• #31
Es würde nur ein weiteres Kind in die Welt gesetzt, das sich in 10-15 Jahren dann von seiner eigenen Mutter anhören kann, wie unzufrieden und unglücklich die mit ihrer Mutterrolle und ihrem Lebensverlauf ist und wie sehr sie die Entscheidung bereut.

Meine volle Zustimmung 👍

Meine Kinder haben mich zu einem besseren Menschen gemacht , vorher bin ich viel mehr um mich selber gekreist .

Ganz genau so ist es.
Für egoistische Frauen ist Kinderkriegen nichts, da stören die Kinder nur beim Karriere-Machen und Geld-Scheffeln.

Wenn du ein kleines Baby hast, ist dein Ego vollkommen unwichtig, deine eigenen Bedürfnisse stehen zurück hinter denen deines Kindes. Mit mehreren Kindern musst du jahrelang deine eigenen Bedürfnisse zurückstellen, und du tust das gerne.
Ich kann ja nur von mir sprechen, meine Liebe war so bedingungslos, ich hätte jederzeit mein Leben für sie gegeben.

Als ich mit meinem dritten Kind schwanger war, ging es mir so schlecht dass ich sterben wollte. Extreme Übelkeit und Erbrechen, ich konnte fast nichts mehr zu mir nehmen, musste im Krankenhaus stationär an den Tropf.
Es war die reinste Hölle.
Das gleiche hatte auch meine Mutter in Ihren Schwangerschaften.

Mir wurde tatsächlich von Leuten geraten das Kind abzutreiben, weil es mir so schlecht ging.
Ich wäre lieber selber gestorben als jemals so etwas zu tun. Ich durchlitt diese Hölle, und zum Ende der Schwangerschaft ging es mir endlich besser.

Dass mein Kind leben durfte war mir wichtiger als meines. Dafür nahm ich alles in Kauf.

Heute bin ich unendlich dankbar über meine sehr hübsche gesunde Tochter und kann keinen Menschen verstehen der seinem eigenen Kind das Leben verwehrt.

Du wirst demütig als Mutter.
Aber mir scheint das können heute immer weniger Frauen. Sich zurücknehmen, ihr Ego hintenanstellen, auf bestimmte Dinge verzichten.

Verzicht ist heute uncool. Jeder will alles sofort und jeder ist heute der Wichtigste.

Nicht meine Welt.
 
  • #32
Für egoistische Frauen ist Kinderkriegen nichts, da stören die Kinder nur beim Karriere-Machen und Geld-Scheffeln.
Du hattest den luxuriösen Vorteil, dass dein Exmann für die ganze Familien gesorgt hat, das können heutzutage nicht alle Familien, da muss man schon auch zwei Einkommen erwirtschaften um über die Runden zu kommen und um nicht in Altersarmut zu rutschen.

Es gibt Frauen die bekommen beides hin (Beruf und Kinder) ganz ohne ihre Kinder zu vernachlässigen, die Kinder sind dann in einer Betreuungseinrichtung, so schlimm ist das nicht.
Ich bin aber auch dagegen sein Kind zu schnell in einer Kita/ Krippe was auch immer abzugeben, man verpasst zu viele tolle Entwicklungsschritte und Momente mit dem Kind.
 
  • #33
Ja, das beschäftigt mich auch schon länger. Aber im Gegensatz zu dir hab ich keinen Freund. Ich weiß nicht, ob du ein Kind kriegen sollst. Mir hat eine Therapeutin von Kindern abgeraten. Ich wäre zu wenig stressresistent, meinte sie.
Meine Mutter sagte einmal, dass sie auch nie einen Kinderwunsch gehabt hat als sie jünger war. Dass mein Vater dann den Wunsch nach Kindern geäußert hat und sie fügte sich. Es hätte ihr dann einfach gefallen, sagte sie.
Das finde ich nett. Sie ist genügsam, arrangiert sich und es gefällt ihr einfach. Sie ist heute noch so und mein Vater liebt sie sehr.
 
  • #34
Kaum zu glauben und wirklich erschreckend, dass auch im Jahr 2021 einige Frauen ihren Geschlechtsgenossinnen keine selbstbestimmten Entscheidungen in der Kinderfrage zugestehen und hartnäckig darauf beharren, nur eine Mutter sei eine „richtige“, vollwertige Frau. Freiwillig Kinderlose sind dagegen egoistisch und werden allesamt ihre Entscheidung bereuen.
 
  • #35
Kaum zu glauben und wirklich erschreckend, dass auch im Jahr 2021 einige Frauen ihren Geschlechtsgenossinnen keine selbstbestimmten Entscheidungen in der Kinderfrage zugestehen und hartnäckig darauf beharren, nur eine Mutter sei eine „richtige“, vollwertige Frau. Freiwillig Kinderlose sind dagegen egoistisch und werden allesamt ihre Entscheidung bereuen.
Ja, das ist die 50er Jahre Fraktion, einfach ignorieren. Sollte ich wiedergeboren werden werde ich mich auch anders entscheiden. Die Welt ist massiv überbevölkert, da muss niemand seinen Beitrag leisten, der das nicht möchte, es gibt definitiv auch ein glückliches Leben ohne Kinder. Liebe FS, du wirst auch ohne Kinder ein glückliches Leben haben. Ein Zweifel ist nunmal kein ja.
 
  • #39
Doch, unsere Süße mit kg sx schreibt das immer und immer wieder.

Vielleicht liest du dir bitte meinen Text nochmal durch.
Ich habe nirgendwo geschrieben dass nur Mütter ‚richtige, vollwertige‘ Frauen sind.
Und ja - mit einem Baby darf man nicht egoistisch sein.

Ich habe der FS abgeraten schwanger zu werden, weil es nicht ihr tiefster inniger Wunsch ist Mutter zu werden.

Sie würde es sonst vielleicht bereuen ein Kind bekommen zu haben, das ihre Freiheit so massiv beschneidet.

Sie wird es aber auch bereuen wenn sie kein Kind bekommt.

Egal wie sie sich entscheidet - es wird in ihrem Falle (kein tiefer inniger Kinderwunsch) wahrscheinlich immer falsch sein.
 
  • #40
Doch, unsere Süße mit kg sx schreibt das immer und immer wieder.
Nein.
(..) nur eine Mutter sei eine „richtige“, vollwertige Frau (...)
Diese Aussage hat definitiv niemand hier gemacht, auch nicht @Süsse65 .

Und die folgenden Aussagen
(...) Du wirst es dann zwar - wie die meisten Frauen - bereuen, aber für Kinder muss man brennen.
Für egoistische Frauen ist Kinderkriegen nichts, da stören die Kinder nur beim Karriere-Machen und Geld-Scheffeln.
einzudampfen in
(...) Freiwillig Kinderlose sind dagegen egoistisch und werden allesamt ihre Entscheidung bereuen.
ist wirklich fast bösartige Verdrehung der Message. Das hat mit sachlicher Diskussion nichts mehr zu tun.
 
  • #42
ist wirklich fast bösartige Verdrehung der Message. Das hat mit sachlicher Diskussion nichts mehr zu tun.
Na da haben sich ja zwei gefunden 😅

Die süsse benutzte die Worte “egoistisch” und “bereuen”. Ich finde silbermond hats doch gut erkannt.
Ansonsten lass ich sie halt weiter ihren einsamen Kampf gegen die bösen Feministinnen (das Wort fiel heute noch gar nicht🧐) kämpfen.

Es geht wie bei allem auch hier einfach um den Ton:
Für egoistische Frauen ist Kinderkriegen nichts, da stören die Kinder nur beim Karriere-Machen und Geld-Scheffeln.
Egoistisch, Karriere-Machen, Geld scheffeln sind alles absolut negativ konnotierte Beschreibungen die genau das Klischee treffen, mit dem sich gewisse Mütter über Frauen erheben, die einen anderen Lebensweg einschlagen.

Hauptsache beleidigen.

So viele Mütter hier haben dankbar von ihren Kindern erzählt, zB @Moon oder @justemoi ohne andere abzuwerten. Das sind schöne Geschichten. Danke dafür.
 
  • #43
Vor allem ist da manchmal die Angst, etwas zu verpassen, was vielleicht zum Menschsein dazugehört.

Kein gutes Argument fürs Kinderkriegen. Wenn frau feststellt, dass es doch nicht das Wahre ist, Mutter zu sein, wird es problematisch. Denn das Kind ist einfach da und geht nicht weg, es sei denn, das Jugendamt holt es aus triftigen Gründen aus der Familie heraus.

Zum Hobby: Ich habe ca. 15 Jahre lang ein und dasselbe Hobby ausgeübt. Lange genug, um irgendwann zu sagen: So, jetzt ist es mir recht, wenn ich einige Jahre darauf verzichte.

Nun, der Wunsch, dem wieder nachzugehen, reift langsam in mir heran. Aber noch kann ich ganz gut ohne leben. Ich werde mir mit der Unterstützung meines Mannes in spätestens einem halben Jahr Zeit nehmen, wieder ein Projekt zu starten und hoffentlich zu beenden. - Vorausgesetzt natürlich, dass Sohnemann und ich nicht mehr jeden Monat krank sind.

Meine Eltern haben ihre Hobbys im Laufe der Zeit aus Zeitmangel und wegen veränderter Interessen eingestampft. Meine Mutter das Schreiben, mein Vater die Musik. Das ist sehr schade!

Ich nehme vor, es nicht zu tun. Indem ich meine Arbeiten anderen Menschen präsentiere, ab und zu Wettbewerbe gewinne, schaffe ich es vielleicht, dass unser Familienname weiterhin existiert, wenn ich schon lang verstorben bin. Oder anders gesagt: Hoffentlich hinterlasse ich eines Tages etwas mehr als eigenen Nachwuchs und bloße Erinnerungen an mich.
 
  • #44
Wenn du die ganzen Diskussionen verfolgen würdest würdest du genau das gleiche gelesen haben.

Wenn man deine ganzen Kommentare zu diversen Threads durchliest kann man lesen, dass du permanent Hausfrauen abwertest und sie lächerlich machst.
Ich erinnere mich dass du geschrieben hast, du könntest dich niemals im Altersheim mit den blöden Hausfrauen unterhalten.

Ist das vielleicht besser?
 
  • #45
Wenn man deine ganzen Kommentare zu diversen Threads durchliest kann man lesen, dass du permanent Hausfrauen abwertest und sie lächerlich machst.
Ich erinnere mich dass du geschrieben hast, du könntest dich niemals im Altersheim mit den blöden Hausfrauen unterhalten.

Ist das vielleicht besser?
Das ist nun nicht meine Ausdrucksweise, eher offenbar deine. Ich habe geschrieben, dass ich mit den Damen, die ihr Leben lang nur Haushalt und Kinder hatten nichts gemein habe und ich mit den Herren immer besser klar komme. Das mit den blöden Hausfrauen ist alleine deine Interpretation.
 
  • #46
Hobbys, eigene Intesessen? Fehlanzeige.
Liegt an dem fehlenden Netz.
Wenn du genug Laute hast, die dich unterstützen, dann ist es möglich.
Wenn nur bezahlte Betreuung geht, wird es schwer.
Spontan ist niemand da.
Das ist für mich noch lange kein Grund, keine Kinder zu bekommen. Klar ist es mit Oma/Opa usw einfacher, aber es geht auch ohne.

Die Mehrheit meiner Freundinnen mit Kindern hat dieses Netz nicht, da sie fürs Studium oder für den Job oder für dem Partner oder sonstwas nicht mehr da leben, wo sie aufgewachsen sind. Das ist doch heute oft so, aus meinem Abijahrgang ist fast niemand geblieben und viele haben Kinder.

Viele Frauen nehmen dann einfach statt einem Jahr zwei oder drei Jahre Elternzeit oder arbeiten nur ein ganz kleines Pensum.

Klar ist es anstrengend, aber es geht. Bei uns im Haus wohnen Zugezogene mit drei kleinen Kindern ohne jegliche familiäre Unterstützung. Die Mutter ist in Elternzeit, die zwei Großen mit Kindergarten/Kita versorgt und sie haben auch noch zwei Babysitter.

Das geht gut, der Mann verdient aber auch sehr gut, sodass sie sich Dinge wie Babysitter, Haushaltshilfe, lange Elternzeit und Einkauf liefern gut leisten können. Sie haben zb eine private Kita mit extralangen Öffnungszeiten, lassen den Rewe Einkauf und die Getränke liefern, bestellen auch mal Essen usw. Gibt aber auch andere die gleich wieder arbeiten und es auch gut schaffen ohne bestehendes Netz. LG w32
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #47
Ein ausgeprägter "blinder" Kinderwunsch ist manchmal keine Garantie dafür, dass man dann auch ein guter Elternteil ist. Das betrifft meiner Meinung nach Frauen und Männer gleichermaßen. Zwei Frauen in meinem Umfeld waren wirklich extrem darauf fixiert Mutter zu werden, dann aber dauernd überfordert und am Kollaps und meinten, so anstrengend hätten sie sich das nicht vorgestellt. Mein Ex wollte auch unbedingt, lieber gestern als heute, dann aber völliges Theater und Geschrei wegen jeder Lappalie.

Ich hatte nie einen ausgeprägten Kinderwunsch, und dann hatte ich ein Kind. Und ich war fast immer entspannt bei der Sache, ich bin aber auch sehr belastbar. Das heisst nicht, dass ich kein Kind wollte, aber ich hätte auch ohne ein zufriedenes Leben geführt. Wenn auch nicht ganz ohne "was wäre wenn", aber diese Gedanken hatte ich mit Kind von Zeit zu Zeit auch, ehrlich. Die wird man immer haben, weil man eben nicht beide Wege gehen kann.

Ich liebe mein Kind über alles, aber ich ziehe es jetzt über 10 Jahre allein auf und der Vater war nie sehr zuverlässig. Das hieß jetzt ein Jahrzehnt funktionieren, das Geld allein erarbeiten, kaum Zeit für eigene Hobbies, etc. und ich würde lügen wenn ich sage, dass mir nicht auch mal die Puste ausging. Dazu hatte ich psychische und körperliche Gewalt zu verarbeiten und gefühlt kaum Zeit, mich damit zu befassen.

Aber ich bin eine gute Mutter, auch wenn ich diesen extremen Trieb nie hatte. Mein Kind hat definitiv alles bekommen was es brauchte, wir haben ein gutes vertrauensvolles Verhältnis und ich weiß, dass ich ohne Kind niemals so gewachsen wäre.

Du setzt dich reflektiert damit auseinander, das finde ich gut. Es sind lange Jahre, in denen man für ein Kind da sein muss und viele versprechen sich davon das Falsche, glaube ich.

Entscheiden muss das jeder für sich.
 
  • #48
Ich hatte nie einen ausgeprägten Kinderwunsch, und dann hatte ich ein Kind. Und ich war fast immer entspannt bei der Sache, ich bin aber auch sehr belastbar. Das heisst nicht, dass ich kein Kind wollte, aber ich hätte auch ohne ein zufriedenes Leben geführt
Das trifft es auch bei mir. Ich war auch nie scharf auf Kinder bis die biologische Uhr mit Ende 30 dann doch mal tickte. Die hörte allerdings nach dem Kind sofort auf.
Also, dass man Kinder nur bekommen sollte, wenn man ein Leben lang davon geträumt hat, kann ich definitiv nicht bestätigen.
Das Kind ist bis heute aber auch sehr easy going. Kommt ganz auf die Mutter. Ich bin relativ tiefenentspannt, habe keinen Hang zum Perfektionismus, kann alle Fünfe gerade sein lassen und bin von HSP weit entfernt. Vom ersten halben Jahr mal abgesehen, hatte ich auch immer Zeit für meine Hobbies. Hat sich halt der Vater in dieser Zeit um die Brut gekümmert - wie gesagt kein Hang zum Perfektionismus und Delegation ist für mich bis heute kein Problem.

Ich denke, was man nicht kennt vermisst man auch nicht.
Aber, ich muss es sagen, meine Tochter war die beste Entscheidung meines Lebens.
Die Entscheidung musst natürlich Du treffen.
W 56
 
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