M

MelinaMelina

Gast
  • #1

Körbe und Liebeskummer Zeichen für zu hohe Ansprüche

Hallo ihr

Ich glaube, es gibt deshalb soviele Singles oder Singles, die einseitig verliebt sind/Liebeskummer haben, weil sie oberhalb ihres Marktwerts suchen.

Man verliebt sich oft in die Person, die besser ist als man selber!

Und viele Frauen schätzen ihren Marktwert völlig falsch ein! Beispielsweise sehe ich mittelmäßig aussehende Karrierefrauen, die hinter Schönlingen her sind, dabei sind die vom Marktwert doch total unterschiedlich. Karrierefrauen denken anscheinend, dass Karriere ihren Marktwert hebt, tut es aber nicht.

Körbe und Liebeskummer bekommt man oft, weil man zu hoch nach den Sternen greift. Männer, die stark hinter mir her waren, die hatten einen niedrigeren Marktwert als ich (damit ist nicht nur Optik gemeint, sondern Selbstbewusstsein, Aussehen, Persönlichkeit, usw); sie konnten mich kaum halten, ich hatte total die Oberhand.

Hingegen kam es selten vor, dass ich mal einem Mann nachgeweint habe, weil er mein Interesse nicht erwidert hat. Warum? Ganz einfach: Dieser Mann war zu dem Zeitpunkt in seinem Gesamtpaket attraktiver als ich! (Aussehen, Persönlichkeit, finanzielle Situation).

Bevor mich einige wegen des Wortes "Marktwert" steinigen: Ich glaube schon, dass es das gibt, und damit ist ja nicht nur die Optik gemeint, sondern auch Persönlichkeit usw.

Der Marktwert ist sicherlich manchmal niedriger, manchmal höher, sowas hat bestimmt auch mit Wohlbefinden und der aktuellen Lebenssituation zu tun.Wie seht ihr das?
 
D

Deleted member 29413

Gast
  • #2
Hallöchen,

was Du schreibst kann ich absolut bestätigen.

Ich erlebe gerade, daß ich von einer attraktiven Karrierefrau "gejagt" werde, bei der ich den Eindruck habe, daß sie es nicht geschafft hat nach "oben" zu daten, heiraten, was auch immer und ihren Marktwert total übertschätzt hat. Jetzt fällt sie auf die "Schnau...", weils zu spät ist... und blick mit Ihrer Brille vermeintlich nach unten.

"Karriere" interessiert mich z. Bsp. bei Frauen gar nicht, ich hab das selbst. Meine letzte Partnerin war erfolgreiche Juristin, die einfach nur einen g´scheiten Kerl wollte und wir sahen uns vom "Marktwert" auf gleichem Level. Das hat vieles einfach gemacht.

Auch beobachte ich in der Firma in der ich arbeite, daß die Büro-Assistenzen nur nach der Chefetage ausschau halten und sich mit den Akademikern in den Fachabteilungen gar nicht unterhalten und völlig ingnorieren.

Denke der Marktwert is an zwei wesentlichen Punkten fest zu machen.

Bei einem Karriere-Mann steigen trotz Alters die finanziellen Ressourcen und kann sich damit am Markt halten wenn er zudem sein Äußeres einiger Maßen auf Stand hält.

Bei den Damen zählt eigentlich nur die äußere Erscheinung, nimmt die ab, nimmt auch deren Marktwert ab, egal wie beruflich erfolgreich sie ist.

Die emotionale Last, die beide Geschlechter aus alten Beziehungen mittragen zählt auch mit. Ein Kumpel von mir ist nach drei langjährig gescheiterten Beziehungen völlig am Ende. Der ist so hart zu Frauen, daß keine mehr an ihm interesse hat.

Klar, jede/r versucht das Beste aus seinem Leben zu machen und den besten Deal für sich zu erhaschen. Nur manchmal wird zu hoch gepokert und dann ist der Lottozettel verfallen.

Alles Gute Euch.

m51
 
  • #3
Und da sind sie wieder...die Pauschalverurteilungen! Zum einen versuchen Männer genauso oft wie manche Frauen was viel attraktiveres an Land zu ziehen. Zum anderen soll es tatsächlich Menschen geben, die auch gerne mal single sind und ihr heil nicht ausschließlich in einem Partner sehen bzw suchen.
Übrigens, selbst wenn du ultimativ attraktiv bist und einen Herrn mit gleicher Attraktivität anschmachtest....wenn ihm dein Charakter nicht gefällt bekommst du trotzdem nen Korb!
Oder ist das nun deine Erkenntnis aus deinem letzten Thread, dass du Männer mit einem höherem Marktwert binden wolltest....was ja nicht funktioniert hat!
 
  • #4
Tja, scheint leider wohl irgendwie so zu sein.
Vor allem in Zeiten des Online-Datings.
Und dann wird zum Teil auch ganz schön auf den Putz gehauen, was die eigenen "technischen Daten" betrifft.
Oder vielleicht ist es auch eine etwas verzerrte Selbsteinschätzung?
Wer weiss.
 
  • #5
Männer wählen gerne die attraktivste verfügbare Frau, dabei gehen sie traditionell auch Beziehungen mit Frauen unter ihrem wirtschaftlichen Level ein.

Da Frauen in den letzten Jahren immer erfolgreicher sind, heiratet der Arzt immer weniger die Krankenschwester oder Arzthelferin, sondern häufiger die Kommilitonen oder eine andere angehende Akademikerin die er während des Studiums kennen lernt. Allerdings scheut er sich aber nicht, wenn es mit anderen Akademikerinnen nicht klappt, doch nach unten auszuweichen.

Frauen wählen ihre Männer nicht primär nach Äusserlichkeiten aus. Sie wollen erfolgreiche Männer. Mindestens auf ihrem Level. Im Gegensatz Männern weichen sie nur selten nach unten aus. Daneben wollen sie aber richtige Männer, im Grunde mit den Attributen des Kriegers und Jägers.

Je stärker ich meinen Suchmarkt einschränke umso geringer ist meine Auswahl. Das ist natürlich Potential für "Jäger" die sich auf Überangebot konzentrieren. Jäger bringen auf Grund ihrer reichhaltigen Erfahrung, auch genau die richtige Attraktion für suchende Menschen mit. Diese übersehen schnell, total verliebt, alle Warnsignale und erleben erneut ein Drama.

Besonders bedauerlich ist, dass einige kaum zu lernen und ewig in ihrem Muster bleiben.
 
  • #6
Nö, das kann ich nicht bestätigen und sehe es selbst auch nicht so.

Es interessierten sich Männer für mich, die weit mehr zu bieten hatten als ich, die gut aussahen und super verdient haben.

Da hatte ich jeweils kein Interesse, weil ich mich einfach in den Mann nicht verliebt hatte, seine Persönlichkeit das nicht für mich hergegeben hat, was mir wichtig ist in einer Beziehung.

So gesehen habe mich in Männer verliebt, die nicht so gut aussahen, wo ich optisch vielleicht mehr zu bieten hatte. Sie haben mir gefallen, weil sie eine nette Art an sich hatten, die mich angesprochen hat.

Dennoch wollten sie mich nicht als Beziehung nicht , weil sie sich nicht verliebt hatten, weil man z.B. zu unterschiedliche Lebensziele hatte (Kinder)

Auch in Männern, bei denen beides in einem ausgeglichenen Niveau gewesen wäre, habe ich mich z.b. nicht verliebt.

Ich kenne keine einzige Beziehung, bei der das irgendwie ausschlaggebend gewesen wäre.

Für mich ist es einzig wichtig, dass der Mann das gewisse Etwas hat, dass ich mich verlieben kann. Was er für einen Job hat, ist mir insoweit egal, solange er seine Rechnungen selber bezahlen kann.

Das liegt vielleicht auch daran, dass ich viel mit Männern zu tun habe , die in den begehrten Berufen wie Anwälte, Ärzte, Steuerberater arbeiten. Ich sehe ganz genau, was sie für ein Leben führen und wie sie als Menschen sind. Sie haben kaum Freizeit und ihr Leben ist sehr von ihrem Beruf ausgefüllt.

Das ist nicht unbedingt das, was ich mir von einem Partner wünsche.

Ich hatte bereits eine langjährige Beziehung mit jemanden, der durch seinen Beruf eigentlich nie dann Freizeit hatte, wenn ich welche habe, und letztlich in der Beziehung alles Organisatorische an mir hängen bleibt, so was strebe ich nicht noch mal an.
 
  • #7
Hallo ihr
Ich glaube, es gibt deshalb soviele Singles oder Singles, die einseitig verliebt sind/Liebeskummer haben, weil sie oberhalb ihres Marktwerts suchen.

Das halte ich für vollkommen richtig. Der Suchprozess besteht im Wesentlichen nicht nur darin, jemand zu finden, der von der Lebenseinstellung her zu einem passt, sondern auch im "Marktwert" realistisch zu werden. Eigen- und Fremdeinschätzung bezüglich Letzterem zu kallibrieren, ist die Aufgabe.

Hallo ihr
Und viele Frauen schätzen ihren Marktwert völlig falsch ein! Beispielsweise sehe ich mittelmäßig aussehende Karrierefrauen, die hinter Schönlingen her sind, dabei sind die vom Marktwert doch total unterschiedlich. Karrierefrauen denken anscheinend, dass Karriere ihren Marktwert hebt, tut es aber nicht.

Auch in diesem Einzelaspekt stimme ich zu. Frauen unterstellen oft, ihre eigenen Marktwert-Kriterien seien auch die der Männer. Das ist aber weit gefehlt. Konkret bedeutet Männern der berufliche Status einer Frau überhaupt nichts im Vergleich zu Aussehen bzw. körperlicher Attraktivität.
 
  • #8
Ich denke in meinem freien Land kann jeder Karriere machen oder keine Karriere machen, wie er möchte, meinst du nicht auch? Die einen wollen Karriere machen, die einen wollen keine Karriere machen. Dann sollen Frauen plötzlich wieder gefälligst ihr eigenes Geld verdienen, dann sollen sie wieder gar nicht machen und nur daheim rumsitzen. Ihr wisst alle gar nicht, was ihr überhaupt wollt!

Als Frau würde ich ganz schnell mit diesem Runtermachen anderer Frauen aufhören! Dann brauchen wir auch nicht die ganzen elendigen politischen Richtungen, die sich gegenseitig "anpissen" wie den Feminismus und den Anti-Feminismus, usw. Mich nerven Leute, die sich gegenseitig in die Suppe spucken mit ihrer verklemmten Moral und andere ständig bevormunden zu müssen, weil sie selber keine Persönlichkeit sind.

Jede Frau durchlebt Zeiten, wo sie von einer Karriere träumt und dann vielleicht Hausfrau und Mutter ist oder umgekehrt. Auch ich habe diese Zeiten durchgemacht. Mit 25 wollte ich gänzlich andere Sachen als mit 35. Von Karriere zu Hausfrau und wieder zur Karriere und wieder zur Mutter war alles drin. Was für ein langweiliges Leben wäre es, 40 Jahre nur Mutter oder Karrierefrau zu sein?

Sag an, wie alt bist du?
 
  • #9
Ich glaube, es gibt deshalb soviele Singles oder Singles, die einseitig verliebt sind/Liebeskummer haben, weil sie oberhalb ihres Marktwerts suchen.
denke ich nicht. Es kann EIN Grund sein, aber es gibt noch zig andere. Beziehungsvermeidungsverhalten z.B. - du (also "man") verliebst dich immer nur in Männer, die dich nicht wollen, und wenn sie dich plötzlich wollten, würdest du sofort denken "halt - ich bin mir nicht mehr sicher, ob DU der Richtige bist". Es gehört zum "Attraktivitäts"-Programm dazu, dass der andere unerreichbar bleibt, denn so sieht er aus, als würde er einen nicht seiner würdig finden, was ihn "höher" erscheinen lässt. Und man muss sich nicht mit dessen doofer Seite auseinandersetzen, also eine reale Beziehung leben - man kann weiter vom Prinzen träumen, was viel schöner ist.

Was genau meinst Du denn mit "besser"?
Wenn es jetzt um Aussehenskategorien geht... Da finde ich, es gibt einen Riesentopf, in dem 90% der Menschen drin sind, mal an einem, mal bisschen mehr am anderen Rand. Auf seine eigene Weise attraktiv sein und an seinem Selbstvertrauen arbeiten, dass man mehr Ausstrahlung hat, kann jeder mE. Sich Klamotten anziehen, die stilvoll sind, ist (abhängig vom Geldbeutel) auch möglich. Wenn einer gesund ist, kann er auch was für seine Figur tun.
Was ich aber unterschiedlich finde, ist Charisma und Interessantsein. Die Charismatischen haben viele Verehrer/innen und es verlieben sich sicher mehr Menschen in so jemanden als in einen Durchschnitts"langweiler". Ich hab früher immer gedacht, man kann dran arbeiten, aber mittlerweile denke ich, dass man das für andere täte und es deswegen Blödsinn ist. Und das ist ja auch kein Pauschalbegriff, was "interessant" sein soll.

Ich glaube, Du guckst zu sehr nach Äußerlichkeiten bei Dir und bei anderen. Die inneren Werte und Maßstäbe, die Du hast und mE nicht siehst, sind es, die wichtig sind dafür, ob Du Dich in einer Beziehung wohlfühlst oder nicht, also ob ein Mann zu Dir passt oder nicht. Ich denke zwar auch, dass wenn einer großen Wert aufs Aussehen bei sich selbst legt, er keinen Partner haben kann, der das bei sich selbst nicht tut, denn sie werden sich gegenseitig nerven. Aber ob die gestylte Person naturgegeben gesehen hübscher ist, ist noch die Frage, also eine Attraktivitätsskala aufzumachen, finde ich schwierig. Die meisten angeblich hübschen sind Durchschnitt, der zurechtgemacht ist.
Selbstbewusstsein muss aber auf dem gleichen Level sein, denn wenn einer sich selbst kennt und weiß, was er braucht und was nicht, kann er nicht zusammen sein mit jemandem, der noch auf den Partner überträgt, dass der das Leben toll machen soll. Selbstvertrauen muss auch gleich sein, denn ich denke, ein Mensch, der unsicher ist und vom anderen dauernd Bestätigung braucht, ist auch stressig für einen mit Selbstvertrauen.
 
  • #10
Marktwert-Einschätzung finde ich überbewertet.
Liebe(r) Fs, wie bestimmst Du den Marktwert?
Du sprichst von "Karrierefrauen", von denen Du denkst, dass sie ihren Marktwert überschätzen... was kümmern Dich diese Frauen überhaupt, wenn Du sie nicht attraktiv findest?

Ich rate Dir, weg von Deiner Theorie mal reale langjährige, verheiratete Paare in Deiner Umgebung anzuschauen, ob die Paare nach Deiner Einschätzung einen ähnlichen Marktwert haben.

Tatsächlich ist der individuelle Geschmack zu Aussehen und Charakter doch sehr unterschiedlich und oft von Kindheit an geprägt. Der von der Modeindustrie vorgegebene Marktwert funktioniert nicht bei allen Individuen

Es passiert beim Kennenlernen viel über ganz archaische Bahnen, die wir nicht alle bewusst steuern können.

Wenn Beziehungsanbahnungen jedes Mal nicht funktionieren, liegt das an falschen Suchmustern, schlechter Kommunikation und entsprechenden Verhalten.
 
  • #11
denke ich nicht. Es kann EIN Grund sein, aber es gibt noch zig andere. Beziehungsvermeidungsverhalten z.B. - du (also "man") verliebst dich immer nur in Männer, die dich nicht wollen, und wenn sie dich plötzlich wollten, würdest du sofort denken "halt - ich bin mir nicht mehr sicher, ob DU der Richtige bist". Es gehört zum "Attraktivitäts"-Programm dazu, dass der andere unerreichbar bleibt, denn so sieht er aus, als würde er einen nicht seiner würdig finden, was ihn "höher" erscheinen lässt. Und man muss sich nicht mit dessen doofer Seite auseinandersetzen, also eine reale Beziehung leben - man kann weiter vom Prinzen träumen, was viel schöner ist.

Nach dieser Devise verfahren einige Frauen, auch ältere Semester. Männer die beziehungstauglich und -geeignet wären, werden zu Kumpeln gemacht.

Schmetterlinge fliegen nur bei den smarten Frauenflüsterern, mit denen garantiert kein Beziehungsversuch gelingt.

Es gibt eben Menschen die sind ins unglücklich sein verliebt und die das Drama brauchen.
 
  • #12
Ich würde sagen, dass geschlechtermäßig das gleichverteilt ist. Wer seine Traumfigur im Kopf lieber hat als einen realen Menschen mit Macken, der kann ja nur so. Manche schaffen das Spiel sogar IN einer Beziehung. Ich würde sagen, das sind die, die für eine Beziehung arbeiten wollen, und einen Partner gefunden haben, der sie als Zweitwahl genommen hat.
 
  • #13
Wer solche Ansichten hat, kann sich schlecht in das Wesen der Liebe hineindenken. Das war mein erster Gedanke beim Lesen der Fragestellung.
Es gibt viele Singles, die sich einseitig verlieben?
Vielleicht wenn man unter 20, unreif oder masochistisch ist. Die meisten Menschen bevorzugen doch gegenseitige Liebe und verabschieden sich, wenn es vom Partner kein emotionales Feedback mehr gibt.
Man verliebt sich in eine Person, die besser ist als man selber?
Wodurch wird eine Person besser? Wer sich selbst mag, würde eher von "anders" sprechen.
Viele Menschen schätzen ihren Marktwert falsch ein?
Ja, der Begriff "Marktwert" ist gruselig. Es gibt Menschen (nicht nur Frauen), die sich einen Partner mit Eigenschaften wünschen, die sie selbst nicht haben. Eigenschaften können sich ergänzen, keine Frage. Aber wer nur fordert und selbst an sich nicht arbeitet oder sich reflektiert, wird eher Schwierigkeiten bekommen.
Niedriger Marktwert in Form von Aussehen, Persönlichkeit und finanzieller Situation?
Die Geschmäcker hinsichtlich des Aussehens sind zum Glück unterschiedlich. Eine bestimmte Persönlichkeit kann zu dem einen passen und von einem anderen abgelehnt werden. Finanzielle Situationen erhöhen den Marktwert? Bei mir jedenfalls nicht. Arme, fantasievolle Männer sind mir lieber als das Gegenteil. Wenn ich Geld benötige, verdiene ich es selber.
Körbe und Liebeskummer bekommt man, wenn man zu hoch nach den Sternen greift?
Körbe bekommt man, wenn der andere gerade keine Beziehung möchte oder es nicht passt. Liebeskummer hat fast jeder, dessen Beziehung gerade auseinander geht. Das ist menschlich und hat nichts mit einem Marktwert zu tun.
 
  • #14
Beispielsweise sehe ich mittelmäßig aussehende Karrierefrauen, die hinter Schönlingen her sind, dabei sind die vom Marktwert doch total unterschiedlich. Karrierefrauen denken anscheinend, dass Karriere ihren Marktwert hebt, tut es aber nicht.
Als mittelmässig aussehende und dazu auch noch alternde Karrierefrau muss ich hier natürlich meinen Senf dazu geben:)

Auf Schönlinge bin ich nie abgefahren, natürlich will ich aber einen Mann, den ich mit Freude angucke, der für mich ganz persönlich toll aussieht, was sich in der Regel nicht mit dem allgemeinen Geschmack deckt. Mein jetziger Freund scheint auch für andere Frauen optisch sehr attraktiv zu sein, es passiert recht häufig, dass er von Frauen (auch von Frauen, die deutlich jünger und schöner sind als ich) angequatscht wird, wenn wir zusammen unterwegs sind. Ist mir mit meinen Exen noch nie passiert, das ist für mich eine neue und lustige Erfahrung. Unlängst waren wir an einem Konzert, eine junge hübsche Frau stellte sich zwischen uns und fing an, mit ihm zu quatschen. Er plauderte nett mit ihr und fragte sie nach kurzer Zeit, ob es ihr etwas ausmachen würde, die Plätze zu wechseln, er würde gern neben seiner Freundin stehen. Ui, das gefiel mir.

Ausnahmslos alle meine Männer fanden es gut, dass ich einen Beruf habe, der ein gewisses Renommee hat, und dass ich mir meine Brötchen selber verdienen kann. Als ich mich nach meiner Ehe (da war ich knapp unter 40) das erste Mal auf EP anmeldete, traf ich auf etliche Männer, die in ihrer Jugend die nette, hübsche Zahnarztgehilfin (oder Krankenschwester oder was auch immer) geheiratet hatten, zwei, drei Kinder mit ihr hatten, sich nicht ungern von ihr das Studium und die Promotion bezahlen liessen und dann irgendwann fanden, sie bräuchten nun eine "standesgemässe" Frau an ihrer Seite. Ich fand das richtig unsympathisch, mit diesem merkwürdigen Frauenbild gewinnt mann mein Herz nicht, ich habe das aber so oft erlebt, dass ich es für nicht ausgeschlossen halte, dass das keine Ausnahmen waren.

Ich behaupte: Menschen (Männer und Frauen) verlieben sich nicht in Schönheit, Status, Geld oder so, sondern in Persönlichkeit, Eigenschaften, die den eigenen Lebensentwurf ergänzen, Gesamtpakete. Das andere hat glaub wenig mit Liebe zu tun, sondern mehr mit Kalkül und dem Wunsch, sich über einen Partner aufzuwerten. Nix gegen Kalkül, wenn mein Leben mies wäre, würde ich wohl auch versuchen, über einen Mann ein besseres Leben zu kriegen. Das ist dann aber ein Deal und sollte nicht romantisch verklärt werden.

Frau 51
 
  • #15
Ich finde, man kann das nicht pauschalisieren. Es gibt auf beiden Seiten sicher Männer, die trotz eigenem "normalen" Wert eine top aussehende Frau suchen, Frauen, die trotz eigenem mittleren Marktwert einen reichen und erfolgreichen Mann suchen.
Das funktioniert immer wieder mal oder auch nicht. Es gibt Menschen, die bleiben dann alleine, weil keine(r) gut genug ist. Oder solche, bei denen jeder denkt, wo hat er die Frau oder sie den Mann her.
Letztlich muss doch jeder selbst wissen, was für Ansprüche man (nicht) erfüllt bekommen möchte.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #16
Liebe @MelinaMelina,

ja, du hast ein riesiges Problem.
Allerdings weder mit deinem Marktwert und sehr wahrscheinlich auch nicht mit deinem Aussehen.
Ich vermute, du bist eine sehr hübsche, junge Frau. Durchaus charmant und im Kopf hast du auch was.
Aber ..... deine Unsicherheit solltest du überwinden. Ganz schnell. Sonst landest du irgendwann bei einem Psychopathen, der zwar Status und Prestige verspricht, dich aber völlig zerstören wird.
Die einen Männer schaust du nicht mit dem Hintern an, die anderen vertreibst du durch diese Unsicherheit schneller als du PIEP sagen kannst.
Vergiss auf und ab - es tut dir nicht gut, wie du ja selbst bemerkst.
Reduziere dich mal auf dich selbst - dann kannst du dich wieder aufbauen. Nicht für einen Mann - sondern für DICH. Du möchtest glücklich werden, also höre auf dich mit all den anderen Frauen zu vergleichen. Du bist DU!
Überleg dir mal, 3 Monate in einem buddhistischen Kloster zu verbringen. Nicht wegen Erleuchtung, sondern um dich selber zu finden. 3 Monate, in denen du dich nicht hinter Champagnerkelchen, tollen Outfits, ausgeklügeltem Make up und chicen Frisuren verstecken kannst, dein Schmuck, dein Mini Cabrio (?) und deine Handtaschen und High Heels daheim auf dich warten. Orangeroter Kartoffelsack als Outfit, kurze Fingernägel, kein Make up und keine Haare als Styling, Schlappen statt Nobelschuhen .... würde dir gut tun. Denn dann gibts dich pur - und du musst diese Melina anfangen zu mögen. Magst du dich selber, wirst du sicherer - ich bin mir sehr sicher, dass hinter der unsicheren, aufgestylten Frau, die ihren Marktwert sucht, eine liebenswerte Melina steckt. Und wenn du diese Ausstrahlung dann den Männern zeigst, werden ein paar ganz tolle Exemplare sich für dich interessieren. Weil du dann etwas bietest, was kaum eine bieten kann: Persönlichkeit.
Überlegs dir, du machst dich selber kaputt, wenn du so weiter machst. Und zumindest ich fände das schade.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #17
Körbe und Liebeskummer können zumindest Anzeichen für ein unglückliches Beuteschema sein. Und ja, viele Menschen ersparen sich den Kummer, indem sie einfach mal kurz nachdenken, ob ihre OdB (Objekte der Begierde) realistisch sind. Der Kummer ist ja im Grunde schon vorprogrammiert, wenn ich mich in den 20 Jahre jüngeren Nachbarn verliebe. Und: ich kann mich tatsächlich entscheiden, es einfach bleiben zu lassen.

Aber bei der Liebe ist es eben so, wie im Leben sonst auch: wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Es gibt Menschen, die wagen in Liebesdingen gar nichts mehr aus Angst vor Kummer und Zurückweisung. Mit dem Ergebnis, dass sie auch keine Beziehung haben. Schade eigentlich. Man kann sich da schon mal eine blaue Nase holen. Ist leider so. Wenn ich einen Job suche, klappt es meist auch nicht auf Anhieb.

Es gibt aber auch Menschen, die sind besonders zielstrebig in Liebesdingen. Die Evolutionsbiologen sagen, dass gerade Menschen mit geringem Marktwert besonders viel balzen müssen, um noch Chancen zu haben. Eigentlich logisch. Wenn mein Marktwert auf dem Arbeitsmarkt schlecht ist, muß ich auch besonders viele Bewerbungen schreiben.

Ein schlechtes Beutschema kann aber auch ein Zeichen von einem unsicheren Bindungsstil sein. Nehmen wir die indirekten Beziehungsvermeider: die suchen sich Kandidaten, bei denen es ganz sicher nicht klappt, weil sie ja eigentlich doch keine Beziehung wollen, weil sie Angst davor haben.

Oder diejenigen, die immer wieder ihre frühkindlichen Dramen reinszenieren müssen: die suchen sich jemanden, bei dem sie einfach nicht zu Potte kommen, jemanden, der sie abweist oder am ausgestreckten Arm verhungern lässt. Denn das sind sie gewöhnt und das praktizieren sie dann in der Zukunft.

Aber es gibt sie, die grenzenlose Selbstüberschätzung. Aber ganz ehrlich: solche werden meist vom Leben zurecht gestutzt. Das muß ich dann nicht auch noch tun.

Als ich noch nicht in diesem Forum war, da habe ich noch gar nicht gewusst, dass ich als Frau Ende 40 mit Katzen im Prinzip gar keinen Marktwert habe. Da habe ich mir einfach einen Partner gesucht (und ihn auch gefunden). Und das auch noch sehr schnell und ohne Singlebörse. Und in den letzten drei Jahren hatte ich kein einziges Mal Liebeskummer!!
 
  • #18
Ich denke schon, dass es so etwas wie einen Marktwert gibt. Vor allem auf Singlebörsen mit ihrer Katalogmentalität. Auch bei Männern und Frauen, die ein sehr eng gefasstes, eher oberflächliches Beuteschema (siehe div. Nebenthreads: keine Tattoos, keine Kinder, hoher beruflicher Status, keine Raucher, keine Veganer, keine Haustiere etc. pp.) haben. Diesen Menschen wünsche ich immer viel Spaß beim Suchen.

Meiner Erfahrung nach zählen im wahren Leben eher Charisma und Ausstrahlung.
Kann man mit jemandem stundenlang über Gott und die Welt quatschen, Spaß haben, lachen, Verrücktes tun, ernsthaft sprechen. Werde ich ernst genommen, werde ich angenommen wie ich bin ohne benörgelt zu werden, ohne dass sich mein Gegenüber von mir provoziert fühlt usw. Fühle ich mich selbst in der Gesellschaft des Anderen wohl.
Das sind Qualitäten, die aber auch gar nichts mit den Genussvorlieben oder dem Beruf, dem Alter oder der Faltentiefe zu tun haben.

Ich kenne genügend schöne Männer und Frauen, die mich zu Tode langweilen oder schon beim Mundaufmachen irgendwie anstoßen. Und ebensoviele mittelmäßig hübsche bis fast schon unschöne Menschen, die durch ihren Charme, ihr Auftreten, ihr liebes Wesen, ihre ansteckende Lebensfreude und -energie jede Gesellschaft bereichern.
Erstere haben naturgemäß viele Verehrer. Es wäre anmaßend zu sagen, Optik mache nichts aus. Zweitere müssen sich dahinter aber kaum verstecken und können sich über mangelnde Fanclubs eigentlich nicht beklagen.

Wie immer kommt es auf die Nachfrage an. Menschen, die ein Statussymbol suchen, mit dem sie sich schmücken können oder solche, die einen Versorger/eine Putze suchen, werden sich entsprechend orientieren. Solche, die auf Geist, Esprit, Intellekt, Familiengründungssicherheiten stehen, werden woanders fündig.

Wer allerdings keines von den gemeinhin gesuchten Attributen in attraktivem Ausmaß aufweisen kann, wird über die Zeit weniger Verehrer/innen haben. Davon gibt es nicht wenige: weder klug, noch reich, noch schön, noch witzig, noch lieb, noch loyal etc.
Gemeinhin könnte man wohl neben den eigenen Wunschvorstellungen schauen: Was habe ich zu bieten und wen könnte das ansprechen? anstatt sich selbst überhöht zu sehen und nach den Sternen zu greifen. Das erspart Frust.
 
M

mightyMatze

Gast
  • #19
Hallo ihr

Ich glaube, es gibt deshalb soviele Singles oder Singles, die einseitig verliebt sind/Liebeskummer haben, weil sie oberhalb ihres Marktwerts suchen.

Wie stellt man denn seinen "Marktwert" fest? Über die Anzahl der erhaltenen Nachrichten auf Singlebörsen? Dann müsste meiner gegen 0 tendieren...

Genauso heißt es ja immer als Tipp, man solle Frauen "in seiner Liga" suchen. Aber was ist denn nun beispielsweise meine Liga (männlich, 36, 164, ein paar kg zuviel, getrennt lebend, 3 Kinder nicht in meinem Haushalt)? Wie soll man(n) das feststellen?
 
  • #20
Ich glaube.... viele Frauen schätzen ihren Marktwert völlig falsch ein! ... mittelmäßig aussehende Karrierefrauen, die hinter Schönlingen her sind....

Und ich glaube, dass Du anderen Frauen die Probleme andichtest, die Du selber hast. Es ist leichter auf den Splitter im Auge des anderen zu zeigen, statt den Balken im eigenen Auge zur Kenntnis zu nehmen.

Männer, die stark hinter mir her waren, die hatten einen niedrigeren Marktwert als ich (damit ist nicht nur Optik gemeint, sondern Selbstbewusstsein, Aussehen, Persönlichkeit, usw); sie konnten mich kaum halten, ich hatte total die Oberhand.
Was hat diese selbstbeweihräucherzung nun mit Deiner These zu tun?
Obendrein interessant: 2 Tage vorher machst Du einen Thead auf, in dem Du bejammerst, wie sehr Dein Selbstwertgefühl und Dein Selbstbewusstsein nach Deinen dauerhaften Misserfolgen beim daten gelitten haben. Ja was denn nun?
Wer hat wirklich die Probleme? Die durchschnittlich aussehenden Karrierefrauen, die vermutet nach den Männern gucken, die auch Du nicht haben kannst oder Du?
Was immer Dein Problem sein mag - kümmer' Dich besser darum, statt um die vermuteten Probleme nicht näher bekannter Frauen. Das ist zielführender für Dich statt über andere abzulästern um den Frust Deiner dauerhaften Datingmisserfolge zu kompensieren.

Ich glaube, es gibt deshalb soviele Singles oder Singles, die einseitig verliebt sind/Liebeskummer haben, weil sie oberhalb ihres Marktwerts suchen.
Glaube ich nicht, zumindest, dass Singlesein in großem Stil was mit "suchen oberhalb des Marktwertes" zu tun hat.

Ich sehe eher, dass es so viele Singles gibt, weil Mann und Frau
- mehr Wahlmöglichkeiten haben durch gute Ausbildung und Berufstätigkeit. Man kann allein leben, findet eine Wohnung, kann diese bezahlen...
- insbesondere in Großstädten nicht mehr so unter sozialem Druck stehen eine Partnerschaft haben zu müssen, besser eine schlechte als garkeine, das war einmal.
- höhere Anforderungen an ihre Lebensqualiität stellen, d.h. besser keine als eine schlechte Partnerschaft
- die gegebenen Freiräume für Lebensformen gern ausnutzen, sich beruflich, sozial, für Hobbies engangieren statt für eine Partnerschaft
- Partnerschaften jenseits der 35 zerbrechen und es in fortgeschrittenem Alter als ausgereiftere Persönlichkeiten mit ggfs. mehrfachen negativen Beziehungserfahrungen schwerer ist, einen passenden Partner zu finden. Dann gilt: besser keine Partnerschaft als noch ein fauler Kompromiss mit gringer Lebensqualität.

Lass' die anderen Singles doch Single sein und wenn Du keiner sein willst, dann kümmer' Dich um die Frage, warum Du es bist, statt Dich in Nebenthemen mit kruden Theorien zu verzetteln.
 
B

Bella_B

Gast
  • #21
Man schaut doch immer, dass man das Bestmögliche für sich bekommt.
Deine Gedanken zu dem Thema machen sich wahrscheinlich nur die mit wenig Selbstvertrauen. Selbstbewusste Männer quatschten massenweise Frauen an. Wenn eine nicht will, hat sie Pech gehabt. Körbe gibt es nicht!
Wer sich über Körbe Gedanken macht, ist allgemein einfach zu verkrampft beim Dating... Sorry, meine Meinung.
 
M

MelinaMelina

Gast
  • #22
Lieber Fryun, das stimmt, das sehe ich inzwischen auch so.

Es zählt nur die Anziehung zueinander, die Gefühle, die man hat. Jemand kann ganz toll aussehen, erfolgreich sein, usw. Wenn der/diejenige keine Gefühle weckt, will man keine Beziehung mit dem/derjenigen.
 
  • #23
Marktwert, was heisst das schon?

Um mal bei der Begrifflichkeit zu bleiben:

Ein Mensch, der nichts zu bieten hat, hat für mich einen geringen Marktwert, ganz gleich wie er aussieht.

Ein Mensch mit viel Persönlichkeit, Charakter und Herz, hat einen hohen Marktwert, ganz gleich, wie er aussieht und evtl. vorhandene Partner werden wohl auch genau wissen, was sie genau an diesen Menschen haben.

Wer legt das fest, wie genau definiert man den Marktwert eines Menschen in all seinen Facetten?

Eine gefällige Optik macht noch lange keinen Marktwert in meinen Augen, denn jeder mit ein bisschen Mehr an menschlichen Attributen wird in der Regel das Weite suchen, wenn sich hinter der gefälligen Optik nichts verbirgt.

Ich weiss z.B. was ich als Partnerin wert bin. Heute mehr wie gestern und ich schaue nach den Männern die mir gefallen und lasse mir auch nicht vorschreiben, in welcher Liga ich schauen darf und in welcher nicht.

Ich bin optisch nun mal nicht attraktiv, bin schwerbehindert und sehr schwer krank und trotzdem habe ich meine Vorstellungen, meinen eigenen Geschmack und meine Ansprüche.

Auch mit meinem, oberflächlich betrachtet, geringen Marktwert muss ich weder mir selber einreden, noch einreden lassen, dass ich nicht haben darf, was ich mir wünsche und meine Ansprüche gefälligst runterzuschrauben und mich zufrieden zu geben habe mit dem, was ich bekommen kann.

Öhmjöm...nö!

Nach entsprechenden Erfahrungen und reiflichen Überlegungen, bin ich zu genau der Überzeugung gekommen, dass ich genau das auch verdiene, was ich mir von Herzen wünsche.

Ob ich es bekomme, steht auf einem anderen Blatt, aber das ist eben auch das Lebensrisiko.

Ich habe mir mit faulen Kompromissen ganz viele Chancen verbaut, etwas für mich selbst zu tun, etwas wirklich Gutes zu finden.
Ich habe sehr viele Lebensjahre damit verschenkt, die ich anderweitig gewinnbringender hätte verwenden können.
Ich wäre besser Single geblieben.

Ich hatte mich aufgrund starker Minderwertigkeitskomplexen eben an Männer geheftet, die nicht erste Wahl für mich waren und ich für sie auch nicht.
Dadurch habe ich mich selbst zusätzlich erniedrigt und verletzt.

Letztlich habe ich mir ganz sicher die Chancen für ein echtes Glück genommen.
Und das es auch anders geht, habe ich erst später erfahren dürfen.

Selbst wenn ich noch weitere 10 Jahre als Single durch die Welt ziehe, dann werde ich damit nicht unzufrieden sein.
Und sollte es dann zu einer Begegnung kommen, wo es wirklich passt, werde ich frei und bereit sein, mich von Herzen einzulassen, mit einem Mann der mir auch wirklich gefällt und dem ich auch wirklich gefalle und der ganz genau weiss, was er an mir haben wird und das er mich nicht mehr hergeben möchte.

Und wenn nicht, dann ist das eben so. Aber ich habe meine Selbstachtung, meinen Wert und mein Leben nicht noch weitere Jahre verraten und zum Sonderangebotspreis verramscht.

Ich werde mit meiner Wahl zufrieden sein, so oder so.
 
  • #25
Nach entsprechenden Erfahrungen und reiflichen Überlegungen, bin ich zu genau der Überzeugung gekommen, dass ich genau das auch verdiene, was ich mir von Herzen wünsche.

Ob ich es bekomme, steht auf einem anderen Blatt, aber das ist eben auch das Lebensrisiko.

Das beeindruckt mich wirklich und wenn das deine Auffassung aus tiefster Überzeugung ist umso mehr.
Das sollten sich sehr viele Menschen auf die Fahne schreiben.
Finde ich Klasse.

m47
 
Top