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  • #31
Hier nochmals die FS.

Vielen Dank für die vielen Antworten.

Und vielleicht kurz zur Ergänzung: Die Kinder fahren regelmäßig (nämlich täglich) mit öffentlichen Verkehrsmittel zur Schule. Und wir haben den Weg von zu Hause zum Vater einmal mit ihnen "geübt" - inkl. Fahrkartenkauf und Umsteigen.

Ja, aber dann ist doch alles "Roger", finde ich. Ihr könnt das noch so machen, dass einer von Euch telefonisch erreichbar ist für "Notfälle", dann haben die noch diese Sicherheit im Hinterkopf und dann ab die Post.
Die schaffen das, traut denen doch bitte mal was zu! Ein Kind fühlt sich auch toll, wenn es zeigen kann, was es alleine geschafft hat. Das gibt Selbstbewußtsein, nicht die Tatsache, die unangenehmen Dinge nicht machen zu müssen weil die Eltern die schon machen werden. Ganz schlechte Vorbereitung auf die Zukunft und vor allem auf das Berufsleben, in dem einem nichts geschenkt wird.
 
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  • #32
Also, eine Fahrkarte kann man bei der Bahn online kaufen und ausdrucken. Würden die Kinder irgendwo in Berlin Mitte oder Köln Mitte wohnen, würde ich mich auch nicht gut fühlen bei dem Gedanken, dass die Kinder alleine fahren. Auf dem platten Land hätte ich aber weniger Probleme.

Auf jeden Fall: Es gibt jedoch keinen Grund, die Entscheidung der Mutter zu verhöhnen und sie als "Helikopter" zu bezeichnen, es kommt immer darauf an, WO man wohnt. Was man aber durchaus tun kann: Die Kinder zum Bahnhof und ans Gleis bringen und in den richtigen Zug setzen. Einen Ausdruck mitgeben, auf welchem alle Haltestellen aufgelistet sind, und die Punkte, wo man umsteigen muss - mit Gleisangabe. Findet man alles auf der Bahn-Seite im Internet! Außerdem kann man einen Schaffner bitten, hier vielleicht noch einmal hilfreich zu sein - in allen Zügen, in denen ich bislang gefahren bin, waren die Mitarbeiter freundlich und haben alleinreisenden Kindern weitergeholfen.

Desweiteren haben die Kinder bestimmt ein Handy dabei? Auf die Art kann man Kontakt halten und so habe ich das meinen Kindern beigebracht, und sie sind in dem Alter allein von Berlin nach Frankfurt am Main gefahren, mit den billigen Nahverkehrstickets Quer-durchs-Land. Sie hatten den Ausdruck dabei, sind richtig umgestiegen, haben sich zwischendurch auch mal per Handy gemeldet - alles war in Ordnung. Zweimal haben wir das so gemacht, beim 3mal sind sie ganz selbständig gefahren, ich habe Ihnen auch gezeigt, wie man Tickets bucht und ausdruckt.

Noch ein paar Hygienetücher eingepackt, falls man doch mal auf die nicht gerade vor Sauberkeit strotzenden Toiletten im Zug muss, etwas Proviant und was zu trinken mitgeben - und gut ist es. Außerdem sind sie zu zweit und können sich prima ergänzen.
 
  • #33
Die Kinder sind 14 und 11 Jahre alt, die Strecke beträgt ca. 60 km, einmal Umsteigen von der S- in die Regionalbahn mit 15 min. Umsteigezeit. Mein Freund würde sie dann am Bahnhof abholen.
Völlig in Ordnung. Kinder sind unterschiedlich weit entwickelt, aber wenn diese beiden das jetzt noch nicht schaffen, können sie es lernen.

Ich war mit 11 Jahren Fahrschülerin, hatte täglich 25 km einfache Strecke mit dreimal Umsteigen zu bewältigen, je nach Stundenplanänderung oder Zugverspätung musste ich dazu auch unterschiedliche Züge aus den Fahrplänen herauslesen.

Meine drei kleineren Kinder sind vor zwei Jahren mit damals 14, 9 und 4 Jahren zusammen die 400 km zur Oma per Bahn gefahren. Geplant war eine vierstündige Reise ohne Umsteigen- dann gab es eine technische Störung mit Umsteigezwang, und meine Große musste mit den Kleinen und den beiden großen Koffern irgendwie auf ein anderes Gleis gelangen. Ein Schaffner half, aber das war Aufregung für sie, wegen der ich ein berechtigtes schlechtes Gewissen hatte. So eine lange Fahr habe ich ihr mit den Kleinen nie mehr zugemutet, obwohl sie es dieses Jahr schon wieder machen möchte, diesmal um sich an einem Papawochenende mit ihrem Vater bereits in einer Großstadt zu treffen. Umsteigen ist Teil des Plans, und ich habe zugesagt, wenn auch mit leichtem Bauchweh. Aber andererseits finde ich es toll, dass sie Mut und Entdeckerfreude hat, das ist doch ein wichtiger Teil der Persönlichkeitsentwicklung.

Aber eine 60 km Strecke ist für zwei (Fast-) Teenies völlig ok! Was wollen denn die beiden Kinder? Trauen sie sich oder nicht? Empfänden sie es als Belastung? Mit 11 und 14 hat man doch eine eigene Meinung, sofern man nicht fürchten muss, damit in einem schwelenden Elternkonflikt Postion zugunsten einer Seite zu beziehen.
 
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  • #34
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  • #35
Für mich war es völlig normal, ab meinem 8. Lebensjahr quer durch eine 250.000-Einwohner-Großstadt mit Bus und Bahn einschließlich Umsteigen jede Woche eine knappe Stunde zur Musikschule zu fahren - und anschließend wieder zurück. Sommer wie Winter, alleine, ohne Handy, Netz und doppelten Boden.

Warum also sollten das die beiden 11- und 14jährigen nicht schaffen?

Man kann Kinder natürlich auch zur Unselbständigkeit erziehen. Und man kann diese Unselbständigkeit dann vorschieben, wenn man den Kontakt zwischen Kindern und Vater erschweren oder verhindern will.

Das Gebaren der Mutter ist allzu durchschaubar.
 
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  • #36
<mod>
Manche Kinder die auf dem Land leben fahren jeden Tag bis zu 30 km mit dem Bus in die nächste Schule. Man könnte ja gerade meinen das einzig sichere ist es heute die Kinder mit dem Auto zur Schule zu bringen, da begegnen sie dann wenigstens nicht so viel Perversen, Serienmördern oder Psychopathen. Und auf den Bahnhöfen tummelt sich ja nur schräges Gesocks, schlimm.

Warum sich heute viele Kinder so wenig zutrauen muss man ja nicht fragen bei solchen Glucken-Eltern.

w45
 
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  • #37
Vermutlich mussten sich Einige hier noch nie am Freitag Nachmittag durch das Chaos überfüllter Bahnhöfe und Züge quälen, sonst würden sie ganz anders argumentieren!

Ich weiß das schon, aus vielen Jahren leidiger Erfahrung beim Zugfahren - und zwar genau um diese Zeit! Da wird gedrängelt, geschubst, geklaut. Dazu gibt es regelmäßig Verspätungen, so dass nicht selten der Anschlusszug verpasst wird. Manchmal wird unvorhergesehen auf ein anderes Gleis verwiesen, so dass eine Herde Zugreisender eilig das Gleis wechseln muss. Für Kinder ist das eine Zumutung

Die hier viel bescholtene Mutter verstehe ich also sehr gut, was ihre Bedenken anbetrifft. .


Aber doch nicht mit 14 Jahren!!!!!! Mit 14 ist man schon ein Teenager und kein "kleines Kind" mehr, da kann man auch eine volle Bahn schon alleine meistern. Wie lange will man denn noch ein 14 Jähriges Kind hin und her kutschieren? Bis es 28 Jahre ist? Irgendwo muss man doch mal loslassen!
 
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  • #38
hallo Zusammen,

Nachdem der Vater gern möchte dass seine Kinder mit dem Zug kommen,liegt es auch in seiner Verantwortung das Zugfahren, Ticket lösen, Umsteigen ect. Mit ihnen zu üben!
das gibt Sicherheit für die Kinder und für die Eltern.
Dass die Mutter sich Sorgen macht, finde ich völlig verständlich und hat gar nichts mit begglucken zu tun.
deshalb:Üben,und nochmals üben,sämtliche Gefahren und Lösungsmöglichkeiten erklären, das gibt mit der Zeit dann Sicherheit, so können ALLE Beteiligten beruhigt sein.

w.48Gast
 
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  • #39
Es ist müßig, das Thema hier zu diskutieren.
Wieso klärt der Vater dies nicht mit den Kindern.
Lernt diesen nocmal den Weg, schickt sie dann die Strecke mit dem Zug, die Mutter sollte informiert werden.
Die Lebenspartnerin des Mannes sollte sich da raus halten!
( w, 34, ab 8 Jahren 300km alleine Zug zwischen den Eltern hin und her gefahren)
Ps: eine Übergabe durch beide meine Eltern an einem Ort war ätzender als die längste und umständlichste Zugfahrt!
Und die Lebenspartnerin meines Vaters wurde von meiner Mutter und mir zurecht abgelehnt! Hat keine Kinder, mag keine Kinder...weiß alles besser. Hoffentlich ist das bei dir anders liebe FS in
 
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