• #61
Das ist ganz und gar nicht unvorstellbar. Mein Ex (Jg 1963) hat mit mir schlussgemacht, weil er noch einen Kinderwunsch hatte. Er bekam vor genau zwei Jahren mit seiner neuen Frau (Jg 1971) ein Kind. Ich vermute allerdings, dass dies mit ärztlicher Hilfe geschah, denn er erzählte mir mal, dass mit seinen Spermien alles in Ordnung sei (!!!???). Ja, dann kann das Kind eigentlich auch gleich Opa zu ihm sagen.....
 
  • #62
Bis dahin waren sie 50jährigen Männer oft die tollen Hechte mit coolem Auto und tollem Beruf und plötzlich zählt das alles nicht mehr - das Auto muss groß und familientauglich sein, und er wird höchstens dafür gelobt, wenn er eingekauft hat, die Windeln nicht vergessen und die Kleine pünktlich von der Kita abgeholt hat. ....Originalzitat eines 51jährigen beim letzten Elternnachmittag :)
"Zieh die Schuh aus, bring den Müll raus..." - damit kommt so manch 50jähriger noch schlechter klar als die 30jährigen.

O.k., mag sein. Ich hatte eher die 50jährigen im Blick, die schon eine Familiengründung hinter sich haben und wissen, worauf sie sich einlassen im zweiten Anlauf und das ganze etwas entspannter sehen.
 
  • #63
Ich habe den Eindruck, dass Menschen, die keine Kinder haben, die Belastungen und Einschränkungen, die ein Kind für das eigene Leben, aber auch die Partnerschaft bedeutet, komplett unterschätzen. Das geht fast jedem so, aber in jungen Jahren ist man definitiv leistungsfähiger und flexibler, diese Bewährungsprobe zu meistern.
Das sehe ich auch. Die meisten Beziehungen scheitern mit Kindern genau daran. Ich habe einige Männer höheren Alters, die fit und jung aussehen, aber sie sind es definitiv im Kopf nicht - evtl. ist es bei Vätern, die schon Kinder haben anders, aber Männer, die mit Ende 40 das erste Mal Vater werden, kommen nicht damit klar, dass sich jetzt nichts mehr um sie dreht, dass sie am Rande stehen und Dinge machen müssen, auf die sie keine Lust haben.
Es stimmt, dass es alle eiskalt erwischt, wenn das Leben komplett umgekrempelt wird, auch Frauen - denn es ist KEIN Glück für eine Frau, plötzlich 24 Stunden 7 Tage die Woche für ein Kind da sein zu müssen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Frauen ihre Bedürfnisse besser zurückstellen können - und jüngere Väter auch.
 
D

Deleted member 29413

Gast
  • #64
denn es ist KEIN Glück für eine Frau, plötzlich 24 Stunden 7 Tage die Woche für ein Kind da sein zu müssen.

Hallöchen,

die Frau ist "Gatekeeper" und entscheidet, ob sich vermehrt wird oder nicht und ist ihres eigenes Glückes Schmied...

Beim Blick auf das aktuelle Spiegel-Titelblatt ist Kindersegen für viele Paare ein Gottesgeschenk, also auch für die Frau.

Meiner Meinung ist eine kinderlose Karrierefrau unglücklicher als eine gestresste Mutter.

In meinem beruflichen & privatem Umfeld nehme ich zwar müde, gestresse Mütter war, aber keine unglücklichen die den Schritt bedauern, ihre Augen funkeln noch, im Gegensatz zu dem apathischen, Antarktis-Gesichtsausdruck einer Karrierefrau, die den Schritt in die Famile nie geschafft hat. Im Büro Emails schreiben war ja immer wichtiger als das kleine Zeitfenster der Fruchtbarkeit...

Schönen Sonntag.

m51
 
  • #65
Also ich sehe die Kinderlosigkeit bei Frauen nicht daran gehindert, ob sie Karriere machen oder nicht. Und auch diese Konkurrenz wer nun besser dran wäre ist nicht sehr klug (um das diplomatisch zu sagen). Das hängt vom Individuum ab, wie glücklich er ist und nicht von Kindern.

In Osteuropa hat es schon seit bald 60 Jahren Tradition, daß Frauen beides waren: Mütter (oft mit vielen Kindern) und Berufstätigkeit - hat auch prima geklappt. Sie haben beides geschafft und sich liebevoll um die Kinder gekümmert und dazu noch als Ingenieure, Ärztinnen oder Lehrerinnen gearbeitet.

Und dabei haben sie noch die Schwiegereltern geplegt, alles im Haushalt erledigt (meistens ohne Technik), gekocht und gebacken und noch schön und gepflegt dazu ausgesehen. Ich kann das bezeugen, weil ich meine Mutter beobachten konnte und ihre Schwestern und Freundinnen, die Nachbarinnen und die Mütter meine Freunde.

Die Kinderlosigkeit hat nichts zu tun mit Karriere oder keine Karriere oder nur Hausmütterchen.

Es liegt daran, daß viele Frauen nicht den passenden Partner gefunden haben in den fruchtbaren Jahren. Wären mehr passende Männer verfügbar dann wären auch mehr Frauen schwanger geworden.

Ich war nicht gegen Kinder per se - habe halt nicht viel darüber nachgedacht. Aber wenn ich Revue passiere, was für Männer mir begegnet sind dann hatte ich keine Wahl als kinderlos zu bleiben, denn mit meinen Exemplaren hätte ich mich nie freiwillig fortpflanzen wollen.

Und der Stress der Mütter ist auch darin begründet: wenn der Partner ungenügend ist, dann verliert die Mutter die Freude und strahlt nicht mehr. Selten bereut sie die Kinder aber die Wahl des Vaters schon eher.
 
D

Deleted member 29413

Gast
  • #66
Es liegt daran, daß viele Frauen nicht den passenden Partner gefunden haben in den fruchtbaren Jahren. Wären mehr passende Männer verfügbar dann wären auch mehr Frauen schwanger geworden.
Hallöchen,

ja, die moderne intellektuelle Frau ist schon zu bemitleiden, es gibt nicht genügend passende Männer mehr.

Klar, wenn Frau in ihrer Partnerwahl nur einen Mann akzeptiert, der ein paar Stufen mehr zu bieten hat als sie selbst, dann wird es eng und Hypergamie wird für sie zur Falle.

Männern ist es so gut wie egal, welche Ausbildung oder monetären Status eine Frau hat, weil wir Vitalität und Gesundheit an einer Frau schätzen.

m51
 
  • #67
Hallöchen,

ja, die moderne intellektuelle Frau ist schon zu bemitleiden, es gibt nicht genügend passende Männer mehr.
Klar, wenn Frau in ihrer Partnerwahl nur einen Mann akzeptiert, der ein paar Stufen mehr zu bieten hat als sie selbst, dann wird es eng und Hypergamie wird für sie zur Falle.
Männern ist es so gut wie egal, welche Ausbildung oder monetären Status eine Frau hat, weil wir Vitalität und Gesundheit an einer Frau schätzen.

m51

Sehr zu bemitleiden, denn es ist ja für eine Frau der einzige Weg zum Lebensglück, einen passenden Mann zu finden...
Richtig, Ausbildung und monetärer Status sind egal, denn Männer wollen sich ja mit einer Frau nicht unterhalten, und auch keine größeren Anschaffungen machen...
Es zählen natürlich nur Vitalität und Gesundheit, um sich erfolgreich fortpflanzen zu können - am besten innerhalb des sehr engen biologischen Zeitfensters der höchsten Attraktivität...
Wie erfolgreich mögen sich wohl Ü50jährige Männer fortgepflanzt haben, die solchen reaktionären, an das Dritte Reich erinnernden Mist verzapfen? - vermutlich überhaupt nicht. Achtung, die Mutationsrate nimmt mit steigendem Alter - tatsächlich - auch in männlicher DNA zu (also auch in der der Spermienzellen).
 
  • #68
Hallöchen,

ja, die moderne intellektuelle Frau ist schon zu bemitleiden, es gibt nicht genügend passende Männer mehr.

Klar, wenn Frau in ihrer Partnerwahl nur einen Mann akzeptiert, der ein paar Stufen mehr zu bieten hat als sie selbst, dann wird es eng und Hypergamie wird für sie zur Falle.

Männern ist es so gut wie egal, welche Ausbildung oder monetären Status eine Frau hat, weil wir Vitalität und Gesundheit an einer Frau schätzen.

m51

Ich denke nicht das Du hier für alle Männer sprechen solltest, weil es doch sehr viele Männer gibt die in einer Frau mehr suchen als Gesundheit. ^^

Und das Frauen als Mütter, glücklicher mit ihrem Leben sind als die kinderlosen Frauen, lese ich heute zum ersten Mal. Jede Frau die Mutter werden will, kann es heute werden. Niemand hindert sie daran. Ein Mann kann nicht einfach Vater werden. Daher bleiben Männer unverschuldet kinderlos, während Frauen diese Entscheidung bewusst treffen. Großer Unterschied.
 
  • #69
...Wertvorstellungen ihrer Großeltern... nicht an die moderne Normalität angepasste Sichtweise junger Eltern...

Was genau soll das sein? Kann man da die Vorstellungen der Großeltern ganz pauschal als abnormal bezeichnen und die 20jähriger Eltern als "normal"? Ist das wirklich altersabhängig? Ich bin heute sicher viel relaxter als ich das vor 25 Jahren gewesen wäre. Pauschalaussagen finde ich da wenig hilfreich. Was mich im Freundeskreis erschreckt ist der relativ hohe Anteil von Kindern mit Behinderung. Das mag ein Argument sein.
 
  • #70
die Frau ist "Gatekeeper" und entscheidet, ob sich vermehrt wird oder nicht und ist ihres eigenes Glückes Schmied...

Ist mir zu undifferenziert.

Zum einen sollten sich Frau und Mann beide für ein Kind entscheiden, wenn sie glauben, ihm ein liebevolles und schönes "Zuhause" bieten zu können und zu wollen. Dann sind die Chancen größer, dass es willkommen ist und sich auch so fühlt. Richtig ist natürlich, dass die Frau sich im Zeitalter der Verhütung und Selbstbestimmung sehr gut gegen ungewollte Schwangerschaften schützen kann. Der Mann aber fast genau so gut. Beide können wählen zwischen "kein Sex" und moderner Verhütung. Kondome und Vasektomie sind relativ sichere Verhütungsmethoden, genau wie die Pille.

Aber hier ging es ja um das Gegenteil. Und da ist es so, dass Wunschkinder ein großes Glück sind UND eine enorme Veränderung für das Leben der Eltern.
 
  • #71
Die wenigen leicht überdurchschnittlich verdienenden 40+ Durchschnittsmänner, die mit einer geldorientierten jüngeren Frau das Leben der Reichen und Schönen nachahmen wollten, die sind mit Mitte 50 geschieden, unterhaltspflichtig und jammern in anderen Threads, dass sie gnadenlos von den 50+ Frauen aussortiert werden. Diese wollen weder einen Partner mit Geldmangel noch mit kleinen Kindern, die er jede 2. Wochenende betreut. Sie wollen ein Leben führen, dass ein Mann sich nicht leisten kann, wenn er bis ins Rentenalter Kindsunterhalt zahlt und für 10-15 Jahre Versorgungsausgleich zahlen musste, d.h während seiner aktiven Berufszeit den Verlust durch zusätzliche Sparraten nicht ausgleichen kann.
Deswegen heiratete eine junge Frau einen älteren Mann und bekommt mit ihm Kinder: weil sie in dieser Zeit, in der die Kinder klein sind nicht arbeiten sondern Hausfrau sein will. Das funktioniert mit den wenigsten gleichaltrigen Männern
 
  • #72
d jammern in anderen Threads, dass sie gnadenlos von den 50+ Frauen aussortiert werden.

Wo liest DU ? Ich lese hier schon lange mit.
Ich halte Dein Aussage für Unsinn
Ich habe hier schon alles mögliche gelesen, auch die unwahrscheinlichsten Sachen

Aber ich habe noch nichtmal einen solchen Thread gesehen, wo Ü 50- Männer von Ü 50 Frauen wegen vorhandener erwachsener Kindern bei der Partnersuche aussortiert wurde.
Und wie auch? Es kann doch keiner im Ernst erwarten, dass Männer und Frauen Ü 50 keine Altlasten haben ?
 
  • #73
@Corry70 : Das ist aber ein tiefer Griff in die Klischeekiste.
Wieso sollen denn grundsätzlich alle jüngeren Frauen nur geldorientiert sein? Es mag auch den ein oder anderen attraktiven 50jährigen Mann geben, der seiner jüngeren Freundin einfach die Chance auf ein Kind nicht verwehren will - selbst wenn er evtl. auch darauf verzichten würde.
Es soll ja auch Paare geben, die sich einfach lieben.... und wenn sie dann Ende 30 ist und er eben 50 und sie noch ein Kind will, finde ich das legitim.
Grundsätzlich sind natürlich zu alte Väter nicht der Hit, aber dass sich alle trennen und dann die Männer frustriert sind, halte ich für sehr übertrieben. Bist du eventuell ein bisschen neidisch auf jüngere Frauen, die mit Männern deiner Zielgruppe eine Familie gründen?
Gute Männer oder auch Frauen, die Kinder haben (klein oder groß) finden immer einen neuen Partner und sind auch nicht frustriert.
schlimmer sind die Midlifecrisismänner, die eine mitte 20-Frau an Land ziehen und meinen, sie wären noch voll dabei.... dann wird die junge Frau erwachsen und verlässt ihn- und DANN sind diese Männer ziemlich frustriert... erlebe ich gerade massenweise im Bekanntenkreis und muss zeitweise ein wenig schmunzeln und mir ein (dachte ich mir!) verkneifen... mit Kindern hat das aber weniger zu tun.
 
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