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  • #1

Komme mit dem Kind meines Partners nicht zurecht!

Seit ca. 1,5 J. bin ich mit meinem Freund zusammen. Er hat einen 10 j. Sohn aus verg. Bezhg. Wir leben derzeit noch in getrenn. Wohng. & wollen in 1 J. zusammen ziehe. Mir war klar, dass es ihn nur im Doppelpack gibt. Ich selber (Ende 20) habe keine Kinder & wollte auch eigentlich nie welche. Die Mutter kümmert sich nicht um das Kind. Lange Zeit war kaum Kontakt, seit einem halben Jahr sieht er sie jedes 2. WE. Der Junge ist nicht sehr intelligent, wurde in der Schule schon 2x zurück gestuft. Ansonsten ein normaler Junge. Ich mag ihn einfach nicht. Empfinde ihn zunehmend als Störfaktor. Er hat keine Ähnlichkeit mit der Familie (Vaters Seite), keine großartigen Interessen. Gebe mir Mühe mit ihm auszukommen. Helfe bei Schule, übernehme teils die Erzhng, plane Freizeit zu 3. Habe Vermutung dass es nicht sein Kind. Die Ablehnung wir immer größer gegen diese Kind. Will aber meinen Freund keinesfalls aufgeben! Hoffe jemand versteht mich und kann mir Tipps geben.
 
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  • #2
Du magst das Kind nicht? Sorry, aber dann wird auch die Beziehung nichts.
 
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  • #3
Das ist ganz schwierig. Aber gut, daß du dir Gedanken darum machst und dir alle Mühe gibst, das unterscheidet dich von der "bösen Stiefmutter" aus dem Märchen.
Ob du willst oder nicht, du wirst das Kind akzeptieren müssen, wenn du weiter mit deinem Freund zusammen sein willst, denn es ist da und kann nichts dafür, wie es ist. Auch kinderlose Männer wachsen in die Aufgabe, für Kinder da zu sein, die nicht ihre sind, erst langsam herein.
Fürsorgefühle kommen auch bei Frauen nicht automatisch auf, wenn sie mit einem Kind konfrontiert sind.

Laß dir Zeit. Letztlich ist er der erziehende Vater und hat die Verantwortung. Springe zunächst nicht als Ersatzmutter ein. (Alleinerziehende Männer geben ganz gern die Verantwortung ab.) Der Vater ist und bleibt die erste Beziehungsperson.

Sei nicht eifersüchtig. In dieser Konstellation bist du ganz oft die Nr. 2. Das ist normal. Begieb dich nicht in Konkurrenz zu einem Kind, denn du bist selber keines mehr. Sei eine souveräne Erwachsene.

Versuche Abneigungen gegen die Mutter nicht auf das Kind zu projizieren. Ob es sein Kind ist oder nicht, ist völlig egal. Es ist die Frucht der Beziehung deines Freundes mit dieser Frau. Vielleicht hilft es dir auch - als kleine Brücke - dir vorzustellen, ihr hätten den Jungen adoptiert oder gefunden. Bei einer Adoption weiß man auch nicht, was das Potential des kleinen Menschen ist.

Das Schulversagen des Kindes kann auch daher rühren, daß er durch die Trennung der Eltern und das Verschwinden der Mutter so viel innere, emotionale Arbeit leisten mußte, daß für die Schule nicht mehr viel Kraft übrig war. Er hat einfach einen kleinen "Schlag" weg und ist sicher auch nicht sehr glücklich. Je mehr er abgelehnt wird, desto tiefer rutscht er in den "ungeliebt"-Sog herein und desto unausstehlicher und ungeschickter wird er. Wenn ihr in einem Jahr zusammenziehen wollt, wird dir noch einiges bevorstehen, er kommt demnächst in die Pubertät.
Wenn du dich darauf einlassen willst, geh unbedingt mit dem Vater zusammen zu einer Erziehungsberatung.Vielleicht hilft euch im ersten Jahr auch jemand vom Jugendamt. Familienhelfer haben oft solche Situationen zu betreuen. Und es steht nirgendwo, daß man asozial sein muß, um sich dort professionelle Hilfe zu holen.

Du bist noch sehr jung für eine solche Aufgabe und sicherlich zu recht in einigen Dingen überfordert. Vor allem, wenn du selbst (noch) keinen Kinderwunsch hast. Aber du hast es richtig formuliert, die beiden gibt es nur im Doppelpack.

Eine Kommilitonin von mir hat einen alleinerziehenden Vater geheiratet. Sie war wirklich die klassische böse Stiefmutter. Das Kind sei verlogen, dumm, würde stören, wäre unerzogen, genauso schrecklich wie die Mutter, etc.
Als sie dann selbst ein Kind hatte, stand das inzwischen 11jährige Mädchen endgültig in der Ecke. Es wurde während des Familienurlaubs zu den Großeltern geschickt und bekam immer wieder das Signal, so solle in dieser glücklichen kleinen Familie möglichst schnell ohne großes Aufsehen groß zu werden. Ich weiß nicht, was aus Lilly geworden ist, sie müßte jetzt erwachsen sein. Eine schöne Kindheit hatte sie nicht und sie mußte tiefe Kränkungen einstecken.

Ich wünsche dir viel Kraft!
 
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  • #4
Das arme Kind. Da kümmert sich schon die eigene Mutter nicht richtig, das Kind hat nur den Vater und die neue Freundin des Vaters muss sich überwinden, um sich überhaupt mit ihm zu befassen. Kein Wunder, dass der Junge Schulprobleme hat!

Natürlich ist es ein fremdes Kind für dich, liebe Fragestellerin, und so gesehen kannst du für die Situation nichts und bist zu nichts verpflichtet. Ich kann dich sogar in soweit verstehen, als dass ich auch eine Frau bin, die sich bewusst entschieden hat, keine Kinder zu bekommen. Aus diesem Grund käme für mich aber auch kein Partner, der noch kleine Kinder hat, in Frage. Ich fürchte, es gibt für dich nur zwei Möglichkeiten: Entweder du trennst dich oder du versuchst, dich mal in den Jungen hineinzuversetzen und dich ihm irgendwie anzunähern. Wenn das bisher allerdings nicht geklappt hat, wird es wahrscheinlich auch nichts mehr.

Ich würde dir dringend abraten, mit deinem Freund zusammen zu ziehen. Unter den jetzigen Voraussetzungen ist die Beziehung doch zum Scheitern verurteilt. Merkt dein Freund denn nicht, was in dir vorgeht und dass du nur schauspielerst? Das kann ich nicht nachvollziehen.
 
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  • #5
Tja die Nummer ist gelaufen. Der Junge spürt das du ihn ablehnst, ihn nicht magst. Intelligenz hin oder her. Du solltest die Beziehung beenden. Den Mann gibt es nicht ohne den Jungen. Du wirst es sein die dabei hinten runterfällt... nicht der Junge.
Verstehen kann ich dich schon, es ändert aber nichts an den Tatsachen. Es ist und bleibt sein Sohn, du hingegen bist austauschbar, das Kind nicht.

W 46
 
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  • #6
Auf keinen Fall solltest du andeuten, dass er nicht sein Kind ist. Irgendwie scheint das immer die einfachste Lösung zu sein, wenn man ein Kind loswerden möchte. Aber selbst wenn dein Partner nicht der leibliche Vater sein sollte hat er ihn großgezogen und ist somit der Vater.
Was willst du eigentlich? Dass er verschwindet? Und wo soll er dann hin, die Mutter hat ja anscheinend auch kein großes Interesse an ihm. Bliebe also vermutlich ein Heim.
Ich glaube und hoffe, dass du deinen Partner nicht dazu bekommen wirst seinen Sohn abzuschieben. Also hast du nur die Möglichkeiten ihn zu akzeptieren oder dich von deinem Partner zu trennen.
Was erwartest du eigentlich von einem Kind, natürlich sind sie oft schwierig. Du wusstest aber vermutlich von Anfang an, dass der Sohn da ist. Versuche ihn jetzt nicht schlechtzumachen nur weil du mit deinem Partner alleine sein möchtest. Das Kind tut mir wirklich leid, es sollte in einem stabilen Umfeld aufwachsen und nicht erst von der Mutter links liegen gelassen werden und dann mit der Freundin des Vaters einen Konkurrenzkampf ausfechten müssen. Du bist die Erwachsene also verhalte dich auch so.
 
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  • #7
Das klingt gar nicht gut - insbesondere, dass es für dich immer schlimmer, die Ablehnung immer größer wird. Ich sehe da wenig Chancen für euch zu dritt. Sorry.
 
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  • #8
Deine Zeilen haben mich schockiert...

Ich denke auch nicht, dass Dir Tipps weiterhelfen, mit dem Sohn Deines Freundes zurechtzukommen.

Du schreibst, dass Du ihn für wenig intelligent hältst, ihn als Störfaktor siehst, ihn nicht magst und wirfst ihm sozusagen noch vor, dass er keine Ähnlichkeit mit seinem Vater hat (auch was die Hobbys anbelangt). Abgesehen davon - nicht alle Kinder haben Ähnlichkeit mit ihrem Vater und sind trotzdem KEINE "Kuckuckskinder" -. Gleichzeitig sind nicht alle Kinder, die schulische Probleme haben automatisch "nicht intelligent". Der Kleine hat wahrscheinlich Probleme anderer Art, z.B. mit der Trennung seiner Eltern fertig zu werden, vielleicht Probleme mit seiner Mutter etc.etc.etc.....

Es wundert mich, dass das Kind Dir ggü. scheinbar keinerlei Auffälligkeiten zeigt in Form von Aggressivität, frechem Verhalten etc.., was für mich bedeutet, dass dieser arme kleine Kerl dankbar ist für jede Form von Aufmerksamkeit, die er bekommt (sogar von jemandem wie Dir, die dieses Kind vollkommen ablehnt).

Sorry, aber wenn Du Deine ablehnende Haltung dem Sohn deines LG ggü. nicht ablegst bzw. versuchst, auf dieses Kind einzugehen und versuchst, ihn so zu nehmen wie er ist, auch wenn es Dir nicht gefällt, gebe ich Deiner Beziehung, wie mein Vorreder schon geschrieben hat, ebenfalls keine große Chance.


w/46 und Mutter eines fast 10-jährigen Sohnes
 
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  • #9
Dass du das Kind nicht magst ist an und für sich kein Problem, man mag nicht jeden Menschen- das nimmt Kinder nicht aus. Mich würde es auch störn wenn ich ständig Zeit mit jemanden verbringen muss den ich eigentlich nicht mag, das Unbehangen staut sich einfach auch und dem Partner kann mans aber nicht wirklich sagen weil er das Kind liebt und es falsch verstehen würde. Aber #1 hat Recht: Du hast genau zwei Möglichkeiten: Entweder beendest du die Beziehung oder du musst lernen das Kind zu mögen.Und das du nur die beiden Möglichkeit hast, weißt du: sonst hättest du nicht solche Probleme dich zu entscheiden. Du hast zwei negative Möglichkeiten und willst beide nicht haben
 
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  • #10
Sieh es als Chance, die es ja auch ist: den Mann, den Du liebst, wirklich für Dich zu gewinnen. Und täusch Dich nicht in dem Kind! Wenn Kinder erfahren, dass sie geliebt und angenommen werden, ist das äußerst positiv für die Entwicklung und sie geben es auch zurück. Also, Du hast es in der Hand, mach was draus.
 
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  • #11
Schwierige Situation! Das Gute daran ist aber, dass du Dir der drohenden Probleme bereits bewusst bist und Dir das Zusammenleben (noch) aussuchen kann.

Ich verstehe Deine Bedenken sehr gut, denn ich wurde in meiner letzten Beziehung überraschend Stiefmutter, die Ex-Frau meines Freundes (Borderline) schob das Kind ohne Vorwarnung an diesen ab und stellte uns das Kind (damals knapp 6) einfach vor die Tür.
Ich fand das Kind ziemlich unmöglich, es hatte diverse Verhaltensstörungen wie Bettnässen, extrem laut, distanzlos, aggressiv-fordernd, dann wieder Baby-Verhalten, sensomotor. Wahrnehmungsstörung ect.
Erstaunlicherweise ging es dann aber doch sehr gut, auch weil der Kleine sich in der neuen, stabilen Umgebung in kürzester Zeit extrem positiv entwickelte und mich von Anfang an abgöttisch liebte. Einziges Problem: der Vater wähnte sich wieder in einer "Ehesituation" (wir hatten getrennte Kasse, beide berufstätig) und ich war mit völliger Selbstverständlichkeit größtenteils für das Kind zuständig (Hausaufgaben, Baden, Kleidung rausrichten, Kindergeburtstag, Arztbesuche ect.). Das hat bei mir wiederum dazu geführt, dass mir das immer noch sehr fordernde Kind zunehmend auf die Nerven ging und ich Abneigung entwickelte.

Mit einer Familientherapie, in der mein Freund lernen musste, dass ER der Vater und 100% für seinen Sohn zuständig ist, während alles, was ich für den Jungen tue rein freiwillig ist, hat sich die Situation (und auch SEIN Verhältnis zu seinem Sohn!) dann aber sehr gebessert. Meine Abneigung gegen das Kind war eigentlich eher eine Abneigung gegen den Vater gewesen, der sich aus der Verantwortung schich.

Genau diese Konstellation sehe ich auch bei Dir. Du schreibst, Du kümmerst Dich bereits jetzt um Erziehung, Schule und Freizeitgestaltung ect. Ich kann gut nachvollziehen, wie schnell man als Frau da rein rutscht, aber es ist definitiv nicht DEINE Aufgabe, sondern die des Vaters. Wenn Du es nicht aus eigenem Antrieb wirklich gerne tust -und genau das tust Du Deiner Beschreibung nach eben nicht-, solltest Du es ohne irgendein schlechtes Gewissen lassen und dem Vater seine Verantwortung zurückgeben! Erst wenn hier die Verantwortlichkeiten absolut geklärt sind (einschliesslich Hausarbeit ect.) würde ich zusammenziehen.

Lass Dir um Gottes Willen hier nicht von Übermüttern einreden, dass die Beziehung zum Scheitern verurteil ist, wenn Du sein Kind nicht liebst wie ein Eigenes und ihm die Mutter bist. Erstens kann man meist ein "fremdes" Kind nicht so lieben, wie ein leibliches und zweitens ist das auch nicht Voraussetzung für ein harmonisches Zusammenleben. Eine neutrale Einstellung zu seinem Sohn würde m.E. völlig genügen.

Stelle Dir die Situation andersherum vor: keine Mutter würde, nur weil sie einen Freund hat, diesem die Verantwortung für ihr Kind überstülpen und ihn zum Vaterersatz machen. Diese Erwartungshaltung wird immer nur an Stiefmütter gestellt.

Wie ist es denn bei Euch? Beide berufstätig? Wie sichert der Vater in den Abwesenheitszeiten die Versorgung des Kindes? Drückt er Aufgaben an Dich ab? Macht er seine Liebe zu Dir an der Zuneigung und den Leistungen fest, die Du für sein Kind aufbringst? Liebt der Vater sein Kind innig? Wie lange lebt es schon bei ihm? Ist das Kind für ihn auch eher ein Störfaktor?

w, 49
 
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  • #12
Es ist doch wirklich sehr einfach, du magst das Kind nicht und du wolltest auch keine Kinder. Eine Beziehung mit dem Mann kann nur schiefgehen oder du machst dich selbst unglücklich. Beende das ganze lieber und such dir einen Partner der ebenfalls keine Kinder will.

@7: was gibt es da um schockiert zu sein? Sie mag das Kind nun mal nicht, wie #8 geschrieben hat ist es völlig normal das man nicht jeden Menschen mag und Kinder sind da keine Ausnahme.
Auch finde ich deinen Aussage dass das Kind arm dran sein muss wenn es ihr gegenüber nicht auffällig ist etwas dämlich. Nur weil man ein Kind nicht mag zeigt man das diesem doch nicht offen. Ich persönlich mag meine Neffen nicht, aber das zeige ich selbstverständlich nicht und meine Neffen sind mir gegenüber nicht auffällig sondern mögen mich als Onkel sogar recht gerne.
 
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  • #13
Sehr unreif hier subjektiv über die Schulprobleme des Jungen zu schreiben. Das ist absolut off topic, denn es geht ja um Dein Verhältnis zu ihm und nicht ob er schulisch was drauf hat. Kinder haben eine ganz feine Antenne für Dinge wie Sympathie und wenn wir ehrlich sind spiegelt sich hier doch nur das Verhalten und die Voreingenommenheit, die Du ihm gegenüber ausstrahlst. Ich kann diese Besserwisserei von "Stiefmüttern" nicht mehr hören, die selber keine Kinder haben.
 
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  • #14
@12: hätte die FS Name, Anschrift und Schule mitgeteilt, könnte ich dein Posting verstehen. Doch so, ist doch alles anonym und aus meiner Sicht auch verständlich, dass sie ihre Probleme nicht vor dem Kind, sondern hier "ausbreitet". Ich sehe keine Besserwisserei der FS als Stiefmütter - du #12 hingegen, scheinst ja extrem schlechte Erfahrungen entweder selbst in der Jugend oder deine Kinder mit Freundinnen deines Ex ?!? - gemacht zu haben.

Ich kann die FS verstehen, weil auch ich - obwohl ich selbst ein Kind habe - die Kinder meines LGs nicht groß ziehen möchte. Aus verschiedenen Gründen. 1. ich will meine wenige Freizeit nicht auch noch für seine Kinder opfern, 2. das Erziehungskonzept der Mutter gefällt mir nicht, ich müsste dann ausbaden, was sie verbockt hat. 3. ich bin voll berufstätig und werde nicht auch noch die Putz- und Hausfrau für einen Mehrpersonenhaushalt spielen. Auch kann ich nachvollziehen, gerade weil der Junge eben nicht einfach ist, dass die FS Probleme hat, ihn anzunehmen und ihn in seiner Gesamtheit zu akzeptieren. Seine Probleme werden doch so zwangsläufig zu ihren Problemen - und man muss einfach als Frau darüber nachdenken, ob man das möchte. Nur, um dem LG zu gefallen kann dies ein ganz schweres Los sein, das über kurz oder lang sogar die Beziehung kriseln lassen könnte und in Frage stellt. Zusammenziehen würde ich an dieser Stelle auch nicht. Das macht keinen Sinn, der Weg zurück ist für alle Beteiligten dann nur noch schwerer! w/42
 
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  • #15
@12: Was ist an der Erwähnung von Schulproblemen denn offtopic? Sie bedeuten auch für die FS, die bereits jetzt dem Kind für die Schule hilft, eine zusätzliche Belastung und Mühe. Sie will doch mit der Aufzählung der diversen Probleme nur zum Ausdruck bringen, dass der Junge nicht unbedingt pflegeleicht ist.

Und zur "Besserwisserei" von Stiefmüttern. Willst du Stiefmüttern, die keine eigenen Kinder haben, die (Erziehungs-)kompetenz absprechen? Warst Du bei Deinem ersten Kind dann nicht auch erziehungsuntüchtig und besserwisserisch?
Stiefelternteile haben oft einen sehr viel kritischeren, aber auch neutraleren Blick auf die Kinder. Und das kann sich sehr zu Gunsten des Kindes auswirken, da Stiefeltern sich dann auch für eine Klärung der Probleme und Förderung des Kindes einsetzen. Denn Stiefeltern sind m.E. sehr viel schneller bereit, sich Hilfe von aussen wie Erziehungsberatung oder Familientherapie zu holen. Das habe für meinen Stiefsohn alles ICH beantragt und erkämpft, nicht etwa sein Vater oder gar die Mutter.

Eltern wollen häufig Probleme oder Defizite, die ihr Kind hat, überhaupt nicht wahrnehmen. Und schon gar nicht wahrhaben, dass es häufig Folgen einer falschen (oder fehlenden) Erziehung ist, wenn das Kind problematisch wird. Da wird lieber zum Kinderarzt gerannt, der dann ADHS diagnostiziert und das Kind ruhigstellt!

Viele leibliche Eltern fühlen sich sofort angegriffen, weil ihr eigenes Selbstbild sehr eng mit dem Kind verknüpft ist. Mein damaliger Freund sah die Probleme des Kindes kaum (er ist halt etwas "wild"), obwohl der Kinderhort dem Kind einen Integrationshelfer (1:1-Betreuung) zuteilen wollte, da es nicht gruppenfähig war...

Wie #13 richtig schreibt, kann man als Stiefelternteil ein problematischen Kind -insbesondere wenn die Verhaltensprobleme auch anderen Leuten dauernd auffallen- schlecht annehmen. Man wird von Fremden ja ständig als leibliche Mutter wahrgenommen. Die Auffälligkeiten des Kindes stammen ja meist noch aus der Erziehung der leiblichen Eltern. Und natürlich leidet man darunter, wenn alle denken "wie unmöglich hat die Frau blos ihr Kind erzogen!"

Ich finde die Gedanken, die sich die FS zu der Konstellation macht, ebenso wie ihre Fragen, völlig gerechtfertigt. Wäre schön, wenn sie die Fragen im Thread beantworten würde.

w, 49 (auch #10)
 
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  • #16
hier die #12, nein ich habe keine schlechten Erfahrungen gemacht, da ich keinen Ex mit neuer Partnerin habe. Ich erlebe es nur im Umfeld. Ich bin scheinbar auch nicht so egoistisch gestrickt. Ich habe keine Probleme ein anderes Erziehungskonzept zu akzeptieren und auch mal bei den Schularbeiten auszuhelfen. Wer dann noch ungern den Kindern seines Partners hinterherputz sollte ihm und sich den Gefallen tun und sich trennen, denn hier paßt das Beziehungsmodell nicht!
Das Ihr das selber wißt, zeigt sich darin wie angefaßt Ihr reagiert.
 
  • #17
Die FS hat doch klar zum Ausdruck gebracht, daß sie den Jungen schlicht nicht leiden kann und betreibt obendrein wilde Spekulationen darum, ob "sowas" überhaupt ein leibliches Kind ihres angehimmelten Traummannes sein könnte.

Der Vater wird Dich, FS, hochkant rausschmeißen. Entweder ordnest Du Dich unter und bleibst die Nr. 2 oder Du läßt es bleiben. Du kannst noch von Glück reden, daß Dich der Junge anscheinend irgendwie zu akzeptieren scheint. Du erdreistest Dich jedoch, ihn als Störfaktor zu bezeichnen.

Sowas kann nicht gut gehen.
 
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  • #18
@15: sorry, aber dann muss ich sagen, hast du wenig Ahnung, was hier gerade abläuft und hast noch keine Erfahrungen gemacht, wenn der Sohn deines LGs von Seiten der Mutter (nicht von Seiten des Vaters!!!) ein anderes Erziehungskonzept "genossen" hat, das mit deinem nicht konform geht. Einfach mal akzeptieren ist da nicht drin - da stehen Auseinandersetzungen, Diskussionen, Ärger, Wut und Enttäuschungen mit auf dem Plan. Gib mir zudem einen plausiblen Grund, warum ich, bei Vollzeitbeschäftigung auch noch anderen Kindern hinterherputzen sollte? Bin ich Ehefrau und Mutter dieses Kindes? Bin ich vom Mann finanziell versorgte Hausfrau? - Nein!

Und: Es gibt ebenso auch Männer, die nicht die Kinder der Lebengefährtin mit groß ziehen wollen. Jedem das gleiche Recht - ist doch nur ok so! Wir müssen uns daher nicht trennen, weil wir ganz bewusst solche Entscheidungen für uns getroffen haben und unseren Weg glücklich zusammen gehen können und weiterhin werden. Gruß 13
 
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  • #19
@16: Sie erdreistet sich nicht ihn als Störfaktor zu bezeichnen, sie hat alles Recht der Welt ihn als Störfaktor zu bezeichnen wenn er das für sie ist, genauso wie es auch umgekehrt der Fall wäre.
Wenn etwas für jemanden ein Störfaktor ist dann ist das halt so und man erdreistet sich nicht wenn man das klar ausspricht.
 
  • #20
@#18
Wenn ich vorher weiß, daß mein Partner ein Kind hat, weiß ich, was auf mich zukommt. Dann ist das kein Störfaktor, sondern allenfalls ein Umstand, mit dem man sich arrangieren muß.
 
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  • #21
@19: Kind ist nicht gleich Kind. Und zuerst lernt man normalerweise den Mann kennen, dann, wenn es klappt, das Kind dazu. Mal langsam, und nach und nach. Daher kann sich ein Kind durchaus als Störfaktor erweisen, selbst wen man grundsätzlich allem vorher wohlgesonnen war.
 
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  • #22
Hey FS-Deine Tage sind gezählt. Eine "Neue" die mit dem Kind nicht klarkommt wird mit der Zeit klarerweise ein Problem und NO GO. Das Kind ist verstört-schon mal gedacht warum? Genau- es verliert gerade das Elternhaus und die Nestwärme. Und die ganze Diskussion ..ob es eventuell untergeschoben wurde, na ja dass solltest Du nicht in den Mund nehmen.Diese Aussage fällt so manchen getrennten Mann ein, genauso wie das Thema...die Mutter kümmert sich nicht. Traurig wie Du von diesem Kind sprichst-[mod]
w/57
 
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  • #23
Nach den heftigen Kommentaren möchte ich der FS gerne mitteilen dass ihre Reaktion völlig normal ist. Sie ist weder die Nachhilfelehrerin noch sonst wie für das Kind verantwortlich. Ich würde ihr raten, exklusive Zeit mit ihrem Freund zu beanspruchen, also ohne das Kind. Dann würde sie schnell merken, welche Bedeutung sie für ihn hat.
 
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  • #24
Bitte beende die Geschichte so rasch wie möglich.
Das Kind und auch Dein Freund leiden darunter.
Dein Freund wird sich versuchen zu organisieren und über Deine Ablehnung wegsehen. Das Kind leidet unter Dir. Sei es jetzt oder später.
Du willst das fremde Kind nicht, desshalb Deine Ablehneung.
Entweder wirst Du aktiv, oder Dein Freund wird es früher oder später. Du kanst das Kind nicht vertreiben.

Und übrigens, wird auch das dümmste Kind von seinen Eltern geliebt. Frag mal Deine Eltern.
 
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  • #25
Liebe FS,

das ist natürlich etwas schwierig. Aber nicht hoffnungslos! Letzten Endes müssen sogar Eltern mit Kindern klarkommen, auch wenn sie sie nicht mögen. Und umgekehrt erst einmal die Kinder !

Man kann durchaus mit jemandem nahe zusammen leben, ohne ihn gleich lieben zu müssen. Zehntausende von Firmenbelegschaften machen das ja auch vor. Wichtig ist also, dass Du Dich in die Ablehnung des Sprösslings nicht hineinfallen lässt. Denke selbstkritisch über Deine Reaktion nach! Versuche, mit dem Jungen auszukommen. Mehr muss es ja nicht sein. Du bist bestimmt fair genug, um ihn Deine Distanz so wenig wie möglich spüren zu lassen.

Du schreibst, Du planst für 3. Das ist gut. Aber plane ruhig zwischendurch auch mal für 2. Ein Abend (ein Tag?) in der Woche sollte Euch Erwachsenen allein gehören. Der Junge kann dann entweder zu den Eltern anderer Kinder, falls Ihr welche kennt, oder zur Mami. Nötigenfalls ist für einen Abend in der Woche ein Babysitter (Oberschüler/in) für die Betreuung zuständig. Der kann auch gleich Schularbeiten machen helfen.


Deine grundsätzliche Ablehnung (Kuckuckskind, keine Ähnlichkeit etc.) allerdings müsstest DU loswerden. Schlucke sie hinunter oder wirf sie über Bord, aber rede mit niemandem darüber, vor allem nicht mit dem Kind oder in dessen Gegenwart. Dieser Punkt sollte für Dich einfach völlig egal sein, weil er nichts zur Sache tut.

Apropos : Der Junge hat also Probleme. Nun ja, kein Kind übersteht die Scheidung seiner Eltern und ist hinterher genauso wir vorher. Das gibt es einfach nicht, jedenfalls nicht in dem Alter. Jedes Kind wird durch die Scheidung der Eltern traumatisiert. Das ist unvermeidbar.

In dem Zusammenhang kommt es auch häufig vor, dass ein Scheidungskind dem neuen Partner mehr oder weniger reserviert gegenübersteht. Das macht es für Dich nicht einfacher.

Vorschlag : Da das Kind Probleme hat, wäre es vielleicht sowieso gut, wenn es häufiger anderen Beschäftigungen unter anderen Kindern nachgeht. Hier bietet sich ein (Kinder-)Sportverein (auch Judo, tae kwon do, Tischtennis, Fussball, Schach, Musik(?), was auch immer) geradezu an.

Das hätte den Vorteil, dass das Kind auch anderweitig anregende Beschäftigung hat, etwas neues erlebt und häufiger ausser Haus aktiv wäre.

Also : Mit dem Kind musst Du leben. Wenn es Dir sehr schwer fällt, musst Du bei DIR etwas ändern. Deine Verarbeitung der Situation wäre dann das Problem. Übrigens kann auch dabei ein Psychologe helfen.

Aber ich denke, mit gutem Willen und der Bereitschaft, Dich von Zeit zu Zeit des Kindes wegen zurückzunehmen, müsste das doch zu schaffen sein. Zumal der Junge in 4 Jahren 14 ist. Dann wird es zwar einerseits zunächst evtl. noch schwieriger, andererseits hat er dann wahrscheinlich immer mehr eigene Interessen. Und von da an wird es dann auch schrittweise wieder einfacher.

Durchhalten, positiv denken, Kommunikation mit dem Jungen verbessern.

Und denke immer daran, Du musst den Jungen nicht lieben, nur als Person respektieren!

Ich drücke Dir die Daumen !
 
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  • #26
Ich glaube, Du magst den Kleinen nicht, weil er aus seiner früheren Beziehung stammt. Vermutlich könnte der Junge ein Supertalent in der Schule sein und bildhübsch aussehen, Du würdest immer etwas finden, um ihn abzulehnen.
Deinem Partner würde ich raten, sich schnellst möglich von Dir zu trennen, denn Du wusstest vorher, dass es ihn nur im Doppelpack gibt und jede/r der das Kind eines Partners so massiv ablehnt, hat meiner Meinung nach, das Anrecht auf die Partnerschaft verwirkt.

Ich war allein erziehende Mutter, mein Sohn ist mittlerweile erwachsen und hat selbst Familie. Aber als er klein war und ich mal wieder einen neuen Freund hatte, der auch nur versuchte, mein Kind in irgendeiner Form nieder zumachen, habe ich ganz schnell in die Wüste geschickt.

Du nimmst das Kind Deines Partners lediglich in Kauf, aber akzeptieren tust Du es nicht.

Behalte Deine Wohnung.
 
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  • #27
Liebe FS, da hast Du wirklich viel auf Dich genommen. Was gibt Dir Dein Freund zum Ausgleich für diese Last? Vielleicht hat aber aber nichts zu geben. Dann solltest Du gehen und Dir einen Freund suchen, der Dir was zu geben hat und nicht nur nimmt wie Dein jetziger. Wünsche Dir die Kraft entweder einen Ausgleich einzufordern oder zu gehen.
 
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  • #28
Vielen Dank für eure Antworten und auch klaren Worte.

Ich habe mit meinem Freund offen über meine Gedanken geredet. Erst einmal möchte ich klar stellen, dass ich das Kind in keinster Weise abschieben möchte und auch kein Kinderhasser bin.

Nur leider hab ich aktuell diese Gedanke und Gefühle die sich nicht weg schieben lassen. Komischer Weise kam dies auch erst in letzter Zeit so extrem, vorher ging es ja. Warum so plötzlich weiß ich selbst nicht.

Ich suche nur nach einem Weg meine Liebe des Lebens nicht zu verlieren und mit dieser für mich eigentlich nie gewollten Situation klar zu kommen. Leider kann man sich die Dinge im Leben nicht immer aussuchen.

Ein Problem ist sicherlich, dass ich in letzter Zeit mir immer mehr Gedanken darüber mache, was ist, wenn ich nun doch ein Kind möchte.
Er hat dies bereits alles schon mit einer anderen Frau erlebt. Der Gedanke "auch" ein Kind von ihm zu bekommen und das nicht das erste Mal mit ihm erleben zu können (man ist ja doch schon anders aufgeregt)... und nicht das Glück zu 3. allein genießen zu können. Statt dessen muss ich mich noch mit dem Gedanken anfreunden, dass das Kind der anderen Frau mit meinem verwandt wäre.

Ich hab für die Beziehung bisher große Opfer gebracht. Habe meine Zukunftspläne (Auswandern, Karriere etc.) für ihn für immer auf's Eis gelegt. Jetzt bin ich mit meinen Gedanken und Gefühlen nur noch überfordert.

Fest steht: Ich WILL eine Lösung finden und mit der Situation klar kommen. Aber es ist so schwer und ich bin traurig darüber. Auch weil ich dadurch sicherlich meinem Partner einen großen Stich ins Herz versetze.

Aber der Gedanke an dieses Kind lässt mich immer nur sehen was ich alles nie mit meinem Freund haben kann. Ich werde mich immer mit seiner Vergangheit konfrontieren müssen.

Der Verdacht, dass es nicht sein Kind ist, rührt auch sicher daher, dass ich stets krampfhaft nach Eigenschaften bzw. Ähnlichkeiten zu auch nur einem Mitglied von Vaters Seite suche und leider nichts finden kann. Langsam treibt mich das selber in den Wahnsinn.

Klar könnte ich sagen, dann eher Trennung. Aber diesmal liebe ich anders als in den Beziehungen davor. Für mich steht fest: Der oder keiner. Gegen dieses Gefühl kann man nicht ankommen, wer diese Liebe kennt, weiss wovon ich rede.

Noch einmal die Frage... wie kann ich mich dem Kind annähern um eine vollständige Akzeptanz zu erreichen. Ich denke nicht, dass ich das Kind abgöttisch lieben muss damit ein Leben zu dritt funktioniert. Aber ein Auskommen mit gegenseitigem Respekt ist zwingend.

Vllt. war schon jmd. in dieser Situation und hat hilfreiche Tipps.

die FS
 
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  • #29
FS:

zudem möchte ich noch einige Fakten hinzufügen, um die Situation besser zu verstehen:

Die Mutter war alkohlikerin. Der Vater hat ihn mit 2 J. dort raus geholt und das alleinige Sorgerecht beantragt. Einige Zeit später war er mit einer Frau 5 J. zusammen, welche selbst einen Sohn mit in die Beziehung einbrachte. Sie selbst lehnte auch das Kind ab und lies es dem Kind auch spüren. Danach war mein Partner allein erziehender Vater. Die Haupterziehung hat allerdings seine Mutter (Oma des Kindes) übernommen. Sie eine sehr enge Bindung zum Kind und ist eher Mutterersatz.

Als ich in die Beziehung kam, war es Anfangs ungewohnt mit einer 3. Person im Bunde aber es ging. Als ich nach ca. einem halben Jahr fest stellte, welche Defizite er in der Schule hatte habe ich es ins Rollen gebracht dass er eine psychologische Lernhilfe bekommt. Zu Hause habe ich klare Strukturen reingebracht (Zimmer aufräumen, gemeinsamens Essen etc.) In der Schule war er stets sehr aggresiv. Wenn er Probleme hatte kam er zuerst sogar zu mir. Ich hatte dann meine Partner ins gebet genommen, den Kontakt zur Mutter wieder herzustellen, weil ich den Eindruck hatte, dass er sehr darunter leidet, dass kaum Kontakt ist. Seitdem funktioniert es gut mit allen 2 WE zu Besuch bei Ihr. Seitdem hat er in der Schule keine Aggressionen mehr.

Ich selbst sehe meine Freund wegen Arbeit nur noch am Wochenende. Seit einem halben Jahr ist das Kind aber an den Wochenenden entweder bei der Mutter, bei der Oma oder bei der Tante, also kaum da. Die eingebrachten Strukturen setzt mein Freund nur schwer selbst um. Aktivitäten zu dritt gab es seitdem auch nicht mehr. Ich würde fast behaupten das sich seitdem die Abneigung entwickelt hat. Aber erster Auslöser war Weihnachten. Das Kind nahm selbstverständlich mein Geschenk ohne Danke zu sagen und nahm auch so kaum Notiz von mir, dies hatte mich sehr verletzt. Mein Freund meinte "ist doch nur ein Kind"....
... also ich als Kind wusste, was Dankbarkeit ist und kenne auch das Leuchten bei Freude in den Augen...

.. FS
 
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  • #30
Bei mir (m) war`s gerade umgekehrt. Meine damalige Freundin hat einen Sohn. Als wir uns kennen lernten war er 9 Jahre alt. Ich verstand mich mit ihm von Anfang sehr gut, wie auch am im ersten 3/4 Jahr mit seiner Mutter. Hätte es mir nie mehr erträumt mit knapp über 40. noch mal zu einer Familie zu kommen. Es war mit die schönste Zeit in meinem Leben, wenn´s auch nicht zu lange dauerte, leider, nur 1 Jahr. Wir trennten uns nicht des Kindes wg., sondern vielmehr weil wir beiden ALTEN zu "verschieden" sind/waren.
b und an sehen wir uns heute noch. Es tut mir immer noch weh wenn er mich dann innig umarmt. Leider haben es die beiden Erwachsenen nicht hin bekommen.
Kann die FS verstehen. Es muss funktionieren mit dem Kind, sonst ist die Beziehung zum scheitern verurteilt. Eine Mutter bzw., wie in diesem Fall der Vater, wird sich nie gegen das eigene Kind entscheiden.
Wünsche dir, liebe FS alles gute. Toleranz und der Mut zu Kompromissen ist da gefragt.
 
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