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MsSunshine

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  • #1

Können Fußballer wie Sami Khedira oder Lothar Matthäus keine dauerhafte Beziehung führen?

Momentan wird Sami Khedira als neuer Ballack gehypt und darf mit Schweini den Rythmus des Spiels bestimmen. Er bringt Top-Leistung, obwohl Ihn seine hübsche Freundin kurz vor der WM verlassen hat. Ist für solche Menschen, die den Sinn/Passion oder Bestätigung in Ihrem Leben im Sport suchen und finden eine Partnerschaft eher zweitrangig? Ist das auch der Grund für häufiges Scheitern? Ich habe hier nämlich auch vor kurzem einen Leistungs-Sportler kennengelernt und auch mit Ihm über genau dieses Thema gesprochen: Da sagt er mir doch auch knallhart ins Gesicht: Ja natürlich bin ich dann auch häufig unterwegs und es kommt immer erst der Sport, weil das ja der Job wäre. Auch an mögliche Umzüge müsste die Partnerin dann gewöhnen. Ja und natürlich hätte das nichts damit zu tun, dass er sie nicht so sehr liebt wie den Sport. ..War ersteinmal etwas geschockt über diese schonungslosen klaren Ansagen! Was haltet Ihr davon? Ist eine Beziehung mit solche einer Person zum Scheitern verurteilt?
 
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  • #2
Die Titelfrage und der Beitrag widersprechen sich doch schon:
Frage: "Können Fußballer [...] keine dauerhafte Beziehung führen? "
Weitere Aussage: "Momentan wird Sami Khedira [...] Er bringt Top-Leistung, obwohl Ihn seine hübsche Freundin kurz vor der WM verlassen hat. Ist für solche Menschen, die den Sinn/Passion oder Bestätigung in Ihrem Leben im Sport suchen und finden eine Partnerschaft eher zweitrangig?

Wie bitte? Jetzt ist er beziehungsgestört, weil seine Freundin abgehauen ist?

Sorry, aber manchmal frage ich mich wirklich, wie Frauen eigentlich ticken. Daß es auch an Euch liegen könnte, kommt vielen nicht in den Sinn? (Völlig unabhängig davon, ob in einzelnen Fällen vielleicht wirklich auch mal ein Mann einen Fehler macht).

Klar, die Kohle abstauben und das Luxusleben mitnehmen ist für viele Mädels ultracool. Sobald es dann aber mal kriselt, ist natürlich der Mann das üble Schwein - obwohl er sich vorher eindeutig ausgedrückt hat. Können wir Männer was dafür, wenn Frauen diese Worte nicht versteht?
Ich glaube nicht, daß das Problem bei den Sportlern liegt. Eher liegt es an den Partnern, die daran glauben, die andere Person ändern zu können/zu wollen/zu müssen.
 
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  • #3
Danke ihm für die schonungslose, klare Ansage! Du wüsstest bei ihm genau, woran du bist. Ist doch super - er macht keinen Hehl daraus, wie er denkt und wie er handelt. Super! Entscheide, was dir wichtig ist. Der Sport ist ein Beruf - und wie oft muss man auch mit anderen Berufen des Berufs wegen umziehen- und die Familie muss mit oder bleibt eben zuhause.

Viele Politiker können auch keine dauerhafte Beziehung führen - sogar aus CDU und CSU - die es eigentlich vom Glauben her müssten...
 
  • #4
Mein Gott, Sami Khedira ist gerademal 23 also noch nicht "fertig", über Loddar müssen wir uns gar nicht unterhalten, der dürfte eh Beziehungsunfähig sein.

Ansonsten ist das eben auch ein Beruf der ein gewisses Nomadenleben beinhaltet, und das ist eben nicht jederfraus Sache. Ist bei einem Polizisten oder Soldaten nicht anders, wenn der Dienstherr sagt umziehen, dann wird umgezogen, Punkt. Soll er deshalb seine, sowieso schon kurze Sportlerkarriere wegen einer Frau an den Nagel hängen? Er sucht ja nicht den Sinn des Lebens im Sport, es ist sein Beruf, er verdient sein Geld damit.

Ich hab na noch ein schönes gegenbeispiel: "Helmut" Cacau hat seinen Vertrag beim VfB unter anderem deshalb vor der WM verlängert weil sich seine Familie dort so wohlfühlt. Hätte im Ausland deutlich mehr verdienen können.
 
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  • #5
Ich denke, dass sie sich einfach die falsche Frauen herauspicken, denn es ist ja inzwischen fast ein Volkssport geworden mit erfolgreichen Sportler abgelichtet zu werden.
Guck dir mal die Spielerfrauen an, fast alle besitzen Modelcharakter. Meinst du wirklich ein Herr Schweinsteiger würde im normalen Leben so eine Frau abbekommen, sagen wir mal als Kundenberater bei einer Bank ?
Mein Lieblingsexemplar: Sylvie van der Vaart; sie sieht nur gut aus, ist strohdoof und ganz gar nix. Dafür muss man dann ihr Geheule bei der Kreserkrannung ertragen - Tausende Männer und Frauen erkranken oder sterben jährlich an Krebs, aber die wenigsten sind Spielerfrauen, deshalb interessiert sich keiner für sie.

Lodda ist ein Thema für sich - der steckt seit mind. 10 Jahren in den Wechseljahren, den kann man nicht ernst nehmen.

Mir ist Sport auch sehr wichtig, aber nur in der Freizeit, und gerade im Sommer bin ich viel draußen, dafür im Winter weniger. Entweder die Partnerin akzeptiert das oder es sollte halt nicht sein - mal davon abgesehen das sie sich der Aktiviät gerne anschließen darf. Ich muß ganz klar sagen, dass mir mein Sport eine Art Erfüllung gibt, die ich nicht missen möchte.
 
  • #6
Also ich mag den Hype um Prominente gar nicht und ignoriere hier einfach mal die Stichworte Fussball und die Namen der Fussballer.

Aber ganz allgemein kann man feststellen, dass für Personen, für die die Partnerschaft keine hohe Priorität hat, sondern die mit weitem Abstand andere Dinge vorrangig lieben und bewerten, die Chancen auf eine dauerhafte und stabile Partnerschaft minimal sind oder aber eine spezielle oberflächliche Form von Nebeneinander-statt-Zusammen-Beziehung praktiziert wird.

Gerade wer eindeutig die Karriere auf Platz 1 aller Lebensziele setzt, wird während dieser Zeit keine dauerhafte, stabile Partnerschaft führen können. Das steht eindeutig fest, seltene Ausnahme bestätigen die Regel.
 
  • #7
Wer grundsätzlich seine Arbeit und seine Karriere in den Vordergrund stellt und dem alles unterordnen möchte, wird es nicht so leicht haben eine dauerhafte Partnerschaft zu führen.

Bei Sportlern ist das jedoch eindeutig anders zu beurteilen: Ihre Leistungsfähigkeit ist auf einige wenige Jahre beschränkt in denen sie "alles" erreichen wollen.
Wer mit einem solchen Parnter zusammen sein möchte, muss das akzeptieren. Es ist kein Dauerzustand und wird sich von selbst erledigen, sobald die Altersgrenze erreicht ist.
 

hanjo58

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  • #8
Lothar Matthäus und Udo Jürgens hatten stets mit dem Problem zu kämpfen, dass die von ihnen angeliebten Konfirmandinnen irgendwann doch so erwachsen geworden sind, um zu erkennen: Ruhmesschatten und Geldesglück sind nicht alles - zumal dann, wenn sich der Gruftie nicht länger ausblenden lässt. Sami Khedira hingegen befindet sich in puncto Partnerschaft noch altersgerecht in der Such-Phase. Dass bei ihm die Beziehung zum Ball der zur Partnerin ein wenig voraus ist, geht insofern vollkommen in Ordnung.
Dein Leistungssportler hat dir die Signale aufgezeigt. Und du hast dann die richtige Weichenstellung vornehmen können. Auch das finde ich völlig fair.
 
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  • #9
Ich war mal mit einem "Profi" Fussballer zusammen.
Dieses Leben kann niemand nachvollziehen, wenn er nicht ebenfalls in einer Beziehung zu solchem steckt.
ALLES drehte sich nur um seinen Sport. Egal, ich habe ihn geleibt und habe ihn jeden Samstag und Sonntag morgens um 7 auf den Fussballplatz begleitet. Auch zu allen Treffen danach. In der Woche war das für mich nicht möglich. (Fernbeziehung) da trainierte er auch, nicht nur sich, sondern auch seine beiden Söhne.
Manchmal hatte ich so gar das Gefühl, dass er selbst im Bett noch trainierte :)
Wie gesagt - Profisportler sind mit ihrem gesamten Ich ihrem Sport verbunden. Das muss man verstehen und danach leben oder es halt lassen.
 
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  • #10
Grundsätzlich eignen sich alle attraktiven Männer mit Geld dazu, häufig die Partnerinnen zu wechseln.
Egal ob Schauspieler, Manager, Spitzensportler, Prinz Albert oder eben Fussballer.
Wo viele Chancen, da auch viele mitgenommene Versuchungen.
Ist normal und menschlich, leider.
 
  • #11
>War ersteinmal etwas geschockt über diese schonungslosen klaren Ansagen! Was haltet Ihr davon? Ist eine Beziehung mit solche einer Person zum Scheitern verurteilt?

Was kann einer Frau besseres passieren, als ein Mann der konkrete Ziele souverän im Leben verfolgt? Ich vermute, dass Frauen sowas nicht wirklich kennen bei den verweichlichten (und damit beziehungsunfähigen) Männern ohne erkennbare Ziele, ohne Ecken und Kanten. m30
 
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  • #12
Bei mir auf Arbeit sind alle sehr sport- und Fußbllbegeistert. Anch über einem Jahr mischte ich ich einmal ein: "Ich mach auch mal den Versuch, etwas zum Thema Fußball zu sagen: ... - ... - ... - ..., wußtet Ihr das?"
Das war dann auch mein letzter Satz zum Thema Fußball.
 
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  • #13
Das Ganze hat doch mit Fußballer nichts zu tun sondern vielmehr mit dem Erfolg des Mannes! Viele Frauen wollen eben einmal einen erfolgreichen Mann, um die Sonnenseite des Lebens auf Kosten des Mannes zu genießen!! Das ist Alles! Punkt. Das bekommt man eben nicht ganz umsonst!! Also, ENTWEDER mitmarschieren ODER eben wieder gehen! Das ist doch so alles ok!! Das war immer so, das ist so und das bleibt auch so für immer bestehen, in allen Jobs mit viel Geld und Weltreisen! Klare Ansage! Verstehe deshalb FS nicht! m53
 
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  • #14
Ganz klar:Erst einmal sind auch Profifußballer MENSCHEN, die Schiwegerelten, einen Garten, Familie haben oder auch nicht, oder gelingende Beziehungen oder auch nicht. Es ist sicher sehr schwer, für eine (potenzielle)Partnerin, es sei denn, sie ist eben in der X..Liga mit ihrem Liebsten schon aufgewachsen.
Doch auch das "macht" keine "Garantie" (s.Oliver Kahn).
Was macht sich eine/r überhaupt Gedanken?? und um deren Privatleben?
(Außer man/frau iwird dann beroffen?)
Das regeln sie allein, meine ich. Und es geht uns nichts an, es sei denn die "yellow press", sofern sich diese Menschen dann "hergeben" oder nicht genug abschotten können.
Ich verstehe die Frage nicht recht, die sehr emotional klingt, sich aber zunächst auf "andere Sportler" bezieht.
Du weißt, worauf Du Dich eingelassen hast,,der Sport/das Training steht wirklich an erster Stelle.
Also: mitmachen, es mittragen, für Dich selbst parallel einen anderen Raum öffnen als Gegengewicht - oder weiter "klagen" und "leiden", es sei denn, Dein Bester steigt ganz hoch auf, und Du kannst Dich dann auch in seinem Glanz sonnen....

WAS und WO ist Deine wirkliche Angst und Verunsicherung?
(Garantiert NICHT beim Liebesleben von "Schweini" oder den wechselnden Beziehungen von Ballack o.ä., sondern Du fragst wegen Dir selbst.)
Also, mach' Dich auf!,und sofern Du die Partnerin eines Sportlers bist, frag' Dich, welche Grenzen Du akzeptieren, welche sprengen, welche Du als Du behalten möchtest (Unruhe,mögliche Umzüge usw.) kläre das mit Deinem Liebsten und vor allem IN DIR SELBST.
Ob " er" Fußballer, Taxifahrer, Journalist, Lokführer... ist, spielt für mich keine Rolle:
Es sind Berufe, die viel Flexibilität ohnehin erfodern UND Flexibilität vom Partner/der Partnerin.
Das ist Realität.
Denke nochmals drüber nach.

Alles Gute für Dich!

w, 55
 
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  • #15
Gibt doch auch viele Profifußballer, die glücklich mit ihrer Jugendliebe zusammenleben. Für mich gibt es da nichts groß zu analysieren, es gibt überall Weiberhelden und Verlassene. Ebenso welche, die eine Trophäe suchen und welche die ihre Jugendliebe heiraten. Aber das kann man natürlich nicht jede Woche durch die Presse walzen, das Spieler xy immer noch mit seiner Frau zusammen ist.
 
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  • #16
Da ich beruflich in den letzten paar Jahren drei Profifussballer und ihre Familien kennengelern habe, kann ich nur sagen: Es sind nicht alle Spielerfrauen Models, und es ist sicherlich eine Herausforderung, in diesem Beruf gesunde Beziehungen zu leben. Hut ab vor jedem, der es schafft! Und es schaffen doch einige mehr, als man denkt, nur über die wird nicht so viel in den Medien berichtet.
 
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