• #31
Vielen Dank für euer Interesse und eure Antworten, vieles davon gibt mir zu denken und ist hilfreich ....
Am meisten hat mich diese Passage von Stern 12345 #28 angesprochen und genauso fühle ich es wie hier beschrieben:

bzgl. "Ein Partner sollte nie mit den Kindern konkurrieren"

Ob man das (wie in diesem Fall) als Partnerin unbewusst dann aber doch tut, liegt immer begründet im Verhalten des Mannes/Vaters!

Keiner konkurriert gerne mit den Kindern des Partners!! Wenn man aber einen Mann erwischt, der einem das Gefühl gibt, einzig die Kinder sind wichtig, ich werde gar nicht gesehen, dann ist eine gewisse Eifersucht völlig normal und begründet.

Ich bin deswegen hier eingetragen, weil ich im vorigen Sommer von ihm in der Schweiz nachdem wir gemeinsam mit seiner damals 13 jährigen Tochter auf Urlaub waren, einfach stehen gelassen wurde.
Grund war: weil ich so unzufrieden war.
Ja, ich war unzufrieden und zwar sehr, er setzt immer wieder seine Kinder an erster Stelle und lässt es mich deutlich spüren.

Es war dann Schluss mit uns beiden, er hat es auf diese Art beendet, was mir sehr weh tat, ich hatte damals als er mich zum Bahnhof brachte geweint, er blieb hart.

Übrigens: Mein Profil ist stillgelegt, ich kann niemanden antworten, habe auch kein Interesse, könnte es löschen lassen.

Er kam 3 Monate später zu mir zurück, in diesen 3 Monaten hatten wir sporadisch e-mailmäßig und telefonisch Kontakt, dann als ich ihn abbrach, kam er zu mir und machte mir innerhalb von 2 Tagen zwei Heiratsanträge, das ist nun 13 Monate her. Wir sind nicht verheiratet.

Ich liebe ihn sehr, vieles an ihm mag ich, wir haben viele gemeinsame Interessen.

Ich habe auch vier Kinder, das jüngste ist 21 Jahre alt und lebt seit 2 Jahren bei seinem Vater.

Ich habe mir vorgestellt, dass 3 Jahre Fernbeziehung genug sind. Und ich kann mir vorstellen, unseren Lebensmittelpunkt zwischen unsere Wohnorte zu verlegen, sodass jeder in etwa gleich weit weg von seiner Familie wohnt.

Er lässt sich versetzen, um zu seinen Kindern zu ziehen, die dann fast 15 und 18 Jahre alt sind. Er könnte sich auch anderswo versetzen lassen, um mit mir zu leben, seine Kinder könnten ihn besuchen ... ein Paar lebt meiner Meinung nach zusammen und die Kinder richten sich dann danach, sind ja keine Kleinkinder mehr!!!
 
  • #32
Liebe Beatrix, natürlich ist es der Andere, der einen in die Konkurenzsituation bringt. Und genau das zeigt im Grunde, dass der Andere Mittel einsetzt um zu manipulieren und die Verantwortung von sich zu schieben.
Der Typ taugt nichts und ich nehme ihm seine Fürsorge für seine Kinder nicht ab. Der Master hat recht, er benutzt die Kinder um sich reinzuwaschen.
Vergeude doch nicht mehr deine Zeit mit so einem lieblosen Mann. Es wird sich nichts an der Situation ändern.
Alles Gute,
Clarissa
 
  • #33
Ob man das (wie in diesem Fall) als Partnerin unbewusst dann aber doch tut, liegt immer begründet im Verhalten des Mannes/Vaters!
Mit Verlaub, aber mit erwachsener Eigenverantwortung hat dies nicht viel zu tun. Eigentlich gar nichts.
Man kann das Verhalten des Mannes gut heißen oder auch nicht. Man kann diskutieren, bis die Köpfe rauchen, man kann auf seine Gedanken aufmerksam machen, man kann versuchen, die Dinge aus der Perspektive des anderes zu betrachten, usw., usw.
Man kann sich lösen von einem Menschen, von dem man glaubt, er hat seine Prioritäten nicht so gesetzt wie man selber.
Aber man kann niemanden ändern.
Du hast vier Kinder und würdest dennoch Deinem Partner die absolute Priorität geben. Nun, er macht das nicht, seine Priorität sind die Kinder. Im Moment.
Die Geschichte mit dem Bahnhof kann zwei Seiten haben. Völlige Gleichgültigkeit seinerseits oder Drama und Konkurrenz zu seiner Tochter Deinerseits.
Mir scheint ein bißchen, Du bist verhaftet in dem Denken, dass Deine Kinder doch schließlich auch so ausgekommen sind, dann können seine Kinder das doch auch. Dein jüngstes Kind (mit 21) lebt beim Vater, Deinem Ex, dass ist doch genau die umgekehrte Situation.
Du schiebst hier erst später Informationen nach, Deinen alten Thread habe ich in Erinnerung, suchst Dir das, was Dir am besten paßt raus. Ist oft so hier.
Aber einer alleine ist nie Schuld oder hat die Verantwortung für das Handeln des anderen. Sprich.....es liegt nie das eigene Handeln begründet im Verhalten des Mannes/Partners. Jeder handelt für sich selbst eigenverantwortlich.
W
 
  • #34
Wow, ich frage mich ganz ehrlich immer wieder, wie die Menschen unterwegs sind ... da hat jemand VIER Kinder und legt solch ein Verhalten an den Tag? Ich kann nur hoffen, dass Deine Kinder sich nicht allzu viel von Dir abschauen, für mich liest sich das gruselig ... hast Du Dich jemals in Deinem Leben schon mal auf das wirklich Wichtige konzentriert? Es tut mir leid, aber nach dem ersten Stress sich auf einer Partnerschaftsbörse anzumelden, klingt nicht wirklich erwachsen! Finde doch erstmal heraus, was Du wirklich möchtest!
 
  • #35
Ein richtiger Partner ist ein Mensch, der mit einem gemeinsam alt werden will. Der mit einem gemeinsam durch dick und dünn gehen will bis zum Ende.
Mit Kindern geht beides absolut nicht. Sie sind natürlich immer sehr wichtig. Aber sie sind nicht die, die mit einem gemeinsam alles durchleben, das gute und das schlechte, und sie sind auch nicht die, die mit einem gemeinsam alt werden - man wird nämlich lange vor ihnen sterben (normalerweise) und bis dahin werden sie ihr eigenes Leben haben (hoffentlich)!
Ein echter Partner ist auch durch Kinder nicht zu ersetzen, er/sie muss an erster Stelle stehen. Sonst geht es immer schief (früher oder später).
 
  • #36
ich finde es merkwürdig, weil das jetzt so plötzlich kommt-gerade mit 16 ist ein Kind ja nicht mehr jung.

Da möchte ich widersprechen. Ich habe zwar selber keine Kinder, aber ich sehe bei anderen, dass die Pubertät eine Zeit ist, in der Kinder gerade den Vater besonders brauchen. Ich habe fast täglich mit jungen Erwachsenen zu tun, die auf die schiefe Bahn geraten sind. Drei mal darfst du raten: Bei den meisten war der Vater mehr oder weniger abwesend. Deshalb finde ich es richtig, dass der Partner der FS seine Verantwortung ernst nimmt und in der Nähe seiner Kinder sein will. Vorausgesetzt natürlich, das ist keine Ausrede. Aber das können wir hier nicht wissen. Wenn eure Beziehung grundsätzlich gut ist, sollte es möglich sein, eine Lösung zu finden, wie auch du nicht zu kurz kommst. Vorausgesetzt, du hast realistische Erwartungen. Denn du wusstest ja, dass dieser Mann Kinder hat und dass er dementsprechend nicht für dich alleine da sein kann.
 
  • #37
Ach Beatrix, du bist es ... die Frau wo ich vorigen Sommer dachte, warum nur lässt sie DAS mit sich machen ... ?!
Ja wo du dann endlich losgelassen hast, da kam er dann wieder angeschlichen & hat dich umworben ...
Aber mal ehrlich!
Du hast nicht wirklich an deinen eigenen Themen gearbeitet.
Es geht nämlich nicht darum, was für ein Mann das ist.
Es geht nicht darum, welche Themen der Mann hat.
Es geht einzig und allein darum, welche Themen du selber hast!
Warum nimmst du dir aus 3,5 Milliarden Männern so einen?
Du bist eine g'standene Frau.
Du hast deine Tochter großgezogen.
Du hast ein eigenes Lebens-Zentrum.
Bitte therapiere mal deine Fixierung auf einen Mann, den du nicht wirklich haben kannst ... und für den du nur dann interessant bist, wenn du gegangen bist ...
Grüble nicht über ihn.
Kläre dein Ursprungs-Thema.
Hat vermutlich was mit deiner eigenen Kindheit zu tun und dem Platz den du nicht wirklich einnehmen konntest daheim oder Eltern die dich übergangen haben oder Konkurrenz in der Herkunftsfamilie/ zu wenig Geborgenheit oder so.
Er serviert es dir ja auch über die Kinder ... es brennt in dir.
Also will es geheilt werden.
So oder so ... es ist an der Zeit, dass du dich deinem ältesten Thema stellst ...
Danach wird sich zeigen ... ob er oder ein anderer Mann für dich ein echter Lebenspartner werden wird.
Alles Gute!
(Mein Profil ist auch still gelegt derzeit - geht mir auch besser so)
 
  • #38
... in der Schweiz nachdem wir gemeinsam mit seiner damals 13 jährigen Tochter auf Urlaub waren, einfach stehen gelassen wurde.
Es war dann Schluss mit uns beiden, er hat es auf diese Art beendet, was mir sehr weh tat, ich hatte damals als er mich zum Bahnhof brachte geweint, er blieb hart.

Das war eigentlich schon eine ziemlich eindeutige Situation mit klaren Prioritäten. Ich finde diese Prioritäten auch nicht ungewöhnlich, als Mann ist mir völlig klar, dass bei jeder Partnerin mit Kindern diese vorgehen bei allen Entscheidungen, die das erfordern.

Ich habe mir vorgestellt, dass 3 Jahre Fernbeziehung genug sind. Und ich kann mir vorstellen, unseren Lebensmittelpunkt zwischen unsere Wohnorte zu verlegen, sodass jeder in etwa gleich weit weg von seiner Familie wohnt.
... ein Paar lebt meiner Meinung nach zusammen und die Kinder richten sich dann danach, sind ja keine Kleinkinder mehr!!!

Deine Vorstellung weicht von seiner Vorstellung ab. Er ist offensichtlich nicht zu einem Kompromiss bereit. Was soll man dazu schreiben?
Du hast offenbar nur die Möglichkeit, zu ihm zu ziehen, wenn Du mit ihm zusammen wohnen möchtest oder aber weiter eine Fernbeziehung zu führen. Ob Du das akzeptierst, kannst nur Du entscheiden.
Du kannst natürlich Dein Profil auch wieder aktivieren.
 
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  • #39
Ich habe fast täglich mit jungen Erwachsenen zu tun, die auf die schiefe Bahn geraten sind. Drei mal darfst du raten: Bei den meisten war der Vater mehr oder weniger abwesend.

gebe dir völlig recht. Habe ich selbst auch im Umfeld beobachtet. Vor allem in der Familie/Verwandtschaft fällt es mir gravierend. Alle drei meiner Cousins haben eine schlechte Vaterbindung. Alle drei meiner Cousins mit schlechten Erfahrungen (Gewalt/Alkohol usw.) haben massig Probleme auch was gerade den Beruf betrifft, sind ohne Ausbildung, selbstsüchtig und teilweise psychisch krank. Nur mit 16 ist es dafür schon oft zu spät. Die Jungs brauchen den Vater vor allem in der Kindheit...hier sind aber viele Väter abwesend. Mit 16 ist der Zug abgefahren, wenn zuvor kaum Kontakt da war. Hier kennen wir die Geschichte nicht. Ich denke dennoch es ist eine Art Ausrede, damit der Mann der Frau signalisiert "mit dir möchte ich mein Leben nicht verbringen).
 
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  • #40
Ich hätte mich auch mit 16 noch riesig gefreut, wenn mein Vater doch noch mehr Interesse an gemeinsamer Zeit gezeigt hätte oder sogar in meine Nähe gezogen wäre...
Hatte seine Frau aber was dagegen..
 
  • #41
Deine Eifersucht ist unbegründet und zwar weil die Kinder nicht deine Konkurrenz sind.
Die Lieben sind so unterschiedlich, dass sie sich nie auf einer Ebene begegnen.
Sie springen auch auf keinen anderen über...Kinder liebt man und das bleibt immer, man entliebt sich nicht und verliebt sich dann in andere Kinder.

Sich in einen Partner verlieben heißt ihn in das "Liebeszimmer" einziehen zu lassen, was im Herzen bereitsteht.
Und dieses Zimmer, hat in einem Leben schon mal wechselnde Bewohner erlebt.
Für jedes Kind bildet das Herz ein ganz neues eigenes Zimmer und das für immer.
Und es wird nicht grösser oder kleiner, egal was im Partnerschaftszimmer passiert.

Mit dem Wort Eifersucht bringst Du es auf eine gleiche Ebene, die es nicht gibt.

Du möchtest mehr Zeit mit ihm, Du möchtest eine Zukunft aufbauen und er zerstört diese Träume.
Das Du traurig bist, enttäuscht und so nicht leben möchtest, verstehe ich trotzdem sehr gut.
Und natürlich verstehe ich auch ihn.
Die Kinder möchten nicht mehr alle 14Tage verfrachtet werden, möchten zu ihren Fussballspielen und zum Geburtstag der Freunde.
Keine Außenzeiter in ihrer Welt sein.
Aber sie haben wahrscheinlich nicht gesagt: die oder wir.
Er möchte ihr Leben aber nicht verpassen.

Somit kann man es verstehen und trotzdem so nicht leben wollen.
Ich möchte zb keinen Partner mehr mit kleinen Kindern, möchte diese Einschränkung in meinem Leben nicht mehr haben und gleichzeitig auch keinen, der seine Kinder hinter meine Bedürfnisse stellt.

Nimm dich aus der Eifersucht und sieh was bleibt.
200km, wenig Zeit und keine Veränderung seinerseits in Sicht.
Gründe sind völlig egal, Du bist Chef in Deinem Leben.
Änder Du die Situation, zieh in seine Richtung, wenn Du nichts hast was dir wichtiger ist oder trenne Dich und gestalte dein Leben neu.

Sätze wie : ich bin wichtiger als Deine Kinder könnten das natürlich auch so in Sekunden beenden.
Jemand der mich liebt, verlangt diese Entscheidung von mir und ständ schon vor Beendigung des Satzes, vor der Tür.
 
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  • #42
nachdem wir gemeinsam mit seiner damals 13 jährigen Tochter auf Urlaub waren, einfach stehen gelassen wurde.

Ja, ich erinnere mich. In dieser "Beziehung" scheint auch so schon manches im Argen zu sein. Dafür spricht das On-Off und die beiden Heiratsanträge, denen keine weitere Taten (Terminfindung etc.) zu folgen scheinen. Das sieht nicht gut aus.

Schwierig finde ich das unterschiedliche Alter der Kinder. Deine sind erwachsen und flügge und dir ist es nach Zweisamkeit. Auf eine zweite Runde Pubertät hast du wahrscheinlich auch keine Lust mehr. :) Während er bei seinen Pubertisten Präsenz zeigen will oder gar muss. Nähere Infos fehlen hier.

Als Rabenmutter :) neige ich auch der Ansicht zu, dass zuerst der Partner kommt und dann die Kinder. Was keinesfalls heißt, dass man sich nicht um seine Kinder kümmern soll. Im Gegenteil.

In meiner ersten Ehe dachte ich so, weil die Eltern das Fundament der Familie bilden und beide an einem Strang ziehen müssen, was Erziehung anbelangt. Bei unterschiedlichen Erziehungsphilosophien ist das äußerst schwierig. Daher sind Absprachen m.E. unabdingbar, anstatt sich gegenseitig in den Rücken zu fallen. Schließlich sind die lieben Kleinen clever und wenn man nicht aufpasst, spielen sie die Eltern gegeneinander aus. Ich hatte mich damals für kinderfreie (Kurz-)Urlaube ausgesprochen, um sich auch wieder als Paar sehen zu können. Zwar mussten die Kinder eine zeitlang auf die Eltern verzichten, lernten aber dadurch, dass man nicht immer die erste Geige spielen kann und natürlich Selbständigkeit. Sie bekamen Freiheiten und trugen dementsprechend Verantwortung. Im Gegenzug durften sie sich über zufriedene und ausgeglichene Eltern freuen und mal ehrlich: auch wir waren mal jung und freuten uns als Teenies über eine gelegentliche sturmfreie Bude. ;-) Zwar hat es nicht für die Ewigkeit geklappt wie man sieht, ging aber lange gut...

In zweiter Ehe (mit jeweils erwachsenen Kindern) sehe ich das ähnlich. Wir genießen unser Leben zu zweit. Wenn etwas mit der Brut ist, sprechen wir uns ab und kümmern uns, aber nicht sklavisch.
 
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