• #31
Sorry, aber ich glaube, die FS hat leider ein "verklärtes" und - sorry - auch "naives" Bild vom Thema "Kinder kriegen".
Tut mir leid, aber der Post hört sich für mich an, wie jemand der die "rosarote Babybrille" auf hat, verklärte Vorstellungen vom Kinderzeugen und Kinder haben hat und einfach möglichst schnell "ein süßes Etwas" im Arm halten und den Kinderwagen durch die Öffentlichkeit schieben will - sorry, aber das ist mein Eindruck, so wirkt der Post auf mich.
Da wird auschließlich nur das "Süße, Niedliche" etc. am Baby haben gesehen, oh man, wenn das Kind mal richtig aufdreht und monatelang jede Nacht schreit oder was auch immer, ja dann geht´s aber los.
Und dieser "Baby-Wunschvorstellung" wird "egoistisch" alles untergeordnet, auch der Mann, ist doch egal, dass man den erst 2,5 Monate kennt, schnuppe, hauptsache der liefert endlich ein Kind.
Wenn es dir auch um den Mann gehen würde und du verantwortungsbewusst im Sinne des potenziellen Kindes handeln würdest, dann würdest du für euch erst mal eine stabile, glückliche Beziehung und für das Kind eine seriöse Basis ( = gefestigte Partnerschaft) für dessen Leben schaffen - und ja, das dauert länger als drei Monate!
Tut mir leid, aber ich finde es verantwortungslos mit jemandem, den man kaum kennt, ein Kind zu zeugen, nur weil man unbedingt jetzt ein Kind will.
 
  • #32
Nochmal, es ist überhaupt kein Problem, mit 27 Jahren einen Kinderwunsch zu haben, wenn, ja wenn, die partnerschaftliche Basis dafür vorhanden ist, und genau das ist hier - nach nur 2,5 Monaten - nicht gegeben und das und nur das ist das Problem!
 
  • #33
Ich antworte mal aus meiner (M) Sicht! Klar, möchte er auch Kinder, aber vielleicht später ab Mitte 30. Also in ca. 10 Jahren. Klar möchte er Kinder, aber mit dieser Frau? Vielleicht möchte er einen anderen Frauentyp als die Frau seiner Kinder. Nicht jede Frau gibt eine gute Mutter ab … siehe Nachbarthema „ist Sie wirklich Glücklich oder überspielt sie ihre Gefühle“

Frauen denken beim Kinderwunsch sehr oft eindimensional ...
Lieber Benny, unterschätze mal nicht die Frauen.
Das ist jetzt nicht sehr einleuchtend erklärt, denn dass viele Männer wie übrigend auch Frauen erst später einen Kinderwunsch haben, ist doch gar nicht die Frage.
Es gibt auch Männer, die auch früher mit der richtigen Frau ein Kind bekommen wollen.
Du antwortest ganz aus DEINER Sicht und andere Männer auch.
Aber die Frage ist ja, ob der 25jährige Freund der FS nicht vielleicht eine Familie gründen will. Sie sagt, er will Familie - meint sie jetzt schon oder erst später?
Was allgemein Männer wollen, habe ich ja unten in meinem Post geschrieben. Die meisten wollen bis 40 kein Kind, weil sie sich nicht "reif" fühlen und jammern dann ab 44, dass sie keine mehr zur Familiengründung finden.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #34
Ich denke auch das Frauen oft Kinder bekommen weil sie nicht mehr arbeiten wollen.
Und was genau ist an Berufstätigkeit gleich nochmal so viel besser und ehrenhafter als an Kindererziehung?

Ach ja. Man bekommt Geld dafür und das macht jemanden, der Kinder erzieht, automatisch zu einer faulen Socke, die nichts zum eigenen Leben beitragen will.
Abgesehen davon ist meiner persönlichen Meinungen nach arbeiten gehen sehr viel entspannender als Kinder erziehen.

Aus Männersicht wird mir gerade zu dem Thema hier im Forum oft schlecht, wenn ich die (weil anonym) vermutlich ehrlicheren Antworten der Frauen zu dem Thema lese. Der Tipp, doch dem Kinderwunsch auf die Sprünge zu helfen, weil "er" das sicher auch möchte, obwohl er es anders sagt, taucht hier erschreckend oft auf.
Dieser Meinung sind sogar Männer. Ein nicht ganz unbekannter Paartherapeut hat sinngemäß auf eine derartige Frage geschrieben, dass Männer häufig mit der "Drohung" einer noch nicht konkret existierenden Verantwortung nicht gut umgehen können. Sobald diese Verantwortung aber konkret wird, können sie auch konkret etwas tun und dann empfinden sie sie nicht mehr als "Damoklesschwert".
Und ein junger Anästhesist, mit dem ich vor kurzem gesprochen habe, meinte, er wollte eigentlich nie Kinder haben - Angst vor der Verantwortung. Und jetzt könnte er sich ein Leben ohne diese beiden Kleinen nicht mehr vorstellen.

Mit meinem Mann habe ich da konkret nie drüber gesprochen, aber ich nehme an, dass er vor der ersten (ungeplanten) Schwangerschaft das Thema "Kinder" auch noch eine Weile vor sich hergeschoben hätte (ich zu dem Zeitpunkt auch - wir waren 22 und 23). Aber nachdem ich schwanger war, gab es einfach ein "wir packen das gemeinsam".
 
  • #35
Nachtrag: Damit ein Mann so reagieren kann/will, ist es natürlich eigentlich unabdingbar, dass er nicht mit beliebigen Frauen Sex hat, sondern nur mit solchen, mit denen er sich tatsächlich ein Leben vorstellen kann. Dass DAS heutzutage nicht mehr so oft der Fall ist, dürfte der eigentliche "Fehler im System" sein ...
 
  • #36
Und was genau ist an Berufstätigkeit gleich nochmal so viel besser und ehrenhafter als an Kindererziehung? Ach ja. Man bekommt Geld dafür...
Was das Fehlen bei einem (sehr) gut verdienenden Ehemann / Partner kein Problem darstellen dürfte.

In Ehen / Beziehungen, wo zwei Einkommen für den Lebensstandard erforderlich sind, wird es schon mal problematischer - aber schließlich gibt es auch Überstunden, Zweit- und 450 € Jobs, die ein Mann für die Erfüllung des Mutterglück gerne in Anspruch nehmen wird.
 
  • #37
Ja aber dieses "auf die Sprünge helfen" geht doch nicht, unabhängig davon, wie der Mann das hinterher empfindet, selbst wenn er hinterher gut damit "klar kommt".
Also sorry, aber die Entscheidung ein Kind zu zeugen MUSS! zwingend von BEIDEN! zusammen getroffen werden, denn es sind zwei zur Zeugung und auch zwei für die Verantwortung und Erziehung des Kindes nötig und verantwortlich.
Das ist eine imens lebensverändernde Entscheidung und die trifft jeder HÖCHSTPERSÖNLICH und FREIWILLIG, unterjubeln, aufdrücken, auf die Sprünge helfen, ja wenn das Kind erst mal da ist..., das ist alles eine riesen Schweinerei! Sowas ist hinterlistig!
Es würde sich auch keine Frau von einem Mann ein Kind aufdrücken lassen, wenn sie noch keines will!
 
  • #38
Wenn du ihn belügst und dadurch ein Kind anhängst oder euch ein Unfall passiert (der sich für dich dann überraschend als Segen herausstellt) wird aus dem Mann der ja ein so zuverlässiger potentieller Versorger und Vater ist ein anderer, er wird sich dann distanzieren, sich verarscht fühlen und im schlimmsten (bzw für ihn vllt. besten) Fall ganz das sinkende Boot verlassen um auch nach Bezahlung der Alimente und deines Unterhaltes wenigstens noch ein bisschen leben zu können. Und du stehst dann alleine da.
M31
 
  • #39
Im welchem Film lebst Du! Ein Mann muss mindestens 328 € für ein Kind unter 5 Jahren zahlen, den höchsten Betrag von etwas mehr als 400 € zahlt sicher kaum ein Mann, weil nicht viele soviel verdienen.

So! Wie viel Geld brauchst Du für Dich alleine, um gut leben zu können?

Wenn Du einer Frau, die Dein Kind geboren hat, nicht jeden Monat 2000 € überweisen kannst, dann führt die Frau sicher nicht ein abgesichertes Leben als AE.

In unserer Gesellschaft gehören Kinder nicht mehr automatisch dazu, sie werden geplant. Auf der Arbeit versuchen die Frauen sich so gut es geht abzusichern. Der Frauenarzt erteilt schon bei jedem kleinem Scheiß einen Berufsverbot, um das ungeborene Kind zu schützen. Viele Schwangere benehmen sich als ob sie nicht ganz normal schwanger sind, sondern als ob sie das 8 Weltwunder austragen. Und nach der Geburt, ist das Kind der Inhalt des Lebens und sie werden Helikopter Mamis. Ob das gesund für das Kind ist! Möchte ich mal bezweifeln.

Eine Frau kann eine Weile nach der Geburt wieder arbeiten gehen. Früher blieb keine Frau mit nur 1 oder 2 Kinder den ganzen Tag Zuhause, da kamen Ruck Zuck noch mehr Geschwister nach. Die Oma hat fast immer auf alle Enkel aufgepasst und die Eltern arbeiteten. Auf dem Feld oder in der Fabrik, da gab es keine Sozialversicherung, wo man Geld bekommen hat. Entweder arbeiten oder verhungern.

Heute wird um das Kind so ein Theater gemacht, als ob noch nie ein Kind zur Welt gekommen ist.
 
  • #40
Erschreckend und traurig, wie die Menschheit heute teilweise denkt. Je mehr ich hier in diesem Forum nachlese, umso bewusster wird mehr die Beziehungsunfähigkeit, die Unbeständigkeit und der Egoismus bezüglich Partnerschaft und Verantwortung. Ich bin auch kein Kind aus Familie Mustermann und geplant war ich auch nicht. Und ja, ich sehe das so, dass in einer intimen Beziehung ein Kinderwunsch normal ist und dass Familienplanung heute von vielen viel zu lange hinausgeschoben wird. Die Grundlage für Kinder ist natürlich eine stabile Partnerschaft. Eine stabile Partnerschaft kann sich jedoch auch nach einem Jahr als stabil erweisen. Für Menschen, die Wissen was sie wollen und sich selbst kennen und trotz Verliebtheit die Augen nicht verschließen, kann dies sogar früher geschehen. Denn eine stabile Partnerschaft setzt meiner Ansicht nach auch den Willen dazu voraus, sich für eine Person zu entscheiden, für die man Liebe empfindet. Schwierigkeiten kommen in jeder Beziehung. Brauchen manche länger, um eine stabile Partnerschaft aufzubauen, dann ist dies auch vollkommen legitim. Das ist individuell verschieden und wer aus meinem Post herausgelesen hat, dass ich meinen Kinderwunsch sofort umsetzen möchte und einfach schwanger werden will, der hat ihn wohl falsch verstanden. Ich habe meine Fragen unter dem ersten Post, nach einigen aggressiven Beiträgen, klar formuliert - das habe ich im Eingangspost wohl nicht .

Nachtrag: Damit ein Mann so reagieren kann/will, ist es natürlich eigentlich unabdingbar, dass er nicht mit beliebigen Frauen Sex hat, sondern nur mit solchen, mit denen er sich tatsächlich ein Leben vorstellen kann. Dass DAS heutzutage nicht mehr so oft der Fall ist, dürfte der eigentliche "Fehler im System" sein ...
Ja, da hast du Recht.
 
A

Ares

  • #41
... umso bewusster wird mehr die Beziehungsunfähigkeit, die Unbeständigkeit und der Egoismus bezüglich Partnerschaft und Verantwortung....
Das ist Deine Sichtweise. Für mich ist es gerade nicht beziehungsunfähig, egoistisch und verantwortungslos, über Kinder dann nachzudenken, wenn man sich wirklich kennt. Das schließe ich für mich (auch aus eigener leidvoller Erfahrung) aus. Für mich ist es Egoismus, wenn man mit 27 wegen Kinderwunsch jegliche rationalen Überlegungen ausschaltet.

Eine stabile Partnerschaft kann sich jedoch auch nach einem Jahr als stabil erweisen.
Ja, solange sich ein Paar (=beide) bewusst so entscheidet, ist das völlig in Ordnung. Da kannst Du sogar gleich beim ersten Treffen schwanger werden, wenn Du möchtest. Ich denke, die "aggressiven" Beiträge kommen schlicht daher, dass Du in Deinem Ausgangspost unklar und naiv formuliert hast. Und ich finde auch nicht, dass Du klare Fragen formuliert hast.
 
  • #42
Zitat von Lugan:
Für Menschen, die Wissen was sie wollen und sich selbst kennen und trotz Verliebtheit die Augen nicht verschließen, kann dies sogar früher geschehen.
Das setzt sehr viel Reflexionsvermögen und Erfahrung voraus. Dein Freund ist jünger als Du und hat null Beziehungserfahrung. Nimm es mir nicht übel, aber Du klingst wie die Frauen, die "den Sack zumachen" wollen - soll heißen, sie wissen, was sie wollen, und haben einen gefunden, den sie lenken können in ihre Richtung. Die Welt ist voll von solchen Paaren, die Männer lassen sich ziehen und schieben, von ihnen kommt nichts, es geht immer nach der Nase der Frau. Erst ist es toll für sie, weil sie kriegt, was sie will, denn der Mann macht (noch) alles so, dass sie zufrieden ist. Dann wird es schwierig, weil sie sich anfängt darüber zu beklagen, dass von ihm aus nichts kommt, dass sie ALLES sagen oder allein machen muss für die Partnerschaft, dass er keine Verantwortung übernimmt. Dabei wollte er es doch auch... Nein, tat er nicht wirklich. Er hat nur genickt, als sie es in einem Ton, der keinen Widerspruch zu dulden schien, formulierte, oder es war ihm gar nicht klar, "was das alles bedeutet".
Ich will Dir das nicht unterstellen, es scheint mir beim Lesen nur so, dass Dein Freund kaum weiß, was er will, weil er noch gar keine Gelegenheit hatte, das rauszufinden. Die Frage, ob es noch was anderes gibt, kommt vermutlich bei jedem Menschen irgendwann auf, der seine erste Partnerin als dauerhafte nimmt.
Zitat von Lugan:
Denn eine stabile Partnerschaft setzt meiner Ansicht nach auch den Willen dazu voraus, sich für eine Person zu entscheiden, für die man Liebe empfindet
Das stimmt schon, nur scheitert das meist schon daran, dass viele gar nicht wissen, wie sich das anfühlt. Gerade in jungen Jahren wird doch einfach nur verliebt auf Projektion. Ich bin sicher, Dein Freund ist ein schüchterner, der überglücklich ist, ne Freundin zu haben. Und ich wette, Du bist der dominantere Part bei euch. Falls das so ist, mach nicht den Fehler zu denken, nur weil Du was vorschlägst und Dein Freund nickt, dass es SEIN Wille ist. Es ist Deiner und er lässt sich lenken.
Kann sein, er findet es auch gut, muss aber nicht, vielleicht will er Dich nur glücklich machen, merkt, dass Du sonst gehst, und weiß selber nicht, was er will.
 
  • #43
Ein Kinderwunsch ist völlig in Ordnung - natürlich!

Eine wirklich junge Mami wirst Du jetzt mit Ende 20 auch nicht sein - Du bist mit Deinem Alter als Erstgebärende schon fast näher an der Risikoschwangerschaft als an einer Teenager-Schwangerschaft (Witzchen!).

Ich kann gut verstehen, dass Du Dich von ihm nicht lange hinhalten lassen willst. Deshalb finde ich es schon richtig, dass Du abklärst, wie er zu Familie, Kinder und Verbindlichkeit steht.
Wenn er jedes Mal leuchtende Augen bei Kindern bekommt und Dir sagt, dass er bei sich in der Wohnung das Büro als Kinderzimmer nutzen könnte, sieht es gut aus. Wenn er dagegen sagt, naja, Kinder schon... irgendwann, Familie, Zusammenziehen schon gut, aber zur Zeit geht es nicht, weil.... , dann sieht es schlecht aus.
Du kannst es ja auch ganz direkt ansprechen, dass Du immer davon geträumt hast, noch vor 30 das erste Kind zu haben. Du wirst ja sehen, wie er in der Folgezeit reagiert.

Du kannst ja für Dich überlegen, warum Du gerade JETZT einen besonders großen Kinderwunsch hast. Manchmal steckt dahinter ein anderes Gefühl, z.B. Frust in der Arbeit (als Mama kann Erziehungszeit nehmen), Einsamkeit (Dein Baby ist immer bei Dir), Suche nach Anerkennung usw.
 
  • #44
Hier posten ein paar Männer, die eine fast paranoide Angst haben, von einer Frau ein Kind 'angehängt' zu bekommen.
Ich möchte diesen Männern ihre Angst nehmen.
Das einzige, was ihr tun müßt, um so etwas zu verhindern, ist verhüten.
Wenn ihr schon älter seid am besten mit einer Sterilisation ( das dann aber bitte den Freundinnen sagen, falls die noch Kinder haben möchten ), jüngere Männer müssen halt Kondome benutzen.
Was ist denn daran so schwierig ?
Ich habe auch jeden Tag, ohne Ausnahme, die Pille genommen, weil ich es eben in der Hand haben wollte, nicht schwanger zu werden.
Es hätte mir ganz sicher nicht gereicht, wenn der Mann mir gesagt hätte, er sei zeugungsunfähig.
MIR hätte kein Mann mit so einer Aussage ein Kind angehängt, denn ich allein habe mich für die Verhütung verantwortlich gefühlt.

Wem es zu lästig ist, Kondome zu benutzen, dem ist es wohl nicht so 100% wichtig, kein Kind zu bekommen.

Liebe FS,
erneut meine Bitte: sage dem Mann, dass du nicht verhütest.
Du sagst, zwar, du willst da nicht darüber reden, das sei eure Privatsache, aber ich denke mal, der ganze Thread ist Privatsache, wir sind hier alle anonym und du kannst dir nicht aussuchen, was die Leser aus deiner Frage machen.
Das hier ist also mein Hauptanliegen.

Aber weiter: du bist selbst nicht bei Mustermanns großgeworden,
du hast einen dringenden Kinderwunsch ( finde ich mit 27 auch nicht abwegig ) und du kannst dir vorstellen, mit deinem Kind allein zu sein.
Wenn du wartest, bis du den guten Vater für dein Kind hast, wird es vielleicht nie etwas, ich kenne zwei oder drei Frauen, denen das passiert ist und die jetzt zu alt sind. Die hadern sehr damit, keinen Arsch in der Hose gehabt zu haben.
Sage es ihm, dass du nicht verhütest und dann bist du komplett fair zu ihm.
Und dann schau, was passiert.
Noch fairer fände ich es, auf Unterhaltszahlungen zu verzichten, falls du dir das leisten kannst.
Ich konnte es und ich habe es.

Und noch etwas: hier schreibt jemand, dass Kinder sehr anstrengend sind. Das ist dir schon klar, richtig ?
Frauen werden schwanger, um nicht arbeiten zu müssen ?
Blödsinn ! Es gibt keinen Job, der anstrengender und gleichzeitig langweiliger ist, als mit einem Baby / Kleinkind die Zeit totzuschlagen.
Trotzdem: wenn man da mal durch ist, hat man das allerschönste, was man sich vorstellen kann.

Alles Gute !

w 48
 
  • #45
Sollte ich meinen Wunsch jetzt schon vorsichtig kommunizieren?
Warum nicht, wenn ich eine feste Partnerin habe gibt es keine Tabuthemen, alles kann besprochen werden.

Es wird dazu jeder seine eigene Meinung haben, wenn du die Pille abgesetzt und ohne Verhütung Sex hast, dann wirst du doch wohl irgendwann schwanger werden und dann ist das dann halt so.
Ich finde nicht, daß du das Thema Verhütung ansprechen mußt, wenn du ein Kind haben möchtest. Er könnte es ja von sich aus ansprechen, andere werden es unfair betrachten, aber meiner Meinung nach muß derjenige, der keine Schwangerschaft haben will auch sich mit dem Thema beschäftigen und viele Männer haben auch keine eindeutige festgelegte Meinung dazu, es kann passieren oder eben nicht, meist lieber später als früher.
 
  • #46
wie kommt ihr alle drauf zu unterstellen, dass die FS heimlich überhaupt nicht verhütet? Gibt noch was anderes neben der Pille? Und wo steht, dass dies in der Beziehung nicht kommuniziert ist, nur weil die FS das nicht hier rechtfertigend austratschen will? Ich bin immer noch der Meinung, dass es möglich sein muss mit dem Menschen mir dem man eine feste Bezihung gemeinsam vereinbart hat und auch das Bett teilt, über selbstverständliche und essentielle Themen der Lebensplanung sprechen zu können. Wenigstens die generelle Bereitschaft und den Plan eine Familie gründen zu wollen hat man dich wohl mit 25. Kann man absolut nicht über sowas reden, dann ist es auch nix fürs Leben. Das ist eine grundsätzliche Eigenschaft an einem Menschen, dass er eine Vorstellung zu seiner Lebensplanung hat und darüber auch normal reden und beraten kann. Muss man von Anfang an über alles rumeiern, damit der andere nicht wegrennt, hat es keinen Zweck, dann fehlt das nötige Vertrauen. W49
 
B

bennyXXL

  • #47
Ja aber dieses "auf die Sprünge helfen" geht doch nicht, unabhängig davon, wie der Mann das hinterher empfindet, selbst wenn er hinterher gut damit "klar kommt".
Also sorry, aber die Entscheidung ein Kind zu zeugen MUSS! zwingend von BEIDEN! zusammen getroffen werden, denn es sind zwei zur Zeugung und auch zwei für die Verantwortung und Erziehung des Kindes nötig und verantwortlich.
Das ist eine imens lebensverändernde Entscheidung und die trifft jeder HÖCHSTPERSÖNLICH und FREIWILLIG, unterjubeln, aufdrücken, auf die Sprünge helfen, ja wenn das Kind erst mal da ist..., das ist alles eine riesen Schweinerei! Sowas ist hinterlistig!
Es würde sich auch keine Frau von einem Mann ein Kind aufdrücken lassen, wenn sie noch keines will!
Bester Beitrag seit langem! Danke! Ja, es ist eben ein supergau für einen Mann ein Kind angehängt zu bekommen. Der „eigene“ Lebensplan wird über den Haufen geworfen. Klar wenn das Kind denn da ist und nach einer gehörigen Gehirnwäsche von der Frau „freut“ Mann sich auf das Kind und man nimmt seine Rolle dann auch (gezwungener Maßen) auch an. …. Aber was wäre wenn diese Männer die Zeit bis zum Zeugungsakt zurückdrehen könnten. Ohne das Wissen um diese Kind, würde es gegen diesen Zeugungsakt ausfallen. Ich denke, dass viele Männer sich in die von den Frauen für sie gepresste Rolle als Vater so gut zurecht finden spricht doch auch für die Männer, oder? Sonst, meine Damen, würde ein Mann doch AUSSER als Erzeuger und Versorger kein richtiges Leben führen und sinnlos vor sich rumvegetieren ...
 
  • #48
Hallo FS,

ob Du/Ihr mit Deinem Vorgehen glücklich wirst/werdet, wirst Du sehen und wir in einem zukünftigen Thread, wenn es das nicht tut, lesen.

Wir haben uns mit 17/18 kennengelernt und wurden das erste Mal mit 20/21 Eltern. Es folgte noch ein Kind und ging 26 Jahre gut. Wir haben allerdings um die Kinder auch nicht solch ein Gedöns gemacht, wie man das heute aller Orts bemerken kann. Ich würde es jeder Zeit wieder so tuen. Naja, auf die nächsten Kinder, auf die ich mich freue, können nur und werden Enkel sein.

Hilft Dir das weiter?

PS: Ansprechen solltest Du Deinen Kinderwunsch schon. Wäre mehr als fair und erspart Dir vielleicht die ein oder andere böse Überraschung im Nachhinein.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #49
Ich denke, dass viele Männer sich in die von den Frauen für sie gepresste Rolle als Vater
Was für ein Schmarren. Vater zu sein ist zufällig eine von der Natur vorgesehene "Rolle", wenn man das schon so sehen will. Herump*ppen muss unbedingt sein, aber wehe, das hat Folgen. Wie arm.
Wer auf gar keinen Fall und absolut nicht Vater werden will, soll sich sterilisieren lassen. Fertig. Problem gelöst.
Ich verstehe wirklich nicht, wieso man die Kindervermeidung unbedingt auf die Frauen abwälzen muss. Damit man im Falle, dass es schief geht, besser auf sie schimpfen und sich selbst aus der Verantwortung ziehen kann?
 
  • #50
Ja, es ist eben ein supergau für einen Mann ein Kind angehängt zu bekommen.
Mal so eine ganz blöde Frage! Hat die Frau den Mann vergewaltigt? Wurde dem Mann das mit den Blümchen und Bienchen nicht erklärt.

Wenn ein Mann beim Sex nicht aufpasst, dann gibt es Folgen.

Natürlich sollte man dem Partner vertrauen und da sollte der Mann von sich aus ein Auge drauf haben.

Keine Frau kann einem Mann ein Kind anhängen, wenn sie ihn nicht gerade vergewaltigt. Ein Mann sollte aufpassen, mit wem er Sex hat.
 
  • #51
Also ehrlich gesagt, ich weiß gar nicht, was es zu dieser Frage so lange zu diskutieren gibt, im Endeffekt ist es doch ganz einfach:
Ansprechen, sagen, dass man selbst seit geraumer Zeit nicht mehr verhütet, offen sagen, dass man möglichst zeitnah Kinder will.
Die FS sollte einfach ehrlich die Karten auf den Tisch legen, ihrem Freund sagen, was Sache ist und abwarten, wie er reagiert und ob sich sein Wille mit ihrem deckt oder eben nicht.
Wo ist hier eigentlich das Problem???
Könnte es vielleicht das Problem sein, dass die FS gar nicht offen sagen will, dass sie möglichst schnell Kinder will, weil sie sich selbst schon denken kann, wie das bei einem 25 Jahre alten Mann enden wird?
Die Wahrscheinlichkeit für ein "Nein" ist sehr hoch, muss aber nicht...
Stattdessen lieber "heimlich" schwanger werden und "egoistisch" Tatsachen schaffen, wenn man erst mal schwanger ist, nicht wahr?
Tja, was wird dann wohl passieren, wenn er das Kind nicht auch wollte?
Schon mal das Wort "Abtreibung" gehört? Ich möchte ihm das nicht unterstellen, aber er wäre nicht der erste Mann, der seiner Partnerin das nahe legt. Tja, natürlich kann sie sich weigern und das Kind behalten, aber was wird er dann wohl tun? Richtig, das was schon zig Männer vor ihm getan haben, die Frau mit dem Kind sitzen lassen. Wenn er das Kind nicht auch will, wird er vermutlich gehen, also mit "happy family" ist da dann nichts mehr.
Dieses Risiko geht die FS ein, wenn sie nicht mit offenen Karten spielt.
Also da muss ich selbst als Frau sagen, ich würde mir als Mann da auch "verarscht" und aufs Kreuz gelegt vorkommen.
Sowas macht man einfach nicht, das bringt doch nur Ärger und endet im Chaos, wer will denn sowas und mein Gott, das arme Kind.
 
  • #52
Wenn du sagst, dass du in einem Jahr gerne ein Kind bekommen möchtest - da nehme ich mal an, dass das der Zeitraum des Schwangerwerdens sein soll und nicht schon der der Geburt.

Bei 2,5 Monaten Beziehung für jemanden mit der ersten Freundin den Kinderwunsch zu äußern, halte ich für verfrüht. Das könnte ihn verschrecken.

Allerdings halte ich es für sinnvoll, bei etwa 6 Monaten die jeweiligen Masterpläne fürs Leben abzugleichen. Zu diesem Zeitpunkt sollte die Beziehung schon gefestigter sein; da fragt man sich doch, inwiefern man nun gemeinsam weiter plant. Da frag ruhig: wie stellst du dir dein Leben vor (Ausbildung, Beruf, Auslandsaufenthalte, Firmengründung, Häuschen bauen/Immobilienerwerb, Familieplanung,..)? Und dazu gehört dann auch ein grober Zeitplan (mit 30 möchte ich x erreicht haben, mit 40 y,...).

Hier wirst du sehen, wie weit seine Vorstellung von deiner abweicht. Allerdings solltest du dich darauf vorbereiten, eventuell hier schon vorsichtig Farbe bekennen zu müssen. Wenn seine Zeitplanung sagt: "Kinder - erst in ein paar Jahren" (im Gegensatz zu "Kinder - ja, Ende 30 oder so"), dann solltest du das Thema nach 2-4 Monaten noch einmal aufs Tapet bringen und deinen Wunsch erklären - vermutlich auch erst einmal mit dem Zusatz "nicht sofort - aber wie wäre es nächstes Jahr?"(um den wahrscheinlich alarmierten Gesichtsausdruck wieder zu entspannen).

Wenn ihr euch da einig seid, dann solltet ihr die Beziehung entsprechend managen: Zusammenziehen, gemeinsam ein paar Stunden im Stau gehen - kommt ihr wirklich miteinander auch bei Enge und Stress klar? ;-)

Ich habe mal gelesen, dass die Verliebtheitshormone nach ca. 18 Monaten nachlassen sollen. Dann tritt zutage, ob man sich auch darüberhinaus hinreichend gut für eine Beziehung leiden kann. Wäre das guter Zeitpunkt zum Start der Familiengründung?

Allerdings solltest du auch dann in dich gehen, was ein "Nein" oder "Schaun wir mal später" für dich bedeutet. Wärest du bereit, die Beziehung deshalb zu beenden?

Im Übrigen an die anderen: Ich finde die Fragen der FS durchaus klar gestellt und wundere mich über die teils schimpfenden, teils leicht hysterischen Unterstellungen in manchen Antworten. Ich kann aus den Beiträgen der FS weder eine rosa Brille, noch ein "Kind-anhängen" noch ein Nichtverhüten herauslesen.
 
  • #53
Im Übrigen an die anderen: Ich finde die Fragen der FS durchaus klar gestellt und wundere mich über die teils schimpfenden, teils leicht hysterischen Unterstellungen in manchen Antworten. Ich kann aus den Beiträgen der FS weder eine rosa Brille, noch ein "Kind-anhängen" noch ein Nichtverhüten herauslesen.
Ist mir auch ein Rätsel, wieso manche hier so aggressiv reagieren!?
Auch interessant, dass ALLE Männer hier behaupten, dass der Mann definitiv kein Kind mit IHR will. Das kann sein, wissen wir aber nicht.
Auch interessant, dass so viele Männer panische Angst davor haben, ein "Kind angehängt" zu bekommen, aber Kondome nimmt keiner. Und wenn sie dann schwanger wird, hat SIE IHM natürlich das Kind angehängt, dabei hat ja ER SIE befruchtet!:)

Was das Fehlen bei einem (sehr) gut verdienenden Ehemann / Partner kein Problem darstellen dürfte.

In Ehen / Beziehungen, wo zwei Einkommen für den Lebensstandard erforderlich sind, wird es schon mal problematischer - aber schließlich gibt es auch Überstunden, Zweit- und 450 € Jobs, die ein Mann für die Erfüllung des Mutterglück gerne in Anspruch nehmen wird.
Wenn ein Mann so wenig verdient, dass er in einem etwaigen Zweitjob nur 450€ verdient, hat er definitiv ein Problem.
Ich frage mich immer, wo hier die Elite ist? Sind hier nur Schmalverdiener oder Geizkragen online?
Habe immer das Gefühl, dass hier kaum ein Mann gut verdient!?
Meine Exfreunde und mein Exmann haben alle sehr gut verdient und ich habe ein Jahr Elternzeit genommen - in diesem Jahr habe ich den Höchstsatz an Elterngeld (1800) bekommen, dazu noch Kindergeld. Das geht durchaus. Danach wieder Teilzeit gearbeitet.
Aber als Mann bekommst du dafür ja auch eine Familie.
Kenne keinen Vater, der sein Leben wieder eintauschen würde gegen ein kinderloses, nur weil das Geld nun für die gesamte Familie ausgegeben werden muss. So ist das nunmal.
Ansonsten stimmt es natürlich, dass es nicht nur süß ist, ein Kind zu bekommen. Es ist anstrengend und stellt jede Paarbeziehung auf eine harte Probe. Wenn da nicht beide mitziehen, ist man schwuppdiwupp alleinerziehend oder muss sein Wunschkind abtreiben.
Aber ein Kinderwunsch ist immer egoistisch.
Nur sollte man einschätzen können, ob der Partner mitzieht und ich weiß nicht, ob man das schon nach 3 Monaten Beziehung einschätzen kann.