Wobei ich wirklich Leute kenne, die einfach keinen Kinderwunsch haben, ohne dass da ein Grund auszumachen ist, und daher glaube ich nicht daran, dass das immer an schlechten Erfahrungen liegt. Wie auch bei mir. Ich denke, früher hatten Frauen nicht die Wahl
Das denke ich auch. Du hast auch ein schönes Studium, also wenn eine Frau sich da für eine Karriere und gegen Kinder entscheidet, weil sie gesehen hat, dass es Müttern schwerer gemacht wird, weiterzukommen, würde mich das nicht wundern. Früher war ja der Mann der mit dem "Geldverdienen" und der Karriere. Heute hat eine Frau zumindest vom Gesetz her alle Möglichkeiten, auch alles zu erreichen.
Und früher war das Bild "erfolgreicher Mann mit Rückenfreihalte-Frau und Kindern" viel eingeprägter, also gesellschaftlich das Normale, als heute, wo die Frau eben offen sagen kann "ich will keine Kinder", ohne "komisch" zu sein. Oder sagen wir: Es wird weniger, es gibt ja immer noch Leute, die es seltsam finden.

Was ich bezeichnend fand, waren an der Uni die vielen Profs und Doktoren, die ne vermutlich studierte Hausfrau hatten, meist aus dem Ausland. Und ich hab auch noch Leute gesehen, die dachten, dass Studentinnen sowieso nicht wirklich von Nutzen sind, weil sie sowieso später heiraten und Kinder kriegen. Man glaubt gar nicht, wie hartnäckig Beton im Kopf ist.
 
Mir war spätestens ab 25 klar, daß das mit westlich konsumistischen Frauen nicht geht;

Mit welchen Frauen hast Du dann dein Glück gefunden, welcher Kulturkreis ist für dich passend, als deutscher Mann?

Was meinst Du genau mit konsumistisch? Wenn du den Konsumwahn meinst, den gibt es doch auch bei Männern und hat mit unserer gesellschaftlichen Entwicklung in der westlichen Welt zu tun.
 
Wenn man unbedingt Kinder haben möchte, dann sollte man dies gleich sagen und nicht noch Jahre abwarten. Es gibt ja hier so viele Threads, wo dann die Frauen sagen, dass der Partner keine Kinder möchte.

Und mit dem Kulturkreis hat dies sehr wenig zu tun. Im RL sehe sehr viele deutsche Frauen mit 25, die Kinder und Studiumabschluss haben. Natürlich geht dies nicht, wenn man seine Zeit nur vertrödelt.

Seh ich auch beides so. Und alle in meinem Freundeskreis, die unbedingt Kinder wollten und das sicher wussten, haben auch schon welche. Also, die Frauen. Daher versteh ich auch nicht, was @Weltwanderer meint. Da geht es wohl eher noch um andere Dinge wie Hausfrauenrolle, keine Gleichberechtigung in der Beziehung o.ä.
 
Ich hab gerade einen Beitrag von Dir gelesen, dass Du auf FB "stalkst", um zu gucken, ob einer vergeben ist und es gegebenenfalls gleich lässt mit dem Interesse. Das hat mich gerade etwas verwirrt. Also wenn Du Dich schon ab und an nach anderen Männern umschaust, um warmwechseln zu können, würde ich mir das sowieso überlegen mit dem Kinderkriegen mit DIESEM Partner. Dann ist er nicht der Richtige, wenn man denkt, man könnte sich doch noch "verbessern".
Vielleicht versteh ich auch gerade was falsch, aber ich war erstaunt darüber, dass Du Männer auf Beziehungsstatus hin auf FB abcheckst, während Du in einer 4-jährigen Beziehung bist und über Kinder nachdenkst.
 
Was meinst Du genau mit konsumistisch? Wenn du den Konsumwahn meinst, den gibt es doch auch bei Männern und hat mit unserer gesellschaftlichen Entwicklung in der westlichen Welt zu tun.

Als konsumistisch bezeichne ich eine Lebenshaltung, die den quantitativ größtmöglichen Konsum zum Inhalt hat, an Konsumgütern ebenso wie an Partnern. Wirkliche Zuneigung oder Liebe kommt dabei nicht vor, Partner werden aufgrund von Äußerlichkeiten, Statussymbolen o. ä. ausgewählt und bei erstbester Gelegenheit ausgetauscht, hintergangen, betrogen etc.

Nichtkonsumistische und wirklich emanzipierte Frauen traf ich aus allen Gegenden der Welt an (Asien, Südamerika, Afrika), sehr vereinzelt auch in Europa, kaum in Deutschland.
 
Als konsumistisch bezeichne ich eine Lebenshaltung, die den quantitativ größtmöglichen Konsum zum Inhalt hat, an Konsumgütern ebenso wie an Partnern.

Ach so, du beschwerst dich, dass sich die heutigen Frauen an die Männerwelt angepasst haben ... Bedank dich bei deinen Geschlechtsgenossen, die jahrelang nur Spaß haben und um Himmels Willen keine feste Bindung eingehen wollen. Irgendwo müssen die Frauen dafür ja herkommen.

Nein, im Ernst - ich weiß nicht, wo DU gesucht hast, aber jedenfalls an den falschen Orten. Ich kenne kaum Frauen, die möglichst viele Partner "konsumieren" wollen.
 
Auch eine Entscheidung gegen Kinder kann mit grosser Verantwortung - auch gegenüber den ungeborenen Kindern - getroffen werden.

Das finde ich eine der besten Aussagen hier überhaupt.

Ich bin weiblich, 34, in langjähriger fester Partnerschaft und mit meiner Gesamtsituation zufrieden. Dennoch möchte ich keine Kinder. Nicht jetzt und auch nicht später.
Hätte ich ein Kind hätte ich den Anspruch an mich alles so gut wie möglich zu machen. Ich behaupte nicht, dass mein Weg der einzig Richtige ist, aber ich bin der Meinung Kinder sollten nicht hauptsächlich in der Kita, Kiga und Ganztagsbetreuung aufwachsen. Kinder brauchen ihre Wurzeln und das nicht nur von 5 bis es um 7 ins Bett geht und am Wochenende. Ich erhebe keinen Anspruch auf Korrektheit und kann keine wissenschaftlichen Studien zitieren, die diese Aussage belegen. Es ist nur meine Meinung, auch basierend auf meinen beruflichen Erfahrungen (Gymnasiallehrerin, im MINT Bereich).
Gerade deswegen wüsste ich, dass ich bzw. mein Partner für meine Kinder da sein würden. Und mit dieser Einstellung bedeuten Kinder eine große Einschränkung. Beruf reduzieren bzw. teilweise gar nicht arbeiten, Hobbys stark einschränken usw. Eigentlich all das machen, was hier auch schon begeisterte Mütter schildern und was ich toll und bewundernswert finde.
Aber mir ist die Vorstellung erzeugt bei mir nur ein Gefühl von Einengung. Ich mag meine Arbeit. Ich mag meine Hobbys ich mag mein Leben. Und ich finde den Ansatz ein Kind da "reinzuquetschen" falsch. Eine Entscheidung für ein Kind mit allen Konsequenzen finde ich gut und genauso die Entscheidung dagegen. Halbherzige Entscheidungen sollte es bei Kindern in meinen Augen nicht geben.

LG Gallifrey
 
Dass eine Frau kinderlos mit ca. 40 Jahren ja sooo zufrieden ist, das wird sich schlagartig ändern, wenn die ach sooo tolle Beziehung zerbricht und der Mann mit einer neuen jüngeren Frau eine Familie gründet! Diese Möglichkeit haben Frauen ab einem gewissen Alter nicht mehr!

Kinder zu haben ist eine ab einem gewissen Alter unkorrigierbare Lebensentscheidung! Bei Männern ist das völlig anders, die können mit einer jüngeren Frau noch im Großvateralter eine Familie gründen.
Aus Angst vor Veränderung oder Einschränkung der Partnerschaft keine Kinder zu bekommen, ist viel riskanter als Kinder zu haben. Man wird auch niemals Enkel haben. Im fortgeschrittenen Alter, spätestens ab 65, kenne ich keine Frau die freiwillig kinderlos geblieben ist und Mütter und Großmütter nicht beneidet, dass sie im Alter nicht allein sind an Geburtstagen, Feiertagen usw. Viele werden depressiv, haben zig Tiere als Ersatz usw., denn berufstätig sind sie meist auch nicht mehr oder sie kompensieren diese Leere mit jobben so lange es irgend geht.

Auch Männer denken im Alter anders über Kinderlosigkeit. Das Leben bleibt nicht so wie es in der Mitte des Lebens ist!

Die engste Beziehung hat eine normal tickende Frau zu ihren Kindern, nicht zu einem Partner! Das ist eine archaische Verbindung von der man vorher gar nichts ahnt!

Kinder geben dem Leben einen SINN! Man weiss wofür man Vermögen aufbaut, wer später davon profitieren wird und wer einem wahrscheinlich auf dem Sterbebett die Hand halten wird und das wird meist nicht der Partner sein (da dann oft getrennt oder verstorben wie die gleichaltrigen Freunde).
Das Problem ist, dass diese Entscheidung Jahrzehnte bis zum Tod für eine Frau nicht mehr korrigierbar ist! - Ob eine Frau ihre Kinderlosigkeit immer noch so toll findet, wenn sie im Rentenalter ist und älter, das wage ich ernsthaft zu bezweifeln, denn das ändert sich sehr wohl mit dem Alter!

Sich gegen Kinder zu entscheiden ist genauso als ob man sein ganzes Geld verprasst, nie für das Alter vorsorgt und dann jammert, dass man Flaschen sammeln muss.
Wer in der Jugend nichts invenstieren will an Mühe, Zeit und Geld, der braucht nicht zu klagen wenn er später alt und mutterseelenallein ist (wogegen Alten WGs usw. auch nicht wirklich helfen).

Vieles kapiert man im Leben leider erst, wenn es für eine Umkehr zu spät ist!! Das etwas sich garantiert nicht ändern wird im Alter ist unzutreffend!
 
Guten Abend liebe Fragestellerin,

ich persönlich kann Dir weder zu noch abraten ein Kind zu bekommen, denn dazu habe ich kein Recht.
Dennoch kann ich Dir kurz von meiner eigenen Empfindung zum Thema Kinderwunsch und auch der Erfahrung im Freundeskreis erzählen:
Ich w28 habe bereits seit meinem 18. Lebensjahr einen starken Kinderwunsch. Für mich war schon immer klar, dass ich unbedingt eine Familie möchte und das Muttersein zu meinem erdischen Glück dazu gehört.
Bisher hat sich dieser Wunsch jedoch nicht erfüllt, da ich den richtigen Partner fürs Leben noch nicht an meiner Seite habe. Daher stellt sich mit 28 Jahren auch dieses Phänomen mit der "tickenden inneren Uhr" ein und eine kleine Torschlusspanik steigt hin- und wieder ebenfalls auf, die ich versuche zu unterdrücken. So viel dazu...

Meine Freundin hingegen wollte nie Kinder, bis sie ihren Lebensgefährten kennengelernt hat. Dieser hatte einen Kinderwunsch und die beiden bekamen 4 Jahre später einen gesunden Jungen. Doch meine Freundin war nicht sonderlich geduldig, konnte mit dem Kind nicht viel anfangen und ist noch heute extrem überfordert, sobald das Kind nicht hört oder sich eben in der Öffentlichkeit "peinlich" benimmt. Die Beziehung zwischen ihr und dem Vater litt darunter, die Trennung folgte und nun wird das Kind von A nach B verschoben, wer eben sich gerade erbarmt auf den Kleinen aufzupassen.
Natürlich ist der Junge durch die Trennung etwas anstrengender geworden, doch ich merke, dass es für sie besser gewesen wäre, sie hätte ihrem Wunsch kinderlos zu bleiben auch bis zum Schluss umgesetzt. Denn man merkt einfach, dass dieses Kind nun da ist, zwar irgendwie geliebt wird aber nur wenn Mutter oder Vater nicht gerade mit ihrem Date-Wahnsinn beschäftigt sind..
 
Ich haben einen sehr starken Kinderwunsch, dennoch gibt es für mich keinen richtigen Grund, warum ich Kinder will. Ich hab einfach einen sehr starken innerlichen Drang, der sich nichts unterdrücken lässt :)

Der Verlust meiner Unabhängigkeit und Spontanität erscheinen dagegen irgendwie nichtig. Auch schlaflose Nächte und schreiendes Kleinkind in der Trotzphase oder ein ungestümer Teenager ändern nicht im Geringsten etwas daran. Ich kann mir keine größere Erfüllung vorstellen, als diese kleinen Wesen, die in MIR entstehen, sie zu füttern, sie zu erziehen, sie zu lieben, ihnen Dinge beizubringen, sie zu unterstützen, zu trösten und ihnen auf ihrem Weg zu eigenen Persönlichkeiten zuzusehen :)

Für mich klingt es ehrlich gesagt nicht so, als ob du wirklich Kinder haben willst. Könnte es sein, dass du nur darüber nachdenkst, weil es eben dazugehört? Nicht jede Frau ist das geborene Muttertier und das ist auch okay so, kinderlose Frauen sind genauso wichtig für unsere Gesellschaft und das Leben ist zu kurz um sich nur danach zu richten was die Norm diktiert.
 
du beschwerst dich, dass sich die heutigen Frauen an die Männerwelt angepasst haben ...
Ich beschwere mich nicht, ich beobachte und beschreibe - und mied und meide dementsprechend konsumistische Menschen. Mit konsumistischen Menschen Nachwuchs in die Welt zu setzen und auf eine längere feste und stabile Beziehung und Partnerschaft zu setzen zeugt von Naivität oder völlig versagter Menschenkenntnis.
 
Mit konsumistischen Menschen Nachwuchs in die Welt zu setzen und auf eine längere feste und stabile Beziehung und Partnerschaft zu setzen zeugt von Naivität oder völlig versagter Menschenkenntnis.

Da stimme ich dir völlig zu. Hätte ich auch nicht getan. Ich habe mir einen anständigen jungen Mann gesucht, der sich nicht erst mit etlichen Frauen "ausleben" musste.
Du machst daraus aber, dass es hierzulande "fast nur konsumistische Frauen" gäbe, weil du keine passende gefunden hast. Das ist aber nicht die korrekte Schlussfolgerung. Du hast falsch gesucht. Und DAS willst du nicht wahrhaben.
 
Nichtkonsumistische und wirklich emanzipierte Frauen traf ich aus allen Gegenden der Welt an (Asien, Südamerika, Afrika), sehr vereinzelt auch in Europa, kaum in Deutschland.

Menschen mit solchem Lebensstil traf ich vereinzelt im Bekanntenkreis meines Ex, auch im sehr - sagen wir mal höflich - lebendigen Umfeld meines Schwagers gibt es diese Einstellung nicht selten.

Aber insgesamt - du meine Güte, da muss man sich schon wirklich ein extrem oberflächliches Schickimicki - Gelichter suchen, dann mag dieser Lebensstil an der Tagesordnung sein.

Lieber Weltenbürger, da hast Du aber gezielt in den falschen Teichen gesucht. Auch eine Kunst, aber wegen Deiner eigenen Borniertheit über alle europäischen Frauen her zu ziehen, ist schon ein wenig unverschämt. Passt aber wahrscheinlich zu Dir, mögest Du glücklich werden mit Deinem Brett vor dem Kopf.
 
Als konsumistisch bezeichne ich eine Lebenshaltung, die den quantitativ größtmöglichen Konsum zum Inhalt hat, an Konsumgütern ebenso wie an Partnern. Wirkliche Zuneigung oder Liebe kommt dabei nicht vor, Partner werden aufgrund von Äußerlichkeiten, Statussymbolen o. ä. ausgewählt und bei erstbester Gelegenheit ausgetauscht, hintergangen, betrogen etc.

Nichtkonsumistische und wirklich emanzipierte Frauen traf ich aus allen Gegenden der Welt an (Asien, Südamerika, Afrika), sehr vereinzelt auch in Europa, kaum in Deutschland.

Ganz genau- und deshalb suchen sich die asiatischen Frauen und karibischen Frauen auch westliche Männer.
Es geht nur um die wahre Liebe, da ist weder Geld noch Versorgung (der ganzen Familie im Heimatland) noch sonst etwas materialitisches in diesen Beziehung, es ist wahre Liebe!
Selbst wenn der Mann 20 Jahre älter, fett und hässlich ist, es ist nur der gute Charakter den diese Frauen mögen. Er darf auch gerne arm wie eine Kirchenmaus sein!
Ironie off, selten so einen Schwachsinn wie diesen Post gelesen.
Und ja, ich kenn mich aus, habe dort gelebt....
 
Dass eine Frau kinderlos mit ca. 40 Jahren ja sooo zufrieden ist, das wird sich schlagartig ändern, wenn die ach sooo tolle Beziehung zerbricht und der Mann mit einer neuen jüngeren Frau eine Familie gründet! Diese Möglichkeit haben Frauen ab einem gewissen Alter nicht mehr!

Kinder zu haben ist eine ab einem gewissen Alter unkorrigierbare Lebensentscheidung! Bei Männern ist das völlig anders, die können mit einer jüngeren Frau noch im Großvateralter eine Familie gründen.
Aus Angst vor Veränderung oder Einschränkung der Partnerschaft keine Kinder zu bekommen, ist viel riskanter als Kinder zu haben. Man wird auch niemals Enkel haben. Im fortgeschrittenen Alter, spätestens ab 65, kenne ich keine Frau die freiwillig kinderlos geblieben ist und Mütter und Großmütter nicht beneidet, dass sie im Alter nicht allein sind an Geburtstagen, Feiertagen usw. Viele werden depressiv, haben zig Tiere als Ersatz usw., denn berufstätig sind sie meist auch nicht mehr oder sie kompensieren diese Leere mit jobben so lange es irgend geht.

Auch Männer denken im Alter anders über Kinderlosigkeit. Das Leben bleibt nicht so wie es in der Mitte des Lebens ist!

Die engste Beziehung hat eine normal tickende Frau zu ihren Kindern, nicht zu einem Partner! Das ist eine archaische Verbindung von der man vorher gar nichts ahnt!

Kinder geben dem Leben einen SINN! Man weiss wofür man Vermögen aufbaut, wer später davon profitieren wird und wer einem wahrscheinlich auf dem Sterbebett die Hand halten wird und das wird meist nicht der Partner sein (da dann oft getrennt oder verstorben wie die gleichaltrigen Freunde).
Das Problem ist, dass diese Entscheidung Jahrzehnte bis zum Tod für eine Frau nicht mehr korrigierbar ist! - Ob eine Frau ihre Kinderlosigkeit immer noch so toll findet, wenn sie im Rentenalter ist und älter, das wage ich ernsthaft zu bezweifeln, denn das ändert sich sehr wohl mit dem Alter!

Sich gegen Kinder zu entscheiden ist genauso als ob man sein ganzes Geld verprasst, nie für das Alter vorsorgt und dann jammert, dass man Flaschen sammeln muss.
Wer in der Jugend nichts invenstieren will an Mühe, Zeit und Geld, der braucht nicht zu klagen wenn er später alt und mutterseelenallein ist (wogegen Alten WGs usw. auch nicht wirklich helfen).

Vieles kapiert man im Leben leider erst, wenn es für eine Umkehr zu spät ist!! Das etwas sich garantiert nicht ändern wird im Alter ist unzutreffend!

Für mich persönlich der beste und vor allem emotional intelligenteste Beitrag !!!
Ich kann dem nur noch hinzufügen, das die Liebe zu und von einem Kind absolut bedingungslos ist und daher mit absolut nichts zu vergleichen ist. Sich nämlich von jemanden in jeder Lebenslange geliebt zu fühlen und selbst unter allen Umständen lieben zu können, ist der einzig echte Motor für das Leben!
 
Für mich persönlich der beste und vor allem emotional intelligenteste Beitrag !!!
Ich kann dem nur noch hinzufügen, das die Liebe zu und von einem Kind absolut bedingungslos ist und daher mit absolut nichts zu vergleichen ist. Sich nämlich von jemanden in jeder Lebenslange geliebt zu fühlen und selbst unter allen Umständen lieben zu können, ist der einzig echte Motor für das Leben!
traurig
warum sollte man nachdem der Partner einen neuen Lebensentwurf lebt, den für einem als verpasste Chance empfinden?
Ich bin ein Selbstbestimmtes Wesen, das sich Trennen kann wenn die gemeinschaftlichen Ziele nicht kongruent sind.
Ich kann mich als Mensch auch jederzeit entscheiden andere Ziele zu habe Kinder zu wollen, was auch immer.
Warum sollte ich eine Entscheidung die ich BEWUSST treffe morgen plötzlich unwirksam sein, weil all meine Freunde Kinder haben und in Kinderthemen stecken.
 
Kinder zu haben ist eine ab einem gewissen Alter unkorrigierbare Lebensentscheidung!
Eben. Und deswegen denke ich oder besser: hoffe ich, dass Frauen, die sich gegen Kinder entscheiden, das bloß nicht tun wegen ihres Partners, weil der keine will. Denn bei denen wird das so laufen, wie Du beschreibst - die stehen vor einem Scherbenhaufen, wenn der Mann sie doch verlässt und Kinder hat mit der neuen Frau. Von daher finde ich diese Pauschalaussage
Dass eine Frau kinderlos mit ca. 40 Jahren ja sooo zufrieden ist, das wird sich schlagartig ändern, wenn die ach sooo tolle Beziehung zerbricht und der Mann mit einer neuen jüngeren Frau eine Familie gründet!
falsch.

Dein gezeichnetes Idealbild von Familie wird auch nicht so oft zutreffen, aber ich stimme natürlich zu, dass das so immer laufen sollte und - nicht zu vergessen - dass die Frau auch noch als Mutter die Möglichkeit hat, sich selbst noch beruflich zu verwirklichen, wenn sie das will. Dazu müsste die Gesellschaft die Voraussetzungen schaffen.

So düster, wie Du beschreibst, geht es kinderlosen älteren Menschen auch nicht, denn sie können Patenschaften übernehmen, Vorlese-Oma/Opa werden usw. und werden dafür auch geliebt.
Die engste Beziehung hat eine normal tickende Frau zu ihren Kindern, nicht zu einem Partner!
Wird so sein. Aber leider ticken nicht alle Frauen normal, manche benutzen ihre Kinder einfach nur, übertragen ihre eigenen ungelösten Probleme auf sie und Schlimmeres. Deswegen bin ich nicht dafür, dass Frauen einfach mal so Kinder kriegen sollten, weil sie Angst vor irgendwas haben (Einsamkeit im Alter) oder diese emotionale Bindung haben wollen (und sich dann ans Kind klammern).
Und nicht zu vergessen: Dazu gehört ein normal tickender Vater, der Kinder will, und die beiden müssen sich auch finden.
 
Ich kann dem nur noch hinzufügen, das die Liebe zu und von einem Kind absolut bedingungslos ist und daher mit absolut nichts zu vergleichen ist. Sich nämlich von jemanden in jeder Lebenslange geliebt zu fühlen und selbst unter allen Umständen lieben zu können, ist der einzig echte Motor für das Leben!

Die eine Richtung stimmt, bei der anderen muss ich mich nur in meinem Umfeld umgucken und sehe, dass das nicht bedingungslos ist.
Das fängt damit an, dass das Kind völlig abhängig von den Eltern ist. Kinder lieben Vater und Mutter mitnichten in jeder Lebenslage, da kommt es hinterher auf die Bilanz an.

Woher wusstet ihr, dass ihr Kinder wollt oder nicht wollt?
Bei meinen Söhnen war es unbewusst aber für unsere Tochter haben wir uns ganz bewusst entschieden. Ich selber hatte mit 34 abgeschlossen und keinen Kinderwunsch mehr, mein Mann wollte gern. Das wichtigste für mich war ich konnte es mir mit ihm vorstellen. So grob gesagt, es bekommt die Hälfte des Erbgutes von ihm und wenn es auch die kleinen Macken sind, die sind trotzdem noch liebenswert. Als er mir dann noch sagte und zeigte, wie sehr er sich darüber Gedanken gemacht und auch konkrete Vorstellungen hatte, wusste ich mit diesem Mann kann ich mich drauf einlassen.

Einige Leute sagen zwar ich wäre sehr berechnend, aber mir war wichtig vielleicht später mal nicht als AE am Rande des Existenzminimums mit 14Tägigen freien WE dazustehen. Jetzt, wenn ich nicht arbeite, bin ich abgesichert und falls wir uns mal trennen sollten, gibt es das Wechselmodell. Darüber haben wir vorher ganz unromantisch gesprochen. Ohne dem hätte ich mit Mitte 30 kein Kind mehr bekommen.

w/36
 
Ich kann dem nur noch hinzufügen, das die Liebe zu und von einem Kind absolut bedingungslos ist und daher mit absolut nichts zu vergleichen ist.

In meiner Praxis sitzen die heute Erwachsenen, damals ungeliebten Kinder. Aus diesem Grund. Mit dieser tiefsten Verletzung.
Wozu Mütter fähig sind, reicht die Phantasie nicht.

2 absolut unsinnige Posts, völlig an der Realität vorbei.
Kinder sind nicht der Garant für ein zufriedenes Leben und nicht der Zweck. Das alleine ist schon (emotionaler) Missbrauch.

M, 54
 
In meiner Praxis sitzen die heute Erwachsenen, damals ungeliebten Kinder. Aus diesem Grund. Mit dieser tiefsten Verletzung.
Wozu Mütter fähig sind, reicht die Phantasie nicht.

2 absolut unsinnige Posts, völlig an der Realität vorbei.
Kinder sind nicht der Garant für ein zufriedenes Leben und nicht der Zweck. Das alleine ist schon (emotionaler) Missbrauch.

M, 54

Tja und solche ehemals ungeliebten Kinder haben erwachsen oft ein Problem mit der Idee eigener Elternschaft, Familiengründung oder auch nur verbindlicher Beziehung.

Sie reproduzieren z.T. mangels Selbstreflektion oder/und Therapie ihr Trauma auf andere wobei die anderen nicht unbedingt Kindern sein müssen sondern auch gescheiterte Beziehungsversuche oder Affären die nicht erkannten, dass sie nur eine Affäre sind sein können.
 
Deswegen bin ich nicht dafür, dass Frauen einfach mal so Kinder kriegen sollten, weil sie Angst vor irgendwas haben (Einsamkeit im Alter) oder diese emotionale Bindung haben wollen (und sich dann ans Kind klammern).

Moment. Du steckst da zwei Dinge zusammen, die zwar gemeinsam auftreten können, aber nicht müssen.
Diese emotionale Bindung haben zu wollen, ist doch wohl etwas völlig normales - ein Teil des Kinderwunsches. Ich weiß nicht, ob ich in meinem Leben etwas schöneres erlebt habe als das. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man sich deshalb an die Kinder klammert. Dass diese sich ablösen müssen und dass das nicht unbedingt ohne Kampf und Schmerz abgeht, wusste ich vorher. Das ist der andere schöne Teil: Die Kinder aufzuziehen und zu sehen, wie sie in ihr eigenes Leben aufbrechen.
Das gehört doch zusammen.
 
@E-V-A

So so, das Leben einer Frau mach nur Sinn wenn sie schön Kinderchen produziert damit sie später nicht alleine ist?
Dies und die anderen Gründe sind Kindesmissbrauch im weiteren Sinn!
Und der Rest ist auch totaler Unsinn, gerade ohne Kinder kann man fürs Alter vorsorgen, nur als Beispiel.

Einfach nur Unsinn, dieser ganze Post, ebenso der Post von @MissLilly.

Ich frage mich welches Frauenbild hier mitgegeben wurde und mitgegeben wird.
Ich habe definitiv mehr zu bieten als nur eine Gebärmutter.....
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Diese emotionale Bindung haben zu wollen, ist doch wohl etwas völlig normales - ein Teil des Kinderwunsches. Ich weiß nicht, ob ich in meinem Leben etwas schöneres erlebt habe als das. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass man sich deshalb an die Kinder klammert.
So wollte ich das auch nicht ausdrücken, dass das immer miteinander verknüpft ist. Ich meinte die Frauen, die das wollen und das Kind dann wirklich emotional besetzen. Ich hatte mal eine Freundin, deren Mutter ihr sagte, sie wollte ein Kind, damit sie nicht mehr so allein ist. Ich kenne auch ne Frau, die ihren Sohn in die Kümmerfunktion gedrängt hat. Eine andere Bekannte hat auch eine klammernde Mutter, die wollte, dass ihre Tochter sich um sie kümmert, weil sie, die Mutter, sich auch um ihre Mutter kümmern musste. Die hing wie eine Klette an ihr, war eifersüchtig auf die Schwiegermutter ihrer Tochter usw..
Das ist der andere schöne Teil: Die Kinder aufzuziehen und zu sehen, wie sie in ihr eigenes Leben aufbrechen.
Das gehört doch zusammen.
Genau der fehlte dann bei den Müttern. Aber wie gesagt, das sollte nicht so klingen, als sei das immer so. Das passiert nur, wenn frau komische Gründe hat, ein Kind zu bekommen oder komische Gründe entwickelt, die Kinder bei sich zu behalten.
 
@E-V-A

Ich habe definitiv mehr zu bieten als nur eine Gebärmutter.....

Ja , das kann ich mir definitiv gut vorstellen, dass du noch einiges mehr zu bieten hast als eine schwache Gebärmutter, wenn ich mir deine willkürlichen und nicht zu Ende gedachten Interpretationen auf die von dir bemängelten Beitrage so durchlese.
Ich persönlich messe den Charakter eines Menschen nicht daran, ob er Kinder grundsätzlich willkommen heisst oder ablehnt, sondern bewerte die dahinter liegenden Gründe, für die jeweils eine oder andere Entscheidung!
Sprich: Frauen, die Kinder in der unterschwelligen Absicht in die Welt setzten, um ihren Selbstwert, ihre finanzielle Sicherheit oder die Abhängigkeit des Partners zu erhöhen, sind für mich genauso bemitleidenswert, wie die ach soo unabhängigen Frauen, die sich selbst am nächsten stehen und damit glauben für die Menschheit von unschätzbaren Wert zu sein.
Dabei verbindet beide Frauen ein und dasselbe, nämlich ein Problem, was auf dem gefühlten Selbstwert basiert.
Ich würde das noch gern weiter und verständlicher ausführen, aber da schon mein letzter ziemlich langer Beitrag hierzu nicht gepostet wurde, bitte ich um Nachsicht, dass ich mir nicht noch einmal die Mühe umsonst machen möchte:)
 
Ich persönlich messe den Charakter eines Menschen nicht daran, ob er Kinder grundsätzlich willkommen heisst oder ablehnt, sondern bewerte die dahinter liegenden Gründe, für die jeweils eine oder andere Entscheidung!
Sprich: Frauen, die Kinder in der unterschwelligen Absicht in die Welt setzten, um ihren Selbstwert, ihre finanzielle Sicherheit oder die Abhängigkeit des Partners zu erhöhen, sind für mich genauso bemitleidenswert, wie die ach soo unabhängigen Frauen, die sich selbst am nächsten stehen und damit glauben für die Menschheit von unschätzbaren Wert zu sein.
Dabei verbindet beide Frauen ein und dasselbe, nämlich ein Problem, was auf dem gefühlten Selbstwert basiert.

Ach ja? Welche tollen Gründe hast Du denn gehabt Dein Kind ohne Partner zu gebären und AE für lange Jahre zu sein? Warum kam es überhaupt zur Schwangerschaft von einem Mann der als Partner nicht in Frage kommt?
Dabei verbindet beide Frauen ein und dasselbe, nämlich ein Problem, was auf dem gefühlten Selbstwert basiert.
Ach, ist das so? Ich bin mal bewusst etwas süffisant. Keine Ahnung wie alt Du bist, ich bin 48 und die ganzen Jahre mit meinem Mann hat man uns immer wieder gefragt, wie es aussieht mit Nachwuchs. Egal wie selbstbewusst wir waren.

In den ganzen 25 Jahren kam es trotz Verhütung 4 Mal zur Situation dass ich dachte ich wäre schwanger. Abbruch kam für uns nicht in Betracht, aber von Anfang an willkommen wäre kein Kind gewesen. Ich weiß auch mein Mann mit 18 und seine Freundin als 16 Jährige haben keine Freudenfeuer entzündet.

Mich stört einfach, dass Du Dich selbst als gute, reife Mutter siehst und auf andere Frauen mit dem Finger zeigst. Was ist bei Dir besser als bei anderen gewesen?

Ja , das kann ich mir definitiv gut vorstellen, dass du noch einiges mehr zu bieten hast als eine schwache Gebärmutter, wenn ich mir deine willkürlichen und nicht zu Ende gedachten Interpretationen auf die von dir bemängelten Beitrage so durchlese.

Kannst Du in Deinem nächsten Post mal erklären was eine schwache Gebärmutter ist?

48 w
 
Warum kam es überhaupt zur Schwangerschaft von einem Mann der als Partner nicht in Frage kommt?
Mit welchem Recht stellst du die Behauptung auf, dass ich mich bewusst mit einem Mann fortgepflanzt hätte, der als Partner gar nie in Frage für mich gekommen wäre?
Als ich schwanger wurde, waren mein damaliger Partner und ich seit 3,5 Jahren fest liiert und lebten auch schon seit 3 Jahren zusammen. Über einen generellen Kinderwunsch hatten wir uns schon zu Beginn der Beziehung ausgetauscht und waren uns einig, irgendwann einmal gemeinsam Kinder haben zu wollen. Heute weiß ich, dass es insbesondere seiner Zeit, die weitaus treffende Bezeichnung gewesen wäre, dass wir uns gemeinsame Kinder hatten vorstellen können.
Fast pünktlich zum 3 jährigen Jubiläum unserer Beziehung wurde ich ungeplant schwanger. Im ersten Moment fühlte ich mich wie vor den Bus gestoßen, obwohl ich mir ein Kind zwar immer vorstellen konnte, aber der nicht so und nicht aktiv zu diesem Zeitpunkt ("unvorbereitet" und gerade im Ausland mit neuen Job) gewünscht hatte.
 
Ach ja? Welche tollen Gründe hast Du denn gehabt Dein Kind ohne Partner zu gebären und AE für lange Jahre zu sein? Warum kam es überhaupt zur Schwangerschaft von einem Mann der als Partner nicht in Frage kommt?

Der Grund dafür ist weniger toll, als viel mehr ganz einfach. Nach 9 Monaten wollte das Kind aus natürlichen Gründen aus mir heraus und der Vater des Kindes wollte offenbar wohl doch nicht ins Flugzeug steigen, um sein Kind auf dieser Welt zu begrüßen, so wie es geplant war. Stattdessen setzte er sich sang und klanglos ins nächste Ausland ab, um sich somit auch seiner finanziellen Verantwortung erfolgreich entziehen zu können. Und das obwohl er mich zuvor noch regelrecht dazu gedrängt hatte, nicht auch nur einen einzigen Gedanken daran zu verschwenden, dass Kind eventuell doch nicht bekommen zu wollen. Er schmiss sogar noch eine große Party um seine angehende Vaterschaft zu feiern!

Abgesehen davon also, dass auch diese Behauptung von dir einfach nur anmaßend und somit vollkommen überflüssig ist, muss ich mich fragen auf welchem fortgeschrittenen Planeten du als intelligente und eigenständige Frau eigentlich lebst?
Jede halbwegs reife, erwachsene, gebildete und emotional intelligente Frau, macht sich in Anbetracht unseres schnelllebigen Zeitalters, schon bevor sie Kinder mit einem Mann zu bekommen beabsichtigt stets bewusst, dass ein Versprechen welches heute gegeben wird, morgen schon wieder gebrochen werden kann. Im Zweifel sogar von ihr selbst! Und das nicht weil ich denke, dass alle Menschen grundsätzlich schlecht sind und man ihnen grundsätzlich nicht vertrauen sollte, sondern weil Lieben und Leben am Ende der Fahnenstange persönliche Entwicklung bedeutet, so zumindest meine Erfahrung. Gefühle können sich ändern. Man kann sich heute noch in der Sicherheit wiegen den tollsten Partner zu haben und selbst auch meinen, stets 100% zu geben und trotzdem gibt es keine Garantie für die Ewigkeit.

Für den ein oder anderen mag es sich daher negativ, unromantisch, anstrengend oder gar paranoid lesen, aber ich sehe das ganz mit einem ganz nüchternen Blick auf die Welt. Ich bin der Typ Frau der zwar immer das Beste hofft und auch alles dafür gibt, sich aber auch zeitgleich und geistig auf das Schlimmste versucht einzustellen. Die Enttäuschung ist dadurch zwar nicht weniger schmerzhaft, aber es hilft dabei sich schneller davon erholen zu können.

Resilienz lautet das Zauberwort, welches mich geprägt hat und leider auch die frühe Erfahrung, dass Menschen leider nicht selten dazu neigen in unvorhersehbaren oder schwierigen Situationen, ihr Verantwortungsgefühl oder vielmehr ihre Loyalität in der nächsten Mülltonne abzugeben!
Und das habe ich schon lange bevor ich den Vater meiner Tochter kennengelernt habe und schwanger wurde, erfahren und akzeptieren müssen!
 
Mich stört einfach, dass Du Dich selbst als gute, reife Mutter siehst und auf andere Frauen mit dem Finger zeigst.

Machen wir uns doch nichts vor, denn an einer authentischen Konversation/ Meinungsaustausch mit mir, bist du doch gar nicht wirklich interessiert, bei all den Behauptungen, die du dir bis hierher schon rausgenommen hast. Oder aber ich irre mich und dir fehlt einfach nur der entsprechende Tiefgang um die eigentliche Botschaft zu verstehen?!
Trotzdem werde ich der Höflichkeit halber deine Frage beantworten.

Ich sehe mich in erster Linie als reife, erwachsene, selbstreflektierende und emotionale Frau die es geschafft hat, sich ihrer Angst vor Risiken entgegenzustellen und aufgehört hat, den auf sich selbst bezogenen und damit taktischen Weg einzuschlagen.
Ein nur auf sich selbst bezogener Weg, hätte lediglich weiter mein Taktieren im Umgang mit Menschen, oder Situationen gefördert und somit dazu geführt, meine Entscheidungen stets von den Umständen oder dem Verhalten anderer abhängig zu machen, anstatt selbst neue Umstände und Wege zu schaffen. Nicht nur das Forum hier ist voll von zahlreichen Geschichten hierzu, sondern ich habe das auch selbst - BEVOR ich Mutter wurde -, teilweise unbewusst praktiziert, indem ich in schwierigen Situationen dazu neigte, mich als Opfer meiner vielleicht zwar indirekten, aber am Ende der Fahnenstange, dennoch eigens getroffenen Entscheidungen zu sehen!
Dadurch löst sich das Problem langfristig aber nicht, sondern man nimmt es nur immer wieder bis zur nächsten Station mit.
Oftmals bilden sich daraus permanent wiederholte Krisen, die nicht selten in einer von den Betroffenen nicht bewusst wahrgenommenen Identitätskrise münden und - schlimmer noch-, nicht spurlos bzw. schadenfrei an deren Mitmenschen vorbeiziehen. Siehe die ganzen verzweifelten Partnerschaftsprobleme,Probleme im Job, Probleme mit Kindern, Probleme mit der Familie ect…
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Nichtkonsumistische und wirklich emanzipierte Frauen traf ich aus allen Gegenden der Welt an (Asien, Südamerika, Afrika), sehr vereinzelt auch in Europa, kaum in Deutschland.

Heilige Einfalt.....
Schon wieder die Leier, dass deutsche Frauen so fürchterlich oberflächlich und böse sind?

Ein guter Freund von mir kommt aus einem der von dir genannten Kulturkreisen. Also einer, der es wissen muss. Er sagte mal dass er extrem froh ist über die deutschen Frauen und wie die Dinge hier laufen. Wenn eine Frau dich datet, dann will sie dich wirklich, wenn sie bei dir bleibt, dann will sie dich wirklich, und wenn du es auf gut deutsch verkackst dann verlässt sie dich, weil sie dich nicht mehr will.

Die deutsche Frau verhält sich so, weil sie ihr eigenes Geld und ihre eigenen Rechte hat. Sie braucht keinen Mann.

Der Freund, von dem ich sprach erzählte dass es in seiner Heimat üblich ist dass Frauen versuchen in Familien einzuheiraten die Geld haben damit sie shoppen gehen und einen schönes Leben haben können. Wenn er in der Heimat ist vertraut er keiner Frau weil er weiß dass sobald sich herumgesprochen hat dass er aus Europa ist die Frauen scharenweise ankommen und Süßholz raspeln.

Merkregel nummer eins: Je ärmer das Land, desto materialistischer sind die Frauen. Diese Frauen sehnen sich in erster Linie nicht nach Liebe, sondern nach Geld, weil sie nie welches hatten und endlich ein sorgenfreies Leben haben wollen.

Frag dich doch mal lieber warum dich keine deutsche Frau haben möchte? Dass keine dich will nur weil hier alle so materialistisch sind ist leider zu einfach gedacht, aber man macht es sich ja gerne bequem.
 
Was ist bei Dir besser als bei anderen gewesen?
Um auch die letzte, von dir willkürlich interpretierte Frage zu beantworten:
Bei mir ist nichts besser oder schlechter als bei anderen gewesen, sondern einfach nur anders.
Während mein Partner vor Freude über die Schwangerschaft jubelte, war ich eher damit beschäftigt mir folgende Fragen zu stellen:
„Wie muss es sich anfühlen um sicher sein zu können, das man bereit ist für Kind. Bin und werde ich körperlich, psychisch und finanziell stets in der Lage sein, dieses Kind auch unter den schwierigsten Umständen und im schlimmsten Fall auch alleine großzuziehen, OHNE das es einen emotionalen oder finanziellen Schaden erleidet? Werde ich meine persönlichen Karrierepläne und Ziele noch umsetzten können, ohne meine Aufmerksamkeit dem Kind oder mir selbst gegenüber zu verlieren? Werde ich diesem Kind auch in unangenehmen Entwicklungsphasen eine liebevolle Mutter und Vorbild sein können?

All diese Fragen konnte ich nicht mit 100 prozentiger Sicherheit positiv beantworten, aber ich war gewillt alles dafür zu tun, um hinter all diesen Fragen in der Zukunft ein klares "JA" setzten zu können!
Heute empfinde ich mich also nicht besser oder toller als andere Mütter oder generell Frauen, sondern empfinde maximal meine Einstellung zum Leben als - und nur für mich persönlich- viel befreiender. Denn seit ich Mutter bin konnte ich insbesondere als Frau die erfüllende und vor allen befreiende Erfahrung machen, dass echte Liebe nicht opfern, sondern schenken bedeutet. Das ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein und Selbstbehauptung nicht zu Ablehnung, sondern auch zum Motor für andere werden kann. Das beruflicher Erfolg nicht zwangsläufig durch ein Kind gänzlich blockiert wird, sondern im Grunde nur ein Umweg nehmen bedeutet. Vor allem aber führt es zu einem entlastendem Vertrauen zu sich selbst.
Ergo: Ein Leben ohne Kind kann genauso gut oder schlecht sein wie mit Kind. Entscheidend ist dabei für mich also nur, aus welchen Gründen man sich dafür oder dagegen entscheidet.
 
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