• #1

Können Frauen mit einem Mann zufrieden sein?

Mal eine Frage an die Frauen. Seid ihr in einer eurer Beziehung schon einmal mit einem Mann zufrieden gewesen? Oder hattet ihr immer das Gefühl, ihr müsstet ihn irgendwie "verbessern"? Sein Aussehen, seine Art zu reden, zu gehen, seine Kleidung etc.
Hintergrund ist einfach folgender, dass mich das Gefühl beschleicht, egal wie gut ein Mann ist, eine Frau trotzdem immer der Meinung ist man könne Ihn besser machen oder hat quasi sogar was besseres verdient. Ich erlebe das auch persönlich immer wieder und ich scheine damit nicht allein zu sein.
 
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  • #2
Also wenn man der Meinung ist, man hätte was Besseres verdient, sollte man wohl nicht mit diesem Mann zusammen sein.
Zitat von schlimmgenug:
Sein Aussehen, seine Art zu reden, zu gehen, seine Kleidung etc.
Welche Frau nörgelt denn an sowas, möchte ich fragen. Aber ich kenne das "Problem" des am Partner rumnörgelns von anderen. Mir war es zwar nie egal, wie meine Freunde rumgelaufen sind, aber da ich mir selber auch nicht reinreden lasse, was ich anzuziehen habe, tue ich das beim Mann auch nicht. Ich sage höchstens, was ich sexy finde, aber ansonsten finde ich so eine Krittelei bescheuert, insbesondere wenn es so persönlich wird wie "Gang".
Wenn der Mann stimmt, stimmt auch Kleidung, Art zu reden usw.
Mich nerven solche Menschen allgemein, die dem anderen immer das Gefühl müssen, er sei nicht richtig, und ich bin der Ansicht, sie sollten sich lieber erstmal selber ansehen.
Was anderes ist es mit schlechten Manieren. Allerdings würde ich wohl mit so einem Mann gar nicht erst zusammen kommen, wenn ich ihm hier etwas beibringen müsste.
Zitat von schlimmgenug:
Hintergrund ist einfach folgender, dass mich das Gefühl beschleicht, egal wie gut ein Mann ist, eine Frau trotzdem immer der Meinung ist man könne Ihn besser machen
Nimmst Du Dir Mutti-Freundinnen und spielst den kleinen Jungen? Also stehst Du auf Frauen, die Dir "stark" erscheinen, gern die Führung übernehmen? Zu solchen Paaren gehören auch immer Männer, die erzogen werden wollen.
Es gibt auch andere Frauen, aber die strahlen vielleicht nicht das richtige für Dich aus?
 
G

Gast

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  • #3
Den Eindruck hatte ich, als Frau, auch mal. In vergangenen Beziehungen hat mich oft irgendein Punkt gestört und rückblickend würde ich sagen, wenn einen so unwichtige Dinge stören, dann passt man nicht optimal zueinander und sollte es vielleicht besser sein lassen.

Seit einem Jahr bin ich nun in einer Beziehung und mich stört nichts. Gar nichts und wenn ich etwas anders machen würde als mein Partner, dann kann ich einfach darüber schmunzeln. Es geht also doch, dass man mit seinem Partner so zufrieden ist, wie er ist.
 
  • #4
Lieber FS,
ich "verbessere" keinen Mann - entweder gefällt mir das oder eben nicht. Ich sage durchaus, was mir nicht gefällt und ziehe die Konsequenz, wenn es mich so stört, dass ich damit nicht leben kann. Es geht dabei dann nicht um die Art wie er redet (z.B. Dialekt), sondern um die Inhalte, die ich dann nicht tragen kann (kompetenzfrei aber rechthaberisch, Aggression, Rassismus, Kleingeistigkeit....)

Er ist wie er ist. Er trägt dafür die Verantwortung, er will so sein. Entweder es passt zueinander/man kann sich annähern oder man trennt sich. Ich trenne mich nicht wegen einem Dialekt oder dem falschen Hemd, sondern z.B. weil ich nach ca. 2 Jahren ihn gut genug kennengelernt habe, um festzustellen, dass es in den wichtigen Themen des Lebens unüberbrückbare Differenzen gibt. Allerdings habe ich schon erlebt, dass der Mann daraus machte: ich habe seinen Kleidungsstil kritisiert und mich getrennt, weil er keine teure Markenware kaufen will. Das war aus meiner Sicht eine irrelevante Nebensache, der Botschaft, was die echten Probleme sind, wollte er sich lieber nicht stellen, was wohl geistig/persönlich damit überfordert. Ja, dann bin ich eben die arrogante oberflächliche Schnepfe - wenn es ihm hilft, damit umzugehen. Mich interessiert das nach einer Trennung nicht, wie er es kompensiert.
Ich habe von mehreren Freundinnen gehört, dass es bei ihnen ähnlich gelaufen ist. Wir sind aber alle Frauen, die auch gut ohne Männer leben können, d.h. nicht jahrelang an einem Mann herumzerren müssen.

Bei den Nebensächlichkeiten/Äußerlichkeiten die Du thematisierst vermute ich Stellvertreterkriege. Das ist doch höchstens der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt, z.B. wenn es viele und auch wichtige Dinge gibt, die nicht gut passen, wirkt das auf die gelebte Nähe in der Beziehung zurück. Man hat dann unter Spannungen weniger Sex. Wenn Du dann den anderen von Erscheinungsbild her nicht so anziehend findest, dann lässt die Attraktivität noch mehr nach - noch weniger Sex. Dann gibt es Konflikte und die nebensächlichen Themen, die leichter zu fassen sind, gewinnen ein Gewicht, dass ihnen nicht zukommt. Dann wird aus der falschen Kleidung ein ewiges Beziehungsdrama, was einen anderen schwereren Konflikt kaschiert. Ich denke, so rum wird ein Schuh draus, um die ewig schwelenden Konflikte um Männerveränderung erklären zu können.
 
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  • #5
Googeln sie Hypergamie. Und zwar NICHT den Wikipedia-Eintrag.
Der verheimlicht das Wichtigste.

Frauen wollen letztendlich den optimalen Partner für "ihre" Eizellen.

Höher, schneller, weiter, besser.

Das ist auch der Grund, warum viele Frauen an ihrem Partner "herumdoktern".

Hand aufs Herz liebe Damen. Wer hat in der Beziehung eher die Tendenz zur Optimierung des anderen?
 
  • #6
Frauen wollen den Besten, die Männer die nächst Beste.

Dies hat auch nichts mit Evolution oder Erzeuger suchen zu tun.

Frauen sind in jedem Alter wählerisch ob sie nun Familie anstreben oder nicht. Nicht alle Frauen, aber viele.

Man liest es hier täglich in NOGO-Listen, NOGO-Listen welche wohl eine Erfindung der Frauen ist.

Männer wissen nicht was NOGO-ist, denn was nicht passt wird passend gemacht, gute Einstellung, so findet man immer "was" eben "irgendwas".

Mir gefallen Menschen, die ihren Wert kennen und sich nicht unter Wert "verkaufen". Mir gefallen Menschen, die lieber ein Singledasein vorziehen als ein Dasein voller Zwecklösungen.

Früher fand ich Männer öfter "interessant", mit zunehmendem Alter nicht mal das. Man sieht also die Ansprüche steigen im Alter, sie fallen nicht. Ich nörgle nie, weil ich eben den Besten will oder keinen und an dem gibt es nichts zu nörgeln - so what.
 
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Gast

Gast
  • #7
Frauen wollen letztendlich den optimalen Partner für "ihre" Eizellen.

Hand aufs Herz liebe Damen. Wer hat in der Beziehung eher die Tendenz zur Optimierung des anderen?

Bigger,Du bist schon ein merkwürdiger Geselle. Lass ich einfach mal so stehen. Aus dem Alter der Eizellen bin ich raus, kann also entspannt mitreden....
In meinen bisherigen Beziehungen hatten die Tendenz der Optimierung die Herren. Ich kenne es also andersrum.
>Wenn du das anziehst, gehe ich nicht mit dir in die Öffentlichkeit, du hast so eine große Nase, du bist zu dick (Gr. 38), du kannst doch nicht so laut lachen, du ....etc.....etc....<

Es kommt wohl immer drauf an, welchen Partner man sich gesucht hat. Das ist jedenfalls meine Erfahrung daraus. Es gab auch Männer, die nicht kritisiert haben, jedenfalls nicht, um einen "klein zu machen". Im Nachhinein waren das taffe Männer, ich hab sie nur gehen lassen.
So ist es wohl auch richtig, das ich beim falschen Mann kritisiert habe. Und zu Recht verlassen wurde oder selbst gekündigt habe.
Es passt nicht, wenn man dauernd benörgelt oder kritisiert wird. Einer von beiden ist noch nicht in der Phase des gegenseitigen Respektes angekommen.
W51
 
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wahlmünchner

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  • #8
Mal drüber nachgedacht, dass es auch Männer gibt, die es drauf anlegen?
Mein Vater legt bewusst oder unbewusst völliges Desinteresse an seinen Kleidungsstil. Mit den Folgen, das er mich ins Theater ausgeführt hat und mir mit blauer Hochwasserhose, schwarzen Schuhen und roten Socken entgegenkam..
Also seine Frau optimiert seinen Kleidungsstil aber er will das so...bei meinem Opa mütterlicher Seite ist es noch schlimmer, der läst sich sogar die Wäsche rauslegen. Tut meine Oma das nicht, hat er 8 Tage die gleiche Unterwäsche an.
Ich weiß nicht wo ihr die Grenze zieht, aber normalerweise passen sich Partner im Geschmack und der Lebensweise ein wenig dem anderen an.
Ob das immer eine Optimierung ist..eher eine größere Passung.
So ganz auf seinen alten Stiefel zu verharren und zu sagen, man sei eben so, finde ich eher beziehungsschädlich.
Egal ob es sich dabei um eine Frau oder einen Mann handelt.
Und was will man schon ändern, Dinge die einen stören...ist das immer schlecht?
Finde es schon gut, wenn mir jemand sagt, wenn ihm etwas gar nicht gefällt...
Wenn es natürlich nur so geht, ist das tatsächlich schädlich für die Liebe und die Beziehung.
Aber Kleinigkeiten? Ist das so schlimm ein anderes Parfum zu benutzen?
 
  • #9
Ich denke das es in einer langen Beziehung immer Auf und Abs gibt.
Ein Männern mit denen ich nur ganz kurz zusammen war, da hatte ich sowas. Das ich die Kleidung verändern will oder anderes. Bei meinem langjährigen Partner habe ich sowas noch nie gehabt. Allerdings, wenn es mal wieder eine schlechtere Phase gibt, dann versuche ich schon den anderen dazu zu bringen, das er sieht das ein bisschen mehr Einsatz für die Beziehung gut wäre. Ist das auch ein "ihn verändern"?? Gerade wenn Beziehungen 15 Jahre plus sind, dann müssen sich beide Seiten dran erinnern, das hinter einer guten Beziehung auch Arbeit steckt...
 
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Gast

Gast
  • #10
Das empfindest du FALSCH! Solange ich mit einem Mann zusammen bin, akzeptiere ich ihn immer zu 100%, sonst kann ich ja jederzeit gehen. Ich bin ja nicht gezwungen zu bleiben. Meist duldet eine Frau die ersten Jahre einer Beziehung ALLES, was ein Mann tut. Männer erkennen das nicht, wie gutmütig Frauen eigentlich sind.

Klar äußert man mal Kritik, um die Qualität der Beziehung zu verbessern. Kannst du das nicht wegstecken, wenn man mal Kritik an deiner Person äußerst? Werde reif! Mir sagt man auch oft, ich bin scheiße, ja und? Deswegen gehe ich nicht kaputt. Ich lerne daraus und nutze das für neues Potenzial.

Frauen haben generell die rosa Brille auf (die ersten Jahre der Beziehung). Sie akzeptieren jeden Makel und jeden Fakel eines Mannes. Ja sogar Fremdgehen wird fast immer verziehen. Nur nach vielen Jahren hat man dann irgendwann auch keine Lust mehr.

Überhaupt äußern Männern viel häufiger und unterschwelliger Kritik, das fängt schon beim Daten an:

- "guck mal, die Dicke da... ich bin ja froh, dass du so eine gute Figur hast"
- "du könntest ruhig 5 kilo abnehmen"
- "dein Zopf sieht komisch aus"
- "färb dir doch mal die Haare"
- "deine Hobbys sind typisch Frau"

Läster, läster, läster. Männer können nur unzufrieden sein. Merke: solange eine Frau mit dir zusammen ist, ist an dir noch viel zu viel korrekt. Sonst wäre sie längst weg, wenn sie was so dermaßen stören würde

Ich gehe davon aus, dass du kein Frauenheld bist. Hast du dich mal selber reflektiert?
Weißt du, Frauen tun selber unheimlich viel für sich. Tägliches A und O ist das Gewicht kontrollieren, die Ernährung, die Haut, die Mode, die Schminke, die Unterwäsche, das Rasieren, die Haare, etc. Das ist ein 24-Stunden-Job, wenn man im "Rennen" bleiben will, also sprich, sich gegen andere Frauen durchsetzen will und seinen Traummann bekommen möchte. Im Gegensatz dazu leben Männer in einer völlig desorientierten Scheiß-egal-Welt.
Frauen sind so kritisch mit Männern, weil sie selber mit sich so kritisch ins Gericht gehen.

Wäre ich ein Mann, dann würde ich halt mal schauen, wie ich meine Konkurrenz platt mache, um herauszustecken und die besten Weiber für mich abzugrasen. Das finge damit an, dass ich mir einen geilen Klamottenstil zulegen würde, eine neue Frisur, notfalls die Haarglatze auffüllen lassen mit Implataten oder Toupet, ich würde mir das schärfste Parfüm kaufen, mich kulturell mit den besten Dingen beschäftigen, usw. Ich wüsste schon, wie ich zu was kommen würde. Männern fehlt immer mehr dieser Kämpfergeist eines Alpha-Mannes. Überhaupt habe ich das Gefühl, dass viele Männer heute sehr verweichlichen und weinerisch sind, sie geben sich sofort geschlagen und flennen beim erstbesten Korb.
 
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  • #11
Hintergrund ist einfach folgender, dass mich das Gefühl beschleicht, egal wie gut ein Mann ist, eine Frau trotzdem immer der Meinung ist man könne Ihn besser machen ...
... im Detail betrachtet hätte die Frau sogar Recht. Selbstreflexion macht's möglich. So what? Fällt dir dabei ein Zacken aus der Krone? Deine Partnerin ist deine engste Vertraute. Und wenn du dir keine Dumpfbacke aussuchst, dann kann sie dir mit Sicherheit in einigen Dingen auch ein guter Berater sein.
Mann und Frau sind im Team in manchem besser.
 
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Griet

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  • #12
Ja, kann ich. Die zwei WohlfühlIndikatoren, ob ich mit einem Mann dauerhaft(er) möchte & kann wie er ist oder nicht, sind bei mir, ob man 1.) zusammen kochen kann ohne zu kabbeln, und 2.) ob ich seine körperliche Nähe liebe & tatsächlich brauche. Dann weiss ich es kann gehn. Hört sich easy an, ist bei mir aber echt selten. Ansprechen (Ist das immer kritisieren?) tue ich dennoch wenn mich was stört. Da ist dann die Frage ob mich seine Eigenheiten mehr nerven, oder ihn meine Kritik derart stört, dass man wieder auseinander driftet.
Verändern ist dahingehend doof, dass der gezähmte Wolf seinen Reiz verlieren würde.
 
  • #13
Nimmst Du Dir Mutti-Freundinnen und spielst den kleinen Jungen? Also stehst Du auf Frauen, die Dir "stark" erscheinen, gern die Führung übernehmen? Zu solchen Paaren gehören auch immer Männer, die erzogen werden wollen.

Nein, nehme ich nicht aber Frauen haben halt gern recht und nie Schuld. Ich lass mich auch nicht unterbuttern keine Sorge und habe trotz weiblichen Trotzes meine Klamotten alle wieder bekommen.

Frauen wollen letztendlich den optimalen Partner für "ihre" Eizellen.

Davon werden die Gene aber auch nicht besser.
 
  • #14
Meist duldet eine Frau die ersten Jahre einer Beziehung ALLES, was ein Mann tut. Männer erkennen das nicht, wie gutmütig Frauen eigentlich sind.

Solche Sätze kommen mir bekannt vor. Ich weiß, ich sollte als Mann froh sein überhaupt ne Frau zubekommen, die meine ganze Existenz erduldet und ertragen kann.

Klar äußert man mal Kritik, um die Qualität der Beziehung zu verbessern. Kannst du das nicht wegstecken, wenn man mal Kritik an deiner Person äußerst?

Ich kann sehr gut mit Kritik, zum einschnappen wird man mich nicht bringen.


Eher nicht, dass ist ja der Punkt. Es läuft mehr unter der Prämisse: "Er ist nicht so wie er sein sollte, aber der Beste der letzten Jahre, mal schauen was wir noch hinbiegen können."

Überhaupt äußern Männern viel häufiger und unterschwelliger Kritik, das fängt schon beim Daten an:

Ich hab mir abgewöhnt Kritik an Frauen zu üben. Das bringt nix, außer Ärger. Heißt Bestätigung geben und wenn es mir zu bunt wird muss ich eben gehen.

Ich gehe davon aus, dass du kein Frauenheld bist. Hast du dich mal selber reflektiert?

Nein bin ich nicht, ich habe ich auch nicht vor einer zu werden. Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben und lebe gut in meiner Welt.

Frauen sind so kritisch mit Männern, weil sie selber mit sich so kritisch ins Gericht gehen.

Was soll das? Nur weil ich mit mir selbst unzufrieden bin muss ich das nicht auf andere reflektieren. Das ist kindisches Gehabe: "Was der hat will ich auch. Warum muss ich und der nicht."


Ihr Frauen solltet euch lieber mal nicht zu wichtig nehmen. Es gibt wichtigere Dinge als "die tollsten Weiber aufzureissen". Das ist wie mit den tollsten Autos, man kann sich mal 3 Tage dran erfreuen, danach ist das ein Spritschlucker wie jeder andere auch. Auch die tollsten Frauen,was immer das auch sein soll, kochen nur mit Wasser. Aber vielleicht bin ich auch einfach nicht oberflächlich und konsumorientiert genug.

Arbeit (oder Hobby) ruft, schönen Tag noch.
 
  • #15
Mal eine Frage an die Frauen. Seid ihr in einer eurer Beziehung schon einmal mit einem Mann zufrieden gewesen? Oder hattet ihr immer das Gefühl, ihr müsstet ihn irgendwie "verbessern"? Sein Aussehen, seine Art zu reden, zu gehen, seine Kleidung etc.

Wenn er nach einer gewissen Zeit beginnt, sich zu vernachlässigen, oder sonst in irgendeiner Art sich negativ zu verändern, werde ich ihn ganz sicher versuchen, "zu verbessern".
Sprich, ihn darauf hinweisen.
Wenn das als nörgeln bezeichnet werden sollte, bitte.
 
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Gast

Gast
  • #16
Männer, mit denen ich zusammen war, habe ich nie kritisiert... welche Frau kritisiert schon einen Mann? Die meisten haben viel zu viel Angst, dass der Mann abhaut.
Ich habe nie kritisiert, bis zu dem Punkt der Trennung, da habe ich dann auch mal ausgeteilt.
Im Gegensatz zu den Männern, die haben mich untergründig in der Beziehung immer fertig gemacht (obwohl keinerlei Grund bestand, denn sie haben mich damals als ziemlich heißen Feger und Sexbombe kennengelernt und das war auch bis zum Ende so. Ich denke, das sollte damals als Ablenkungsmanöver dienen, um von ihren eigenen Fehlern und Unzufriedenheit abzulenken, denn die Männer waren optisch und bildungstechnischn (im nachhinein betrachtet) höchstens unterer Durchschnitt).
 
G

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  • #17
Ihr Frauen solltet euch lieber mal nicht zu wichtig nehmen. Es gibt wichtigere Dinge als "die tollsten Weiber aufzureissen". Das ist wie mit den tollsten Autos, man kann sich mal 3 Tage dran erfreuen, danach ist das ein Spritschlucker wie jeder andere auch. Auch die tollsten Frauen,was immer das auch sein soll, kochen nur mit Wasser. Aber vielleicht bin ich auch einfach nicht oberflächlich und konsumorientiert genug.
Sei doch nicht gleich so beleidigt. Ich finde Männer mit bunten Ringelsocken toll und würde es ihnen auch nicht abgewöhnen wollen, die zu tragen.
 
  • #18
Lieber FS, du erlebst immer wieder, dass Frauen an dir rumkritisieren ?
Öhm...merkst du was ?
Nach meiner Erfahrung und auch, was ich im Freundeskreis so sehe, machen Frauen sowas nicht. Jedenfalls nicht, wenn der Mann sich einigermaßen gesellschaftskompatibel und zu der Frau liebevoll verhält.
Ok, ja doch, ich kenne auch diese Paare, wo die Frau die ganze Zeit meckert, aber das sind immer Beziehungen, in denen man gar keine Liebe und keinen Respekt spüren kann. Und beide sind aktiv und aggressiv. Der Mann benimmt sich mies ( z.B. ihr dauernd besserwisserisch über den Mund fahren, beim Brunch einfach dasitzen und konsumieren, ohne etwas zu helfen oder sie beleidigen, indem er fragt, ob sie das jetzt wirklich auch noch essen wolle, sie solle sich mal angucken ...Beispiele, die ich tatsächlich erlebe ) und die Frau sagt dann eben in ätzendem Ton, er solle doch mal helfen oder eben was anderes.
Noch ein Beispiel: Ehepaar mit dreijährigem Sohn beim Brunch. Sie hochschwanger. Das Kind wird bald unruhig und nervt die anderen. Die Mutter sitzt mit dickem Bauch auf dem Boden, während der Mann am Tisch mit seinen Freunden spricht. Sie meckert die ganze Zeit an ihm rum und versaut allen die Stimmung.
Meinst du sowas ? Joa, stimmt, Frauen meckern in gewissen Situationen und denken dann auch sicher darüber nach, ob der Typ der richtige ist.
Denk mal darüber nach, ob du dich so oder ähnlich benimmst, dann könntest du durchaus recht haben.
Frauen meckern an lieben Männern eher nicht rum, warum sollten sie ?

w 47
 
  • #20
Frauen sind so kritisch mit Männern, weil sie selber mit sich so kritisch ins Gericht gehen.
Ich würde das etwas erweitern wollen. Durch ihre ständige Selbstkritik (oder Unsicherheit?), worum sie ja keiner wirklich bittet, denken sie, sie tun ja schon genug und verhalten sich dem Mann dann gegenüber so, als ist bei ihnen selber alles in Ordnung und ein gemeinsames Annähern, Kompromisse finden liegt nur in der Verantwortung des Mannes. Für das funktionierende Team muss er eben was tun, sie nicht.
 
  • #21
Ja, eine Frau kann mit einem Mann zufrieden sein.

Hierfür ist allerdings Selbstbewusstsein notwendig im Sinne von *sich seiner eigenen Bedürfnisse bewusst sein und die dafür notwendigen Handlungen durchführen*.

Ich wollte nie einen Mann, den ich mir ja bewusst ausgesucht hatte, äußerlich verändern. Umgekehrt habe ich aber auch schon erlebt, dass ich einem Mann zu schick angezogen war und er wollte, dass ich mich lockerer anziehe, sprich mehr in Richtung Hip-Hop Style. Hab das einfach ignoriert. :)

Die Art zu sprechen ist für mich ein Hauptkriterium bei der Partnerwahl, daher würde ich erst gar keine Beziehung zu einem Mann eingehen, der mir da nicht ähnlich ist.

Wo es bei mir jedoch immer Reibungspunkte gab, war das Nähe-Distanz-Verhältnis. Die Männer wollten mehr Nähe (sms, Telefonate) und ich brauche das tagsüber oder wenn ich auf Reisen bin nicht. Das habe ich aber immer von Anfang an gesagt. Trotzdem gab es da Probleme, vor allem wenn ich auf Reisen war.

Ich finde gegenseitige Toleranz sehr wichtig. Wenn es Reibungspunkte gibt, stimmt etwas nicht und man sollte weniger aufeinanderhocken. Hat mir jedenfalls immer geholfen.
 
W

wahlmünchner

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  • #22
Was für ein Gesprächsverlauf...
Ein Mann ( der Fragesteller) will offensichtlich keine Meinungen verschiedener Art hören, sondern eigentlich nur Empathie weil er der arme Mann, nicht so geliebt wird wie er ist.
( seine Meinung)
Da ihm die Antworten nicht gefallen, wird er bockig und meint er braucht und will ja eh keine Frau...
Da würde ich sagen; lieber Fragesteller, wenn du Fragen stellst bekommst du Antworten ...wenn du getätschelt und getröstet werden willst..solltest du dir lieber Trost im Freundeskreis suchen.
Ich kenne genug Frauen, die ihre Partner bewundern und lieben, da gehöre ich auch dazu...
Trotzdem kann man mal eine Frisur, Klamotten ect nicht schön finden und das äußern.
Das passiert umgekehrt auch.
Mein Vorteil ist:
Ich bin nicht meine Kleidung, ich bin nicht meine Frisur, ich bin nicht meine Wortwahl...
Sprich nur weil sich jemand wünsche, das ich anders mit ihm rede, was anderes anziehen soll oder meine Haare anders tragen, bin ich immer noch ich.
Der Kern ist der gleiche.
Wenn ich das Gefühl habe, der wird geliebt..warum soll ich mich dann dagegen wehren?
 
  • #23
Hallo FS. Die dauerhafte Zufriedenheit in der Liebe habe ich bisher leider noch nicht erlebt. Wenn man immer wieder nur die beiden Extreme kennenlernt (Mann viel zu sensibel, Ja-Sager, durchsetzungsschwach ohne eigene Meinung oder genau das Gegenteil Mann viel zu dominant, zu sehr auf sich fixiert) und die Augenhöhe in beiden Fällen nicht stimmt, dann bin ich mit ihm nur unglücklich und ich bleibe lieber Single anstatt mich dauerhaft zu sehr über seine Verhaltensweisen zu ärgern, weil er charakterlich einfach nicht zu mir passt.

Auch in einer Partnerschaft soll man glücklich & zufrieden leben und sich gegenseitig gut ergänzen und bereichern können. Mit dem richtigen Partner hat man auch keinen Grund sich oft über den anderen zu ärgern...
 
  • #24
Nein, nehme ich nicht aber Frauen haben halt gern recht und nie Schuld.
Das sind nur ganz bestimmte Frauen, die nicht zugeben können, dass sie unrecht haben. Das ist ein bestimmter Typ Mensch, sowas gibt es auch bei Männern.
Wenn man immer wieder an solche Leute gerät, hat man da was an sich zu arbeiten. Genauso wie die Frauen, die immer wieder an Typen geraten, die irgendwelche Süchte haben z.B.. Das hat was mit einem selbst zu tun, und man sollte das nicht auf alle Vertreter des Geschlechts verallgemeinern.
 
  • #25
Meist duldet eine Frau die ersten Jahre einer Beziehung ALLES, was ein Mann tut. Männer erkennen das nicht, wie gutmütig Frauen eigentlich sind.
Ich halte das nicht für Gutmütigkeit, sondern Kalkül. Den bieg ich mir noch hin, scheinen manche dieser Frauen zu denken. Oder sie nehmen es hin, weil sie denken, sie träfen noch einen besseren, und falls nicht, haben sie wenigstens diesen hier?
Eher nicht, dass ist ja der Punkt. Es läuft mehr unter der Prämisse: "Er ist nicht so wie er sein sollte, aber der Beste der letzten Jahre, mal schauen was wir noch hinbiegen können."
Genau.

Ich war mal in einer Situation, in der ich nicht aufspringen und wegrennen konnte. Das hieß, ein Paar mitkriegen zu müssen. Die Frau erzählte allen anderen Leuten im Beisein ihres Mannes, wie schlimm er ist. Wenn sie ihm nicht die Unterhosen rauslegt, zieht er die alte wieder an. Wenn sie seine Socken nicht wegräumt, bleiben die liegen, bis sie verwesen. Sie kocht so tolle Gerichte, er will nur Bockwurst und Brühe. Immer nur Bockwurst und Brühe. Der Mann war die ganze Zeit dabei, grinste und fühlte sich toll. Er wiederum meckerte die ganze Zeit über einen, der auf dieser Veranstaltung die Verantwortung trug, fand dauernd Dinge, die anders gemacht werden müssten, und die er, der Mann, viel besser könnte. Die beiden waren unterträglich für die anderen, brauchten sich allerdings. Wenn man so genervt ist von seinem Partner, warum trennt man sich denn nicht? Wenn der andere so viel zu nörgeln hat, wieso verlässt man ihn nicht? Das ist eine Symbiose. So lange die Frau nörgelt, zeigt sie, dass ihr was an dem Mann liegt und gibt ihm damit die Sicherheit, dass sie nicht davon läuft. Vielleicht hat er sie auch nicht ernst genommen, weil sie ja doch nie ging.
 
  • #26
Lieber FS, du erlebst immer wieder, dass Frauen an dir rumkritisieren ?
Öhm...merkst du was ?
Ja, die könnten eigentlich einfach gehen wenn es Ihnen nicht passt. Warum sind sie mit mir zusammen wenn ich so bescheiden bin und es ja tausende Männer gibt die besser sind als ich?

Keine Sorge bin ich nicht, da braucht es schon mehr. Ich habe nur versucht meine Sicht der Dinge kundzutun.

Ein Mann ( der Fragesteller) will offensichtlich keine Meinungen verschiedener Art hören
Das ist eine Unterstellung, die immer gern gebracht wird um eine Diskussion schon im Keim zu ersticken. Soll ich hier unter jeden Post nur drunter schreiben: "Danke für Ihre Meinung." Ich fordere auch keine Empathie oder will mir hier mit anderen Männern gegenseitig die Ohren vollheulen. Das ist eher typisch weibliches denken. Wenn man da nach einer Meinung gefragt wird, geht es nicht um deine Meinung, sondern um zuspruch. Aber das brauch ich nicht keine Sorge.
Und ich denke schon, dass die Art zu reden, sich zu kleiden etc. viel über eine Person sagen und diese reflektieren. Und selbst wenn nicht, wenn es tatsächlich um den inneren Kern geht, warum dann überhaupt die Forderung nach äußerer Veränderung? Ist es da wirklich wichtiger wer man ist oder nicht vielleicht doch was man darstellt?

Das sind nur ganz bestimmte Frauen, die nicht zugeben können, dass sie unrecht haben. Das ist ein bestimmter Typ Mensch, sowas gibt es auch bei Männern.
Das stimmt allerdings, ich berichte das nur so einseitig da ich nun mal mit Frauen zusammen bin. Aber sicher soll das hier nicht in die Richtung laufen böse Frauen und gute Männer. Darum kann ich zur Versöhnung nur sagen, ja ein Großteil der Männer sind Pfeiffen, zum Glück. Daher kann sogar ein Typ wie ich eine Frau finden. Unter Blinden ist der Einäugige König.
 
G

Gast

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  • #27
Google mal nach "Shit-Test" und "Betaisierung".

Frauen sind nun mal so. Deal with it. Und steh einfach drüber. Du bist alt genug, um selbst zu wissen, was gut für dich ist. Und manchmal musst du halt Grenzen setzen, wie bei einem kleinen Kind. Dieses wird dich auch immer wieder testen. Und dann, wenn es zu weit geht, musst du diese Grenzen eben verteidigen.
 
G

Gast

Gast
  • #29
Mal eine Frage an die Frauen. Seid ihr in einer eurer Beziehung schon einmal mit einem Mann zufrieden gewesen?
Natürlich. Hätte ich ihn nicht gewollt, wie er war, hätte ich mich nicht auf eine Beziehung eingelassen. Ich halte es nicht für sehr erfolgversprechend, darauf zu hoffen, dass man den Partner schon noch "optimieren" kann, und auch umgekehrt wäre ich von solchen Veränderungswünschen nicht sehr begeistert.
Allerdings muss ich zugeben, dass ich auch das Glück hatte, den richtigen Partner zu wählen, damit das auf Dauer auch so bleibt. Ich beobachte nicht selten in anderen Beziehungen, dass sich eine gewisse Bequemlichkeit einstellt. Tägliche Rasur und gepflegte Kleidung weichen Stoppelkinn und Schlabberklamotten, die Achtsamkeit nimmt ab, der Bauch dafür zu, und die kleinen Aufmerksamkeiten schwinden. Vermutlich würde ich in so einer Situation auch erst mal wiederholt das Thema zur Sprache bringen, statt sofort das Handtuch zu werden.
 
  • #30
Google mal nach "Shit-Test" und "Betaisierung".

Frauen sind nun mal so. Deal with it. Und steh einfach drüber. Du bist alt genug, um selbst zu wissen, was gut für dich ist. Und manchmal musst du halt Grenzen setzen, wie bei einem kleinen Kind. Dieses wird dich auch immer wieder testen. Und dann, wenn es zu weit geht, musst du diese Grenzen eben verteidigen.

Solche Begriffe gehen mir zuwider, solche Wörte klingen in meinen Ohren immer stark nach Möchtegernpsychologie und Wichtigtuerei. Ich kenne die Begriffe, kann mich damit aber nicht identifizieren. Zumal man bei mir mit tests sowieso auf Granit beißt.

Ich meinte, dass Du Dir den falschen Typ Frau aussuchst und es auch andere gibt. Ich wollte nicht darauf hinweisen, dass Du meinst, nur Frauen seien "böse". Es ist eine Charaktereigenschaft und es gibt die anderen.
Finde raus, warum Nörglerinnen Dich so anziehen.

Naja, man merkt das ja am Anfang nicht so dass die so drauf sind. Ich denke nicht das man von Anfang an jede Facette des Partners abschätzen kann.
 
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