G

Gast

Gast
  • #1

Können viele Männer Sympathie und Erotik trennen?

Momentan treibt mich die Frage um, ob sogenannte Affärensucher so einfach trennen können zwischen persönlicher Sympathie und erotischer Anziehung. In den letzten Jahren lernte ich ein paar wenige Männer kennen, die ich als ganze Persönlichkeit sehr mochte und mit denen ich mir ganz unabhängig von Erotik eine gute Freundschaft hätte vorstellen können. Nach anfänglichem Flirt bzw. Affäre war diesen Männern gemeinsam, dass sie plötzlich von der Bildfläche verschwanden. Ich bedaure den Kontaktabbruch sehr, da man doch glücklich sein kann, wenn man als Geschiedene nach langer Ehe ab 50 Menschen kennenlernt, mit denen man sich versteht und eine Wellenlänge hat, mit denen vieles Schöne erleben kann. Muss ich in diesem Fall davon ausgehen, dass ich diesen Männern nicht einmal sympathisch war und somit auch nicht für einen weiteren Kontakt auf menschlicher Ebene tauge?
 
  • #2
Ich glaube, dass die Mehrheit der Männer keine Frauenfreundschaften suchen, sondern entweder Affären oder Partnerinnen. Was sollen sie denn mit einer Frau als Freund anfangen? Spätestens wenn sie wieder eine echte Partnerin hätten, würde das doch nur Probleme geben.

Zumal es in der Tat nur wenige Freundschaften zwischen Männern und Frauen gibt, die nicht irgendwann doch eine erotische Komponente tragen. Beide müssen schon gegenseitig partout nicht ins Beuteschema fallen, damit so etwas gut geht. Wer sich wirklichmag und sympathisch ist, der hat meistens über Geschlechtsgrenzen hinweg auch Interesse an "mehr".
 
G

Gast

Gast
  • #3
Warum sollte es keine Freundschaften zwischen Mann und Frau geben, zu denen Sex nicht dazugehört? Ich habe seit einiger Zeit eine solche Freundschaft zu einem Mann. Wir verstehen uns gut und er hat noch einige andere Freundinnen, mit denen er regelmäßig ausgeht und mit denen er auch "nichts hat". Er ist seit mehreren Jahren nach gescheiterter Ehe getrennt lebend. Klar, weiß ich, dass er "auf der Suche" ist und ich habe auch bemerkt, dass er nicht mehr "so präsent ist", wenn er eine Frau kennenlernt, an der er interessiert. Rufe ihn dann immer wieder mal an und frage, ob er noch lebt :) Man kann auch ohne Sex befreundet sein.
 
G

Gast

Gast
  • #4
Ich glaube, dass die Mehrheit der Männer keine Frauenfreundschaften suchen, sondern entweder Affären oder Partnerinnen. Was sollen sie denn mit einer Frau als Freund anfangen? Spätestens wenn sie wieder eine echte Partnerin hätten, würde das doch nur Probleme geben.

Zumal es in der Tat nur wenige Freundschaften zwischen Männern und Frauen gibt, die nicht irgendwann doch eine erotische Komponente tragen. Beide müssen schon gegenseitig partout nicht ins Beuteschema fallen, damit so etwas gut geht. Wer sich wirklichmag und sympathisch ist, der hat meistens über Geschlechtsgrenzen hinweg auch Interesse an "mehr".

Also, ich habe mehrere männliche Freunde und ein paar davon sind sehr enge Freunde. Für die Männer gilt wiederum das Gleiche - ich bin nicht ihre einzige weibl. Freundin. In meinem Umfeld ist das völlig normal und auch für die Partnerin selbstverständlich. Man sieht es auf Geburtstagsfeiern, Ausflügen und allen möglichen Formen sozialer Aktivitäten. Wie langweilig wäre das bitte, nur mit seinem Freund herumzuglucken und ab und zu ein paar Mädels zum "Mädelsabend" zu treffen. Klischee pur.

Freundschaften zwischen m und w müssen überhaupt keine erotische Komponente tragen. Manche meiner Freunde finde ich einfach nicht anziehend und ihnen ist das auch völlig egal - wir schätzen die Gespräche und das füreinander da sein.
 
G

Gast

Gast
  • #6
Hier FS: danke für eure Antworten soweit, doch in meinem Fall handelte es sich um ganz klare erotische Anziehung von Anfang an. Natürlich ging ich auch davon aus, dass Sympathie auf beiden Seiten bestünde, jedenfalls auf meiner. Deshalb kann nicht ganz nachvollziehen, warum die Männer plötzlich den Kontakt abbrachen bzw. KEINEN Kontakt mehr mit mir suchten, obwohl anfangs doch hoffentlich nicht NUR eine erotische Anziehung vorhanden war. Mir tut das weh, denn ich fühle mich auf diese Art als Person ungeliebt. Anders ausgedrückt: die Freude, einen netten Mann gefunden zu haben, mit dem ich mich gut verstehe, ist in Enttäuschung umgeschlagen
 
Top