• #1

Kind wird geleugnet

Hallo :(
Wie würdet ihr damit umgehen wenn ihr ein Kind unter schwierigen Umständen bekommen hättet, von einem Mann der nur das Eine wollte.
Dieser Mann bekommt nun weitere Kinder mit einer Frau die er liebt und ignoriert euer Kind komplett, leugnet es sogar. Teilweise habe ich so große Schuldgefühle und bin so verletzt dass ich überlege mein Kind wegzugeben.
Ich habe dann das Gefühl als Mutter versagt zu haben und völlig wertlos zu sein. Auch finde ich es schwer mein Kind bedingungslos zu lieben.
 
  • #2
Wie würdet ihr damit umgehen wenn ihr ein Kind unter schwierigen Umständen bekommen hättet, von einem Mann der nur das Eine wollte.
Wir haben hier drei Beziehungen. Die der Mutter und die des Vaters zum Kind und die der beiden Erwachsenen.
Dieser Mann bekommt nun weitere Kinder mit einer Frau die er liebt und ignoriert euer Kind komplett, leugnet es sogar.
Zwei dieser Beziehungen sind dysfunktional.
Teilweise habe ich so große Schuldgefühle und bin so verletzt dass ich überlege mein Kind wegzugeben.
Was hilft es, die dritte jetzt auch noch zu beenden?
Ich habe dann das Gefühl als Mutter versagt zu haben und völlig wertlos zu sein. Auch finde ich es schwer mein Kind bedingungslos zu lieben.
Als Mutter versagst Du nicht, wenn Du keinen Kontakt zum Vater hast. Als Mutter versagst Du höchstens, wenn Du Deinem Kind schadest.
Was ist denn Deine „Bedingung“ für Deine Liebe zu Deinem Kind?
 
  • #3
Warum hast DU Schuldgefühle und denkst, versagt zu haben, wenn ER nicht zu eurem gemeinsamen Kind steht? Und warum kannst DU es deshalb nicht lieben und denkst sogar ans Weggeben? Das ist doch völlig verdreht. Such dir um des Kindes willen dringend professionelle Hilfe, bevor noch eine weitere Psyche schwer beschädigt wird.
 
  • #4
Hui, liebe @Teestube15, ich hoffe, dass dich nicht der Idiot aus deinem Nachbarthread (Beziehung beenden?) zu solchen Gedanken treibt?!

Falls doch, so kann ich dir nur raten:
1. Beende die Beziehung, von der du im Nachbarthread schreibst, das würde dir und deinem Kind guttun.
2. Egal, unter welchen »Umständen« du dein Kind bekommen hast, es ist es wert, von dir geliebt zu werden! Du wirst von deinem Kind mehr Liebe und Zuneigung zurück bekommen, als du je von einem dieser beiden von dir beschriebenen Nieten (dem Kindsvater und deinem neuen »Freund«) bekommen hast und bekommen wirst. Denn dein Kind liebt dich vorbehaltlos.

Freue dich, dass du ein Kind hast - es gibt genug Mütter, die sich das wünschen und keines bekommen. Du bist stark genug, als AE dein Kind groß zu ziehen und brauchst keinen Mann (Nachbarthread), der ständig auf sich selbst zeigt und von dir erwartet, dass du dein Kind hintenan stellst.

Warum suchst du dir solche Vollpfosten als Partner aus? Nur um nicht »alleine« zu sein? Suche dir Hilfe in Mütter-Kind-Gruppen, unternehme etwas in diesen Kreisen, begreife, dass es viele Mütter in deiner Situation, also alleinerziehend, gibt.

Wenn ich das richtig verstanden habe (Nachbarthread) ist deine Tochter zwei Jahre alt - was denkst du, wie es ihr damit ginge, wenn du sie »weggibst«??
Ich bin sicher, dass du hier manipuliert wurdest und selbst am meisten leiden würdest. Du musst dein Kind nicht »bedingungslos« lieben, »lieben« alleine reicht schon. Damit kämest du auch nicht auf den Gedanken, dich von ihm zu trennen.
Andere Mütter schaffen es auch: Alleinerziehend zu sein, Männern, die erwarten, dass du nur sie siehst und dabei dein Kind vergisst, auszuweichen.
Suche dir dringend Hilfe, wie oben erwähnt in einer Selbsthilfegruppe oder ganz professionell in einer Therapie. Das bist du dir - und deinem Kind - schuldig.
 
  • #5
Deine Frage bringt hier in diesem Forum nichts! Du wirst hier so gut wie nicht verstanden! Ich empfehle dir professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, das Problem was du hast, ist nunmal da und somit berechtigt, ob es einem gefällt oder nicht! Es liegt ganz tief in deiner Gefühlswelt begraben, du wurdest in deinem Urvertrauen, sehr massiv enttäuscht und genauso schwer verletzt, das ist nicht einfach, doch möglich, mit kompetenter Hilfe und mit viel Zeitaufwand aufzulösen!
Das ist auch genau das Parallelproblem in deinem anderen Thread: Beziehung beenden.
Das läuft wie ein roter Faden durch dein Leben, du solltest unbedingt Abstand von Männer nehmen, bis du besser entsprechend aufgestellt bist, du ziehst sonst in deinem emotionalen Zustand weiterhin genau solche A Typen an!
 
  • #6
Teilweise habe ich so große Schuldgefühle und bin so verletzt dass ich überlege mein Kind wegzugeben.
Ich habe dann das Gefühl als Mutter versagt zu haben und völlig wertlos zu sein. Auch finde ich es schwer mein Kind bedingungslos zu lieben.
Du verleugnest Dein Kind, es IST Dein Kind, und wenn Du damit nicht zurecht kommst, dann gib es zur Adoption frei, damit es die Chance hat, liebende Eltern zu bekommen, und für Dich grundlegende Therapie.
DU hast den Vater Deines Kindes gewählt, wieviele Kinder er sonst mit wem hat, ist irrelevant, Du hast Dein Kind und willst es nicht lieben, weil der Vater Dich nicht liebt, sondern eine andere.
Geh zum Jugendamt und lass dieses arme Kind gehen.
 
  • #7
Teilweise habe ich so große Schuldgefühle und bin so verletzt dass ich überlege mein Kind wegzugeben.
Was ist das denn für eine Einstellung? Und ganz ehrlich? Was ziehst du dir denn da immer für Typen an Land? Der aktuelle Typ macht dich nieder, der Typ davor sch.... auf sein Kind. Vielleicht solltest du mal ne Pause von Männern machen und einmal in dich gehen, weshalb du solche Männer anziehst.

Überhaupt auf die Idee zu kommen dein zweijähriges Kind wegzugeben, weil der dazugehörige Erzeuger ein Depp ist... kann ich nicht nachvollziehen.
 
  • #9
Liebst Du dein Kind? Wenn ja, dann behalte es und Grunde deine eigene Familie mit deinem Kind und werde glücklich. Das ist alles, was zählt. Alles andere wird sich zeigen und hoffentlich zu etwas Gutem entwickeln und es gibt sicherlich auch Männer, die liebend gerne eine Familie hätten. Denn Liebe, Freundschaft und Familie sind die einzigen Sachen, die das Leben wertvoll machen.
 
  • #10
Ich finde du sprichst zwei verschieden Dinge an:

1.) der biologische Vater lehnt sein Kind ab
2.) du hast keine Muttergefühle entwickelt oder stellst es dir vielleicht anders vor dein Kind zu lieben

Weist du sicher, dass der Erzeuger auch der Erzeuger ist? Ich denke du solltest ihn nicht versuchen umzustimmen, es ist seine Entscheidung. Er soll zumindest für das Kind Unterhalt zahlen, ist er als Vater eingetragen?

Zu Punkt zwei:
Du hast dich für das Kind entschieden und ich denke du solltest daher auch die Konsequenzen deiner Entscheidung tragen.
Lass deinen Frust über Punkt 1.) nicht an dein Kind aus, es kann da nichts dazu..
Ich habe davon schon mal gelesen, dass manche Mütter keine Gefühle für ihr Kind entwickeln, vielleicht depressiv verstimmt sind etc.
Ist dir dein Kind nicht wichtig?
Ich kann mir mein Leben nicht mehr ohne Kind vorstellen, ich habe mir das Mutter-sein etwas anders vorgestellt, doch rückblickend bin ich froh dieses kleine Wesen in meinem Leben zu haben, mir viel der Abschied von meinem „alten Leben“ ohne Kind mit den ganzen Freiheiten die man so hatte schwer.
Der Schlafmangel war auch hart, ich denke als Alleinerziehende ist es oft nicht einfach und man gerät an seine Grenzen, ist erschöpft.
Ich wünsche dir, dass du dich frei von deinen Gedanken um den Erzeuger machst und dir dein Leben mit deinem Kind so schön gestaltest wie es für euch am besten ist und dich glücklich macht.
Überlege dir gut ob du dein Kind weg geben möchtest, du hast dich einst für dieses kleine Wesen entschieden auch wenn du dir dein Leben anders vorgestellt hast.

W 28
 
  • #11
Denn Liebe, Freundschaft und Familie sind die einzigen Sachen, die das Leben wertvoll machen.
Das hast du sehr schön geschrieben, genauso ist es 😌
DU hast den Vater Deines Kindes gewählt, wieviele Kinder er sonst mit wem hat, ist irrelevant, Du hast Dein Kind und willst es nicht lieben, weil der Vater Dich nicht liebt, sondern eine andere.
Ja so ist es, solche Probleme entstehen dann wenn man plötzlich schwanger wird ohne eine solche Entscheidung mit dem Erzeuger abzusprechen weil man denkt der muss ja dann bleiben.. das traurige: es interessiert nicht was mit dem kleinen Lebewesen passiert, es ist ein Mittel zum Zweck und nicht eine Entscheidung die man mit allen Konsequenzen gemeinsam als paar in einer intakten Beziehung gefällt hat, das ist egoistisch.
 
  • #12
Es ist für manche Kinder besser ohne die leibliche Mutter, es liebt eben nicht jede ihr Kind und wenn man dazu noch das Umfeld nimmt? Manchmal ist das größere Geschenk an ein Kind es weiter zu geben, und ihr eine echte Chance zu geben.
Dieses Mädchen hat keine, wenn diese Teestube nicht ein Fake ist.
 
  • #13
Hallo :(
Wie würdet ihr damit umgehen wenn ihr ein Kind unter schwierigen Umständen bekommen hättet, von einem Mann der nur das Eine wollte. Dieser Mann bekommt nun weitere Kinder mit einer Frau die er liebt und ignoriert euer Kind komplett, leugnet es sogar.
Wenn man ein Kind ohne Unterstützung des Vaters bekommt, so bildet man doch als Mutter eine Gemeinschaft mit seinem Kind. Und zwar unabhängig davon, ob der Vater von den beiden etwas wissen will oder nicht.
Viele Männer reagieren so, wenn sie bereits Familie haben und durch einen Seitensprung außerehelich Vater werden.
Das entbindet ihn nicht von einer Unterhaltszahlung und das Kind geht mit seinen ehelichen Kindern in die Erbfolge ein.
Teilweise habe ich so große Schuldgefühle und bin so verletzt dass ich überlege mein Kind wegzugeben.
Wenn du daran denkst dein Kind wegzugeben, nur weil der Vater an ihm kein Interesse hat, dann wäre das vielleicht auch besser für dein Kind. Es sollte unter Menschen aufwachsen, denen es etwas bedeutet und die es lieben, ohne wenn und aber.
Bei einer Mutter, die ausschließlich auf den Vater fixiert ist und nicht mit seiner Ablehnung fertig wird und diese auf ihr Kind projiziert, ist es nicht gut aufgehoben und würde in seiner gesamten Entwicklung darunter leiden.
Ich habe dann das Gefühl als Mutter versagt zu haben und völlig wertlos zu sein. Auch finde ich es schwer mein Kind bedingungslos zu lieben.
Wenn du dich sich selbst als wertlos empfindest, kannst du dich auch selbst nicht lieben. Damit ist es dir auch nicht möglich dein Kind zu lieben. Anscheinend kannst du es nicht verwinden, dass der Mann sich gegen dich und euer Kind entschieden hat.
Dabei bleibt dir nichts anderes übrig, als das zu akzeptieren, weil es die Realität ist und du nichts daran ändern kannst.
Was du ändern kannst, ist deine Einstellung zu dir und deinem Kind. Wenn du es alleine nicht schaffst, solltest du dir dringend und schnell Hilfe suchen.
 
  • #14
Hallo @Teestube15
Du bist in großer Not und hast so viele dicke Probleme, daß du sie - wie dir alle hier aus Erfahrung sagen - nicht alleine lösen kannst. Wende dich bitte in deinem Interesse und auch in dem deines Kindes - an Familienberatungsstellen. Vielleicht ist hier jemand im Forum, der weiß an wen. Auf keinen Fall kannst du so weiterwursteln wie bisher. Am vernünftigsten wäre es, wenn du beide Männer aus deinem Leben streichen und aufhören würdest, dich wegen des Erzeugers zu grämen. Damit vergiftest du nur dir und deinem Kind das Leben.

Dein Kind, das arme Würmchen, hat das Recht auf eine Person, die es liebt, damit es seelisch gesund aufwachsen kann. Wenn du diese Person nicht sein kannst, dann gib es in Pflege oder in Adoption. Damit würdest du auch Liebe für dein Kind beweisen, indem du es davor bewahrst, Blitzableiter zu sein und herumgestoßen zu werden, weil die Manner in deinem Leben nichts taugen.
 
  • #15
Hallo :(
Wie würdet ihr damit umgehen wenn ihr ein Kind unter schwierigen Umständen bekommen hättet, von einem Mann der nur das Eine wollte.
Wenn Du Dich um Verhütung gekümmert hättest, dann wäre es gar nicht so weit gekommen. Und zwar, dass Du von einem Mann schwanger geworden wärst, der von Dir nur das Eine wollte, aber ansonsten an Deiner Person keinerlei Interesse gehabt hat.
Dieser Mann bekommt nun weitere Kinder mit einer Frau die er liebt und ignoriert euer Kind komplett, leugnet es sogar.
Dann soll er sein Kind halt verleugnen! Dein Kind kann nichts dafür, dass Du Dich anscheinend immer mit Vollpfosten-Männern einlässt.

Teilweise habe ich so große Schuldgefühle und bin so verletzt dass ich überlege mein Kind wegzugeben.
Das wäre das Schlimmste, was Du tun kannst! Dein Kind tut mir wahnsinnig leid, weil es instinktiv merkt, dass es nicht "bedingungslos" von Dir geliebt wird. Deine Männerwahl ist die Wurzel alles Bösen, welche Du mit einem kompetenten Psychologen erörtern solltest. Deine "Männer" wollen Dein Kind nicht, weder der Kindsvater noch Dein aktueller Freund und Du hast daher auch unbewusst eine Abneigung gegen Dein Kind entwickelt - echt schlimm! Beende die Beziehung mit Deinem Horror-Freund und konzentriere Dich erst mal ganz auf Dein Kind und suche Dir gleichzeitig kompetente Hilfe!
 
  • #16
Wir haben hier drei Beziehungen. Die der Mutter und die des Vaters zum Kind und die der beiden Erwachsenen.

Zwei dieser Beziehungen sind dysfunktional.

Was hilft es, die dritte jetzt auch noch zu beenden?

Als Mutter versagst Du nicht, wenn Du keinen Kontakt zum Vater hast. Als Mutter versagst Du höchstens, wenn Du Deinem Kind schadest.
Was ist denn Deine „Bedingung“ für Deine Liebe zu Deinem Kind?
Das sehe ich genauso. Wenn der Vater euer gemeinsames Kind ignoriert oder gar leugnet (weil es für ihn eigentlich nur ein Abenteuer werden sollte), dann ist es m.E. das Beste den Kontakt aufs mindeste zu reduzieren. Der Kontakt tut weder dir noch deinem Kind gut, und es baut euch nicht auf. Da sind auf deiner Seite stark verletzte Gefühle, was verständlich ist.

Es ist ja dein Kind, ein Teil von dir, und es kann nichts für die Situation. In normalen Beziehungen kommt es ja auch vor, dass der Vater plötzlich nicht mehr für die Familie da sein möchte, oder einen negativen Einfluss ausübt (u.a. physische oder emotionale Gewalt). In solchen Fällen ist es übrigens meist auch besser, den Kontakt einzuschränken. Bzw. denke ich, dass ein Kind mit einem liebevollen Elternteil bessere Chancen auf eine gute Entwicklung hat, als wenn es permanent mit der dysfunktionalen Beziehung zwischen beiden Eltern konfrontiert wird. Momentan ist es eine harte Phase für dich, aber es ist für dich möglich, dein Kind zu lieben - ich würde dir eine passende therapeutische Betreuung empfehlen. Sogar Frauen, die aufgrund einer Vergewaltigung schwanger wurden, schaffen es häufig ihr Kind bedingungslos zu lieben. Sehe dich und dein Kind als "eure Familie".

Wenn es dir wieder besser geht, und du mit der Situation einen inneren Frieden findest (das ist natürlich ein Prozess), wirst du auch wieder offen werden für eine neue Beziehung mit jemandem, der auch dein Kind zu lieben und schätzen weiß (ich habe schon häufig gesehen, dass in solchen Fällen die Dinge ihren Lauf nehmen und sich alles positiv entwickelt). Als erstes solltest du jedoch an der Liebe zu dir selbst und zu deinem Kind arbeiten (mit Hilfe), und vor allem auch versuchen, zu vergeben (vor allem dir selbst). Unterstützung für den Unterhalt sollte der Vater aber zahlen.
Sollte es aus irgendeinem Grund gar nicht für dich gehen, könntest du nochmal darüber nachdenken. Aber das wäre ein enormer Schritt (dein Kind wegzugeben), und du solltest dir genug Zeit geben ernsthaft zu reflektieren, was du wirklich möchtest.

Wie alt ist denn dein Kind?
 
  • #18
Liebe @Teestube15

Ich habe dann das Gefühl als Mutter versagt zu haben und völlig wertlos zu sein.
Bis hier her sehe ich noch kein Versagen von Deiner Seite aus. Im Gegenteil, denn
Auch finde ich es schwer mein Kind bedingungslos zu lieben.
dafür kannst Du nichts, sein Kind zu lieben ist keine willentliche, rationale Entscheidung, und es geht sehr vielen Frauen (und Männern), die Eltern sind, wie Dir, damit bist Du nicht alleine. Immerhin bist Du in der Lage und hast den Mut, die Wahrheit zu benennen und über eine Lösung im Interesse des Kindes nachzudenken, das hast Du vielen voraus.

Wenn Du Dein Kind nicht lieben kannst, bist Du deshalb keine schlechte Mutter. Dafür, dass die Situation ist, wie sie ist (sie wurde ja nicht willentlich, sprich, nicht absichtlich von Dir herbeigeführt, für Deine Gefühle kannst Du nichts), finde ich es sogar stark und mutig von Dir, das so klar zu sehen und auch offen und ehrlich zu benennen. Das allein schon macht Dich für mich zu einer besseren Mutter als viele andere, die so etwas einfach übergehen, und am Ende ist das Kind das leidtragende. Ich finde es stark von Dir, dass Du Dich der Situation ehrlich stellst. Bitte gehe diesen Weg weiter, wo auch immer er letztendlich münden wird, in Deinem Interesse und dem Deines Kindes.

Wende dich bitte in deinem Interesse und auch in dem deines Kindes - an Familienberatungsstellen.

Bitte beherzige diesen Rat! Du kannst eine solche Beratungsstelle in Deiner Umgebung leicht ergoogeln und Du brauchst dort einfach nur anonym anzurufen. Du musst Deinen Namen nicht nennen und auch sonst nichts. Einfach dort anrufen, und die Situation grob schildern, die MitarbeiterInnen sind geschult und wollen helfen und wissen mit einer solchen Situation umzugehen, denn das erleben sie täglich. Du bist nicht die einzige in einer solchen Situation und Du bist damit nicht allein! Wenn Du keine Familienberatungsstelle in Deiner Nähe im Internet findest, wende Dich bitte an die Telefonseelsorge, die geben Dir die Nummer eines Ansprechpartners. Das heißt ja nicht, dass Du Dein Kind sofort zur Adoption freigeben musst, es gibt noch viele andere Optionen.

https://www.telefonseelsorge.de/telefon/
Auf dieser Seite sind Telefonnummern angegeben. Du kannst anonym, ohne dass man Deine Rufnummer sieht, dort anrufen.

Bitte, bitte melde Dich dort oder bei einer Familienberatungsstelle in Deiner Nähe! 🙏 Just do it! Du hast ja nichts zu verlieren, nur zu gewinnen. Tue es für das kleine 2 jährige Mädchen 🧸❤️
 
  • #19
Und warum kannst DU es deshalb nicht lieben und denkst sogar ans Weggeben?
Na ja, weshalb sie ihr Kind nicht lieben kann, wird sie selbst nicht so genau wissen (hier hat es offenbar auch mit dem Erzeuger zu tun). Daraus kann man ihr aber keinen Vorwurf machen. Das kann unterschiedliche Gründe haben. Es ist ja keine willentliche, rationale Entscheidung von ihr! Ich finde es stark und mutig von @Teestube15 sich dem zu stellen und darüber nachzudenken, ihr Kind eventuell in eine andere Familie zu geben, in dem es ihm (vor allem auch langfristig) besser geht. Dafür hat sie meinen Respekt.

Also, bei allem Respekt, ich schätze Deine Meinung oft sehr, liebe @Amytan, aber das ist Unsinn. Es gibt Abermillionen Kinder, die ihre Mütter nicht lieben! Ich bin eines davon und ich kenne inzwischen auch viele andere. Nicht mal alle Mütter lieben ihre Kinder! Der Glaube, dass ein Kind die Mama zwangsläufig liebt oder automatisch eine Bindung zu ihr hat, ist ein Irrglaube. Im Idealfall ist es natürlich so, aber deshalb nicht zwingend die Norm. Man darf die Abhängigkeit und die Schutzbedürftigkeit eines Kindes, und das ggf. daraus resultierende Verhalten nicht mit Liebe zu einem Elternteil verwechseln.

Wenn ich das richtig verstanden habe (Nachbarthread) ist deine Tochter zwei Jahre alt - was denkst du, wie es ihr damit ginge, wenn du sie »weggibst«??
So wie es sich für mich darstellt, wäre der Kleinen mehr damit geholfen, in ein liebevolles Familienumfeld zu kommen, und in der Geborgenheit aufzuwachsen, willkommen, gewollt und erwünscht zu sein, und geliebt zu werden. Es gibt Menschen, die können auch Kinder lieben, die nicht ihre leiblichen sind. Es gibt aber auch Menschen, die können ihre leiblichen Kinder nicht lieben. Da kann aber niemand etwas dafür, denn zu lieben ist keine willentliche Entscheidung. Kümmern, versorgen, das kann man willentlich entscheiden zu tun, aber nicht zu lieben.

Sogar Frauen, die aufgrund einer Vergewaltigung schwanger wurden, schaffen es häufig ihr Kind bedingungslos zu lieben. Sehe dich und dein Kind als "eure Familie".
Dass andere das "schaffen", nutzt der FS wenig. Sie ist nicht andere und kann nichts dafür, wenn keine Gefühle für das Kind da sind. Meine eigene Mutter konnte mich auch nicht lieben, hat versucht, uns als "Familie" zu sehen, das ist in einer Katastrophe geendet, die mich am Ende beinahe das Leben gekostet hätte. Es muss eine gute Lösung für die Kleine gefunden werden! 🧸❤️
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #20
Es muss eine gute Lösung für die Kleine gefunden werden
So ist es, und solche Sätze wie Du bist doch die Mutter, Du kannst es lernen, oder weggeben wäre das Schlimmste, sind brandgefährlich.
Ein Experiment mit ungewissem Ausgang auf Kosten eines kleinen Kindes.
Ein Kind, das einen katastrophalen Stiefvater erlebt, eine Mutter, die labil ist, und ihre Probleme auf das Kind projiziert, und nicht mal weiß ob sie dieses Mädchen liebt, das sie ungeplant bekam.
Mag sein, man kann Liebe lernen, glaube ich nicht, aber eines ist umgekehrt sicher, man weiß es ohne Zweifel, wenn man sein Kind liebt, und kein Kind hat weniger verdient als die zweifelsfreie Liebe.
Es gibt hier genug Foristen, die es nicht bedauert hätten, wenn sie nicht bei ihren so "liebenden" Eltern aufgewachsen wären.
Es ist eine Realität, dass nicht jede Mutter eine liebende Mutter sein kann, und so manche damit überfordert sind.
 
  • #21
ch habe dann das Gefühl als Mutter versagt zu haben und völlig wertlos zu sein. Auch finde ich es schwer mein Kind bedingungslos zu lieben.
Ich kann den Zusammenhang nicht erkennen.
Offensichtlich handelte es bei dem Kind quasi um eine "Unfall" (Ihr habt nicht richtig verhütet) .
Es war nicht geplant.
Ist das so ?

Wenn ja, dann hättst du ja nicht nicht als Mutter versagt sondern einfach als Frau bei der Verhütung. Das ist nicht dasselbe, denn bei dem Sex warst Du keine Mutter.

Nun kann es sein, dass Du jetzt quasi dem Kind die "Schuld" dafür gibst, Dein Leben nicht so zu leben zu können, wie Du es ursprünglich geplant hast. Wenn das der Fall ist, ja dann könnte die Mutterliebe eingeschränkt sein. Da wärst Du auch nicht die Erste, der das passiert.
Dann solltest Du dem Jungendamt das auch genauso mitteilen und man wird zusammen eine Lösung finden.

Ich finde aber, es gehört zu einem reifen Menschen dazu, auch zu seine "Fehlern" zu stehen und aus diesem Gedanken heraus wird auch Elternliebe entstehen. Das Kind kann nichts dafür, es ist unschuldig.

Was im Moment mit dem Vater des Kindes ist, ist egal.
Da müssen sich Jugendamt und Anwalt drum kümmern.
Er ist unterhaltspflichtig das ist nun durchzusetzen.
Alles andere ist momentan nicht Deine Baustelle.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #22
Ich finde aber, es gehört zu einem reifen Menschen dazu, auch zu seine "Fehlern" zu stehen und aus diesem Gedanken heraus wird auch Elternliebe entstehen.
Die FS ist aber kein "reifer" Mensch, lieber @VIER GEWINNT. Ich weiß nicht, ob Du auch ihren anderen Thread gelesen hast... daraus geht hervor, dass @Teestube15 ein unreifer, verunsicherter, labiler Mensch ist (nicht böse gemeint, liebe @Teestube15). Und selbst bei reifen Menschen stellt sich nicht unbedingt automatisch die Elternliebe ein... (ich sag' nur regretting motherhood... und ich denke, auch für viele Väter gilt das).
 
  • #23
Dass andere das "schaffen", nutzt der FS wenig. Sie ist nicht andere und kann nichts dafür, wenn keine Gefühle für das Kind da sind. Meine eigene Mutter konnte mich auch nicht lieben, hat versucht, uns als "Familie" zu sehen, das ist in einer Katastrophe geendet, die mich am Ende beinahe das Leben gekostet hätte. Es muss eine gute Lösung für die Kleine gefunden werden! 🧸❤️
Da gebe ich dir definitiv recht, dass man von anderen nicht auf sich selbst schließen kann. Jeder Fall ist individuell :)

Ich wollte die FS darauf aufmerksam machen, dass es womöglich nur eine "Phase" für sie ist, und dass sich die Gefühle für das Kind, wenn sie das denn will, und auch mit therapeutischer Betreuung, noch positiv entwickeln können. Aber in der Tat, sollte die FS an einem Punkt merken, dass es für sie gar nicht geht, so sollte sie es nochmal überdenken.

Und es tut mir sehr leid für dich, dass du das in deiner Kindheit so erlebt hast :(❤️ das klingt sehr heftig.

Ich befürworte es, dass Menschen sehr reflektiert damit umgehen, ob sie ein Kind in die Welt bringen sollten - anstatt einfach mit dem "Strom" zu schwimmen (natürlich kann in einzelnen Fällen auch unvorhergesehenes passieren).
 
  • #24
Bis hier her sehe ich noch kein Versagen von Deiner Seite aus.
Ich finde deinen Beitrag super empathisch @lilalotus

@Teestube15 du solltest nicht alleine sein mit dieser Aufgabe und Entscheidung.
Wende dich an die Stellen, die dir die Unterstützung zukommen lassen können, die du jetzt brauchst.

Habe keine Schuldgefühle. Du bist nicht "nichts wert".
Lass dir dieses Gefühl niemals im Leben geben.
Du kannst nichts dafür, dass dieser Mann/Junge so handelt, wie er handelt. Beziehe dieses Verhalten nicht auf dich.
Er ist es, der sein Kind und dich im Stich lässt. Seine persönlichen Gründe und Defizite können vielfältig sein. Aber das ist im Augenblick nicht wichtig.

Wichtig ist, dass du dein Leben ordnest und wieder nach vorne schaust. Versuche die Situation so anzunehmen, wie sie ist.
Im Leben passieren viele derartige Dinge, bei der man die Handlungsweise eines anderen Menschen nicht nachvollziehen kann. Das passiert nicht nur dir und das ist fast schon "normal" im Leben.
Wir haben nur die eine Chance, alles was passiert, so anzunehmen und zu akzeptieren wie es eben ist.
Man reibt sich nur innerlich auf, wenn man weiter versucht etwas zu ändern, was nicht änderbar ist.
 
  • #25
Es gibt Abermillionen Kinder, die ihre Mütter nicht lieben!
Da gebe ich dir durchaus recht, liebe Lilalotus. Auch mein Verhältnis zu meiner Mutter war nicht immer strahlend.
Aber hier, bei der Kleinen von @Teestube15, sehe ich das noch ein bisschen anders. Sie ist erst 2 Jahre alt und aus den Berichten ihrer Mutter ist nirgendwo abzulesen, dass sie ihr Kind vernachlässigt oder gar quält. Die Kleine hat also bis hierher keine schlechten Erfahrungen mit ihrer leiblichen Mutter gemacht, wird sie also - davon gehe ich aus - »vorbehaltlos« lieben.

Grundsätzlich denke auch ich, dass ungewollte, nicht beachtete Kinder in einer passenden Pflegefamilie besser aufgehoben sind. Dennoch sehe ich das hier nicht. Ich fürchte eher, dass dieses kleine Mädchen sich abgeschoben fühlen wird und ihre Mama sehr vermissen wird. Umgekehrt hört sich die Mutter auch ein wenig so an, als hinge sie gerade (wodurch auch immer) in einem tiefen Loch und als habe sie sich in die scheinbar gute Lösung (Weggabe des Kindes) verirrt.
Sobald es ihr wieder besser geht, sie stabiler lebt, wird sie das rückgängig machen wollen. Und genau DAS würde dem Kind schaden. Es würde immer dort wieder »entfernt«, wo es gerade anfängt, Wurzeln zu schlagen.

Ich meine, Mutter und Kind ist mehr geholfen, wenn sie professionell beraten und behandelt werden.
 
  • #26
Ich glaube, die @Teestube15 will nur das Forum aufmischen. In ihrem vorigen Thread ging sie nicht auf die Reaktionen ein. Jetzt schiebt sie aber ein polarisierendes Thema nach und scheint wiederum nicht zu reagieren.
 
  • #28
Ich möchte hier nicht den Stab brechen müssen .......

Ich vermute, dass hier eine Frau in einem tiefen und dunklen Loch sitzt.

Mein Rat - sprich den Arzt deines Vertrauens an. Eventuell auch den Kinderarzt. Das sind die Ansprechpartner, die wissen, wo es Hilfsangebote gibt. Ich denke nämlich, dass du nicht die einzige Mutter mit solchen Gedanken bist.
 
  • #29
Dieser Mann bekommt nun weitere Kinder mit einer Frau die er liebt und ignoriert euer Kind komplett, leugnet es sogar. Teilweise habe ich so große Schuldgefühle und bin so verletzt dass ich überlege mein Kind wegzugeben.

Naja heutzutage sind viele junge Frauen der Meinung, dass Männer ihren Nachwuchs genauso auf ein Podest heben müssen wie sie selbst. Da wird das "Wunder" als Krönung der Schöpfung angesehen, dass abgöttisch geliebt werden muss. Und wenn das eben nicht passiert, fallen viele in ein Loch. Leider ist die Realität eine andere und du bist damit nicht alleine. Jeder Mensch hat nunmal das Recht, seine Zuwendungen für den Nachwuchs auf den Unterhalt zu beschränken und beliebig weitere in die Welt zu setzen, genauso wie diese Kinder eben unterschiedlich zu lieben. Moralisch für die Tonne aber ist nunmal so.
Ich kann dir daher nur raten das als gegeben hinzunehmen und deine Verletzungen mit professioneller Hilfe aufzuarbeiten. Klappt das nicht und du siehst dein Kind weiterhin mehr als (emotionale) Belastung, ist es für dich und für das Kind die beste Option, sie zur Adoption freizugeben, so dass es liebende Eltern bekommt.
 
  • #30
Liebe Teestube, ich habe zweimal einen falschen Mann für meine Kinder ausgesucht . Der erste wollte auch keinen Kontakt , der zweite wollte das Kind , tut aber letztendlich wenig in seiner Rolle als Vater . Ich habe mir selbst vergeben . Die Gründe warum man einen falschen Partner wählt sind sehr komplex und in unserer Kindheit begründet . Du musst dir selbst vergeben . Dann musst du dem Vater vergeben . Lerne dich selber lieben und schätzen. Dass alles schaffst du nicht alleine . Das musst du therapeutisch so schnell wie möglich aufarbeiten , dann kommt auch die Liebe zu deinem Kind zurück . Du musst dir helfen lassen eine gesunde Bindung zu deinem Kind aufzubauen . Du musst dich und sie als eine komplette , wunderbare , kleine Familie sehen . Nicht den Mangel und das was fehlt . Du kannst auch eine Familienhilfe beim Jugendamt beantragen , die dich in deinem Alltag unterstützt . Investiere in die Beziehung zu deiner kleinen Tochter . Später wirst du zurück sehen und unendlich dankbar sein nicht aufgegeben zu haben .
Und befrei dich von deinem Partner , der dir nicht gut tut . Besser alleine als so ungesund liiert.
 
Top