadet am meisten den Kindern.. und spaeter den Eltern wenn sie sehen was sie angerichtet haben und es zu spaet ist...
 
G

Gast

Gast
  • #21
@16
Sehr schön geschrieben. AE m42 + w15. Meine Tochter ist und bleibt für mich das Wichtigste. Egal was die Zukunft noch mit sich bringt.
 
G

Gast

Gast
  • #22
Ich bin Mama eines 12 jährigen Sohnes welcher bei seinem Vater 48 J. lebt, ich darf ihn nicht sehen nur unter Aufsicht einer Psychologin. Mein Mann hat sich für eine 29 jährige entschieden, da er mit einer alten Frau (ich 50 J.) nicht leben kann. Seit der Trennung funktioniere ich nur noch, gehe tgl. ins Büro gehe auch zum Verarbeiten der Trennung zum Psychologen aber meinen Sohn habe ich seit März 2011 nur einmal für eine Stunde gesehen.
Aber ich werde seine Mama für immer und ewig sein- egal was kommt.
 
G

Gast

Gast
  • #23
Liebe #21, ohne Dir in irgendeiner Weise zu nahe treten zu wollen, MUSS wohl etwas sehr Drastisches und das Kindeswohl stark Beeinträchtigendes oder Schädigendes von Deiner Seite aus geschehen sein, wenn Du als Mutter Dein eigenes Kind nicht, bzw so selten und dann nur unter psychologischer Aufsicht sehen darfst...
 
G

Gast

Gast
  • #24
NR. 22 - nein es ist nichts vorgefallen. ich habe immer für die familie zurückgesteckt. war arbeiten habe rücksicht auf vieles genommen. habe manchmal geschimpft und die überglucke gespielt. das kind beschützt weil ich angst hatte das was passieren könnte. NEIN, der Kindesvater hat geld, viel geld. wenn unser kind was haben wollte bekam er das von seinem papa ich habe immer gesagt denke an kinder die nichts zu essen haben und bei dir häuft sich alles. Mein KIND hat nie in seinem leben von mir schläge bekommen - nur LIEBE. aber scheinbar war dies falsch. jetzt hat er als ersatz einen Hund bekommen. und ich gehe vor die Hunde-weil ich leide-. mit Geld kann man immer noch viel erreichen in deutschland- sogar ein kind kaufen.
 
G

Gast

Gast
  • #25
Meine Frau ist zum 01.01. nach zwei Monaten Trennung ausgezogen.
Weil sie sich beruflich entwickeln will (selbständig werden) haben wir per notarieller Trennungsvereinbarung erstmal beschlossen, dass die Kinder bei mir im ehemals gemeinsamen Haus bleiben.
Die alleinige Betreuung der Kinder (7/11) habe ich durch Übung während einiger ihrer mehrmonatigen Erkrankungen gut im Griff neben dem Vollzeit-Job.
Den Umgang der Kinder wollen wir uns 50/50 teilen.
Mal sehen, ob sie das einhalten wird. Bis jetzt läuft es normal.
Wenn sie zustimmen würde, würde ich die Kindersorge gern so belassen, auch nach der Scheidung - mal sehen.

m43
 
G

Gast

Gast
  • #26
Ich sehe das wie #24.

Kinder brauchen ihre Mutter, deshalb würde ich den Umgang der Kinder mit ihr niemals reglementieren oder unterbinden. Kinder sollen auch nicht aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen werden (Eltern, Freunde, Schule, Haus), deshalb würde ich die Kinder immer bei mir wissen wollen, zur Unterstützung im Haushalt könnte, wenn notwendig, eine Kinderfrau eingestellt werden.

Kinder, die bei der Frau bleiben, erleben oft einen sozialen Abstieg, was direkt festzumachen ist am Niveau der Hausfreunde und Ersatzväter. Das würde ich meinen Kindern in jedem Fall ersparen wollen.

Wenn die Frau meint gehen zu müssen, dann soll sie alleine gehen, für sich selber sorgen, und ihr Glück woanders finden. Wenn sie darauf bestehen würde die Kinder mitzunehmen, dann nur aus purem Egoismus, mit dem Wohl der Kinder hätte das nichts zu tun.
 
G

Gast

Gast
  • #27
Liebe #21, ohne Dir in irgendeiner Weise zu nahe treten zu wollen, MUSS wohl etwas sehr Drastisches und das Kindeswohl stark Beeinträchtigendes oder Schädigendes von Deiner Seite aus geschehen sein, wenn Du als Mutter Dein eigenes Kind nicht, bzw so selten und dann nur unter psychologischer Aufsicht sehen darfst...

Das stellt man sich so vor, aber ich kenne 2 Fälle aus meinem weiteren Bekanntenkreis, in denen es auch so war. Väter mit viel Geld und Macht (1 Journalist und 1 Richter) . Ich kannte die ganze Familie und die beiden Mütter hatten sich nichts zu Schulden kommen lassen. Sie waren einfach im Weg. Die Männer hatten mit viel Geld und einem guten Anwalt das "Recht" auf ihrer Seite und haben nicht nur das alleinige Sorgerecht sondern auch jeglichen Umgang unterbunden. Die Tochter einer dieser Familien hat mich immer um ein Alibi gebeten um ihre Mutter mal zu treffen. Sie hatte ihre Mutter sehr gerne und durfte nicht zu ihr, das war eine Qual für beide. Als sie 18 war, ist sie sofort ausgezogen und wohnt heute in der Nähe ihrer Mutter, will aber den Vater nicht mehr sehen - und das, obwohl er sie nun enterbt hat und sie nur noch ihren Pflichteil bekommen wird.
So etwas gibt es leider - auch wenn man es nicht glauben will.
 
G

Gast

Gast
  • #28
Meine Kinder sind bei mir - und das ist gut so.

m, 50
 
G

Gast

Gast
  • #29
Das stellt man sich so vor, aber ich kenne 2 Fälle aus meinem weiteren Bekanntenkreis, in denen es auch so war. Väter mit viel Geld und Macht (1 Journalist und 1 Richter) . Ich kannte die ganze Familie und die beiden Mütter hatten sich nichts zu Schulden kommen lassen. Sie waren einfach im Weg. Die Männer hatten mit viel Geld und einem guten Anwalt das "Recht" auf ihrer Seite und haben nicht nur das alleinige Sorgerecht sondern auch jeglichen Umgang unterbunden. Die Tochter einer dieser Familien hat mich immer um ein Alibi gebeten um ihre Mutter mal zu treffen. Sie hatte ihre Mutter sehr gerne und durfte nicht zu ihr, das war eine Qual für beide. Als sie 18 war, ist sie sofort ausgezogen und wohnt heute in der Nähe ihrer Mutter, will aber den Vater nicht mehr sehen - und das, obwohl er sie nun enterbt hat und sie nur noch ihren Pflichteil bekommen wird.
So etwas gibt es leider - auch wenn man es nicht glauben will.

Sicher gibt es sowas, und wenn es wirklich so war wie beschrieben, ist das auch eine Schweinerei.

Trotzdem sollte es nicht darüber hinwegtäuschen, daß der weitaus verbreitetere Elternentzug gegeünber Kindern dadurch zustande kommt, daß in Auseinandersetzungen eher die Kinder der Frau zugesprochen werden. Und in der Folge die oft trickreiche und hinterhältige Unterbindung des oft spärlichen Besuchsrechts des Vaters schon fast zum guten Ton gehört, zumindest kenne ich einige Mütter, die diesbezüglich kein Blatt vor den Mund nehmen.
 
G

Gast

Gast
  • #30
... solche Erfahrungen hatte ich auch. Männer wollen zwar ..... können aber nicht wirklich ein Kind betreuen. Das fängt bei der Zeit an, die sie nicht aufbringen und weiter bei der Ernährung, die sie nicht beibringen und hört bei den Nebenkosten der Miete und der Zahlung der Schulbücher, die sie nicht leisten wollen auf.
Es liegt einfach nicht in der Natur eines "Mannes".

[mod]ich kümmer mich als Mann besser um mein Kind als die Mama, Meine Tochter 6 Jahre fast 7 lebt seit 5 monaten bei mir. Wenn das Kind krank war hat der Pappa sich gekümmert wie um alles andere auch. [mod] Also zieht nicht alle immer alles über einen Kam. Ich kümmere mich genausau um das Essen Kleidung Wäsche vielleicht besser als die meisten Mütter, Hausaufgaben Kind jeden Tag zur Schule bringen.
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top