• #31
Was erzählst Du denn nun konkret jemandem, dessen Lebensgeschichte ohne eigene Schuld kritzekum ist? Dass er, wenn er im ersten Aufguss Pech hatte, bitteschön komplett zurücktreten soll, von der Lebensbühne?
V.m45
Natürlich kannst du dir noch Kinder wünschen! Wünschen oder Wollen ist ja nicht verboten.
Aber du könntest auch dein Leben so annehmen, wie es nun mal gelaufen ist! Und dein Schicksal ist nun mal so, dass du eine Frau gewählt hast, die schon früh verstorben ist und du daher mit 45 noch keine Kinder hast. Es gibt eine Menge Menschen, Männer wie Frauen, die zwar nicht krank sind, aber dennoch keine Kinder zeugen/bekommen können. Was hättest du gemacht, wenn deine geliebte Frau nicht sterbenskrank gewesen wäre, sich heute bester Gesundheit erfreuen würde, jedoch aus irgend welchen Gründen einfach nicht schwanger geworden wäre? Sicher hättest du dich nicht getrennt, sondern das Schicksal, niemals Kinder zu haben, angenommen, oder?!

w50
 
  • #32
Aber du könntest auch dein Leben so annehmen, wie es nun mal gelaufen ist! Und dein Schicksal ist nun mal so, dass du eine Frau gewählt hast, die schon früh verstorben ist und du daher mit 45 noch keine Kinder hast.
w50
Ein schöner Ratschlag für Männer, die 50 sind, aber wie 60 aussehen und daher keine reale Chance mehr haben, gebährfähige Frauen U40 an sich zu binden.
Aber warum sollten sich Männer um 50, die wie 40 aussehen und noch die Möglichkeiten haben, sich wie viele Frauen, in die schicksalsergebene Opferrolle begeben? Um fremde Frauen um die 50 glücklich zu machen?
 
  • #33
Es gibt eine Menge Menschen, Männer wie Frauen, die zwar nicht krank sind, aber dennoch keine Kinder zeugen/bekommen können. Was hättest du gemacht, wenn deine geliebte Frau nicht sterbenskrank gewesen wäre, sich heute bester Gesundheit erfreuen würde, jedoch aus irgend welchen Gründen einfach nicht schwanger geworden wäre?

Ich würde solche Frauen absolut nicht ausschließen! Es wäre zwar schade, aber wenn ich so eine Frau kennenlernen würde, würde ich eben kinderlos bleiben ...genau wie sie! Wir teilen dann eben dieses "ungewollt kinderlose Gefühl" miteinander!

Was aber gar nicht geht, ist eine Frau, die keine Kinder mehr will, oder bekommen kann, aber schon Kinder hat. Mit vorhandenen Kinder geht es eben nur, wenn man auch noch einen gemeinsamen Kinderwunsch umsetzt. Im Grunde genommen ginge das ja mit IVF bis ca. Mitte 40 und mit einer Eizellspende sogar bis 50. Leider sind fast ausschließlich Frauen, die noch gar keine Kinder haben, bereit, diesen Weg zu gehen.

Durch diese Ablehnungshaltung bin ich fast zwangsläufig in dem Altersbereich, in dem Kinder noch relativ sicher machbar sind. (ca. Mitte 30) Wenn es dann trotzdem nicht funktioniert, gillt für eine kinderlose Frau dann wieder das eingangs gesagte "teilen des ungewollt kinderlosen Gefühls". Bei einer Frau, die bereits Kinder hat, würde das dann extrem schwierig werden, denn ich würde erwarten, dass sie sich so verhält, wie eine Frau, die gerne Kinder möchte, aber noch gar keine hat ...also ALLE medizinischen Möglichkeiten (s.o.) ausschöpft!

V.m45
 
K

KG XS

Gast
  • #34
Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob die Altersdifferenz max. 5 Jahre, oder, was ich hinter mir habe: 18 Jahre ist.

Bei uns war das biologische Alter ein ständiges Thema. Und wehe ich habe etwas negatives in diese Richtung gesagt.
Für ihn war eine möglichst hohe Altersdifferenz das ausschlaggebende Kriterium bei der Partnersuche.

Was mich persönlich am wenigsten gestört hatte, war die schrumplige Haut am Körper, was jedoch eindeutig das Ende eingeleutet hat, war seine manglende Flexibilität und sein Leben in der Vergangenheit. Zukunftsplanung? Pustekuchen...
 
  • #35
Falls er kinderlos verheiratet oder liiert war und nun auf einmal drauf kommt, dass er noch einen Baum pflanzen etc. will, schiebt er auch nur Midlifecrisis und ist eher mit sich selbst beschäftigt als mit der Frage, wie er eine Partnerschaft leben könnte.

Das denke ich auch. Die ganzen älteren Herren, die behaupten, eine Partnerin, die 20 Jahre jünger ist, bekommen zu können, leben doch in ihrer Traumwelt. Wenn es denn so einfach ist, wo ist denn dann der Jungbrunnen an ihrer Seite? Nicht da, also sollte man mal nachdenken und sich reflektieren. Ein Mann mit 50 IST 50 und sieht auch so aus. Häufig aber auch älter. Dieses infantile "ich sehe aber jünger aus" entspringt nur seiner Fantasie und nicht der Wahrnehmung der Frauen.
Mit 50 sollte man die Familienplanung abgeschlossen haben. Egal, wie die letzten Jahre verlaufen sind und was es für Gründe dafür gab. Vorbei ist vorbei und die Zeit kann man nun mal nicht zurück drehen.
 
H

Halbtrocken

Gast
  • #36
Ich werde auch bis Mitte-Ende 50 nach einer Frau suchen, mit der ich noch eine ganz normale Familie mit Kindern gründen kann!

Übrigens trägt jede Person, der das nicht gefällt, dass ich ein "alter Vater" werden würde, ein Bröckchen meines Lebensschicksals mit.

V.m45
Und ich kann Dir sagen, daß Du damit Erfolg haben wirst.
Ich habe hier bei EP gerade die nähere Bekanntschaft einer (beziehungs- und kinderlosen) 37-jährigen gemacht, die zwar ebenso wie ich unseren Altersunterschied schon etwas groß findet, aber ansonsten eine Beziehung mit mir (und ein Kind) schon in Betracht zieht. Da ich als AE-Vater körperlich und geistig in Bezug auf Kinder fit geblieben bin, hatte ich mir auch tatsächlich überlegt, nochmal Vater zu werden, wenn es mit dieser Frau passen sollte (ich weiß noch, wie windeln geht und was es bedeutet, nachts aufzustehen, um das Kind zu beruhigen).
Derzeit tendiere ich aber ehe dazu, das mit den Kindern nochmal zu überlegen, was dann wieder in Richtung der 39-jährigen AE mit zwei Kindern gehen würde, mit der ich ebenfalls in Kontakt stehe.
Ich weiß weder, ob es mit der einen oder der anderen etwas dauerhaftes wird, für Dich aber bedeutet mein Beispiel, daß die Chancen für Dich nicht nur da, sondern auch groß sind, jemanden zu treffen, der Deinen Wunsch teilt.
Meine derzeitige Tendenz, doch keine Kinder zu wollen, hängt nicht mit meinem Alter, sondern mit dem Gedanken zusammen, daß meine Kinder jetzt ein Alter haben, wo man freier wird in Bezug auf Art des Urlaub oder abends mal weggehen ohne Babysitter zu besorgen - was ich zwischenzeitlich liebgewonnen habe.
Mit meinem Alter aber hat es definitv nichts (direkt) zu tun!
Laß Dich daher nicht von den vielen "Alters-Grantlern" hier bedrücken, die möglicherweise neidisch sind auf Deine Freiheit, Dir diese Ziele noch setzen zu können.

m46
 
M

Mooseba

Gast
  • #37
Wenn man viele Frauen hört, ist es doch bereits mit 35 beim Mann zu spät. Also kann man die 50 in der Überschrift ruhig durch 35 ersetzen.
 
G

Gast

Gast
  • #38
Das denke ich auch. Die ganzen älteren Herren, die behaupten, eine Partnerin, die 20 Jahre jünger ist, bekommen zu können, leben doch in ihrer Traumwelt. Wenn es denn so einfach ist, wo ist denn dann der Jungbrunnen an ihrer Seite? Nicht da, also sollte man mal nachdenken und sich reflektieren. Ein Mann mit 50 IST 50 und sieht auch so aus. Häufig aber auch älter. Dieses infantile "ich sehe aber jünger aus" entspringt nur seiner Fantasie und nicht der Wahrnehmung der Frauen.
Mit 50 sollte man die Familienplanung abgeschlossen haben. Egal, wie die letzten Jahre verlaufen sind und was es für Gründe dafür gab. Vorbei ist vorbei und die Zeit kann man nun mal nicht zurück drehen.


Dann bin ich der lebendige Beweis dafür, dass Du - eigentlich wie immer - Unrecht hast.
Meine letzten 3 langjährigen Lebenspartnerinnen waren alle ca. 20 Jahre jünger als ich. Übrigens bin ich nur Durchschnittversdiener mit lichtem Haar und leichtem Bauchansatz, während die Mädels alle wie aus dem Modellkatalog geschnitten, aussahen.
Wem kann man da mehr vertrauen?
Den Frust & Neid-Kommentaren einer alten Frau oder jemandem, der es im letzten Jahrzehnt gleich mehrmals bewiesen hat, wie wunderbar es klappen kann?
 
G

Gast

Gast
  • #39
Ein Mann mit 50 IST 50 und sieht auch so aus. Häufig aber auch älter. Dieses infantile "ich sehe aber jünger aus" entspringt nur seiner Fantasie und nicht der Wahrnehmung der Frauen.

das sehe ich absolut auch so. Mich (41) hat mal einer über wahres Alter (56) virtuell angelogen. Ich hab ihn beim ersten Date angesehen, ihn auch nur kein halbes Jahr jünger geschätzt.

Erst nach massiver Nachfrage hat er es zugegeben, als ich es längst wusste. Und hat sich soooolche Gedanken gemacht, was ich wohl denken würde, wenn ich sein wahres Alter erfahre. Der dachte ernstlich, dass er min. 10 Jahre jünger aussieht und wirkt. Mitnichten. Für sein Alter war er optisch ok, aber mehr auch nicht.

Ich hab mich auf ihn eingelassen, weil ich neugierig war, wie so ein älterer Mann ist - ein ernsthafte Beziehung kam für mich nicht in Betracht. Sein Pech, wenn er lügt.

Ich denk auch, wer bis 50 keine Kinder hat, sollte danach auch nicht mehr damit anfangen. Kenne einige Negativbeispiele dieser Opa-Papas... die sich eigentlich gar nicht für das Kind interessieren, sondern damit nur einen Punkt auf der to-do- Liste abgearbeitet haben. "Es gehört halt dazu" - war der beste Satz, den ich dazu gehört haben.

Ich war mit 19 sicher zu jung zum Kinderkriegen, aber mein Kind fand das immer toll - noch heute. Aber selbst jetzt mit Anfang 40 würde ich mich viel zu alt zum Kinderkriegen halten. Damit muss ich nicht nochmal anfangen, obwohl ich heute sicher vieles gelassener sehen würde.
 
  • #40
Ich war mit 19 sicher zu jung zum Kinderkriegen, aber mein Kind fand das immer toll - noch heute. Aber selbst jetzt mit Anfang 40 würde ich mich viel zu alt zum Kinderkriegen halten. Damit muss ich nicht nochmal anfangen, obwohl ich heute sicher vieles gelassener sehen würde.

Wir waren Anfang 20 und finden auch noch im Nachhinein, nicht zu jung gewesen zu sein. Mit Ende 40 ist unsere Tochter 27 und plant nun ihre eigene Familie. Wir freuen uns auf Enkel und können mit einer erwachsenen Tochter, die ihr eigenes Leben führt, unsere Partnerschaft nach 28 Jahren weiter voll genießen.
Das Argument, dass Kinder "dazu gehören", haben wir damals nie gehört. In der heutigen Zeit scheint diese Aussage allerdings keine Seltenheit zu sein. Ein Programmpunkt wird abgehakt. Erledigt. Finde ich persönlich sehr schade.
 
G

Gast

Gast
  • #41
Ich denke auch, dass es den meissten Männern zw. 50 und 65 mit "Kinderwunsch" darum geht, noch gebärfähige und damit zwangsläufig deutlich jüngere Frauen anzuziehen.
Alles anderen gehören entweder zum Minianteil an Menschen, die ab etwa 40 schon immer um 10-20 Jahre fitter waren als ihre Altersgenossen, oder es sein einfach welche, die nicht wahrhaben wollen, dass der Zug abgefahren ist, wenn man darum pokern muss, ob man den Schul- oder Studienabschluss seiner Kinder überhaupt noch erlebt.
Allerdings muss ich mal deutlich mit dem Quatsch aufräumen, den die Medien propagieren. Ich selbst bin heute 36 und trage seit 8-9 Jahren einen Kinderwunsch mit mir herum. Bisher hat sich aber einfach noch keine Beziehung ergeben, in der das Miteinander so stimmig war, dass ich hätte daran glauben können, dass sie lange genug hält, ohne dass ich nach 8-10 Jahren nur noch Zahlvater bin.
Es meines Erachtens bei Weitem nich allein die Männer, wegen denen es nicht zu Kindern kommt. Ich sehe vielmehr eine allgemeine Tendenz, dass insbesondere Frauen immer weniger dazu bereit sind, an einer bestehenden Beziehung zu arbeiten.
 
M

Mooseba

Gast
  • #42
Naja, mein Vater ist nur knapp 23 Jahre älter und war bereits in seinen 30ern ein konservativer, kühler, strenger, wenig lockerer und kaum toleranter Vater.

(m,33)
 
G

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  • #43
Mit 50+ wird man Opa, nicht mehr Vater...
Zumindest werden die Freunde der Kinder das von dem Mann denken... Was ist nur mit unserer Gesellschaft los, warum habt ihr nicht früher damit angefangen so wie eure Eltern auch!?
 
G

Gast

Gast
  • #44
Klar, der Wunsch ist da, sehe ich auch bei mir, aber doch eher als Opa :).
Kenne auch keine normale junge Frau, die sich auf eine Familie mit einem Ü 50 jährigen einlässt. Da hat sie ja am Ende das Kind oder die Kinder, bei denen sie die anstrengenden Aufgaben mehr oder weniger alleine machen muss und einen alten "Knacker", der auch noch gepflegt werden möchte oder noch zum Pflegefall wird, bevor die Kinder aus dem Haus sind, was in der heutigen Zeit eh erst immer später geschieht. Nene, lasst mal, ihr.
M
 
  • #45
Was ich mich immer bei diesem Thema frage, wie weit sich dann diese Herren Ü50 in das Kind hinein versetzen können. Dann ist das Kind z.B. 10 J. und die Outdooraktivitäten mit dem Vater werden wahrscheinlich sehr begrenzt sein. Als ich 10 J. war, habe ich mit meinen Vater sehr viele Berge bestiegen und ob dies dann bei einem Vater Ü60 noch so ist, ist sehr fraglich. Gut sollte der Vater dann Reinhold Messner oder Robert Schauer sein, dann ist dies vielleicht noch möglich. Ach ja ich habe ja ganz vergessen das hier alle min. 10 J. jünger sind als es der Pass aussagt.:)

Da ich selber zu diesen Ü50 Herren gehöre, stellt sich für mich oft der Verdacht, dass der Kinderwunsch nur egoistischer Natur ist oder diesen Herren hatten selber einen Vater, bei der Geburt Ü50 war und deshalb dies als normal ansehen.

Zu diesem Thema habe ich erst vor kurzen einen Bericht im Radio v. ORF gehört. Da wurde ein Mann mit 56 J. erneut Vater mit seiner 2. Frau und auf das Thema der Outdooraktivitäten hat der Mann nur gemeint, dass die sein ältester kinderloser Sohn mit 33 J. ja sehr gut machen könnte. Also ich hätte mich bei meinem Vater schon sehr herzlich bedankt, wenn ich selber mit 33 J. zum Halb-Vater meines Bruders oder meiner Schwester erklärt werde.

Am Ende könnten ja auch die ganzen Ü50 werdenden Väter auch locker bis 70 oder 75 arbeiten. Sie sind ja so jung geblieben. Aber bei diesem Thema sind dann diese Väter auf einmal wieder alt und taub.:)
 
  • #46
Hallo,
beim Mann bestehen bei später Vaterschaft die gleichen Risiken, wie bei später Mutterschaft und steigen auch mit zunehmendem Alter beider gleichermaßen!
Der männliche Samen altert. Das Vererbungsgen (Doppelhelix) in der Samenzelle ist nicht frisch und neu wie angenommen, sondern die jeweilige Kopie der vorherigen Zelle. Somit entstehen bei der Entstehung des Samens die Kopie von der Kopie von der Kopie.....und bis zum reiferen/ älteren Mann sind die Gene innerhalb der Samenzelle millionenfach gealterte Kopien. Die zunehmenden Defekte in dieser Doppelhelix sind medizinisch nachgewiesen. Die Gefahr von Fehl- und Totgeburten, Kleinwüchsigkeit, Autismus und eine Vielzahl von andern Krankheiten bzw. Behinderungen beim Kind steigt mit zunehmenden Alter des Erzeugers! Z.b sind es zu 100% ursächlich Defekte im Genom des Vaters der Verursacher von Kleinwüchsigkeit und deformierten Schädeln beim Kind.
Es wird höchste Zeit, dass dies nicht mehr als Tabuthema behandelt wird!
 
  • #47
Die beiden Vorschreiber bestätigen auch meine Beobachtugen bzgl. medizinischer Komplikationen auf Grund des hohen Alters des Vaters. Mir scheint's daß es vielen immer noch nicht so richtig klar, männlich wie weiblich und es wird NUR die Gesundheit der Frau untersucht.

Auch die Schwierigkeiten mit einem alten Vater (der fast schon vom Alter her der Großvater ist) - das ist wirklich kompliziert und es fehlt an gemeinsamem Verständnis für die modernen Sachen. Alles ist irgendwie ziemlich altbacken und wenig aktiv.

Ich als junge Frau würde jedenfalls mit keinem Mann jenseits der 50 ein Kind zeugen wollen bzw. habe mich konkret dagegen entschieden als ich die Gelegenheit dazu hatte.
 
D

Deleted member 29413

Gast
  • #48
Schaut Euch mal die Tocher von Hellmuth Karasek an. Er ist auch spät Vater geworden und hat ein tolles Kind gezeugt. Den Generation-Gap mag es wohl geben..., für mich trifft er nicht zu. Mein Vater wird bald 80 und wir hören gemeinsam Deep Purple, Katy Perry und gehen in Tracht und Lederhosn auf den Barthelmarkt. Ich kann jeden Mann nur dazu ermutigen das zu tun wozu er Lust hat und sich nicht durch falsche "Konventionen" und Neid vom Kinderwunsch abhalten zu lassen. Zudem kenne ich einigen reifere Herren, die sich junge Damen aus Brasilien, China und Thailand angelacht haben und alle haben gesunde, schöne Kinder mit diesen Frauen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #49
... Wertvorstellungen ihrer Großeltern erzogen werden und nicht an die moderne Normalität angepasste Sichtweise junger Eltern.

Kann sein, muss nicht. H4-Kinder werden mit den Wertvorstellungen ihrer Eltern erzogen, auch sonst wird bei niemandem die "korrekte" Wertvorstellung geprüft, auch, weil es die nicht gibt.
Man merkt Kindern älterer Eltern das meist an. Negativ finde ich das bei weitem nicht immer. Meist sind die "Kinder" auch als Erwachsene reifer.
Gesundheitliche Risiken: ja. Bei Rauchern, Trinkern, Menschen die nicht auf gesunde Ernährung achten, ist das aber auch nicht besser.

Ich denke, die Entscheidung sollten zwei Eltern treffen. Die müssen das ihren Kindern gegenüber verantworten können. Außenstehende geht das nichts an und wie in anderen Fällen auch, gibt es da sicher keine Pauschalantwort.
Ich würde sonst dafür plädieren, dass Frauen mit über 32 keine Kinder mehr bekommen sollten. Das Risiko, dass sie aus Torschlusspanik unbedacht handeln und so unerwünschte Kinder bekommen, ist zu groß. Plädiere ich dafür? Nein. Denn: siehe oben.
 
  • #50
Ich würde sonst dafür plädieren, dass Frauen mit über 32 keine Kinder mehr bekommen sollten. Das Risiko, dass sie aus Torschlusspanik unbedacht handeln und so unerwünschte Kinder bekommen, ist zu groß. Plädiere ich dafür? Nein. Denn: siehe oben.
Was hat das Eine (alte Männer) denn mit dem Anderen(junge Frauen) zu tun?
Männer, die mit 50 noch ein Kind bekommen - meistens mit der Zweit - oder Drittfrau haben oft Angst, alt zu werden und meinen, mit einem Kind nochmal in der Riege der 30jährigen mitmischen zu können.
Letztendlich sollte das jeder selber entscheiden können und auch dürfen. Dass Männer mit 50 Torschlusspanik haben glaube ich nicht. Eher, dass sie sich alt fühlen oder doch erkennen, dass jetzt sogar der Letzte Single in seinem Bekanntenkreis geheiratet hat...
Mich wundert es, dass sich 50jährige Männer nicht alt fühlen . . . ein Freund hat mit 50 noch einen Nachzügler bekommen, sieht aber recht gut aus - in der Schule haben die Kinder trotzdem immer gerufen: "dein Opa ist da!" Denn die meisten Väter waren Mitte 30 und auch wenn Männer meinen, sie würden auf 35 geschätzt, so sehen sogar Kinder, dass dem nicht so ist.
SOlange der Mann jung im KOpf ist, eignet er sich sicherlich auch als Vater.
Ich für meinen Teil habe festgestellt, dass viele Männer mit 50 sehr sehr unflexibel sind und nur "ihr Ding" machen wollen. Kinder sind anstrengend, das Sexleben liegt ewig brach und die WOchenenden werden auf Spielplätzen, in Zoos und auf Kindergeburtstagen verbracht. Leben mit Kindern ist für ältere Männer oft sehr langweilig und viel zu nervenaufreibend.
Aber es mag den ein oder anderen geben, der das locker aushält und auch seiner jungen Frau den Rücken freihält, indem er sie beruflich unterstützt und ebenso Abende mit den Kids alleine verbringt.
Eine jüngere Frau braucht auch ihre Freiheiten - ältere Männer wollen allerdings gerne umsorgt werden inkl. Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse.
Ich sehe eher DAS kritisch, als die Frage, ob sich eine jüngere Frau findet.
 
  • #51
Der männliche (und weibliche) Körper fängt an ab 35 zu altern. Da können wir alle noch so viel Wunschdenken hineininterpretieren, Fitness treiben, uns jüngere Partner zulegen, aber dies ist eine biologische Tatsache zu beobachten an der Haut, dem Gehirn, den Gelenken etc.

Will ich als junge Frau es riskieren, daß mein Baby nicht ganz gesund auf die Welt kommt, nur weil ein ü50 sich auf einmal wieder jung und potent fühlen will? Niemals.

Mein Onkel hat einen Sohn mit Ende 50 gezeugt mit einer 20 Jahre jüngeren Ehefrau. Abgesehen davon, daß er nicht viel mit dem Kind anzufangen wußte als der Knirps klein war, ist der Junge mit 18 Jahren Halbweise geworden.

Davor war das Verhältnis zum Vater eher gleichgültig bzw. nur dann gut wenn der Vater ihm Geld gab und ihn überall rumchauffierte. Also so, wie sich viele Eltern-Kind Beziehungen entwickeln wenn die süße Babyphase zu Ende geht.
 
  • #52
Ich finde es unverantwortlich, wenn Männer mit Ü50 noch Kinder bekommen.
...
Ich denke bei den Männern, die mit Ü50 Kinder bekommen, geht es nur um das eigene Interesse und nicht, um das Wohl der Kinder.
Man zeugt nur Kinder wegen sich selber und will dadurch seinen Status erhöhen.

Ich finde es unverantwortlich, wenn Mütter noch arbeiten wollen.
...
Ich denke bei den Frauen, die es unbedingt wollen, geht es nur um das eigene Interesse und nicht um das Wohl der Kinder.
Frau arbeitet nur wegen sich selber und will dadurch den Status erhöhen.
 
  • #53
Was hat das Eine (alte Männer) denn mit dem Anderen(junge Frauen) zu tun?

Das pure Alter ist im Grunde egal. Die gleichen Frauen, die sic h hier aufregen, dass ein Kind mit 15 Halbwaise sein könnte, trennen sich, wenn das Kind 5 ist, der Vater aus irgendwelchen Gründen nicht mehr tragbar erscheint und damit das Kind ja auch in vielen Fällen fast ein Halbwaise ist.
Aber, so wie Männer mit über 50 feststellen, dass sie irgendwas nachholen müssen, bricht die Panik bei manchen Frauen mit Anfang 30 aus. Ich habe ja auch für Freiheit für beide plädiert. Was alle möglichen Leute für unverantwortlich halten, halte ich schlicht für dummes Geschwätz und den Versuch, vor fremden Haustüren zu kehren statt vor der eigenen.
 
  • #54
Ich finde es unverantwortlich, wenn Mütter noch arbeiten wollen.
...
Ich denke bei den Frauen, die es unbedingt wollen, geht es nur um das eigene Interesse und nicht um das Wohl der Kinder.
Frau arbeitet nur wegen sich selber und will dadurch den Status erhöhen.
Das ist jetzt nicht Dein Ernst? Seit wann ist ein Kind nur Sache der Frau?
Hä?
Und eine Frau, die eine Ausbildung, ggf. sogar ein Studium hat, soll nun zuhause verdummen? Manchmal kann man nur noch den Kopf schütteln - zurück ins Jahr 1955... Frau zurück an den Herd! *hahaha* köstlich!
 
  • #55
Zum Glück ist das kein Trend mit den Vätern Ü50 denn es finden sich seltens junge Frauen, die da mitmachen wollen.

Ja, die Ausnahme wegen finanzieller Not findet sich immer aber die meisten Frauen sind vernünftig genug, um solche gesundheitlichen Risiken zu meiden.

Wäre interessant zu wissen, ob die späten Väter ihre Entscheidung bereuen wg. Überforderung. Bei meinem Onkel konnte ich eine Ermüdung & Desinteresse beobachten.

Aber es war eigentlich seine junge Ehefrau, welche das Kind nicht haben wollte da sie schon ein größeres erstes Kind gehabt hat.

So wuchs der Junge ziemlich ungewollt auf und mußte als Teenager eben den Tod des Vaters verkraften. Kein schöner Start ins Erwachsenleben.

Wenn man solche Schicksäle aus der Nähe miterlebt, dann sieht das alles viel problematischer aus als irgendwelche Märchen von endloser Potenz im Alter mit junger Partnerin und dem Nachholen von später Vaterschaft.
 
  • #56
Männer, die mit 50 noch ein Kind bekommen - meistens mit der Zweit - oder Drittfrau haben oft Angst, alt zu werden und meinen, mit einem Kind nochmal in der Riege der 30jährigen mitmischen zu können.

Ist das so? Haben dir das so viele ü50 Väter erzählt, also dass sie aus Angst und wg. Konkurrenzdenken ein Kind gezeugt haben? Ich kenne es nur so: ü40/ü50 genügend Geld und Ressourcen, im Beruf etabliert, keinen Stress mehr und fit genug und also warum nicht nochmal. Wo ist das Problem?
Außer dass man evtl. stirbt bevor das Kind 30 wird und es nicht weiter aufwachsen sieht.
 
  • #57
Ich kenne es nur so: ü40/ü50 genügend Geld und Ressourcen, im Beruf etabliert, keinen Stress mehr und fit genug und also warum nicht nochmal. Wo ist das Problem?
Außer dass man evtl. stirbt bevor das Kind 30 wird und es nicht weiter aufwachsen sieht.

In meiner Welt, die der Kunst, ist es Usus, erst mit Ende 30 (Frauen) und Mitte 40 (Männer) Kinder zu bekommen. Weil vorher die Ressourcen und der Status nicht erarbeitet sind und das Leben prekär.

In den Schulen meiner Kinder waren vor zehn Jahren ältere Eltern eher die Ausnahme, heute ist es gesellschaftliche Realität, dass man mit 20 Jahre älteren oder jüngeren Eltern in einer Klasse ist. Im Grunde prima.

Aber - und das kann man nicht oft genug wiederholen - weder für Frauen noch für Männer ist hohes Gebäralter biologisch sinnvoll!
Die Risiken für Erbkrankheiten, für Autismus, für Schizophrenie und Depressionen steigen auch mit dem Alter der Väter an!

Das ist nur *warumwohl* lange nicht so gut erforscht wie die sogenannten Spätgebärendenschwangerschaften.

Ich wünsche allen meinen Ü40 Freunden und Freundinnen für ihre Schwangerschaften nur das beste ... aber meiner Tochter (mein Sohn ist noch zu klein) empfehle ich sehr das Modell einer frühen Schwangerschaft. Damit kommt man viel besser durch die Gesellschaft.

Einige junge Frauen haben das auch schon begriffen. Die jahrgangsbeste Abiturientin vorletztes Jahr an der Schule meiner Tochter ist ins Ausland gegangen, kam mit Mann und Kind zurück, und studiert jetzt Mathe, Informatik und Musik mit einem Top-Stipendium.

Erst waren alle entsetzt, dass sie sich ihre Zukunft verbauen würde. Dann haben alle ihre kluge Entscheidung bejubelt.
In Wahrheit ist nämlich die Uni noch die einzige Nische, in der Schwangerschaften und Kleinkinder noch nicht so ein Problem darstellen! Und ein ausländischer junger Top-Mann oft die einzige Möglichkeit, einen frühen Kinderwunsch sinnvoll umzusetzen. (Deutsche Männer kann man dazu kaum noch überzeugen).

Ich rede natürlich von Frauen, die lohnarbeiten wollen oder eine Berufung in sich spüren. Nicht von Trophy-wifes, Versorger- und sogenannten Feierabendfamilien (die Familie in den Ruhestand verlegen). Meine Professorinnenfreundinnen haben übrigens auch keine Kinder oder aber sehr früh damit angefangen.

Kinder älterer Väter sind im Schnitt wohl auch messbar weniger intelligent. Das ist ja auch nicht wirklich tragisch, aber sollte schon zum Nachdenken anregen...

LG

Noor
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #58
Ist das so? Haben dir das so viele ü50 Väter erzählt, also dass sie aus Angst und wg. Konkurrenzdenken ein Kind gezeugt haben? Ich kenne es nur so: ü40/ü50 genügend Geld und Ressourcen, im Beruf etabliert, keinen Stress mehr und fit genug und also warum nicht nochmal. Wo ist das Problem?
Außer dass man evtl. stirbt bevor das Kind 30 wird und es nicht weiter aufwachsen sieht.
Stimmt einerseits, aber das Problem sehe ich eben live im Bekanntenkreis der älteren Männer ab 50: Sie SIND oft beruflich etabliert und erfolgreich, aber nicht mehr flexibel und auch nicht belastbar: ALles muss so sein und bleiben wie immer. DIe haben alle ihre kleinen lieb gewonnenen Marotten, wollen auch eine Frau, die sich um sie kümmert und kommen gar nicht damit klar, dass ihr jüngeren Frauen beruflich und privat durchstarten wollen, wärhend sie sich selber eigentlich langsam mal gemütlich zurücklehnen wollen und die FRüchte ihrer Arbeit genießen wollen....das geht aber nicht mit Frau Mitte 30 und Kindern. Oft möchte die Frau sich auch noch beruflich verwirklichen, dazu die Kleinkinder im Alltag.

Bis dahin waren sie 50jährigen Männer oft die tollen Hechte mit coolem Auto und tollem Beruf und plötzlich zählt das alles nicht mehr - das Auto muss groß und familientauglich sein, und er wird höchstens dafür gelobt, wenn er eingekauft hat, die Windeln nicht vergessen und die Kleine pünktlich von der Kita abgeholt hat. ....Originalzitat eines 51jährigen beim letzten Elternnachmittag :)
"Zieh die Schuh aus, bring den Müll raus..." - damit kommt so manch 50jähriger noch schlechter klar als die 30jährigen.
 
  • #59
Schaut Euch mal die Tocher von Hellmuth Karasek an. Er ist auch spät Vater geworden und hat ein tolles Kind gezeugt.

Er war nach Aussage seiner Tochter zudem auch noch ein guter Vater. Es geht ja nicht um das Vater werden, sondern um das Vater sein. Allerdings war er 48 und nicht Ü50 oder gar Ü60, als seine Tochter geboren wurde.

Außerdem war er nicht nur ein besonders begabter, erfolgreicher und prominenter Mann. Er war auch schon Vater, wusste was ihn erwartet und war immer für seine Kinder da. So wie auch ein Trennungsvater für ihre Kinder da sein können, wenn sich beide Eltern achten und zum Kindeswohl arrangieren. Das mit Kindern zu vergleichen, die in der Pubertät unter einem zunehmend altersschwachen oder engstirnigen Ü70 Vater leiden oder einem, den sie während des Studiums pflegen müssen oder der schon gar nicht mehr lebt, ist ziemlich realitätsfern.

Zum Thema Realitätsnähe mal was aus der Statistik. Nur bei sechs Prozent der Paare ist der Mann zehn und mehr Jahre älter. Bei einem Altersunterschied von 20 Jahren ist er noch viel geringer. Karasek und Clooney sind Ausnahmen.

Ich habe den Eindruck, dass Menschen, die keine Kinder haben, die Belastungen und Einschränkungen, die ein Kind für das eigene Leben, aber auch die Partnerschaft bedeutet, komplett unterschätzen. Das geht fast jedem so, aber in jungen Jahren ist man definitiv leistungsfähiger und flexibler, diese Bewährungsprobe zu meistern.
 
  • #60
Mir geht's eher um Paarungen wie die vom Onkel - er 56 und sie 30 und dann zeugen sie ihr erstes gemeinsames Kind. Das ist schon ziemlich selten.

Es geht ja auch nicht um Ressourcen eines Ü50 (53-58) - denn Geld kann auch ein Ü30 haben (Erbschaft, Immobilien, guter Job) sondern um seine gealterten Gene, die ein erhöhtes Risiko für die Gesundheit des Babies darstellen.

Es geht also schlichtweg um das Wohl des Kindes versus Eitelkeiten.
 
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