• #1

Können Männer die Elternschaft weniger planen als Frauen?

Können Männer aufgrund Ihrer biologischen Gegebenheiten die Elternschaft weniger planen als Frauen? Schließlich wissen sie nie, ob die Frau mit der sie eine Beziehung eingegangen sind sich auch Kinder wünscht...
 
  • #2
(...) wissen sie nie, ob die Frau mit der sie eine Beziehung eingegangen sind sich auch Kinder wünscht...
Warum wissen sie das nicht? Stellen sie keine Fragen? Hören sie nicht zu?
Fast jeder Mann, mit dem ich ein Date hatte, hat mich gefragt, ob ich eine Familie haben will. Es würde mich sehr wundern, wenn das die Ausnahmeexemplare gewesen wären. Schließlich ist die Kinderfrage so essentiell, dass sich m.E. an ihr entscheidet, ob sich ein weiteres Kennenlernen überhaupt lohnt. Ich jedenfalls würde keinen Mann über Jahre hinhalten wollen, der zu seinem persönlichen Glück Kinder haben will.
 
G

Gast

  • #3
Also ob eine Frau sich auch Kinder wünscht oder nicht, kann man ja während der Kennenlernphase herausfinden.
Aber: Es ist nunmal definitiv so, dass es die Frau ist, die entscheidet, wann sie schwanger werden will.
Im Idealfall reden beide darüber und entscheiden: "Wir verhüten ab nun nicht mehr!"
So ist es fair und richtig.
Aber: In der heutigen Zeit wird keine (nicht grenzdebile schusselige) Frau ungewollt schwanger,wenn sie es absolut nicht will. es gibt die Pille, Kondome, Spiralen, 3-Monatsspritzen, die Pille danach...
Ich kenne viele Frauen, die eben einfach schwanger geworden sind, weil der Mann rumgeiert hat und nicht so genau wusste...
Andersrum werden Frauen nicht schwanger, nur weil es in die Lebensplanung des Mannes passt...
Sie werden schwanger, wann und wie sie es wollen.
So ist es eben.
Und das ist auch gut so.

w,40
 
G

Gast

  • #4
Ja, mir scheint Männer haben diesbezüglich Nachteile... Für mich persönlich war es immer so, dass ich mir auch Kinder vorstellen konnte, wenn ich eine sexuelle Beziehung eingegangen bin...
w50
 
G

Gast

  • #5
Nur wenn der Mann konsequent selbst verhütet, egal, was die Frau ihm über Pille und Co. erzählt, kann er eine Elternschaft genauso planen wie die Frau, anderenfalls nicht. Es gibt immer noch viel zu viele Frauen - gerade die, die sonst keinen Mann halten können -, die schwanger werden, um endlich geheiratet zu werden. Das sind dann die Ehen, die garantiert unglücklich werden. Schön wäre gegenseitige Fairniss und nach höchstens einem Jahr die bindende Aussage von beiden, ob es für mehr - nämlich für Kinder - reicht.
 
  • #6
Zur Elternschaft gehören hälftig immer zwei. Es ist also Unsinn, daß Männer weniger planen können.
Natürlich ist es Tatsache, daß sich Männer länger Zeit lassen können und die Entscheidung pro Kind auch gerne mal auf den Sankt-Nimmerleins-Tag verschieben wollen weil ihnen vor der Verantwortung graust.

Eine kinderliebe Frau ohne geeigneten Mann kann auch nicht planen. Und miteinander reden soll auch helfen.
 
G

Gast

  • #7
Männer sind da ganz klar benachteiligt.

Wenn eine Frau ein Kind will braucht sie nur Sperma.

Wenn ein Mann ein Kind will braucht er eine Frau,
- die schwanger werden will und kann,
- die das Kind gemeinsam mit dem Vater bekommt obwohl sie Abtreiben könnte oder an einen unbekannten Ort wegziehen könnte
- und die mit dem Vater zusammen lebt oder das Kind bei einer Trennung beim Vater lässt.
 
  • #8
Wenn die Frau Kinder will, hat man als Mann nur noch zwei Möglichkeiten.
- ihr den Wunsch erfüllen (+ bezahlen)
- oder Trennung

Die Frau plant - der Mann erfüllt, ... oder eben nicht.

Grob die Hälfte meiner Partnerinnen wollte generell keine Kinder. Da wären keine Diskussionen möglich gewesen.
Auch dort: Die Frau plant, der Mann stimmt zu - oder Trennung.

Meinen Kinderwunsch erfülle/erfüllte ich mir dann so: Eine Frau mit Kind/er.
Das kann ich als Mann planen, und als meine Priorität in der Partnersuche einsetzen.